Neues Mannschaftsbild folgt in Kürze.

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Wichtige Meldungen!!!

 

  Kader

TSV Heimerdingen Verbandsliga Württemberg – 2020/2021

 

 Den Kader unserer 1.Mannschaft findet Ihr unter:

Abteilungen – Fußball – Aktive – News

Das neueste zum Saisonstart:

ohne Gewähr!

Aus den vier Landesligen stoßen zu uns

 

  • TSV Crailsheim (LL 1)
  • Türk Spor Neu-Ulm (LL 2)
  • FC Holzhausen (LL 3)
  • VfB Friedrichshafen (LL 4)

 

, sodass wir nächstes Spieljahr in der Verbandsliga Württemberg mit 20 Mannschaften starten werden.

Der TSG Backnang gratulieren wir herzlich zum Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, absteigen muss in diesem Spieljahr keine Mannschaft.

 

Der Saisonbeginn ist mittlerweile auf den 22. August terminiert.

Die erste DB-Regio-wfv-Pokalrunde ist für den 8. August angedacht.

 Es gibt 20 Mannschaften in der Verbandsliga.

Samstag 06.Juni

Heimerdinger Kader ist fast komplett

Fußball Der Verbandsligist ist sich mit acht Neuzugängen einig.

Von Andreas Klingbeil

Dem TSV Heimerdingen steht in der kommenden Verbandsliga-Runde eine Mammut-Saison bevor – vorausgesetzt, es kann überhaupt wieder gespielt werden und die Delegierten stimmen bis zum 20. Juni mehrheitlich für den vom württembergischen Fußballverband entwickelten Modus zum Saisonabbruch 2019/2020. Demnach sind dann nämlich in der höchsten württembergischen Spielklasse 20 Mannschaften am Start, 38 Spieltage müssen absolviert werden. Voraussichtlich wird mit sechs Direktabsteigern gerechnet.

„Das wird eine Herkulesaufgabe für alle, sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch“, sagt der Heimerdinger Abteilungsleiter Uwe Sippel. Ob die Sponsorengelder in gleichem Maße fließen wie bislang ist wegen der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen ungewiss. Der TSV Heimerdingen kann bislang noch so planen wie gehabt. Die Unterstützer bleiben dem Klub treu.

In sportlicher Hinsicht wird fleißig am Kader für die neue Runde gearbeitet. Zwar steht auf dem Wunschzettel der Verantwortlichen noch je ein Spieler für jeden Mannschaftsteil, ansonsten sind die Planungen jedoch abgeschlossen. Vom derzeitigen Kader machen neben den beiden Torhütern Lukas Emmrich und Maik Riesch die Feldspieler Salvatore Pellegrino, Denis Schäffler, Tim Schlichting, Emmanuel Apler, Daniel Riffert (als spielender Co-Trainer), Roberto und Michele Ancona, Antonio Di Matteo, Pascal Coelho, Alexander Grau, Matthias Kolb, und Nikola Prkacin weiter. Ob Stürmer Murat Öztürk beim TSV seine 14. Saison dranhängt, ist noch offen.

Auf der Gegenseite verabschiedet sich Marc Bitzer zusammen mit dem Trainer Holger Ludwig zur TSG Backnang. Mit Mahran Husein und Robert Feik geht es nicht mehr weiter, auch bei Piero Stampete stehen die Zeichen auf Abschied. Daniel Geppert verstärkt die zweite Mannschaft und will mithelfen, das Ziel Rückkehr in die A-Liga zu verwirklichen.

Die Liste der acht Neuzugänge wird angeführt von Gabriel Fota. Der 32-jährige Routinier verbrachte die vergangenen neun Jahre beim Ligakonkurrenten VfB Neckarrems und soll Marc Bitzer als Defensivmann adäquat ersetzen. Für die Offensive sind Nicola de Pilla (TSV Weilimdorf) und Felix Gutsche (22/FSV Hollenbach) vorgesehen. Dazu kommen mit Filippo Intemperante (SKV Rutesheim), Christian Stagel Alberto (TV Pflugfelden), Hadis Abdiji, Adrian Thaqi (beide SGV Freiberg) und Alessio Sapia (SG Sonnenhof Großaspach) fünf Akteure aus U 19-Teams. Geplant ist, dass sich der neue Kader am 9. Juli zum Trainingsauftakt trifft. Bis zu einem möglichen Saisonbeginn hätte der Coach Jens Härter dann rund acht Wochen Zeit für die Vorbereitung.

 

Stuttgarter Zeitung

Ausgabe Strohgäu

Weiterhin kommen noch 2 Spieler zu uns:

 

Für die Defensive wechselt Jeffrey Schreiber vom TSV Weilimdorf nach Heimerdingen.
 
Einen weiteren Neuzugang können wir für unser Torhüter-Team vermelden. Mit Robin Kuschewitz kommt ein junger Torhüter vom CFR Pforzheim/U19 zu uns.
 
Auch wenn aktuell noch nicht feststeht wann genau der Ball wieder rollt, planen wir die neue Saison. Angedachter Trainingsbeginn ist der 9. Juli; das ersten Testspiel ist bereits für den 11. Juli – 17:00 Uhr – geplant.

Guten Morgen TSV‘ler!

 

Zur neuen Runde erweitert unser langjähriger Kapitän Daniel Riffert seinen Aufgabenbereich !

Der in Heimerdingen wohnende Kapitän der Mannschaft geht beim TSV damit in seine elfte! Saison.

Künftig aber nicht mehr nur als Spieler, sondern ab dem Sommer an der Seite des neuen Coaches Jens Härter auch als spielender Co-Trainer.

 

 

TSV Heimerdingen: Der Co wird zum Chef

Jens Härter übernimmt zur neuen Saison das Kommando auf der Trainerbank. 

Im ersten Versuch haben die Verantwortlichen des TSV Heimerdingen gleich einen Treffer gelandet. Als Nachfolger von Trainer Holger Ludwig hieß die Wunschlösung Jens Härter. Der bisherige Co-Trainer übernimmt in der kommenden Saison – wann auch immer die beginnt – die sportliche Verantwortung. Ein paar Tage Bedenkzeit hatte sich der 40-Jährige nach dem Gespräch mit dem TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel ausbedungen, dann sagte er zu.

„Das ist schon nochmal etwas ganz anderes, als Co-Trainer zu sein“, weiß Härter, „ich musste das auch erst noch mit meiner Familie besprechen.“ Der Übungsleiter wohnt mit seiner Frau und drei Kindern (fünf, acht und elf Jahre) in Asperg. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Dass ich als Erster angesprochen wurde, zeigt mir, dass ich im Verein eine gewisse Wertschätzung genieße.“ Aus dem Mund von Uwe Sippel klingt das so: „Er weiß, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat ein seht gutes Standing in der Mannschaft.“

Dass sich die Heimerdinger überhaupt nach einem neuen Trainer umsehen mussten, hatte sich kurz vor Ostern ergeben. Holger Ludwig und der Verein waren sich bereits einig, die Zusammenarbeit auch im vierten Jahr fortsetzen zu wollen, als der 38-Jährige überraschend ein Angebot des Verbandsliga-Tabellenführers TSG Backnang erhielt. Der Coach zog die vereinbarte Ausstiegsoption und sagte zu.

Die sowieso schon wegen der Corona-Pandemie erschwerten Planung des TSV Heimerdingen waren damit über den Haufen geworfen. Mit dem neuen Chef auf der Bank war man sich zwar schnell handelseinig, die Zusagen von den Spielern hatte es aber noch unter anderen Voraussetzungen gegeben. „Im Prinzip waren wir mit den Spielern schon durch“, sagt Uwe Sippel. Der Abteilungsleiter geht jedoch nicht davon aus, dass sich an den Zusagen etwas ändern wird.

Mit dem Großteil des Kaders wird der Club auch in die neue Runde gehen. Mahran Husein, Dimitriy Lubenskiy und Robert Feik werden dann voraussichtlich nicht mehr dazu gehören. Die Suche nach neuen Spielern gestaltet sich schwierig. Zum einen kann derzeit niemand sagen, in welcher Liga der auf einem Abstiegsplatz stehende Verein in der kommenden Saison spielt. Zum anderen können mangels Training derzeit auch keine Gäste zum gegenseitigen Beschnuppern eingeladen werden. Der Wunsch von Jens Härter: „Es ist natürlich immer gut, wenn jede Position doppelt besetzt wäre.“

Der ehemalige Dritt- und Regionalligaspieler der Stuttgarter Kickers geht nicht davon aus, dass die Saison 2019/2020 regulär beendet werden kann. „Natürlich würde ich mit der Mannschaft lieber in der Verbandsliga spielen“, so Härter, „der württembergische Fußballverband muss eine Entscheidung treffen, und da kann er es nicht jedem Recht machen. Aber egal, was kommt, wir werden uns fügen.“

Der TSV Heimerdingen ist die erste Trainerstation des gebürtigen Bietigheimers. Nach dem Ende der aktiven Laufbahn legte Härter zunächst eine Pause vom Fußball ein. „Ich war satt, hatte zuvor immer alles andere hinten an gestellt“, sagt der gelernte Industriekaufmann. Nach rund sechs Jahren ohne Fußball kribbelte es aber doch wieder. Die Anfrage des ehemaligen Weggefährten Holger Ludwig kam gerade recht. Härter stieg in der Saison 2018/2019 in Heimerdingen als Co-Trainer ein. Dass er in Zukunft vorne dran stehen wird, ist für ihn kein Problem. Es ist nichts Neues. Vor Weihnachten vertrat er Holger Ludwig für vier Wochen. Die Bilanz aus vier Spielen: drei Siege und eine Niederlage.

Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung :

Von Andreas Klingbeil 

Der TSV Heimerdingen muss auf Trainersuche gehen.

Fußball Holger Ludwig beendet sein Engagement bei dem Verbandsligisten nach drei Jahren. Er wechselt zum Saisonende zum Ligakonkurrenten und Tabellenführer TSG Backnang. Der Coach sieht dort bessere sportliche Perspektiven. AndMit der Ungewissheit, wann und ob überhaupt die Saison zu Ende gespielt wird, stehen die Verantwortlichen des TSV Heimerdingen nicht alleine da. Die Planungen zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs sind für Uwe Sippel nun aber noch ein Stück schwieriger geworden. Der Abteilungsleiter muss sich nach einem neuen Trainer umschauen. Holger Ludwig hat dem Verein mitgeteilt, dass er in der kommenden Saison bei der TSG Backnang anheuert.

Im Winter hatten sich Uwe Sippel und Holger Ludwig darauf verständigt, die Zusammenarbeit auch in der nächsten Saison fortzusetzen. Vereinbart wurde dabei auch einen Ausstiegsoption. Als nun der Backnanger Coach Evangelos Sbonias den Entschluss gefasst hat, seine Arbeit beim souveränen Tabellenführer der Verbandsliga nach dieser Runde nicht mehr fortsetzen zu wollen, kam der Stein ins Rollen. Vor rund drei Wochen kam die TSG auf Holger Ludwig zu. Der informierte seinen Abteilungsleiter darüber, dass er Gespräche über ein mögliches Engagement aufnehmen wird. „Ich habe mir das nicht einfach gemacht, weil ich an Heimerdingen hänge und dort auch viele Freunde gefunden habe“, sagt der 38-jährige Lehrer an der Gemeinschaftsschule in Schwieberdingen. Letztlich habe aber die bessere sportliche Perspektive bei der TSG Backnang den Ausschlag gegeben. „Das ist für mich jetzt der nächste Schritt, den ich gehen will“ (Ludwig).Der gebürtige Marbacher, der mit seiner Familie in Höpfigheim wohnt, saß nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn, in der er über 200 Oberligaspiele für den SGV Freiberg und den FSV Bissingen bestritten hat, für eine Saison bei der SpVgg 07 Ludwigsburg auf der Trainerbank, bevor er 2017 zum TSV Heimerdingen wechselte. Dort landete er mit dem Club in seiner ersten Landesliga-Saison auf Anhieb auf dem vierten Rang, ein Jahr später folgten Platz zwei und der fast schon sensationelle Aufstieg in die Verbandsliga über den Weg der Relegation. Derzeit steht das Team in der höchsten württembergischen Spielklasse zwar auf dem 14. und damit auf einem Abstiegsplatz, hätte aber noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, falls die Runde noch zu Ende gespielt wird.Bei der TSG Backnang wird Holger Ludwig, an dessen Seite Torjäger Mario Marinic als spielender Co-Trainer fungieren wird, mit offenen Armen empfangen. „Mit Holger Ludwig konnten wir wieder einen jungen und aufstrebenden Trainer verpflichten. Er stand bei uns auf der Wunschliste ganz oben. Den Weg und die Arbeit von Holger haben wir immer verfolgt. Er neben seiner fachlichen Kompetenz, seinem Ehrgeiz und Siegeswille auch für absolute Vereinstreue in einem familiären Umfeld, was seine bisherigen Stationen auch belegen. Wir sind überzeugt davon, dass er die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen wird und dabei die Mannschaft aber auch insbesondere die jungen Spieler integrieren und weiterentwickeln wird.“

In welcher Liga das sein wird, ist derzeit noch völlig offen. Ein denkbares Szenario falls die Saison nicht mehr fortgesetzt wird: Die TSG Backnang wird als Tabellenführer zum Oberligaaufsteiger erklärt, und es gibt keine Absteiger in die Landesliga. Ludwig hätte damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da er selbst nichts beeinflussen kann, sagt er nur: „Ich lasse mich überraschen.“ Überraschend kam die Wendung für den Heimerdinger Abteilungsleiter Sippel: „Mit großem Bedauern habe ich seinen Entschluss zur Kenntnis genommen/nehmen müssen. Einen Plan B gibt es aufgrund der Kurzfristigkeit noch nicht.“

Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Von Andreas Klingbeil 

Neueste Meldung vom 3.April 2020

An die Mitgliedsvereine sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Württembergischen Fußballverbandes

Auswirkungen der Infektionen mit dem Coronavirus auf den Fußball

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,

seit etwa Anfang März erleben wir in Folge der stetig ansteigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus tiefgreifende Einschnitte in unser aller Leben, wie wir sie davor kaum für möglich gehalten hätten. Bundesweit gibt es erhebliche, aber auch notwendige Einschränkungen, die viele Bereiche unseres Alltags betreffen und selbstverständlich auch vor dem Fußball nicht Halt machen. Baden-Württemberg und damit auch unser Verbandsgebiet sind besonders stark betroffen. In allen unseren Spielklassen ruht deshalb zwischenzeitlich der Ball, und das zu einem Zeitpunkt des Jahres, zu dem sonst üblicherweise alle Wettbewerbe in die entscheidende Phase treten.

Die Ereignisse der letzten Wochen stellen Sie und Ihre Vereine, letztlich aber auch uns als Verband vor große Herausforderungen. Wir möchten deshalb versuchen, Ihnen Antworten auf drängende Fragen zu geben, soweit wir es können. In einigen Bereichen ist uns das aber auch nicht möglich. Das betrifft vor allem die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. In diesen Fällen wollen wir dann aber erklären, weshalb wir uns noch nicht festlegen können. Ebenso möchten wir Ihnen einen Einblick geben, welche Aspekte wir zu berücksichtigen haben.

Vorausschicken möchten wir außerdem, dass wir – über die nachstehenden Ausführungen hinaus – auf unserer Homepage unter www.wuerttfv.de einen Servicebereich zu allen Fragen im Zusammenhang Corona eingerichtet haben, den wir laufend aktualisieren.
1. Spielbetrieb

Derzeit ist der Fußballspielbetrieb bundesweit auf allen Ebenen ausgesetzt, und auch der Trainingsbetrieb steht still. Im wfv-Verbandsgebiet war es erforderlich, den Spielbetrieb zunächst bis zum 19.04.2020 einzustellen. Wir haben Sie darüber bereits am 17.03.2020 informiert und dies mit dem Hinweis verbunden, dass die Wiederaufnahme nur unter Berücksichtigung einer Vorankündigungsfrist von 14 Tagen erfolgen wird.

2

a) Aussetzung des Spielbetriebs bis auf Weiteres

Zwischenzeitlich müssen wir aber davon ausgehen, dass sehr wahrscheinlich aufgrund der eingetretenen Entwicklungen auch direkt nach Ende der Osterferien ab dem 20.04.2020 leider noch nicht wieder gespielt werden kann. Deshalb haben wir entschieden, vor dem Hintergrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen

den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen.

Die zeitlich unbefristete Aussetzung ist erforderlich, weil im Moment niemand sagen kann, wann es wieder möglich sein wird, Fußball zu spielen. Es bleibt deshalb auch unverändert bei der

Vorankündigungsfrist von 14 Tagen,

so dass Sie dann noch etwas Zeit haben, sich darauf einzustellen. Diese Entscheidung ist zum einen deshalb erforderlich, weil die Rechtslage – hier konkret die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg – uns gar keine andere Möglichkeit lässt. Zum anderen sind wir aber auch überzeugt, dass der organisierte Fußball selbstverständlich seinen Beitrag leisten und insofern alles unterlassen muss, was ein Ansteigen der Infektionszahlen begünstigt. Deshalb ist nach der aktuellen Rechtsverordnung in Baden-Württemberg auch der Mannschaftstrainingsbetrieb nicht erlaubt.

b) Saisonabbruch oder -fortsetzung

Uns erreichen in diesen Tagen – verständlicherweise – auch zahlreiche Anfragen dazu, ob die Saison 2019/20 abgebrochen wird oder welche Szenarien denkbar sind, um sie noch sportlich zu beenden. Unsere ehrliche Antwort ist: Wir können dazu im Moment keine Aussage treffen. Erklären können wir aber, weshalb eine vorzeitige endgültige Beendigung der Saison zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht kommt. Solange es noch möglich erscheint, sämtliche Meisterschafts- und Pokalspiele auszutragen und so insbesondere auf sportlichem Wege Auf- und Absteiger zu ermitteln, sind wir rechtlich daran gehindert, Vereinen vorschnell diese Chance zu verbauen, indem wir irreversible Entscheidungen treffen. Denn abhängig von der jeweiligen Spielklasse haben zumindest einzelne Vereine erheblich investiert und finanzielle Mittel eingesetzt, um die selbstgesteckten sportlichen Ziele zu erreichen. Wir sind daher in der Pflicht, alle Möglichkeiten auszuloten und abzuwarten, ob sich noch ein Zeitfenster öffnet, das uns die Chance gibt, die Saison regulär zu beenden. Eine andere Entscheidung wäre mit erheblichen Haftungsrisiken verbunden.

Leider wissen wir aber bereits jetzt, dass am Ende Entscheidungen zu treffen sein werden, die für einzelne Vereine besondere Härten darstellen. Es zeichnet sich außerdem ab, dass eine vielfach geforderte bundesweit einheitliche Vorgehensweise schwierig werden wird. Dies liegt an unserer föderalen Struktur und unter anderem daran, dass die Sommerferien zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten beginnen. So ist in einzelnen Landesverbänden eine Verlängerung der Saison – ggf. sogar über den 30.06. hinaus – denkbar, in anderen nicht. Durch die Verschiebung der EURO auf das Jahr 2021 gibt es zumindest erweiterte Spielräume. Der Föderalismus kann auch eine Stärke sein, weil jeweils vor Ort unter den gegebenen Bedingungen die bestmögliche Lösung gefunden werden kann.

c) Oberligen Baden-Württemberg (Herren, Frauen, Jugend)

Die vorstehenden Ausführungen gelten für den Spielbetrieb der Oberligen Baden-Württemberg nach den Beschlussfassungen der drei baden-württembergischen Fußballverbände entsprechend

 

 

++++ Aktuelle Presseinformation Stand 12. März 2020 ++++

Angesichts der dynamischen Lageentwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus haben die Verantwortlichen des Württembergischen Fußballverbandes (wfv) heute entschieden, den Spielbetrieb ab sofort bis einschließlich 19.April 2020 komplett auszusetzen. Diese Regelung betrifft alle Ligen unterhalb der Oberligen Baden-Württemberg, und zwar in allen Altersklassen. Für die Spielklassen darüber entscheiden die jeweiligen Ligaträger.

 

„Unabhängig von behördlichen Vorgaben tragen wir damit der aktuellen Entwicklung Rechnung und werden unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Damit haben unsere Spielerinnen und Spieler, aber auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig Klarheit und können entsprechend planen“, erklärt Matthias Schöck, Präsident des wfv. Im Laufe des heutigen Tages haben vermehrt Ortspolizeibehörden Allgemeinverfügungen erlassen, die eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr vertretbar erscheinen lassen. „Wir wollen mit dieser Entscheidung auch unsere Vereinsvertreter und ehrenamtlichen Mitarbeiter entlasten und ihnen ein Stück weit die Verantwortung abnehmen“, ergänzt wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm.

 

In den kommenden Wochen wird der wfv die Entwicklungen intensiv beobachten und sorgfältig prüfen, inwieweit eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Einklang mit den Empfehlungen bzw. Vorgaben der maßgeblichen Behörden möglich ist.

Bitte FAQs anklicken:

FAQs Aussetzung des Spielbetriebs

 Rückblick

TSV Heimerdingen gegen SKV Rutesheim 1 : 5

Rückschlag im Abstiegskampf !!

Deutliche Heimniederlage gegen unseren Nachbarn aus Rutesheim.

Es heißt jetzt die Wunden lecken und dann wieder aufstehen und weiterkämpfen..

 

 

 Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Fußball-Verbandsliga Rutesheim hat am Ende leichtes Spiel
Von Andreas Klingbeil

Die Serie ist gebrochen. Immer wenn der TSV Heimerdingen und die SKV Rutesheim in der jüngeren Vergangenheit in einem Punktspiel aufeinander getroffen sind, hat die Heimmannschaft gewonnen. Jetzt haben die Rutesheimer diesem Treiben mit einem 5:1 auf dem Platz an der Weissacher Straße ein Ende gesetzt.
Das kann – aus Heimerdinger Sicht – passieren. Was allerdings nach Meinung des TSV-Trainers Holger Ludwig nicht passieren sollte, ist die Art und Weise, wie die Gastgeber die Partie beendet haben. Da gab es nicht mehr viele, die sich entschlossen gegen die drohende klare Niederlage gestemmt haben. Die Gäste kombinierten sich munter durch die gegnerischen Reihen, ohne dabei entscheidend gestört zu werden. Am Ende der ersten Fehlerkette foulte der eingewechselte Alasana Saidykhan etwas unbeholfen Salvatore Catanzano, und Robin Münst nutzte das Elfmetergeschenk zum 4:1 (90.). Drei Minuten später brauchte Mustafa Uslu nach feinem Rutesheimer Direktspiel nur noch den Fuß zum 5:1 hinzuhalten. „Ich bin enttäuscht darüber, dass wir ein Spiel so beenden“, sagte Holger Ludwig.
Rutesheim macht Tempo
Der Sieg der Gäste, die schon das Hinspiel mit 4:0 für sich entschieden hatten, ging in Ordnung. Wenn Tempo gemacht wurde über die Außen, oder Christopher Baake seine Mitspieler durch die Mitte in Szene setzte, dann ging es ein ums andere Mal zu schnell für die Heimerdinger Defensive. Das Ergebnis hätte dennoch nicht so hoch ausfallen müssen.
Auf dem Kunstrasenplatz gab es auch für das Team von Trainer Jens Eng in der ersten Hälfte keine Chancen in Hülle und Fülle. Die Gäste mussten zunächst den frühen Ausfall von Luca Alberici verkraften, der sich ohne Gegnereinwirkung am Knie verletzte (4.). Nach einer halben Stunde brachte die erste gute Chance dann gleich die Führung. Baake schickte Catanzano durch die Mitte, der im zweiten Versuch Lukas Emmerich überwand. Auf der Gegenseite tat sich erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte etwas. Den Ball von Marc Bitzer klärte Tim Rudloff vor der Linie, Alexander Grau brachte aus aussichtsreicher Position nur ein Schüsschen zustande.
Entscheidung per Doppelschlag
Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, weil sie insgesamt etwas höher standen und den Rutesheimer Spielaufbau störten. Als aber Tobias Gebbert nach starker Vorarbeit von Josua Schneider (58.) und Robin Münst aus kurzer Distanz innerhalb von zwei Minuten zum 3:0 erhöhten (60.), war die Entscheidung schon früh gefallen. Auch die Resultatsverbesserung von Murat Öztürk (78.), der schon zuvor am per Fußabwehr reagierenden Kerim Redzepovic gescheitert war, brachte nicht mehr die von Heimerdingen erhoffte Wende. Der Rutesheimer Trainer Jens Eng hatte folgerichtig fast nichts auszusetzen am ersten Punktspielauftritt dieses Jahres. Einziger Kritikpunkt: „Wir hätten den Sack schon ein bisschen früher zumachen können.“
TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino (62. Apler), Riffert, Schlichting (63. Schäffler), Geppert (76. Saidykhan), Coelho, Bitzer, R. Ancona, Grau (62. Prkacin), M. Ancona, Öztürk.
SKV Rutesheim: Redzepovic, Schneider (82. Schüller), Rudloff, Kogel, Trefz, Alberici (4. Uslu), Gebbert, Baake (86. Maier), Catanzano (90. Feigl), Hertenstein, Münst.

 

 

 

 Hier noch ein paar Berichte der Strohgäuzeitung

Die Arbeit am Happy End läuft schon

Fußball Der Verbandsligist TSV Heimerdingen hat im zweiten Saisonabschnitt im Kampf um den Klassenerhalt alles selbst in der Hand. Zum Auftakt nach der Winterpause geht’s zum Spitzenreiter TSG Backnang, die SKV Rutesheim ist spielfrei. Andreas Klingbeil
Ein Fußball-Märchen haben sie beim TSV Heimerdingen ja schon geschrieben – das vom Aufstieg in die Verbandsliga. Nach sieben Spielen noch Tabellenvorletzter, nach 30 Vizemeister, und dann der Parforceritt durch die Relegation. Jetzt haben sich der Trainer Holger Ludwig und seine Schützlinge daran gemacht, an der Fortsetzung dieser schönen Geschichte zu arbeiten. Nach zwölf Spielen in der höheren Klasse haben nur noch die Wenigsten einen Pfifferling auf den Emporkömmling gegeben, der mit lediglich sieben Zählern am Tabellenende stand. Die Kluft zum Relegationsplatz betrug stattliche acht Punkte.
Dann setzte der Club zum Jahresendspurt an, ging in den verbliebenen fünf Begegnungen viermal als Sieger vom Platz und steht nun nur noch wegen der schlechteren Tordifferenz auf einem Abstiegsplatz. Ob der zweite Teil des Märchens mit einem Happy End versehen wird, ist offen. Mindestens die letzten acht Mannschaften sind involviert, wenn es darum geht, als Minimalziel den zwölften Rang zu erreichen.
Sollte der TSV Heimerdingen bis zum Ende der Runde seine Chancen auf den Ligaerhalt wahren, könnte das bereits als Erfolg verbucht werden. Eine mögliche Niederlage im ersten Spiel nach der Winterpause, würde die Mannschaft sicher nicht umwerfen. Schließlich geht es an diesem Samstag (14 Uhr) zum nicht selten als Überflieger der Liga bezeichneten Spitzenreiter der Liga. Die TSG Backnang hat bislang überhaupt erst ein einziges von 17 Ligaspielen verloren. Und das war das letzte im vergangenen Jahr bei der SKV Rutesheim. „Backnang ist die Übermannschaft“, sagt der Heimerdinger Trainer Holger Ludwig, „wenn wir verlieren, ist das normal. Wichtig ist mir die Art unseres Auftretens. Wir fahren mit Selbstbewusstsein hin.“
Eine gute Portion davon hat sich die Mannschaft zuletzt mit dem 6:0 gegen den vom ehemaligen Trainer Andreas Broß gecoachten Landesligisten TSV Oberensingen geholt. Dabei stand noch nicht einmal der komplette Kader zur Verfügung. Salvatore Pellegrino, Roberto Ancona und Denis Schäffler fehlten.
Am Samstag ist das Trio aber wieder mit von der Partie. Dafür fehlt der Kapitän Daniel Riffert. Für den frei werdenden Platz in der Innenverteidigung kommt Daniel Geppert in Frage. Ob daneben Tim Schlichting zum Einsatz kommt, ist offen. Der 28-Jährige ist erst seit knapp zwei Wochen wieder voll dabei. Holger Ludwig weiß jedoch, wie wichtig der Defensivmann für die Mannschaft ist: „Man merkt es schon im Training, ob er dabei ist oder nicht.“
Auf der linken Seite hat Emmanuel Apler – neben Alasana Saidykhan (FC Gerlingen II) der einzige Neuzugang – angedeutet, dass er eine echte Alternative zu Salvatore Pellegrino werden kann. Zur Verfassung des ehemaligen Bissinger Oberligaspielers sagt Holger Ludwig: „Man merkt ihm die lange Verletzungspause noch etwas an.“
Zurückgemeldet haben sich die beiden Offensivkräfte Mahran Husein und Robin Rampp. Fünf der sechs Treffer im Vorbereitungsspiel gegen die SVGG Hirschlanden-Schöckingen gingen auf das Konto dieses Duos. Rampp fehlt an diesem Woche allerdings auch. Ihn sieht der Trainer als Alternative in der Partie gegen Rutesheim – das allerdings noch nicht von Beginn an.

 

 

Ist die Übermacht noch zu stoppen?

Tipps und Trends Vor dem Start in die zweite Saisonphase herrscht mit Blick aufs Titelrennen Einigkeit. Franz Stettmer
Eines ist jetzt schon sicher: Sollte der Meister am Ende nicht TSG Backnang heißen, wäre es eine faustdicke Überraschung. Vor dem Start in die zweite Saisonphase der Verbandsliga tippen im Titelrennen 17 von 17 Mannschaften auf den Tabellenführer aus den Etzwiesen. Zu souverän war dessen Hinrunde (mit nur einer Niederlage), zu stark scheint dessen Kader aufgestellt. Und auch für Platz zwei gibt es im FSV Hollenbach mit elf Nennungen einen klaren Favoriten. Nachfolgend ein Auszug der Prognosen und Erwartungen. Evangelos Sbonias, Trainer der TSG Backnang: „Würde ich etwas anderes als den Meistertitel als Ziel ausgeben, wäre das ja blöd. Wir haben eine sehr gute Ausgangslage. Aber: da ist noch nichts in trockenen Tüchern. Es sind mit Hollenbach und Ehingen-Süd zwei Mannschaften da, die sich trotz unserer 40 Punkte bisher nicht haben abschütteln lassen.“Karl-Heinz Weidmann, Vorsitzender des FSV Hollenbach: „Backnang wird das durchziehen. Für uns hoffe ich, dass wir um Platz zwei die Nase vorne haben werden und schöne Aufstiegsspiele kriegen.“Michael Bochtler, Trainer des SSV Ehingen-Süd: „Backnang wird Meister. Und für Platz zwei, denke ich, wird Gmünd noch stark aufkommen. Wir selbst haben zum Glück schon so viele Punkte, sonst würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Im Vergleich zur Hinrunde habe ich sechs schwer verletzte Stammspieler. Unsere Tabellenposition zu halten, ist utopisch.“Claus-Jörg Krischke, Spielleiter 1. FC Normannia Gmünd: „Backnang ist zu weit weg, die haben wir nicht im Visier. Aber wir wollen mit unserem neuen Trainer Platz zwei angreifen. Ob das klappt, wird man schnell sehen. Unsere ersten vier Gegner sind der Sechste, Zweite, Dritte und Fünfte.“
Markus Koch, Trainer in Neckarrems: „Backnang wird Meister, Hollenbach Zweiter. Die haben sich gut entwickelt. Unsere Situation haben wir selbst verschuldet. Es gibt aber auch keinen Anspruch darauf, dass wir immer Verbandsliga spielen. . .“Adrian Philipp, Trainer des FC Wangen: „Mein Tipp? Backnang vor Hollenbach – deren Coach macht einen super Job mit jungen Spielern. Wenn wir den Klassenverbleib irgendwie schaffen könnten, wäre es das dritte Wunder in vier Jahren.“

 

Aufstieg Der Meister steigt direkt in die Oberliga auf. Der Vizemeister bestreitet Aufstiegsspiele. Er trifft am 14. Juni (zuhause) und 21. Juni (auswärts) auf den Gewinner des Kräftemessens zwischen den Zweiten der Verbandsligen Nordbaden und Südbaden. Nach jetzigem Stand wären das der 1. FC Bruchsal und der FV Lörrach-Brombach. Abstieg Die Zahl der Direktabsteiger hängt vom Ausgang in der Oberliga ab. Nach jetzigem Stand wären es fünf, da in der übergeordneten Spielklasse mit der Neckarsulmer Sport-Union und dem TSV Ilshofen württembergische Mannschaften Abstiegsplätze belegen. Sechs werden es, wenn es „oben“ drei Württemberger erwischen sollte – ein durchaus realistisches Szenario, sind dort derzeit auch Reutlingen, Dorfmerkingen und Freiberg gefährdet. In die Relegation um den Ligaverbleib ginge aktuell der Tabellenzwölfte. Spieltermin ist der 21. Juni.   frs 

 

 

 

Wechselbörse Verbandsliga

TSG Backnang
Zugänge: Iosif Maroudis (Mittelfeld, pausierte/zuletzt 1. FC Kaiserslautern II), Luka Milenkovic (Abwehr, SGV Freiberg), Savino Marotta (Mittelfeld, SGV Freiberg).
Abgänge: Marc Mägerle (Neckarsulmer Sport-Union), Sascha Schmalz (TSV Nellmersbach).
FSV Hollenbach
Zugänge: – .
Abgänge: Baris Yerlikaya (Spvgg Gröningen-Satteldorf).
SSV Ehingen-Süd
Zugänge: Matthias Benkovic (Tor, TSG Achstetten).
Abgänge: – .
1. FC Normannia Gmünd
Zugänge: Sangar Aziz (Angriff, pausierte/zuletzt TSV Ilshofen), Tony Terell Suddoth (Abwehr, TSG Salach).
Abgänge: Dennis Wolf (TSG Hofherrnweiler).
Trainer: Zlatko Blaskic (zuletzt Co-Trainer SG Sonnenhof Großaspach) für Holger Traub (pausiert).
VfL Sindelfingen
Zugänge: – .
Abgänge: Florian Rupp (FV Illertissen), Cedric Schmid (1. FC Frickenhausen).
Calcio Leinfelden-Echterdingen
Zugänge: Dimitrios Vidic (Abwehr, SSV Reutlingen), Felix Gerber (Abwehr, zurück von Auslandssemester/Australien).
Abgänge: Zvonimir Zivic (NK Croatia Bietigheim), Michael Mariolas, Kole Lekaj (bei beiden Fußballpause).
SKV Rutesheim
Zugänge: Juan-Antonio Lukic (Angriff, TSV Schönaich).
Abgänge: Maximilian Füssenhäuser (1. FC Frickenhausen), Gianluca Crepaldi (Laufbahnende).
TSV Essingen
Zugänge: Erman Kilic (Mittelfeld, SV Stuttgarter Kickers), Yusuf Coban (Angriff, Berliner AK/Regionalliga), Benjamin Schiele (Angriff, Spfr. Dorfmerkingen), Yannick Sagert (Abwehr, VfR Aalen), Yamoussa Camara (Abwehr, DJK-SG Schwabsberg/Buch).
Abgänge: Fabian Weiß (Spfr. Dorfmerkingen), Thomas Parada (zurück nach Frankreich), Dimitrios Dimitrakoudis (Junioren TSV Ilshofen).
TSG Tübingen
Zugänge: Georgi Mamaladze (Abwehr, SV Fellbach), Andre Maidel (Tor, Spfr. Gechingen), David Fridrich (Abwehr, zurück von halbjährigem Praktikum in Wolfsburg).
Abgänge: – .
TSV Berg
Zugänge: – .
Abgänge: – .
1. FC Heiningen
Zugänge: Jan Lukas Schropp (Mittelfeld, pausierte/zuletzt Junioren SGV Freiberg).
Abgänge: Fabio Santini (TSV Schlierbach), Erik Edwardson (zurück nach Kanada).
TSG Hofherrnweiler
Zugänge: Dennis Wolf (Mittelfeld, 1. FC Normannia Gmünd), Oliver Vaas (Tor, SG Bettringen).
Abgänge: Efendi Erol (FC Ellwangen), Manuel Landgraf (pausiert).
TSV Heimerdingen
Zugänge: Alasana Saidykhan (Mittelfeld, FC Gerlingen II), Emmanuel Apler (Abwehr, FSV 08 Bissingen).
Abgänge: Wissem Aouadi (Schwieberdingen).
VfL Pfullingen
Zugänge: Andreas Maier (Mittelfeld, SSV Reutlingen).
Abgänge: Matthias Kunst (TSG Young Boys Reutlingen).
VfB Neckarrems
Zugänge: Raphael Bartmann (Mittelfeld, FV Marbach), Valentin Jäkel (Mittelfeld, SC 07 Idar-Oberstein), Kelecti Nkem (Angriff, SV Stuttgarter Kickers).
Abgänge: Manuel Biehler (1. FC Rielasingen-Arlen II), Christian Knecht (FSV Waiblingen), Carmine Pescione (TSV Weilimdorf), Christian Timmerevers (SV Nikolausdorf/Beverbruch), Emanuel Popescu (pausiert).
FC Wangen
Zugänge: Alexandros Nikolaidis (Mittelfeld, Spvgg Lindau).
Abgänge: – .
SV Fellbach
Zugänge: Ricardo Leonel Carvalho (Abwehr, Union Polideportivo Plascencia/Spanien), Georgios Mahlelis (Abwehr, TSV Schornbach), Charalambos Parharidis (Mittelfeld, SGV Freiberg), Robin Binder (Mittelfeld, SV Breuningsweiler), Shkemb Miftari (Angriff SV Stuttgarter Kickers), Hakan Aslantas (Abwehr, Eskisehirspor/Türkei).
Abgänge: Paul Schmid (TSV Schwaikheim), Eldin Sadikovic (Oeffingen), Georgi Mamaladze (TSG Tübingen), Mikael da Silva (Luxemburg).

Alles Berichte der Strohgäuzeitung von Andreas Klingbeil

 

Leonberger Kreiszeitung:

Kleiner Rückblick Vorrunde TSV Heimerdingen in der Verbandsliga.

TSV Heimerdingen
Und wenn Du denkst, schlechter geht’s nicht mehr, dann kommen die Heimerdinger daher.
Der TSV und seine Katastrophenstarts – man ist es schon fast gewohnt. In der Saison 2017/18 waren es   fünf Punkte nach sieben Spieltagen, ein Jahr später zum gleichen Zeitpunkt nur noch vier. In dieser Runde legte das Team noch einen drauf und sammelte lediglich drei Zähler ein.
Der Auftakt diesmal ist jedoch anders zu bewerten als in den Spielzeiten zuvor. Nach der kräftezehrenden Relegation mit krönendem Abschluss und Aufstieg in die Verbandsliga fielen zum einen Pause und Vorbereitungszeit extrem kurz aus. Zum anderen sind die Spieler in puncto Tempo und Dynamik in der höheren Klasse anders gefordert als noch in der Landesliga. Die Mannschaft bezahlte Lehrgeld, war in Partien wie gegen Fellbach oder Rutesheim teilweise spielerisch besser, ließ Chancen aus, machte Fehler und wurde dafür bestraft.
Der Trainer Holger Ludwig versuchte es mit einer Fünferkette. Weil dadurch der Druck des Gegners aufgrund mangelnder Entlastung regelmäßig zu groß wurde, kehrte er wieder zur Viererreihe hinten zurück. Das Team stabilisierte sich, stand kompakter, ließ zuletzt kaum noch Chancen zu. „Was die Umstellung in der neuen Liga betrifft, sind wir jetzt einen Schritt weiter“, sagt Ludwig, „wir haben es geschafft, defensiv gut zu stehen. Das geht allerdings ein bisschen auf Kosten der spielerischen Komponente.“ 15 Punkte holte der TSV zuhause. Unter anderem gab es Siege gegen die Spitzenteams aus Hollenbach, Sindelfingen oder Gmünd. „Uns kommt schon entgegen, dass wir zuhause engere Plätze haben. Zudem könnte man vermuten, dass es uns einfacher fällt, sehr kompakt gegen vermeintlich stärkere Gegner zu stehen“, analysiert der Coach.
Von den Neuzugängen ist der verbandsligaerfahrene Marc Bitzer in der Mittelfeldzentrale neben Antonio di Matteo eine feste Größe, brauchte aber zunächst auch eine Anlaufphase. Alexander Grau hat sich in die Startformation gespielt und tut der Mannschaft mit seiner Schnelligkeit gut. Die Youngster Nikola Prkacin und Matthias Kolb machen erkennbare Fortschritte, kommen aber an den arrivierten Kräften noch nicht vorbei. Holger Ludwig ist überzeugt davon, dass seine Elf bezogen auf die Qualität mithalten kann, aber: „Uns fehlt mit Sicherheit die Tiefe.“
Mit Emre Öztürk und Dimtriy Lubenskiy kann er nicht mehr planen. Wenn dann Verletzungen wie bei Steffen Widmaier, Antonio di Matteo oder den Torhütern – zwischenzeitlich stand Feldspieler Daniel Geppert zwischen den Pfosten – dazu kommen, wird es ganz schnell eng. Ob Murat Öztürk, der zunächst nur bis zum Jahresende zugesagt hat, noch einmal ein halbes Jahr dranhängt, ist offen. Der Abteilungsleiter Uwe Sippel ist aber guter Dinge, den Stürmer zum Weitermachen bewegen zu können.
Nach vier Siegen in den vergangenen fünf Begegnungen steht der TSV Heimerdingen nur wegen der schlechteren Tordifferenz auf dem ersten Abstiegsplatz. „Man sieht, dass es machbar ist“, sagt Holger Ludwig. „Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Pause, aber auch mit dem Bewusstsein, dass es eine harte Rückrunde werden wird.“
Quelle:
Leonberger Kreiszeitung.

 

 

Vorschau Rückrunde in der Verbandsliga:

Das Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit

Fußball Der Trainer Holger Ludwig und der TSV Heimerdingen haben sich frühzeitig auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Der Verbandsligist ist in die sechswöchige Vorbereitung gestartet.
So macht das Trainerleben Spaß. Der Chef kommt nur am Wochenende, schaut zu, wie sein Team gewinnt – und das war’s dann auch schon. Die Arbeit auf dem Platz macht der Co. „Ich bin nur bei den Spielen dabei und habe auch gleich noch ein Erfolgserlebnis“, witzelt Holger Ludwig. Als der Coach des TSV Heimerdingen zum Jahresende wegen einer Hüftoperation pausieren musste, übernahm sein Stellvertreter Jens Härter. In vier Spielen sprangen drei Siege heraus.
Um seinen Posten muss Holger Ludwig nun jedoch nicht bangen. Ganz im Gegenteil: zum Trainingsauftakt nach der Winterpause stand er gestern Abend wieder auf dem Platz. Darüber hinaus haben sich Abteilungsleitung und er auch schon darauf verständigt, die gemeinsame Arbeit auch über die Saison hinaus fortzusetzen. Das gegenseitige Vertrauen ist groß. „Über die Laufzeit haben wir gar nicht geredet“, sagt der Abteilungsleiter Uwe Sippel.
Die Vereinbarung ist auch unabhängig davon getroffen worden, wie die Saison ausgeht. Der Aufsteiger hat sich mit seinem starken Jahresendspurt im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet und nach Punkten mit der TSG Hofherrnweiler (derzeit auf dem Relegationsplatz) gleichgezogen. Die Vorgabe des Coaches: „Wir wollen versuchen, bis zum Schuss dabei zu bleiben.“ Das Erfolgsgeheimnis zuletzt lag in der kompakteren Spielweise. Sein Hauptaugenmerk richtet der Übungsleiter deshalb darauf, sicher zu stehen und dem Gegner wenig Raum zu lassen. „Wir wollen aber auch nach vorne mehr Lösungen finden, um uns mehr Chancen herauszuspielen“, fügt er an.
Das gilt vor allen Dingen für die Duelle mit den direkten Konkurrenten um den Ligaerhalt. Denn da gab es in der Hinserie Niederlagen gegen Fellbach, Wangen, Neckarrems, Pfullingen und Hofherrnweiler. Ein Anfang ist gemacht: Im Rückspiel gegen Pfullingen setzte sich Heimerdingen mit 2:0 durch.
Personell geht die Mannschaft nahezu unverändert in die zweite Saisonphase. Lediglich Wissem Aouadi, der erst zu Saisonbeginn von NAFI Stuttgart gekommen war, hat sich verabschiedet. Der Defensivmann kam lediglich auf vier Einsätze. Hinzugestoßen ist mit Alasana Saidykhan lediglich ein Spieler. Mit dem 21-Jährigen, der in Heimerdingen wohnt und vom A-Ligisten FC Gerlingen II kommt, hatte es bereits im Sommer Kontakt gegeben. Jetzt will der Nachwuchsmann sein Glück in der höheren Spielklasse versuchen.
Von den Langzeitverletzten haben sich der Torhüter Lukas Emmrich und Stürmer Mahran Husein zurückgemeldet. Ob Robin Rampp und Steffen Widmaier bis zum Auftakt am 22. Februar bei der TSG Backnang zur Verfügung stehen, ist ungewiss. Dafür gibt es Klarheit in Sachen Murat Öztürk. Der 31-Jährige, der 13-mal zum Einsatz kam und fünf Treffer erzielte, wird sein Engagement bis zum Saisonende fortsetzen. Ursprünglich hatte der Stürmer schon zum Saisonende 2018/2019 die Schuhe an den Nagel hängen wollen, sagte dann aber noch einmal zunächst für eine Halbserie zu.

Quelle:
Leonberger Kreiszeitung.

Andreas Klingbeil