Das neue Mannschaftsbild mit Trikot der Fa Koppenhöfer

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Vorschau:

Nun geht es zum hartnäckigen Verfolger Crailsheim.

TSV Crailsheim gegen TSV Heimerdingen.

Samstag den 24.Mai.

Spielbeginn ist um 15.30 Uhr.

Es fahren 2 Busse:

Der Mannschaftsbus fährt um 12.15 Uhr, der Fanbus um 13.45 Uhr.

Es gibt in beiden Bussen noch eine begrenzte Mitfahrgelegenheit.

Bitte bei Uwe Sippel anmelden:

Anmeldungen gerne an die 0175 2 704 705 oder per email:uwe@uwesippel.de

Letzte Meldung:

Es gibt nur noch im Fanbus ein paar Restplätze.

 

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:

Aufstieg entscheidet sich in Crailsheim“

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen trifft auf den TSV Crailsheim – eine vorentscheidende Partie im Kampf um den Aufstieg, findet der Ex-Torjäger Michele Ancona.

Von 2016 bis zum Ende der vergangenen Saison spielte Michele Ancona beim TSV Heimerdingen, mit dem der offensive Mittelfeldmann 2019 in die Fußball-Verbandsliga aufgestiegen ist. Das traut der 36-Jährige auch seinen ehemaligen Teamkollegen im Landesliga-Endspurt zu. Der Partie an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim TSV Crailsheim kommt dabei aus seiner Sicht entscheidende Bedeutung zu.

Herr Ancona, Ihren Ex-Club haben Sie nach Ihrem Rücktritt im vergangenen Sommer noch im Blickfeld, oder?

Ja, natürlich. Ich habe beide Duelle gegen den VfR Heilbronn gesehen, das Derby gegen Rutesheim ebenfalls. Ich hänge da schon noch ein wenig dran, es spielen auch noch einige Kumpels beim TSV. Im Hinspiel gegen Heilbronn saß ich sogar noch einmal auf der Bank – es gab eine Verletztenmisere sowie einige kranke und gesperrte Spieler. Dann haben sie mich gefragt, ob ich mich nicht als Ersatzspieler auf die Bank setzen würde. Das habe ich natürlich gemacht, aber ich war froh, dass ich nicht eingewechselt wurde.

Mit ein paar Spielminuten hätten Sie aber einen minimalen Anteil daran, wenn der Club womöglich demnächst in die Verbandsliga aufsteigt.

Definitiv, damit hätte ich mich schon gerühmt (Lacht). Ich bin mit dem TSV 2019 über die Relegation aufgestiegen, das wäre eine Riesensache, wenn das noch mal passiert – und zwar direkt als Meister.

Mindestens vier Punkte sind nötig: Verlieren ist gegen den TSV Crailsheim am Samstag verboten.

Solche Spiele sind immer auch Kopfsache, weil da Druck vorhanden ist. Ich denke, dass das Spiel in Crailsheim das entscheidende sein wird. Auswärts, Crailsheim ist ein unangenehmer Gegner, davor eine lange Busfahrt, womöglich mit einem Stau bei Weinsberg, dann der große Platz und viele Zuschauer am Rand – da kommt viel zusammen. Ich denke, der Aufstieg entscheidet sich in Crailsheim – wenn sie das gewinnen, werden sie sich die Meisterschaft am letzten Spieltag im eigenen Stadion gegen Pfedelbach nicht mehr nehmen lassen.

Wahrscheinlich nicht, aber die Stuttgarter Kickers haben am letzten Spieltag auch den möglichen Aufstieg in die dritte Liga verschenkt.

Wahnsinn, das hätte ich auch nicht gedacht, dass das so kommt – aber das ist eben Fußball. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein Sieg in Crailsheim die nötige Energie liefern wird, um auch am letzten Spieltag nicht zu patzen. Aber soweit ist es noch nicht.

Sie waren live dabei: Hätten Sie gedacht, dass der TSV nach dem 0:3 auf eigenem Platz gegen den VfR Heilbronn noch einmal eine Aufstiegschance bekommt?

Das spricht für die Mentalität der Mannschaft, danach noch einmal zurückzukommen. Auch für den Trainer, wenn man nicht draufhaut, sondern das Team aufbaut. Gegen Heilbronn sind sie nicht an die Leistung herangekommen, die sie sonst abliefern können. Aber es ist genau das eingetreten, was ich zu den Jungs nach dem Spiel gesagt habe.

Und das war?

Ich habe gesagt: Klar, seid ihr jetzt deprimiert, aber es sind noch ein paar Spiele zu spielen – auch für Heilbronn. Die können auch mal so einen Scheißtag haben, und gleich am nächsten Spieltag machen sie diesen Patzer und verlieren völlig überraschend zuhause 0:2 gegen die SG Sindringen/Ernsbach. Deshalb sagt man: Ein Spiel geht 90 Minuten und die Saison ist erst nach dem letzten Spieltag entschieden.

Heilbronn könnte auch am letzten Spieltag gegen Oeffingen noch einmal patzen.

Ja, aber eigentlich möchte man die Meisterschaft aus eigener Kraft schaffen und nicht dank der Hilfe anderer. Letztendlich ist es tatsächlich egal, aber für einen Spieler selber fühlt es sich besser und schöner an, wenn man gewinnt und man auf diese Weise sein Ziel erreicht.

Mannschaft und Trainerteam scheinen optimal zu passen – Sie kennen ja die meisten Protagonisten persönlich.

Man muss wirklich sagen, dass das gesamte Team noch einen Schritt nach vorn gemacht hat im Vergleich zu den Jahren davor. Alle, die damals in Heimerdingen waren, konnten kicken – das Problem war, dass wir in der Breite nicht ausreichend gut aufgestellt waren und manche Ausfälle nicht wirklich kompensieren konnten. Wenn man sieht, wie lange Lars Ruckh in dieser Saison ausgefallen ist, aber die Mannschaft es trotzdem hinkriegt, weiter Tore zu schießen, dann ist das der Unterschied. Zuvor waren der Lars und auch ich hauptsächlich für die Tore zuständig, die anderen haben getroffen, wenn sie mal Lust hatten (Lacht). Diese Saison ist das anders, es sind echte Verstärkungen dazugekommen.

Trainer Daniel Riffert übernimmt nach der Saison den Posten des Sportdirektors – wäre so was nicht auch ein Job für Sie?

Die Aufgaben eines Trainers erfordern viel Zeit und Energie, deshalb ist das immer eine ganz persönliche Entscheidung. Ich wurde nach meinem Rücktritt tatsächlich auch schon darauf angesprochen, die Angebote waren da – ich musste mich aber fragen, ob ich das will. Ich finde, dass das jetzt für mich noch keine Option ist, im Job ist ziemlich viel los und auch die Familie soll nicht zu kurz kommen.

Die Tür zum Fußball ist aber noch nicht komplett geschlossen, oder?

Nein, bestimmt nicht. Der TSV Münchingen meldet nächste Runde eine Ü-32-Mannschaft, da wurde ich gefragt, ob ich nicht mitkicken möchte. Das kann ich mir gut vorstellen. Und mein kleiner Sohn ist zweieinhalb Jahre alt, der ist beim Kicken auch schon motiviert. Ich könnte mir vorstellen als Jugendtrainer zu beginnen – so lief das auch bei mir und meinem Vater.

Beim letzten Heimspiel am 1. Juni werden Sie in Heimerdingen sein.

Klar, ich habe es ganz fest vor und hoffe, dass wir danach bis tief in die Nacht etwas Großes zu feiern haben.

Das Gespräch führte Jürgen Kemmner

So klettert der TSV nach oben

Sicherer Aufstieg Der TSV Heimerdingen steigt auf, wenn er die zwei letzten Spiele beim TSV Crailsheim am Samstag (15.30 Uhr) und am 1. Juni gegen den TSV Pfedelbach gewinnt. Heimerdingen hat Crailsheim im Hinspiel 6:3 besiegt, Pfedelbach steht als Absteiger fest. Mit sechs Punkten hätten die Heimerdinger 72 Punkte, der VfR Heilbronn (67 Punkte) ist spielfrei und könnte mit einem Sieg am letzten Spieltag über den TV Oeffingen lediglich 70 Zähler sammeln.

Möglicher Aufstieg Sollte der TSV Heimerdingen vier Punkte holen (ein Sieg, ein Unentschieden) und auf 70 Punkte kommen, bleibt die Chance, aufzusteigen. Der TSV hat eine um sieben Treffer bessere Tordifferenz als Heilbronn. Der VfR müsste gegen Oeffingen mindestens mit neun Toren Unterschied gewinnen, um den TSV noch abzufangen – je nachdem, mit wie vielen Toren Differenz Heimerdingen entweder Crailsheim oder Pfedelbach besiegt.  jük

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen TV Oeffingen 2:0

Wie immer zuerst das Schlussresümee:

Ein hart erkämpfter verdienter Sieg gegen einen aggressiven Gegner der uns alles abverlangte.

Zum Spiel:

In der ersten Halbzeit legten unsere Jungs ein hohes Tempo vor.

Sie wussten, wir haben es jetzt nach dem Ausrutscher von Heilbronn selbst in der Hand, den Platz an der Sonne zu erobern.

Die 26. igste Minute, Gabriel Fota (siehe Bild), mit einem sehr gutes Spiel , köpfte nach einem Eckball vom Lars Ruckh das wichtige 1:0 in die Maschen.

Oeffingen hatte in Halbzeit eins nicht viel zu bieten und so ging es auch in die Halbzeitpause.

Halbzeit zwei:

Die Oeffinger kamen mit mehr Elan aus der Kabine und drückten auf den Ausgleich.

Es war trotzdem auf beiden Seiten eine schwache 2.Halbzeit, vermutlich hatten unsere Jungs auch im Kopf, keinen Konter einzufangen.

Es kam die83.Minute, Lars Ruckh(siehe Bild ), mit der nötigen Abgeklärtheit – Ballannahme, kurze Drehung und rein das Ding, 2:0.

Die über 200  Heimerdinger Fans jubelten über dieses entscheidende wichtige Tor.

In der Leonberger Kreiszeitung, sowie auf unserer Homepage, konnten Sie am vergangenen Dienstag den ausführlichen Bericht vom Spiel lesen. Und auch das Neueste erfahren Sie wie immer unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Lars Ruckhs Startelf-Debüt mit summa cum laude

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen bleibt auf Aufstiegskurs und beendet mit 2:0 die Siegesserie des TV Oeffingen – für Lars Ruckh liegen Triumph und Tragödie nahe beieinander.

Von Jürgen Kemmner

Mit bloßem Oberkörper stand Lars Ruckh am Spielfeldrand und genoss die letzten Spielminuten seines TSV Heimerdingen. 2:0 führte der Titelaspirant gegen das Team der Stunde der Landesliga, den zuvor fünfmal in Folge siegreichen TV Oeffingen – und als Schiri Nils Temme die Partie beendete, freute sich der Stürmer mit den TSV-Fans unter den knapp 200 Zuschauern über den Dreier und die Tatsache, weiter alle Trümpfe im Aufstiegskampf mit dem VfR Heilbronn zu halten. „Es liegt an uns allein, wir haben es in unseren Händen“, sagte Lars Ruckh und strahlte: „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann steigen wir auf.“

Lars Ruckh ist dabei vorangegangen, so kennt man den 34 Jahre alten Sturm-Routinier, der gegen Oeffingen zum ersten Mal seit Ende Februar wieder in der Startelf der Heimerdinger gestanden hatte. Zuvor hatte er zwei kürzere Einsätze nach Einwechslungen. Ein Innenbandriss im Knie hatte den Landesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison gebremst. Am Pfingstsonntag feierte Ruckh ein Startelf-Comeback mit summa cum laude. Das 1:0 durch Gabriel Fota (26.) bereitete er mit einem maßgenauen Eckball vor, das für alle TSV-Freunde erlösende 2:0 besorgte Ruckh schlitzohrig selbst (83.). „Es ist immer schön für einen Stürmer ein Tor zu machen – aber nach so langer Zeit wieder zu treffen, das tut besonders gut“, freute sich der 1,85-Meter-Mann, der bei seiner Auswechslung nach 87 Minuten mit Applaus überschüttete wurde.

Ruckh hätte Rot sehen können …

Nun hat Lars Ruckh die Partie für den TSV nicht als Solist gewonnen, auch die Teamkollegen hatten fleißig am 20. Saisonsieg mitgearbeitet, aber der Startelf-Rückkehrer fiel eben besonders auf. Schon nach 17 Minuten hätte er das 1:0 besorgen können (vielleicht auch müssen), als Pascal dos Santos Cuehlo ihm den Ball auflegte – doch Ruckhs Schuss aus elf Metern streifte nur die Oberkante der Latte. Bei der Ecke zum 1:0 nahm er genauer Maß, traf exakt den Kopf von Fota, der den Ball artistisch ins Oeffinger Tor beförderte.

Dass Triumph und Tragödie im Sport nah beieinander liegen, wissen Fußball-Freunde nicht erst seit dem Blitz-K.-o. des FC Bayern München im Champions-League-Finale von 1999 gegen Manchester United. Für Lars Ruckh hätte die Partie auch nach 42 statt 87 Minuten vorbei sein können. Übermotiviert grätschte er in der Oeffinger Hälfte Edin Hodzic ab, Schiri Temme beließ es bei Gelb, ein Referee Gnadenlos hätte wohl Rot gezückt. Immerhin: Der Gefoulte konnte weitermachen und marschierte wie Ruckh nach 87 Minuten vom Feld. Nur ohne Applaus.

Viel Stückwerk in Halbzeit zwei

Die Gastgeber drückten in Durchgang eins dem Spiel mit großer Laufbereitschaft und viel Kampfgeist noch klar ihren Stempel auf, der TV Oeffingen war nur einmal gefährlich: Hodzic kam aus fünf Metern frei zum Kopfball, doch streifte seine Stirn den Ball lediglich (38.). Nach dem Seitenwechsel bleib auf beiden Seiten vieles Stückwerk, der TSV spiele seine Angriffe oft schlampig zu Ende, und Riffert bekannte: „Leider haben wir das Fußball spielen ein Stück weit eingestellt.“ Erst Ruckhs 2:0, das er mit feiner Körpertäuschung nach engagierter Vorbereitung über außen durch Rudolf Buxmann erzielte, beendete das Heimerdinger Zittern. „Es wäre für meine Nerven besser gewesen, wenn das 2:0 früher gefallen wäre“, meinte TSV-Coach Riffert. So dachte garantiert nicht nur er. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Geppert (83. Baumeister), Milos, Pellegrino – Dos Santos Cuehlo, Kuchtanin, Stagel Alberto (67. Ulici), Reichardt – Gudzevic (59. Buxmann), Ruckh (87. Muratlar).

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Lars Ruckh brennt auf jede Spielminute

Von Jürgen Kemmner

Drei Spieltage stehen noch in der Fußball-Landesliga an: Der TSV Heimerdingen kämpft um den Titel.

Die Stimmung beim TSV Heimerdingen ist wieder im grünen Bereich. Nach dem 0:3 im Gipfelduell mit dem VfR Heilbronn am Abend vor Himmelfahrt herrschte mentale Finsternis, doch weil der Konkurrent am Sonntag unerwartet gegen die SG Sindringen/Ernsbach gepatzt hat (0:2), sind die TSV-Kicker samt den Personen aus dem Umfeld wieder psychisch aufgeblüht. „Jetzt haben wir es wieder in den eigenen Händen, die Meisterschaft zu holen und aufzusteigen“, sagt Trainer Daniel Riffert.

Drei Spiele stehen noch auf dem Plan, der TSV liegt einen Zähler hinter dem VfR, der jedoch nur noch zwei Partien ausstehen hat – auch ohne Mathe-Diplom und Tabellenrechner ist jedem klar: Mit drei Siegen steigt der TSV Heimerdingen in den Fahrstuhl in die Verbandsliga. Dreier Nummer eins soll am Pfingstsonntag (15 Uhr) gegen den TV Oeffingen an der Weissacher Straße gebucht werden. „Die Jungs sind gut drauf, wir haben das 0:3 gegen Heilbronn aufgearbeitet und abgehakt“, betont der TSV-Coach.

Ein riesengroßes Plus für die Heimerdinger im Endspurt: Riffert hat alles personell zur Verfügung, was Rang, Namen und Klasse hat – Martin Kuchtanin ist ebenso wieder gesundet wie der Langzeitverletzte Lars Ruckh; der Sturmtank hatte sich Ende Februar einen Innenbandriss im Knie zugezogen. Beide kehrten am 4. Mai zurück, Kuchtanin sammelte danach in zwei Partien 90 Spielminuten, Ruckh nach zwei Einwechslungen lediglich 45. „Lars brennt auf jede Spielminute nach seiner monatelangen Pause“, erzählt Riffert, „das sieht man in jedem Training.“

Ob Lars Ruckh beim Start auf dem Platz steht, das verrät der Trainer nicht. Er wolle ihn nicht verheizen, meint Riffert, wobei es keine Frage darstellt, ob der 34 Jahre alte Routinier der Mannschaft helfen kann. Allein mit seiner Mentalität, ein Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, und mit seiner physischen Präsenz stellt der Vollblut-Stürmer einen Pluspunkt dar. „Ich bin körperlich wieder gut drauf“, sagt er, „aber natürlich fehlen mir auch sieben Wochen Training.“

Lars Ruckh hatte schon längere Zwangspausen, und jede einzelne schmerzte ihn nicht nur körperlich. Lediglich dabei und nicht mittendrin zu sein, das ist nicht die Welt des Sturmtanks. „Zuschauen und nicht helfen zu können“, sagt er, „fällt mir immer ungeheuer schwer.“ Ganz gleich, welche elf Spieler zur Startformation zählen, Coach Riffert erwartet ein anderes Auftreten als gegen den VfR Heilbronn. Er will ein dominantes Auftreten, er fordert eine exzessive Laufbereitschaft gegen den Ball , er setzt auf kreative Lösungen im Angriff. „Wir wollen aktiv nach vorn gehen“, sagt Riffert, „das hat uns in dieser Saison bisher stark gemacht.“

Im Hinspiel scheint das gefehlt zu haben, da unterlagen die Heimerdinger in Oeffingen mit 1:2. Eine Revanche wäre nicht nur willkommen, sondern auch nötig gegen das Landesliga-Team der Stunde, das zuletzt fünf Siege in Folge gefeiert hat.

 

Rückblick gegen den Topfavoriten Heilbronn:

TSV Heimerdingen gegen VfR Heilbronn 0:3

Das Schlussresümee zuerst:

Aufgrund der 2.Halbzeit ein verdienter Sieg der Heilbronner.

Nur etwas zu hoch ausgefallen.

Zum Spiel:

29.Minute, ein geschenkter Elfmeter musste zur Führung für Heilbronn herhalten.

Was war passiert?

Linke Außenseite wurde durchgespielt. Der Ball war mindesten 20 cm außerhalb des Spielfeldes.

Der Linienrichter „vergaß“ die Fahne zu heben. Es wurde weitergespielt und dann stand der angespielte Heilbronner auch noch im Abseits. Es gab eine leichte Berührung und was machte die sonst sehr gut leitende Bundesligaschiedsrichterin?  Sie pfiff Elfmeter für den Gast.

Der Torjäger von Heilbronn ließ sich die Chance nicht entgehen und versenkte kaltblütig den Ball in das Netz zum 0:1.

Uns fehlte heute die Zweikampfstärke, wir hatten viel zu viele Ballverluste und konnten uns einfach nicht durchsetzen.

Auch von Heilbronn ging in der ersten Hälfte nicht viel Gefahr aus.

Die Zweite Halbzeit:

Jetzt kam eine ganz andere Heilbronner Mannschaft aus der Kabine, sie brachte nun ihre spielerische Klasse auf den Rasen.

Von nun an dominierte der Gast mit seinen höher klassischen Stars das Spielgeschehen.

Es kam wie es kommen musste:

56.Minute Freistoß für den Gast und aus mindesten 30 Meter versenkte der Heilbronner den Ball zum 0:2.

Zu guter Letzt, in der 88.Minute noch das 0:3.

Ein verdienter Sieg der Heilbronner Kicker, er wurde auch gebührend von den vielen mitgereisten Fans gefeiert.

Durch die Niederlage sind wir nach langer Zeit an der Tabellenspitze auf den 2.Platz gerutscht.

Die Heilbronner sind aber noch nicht durch.

Sie verloren am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Sindringen/Ernsbach  mit 0:2.

Es wird noch richtig heiß an der Tabellenspitze.

Wir sind wieder dran!

In der Leonberger Kreiszeitung konnten Sie am vergangenen Freitag den ausführlichen Bericht vom Spiel lesen. Den Bericht können Sie auch noch auf unserer Homepage nachlesen. 

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Bericht der Leonberger Kreiszeitung vom Spiel gegen Heilbronn:

TSV Heimerdingen verliert das Spitzenspiel

Der Fußball-Landesligist von Trainer Daniel Riffert büßt mit einer 0:3-Heimniederlage gegen den VfR Heilbronn den ersten Platz ein.

Von Marius Venturini

Heute ist es erst einmal hart“, gestand Daniel Riffert kurz nach dem Abpfiff des Spitzenspiels in der Fußball-Landesliga. Der Coach des TSV Heimerdingen war bedient, genau wie seine Heimmannschaft. „TSV 0“ stand da auf der einen Seite der Anzeigetafel, während hinter den Buchstaben „VfR“ eine dicke, fette „3“ aufleuchtete. Mit 0:3 hatte der bisherige Spitzenreiter aus Heimerdingen also die Toppartie am Mittwochabend gegen den direkten Verfolger aus Heilbronn verloren. „Und die Niederlage war auch absolut verdient“, konstatierte Riffert.

Das konnte man einerseits vielleicht so sehen. Der TSV leistete sich in allen Mannschaftsteilen viel zu viele Ballverluste und generell zu viele Fehler, der VfR seinerseits mag ein wenig griffiger in den Zweikämpfen gewesen sein. Andererseits jedoch hatte Heimerdingen vor allem zu Beginn der Begegnung, die aufgrund des großen Besucherandrangs mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen wurde, gute Gelegenheiten. So segelte ein Kopfball von Gabriel Fota in der fünften Minute nur knapp am Heilbronner Gehäuse vorbei. Und aus einem Gewusel im Fünfmeterraum hätte das Spielgerät ebenfalls mit etwas mehr Geschick über die Linie gehen können (23.).

Den Gästen gelang aus dem Spiel heraus allerdings ebenfalls nur wenig – und so musste nach einer knappen halben Stunde ein Foulelfmeter her, um dem Spiel die entscheidende Richtung zu geben. Heilbronns David Scheurenbrand ging im Zweikampf mit Salvatore Pellegrino zu Boden, Schiedsrichterin Karoline Wacker entschied sofort auf Strafstoß. Den verwandelte Mirco Born mit Schmackes in die Mitte (30.). Bis zur Halbzeitpause blieb das Niveau der Partie überschaubar, der Kopfball von Heimerdingens Kapitän Sebastian Bortel am langen Eck vorbei blieb das vorerst einzige Highlight (40.).

Etwas mehr Schwung gab’s nach dem Seitenwechsel. Heilbronns Born schoss knapp drüber (47.), Heimerdingens Pellegrino bugsierte das Leder im Fallen ans Außennetz (50.). Und dann kam sie, die Vorentscheidung, und wieder war ein ruhender Ball vonnöten – und ein frecher Geistesblitz von Heilbronns Tom Marmein. Der trat im linken Halbfeld zu einem Freistoß an. Und als alle Akteure auf dem Platz, inklusive TSV-Keeper Lukas Emmrich, mit einer Flanke rechneten, zog er den Ball straff aufs kurze Eck. Emmrich streckte sich vergeblich, es hieß 0:2 (56.). „Die Entfernung war schon groß“, stellte Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff fest, „aber mich ärgert viel mehr das Foul von Filip Milos, das zum Freistoß geführt hat.“

Nachdem Frechdachs Marmein getroffen hatte, war nur noch wenig Struktur in den Heimerdinger Aktionen. Einen Distanzschuss von Pascal Dos Santos Coelho entschärfte VfR-Torspieler Murat Zeyrek (72.), auf der anderen Seite rettete Emmrich gegen Born (84.). Und als schon längst klar war, dass es mit einer Heimerdinger Aufholjagd nichts mehr werden würde, setzte Heilbronns Joker Manuel Mahr nach einem Abpraller von der Strafraumkante aus in der 88. Spielminute den Schlusspunkt zum 0:3. Dann war das Spitzenspiel vorbei und die VfRler feierten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans.

Was bedeutet die Niederlage aber nun für Heimerdingen? „Es heißt auf jeden Fall nicht, dass Heilbronn durch ist“, betont Riffert. Tatsache sei, dass seine Mannschaft die verbleibenden drei Spiele auf jeden Fall gewinnen müsse. „Aber der krassere Druck liegt beim VfR“, prophezeit der Heimerdinger Coach, „auch finanziell. Die müssen hoch.“ Für sein Team sei die mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrelegation „kein Beinbruch“.

So traten die gut 900 Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg gen Heimat an – im Wissen, dass die Saison immerhin noch drei Spieltage hat. Beide Teams müssen zum Beispiel noch gegen den TV Oeffingen ran, der aktuell einen guten Lauf hat und am Mittwochabend im Parallelspiel beim SV Breuningsweiler mit 3:2 gewann. Für den TSV Heimerdingen steht die Partie nach dem kommenden spielfreien Wochenende an. Heilbronn empfängt den TV am letzten Spieltag.

TSV Heimerdingen: Emmrich – Stagel Alberto (46. Ulici), Bortel, Fota, Pellegrino, Dos Santos Coehlo, Kuchtanin (60. Ruckh), Reichardt, Milos, Buxmann (60. Gudzevic), Geppert (65. Oniha)

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Entscheidet sich jetzt die Meisterschaft?

Das Topspiel der Fußball-Landesliga steht bevor: An diesem Mittwochabend empfängt der Tabellenführer TSV Heimerdingen den Zweiten VfR Heilbronn. Die Gastgeber rechnen mit zahlreichen Besuchern – das hat auch damit zu tun, dass der Gegner kein ganz alltäglicher Verein ist.

Von Marius Venturini

Alles ist angerichtet. „Es wird hoffentlich ein würdiges Saisonhighlight“, sagt Uwe Sippel, Vereinsvorsitzender des TSV Heimerdingen. Dessen Landesliga-Fußballer empfangen an diesem Mittwochabend um 19 Uhr im Spitzenspiel den VfR Heilbronn. Der TSV ist derzeit Tabellenführer, die Gäste lauern jedoch nur zwei Punkte dahinter auf dem zweiten Rang.

So erwartet Sippel für die Partie auch einige Zuschauer. „Mit ein bisschen Glück werden es 1000, aber wir sind auch zufrieden, wenn 750 kommen“, sagt er und lacht. Sportlich und organisatorisch werde das Ganze sicher eine Herausforderung. „Aber wir sind gerüstet“, so der TSV-Chef, der davon spricht, dass jetzt die beiden Mannschaften mit den wenigsten Ausrutschern aufeinandertreffen – und fünf Spieltage vor Schluss mit einer hohen Wahrscheinlichkeit den Kampf um Meistertitel und Relegationsteilnahme in eine bestimmte Richtung lenken.

Heimerdingens Trainer Daniel Riffert unterstreicht: „Alle sind heiß.“ Es werde definitiv ein anderes Spiel als die Begegnungen der vergangenen Wochen – in denen sich seine Mannschaft gut präsentierte. 17 Punkte holten die Heimerdinger aus den vergangenen sieben Spielen, die bislang letzte Niederlage datiert vom 16. März. Allerdings ist auch der VfR Heilbronn fest in der Spur: Das Team von Coach Pascal Marche hat sechs Partien in Folge gewonnen. „Angst haben wir sicher nicht“, bekräftigt Riffert. Seine Mannschaft habe es in der eigenen Hand und werde dementsprechend selbstbewusst auflaufen.

So erwartet der Übungsleiter auch ein Heilbronner Team, das versucht, Druck zu machen. „Sie müssen bei uns gewinnen“, so Riffert. Also müsse seine Elf Lösungen finden für das hohe Tempo, mit dem die Heilbronner ins Spiel gehen werden. In den Augen des Trainers ist das jedoch fast schon positiv, denn: „Wir tun uns immer schwerer, wenn der Gegner nicht mitspielt.“

Für die Statistik: An diesem Mittwoch nun empfängt die mit 73 Treffern klar beste Offensive der Liga die viertbeste (57), außerdem treffen die beiden stabilsten Abwehrreihen aufeinander. Die Partie in Heilbronn Ende November 2023 gewann der TSV Heimerdingen mit 1:0. Torschütze in der 87. Minute war damals Martin Kuchtanin.

300 Zuschauerinnen und Zuschauer waren damals zum Spiel ins Frankenstadion gepilgert, eine ordentliche Zahl für eine Begegnung in der Landesliga. Aber die Heimspielstätte des VfR mit Platz für gut 17 000 Menschen ist nicht die einzige Besonderheit des Clubs, der im Jahr 2018 neu gegründet wurde. „Heilbronn hat ganz andere finanzielle Voraussetzungen als andere Vereine in der Landesliga“, sagt TSV-Coach Riffert. Im Winter habe der Verein personell noch einmal nachgelegt. „Eine solche Mannschaft in der Liga zu haben, macht die Sache natürlich attraktiver – aber im Moment stehen wir noch vor ihnen.“ Personell stehen die Heimerdinger gut da: „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, informiert der Coach.

Riffert und Sippel sind sich einig: „Für solche Höhepunkte macht man das ganze.“ Und der TSV-Vorsitzende fügt hinzu: „Die Dramaturgie passt, und dieses Spiel haben sich alle verdient.“

Rückblick:

SG Sindringen/Ernsbach gegen TSV Heimerdingen 0:2

Pflichtsieg gegen den Aufsteiger im Hohenlohischen.

Ein sympathischer Verein und auch das drum herum war wirklich angenehm.

Wir fühlten uns beim Gastgeber sehr wohl.

Nach 21 Minuten das 1:0 für uns.

Eine schöne Hereingabe von Robin Reichardt, Casian Ulici vollendete zum Führungstreffer.

37.Minute, wieder kam der Ball vom Robin und diesmal stand Rudi Buxmann goldrichtig und erzielte seinen 12. Saisontreffer.

So ging es in die Halbzeitpause.

Nach der ersten Halbzeit kam ein kurzes aufbäumen vom Gastgeber.

Hier rettete unser Torwart Lucas Emmrich zweimal hervorragend.

Danach war beim Gastgeber die Luft raus und unsere Jungs fingen an, den Vorsprung nur noch zu verwalten.

In der Leonberger Kreiszeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Bericht vom Spiel lesen. 

Den Bericht können Sie auch noch auf unserer Homepage nachlesen.

Am Mittwoch den 8.5. gibt es dann das spannenden Duell gegen den selbsternannten Aufstiegsanwärter VfR Heilbronn.

Die Mannschaft ist bespickt mit höherklassigen Spielern und will mit aller Gewalt in die Verbandsliga und höher aufsteigen.

Sie lassen nichts unversucht, die Ziele zu erreichen. Es wurde sogar ein ehemaliger Bundesligatrainer engagiert, um das Vorhaben zu verwirklichen.

Das Ergebnis finden sie auf unser Homepage.

Ausführlicher Bericht im nächsten Ditzinger Anzeiger.

Weiter geht es mit der Vorschau:

Am Pfingstsonntag geht es dann weiter.

Näheres in der nächsten Ausgabe.

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Gelungene Generalprobe für Rifferts Team

Wieder mit dabei: Heimerdingens Torjäger Lars Ruckh

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen gewinnt in der Fußball-Landesliga bei Kellerkind SG Sindringen/Ernsbach sicher mit 2:0.

Der Landesliga-Spitzenreiter TSV Heimerdingen zeigt sich für das Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten VfR Heilbronn am kommenden Mittwoch gerüstet: Bei der abstiegsbedrohten SG Sindringen/Ernsbach setzten sich die Grün-Weißen ohne größere Probleme mit demselben Ergebnis wie im Hinspiel durch – 2:0. Ganz zufrieden war Heimerdingens Trainer Daniel Riffert allerdings nicht: „Die erste Halbzeit war super, aber wir haben vergessen, den Sack zuzumachen“, meinte er. Die zweite Hälfte sei „ein bisschen wild“ gewesen.

In Halbzeit eins dauerte es 21 Minuten, ehe sich die Überlegenheit der Gäste auch in Zahlen niederschlug. Robin Reichardt spielte auf der linken Seite seine Schnelligkeit aus und passte den Ball in den Rücken der Viererkette, wo Casian Ulici am langen Pfosten gegen die Laufrichtung von SG-Schlussmann Tobias Kropf unten links einschoss.

Der zweite Heimerdinger Treffer in der 37. Minute entstand aus einem Eckball der Gastgeber: Nach einem Ballgewinn behauptete Ulici das Spielgerät im Mittelfeld, der TSV lief mit drei Akteuren auf drei Abwehrspieler zu. Rudolf Buxmann passte den Ball links heraus zu Reichardt, der auf den durchgelaufenen Buxmann zurückpasste. Das 0:2 war für den Stürmer nur noch Formsache.

In der zweiten Hälfte machten es sich die Gäste selbst ein wenig schwer, da sie Großchancen zu einer noch höheren Führung ausließen. Zwei Heimerdinger kamen freistehend vor SG-Keeper Kropf nicht zu einem vernünftigen Abschluss, einen Heber des eingewechselten Martin Kuchtanin wusste der Torhüter der Gastgeber zu entschärfen.

Stattdessen mussten sich die Grün-Weißen bei ihrem Keeper Lukas Emmrich bedanken, dass es nicht zum Anschlusstreffer kam. Einmal lenkte er einen Kopfball reaktionsschnell zur Ecke, einmal blieb er in einer 1:1-Situation Sieger. „Da war offensiv einiges Unvermögen bei Sindringen/Ernsbach dabei“, stellte Riffert fest. Nicht umsonst stellt der Tabellen-13. mit 25 Treffern aus 28 Partien die schlechteste Offensive der Liga. „Wir hätten uns besser zwischen den Ketten bewegen müssen und den Gegner viel mehr laufen lassen müssen“, so der TSV-Coach.

Ein Lichtblick immerhin: Neben dem langzeitverletzten Martin Kuchtanin, der 30 Minuten spielte, durfte auch Torjäger Lars Ruckh erstmals seit seiner Verletzung Anfang des Jahres wieder eine Viertelstunde mitmischen. „Es war nicht leicht für beide in einer hektischen Phase“, bilanzierte Riffert, der sich allerdings darüber freute, dass seine personellen Möglichkeiten vor dem Gipfeltreffen gegen den VfR Heilbronn in drei Tagen noch einmal größer geworden sind.

TSV Heimerdingen: Emmrich – Stagel Alberto, Oniha, Bortel, Fota, Ulici, Dos Santos Coehlo, Muratlar (60. Kuchtanin), Reichardt (75. Milos), Gudzevic (75. Ruckh), Buxmann (66. Yumurtaoglu).

Weiter geht es mit der Vorschau:

Am Mittwoch den 8.Mai, kommt es zum großen Duell gegen den selbsternannten Aufstiegsanwärter VfR Heilbronn.

Die Mannschaft ist bespickt mit höherklassigen Spielern und will mit aller Gewalt in die Verbandsliga und höher aufsteigen.

Sie lassen nichts unversucht die Ziele zu erreichen. Es wurde sogar ein ehemaliger Bundesligatrainer engagiert um das Vorhaben zu verwirklichen.

Was hält sie ab, nicht auf unser Sportgelände zu kommen um den Zweikampf mit zu verfolgen?

TSV Heimerdingen gegen VfR Heilbronn

Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.

Wir sehen uns!

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen SV Germania Bietigheim 5:0

Wie immer das Schlussresümee zuerst.

Der Siegeswillen war enorm!

Durch den eindrucksvollen Sieg weiterhin 2 Punkte Vorsprung vor unserem Verfolger VfR Heilbronn.

Siehe auch die Vorschau gegen VfL Heilbronn.

Zum Spiel:

Die abstiegsbedrohten Gäste begannen sehr druckvoll und wollten natürlich etwas Zählbares mitnehmen.

Wir kamen etwas holprig in die für uns wichtige Begegnung.

Unserer Mannschaft tat sich schwer, sich gegen die hart spielenden Bietigheimer durchzusetzen.

So langsam aber kamen wir ins Spiel, unser Kapitän Sebastian Bortel tauchte im gegnerischen Strafraum auf und vollendete in der 17.Minute zum 1:0.

Es dauerte bis zur 40.Minute, bis endlich noch vor dem Halbzeittee das 2:0 für uns fiel, Haris Gudzevic war der Torschütze.

 In der 48.Minute wurde Casian-Matei Ulici im Strafraum gefoult , den fälligen Elfmeter verwandelte Haris Gudzevic(siehe Bild) kaltblütig zum 3:0. Sein 2.Treffer im Spiel.

Der Druck auf die Gäste wurde immer größer,  Angriff auf Angriff rollte in die gegnerische Hälfte und unsere  Jungs zeigten ein sehr gutes Spiel. 

Es häuften sich die Chancen zur Ergebniskorrektur im Minutentakt.

Robin Reichardt war es vorbehalten, in der 74.Minute durch einen wunderschönen Schuss in das Gästedreieck  zum 4:0 zu erhöhen.

Zwei  Minuten später stellte Rudi Buxmann (siehe Bild) den Endstand zum 5:0 her und unsere Fans waren mit der mannschaftlichen Leistung  sehr zufrieden. Wir fühlen uns für die nächsten Aufgaben gut gewappnet.

In der Leonberger Kreiszeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Bericht vom Spiel lesen. 

Den Bericht können Sie auch noch auf unserer Homepage nachlesen.

 Bericht der Leonberger Kreiszeitung gegen Germania Bietigheim:

Der TSV tritt auf wie ein Spitzenreiter

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist Heimerdingen bezwingt Germania Bietigheim mit Ex-Trainer Holger Ludwig deutlich mit 5:0 Toren. Damit hat das Team weiter zwei Zähler Vorsprung auf den ärgsten Verfolger VfR Heilbronn.

Nach dem Schlusspfiff und der obligatorischen Kurzbesprechung mit Trainer Daniel Riffert formierten sich alle Spieler des TSV Heimerdingen zu einer Jubeltraube und skandierten hüpfend „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hej, hej“. Passend dazu ertönte über dem Sportgeländer an der Weissacher Straße der Neue-Deutsche-Welle-Hit von „Major Tom“, der völlig losgelöst von der Erde schwebt.

Ganz so dürften sich die Grün-Weißen nach dem deutlichen 5:0-Heimsieg gegen Germania Bietigheim zwar nicht gefühlt haben, aber der Höhenflug mit der Aufstiegsoption in Richtung Verbandsliga geht für den Tabellenführer auf jeden Fall weiter. Coach Riffert zeigte sich rundum zufrieden. „Das war endlich mal ein entspannter Samstag“, meinte er.

Seine Mannschaft zeigte gegen Germania Bietigheim ein ganz anderes Gesicht als bei den letzten beiden Heimauftritten zuvor gegen Tabellenschlusslicht SV Schluchtern, wo es nur zu einem knappen 1:0-Sieg gereicht hatte, und gegen Aufsteiger GSV Pleidelsheim, gegen den es sogar einen Punktverlust (2:2) gab. „Wir haben eine intensive Videoanalyse gemacht, und ich habe dem Team noch einmal klar gemacht, dass uns in dieser Liga kein Gegner etwas schenkt“, erklärte Riffert die Leistungssteigerung, die sich bereits in einer intensiven Trainingswoche angedeutet hatte.

Zu Beginn der Partie begegneten sich die beiden Mannschaften noch auf Augenhöhe. Haris Gudzevic scheiterte mit einem Heber an Gäste-Keeper Jens Krüger (6.), Rudolf Buxmann konnte den Ball nach einem langen Pass zwischen zwei Verteidigern nicht sauber verarbeiten (13.). Germania Bietigheim presste teilweise sehr hoch und setzte bei Kopfbällen von Christian Weiller (14.) und einem gefährlichen Weitschuss (16.) von Torjäger Anton Lendl (zwölf Treffer) offensive Akzente.

Nach einer Standardsituation bekam die Begegnung dann aber eine andere Stoßrichtung: TSV-Kapitän Sebastian Bortel spritzte nach einem Eckball zwischen zwei Verteidigern in den Ball und traf nach 17 Minuten zur 1:0-Führung für seine Elf. Der Treffer veränderte die Statik des Spiels, die Gäste wirkten etwas verunsichert, Heimerdingen spielte immer selbstbewusster und kam reihenweise zu Torchancen. Bietigheim hatte nur noch eine nennenswerte Offensivaktion, als Fabian Eppler nach einem Eckball im Fünfmeterraum am Ball war, aber zu wenig Kraft dahinter bekam.

Fünf Minuten vor der Pause fiel das 2:0 für den TSV: Nach einem Ballverlust der Gäste in der eigenen Hälfte spielte Pascal Dos Santos Coehlo seinen Kollegen Haris Gudzevic frei, der Schlussmann Krüger zum 2:0-Halbzeitstand überwand. Die vagen Hoffnungen der Gäste auf einen Neustart in der zweiten Hälfte zerstörte Casian Ulici bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff: Bei seinem Tanz durch die Germania-Abwehrreihe im gegnerischen Strafraum erwischte ihn ein Gegenspieler am Fuß, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Gudzevic mit seinem zwölften Saisontreffer zum 3:0.

In der Folge ließen die ballsicheren Heimerdinger Ball und Gegner laufen. Germania kam nur noch zu wenigen Chancen durch Fernschüsse, bei denen sich jedoch zeigte, wieso das Team die viertschwächste Offensive der Liga stellt. Nach einer Stunde verhinderte ein Platzfehler das 4:0, Buxmann versprang der Ball vier Meter vor dem leeren Tor. Für dieses sorgte nach 73 Minuten Robin Reichardt mit einem kernigen Schuss aus 18 Metern, bei dem Krüger nicht den Hauch einer Abwehrchance hatte. Gegen resignierende Bietigheimer traf Buxmann drei Minuten später zum 5:0-Endstand, als er nach einer Balleroberung in der gegnerischen Hälfte von der Strafraumgrenze aus mit einem satten Flachschuss traf.

Germania Bietigheim, das sich bisher dank der siebtbesten Defensive im Mittelfeld der Tabellen gehalten hatte, rutschte durch die höchste Saisonniederlage nunmehr auf einen Abstiegsplatz ab. TSV-Coach Riffert kennt hingegen das Rezept für weitere Höhenflüge seines Teams: „Einen solchen Einsatz wie heute müssen wir immer zeigen. Dann hat es jeder Gegner schwer, gegen uns ins Spiel zu kommen“, meinte er. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Baumeister (56. Oniha), Bortel, Fota (85. Schüller), Ulici, Dos Santos Coehlo (80. Geppert), Muratlar (56. Stagel Alberto), Reichardt, Gudzevic (65. Yumurtaoglu), Buxmann.

 Teilvorschau der Leonberger Kreiszeitung gegen Germania.

Vorsicht vor den Kleinen – die kratzen, beißen, spucken

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen erwartet in der Fußball-Landesliga die abstiegsgefährdete Germania aus Bietigheim.

Nach dem knappen 1:0-Erfolg über Schlusslicht SV Schluchtern hatte Daniel Riffert verstärkten Redebedarf mit der Mannschaft. Am Montag hatte der Trainer des Landesliga-Spitzenreiters TSV Heimerdingen ein Gespräch mit dem Team, in dem „ich den Jungs vor Augen geführt habe, was wir in dieser Saison alles erreichen können“. Nicht mehr und nicht weniger als die Meisterschaft und das Ticket zur Verbandsliga.

Die Worte sind wohl angekommen, die Kicker von der Weissacher Straße waren mit Feuereifer im Training bei der Sache, wie Riffert berichtet. Feuer dürfte nötig sein, um die SG Germania Bietigheim am Samstag (15.30 Uhr) zu besiegen. Der Club, der am Enzviadukt seine Heimat hat, kämpft um den Ligaverbleib – und gegen solche Mannschaften tun sich die Heimerdinger schon traditionell schwer. „Teams, die hinten stehen“, betont Riffert, „die kratzen, beißen, spucken. Die werden nicht versuchen, uns mit schönem Fußball die Punkte wegzunehmen.“

Nach wie vor muss der TSV auf Martin Kuchtanin und Lars Ruckh verzichten. Sie trainieren zwar mit dem Team, ein Einsatz am Samstag käme aber zu früh – auch wenn Mittelfeldspieler Kuchtanin bereits wieder voll belastbar ist. Der auf Eis liegende Sturmtank Ruckh nimmt ebenfalls am Mannschaftstraining teil, doch aus Zweikämpfen hält er sich noch heraus. „Womöglich sind sie im Spiel gegen den VfR Heilbronn einsatzbereit“, sagt Trainer Riffert. Das Gute am Topspiel der Liga am Tag vor Himmelfahrt: Der TSV trifft auf einen Großen, der spielt eher Fußball als dass er kratzt, beißt oder spuckt.

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen SV Schluchtern 1:0

Wie immer das Schlussresümee zuerst: 

Ein schwacher Auftritt gegen den Letzten der Landesliga!

Glück gehabt – die 3 Punkte bleiben in Heimerdingen.

Zum Spiel:

Den Heimerdinger Fans wurde ein ganz schwaches Spiel präsentiert.

Es war vermutlich Kopfsache gegen den Tabellenletzten so aufzutreten,  beim spielerischen Können war kein Unterschied festzustellen.

Schluchtern kämpfte leidenschaftlich und hatte keine Probleme uns vom eigenen Strafraum fernzuhalten.

Sie setzten immer wieder Nadelstiche und beschäftigten unsere Abwehr.

Im Gegensatz zu einigen vergangenen Spielen stand unsere Abwehr recht sicher und ließ hier nicht viel zu.

Wir hatten vielleicht 2 bis 3 Chancen um in Führung zu gehen, sie wurden aber nicht mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt.

So gingen wir mit einem Enttäuschenden 0:0 in die Pause.

Wir dachten jetzt kommt eine ganz andere Mannschaft aus der Halbzeitpause, doch leider wurden die Fans wieder enttäuscht.

Es ging einfach kein Ruck und kein Siegeswillen durch die Mannschaft,  sie spielten weiter wie es schon in der ersten Halbzeit der Fall war.

In der 68.Minute endlich einmal ein vielversprechender Angriff unserer Jungs

Robin Reichardt spielte links außen seine Schnelligkeit aus, flankte in die Mitte, und hier stand der eingewechselte Furkan Yumurtaoglu(siehe Bild) goldrichtig und drückte den Ball unter großem Beifall der Heimerdinger Fans in das gegnerische Netz.

Es sollte das Tor des Tages bleiben!

Eines noch:

Daniel Riffert war nach dem Spiel sehr von dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht.

Das Gute zum Schluss, wir bleiben Tabellenführer.

In der Leonberger Kreiszeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Bericht vom Spiel lesen.

Den Bericht können Sie auch noch auf unserer Homepage nachlesen.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung gegen Schluchtern.

Joker Furkan Yumurtaoglu sticht für TSV Heimerdingen

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen müht sich gegen Schlusslicht SV Schluchtern zu einem kargen 1:0-Erfolg und verärgert Trainer Daniel Riffert. Furkan Yumurtaoglu trifft kurz nach seiner Einwechslung.

Immerhin: Durch den knappen Erfolg gegen das Team aus dem Unterland verteidigte der TSV seinen Zwei-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber dem VfR Heilbronn, der bereits am Freitagabend mit einem 2:0-Heimsieg gegen den GSV Pleidelsheim sein Soll erfüllt hatte.

Ich kann mich nicht einmal richtig über den Sieg freuen. Und ich habe auch keine Erklärung für einen Auftritt dieser Art“, sagte Riffert in Richtung seiner Mannschaft. Bei so einer Ausgangslage sechs Spieltage vor Saisonende müsse das Team eigentlich viel mehr brennen, die gegebene Situation ganz anders ausfüllen.

Tatsächlich tat seine Mannschaft wenig dafür, um den Unterschied zwischen dem Klassenprimus und dem Tabellenschlusslicht auf dem Platz deutlich werden zu lassen. Der Auftritt war ähnlich uninspiriert wie beim letzten Heimspiel zwei Wochen zuvor gegen Pleidelsheim: Im Spielaufbau fehlten Tempo und überraschende Elemente, die Blauen des SV Schluchtern hatte keine Mühe, die Räume eng zu machen und mit Gegenangriffen für Entlastung zu sorgen.

Gäste-Keeper hält das 0:0 fest

Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe erstmals Torgefahr aufkam: Nach einer Flanke von links köpfte Casian Ulici am langen Pfosten aus sieben Metern knapp neben das Tor. Vier Minuten später rutschte ein langer Ball durch die Abwehr der Gäste, der aufgerückte Rechtsverteidiger Gabriel Fota scheiterte aus kurzer Distanz an der Fußabwehr von SV-Schlussmann Srdan Groznica, der auch beim Nachschuss von Robin Reichardt auf der Hut war. Der Gäste-Keeper rettete seinem Team das Remis zur Pause: Einen Freistoß von Haris Gudzevic aus 23 Metern parierte er sicher (36.), einen Schuss von Rudolf Buxmann nach einer Ulici-Flanke lenkte er per Fußabwehr zur Ecke (40.).

Riffert mit richtigem Riecher

Nachdem der TSV – anders als gegen Pleidelsheim – auch in der zweiten Hälfte keine Leistungssteigerung erkennen ließ und sogar Glück hatte, dass Torhüter Tom Kaczmarek bei einem Konter in einer 1:1-Situation gegen SV-Torjäger Bennet Kuen (zwölf Tore) Sieger blieb (57.), reagierte Coach Riffert nach einer Stunde mit einem Doppelwechsel – und bewies ein glückliches Händchen. Der für den völlig indisponierten Haris Gudzevic eingewechselte Furkan Yumurtaoglu drückte nach 68 Minuten den Ball nach einer Flanke von Reichardt aus kurzer Distanz über die Torlinie. „Das war das einzige Mal, dass wir mit Tempo zu Ende gespielt haben“, meinte Coach Riffert. Im Übrigen habe sich sein Team dem Niveau des Gegners angepasst.

TSV-Defensive steht sicher

Immerhin standen die Grün-Weißen in der Defensive sicher und ließen gegen die Offensive der Gäste so gut wie nichts zu. Nachdem Yumurtaoglu in der 84. Minute aus 14 Metern genau auf Schluchterns Schlussmann gezielt hatte und Kasimir Lauber aus 19 Metern das Gästetor knapp verfehlt hatte, stand am Ende gegen die schwächste Defensive der Liga gerade einmal ein 1:0-Sieg. TSV Heimerdingen: Kaczmarek (82. Emmrich) – Pellegrino, Baumeister, Bortel, Fota, Ulici (61. Yumurtaoglu), Dos Santos Coehlo, Milos, Reichardt, Buxmann (80. Muratlar), Gudzevic (61. Lauber).

 Teilvorschau  der Leonberger Kreiszeitung

Kellerkind fordert TSV Heimerdingen heraus.

Von Jürgen Kemmner

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen muss gegen Abstiegskandidat ran – das sieht einfacher aus als es gegen Schluchtern werden dürfte.

Der Landesliga-Tabellenführer von der Weissacher Straße empfängt an diesem Sonntag (15 Uhr) Schlusslicht SV Schluchtern in Heimerdingen.

TSV Heimerdingen vor der Pflicht

Der TSV Heimerdingen patzt eher gegen die Kleinen als gegen die Großen – ein gemähtes Wiesle, wie der Schwabe sagt, ist das Spiel gegen den Tabellenletzten SV Schluchtern daher nicht. Aber Trainer Daniel Riffert muss deswegen seine Spieler nicht unentwegt mahnen, den SV bitte bloß nicht zu unterschätzen. „Mittlerweile dürfte jeder bei uns festgestellt haben, dass wir tatsächlich aufsteigen können“, sagt Riffert, „das wird zusätzliche Energie freisetzen.“

Kuchtanin und Ruckh fehlen weiter.

Gegen die Spitzenmannschaften aus Heilbronn, Waiblingen und Crailsheim sind die Heimerdinger ungeschlagen, die Punkte haben sie bei hinteren Teams vergessen mitzunehmen. Nach Schluchtern folgen die Partien gegen die abstiegsgefährdeten Clubs Germania Bietigheim und SG Sindringen/Ernsbach. „Das sind alles Muss-Spiele, da müssen wir jeweils drei Punkte holen“, betont der Coach, „wir müssen die nötige Konstanz an den Tag legen.“ Personell ist der TSV gerüstet, nur zwei wichtige Spieler stehen noch im Wartestand: Die verletzten Martin Kuchtanin und Lars Ruckh befinden sich zwar wieder im Training, benötigen aber noch Zeit bis zur Rückkehr aufs Feld.

Rückblick:

SV Breuningsweiler gegen TSV Heimerdingen 3:5

Die Schlagzeile:

Schwach begonnen und  stark das Spiel beendet.

Zum Spiel:

Von den gemeldeten 176 Zuschauern waren bestimmt zwei Drittel TSV Fans!

Den Heimerdinger Fans stockte schon in den Anfangsminuten fast der Atem.

Erster Angriff der Gastgeber nach 2 Minuten, ein Lattenknaller.

Eine Minute später das 1:0 für die Gastgeber.

Unsere Abwehr wurde durch einen langen Ball überrascht, der Breuningsweiler Spieler lief alleine auf unser Tor zu und überwand den zu weit vor dem Tor stehen Torhüter mit einer Bogenlampe.

Es dauerte danach eine ganze Weile, bis wir dann endlich so langsam in Fahrt kamen und uns die ersten Chancen erarbeiteten.

Die Wende kam noch kurz vor der Halbzeit:

45.Min.+1, 1:1 durch Haris Gudzevic.

45.Min.+2, das 2:1, Rudi Buxmann war der Torschütze. 

Nochmals in der 45.Min.+3 eine Großchance für uns.

Robin Reichardt alleine vor dem Breuningsweiler Torhüter, er konnte leider den Ball nicht im gegnerischen Netz unterbringen.

Es kam die 53.Minute, Haris Gudzevic markierte seine zweiten Treffer, 3:1.

Zwei Minuten später, ein Breuningsweiler Stürmer zog einfach aus ca.  30 Meter ab und es hieß nur noch 3:2.

66 Minuten gespielt!

Das mysteriöse Ereignis des Tages:

Vermutlich hat der Mond den Schiedsrichter geblendet!

Er zeigte im unserem Strafraum aus unerklärlichen Gründen auf den Elfer Punkt.

Elfmeter für Breuningsweiler!

Keiner der vielen Zuschauern hat (  außer dem Schiedsrichter )  irgend etwas gesehen.

Unser Torhüter hatte den Elfmeter abgewehrt aber im Nachschuss dann das 3:3.

Es kam die 77.Minute,  Casian Ulici erzielte das 4:3 mit einem wunderschönen seitlichen Lupfer. Unser Co Trainer Pascal Dos Santos Coehlo  machte in der 77.Minute den Sack endlich zu.

Er erzielte das viel umjubelte 5:3.

Wir sind wieder Tabellenführer, da Heilbronn aus Waiblingen keine Punkte mitgenommen hat. Waiblingen gewann 2:1

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung gegen Breuningsweiler.

TSV Heimerdingen steckt zwei Tiefschläge weg.

Von Jürgen Kemmner

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen steckt beim SV Breuningsweiler zwei Nasenstüber weg und kämpft sich zum verdienten 5:3(2:1)-Sieg. Nur ein Pfiff sorgt für massive Verwunderung.

Spannung ist gut, sie ist eine unverzichtbare Würze bei Sportveranstaltungen. Aber, wenn es nach Daniel Riffert geht, würden die Spiele des TSV Heimerdingen auch etwas weniger Brisanz und Aufregung vertragen. „Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt“, erzählte der Chefcoach, „dass ich nichts dagegen hätte, wieder mal ein Spiel ganz entspannt zu verfolgen.“

Das 5:3 (2:1) beim SV Breuningsweiler am Freitagabend war zwar kein Fußball-Krimi, aber bis der Dreier für den TSV feststand, mussten Riffert und der Heimerdinger Anhang ein paar kleine sportliche Nahtoderfahrungen durchleiden, die an den Nerven zerrten. „Das war ein überzeugenden Sieg mit kleinen Abstrichen“, sagte Fußball-Chef Uwe Sippel, „und es war ein richtungsweisendes Spiel.“ Mit einer klaren Botschaft: Der TSV Heimerdingen befindet sich noch mit voller Kraft im Aufstiegsrennen.

Zuletzt hatten sie beim Hauptkonkurrenten VfR Heilbronn ja insgeheim gehofft, den Jungs von der Weissacher Straße möge die Puste im Liga-Endspurt ausgehen – zuletzt sammelte der TSV in den zurückliegenden vier Spielen lediglich fünf Punkte und musste den Platz an der Sonne erstmals seit dem zehnten Spieltag räumen. Doch auf dem Sportplatz im XXS-Format in Breuningsweiler setzten die Kicker um Kapitän Sebastian Bortel ein klares Zeichen: Wir sind noch voll dabei im Kampf um den Aufstieg. „Dieser Dreier war enorm wichtig“, betonte Riffert.

Erst nach dem 0:1 wachen TSV-Kicker auf

Aber er war eben keiner der Wohlfühl-Kategorie „Zurücklehnen und sich entspannen“. Denn bereits nach drei Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber, Daniel Kaufmann hatte eine Flanke ins lange Eck verlängert – vorbei an Tom Kaczmarek, der erneut Stammtorhüter Lukas Emmrich vertrat. Das war die bittere Hallo-Wach-Pille für den TSV, allmählich kamen die Männer in Weiß-Grün körperlich und geistig auf Betriebstemperatur. „Ich glaube“, vermutete Sippel, „wir brauchten diesen Rückstand um aufzuwachen.“

Nach zehn Minuten hatten die Gäste das Kommando übernommen, doch trotz einiger Möglichkeiten dauerte es bis kurz vor dem Gang in die Pause, um den Rückstand in einen Vorsprung zu verwandeln. Haris Gudzevic, der für Furkan Yumurtaoglu in die Startelf gerückt war, war in der 45. Minute mit dem Ausgleich zur Stelle. Und in der zweiten Minute der Nachspielzeit sorgte Sturmkollege Rudolf Buxmann für das verdiente 2:1. Robin Reichardt, der nach seinem leichten Muskelfaserriss erstmals wieder in der Startelf gestanden hatte, hätte gar auf 3:1 erhöhen können – doch im direkten Duell mit SV-Torhüter Philipp-Carl Bauer zog der Außenspieler den Kürzeren.

Elfmeter-Pfiff löst Verwunderung aus

Nach dem Seitenwechsel legte Gudzevic seinen zweiten Treffer zum 3:1 nach (53.), eigentlich hätte nun die Wohlfühl-Phase der Heimerdinger Fans an einem sonnigen Frühlingsabend beginnen können – nachdem der TSV einen Ball aber nicht gut geklärt hatte, zog Luca Jungbluth aus gut 30 Metern ab, ganz nach dem Motto: Wenn du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann schieß ihn ins Tor. Es stand nur noch 3:2 (55.).

Und nach 66 Minuten staunten so ziemlich alle Zuschauer nicht schlecht, als Schiri Cihan Aksoy auf den Punkt im Heimerdinger Strafraum zeigte. „Er muss etwas gesehen haben, das mir entgangen ist“, meinte Uwe Sippel, und Trainer Riffert sagte nur so viel: „Ein Witz.“ Lachen konnte vom TSV freilich keiner, Jungbluth scheiterte zunächst am gut reagierenden Tom Kaczmarek, doch den Nachschuss versenkte er zum 3:3 (67.).

Rot für Breuningsweiler kurz vor Schluss

Die Gäste schüttelten sich, machten da weiter, wo sie aufgehört hatten – und belohnten sich für die Moral. verdutzte den SV mit einem Chip-Ball zum 4:3 (72.), Pascal Dos Santos Coehlo machte mit dem 5:3 (77.) alles klar, auch weil der SV nach einer Roten Karte (78.) in Unterzahl spielte. „Ich war auch nach dem 3:3 überzeugt“, sagte Riffert, „dass wir dieses Spiel noch für uns entscheiden.“ Immerhin: Das bisschen Aufregung hat dem Coach nicht geschadet. TSV Heimerdingen: Kazcmarek – Fota (82. Oniha), Geppert, Bortel (90+1 Baumeister), Pellegrino – Reichardt, Milos, Dos Santos Coehlo, Stagel Alberto (87. Lauber) – Gudzevic (61. Yumurtaoglu), Buxmann (68. Ulici).

Teil der Vorschau der Leonberger Kreiszeitung:

 Der TSV Heimerdingen muss in Breuningsweiler ran.

Von Henning Maak.

Riffert fordert mehr Konstanz im TSV.

Erstmals seit dem zehnten Spieltag nicht mehr als Tabellenführer geht der TSV Heimerdingen an diesem Freitag (19.30 Uhr) in die Partie beim SV Breuningsweiler. Auch Heimerdingens Kontrahent präsentiert sich in starker Form, zuletzt gelangen vier Siege in Folge – unter anderem beim FSV Waiblingen. Der SV ließ sich nach langer 1:0-Führung (6.) auch vom späten Ausgleich per Foulelfmeter (89.) nicht beirren und schoss in der Nachspielzeit noch das 2:1. „Breuningsweiler hat eine gute Spielanlage, aber wir müssen vor allem wieder auf uns selbst achten“, fordert Trainer Daniel Riffert.

Noch immer kann der Coach nicht fassen, wie viele Hochkaräter sein Team am vergangenen Wochenende beim 2:2 gegen Aufsteiger GSV Pleidelsheim liegen gelassen hat. „Keiner vergeigt die Chancen mit Absicht, aber wir müssen über 90 Minuten eine konstante Leistung auf dem Platz abliefern“, fordert Riffert. Dies gelte vor allem im Spiel gegen den Ball. „Wenn wir zuletzt nicht zu null gespielt haben, wurde es schwierig für uns“, ergänzt er. Andererseits gelte: Wenn das Team bis zum Duell gegen den VfR Heilbronn Anfang Mai alle Spiele gewinne, habe es der TSV in der eigenen Hand, mit einem Sieg wieder Rang eins zu übernehmen.

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen GSV Pleidelsheim 2:2

Das Schlussresümee wieder zuerst.

Durch die weiteren Punktverluste die Tabellenführung verloren.

Der große Titelfavorit, VfR Heilbronn, hat nun den Platz an der Sonne übernommen.

Noch eines, jetzt sitzt uns auch noch der TSV Crailsheim schwer im Nacken.

Zum Spiel:

Die erste Halbzeit ist schnell abgehakt.

Wir nahmen vermutlich im Unterbewusstsein den Gegner am Anfang einfach nicht richtig ernst!

Wir hatten ja mit einem überzeugenden 5:0 in Pleidelsheim gewonnen.

Der Gast zeigte eine große kämpferische Leistung und kam viel besser in die Zweikämpfe,

er lieferte uns einen sehr guten Fight. Wir waren einfach nicht richtig auf dem Platz.

Dann die 9.Minute, einer der wenigen Angriffe des Gastes führte zum 0:1.

 Der Keeper der Gäste erwischte einen Glanztag und entschärfte einige sehr gute Torgelegenheiten für uns.

Halbzeit.

Es kam eine ganz andere Mannschaft aus der Kabine, ihr auftreten jetzt versetzte unsere Fans ins staunen. 

Es wurde einfach gespielt und die 100%igen Chancen häuften sich.

Es kam die 48.Minute:

Haris Gudzevic(siehe Bild), erst in der Halbzeit eingewechselt, traf zum hochverdienten Ausgleich.

Das 2:1 erzielte in der 70.Minute auch Haris nach einem Fehler in der GSV Abwehr.

Es rollte nun ein Angriff nach dem anderen auf das GSV Gehäuse und wir schnürten den Gast regelrecht ein, sie kamen überhaupt nicht mehr aus ihrer eigenen Hälfte.

Die 86.Minute, der erste Torschuss in der 2.Hälfte der Gäste auf unser Tor!

Was war geschehen:

Freistoß aus 30 Meter, der Ball  flog und flog und am überraschten Torhüter vorbei ins Netz, 2:2.

Danach hätten wir noch zwingend den Siegtreffer schießen müssen, bei so vielen erspielten Chancen.

So sind wir nun in der Liga zum Jäger geworden und haben einen Punkt Rückstand auf die Tabellenführung.

Ein angefressener Trainer: Daniel Riffert(siehe Bild).

 Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten Sie am letzten Montag in der Leonberger Kreiszeitung lesen. Den Bericht gibt es auch auf unserer Homepage.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung gegen Pleidelsheim

TSV Heimerdingen verliert die Tabellenführung

Der Fußball-Landesligist kommt gegen den GSV Pleidelsheim nur zu einem 2:2 (0:1) und holt aus den vergangenen vier Partien nur fünf von zwölf möglichen Zählern. Und nun ist die Tabellenführung futsch.

Von Henning Maak

Die Enttäuschung war in den Gesichtern von Spielern und Offiziellen des TSV Heimerdingen am Freitagabend nach dem Schlusspfiff deutlich abzulesen. Wie in der Vorwoche beim FSV Waiblingen hatten die Grün-Weißen auch gegen den Aufsteiger GSV Pleidelsheim zahlreiche Chancen, die Begegnung frühzeitig für sich zu entscheiden. Am Ende rächte sich der Chancenwucher, der vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise absurde Züge annahm: Mit dem einzigen Torschuss der zweiten Halbzeit kam Pleidelsheim in der 86. Minute zum 2:2-Ausgleich. Robin Bender, Standard-Experte beim GSV, zirkelte einen Freistoß aus gut 30 Metern über den verdutzten TSV-Schlussmann Tom Kaczmarek in die Maschen. Durch den 1:0-Erfolg von Konkurrent VfR Heilbronn am Sonntag über den TSV Ilshofen haben die Heimerdinger die Tabellenführung eingebüßt.

„Es nervt mich total, dass wir aus unseren Möglichkeiten so wenige Tore machen“, erklärte ein sichtlich angefressener TSV-Trainer Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff. Der Coach räumte unumwunden ein, in der Halbzeitpause „so laut wie selten“ geworden zu sein. „In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft den Gegner offenbar unterschätzt. Genau davor habe ich gewarnt“, meinte Riffert. In den ersten 45 Minuten sei sein Team kaum in die Zweikämpfe gekommen, habe vorne keine Bälle festgemacht und sich viele technische Unzulänglichkeiten geleistet.

Extreme Effektivität zeigten hingegen die Gäste, die mit der Empfehlung von 13 Zählern aus den vergangenen sechs Partien angereist waren: Beim allerersten Vorstoß in die TSV-Hälfte durfte zunächst Constance Igwe auf der rechten Seite ohne allzu viel Gegenwehr den Ball in den Strafraum passen. Und da auch sich auch Mirsad Vejselovic sieben Meter vor dem Tor über viel Platz freuen konnte, trudelte der Ball zum 0:1 (9.) über die Torlinie, obwohl der Schütze ihn nicht einmal richtig getroffen hatte. „Eigentlich hätten wir die Situation viel früher klären können“, wollte Riffert die Alleinschuld nicht auf seine Defensive schieben.

GSV-Torhüter ist unbezwingbar.

Heimerdingen hatte in der Folge zwar deutlich mehr Ballbesitz und dominierte das Spiel, kam aber gegen leidenschaftlich verteidigende Gäste nicht zu wirklich guten Möglichkeiten. Rudolf Buxmann konnte den Ball am langen Pfosten nach einer Flanke von Gabriel Fota nicht sauber verarbeiten (27.). Bei Schüssen von Pascal Dos Santos Coehlo (18.) und Fota (38.) zeigte sich Gäste-Keeper Magnus Schüler auf dem Posten. Der TSV hatte sogar noch Glück, dass Igwe in der 43. Minute nach einem Solo das 0:2 verpasste, als er aus 14 Metern am Tor vorbeischoss.

Rifferts Standpauke zeigt Wirkung.

Rifferts Halbzeit-Standpauke hatte unmittelbare Wirkung. In den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Gastgeber, die ein ganz anderes Auftreten an den Tag legten, drei Top-Chancen: Zunächst traf der emsige Fota mit einem Schuss aus 17 Metern nur den Pfosten des GSV-Gehäuses (46.), dann schob der zur Pause eingewechselte Haris Gudzevic aus zehn Metern einen Abpraller am leeren Tor vorbei (48.). Zwei Minuten später machte es der Stürmer besser: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Salvatore Pellegrino hatte er beim Kopfball das beste Timing und traf zum hochverdienten 1:1.

GSV-Patzer führt zur 2:1-Führung

In der Folge entwickelte sich die Begegnung zum Spiel auf ein Tor. Angriff auf Angriff rollte auf das GSV-Gehäuse zu, Pleidelsheim kam zeitweise nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Insbesondere der eingewechselte Robin Reichardt machte in der letzten halben Stunde mächtig Betrieb über die rechte Seite. Jede Standardsituation sorgte für Gefahr im Pleidelsheimer Strafraum, die TSV-Akteure gewannen fast jedes Kopfballduell – entweder kam der Ball nicht aufs Tor, oder der starke Gäste-Keeper Schüler brachte noch Hand oder Fuß an den Ball.

Es bedurfte eines schweren Patzers zur Führung: Ein GSV-Verteidiger spielte einen Querpass genau in die Füße von Gudzevic, der freistehend aus 14 Metern ins lange Eck traf. Selbst nach dem Schock des 2:2-Ausgleichs hatte Heimerdingen noch die Chance auf einen Dreier: In der Nachspielzeit flog nochmal ein Freistoß in den Pleidelsheimer Strafraum, doch auch den letzten Kopfball aus vier Metern lenkte GSV-Schlussmann Schüler noch mit einem Reflex über die Latte. Am Ende überlagerten die Jubelschreie der wenigen, aber lautstarken GSV-Fans, die ihr Glück kaum fassen konnten, die Enttäuschung des grün-weißen Anhangs. TSV Heimerdingen: Kaczmarek – Pellegrino, Geppert, Bortel, Fota – Ulici (59. Reichardt), Milos, Dos Santos Coehlo, Stagel Alberto (85. Oniha) – Buxmann, Yumurtaoglu (46. Gudzevic).

Ein Ausschnitt vom Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Zum Spiel gegen Pleidelsheim

Härtetest für TSV Heimerdingen 

Der Fußball-Landesligist Heimerdingen muss gegen die Abstiegskandidaten GSV Pleidelsheim punkten. Hat aber so seine Sorgen.

Von Jürgen Kemmner

Pflichtsieg. Das sagt sich einfach, ist oft aber schwieriger als erwartet umzusetzen. Der TSV Heimerdingen steht an diesem Freitagabend (19 Uhr) gegen Aufsteiger GSV Pleidelsheim an der Weissacher Straße vor einer solchen Aufgabe.

Die drei Punkte musst du holen, wenn du aufsteigen willst“, sagt TSV-Trainer Daniel Riffert unverblümt. Denn die Ausbeute des Jahres ist mit 14 Punkten aus sieben Partien nicht optimal, aus Sicht des Coaches hätten es vier mehr sein können: Beim FSV Waiblingen (1:1) hat das Team das 2:0 verpasst, beim TV Pflugfelden brachte ein zweifelhafter Treffer in der Nachspielzeit das 2:2.

Ein Manko hat Riffert erkannt: „Wir sind nicht mehr so effektiv bei der Verwertung unserer Torchancen.“ Das Team erarbeitet sich zwar weiter gute Möglichkeiten, doch es macht im Anschluss zu selten „klick“. Nach wie vor wird der verletzte Sturmtank Lars Ruckh vermisst (trainiert wieder). Gegen den GSV kehrt Außenbahnflitzer Robin Reichardt zurück, der den leichten Muskelfaserriss überwunden hat. „Das bringt uns zusätzliche Offensiv-Qualität“, freut sich Riffert.

Rückblick:

FSV Waiblingen gegen TSV Heimerdingen 1:1

Das Schlussresümee: 

Laut unserem Trainer, hätten wir den Sack zumachen müssen.

Ein gerechtes Remis wenn man die Zweite Halbzeit betrachtet , in der wir zum Schluss noch fast verloren hätten.

Zum Spiel: 

Eine Großchance nach ca. 10 Minuten für die Gastgeber, der Ball wurde aber in den Abendhimmel geschossen.

In der 11.Minute die Führung für uns, nach einem sehenswerten Treffer von Pascal Dos Santos Coelho.

Im Anschluss kamen die Gastgeber vielleicht 2 mal in die Nähe unseres Strafraumes.

Das änderte sich aber in der Zweiten Halbzeit, Waiblingen kam immer besser in das Spiel.

Wir kämpften uns aber wieder zurück.

Es entwickelte sich zu einem hochklassigen und spannenden Match,  wir hatten die besseren Chancen aber wie gesagt, sie wurden alle vergeben.

Es kam wie kommen musste, 83.Minute das 1:1.

Danach hatte unser Neuzugang Kasimir Lauber eine wirklich 150%tige Chance.

Auch er drosch den Ball in den Waiblinger Abendhimmel.

Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter bekommen hätten.

Der Ball sprang unserem Kapitän an die Hand.

Die Hand war angelegt und die sehr gut pfeifende Schiedsrichterin hatte ein Einsehen, die Pfeife blieb stumm.

Das Aufatmen der vielen mitgereisten Heimerdinger Fans war in ganz Waiblingen zu hören.

Unsere beiden Neuzugänge, Tom Kaczmarek(siehe Bild) im Tor und im Sturm  Kasimir Lauber(siehe Bild), fügten sie sehr gut in die Mannschaft ein.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten Sie am letzten Samstag in der Leonberger Kreiszeitung lesen. Den Bericht gibt es auch auf unserer Homepage.  

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Der TSV Heimerdingen macht den Sack nicht zu

Ein spätes Gegentor zum 1:1 (1:0) bringt Landesliga-Primus TSV Heimerdingen beim FSV Waiblingen um den Sieg. Der Ärger hält sich einigermaßen in Grenzen, nur Trainer Daniel Riffert grantelt.

Von Jürgen Kemmner

So ein Ausgleichstreffer in den letzten zehn Minuten tut weh. Innerhalb von wenigen Sekunden bleibt von drei Punkten nur noch einer übrig. Der Punkteräuber aus Sicht des TSV Heimerdingen hieß Robin Binder, der sieben Minuten vor Spielende einen weiten, hohen Ball mit der Wucht eines kräftigen Hammerschlag eines muskulösen Zimmermanns unter die Latte des TSV-Gehäuses setzte – der junge Heimerdinger Schlussmann Tom Kaczmarek (20) war geschlagen.

Nachdem der erste, schnelle Frust beim Gäste-Anhang verflogen war, kamen sich die Beteiligten schnell überein: Dieses 1:1 zwischen dem FSV Waiblingen und dem TSV Heimerdingen war ein salomonisches Urteil des Fußball-Gottes. „Die Partie hat wirklich keinen Verlierer verdient“, meinte Uwe Sippel, der Abteilungsboss des TSV, „denn es war ein von beiden Seiten mit hohem Niveau geführtes Spiel – ich kann mich nicht erinnern, ein besseres Landesliga-Match gesehen zu haben.“

Durch den Verlust der zwei Punkte ist der VfR Heilbronn den Heimerdingern wieder auf einen Zähler auf den Pelz gerückt in der Tabelle – der Verfolger hatte dabei das Quäntchen Glück, das dem TSV in Waiblingen fehlte. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf Adrian Nicolae Radu zum 3:2-Auswärtssieg beim FV Löchgau.

Heimerdingen lässt zwei Großchancen liegen

Es hätte auch mehr sein können als eine Punkteteilung. TSV-Trainer Daniel Riffert fand das Remis zwar auch „okay“, aber er haderte damit, dass seine Mannschaft den Sack nicht schon vor der 83. Minute so geschnürt hatte, dass die drei Punkte darin sicher verstaut waren. Rudolf Buxmann etwa köpfte nach der Pause freistehend aus vier Metern neben das Tor, Furkan Yumurtaoglu schob später den Ball aus acht Metern am verwaisten Waiblinger Tor vorbei. „Wenn wir da das 2:0 machen“, ist Riffert überzeugt, „ist der Fisch geputzt und wir gewinnen.“ So blieb das 1:0 durch Pascal Dos Santos Cuelho das einzige Tor für die Gäste, der spielende Co-Trainer des TSV traf mit dem ersten Torschuss aus 16 Metern ins Schwarze (8.).

Es gehört aber auch zur Wahrheit dieser Partie vor der Kulisse von mehr als 400 Zuschauern, dass die Heimerdinger mit ganz leeren Händen hätten heimfahren können. In der 90. Minute sprang der Ball im eigenen Strafraum an die Hand von TSV-Kapitän Sebastian Bortel, Schiedsrichterin Daniela Kottmann wertete die Aktion als angelegter Arm und blies nicht in ihrer Pfeife. „Wir hätten uns aber nicht beschweren können, wenn es Elfmeter gegeben hätte“, räumt Daniel Riffert ein. Ob der Strafstoß dann auch verwandelt worden wäre? Wer weiß.

Torhüter Emmrich mit Mittelhandanbruch

Vielleicht hätte Ersatztorhüter Tom Kaczmarek seinen großen Augenblick bekommen – der 20-Jährige war gegen den FSV in den Kasten gerückt, weil sich die Nummer eins, Lukas Emmrich, im Training den Mittelhandknochen angebrochen hatte. Die Gipsschiene kommt nach Ostern schon wieder weg, Riffert geht fest davon aus, dass Emmrich bereits im Heimspiel am Freitag (19 Uhr) gegen den GSV Pleidelsheim auf seinem angestammten Posten stehen wird. Dann sollten auch die noch angeschlagenen Martin Kuchtanin und Robin Reichardt wieder zur Verfügung stehen.

Kasimir Lauber feiert TSV-Debüt

Sein Debüt im TSV-Trikot gab Kasimir Lauber, der 23-Jährige stammt aus Freiburg, trat einen Job in Ditzingen bei Trumpf an – und fand den Weg an die Weissacher Straße zum TSV. 1:1 in Waiblingen, damit konnten, damit mussten die Heimerdinger leben. Wer Daniel Riffert kennt, weiß, dass der Punktverlust ihn wohl auch über Ostern schmerzen wird. „Die Leistung war gut, dennoch bin ich enttäuscht“, stöhnt der 35-Jährige, „wir hätten uns belohnen müssen.“ Wie der VfR Heilbronn in Löchgau in der Nachspielzeit. TSV Heimerdingen: Kaczmarek – Fota, Geppert, Bortel, Pellegrino – Milos, Dos Santos Coelho, Stagel Alberto, Ulici (65. Lauber) – Yumurtaoglu (71. Gudzevic), Buxmann

Vorschau der Leonberger Kreiszeitung:

Kleine Sorgen beim TSV Heimerdingen

Der Spitzenreiter der Landesliga muss vor den Feiertagen noch eine Pflichtaufgabe beim FSV Waiblingen lösen – doch Trainer Daniel Riffert ist nicht völlig ohne Sorgen.

Von Jürgen Kemmner

Bevor die Fußballer des TSV Heimerdingen in die Feiertage gehen, müssen sie eine Aufgabe erledigen: Der Spitzenreiter der Landesliga ist an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) beim FSV Waiblingen zu Gast – von der Konstellation her ein Spitzenspiel, der Vierte empfängt den Ligaprimus. Doch TSV-Trainer Daniel Riffert glaubt, dass die Waiblinger mit elf Punkten Rückstand auf Heimerdingen raus sind aus dem Titelrennen. „Die Lücke ist zu groß“, sagt er, „wir müssten in den zehn verbleibenden Spielen ja viermal verlieren – und das, obwohl wir in 22 Partien nur dreimal geschlagen wurden.“

Einsatz von Kuchtanin unsicher.

Das heißt nicht, dass der TSV den FSV auf die leichte Schulter nimmt. Riffert muss auf Robin Reichardt (leichter Muskelfaseriss) verzichten, Martin Kuchtanin hat muskuläre Probleme, Sturmtank Lars Ruckh fehlt ohnehin schon länger. Dafür kehrt Gabriel Fota zurück, der unter Magen-Darm-Problemen litt. „Wir müssen wieder gut gegen den Ball arbeiten“, betont Daniel Riffert, „und dürfen dem FSV keine Räume geben.“ So könnte es für den TSV ein frohes Osterfest geben.

 

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen TSV Ilshofen 2:1

Zuerst das Schlussresümee:

Ein verdienter Sieg, der zum Schluss noch in Gefahr geriet.

Zum Spielverlauf:

Eine kämpferische und spielerische sehr gute Leistung unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit.

Es kam nur leider der letzte Ball meistens nicht an den eigenen Mann.

So ging es, trotz vieler Chancen für unsere Mannschaft, mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Kurz nach der Halbzeitpause, gleich 3 vergebene Großchancen für unsere Mannschaft.

Keine fand den Weg in das Tor.

Dann doch in der 62.Minute das hochverdiente 1:0.

Rudi Buxmann wurde steil gespielt, lief auf den gegnerischen Torwart zu und verwandelte eiskalt zur Führung.

Jetzt wachte der Gegner richtig auf und fing auf einmal an mitzuspielen, nachdem sie in der Ersten Halbzeit hauptsächlich hinten drin standen.

15 Minuten später die erhoffte Entscheidung.

Der Ball kam von rechts außen rein. Filip Milos hielt seinen Kopf hin und er war drin,2:0.

Der Anschlusstreffer kam 10 Minuten vor Schluss und ab da wurde es noch einmal eng.

Ilshofen warf natürlich alles nach vorne und versuchte den Ausgleich zu erzielen.

Es waren schon 4 Minuten nachgespielt.

Wieder ein Angriff der Gäste, auf einmal war der Ball im unserem Netz.

Sekunden später, was sahen die über 200 Zuschauer? Der Linienrichter hatte seine Fahne gehoben und auf Abseits erkannt.

Ein aufatmen bei den Heimerdinger Fans und glücklicherweise pfiff der gut leitende Schiedsrichter wenig später die hochdramatische Partie ab.

Zum Schluss noch eine Dankeschön an die Rutesheimer, die mit 3 Punkten im Gepäck aus Heilbronn zurückgekehrt sind.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten Sie am letzten Montag in der Leonberger Kreiszeitung lesen. Den Bericht gibt es auch auf unserer Homepage.  

Es geht schon am kommenden Donnerstag weiter.

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Der TSV Heimerdingen zeigt seine Muskeln

Gewappnet für den Titel: Mit einem hoch verdienten 2:1(0:0)-Sieg über den TSV Ilshofen übernimmt das Team von Trainer Daniel Riffert wieder als Alleinherrscher die Spitze in der Fußball-Landesliga.

Von Jürgen Kemmner

Sie mussten alle durchatmen, die Fußball-Freunde des TSV Heimerdingen. Das 2:1 über den TSV Ilshofen war zweifellos verdient, dennoch hing es in der Nachspielzeit am seidenen Faden. Da lag der Ball plötzlich im Tor hinter Lukas Emmrich – und hätte der Assistent an der Seitenlinie nicht seine Fahne ebenso schnell wie deutlich sichtbar in den Himmel gehoben, es wäre der 2:2-Ausgleich für den TSV Ilshofen gewesen. Direkt nach Ausführung des Freistoßes pfiff Schiedsrichte John Köber ab, und nicht nur Daniel Riffert schnaufte tief durch. „Zum Glück wurde auf Abseits entschieden, ein 2:2 wäre verdammt bitter gewesen“, sagte der Heimerdinger Chefcoach, „denn wir waren das gesamte Spiel deutlich überlegen.“

Kein Widerspruch. Mit dem Sieg über den Verfolger aus Ilshofen haben die Grün-Weißen wieder den Platz an der Sonne in der Landesliga für sich alleine, nachdem die SKV Rutesheim bereits am Mittwoch einen nachbarschaftlichen Freundschaftsdienst erwiesen und den (damaligen) Co-Spitzenreiter VfR Heilbronn mit 3:0 besiegt hatte. „Wir haben nach dem 1:3 beim FV Löchgau die richtige Reaktion gezeigt“, befand Daniel Riffert, „das war eine starke Leistung samt einem absolut verdienten Sieg.“

Eines hat das 2:1, das auch ein 3:1 oder selbst ein 4:1 hätte sein können, veranschaulicht: Der TSV Heimerdingen besitzt das Rüstzeug für die Meisterschaft, die Mannschaft kann sowohl personelle Tiefschläge kompensieren wie auch schwache Auftritte als punktuelle Ereignisse wegstecken. Nachdem Sturmtank Lars Ruckh („Ich greife nach Ostern wieder im Training an“) bereits seit Wochen mit einer Schiene am rechten Knie nur von jenseits der Bande bei den Partien anwesend ist, steckte der TSV am Freitagabend auch den Ausfall von zwei weiteren absoluten Stammspielern weg. Außenbahnflitzer Robin Reichardt hatte sich im Training am Donnerstag einen Muskelfaserriss zugezogen und Abwehrstammkraft Gabriel Fota musste wegen eines Magen-Darm-Infektes kurzfristig absagen.

Zwei Ausfälle müssen kompensiert werden.

„Die Breite des Kaders ist einer unserer ganz großen Pluspunkte“, hatte TSV-Kapitän Sebastian Bortel schon kürzlich betont, und auch Riffert weist regelmäßig auf den ihm eigenen Luxus hin, dass er mehr als nur 11 nahezu gleichwertige Spieler in seiner Truppe vorfindet – und eine Rotation für ihn ein ebenso großes Problem darstellt wie das Binden eines Fußballschuhes. Zwei, die nicht immer zur ersten Elf zählen, bewiesen diese These nachhaltig. Casian Ulici wirbelte trickreich und schnell auf links, Filip Milos war torgefährlich, ihm wäre das 1:0 gelungen (37.), hätte nicht ein Ilshofener den Ball kurz vor der Torlinie geklärt. „Wir haben diese beiden Ausfälle hervorragend kompensiert“, sagte der 35 Jahre alte Chefcoach, der nach der Saison als Sportlicher Leiter der TSV-Fußballer fungieren wird.

Rudolf Buxmann als Dosenöffner.

Zeigte sich die Überlegenheit in der ersten Halbzeit gegen den TSV Ilshofen lediglich in den Spielanteilen und in den Räumen, in der die Partie vorzüglich stattfand (in der Hälfte der Gäste), so taten die Heimerdinger nach der Pause das, was sich nicht nur die Bänker unter den Fußballern wünschen: die Überlegenheit in Tore ummünzen. Nachdem ein Schuss des brandgefährlichen Furkan Yumurtaoglu an den Pfosten geknallt war (50.), war es Rudolf Buxmann vorbehalten, den Heimerdinger Anhang unter den 200 Fans mit dem 1:0 (62.) zu erlösen. Nach einer Glanztat von Torhüter Emmrich gegen den Ilshofener Lukas Lindner (64.), köpfte Milos zum eigentlich vorentscheidenden 2:0 (77.).

Das dritte Tor hat gefehlt

Der einzige Makel des Team bestand darin, nicht früher für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. So sah es auch Daniel Riffert: „Wir müssen eben das 3:0 machen. Und wir müssen nach dem 1:2 die Situationen vorne klarer ausspielen.“ Fußball in absoluter Perfektion hat der TSV Heimerdingen zwar nicht geboten, auch in der Defensive schlich sich nicht nur beim Gegentor der eine oder andere Fauxpas ein – doch selbst der designierte Bundesliga-Meister Bayer Leverkusen hat hie und da noch etwas Luft nach oben. TSV Heimerdingen: Emmrich – Geppert, Bortel, Pellegrino – Kuchtanin (60. Muratlar) – Stagel Alberto, Dos Santos Coehlo, Milos, Ulici (77. Buschermöhle) – Yumurtaoglu, Buxmann.

Zum Rückblick:

                                                         FV Löchgau gegen TSV Heimerdingen 3:1

Es waren kaum 3 Minuten gespielt, da klingelte es zum ersten Mal in unserem Kasten. Wir hatten bis dahin den Ball nur von weitem gesehen. Nach 10 Minuten wuchtete Furkan Yumurtaoglu (siehe Bild) den Ball zum 1:1 mit einem gezielten Kopfball in die gegnerischen Maschen. Die wunderbare Flanke kam vom Gabriel Fota. Was danach auf dem Platz passierte? Angriff auf Angriff auf das Löchgauer Tor und Chancen in Massen. Der Ball wollte einfach nicht in das gegnerische Netz. Die vielen mitgereisten Fans waren beinahe am verzweifeln. Wir hätten bis zur Halbzeit schon mit mindesten 3-4 Toren führen müssen. Es hieß aber nur 1:1. Was in der Halbzeitpause passiert ist wissen wir leider nicht, aber es  kam nichts mehr von uns. Die Heimerdinger Zuschauer hatten das Gefühl, die wollen gar nicht gewinnen. Dann kam noch die 57.Minute, ein abgefälschter Torschuss und es stand 2:1 für Löchgau. 4 Minuten vor Schluss noch ein Konter der Löchgauer und das Endergebnis von 3:1 . Eine Spielerfrau des TSV sagte mir, sie hatte schon bei der Anfahrt das Gefühl, heute ist hier nichts zu gewinnen. Wir hatten ja auch in der Hinrunde zu Hause das Spiel verloren! Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten Sie am letzten Montag in der Leonberger Kreiszeitung lesen. Den Bericht gibt es auch auf unserer Homepage.  

Noch vor dem Spiel zuversichtlich: die 3 Spielleiter

Das Schlussresümee:

Unser Mitkonkurrent, die Starelf aus Heilbronn, bespickt mit Spielern aus höheren Klassen, hat mit Punkten jetzt aufgeschlossen. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen!

Am kommenden Freitag geht’s weiter.  Der Tabellenvierte gibt seine Visitenkarte ab.

Zur Vorschau:

Freitag den 22.März

TSV Heimerdingen gegen TSV Ilshofen

 Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen betreibt sensationellen Chancenwucher

Der Primus der Fußball-Landesliga lässt gut eine Handvoll exquisiter Tormöglichkeiten liegen verliert unnötig beim FV Löchgau 1:3 – der VfR Heilbronn schließt damit auf.

Von Jürgen Kemmner

Wären die Fußballer des TSV Heimerdingen Piraten, ihre Beutezüge in diesem Jahr ließen ziemlich zu wünschen übrig. Dreimal sind sie auf Fahrt gegangen, lediglich vier Pünktchen haben sie mitgebracht – dem ärgerlichen 2:2 beim TV Pflugfelden folgte ein 3:2-Derbyerfolg über die SKV Rutesheim und nun gab es am Samstag mit 1:3 (1:1) beim FV Löchgau einen kräftigen Schuss vor den Bug. „Eine völlig unnötige Niederlage“, ärgerte sich Heimerdingens Fußball-Chef Uwe Sippel, „aber unterm Strich sind wir selbst schuld daran – und deshalb geht das Ergebnis in Ordnung.“

Es waren noch keine fünf Minuten auf dem Löchgauer Sportplatz, da hatten die Fans des FV schon kräftig gejubelt – nach einem Traumpass umkurvte Jannik Trautwein die Heimerdinger Abwehrspieler wie eins Bayern-Profi Arjen Robben, zog von rechts außen in Strafraumhöhe nach innen und schüttelte einen unhaltbaren Schuss aus dem Fuß. Immerhin: Die TSV-Kicker wachten danach auf und machten sich daran, den Schaden zu beheben.

Und sie benötigten tatsächlich nicht lange. Martin Kuchtanin, im Derby gegen Rutesheim schon zweifacher Torschütze, war mit dem Ausgleichtreffer zum 1:1 nach elf Minuten zur Stelle. Dranbleiben lautete das Motto der Gäste, und sie schickten Angriff um Angriff in den Löchgauer Strafraum, feuerten Salve um Salve aufs FV-Tor ab.

Kuchtanin hatte zweimal die Gelegenheit zur Führung, Pascal Dos Santos Coehlo und Rudolf Buxmann jeweils einmal – aber entweder zielten sie zu ungenau (oder gar nicht), oder ein Löchgauer konnte in letzter Sekunde blocken oder Torhüter Sven Altmann sicherte das Remis. Ein extrem schmeichelhaftes Remis. „Vor der Pause“, krittelte Uwe Sippel, „muss es eigentlich 3:1 oder 4:1 für uns stehen.“

Pause tut den TSV-Kickern nicht gut

Die Pause tat den Mannen von Trainer Daniel Riffert anscheinend nicht gut, sie machte die Mannschaft ein wenig schläfrig – der TSV konnte nicht an die offensive Vehemenz anknüpfen. Und nach 52 Minuten stand es nach einem abgefälschten Schuss 2:1 für den FV durch Janis Feufel. Rudolf Buxmann hatte im Eins-gegen-eins-Duell mit FV-Goalie Altmann die Riesenchance zum 2:2, doch der Löchgauer triumphierte (65.). In der Folge hatten die Gäste mehr Spielanteile und Ballbesitz, doch die letzte Konsequenz in den Angriffen fehlte, der FV Löchgau verteidigte sein Terrain ebenso leidenschaftlich wie erfolgreich.

Vier Minuten vor Schluss ist alles aus

Kurz vor dem Ende machte Daniel Ntarok mit dem 3:1 nach einem Konter (86.) klar, dass die Heimerdinger mit leeren Händen in den Heimathafen zurückkehren würden. „Das haben wir uns selbst zuzuschreiben“, stöhnte der TSV-Abteilungsleiter. Vier Punkte nach drei Spielen, zu viel zum Frustriert-Sein, zu wenig zum Feiern. Allerdings: Auch in der Hinrunde startete der TSV nach diesem Muster – und eroberte schließlich souverän die Spitze. Bei den grün-weißen Seeräubern ist noch alles im grünen Bereich bei der Fahrt in Richtung Titel. TSV Heimerdingen: Emmrich – Geppert, Bortel (81. Oniha), Fota, Pellegrino – Yumurtaoglu, Stagel Alberto (62. Ulici), Kuchtanin (66. Milos), Dos Santos Coehlo, Reichardt – Buxmann (74. Gudzevic).

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Riffert hört auf – aber nur als Cheftrainer

Von Jürgen Kemmner

Für den Chefcoach des Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen ist zum Saisonende Schluss – der 35-Jährige bleibt dem Club allerdings in einer neuen Funktion erhalten.

Anzug und Krawatte statt legere Trainingsklamotten? Ist das der künftige Daniel Riffert beim TSV Heimerdingen? „Auf gar keinen Fall“, insistiert der 35-Jährige, „ich werde meine gewohnte Kleiderordnung beibehalten.“ Anzug ja, aber die lässige Komponente: Trainingsanzug; Jogginghose mit T-Shirt geht auch. Warum man auf die Idee kommen könnte, dass Daniel Riffert bald geschniegelt auf dem Sportplatz an der Weissacher Straße auftauchen könnte?

Weil der Mann von der kommenden Saison an nicht mehr als Chefcoach dort arbeitet, sondern als Sportlicher Leiter. Und bekanntlich tragen Sportdirektoren gerne den feineren Zwirn plus Binder anstatt die herkömmliche Trainingsanzugs-Baumwolle. Zumindest in Fußball-Profiligen.

Die Arbeit als Chefcoach nimmt mich zeitlich sehr in Anspruch“, sagt der Mann der 2009 als Spieler zum TSV Heimerdingen stieß. Leiten der Übungseinheiten, Vor- und Nachbereitung des Trainings und der Partien, Gespräche mit Spielern, Planen des Kaders – das alles obendrauf zu Beruf und Familie war Daniel Riffert dann doch zu umfangreich, sodass er der Abteilungsleitung um Fußball-Chef Uwe Sippel Ende Januar eröffnete, ein Sabbatjahr einlegen zu wollen.

Das hat unsere Planung zunächst ein wenig über den Haufen geworfen“, erzählt Uwe Sippel, der eigentlich fest damit gerechnet hatte, dass in der Heimerdinger Coaching Zone der Status Quo herrscht und alles so weitergeht wie bisher – Riffert hat 2020 den Job auf der Bank übernommen, nachdem er als Co-Trainer befördert worden war. Das Gewohnte fortsetzen schied aus, aber eine komplette Trennung war ebenfalls keine Option – schließlich hatten sich Club und Coach nicht auseinandergelebt wie ein zerstrittenes Ehepaar.

Rifferts Vorschlag, eine Rochade auf der Trainerbank wie im Schach vorzunehmen, also Pascal Dos Santos Coelho zum Chef zu ernennen und selbst lediglich noch als Co zu fungieren, wollten die Granden an der Weissacher Straße aber nicht goutieren. Sippel spürte ein Bauchgrimmen wie ein mäßig vorbereiteter Schüler vor einer entscheidenden Prüfung, wenn der „ehemalige Dirigent plötzlich wieder mitten im Orchester sitzt“, weshalb der Positionstausch schnell verworfen wurde. Nach intensiven Gedankenspielen entdeckten die Protagonisten das Ei des Kolumbus: Daniel Riffert übernimmt im Sommer den neu zu schaffenden Posten des Sportdirektors, Pascal Dos Santos Coelho rückt eine Stufe nach oben und übernimmt den Job eines Spielertrainers.

Eine Lösung, die ausschließlich Gewinner hervorbringt. „Wir sind in der Abteilungsleitung bezüglich der sportlichen Expertise nicht optimal aufgestellt“, befindet Uwe Sippel (Leitung) selbstkritisch, der mit Timo Reichardt (Organisation, Spielbetrieb) und Martin Kunder (Marketing) das Heimerdinger Fußball-Triumvirat bildet. Die Sportkompetenz stößt nun in persona Daniel Riffert im Sommer dazu, womit das Führungstrio zum Quartett anwächst.

Ich bin seit 14 Jahren hier“, betont der Trainer-B-Schein-Inhaber, „ich kenne mich hervorragend aus.“ Denn, so stellt Riffert klar, er sei weder ausgebrannt noch gebe es irgendwelche Differenzen zwischen ihm und dem TSV. „Ich will nur nicht mehr die zeitintensive Arbeit des Cheftrainers leisten“, sagt der Vater eines vier Jahre alten Sohnes, „ich will etwas Gas rausnehmen.“

Vereinsamen wird Riffert nicht, wenn er sich als Sportdirektor aufs Vereinsgelände begibt, ihm bleiben allerhand Aufgaben übrig. Er sieht sich in erster Linie als Bindeglied zwischen Mannschaft und Abteilungsleitung, er wird gemeinsam mit dem künftigen Chefcoach Dos Santos Coelho den Kader zimmern, er wird den Spielermarkt beobachten und Vertragsgespräche mit potenziellen Neuzugängen führen genauso wie er mit den TSV-Kickern in Kontakt bleiben wird. Auch die Organisation eines Trainingslagers würde in seinen neuen Arbeitsbereich fallen. „Ich freue mich darauf“, sagt Daniel Riffert, „die Taktiktafel ist dann tabu.“

Noch gehört die Tafel zu den Utensilien, die der 35-Jährige benutzen muss. Der nächste Gegner am Samstag (15 Uhr) im Auswärtsspiel heißt FV Löchgau. Das Team ist ein reichlich unangenehmes, und wenn Riffert an das Hinspiel denkt, überkommt ihn Schaudern. „Da haben wir unsere erste Niederlage bezogen“, erzählt er, „und wenn ich das einordne, würde ich sagen: Das war unser schlechtestes Spiel überhaupt in dieser Runde.“ Für die Mannschaft um Kapitän Sebastian Bortel steht eine Revanche, eine Wiedergutmachung auf dem Programm.

Die Stimmung in Heimerdingen im Frühling ist erwartungsfroh. Fußball-Chef Sippel sieht die Kontinuität im sportlichen Bereich bewahrt, das Team liegt in der Liga drei Punkte vor dem VfR Heilbronn an der Spitze – gut möglich, dass Daniel Riffert als Meistertrainer auf den Posten des Sportdirektors eines Verbandsligisten wechselt. Ob der Mann dann tatsächlich so viel Gas wegnehmen kann, wie er eigentlich erwartet hat?

Rückblick Lokalderby

TSV Heimerdingen gegen SKV Rutesheim 3:2

Zuerst das Schlussresümee:

Die hohen Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt, Lokalderbys haben ihre eigenen Gesetze.

Trotz großer Zuschauerkulisse war es nicht die erhoffte  Topbegegnung.

Uns reichte eine durchschnittliche Leistung um die 3 Punkte einzufahren.

Kommentar eines Zuschauers: Von Rutesheim kommt zu wenig.

Nächster Kommentar eines Zuschauers: Die wollen gar nichts von uns!

Jetzt zum Spiel:

Es war ein längeres Abtasten beider Mannschaften.

Keiner wollte einen Fehler machen, um nicht in Rückstand zu geraten.

Die 25.Minute, Eckball von Rudi Buxmann.

Martin Kuchtanin stieg am höchsten und wuchtete den Ball zum 1:0 in die Maschen.

So gingen wir mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Rutesheim kam etwas besser in die 2.Hälfte, sie ließen aber bald wieder stark nach.

So dauerte es bis zur 69.Minute:

Gestochere im Rutesheimer Fünfmeterraum, unser Spielführer Sebastian Bortel(siehe Bild) kam an den Ball und drin war er.2:0.

Martin Kuchtanin(siehe Bild) erhöhte mit seinem 2.Tor in der 79.Minute zum 3:0.

Mit einem abseitsverdächtigen Tor kam 5 Minuten vor Spielende Rutesheim zum Anschlusstreffer und in der Nachspielzeit noch unerklärlich zum 3:2.

Rutesheim schnupperte jetzt Morgenluft und warf alles nach vorne.

Bei einem Konter lief unser Stürmer alleine auf den gegnerischen Torwart zu, brachte den Ball aber leider nicht am Torwart vorbei.

So endete das Spiel mit einem verdienten Sieg für uns und 3 Punkte mehr auf unserem Konto.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten Sie am letzten Montag in der Leonberger Kreiszeitung lesen.

Den Bericht gibt es auch auf unserer Homepage.

 Wir bedanken uns bei der Firma Mauser, die einige Highlights setzte ( wie z.B. Torwandschießen),

und uns insgesamt sehr unterstützt hat.

Das Landesligaderby wurde unterstützt von der Firma Mauser „Präzision und Effizienz in Blech“ aus Heimerdingen. Neben dem Fußball bestand für Interessierte Zuschauer auch die Möglichkeit sich über Job- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Fa. Mauser zu informieren und / oder seine Treffsicherheit beim Torwandschießen unter Beweis zu stellen.

Dazu ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Rassige Schlussphase vor imposanter Kulisse

Tabellenführer Heimerdingen setzt sich im Derby gegen Rutesheim nach einer 3:0-Führung am Ende nur knapp mit 3:2 durch. Auf Rang drei beträgt der Vorsprung jetzt schon zehn Punkte.

Von Henning Maak

Parkplätze waren am Samstagnachmittag rund um den Sportplatz des TSV Heimerdingen Mangelware. Selbst auf und entlang der Wiesen in der Nähe standen Autos dicht an dicht, und als der Anpfiff pünktlich um 15 Uhr ertönte, stand vor dem Kassenhäuschen noch eine beträchtliche Menschenschlange. Rund 450 Zuschauer sorgten am Ende für eine stattliche Derby-Kulisse – und wohl keiner hatte sein Kommen nach den fast 100 gespielten Minuten bereut, auch wenn echte Derby-Spannung erst in der Schlussphase aufkam.

KV-Stammtorhüter verletzt sich

Die SKV, bei der Adis Krak zu seinem ersten Landesligaeinsatz kam, nachdem sich Stammtorhüter Jan Göbel beim Warmmachen eine Kapselverletzung am Finger zugezogen hatte, kam zwar gut in die Partie, die ersten Torchancen verzeichneten aber die Gastgeber: In der 10. Minute musste ein SKV-Abwehrspieler nach einem Kopfball des aufgerückten TSV-Innenverteidigers Daniel Geppert auf der Linie klären, drei Minuten später wurde TSV-Angreifer Rudolf Buxmann bei einem Heber frei vor Krak im letzten Moment noch entscheidend gestört.

Mit der dritten Torchance ging Heimerdingen dann in Führung: Nach einem Eckball spielte 1,94 Meter-Mann Martin Kuchtanin seinen Größenvorteil aus und köpfte unhaltbar neben den Innenpfosten zum 1:0 (23.) ein. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Rutesheim erstmals gefährlich vor das TSV-Gehäuse auftauchte: Nach einem Angriff über rechts kam Kapitän Tobias Gebbert aus sieben Metern frei zum Schuss, dieser strich jedoch aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei. Kurz vor der Pause hatte Rutesheim nach einem zu kurz abgewehrten Eckball eine Doppelchance, doch der Drehschuss von Laurin Stütz ging über das Tor. „In der ersten Hälfte hat uns ein Stück weit die Aggressivität gefehlt“, bedauerte SKV-Coach Christopher Baake.

Rutesheim zeigt mehr Aggressivität

Diese kam mit dem Einwechslung des lange verletzten Alexander Wellert in der zweiten Hälfte, dessen lange Bälle den Weg der Gäste Richtung Heimerdinger Strafraum ebneten. Flavio Heiler (49.) zielte aus 14 Metern über das Tor, Janis Lamatschs Schuss eine Minute später strich knapp am langen Pfosten vorbei. Die Rutesheimer zeigten nun eine andere Körpersprache, das Derby wurde intensiver und körperbetonter. Doch nach 69 Minuten schien die Frage nach Sieger und Verlierer entschieden: Der aufgerückte Sebastian Bortel stocherte nach einer zu kurz abgewehrten Ecke den Ball im zweiten Versuch aus kurzer Distanz zum 2:0 ins Netz, die Freude bei den Heimerdingern brach sich lautstark Bahn. Erst recht keinen Pfifferling mehr auf die Gäste hätten die meisten Zuschauer wohl in der 74. Minute gesetzt, als Kuchtanin nach einem Schuss von Robin Reichardt den Abpraller zum 3:0 einnetzte.

Kuchtanin netzt zur Heimerdinger 3:0-Führung ein

Doch in den letzten Minuten erreichte das Derby seinen Siedepunkt: Erst lief Laurin Stütz bei einem Konter seinem Gegenspieler davon und verkürzte per Chipball über TSV-Schlussmann Lukas Emmrich zum 3:1 (84.), dann verwandelte Wellert einen Freistoß knapp vor der Eckfahne aus unmöglichem Winkel direkt zum 3:2 (92.), nachdem der eingewechselte Casian Ulici zuvor eine Großchance zum 4:1 liegen gelassen hatte. „Wir sind unnötig in die Bredouille gekommen. Wir hätten das souveräner zu Ende spielen müssen“, meinte Heimerdingens Abteilungsleiter Uwe Sippel, der mitansehen musste, wie Haris Gudzevic und Buxmann in der achtminütigen Nachspielzeit noch zwei Großchancen zum 4:2 vergaben.

 

Die Gastgeber nutzen ihre Größenvorteile aus

Trotz der Niederlage war auch SKV-Trainer Baake mit seiner Elf sehr zufrieden: „In der zweiten Halbzeit waren wir das bessere Team. Den Ausschlag hat am Ende gegeben, dass Heimerdingen mit seinen Routiniers cleverer und reifer gespielt hat“, meinte er. Zudem habe das Team seine Größenvorteile mit den langen Bällen gut ausgenutzt. Baake war sich zudem sicher, dass die Partie auf dem Kunstrasen besseren Fußball zugelassen hätte. „Fußball spielt man am besten auf Naturrasen“, hielt Sippel dem entgegen. Das sei nur dank des großen Einsatzes des Platzwarts möglich gewesen. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino (87. Baumeister), Geppert, Bortel, Fota, Reichardt (82. Gudzevic), Dos Santos Coehlo, Kuchtanin (77. Muratlar), Stagel Alberto (71. Ulici), Buxmann, Yumurtaoglu (74. Milos). SKV Rutesheim: Krak, Strahl (77. Maier), Rudloff, Ludwig, Schneider, Riedlinger (46. Wellert), Russ, Gebbert (80. Weiß), Stütz, Lamatsch (77. Obert), Heiler (77. Jansen).

 

Rückblick:

SV Kaisersbach gegen TSV Heimerdingen 1:5

Die Punkte aus Kaisersbach mitgenommen.

 Bis zur 17.Minute war es ein zerfahrenes Spiel mit Vorteilen des Gastgebers. Sie hatten bis dahin auch schon einige gute Gelegenheiten, um ein Tor zu erzielen. Dann die 18. Minute: Furkan Yumurtaoglu wurde in die Spitze geschickt und er verwandelte kaltblütig zum 1:0 für den TSV.

Ab diesem Zeitpunkt kamen wir besser in das Spiel und erzielten in der 49.Minute durch einen Kunstschuss vom Robin Reichardt das 2:0.

Mit einem sehenswerten Kopfball erhöhte unser Kapitän Sebastian Bortel in der 59.Minute zum 3:0. 10 Minuten vor Spielende verkürzten die Gastgeber auf 3:1 und 3 Minuten später unterlief ihnen ein Eigentor und es stand 4:1 für unsere Mannschaft. Den Schlusspunkt setzte unser Neuzugang, Max Buschermöhle, mit seinem ersten Pflichttor in der letzten Minute des Spieles.

Das Schlussresümee:

Die Tore spielen nicht unbedingt die Leistung wieder aber es hat gereicht, um als Sieger den Platz zu verlassen. Nächsten Samstag benötigt es jede Anstrengung,  um im Lokalderby gegen Rutesheim bestehen zu können.

 Zur Vorschau:

Am Samstag den 9.März, kommt es zum Lokalderby!

TSV Heimerdingen gegen SKV Rutesheim

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr.

Das Landesligaderby wird unterstützt von der Firma Mauser „Präzision und Effizienz in Blech“ aus Heimerdingen. Neben dem Fußball besteht für Interessierte Zuschauer auch die Möglichkeit sich über Job- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Fa. Mauser zu informieren und / oder seine Treffsicherheit beim Torwandschießen unter Beweis zu stellen.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen baut den Vorsprung aus.

Von Jürgen Kemmner

Der Landesliga-Spitzenreiter aus Heimerdingen lässt beim SV Kaisersbach nichts anbrennen und profitiert beim souveränen 5:1 (1:0) von Patzern der Konkurrenz.

So macht Fußball Spaß, wenn man ein Anhänger oder Mitglied des TSV Heimerdingen ist. Sonne, frühlingshafte Temperaturen und ein munteres Fußballspiel, bei dem die eigene Mannschaft mit einer soliden Leistung und fünf Treffern glänzt. „Ein angenehmer Sonntagnachmittag für uns“, freute sich TSV-Fußballchef Uwe Sippel, „eine überzeugende Leistung unserer Mannschaft.“

Lediglich in der ersten Viertelstunde musste die Heimerdinger Reisegruppe hie und da ein wenig bangen, die Kicker des SV Kaisersbach kamen schneller in die Partie und erspielten sich ein paar Torchancen. Es blieb aber beim 0:0, weil entweder TSV-Tormann Lukas Emmrich gut parierte oder ein Treffer der Gastgeber wegen klarer Abseitsstellung nicht gegen wurde. „Wenn es dumm läuft, können wir zurückliegen“, räumte Uwe Sippel ein. Das 1:0 fiel zum richtigen Zeitpunkt, um den Vorwärtsdrang des Gegners zu brechen. Furkan Yumurtaoglu war nach 22 Minuten mit dem 1:0 zur Stelle, es war die erste echte Torchance des Tabellenführers.

Danach regierte der TSV Heimerdingen das Geschehen auf dem Fußballfeld in Kaisersbach wie Ludwig XIV. den Staat Frankreich vor 300 Jahren – in absoluter Manier. Zwar brachten die Mannen von Trainer Daniel Riffert bis zur Pause nichts Zählbares mehr auf die Anzeigetafel, doch schon kurz nach Wiederanpfiff baute der TSV seine Führung aus. Robin Reichardt war der Mann für das 2:0 nach 49 Minuten, was bereits die Vorentscheidung bedeutete – denn eine echte Gegenwehr des SV fand nicht statt.

Schönheitsfehler zum 1:3

Nur zehn Minuten später war Kapitän Sebastian Bortel nach einem Eckball zu Stelle und nickte den Ball zum 3:0 ins Kaisersbacher Tor (59.). „Es war nicht so, dass wir endlos Chancen hatten“, bemerkte der Heimerdinger Fußballchef, „aber wir waren heute sehr effizient und haben gefühlt aus jeder zweiten Chance ein Tor gemacht.“ Das 1:3 nach eine Ecke der Hausherren per Kopf Selim Yücel (81.) fiel eigentlich nicht ins Gewicht, der TSV zeigte die richtige Reaktion.

Max Buschermöhle setzt Schlusspunkt

Nur drei Minuten später lag der Ball erneut im Tor des SV, es wurde kurz diskutiert, ob der Treffer Max Buschermöhle zuzusprechen war oder ob es sich um ein Eigentor handelte – dann galt: Eigentor. Der Heimerdinger Neuzugang aus Bremen ließ das nicht auf sich sitzen und machte in der 90. Minute sein Tor zum 5:1. Ein Erfolg, der doppelt süß schmeckt, denn Verfolger VfR Heilbronn ließ beim 1:1 beim TV Pflugfelden zwei Punkte liegen. Und der FSV Waiblingen kam nicht über ein Remis gegen Germania Bietigheim hinaus. Für alle Heimerdinger Fußballfreunde ein gelungener (Vor-)Frühlingssonntag. TSV Heimerdingen: Emmrich – Kuchtanin (Ulici), Oniha, Bortel, Pellegrino – Milos, Dos Santos Cuelho (Chirivi), Stagel Alberto (Muratlar), Reichardt – Yumurtaoglu (Buschermöhle), Buxmann.

Rückblick:

TV Pflugfelden gegen TSV Heimerdingen 2:2

Zuerst das Schlussresümee:

Aufgrund unserer Leistung wäre ein Sieg nicht verdient gewesen, es war aber auch aus einem anderen Grund ein gebrauchter Spieltag. 

Jetzt aber zum Spiel

Eine der schlechtesten Schiedsrichterleistungen jemals,  wir wurden regelrecht „ verpfiffen“ und das ohne aufsetzen der Vereinsbrille.  Schon in der 4.Minute eine fragwürdige Entscheidung! Das 1:0 für den Gastgeber war Abseits, aber die Fahne vom Linienrichter blieb zum Entsetzen der Heimerdinger Spieler und ihrer vielen mitgereisten Fans unten.

Eine grobe Fehlentscheidung! 

Robin Reichardt machte vom linken Strafraumeck mit einen Mordschuss ins linke Eck das 1:1. 34 Minuten waren hier gespielt. Durch einen Foulelfmeter gingen wir mit 2:1 in Führung, Torschütze Haris Gudzevic. Danach hatten wir nur noch eine Chance, sie wurde leider nicht genutzt. 

Es kam die 93.Spielminute.

Freistoß für Pflugfelden, der Ball segelte auf unser Tor , der Pflugfelder Stürmer nahm die  

Maradonna Hand“  zu Hilfe und beförderte den Ball in das Tor zum fragwürdigen 2:2 Ausgleich. Alle hatten das Handspiel gesehen.  Entschuldigung! Es ist falsch mit Alle! Die Schiedsrichter hatten angeblich nichts gesehen! Die größte Unsportlichkeit kam vom Torschützen selber,  denn er verneinte auf Nachfrage des Schiedsrichters das Handspiel . Prahlte aber gegenüber seinen Fans damit. Der Schreiber dieser Zeilen stand direkt daneben…. Ach eines noch, beide Trainer erhielten die rote Karte, die Emotionen schlugen hoch.

Grund:  Verlassen der Coaching Zone und Rudelbildung vorm Schiedsrichterassistenten. Den ausführlichen Bericht vom Spiel konnten sie am letzten Freitag in der Leonberger Kreiszeitung lesen.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen fühlt sich böse verschaukelt

Spitzenreiter der Fußball-Landesliga kassiert in der Nachspielzeit das 2:2 (1:1) beim TV Pflugfelden – alle TSV’ler würden wohl jeden Eid schwören, dass das Tor irregulär war.

Von Jürgen Kemmner

Das wäre was für den Schiedsrichter-Videoassistenten gewesen. In der Nachspielzeit befördert Ahmet Kocaaga vom TV Pflugfelden den Ball ins Heimerdinger Tor zum 2:2 (1:1) – was zu Tumulten führt wie sie ältere Menschen noch vom Sommerschlussverkauf an den Wühltischen kennen. Schiedsrichter Manuel Krieger (Schwäbisch Gmünd) wird von den Spielern in Weiß-Grün des TSV heftigst bedrängt, die Pflugfeldener versuchen sie wegzuschieben. Rudelbildung vom Allerfeinsten, wobei die Trainer Damian Nagler (TVP) und Daniel Riffert (TSV) die Rote Karte hingehalten bekommen.

Torschütze Kocaaga soll wie einst Diego Maradona bei der WM 1986 gegen England den Ball mit der Hand (die er neben den Kopf hielt) ins Tor geprischt haben, nachdem TSV-Torhüter Lukas Emmrich die Flanke nur unzureichend klären konnte. Kopf oder Hand? Der Schiri befragt den Torschützen, der ein Handspiel verneint, der Schiri erkundigt sich bei seinem Assistenten, der eigentlich optimale Sicht hatte – weil der auch nicht Irreguläres wahrnehmen konnte, endet die Partie kurz darauf 2:2. In der Landesliga gibt es zum Ärger des TSV Heimerdingen keinen Video-Assistenten.

Das war ein ganz klares Handspiel“, tobt Defensivspieler Daniel Geppert nach dem Schlusspfiff.“ Die TSV-Offiziellen, die jedes Spiel per Video aufzeichnen, würden wahrscheinlich jeden Eid schwören, dass der Treffer irregulär war. „Auf den Bildern ist klar zu sehen, wie er die Hand nimmt“, knurrt Coach Riffert. Um das alles zu toppen, macht noch die Aussage um den Sportplatz in Pflugfelden die Runde, dass Ahmet Kocaaga bei Gesprächen eine Weile nach dem Schlusspfiff zugegeben habe, tatsächlich den Landesliga-Maradona gegeben zu haben.

2:2 war eigentlich ein gerechtes Resultat

Verdammt blöd gelaufen für den Spitzenreiter, der im Nachholspiel beim Aufsteiger zwei sicher geglaubte Punkte abgeben musste. „Wenn das 2:2 unter normalen Umständen fällt“, bemerkte Riffert, nachdem sich sein Blutdruck normalisiert hatte, „dann sage ich ja gar nichts – denn das war heute keine überzeugende Leistung. Wir können es besser.“ Und aus TSV-Kapitän Sebastian Bortel räumt kritisch ein: „So hat das 2:2 natürlich einen fiesen Beigeschmack, aber im Grunde ist das Ergebnis vom Spielverlauf für den TV Pflugfelden nicht unverdient.“

Wenig Torchancen für den TSV

Keine Widerrede. Denn der Spitzenreiter bestimmte über weite Strecken zwar das Geschehen auf dem großen Kunstrasenplatz, doch Torchancen im Fünf-Minuten-Takt gab es nicht – was vielleicht auch daran lag, dass die Vollblutstürmer Lars Ruckh und Rudolf Buxmann verletzungsbedingt fehlten. So war es an Haris Gudzevic und Neuzugang Max Buschermöhle, im gegnerischen Strafraum für Torgefahr zu sorgen. Sagen wir es so: Angst und Schrecken haben sie in der Defensive des TVP nicht verbreitet, auch wenn sie beweglich waren und weite Wege gingen. „Wenn man in der zweiten Hälfte lediglich eine große Torchance herausspielt“, sagt Kapitän Bortel, „ist das eben zu wenig.“ Womit der 36 Jahre alte Innenverteidiger die Kritik nicht nur auf die Stürmer bezog.

Schon in Hälfte eins blieben die Heimerdinger Bemühungen in Ansätzen stecken, nachdem ein weiter Ball nach vier Minuten die unorganisierte TSV-Defensive überrumpelt und William Nkansah den Ball an Emmrich vorbei zum 1:0 für Pflugfelden ins Tor geschoben hatte. Der Ausgleich fiel fast ein wenig überraschend. Ein Seitenwechsel flog über die Pflugfelder Verteidiger hinweg zu Robin Reichardt am linken Strafraumeck, der stoppte die Kugel vorbildlich und hämmerte sich trocken ins Eck zum 1:1 (34.).

Reichardt hätte den Sack zumachen können

Der fleißige Außenbahn-Mitarbeiter hätte in der 74. Minute den Sack mit drei Punkten schnüren können. In einem blitzsauberen Konter marschierte er allein auf TVP-Tormann Lucas Engel zu, doch er brachte den Ball nicht vorbei. Zuvor hatte Gudzevic einen an Pascal Dos Santos Coehlo verschuldeten Foulelfmeter so sicher verwandelt (56.) wie der kürzlich verstorbene Andreas Brehme den Elfer im WM-Finale 1990. Und weil es in der Landesliga noch keinen Video-Schiri gibt, fiel eben noch das 2:2.

Ich bin mit unserem Auftritt unzufrieden“, erklärt Daniel Riffert, „als Rückschlag würde ich das nicht bezeichnen – es war klar, dass wir in der Liga nicht lässig vorneweg marschieren würden.“ Und dann ärgert sich der TSV-Trainer noch einmal über die „Unsportlichkeit, ein Handspiel auf Nachfrage des Schiedsrichters nicht zuzugeben“. Bereits am Sonntag (15 Uhr) geht es weiter, wenn der TSV beim SV Kaisersbach antritt. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Bortel, Geppert, Pellegrino – Ulici (67. Milos), Kuchtanin, Dos Santos Coehlo, Reichardt (89. Oniha) – Buschermöhle (83. Yumurtaoglu), Gudzevic (67. Stagel Alberto).

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen SpVgg Gröningen/Satteldorf 1:0

Zuerst das Schlussresümee:

Gegen eine kampfstarke und robuste Mannschaft zum Schluss doch glücklich gewonnen. Es war ein Arbeitssieg!

Zum Spielverlauf: die entscheidende 4. Minute, Ballverlust der Satteldorfer im Mittelfeld, Robin Reichardt wird passgenau angespielt, der Torwart hat keine Chance. 1:0 für uns. Im Gegenzug klärt Sebastian Bortel in höchster Not zur Ecke. Danach kam unsere Mannschaft richtig ins Rollen und wir hatten mehr Spielanteile.  Es waren nicht mal 20 Minuten gespielt, Schreckmoment auf unserer Seite, unser Torjäger Lars Ruckh musste verletzungsbedingt vom Platz (hoffentlich nichts Schlimmeres). Gute Besserung Lars!  Unsere Elf musste erst den Schock verdauen und Satteldorf erkämpfte sich viele Vorteile. In der 37. Minute, Missverständnis zwischen unserem Torwart und einem Abwehrspieler, wir hatten großes Glück und der Ausgleich wäre gefallen. Der Satteldorfer kam zwar zum Schuss, aber unser Torwart parierte großartig. Auch anfangs der zweiten Halbzeit lief das Spiel noch an uns vorbei. Wir kämpften uns aber zurück und bestimmten in der Folgezeit wieder das Spiel geschehen. In der Schlussphase hatten wir nochmals großes Glück!  Ein Kopfball vom Gegner an den Innenpfosten, der Ball trudelte die Linie entlang, aber unser Torwart war schneller. Kurz vor Schluss entschärfte Lucas Emmrich noch eine 100-prozentige Gelegenheit der Gäste. So blieb es bei einem glücklichen Sieg und 3 wichtigen Punkten, um die Spitze zu verteidigen. 

Dazu ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

TSV Heimerdingen siegt und bangt um Lars Ruckh

Spitzenreiter TSV Heimerdingen setzt sich in einem kampfbetonten Spiel mit etwas Glück gegen die Spvgg Satteldorf mit 1:0 durch. Doch der Erfolg schmeckt ein wenig bitter.

Von Henning Maak

Jaaaaaa“, drang es aus mehreren Kehlen von Akteuren des TSV Heimerdingen nach dem Schlusspfiff, als der knappe und etwas glückliche 1:0-Erfolg im Landesliga-Nachholspiel gegen die Spvgg Satteldorf feststand. Es war ein großes Stück Erleichterung dabei über einen Arbeitssieg in der ersten Begegnung des Jahres. „Satteldorf steht zu Recht unter den Top sechs in der Liga. Wir wussten, dass uns ein sehr körperbetontes Spiel bevorstehen würde“, erklärte Heimerdingens Coach Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff.

Das Match begann eigentlich genau nach dem Geschmack der grün-weißen Anhänger: Nach einem Ballverlust der Gäste im Mittelfeld stand Robin Reichardt in der 4. Minute nach einem schnellen Pass frei vor Satteldorfs Schlussmann Kai Wiedmann und ließ diesem mit einem platzierten Schuss in die rechte untere Ecke keine Chance. Fast im Gegenzug hatte der Tabellensechste die Chance zum Ausgleich, Kapitän Sebastian Bortel klärte eine flache Hereingabe von Michael Eberlein in höchster Not im Fünfmeterraum zur Ecke.

In der Folge ließ der TSV mit der Führung im Rücken Ball und Gegner laufen, mit sicherem Kurzpassspiel wurde der Ball in den eigenen Reihen gehalten. Nach 19 Minuten gab es jedoch eine Schrecksekunde für die Gastgeber: Stürmer Lars Ruckh blieb nach einer Drehbewegung mit einem lauten Schmerzensschrei am gegnerischen Strafraum liegen. Drei Minuten lang war das Spiel unterbrochen, der Angreifer machte sich an der Außenlinie noch einmal warm, winkte dann aber ab. So kam Winter-Neuzugang Max Buschermöhle früher als erwartet als zweite Spitze zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz im TSV.

„Wir müssen abwarten, was die Untersuchung bei Lars am Montag ergibt. Es kann was am Innenband sein, vielleicht ist es aber auch nur eine Zerrung“, meinte Coach Riffert. Ohne Ruckh lief das Spiel der Heimerdinger nicht mehr ganz so rund, bis auf einen Schuss von Reichardt (35.) gelang den Gastgebern vorne nicht mehr viel. Stattdessen legte die TSV-Defensive den Satteldorfern fast das 1:1 auf: Nach einem Missverständnis zwischen Bortel und Keeper Lukas Emmrich kam Spvgg-Angreifer Fabian Schmieg frei zum Schuss, den Emmrich in höchster Not klären konnte (37.).

Viel Arbeit für Torhüter Emmrich

Dieser Lapsus sorgte für Verunsicherung in der Defensive: Zwei Minuten später durfte Schmieg aus 14 Metern erneut frei abziehen, traf jedoch nur die Schulter von Emmrich. Und kurz vor der Pause behauptete sich der agile Spvgg-Stürmer im Heimerdinger Strafraum erneut gegen zwei Gegenspieler, sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei.

Die Gäste merkten, dass beim Tabellenführer was zu holen ist, sie brachten zur zweiten Hälfte drei frische Kräfte. Und auch die erste Großchance der zweiten Halbzeit gehörte ihnen: Janis Tauberschmidts Schuss aus 14 Metern wurde abgeblockt, den Nachschuss von Schmieg parierte Emmrich mit einer Glanzparade. Danach bekamen die Heimerdinger die Partie wieder besser in den Griff, ohne vorne die ganz große Gefahr auszustrahlen: Ein Flankenball von Reichardt trudelte im Fünfmeterraum an Freund und Feind vorbei (52.), ein Schuss von Casian Ulici aus 18 Meter strich über das Tor (55.). „Einen Tick mehr“ forderte Keeper Emmrich von seinen Vorderleuten.

Bereits am Mittwoch geht es weiter

Der eingewechselte Filip Milos verpasste in der 84. Minute aus kurzer Distanz die Vorentscheidung, so mussten die Gastgeber noch einmal bangen. Der eingewechselte David Paulo schlug von links eine Flanke mit viel Effet, Spvgg-Sturmtank Schmieg traf den Ball perfekt mit dem Kopf – doch dann erstarb den Satteldorfer Anhängern der Torschrei auf den Lippen: Der Ball prallte an den Innenpfosten und von dort auf die Torlinie, wo Emmrich ihn unter sich begrub. Als der TSV-Schlussmann dann auch einen Schuss von Andreas Schlageter (89.) entschärfte, stand der glückliche Dreier der Grün-Weißen endlich fest.

Da Verfolger FSV Waiblingen nur zu einem 1:1 gegen den TSV Ilshofen kam, konnte der TSV den Vorsprung auf den Dritten sogar ausbauen. Bereits am Mittwoch (19 Uhr) ist Heimerdingen zum Nachholspiel beim TV Pflugfelden zu Gast, am Sonntag darauf geht’s zum SV Kaisersbach. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Geppert, Bortel, Fota, Reichardt (92. Baumeister), Dos Santos Coehlo, Kuchtanin, Ulici (66. Stagel), Ruckh (29. Buschermöhle), Gudzevic (79. Milos).

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Nachgefragt:

Möglichst lange oben bleiben“

Daniel Riffert, der Trainer der Fußballer des TSV Heimerdingen, ist vor dem Start in die Rückrunde der Landesliga positiv gestimmt.

Beim TSV Heimerdingen beginnt Teil zwei des Unternehmens Aufstieg. Beim Start in die Rückrunde der Landesliga ist an diesem Samstag (15 Uhr) die SpVgg Satteldorf zu Gast – TSV-Trainer Daniel Riffert sieht sein Team bestens vorbereitet. Jedoch ist er nicht rundum glücklich.

Herr Riffert, nun beginnt wieder der Ernst des Fußballer-Lebens. Welches Fazit ziehen Sie nach der Vorbereitung?

Die ist grundlegend positiv verlaufen. Gut, es gab Anfang des Monats das 1:4 gegen den SV Allmersbach, das war weniger erfreulich, aber im letzten Test haben wir gegen den Oberligisten TSG Backnang nur 0:1 verloren – und hatten einige Chancen für ein Tor. Da war die Arbeit gegen den Ball sehr gut.

Die Stimmung dürfte bestens sein, der TSV geht als Erster in die Rückrunde.

Klar, aber eine gute Stimmung bringt nichts, wenn du die Ergebnisse nicht einfährst. Ich gebe aber schon zu, dass es sich natürlich besser anfühlt, wenn du um die Meisterschaft mitkämpfst, als wenn du stets Druck hast, weil du gegen den Abstieg spielst.

Sind alle Spieler verletzungsfrei zum Pflichtspielstart 2024 gekommen?

Nein, leider nicht. Rudolf Buxmann hat wieder Knieprobleme und fehlt gegen Satteldorf – das ist sehr ärgerlich, weil er sehr gut drauf war. Bei ihm müssen wir von Tag zu Tag schauen, wann er wieder fit ist. Altin Veselaj hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen und wird einige Zeit ausfallen.

Die SpVgg Satteldorf ist Sechster, es dürfte kein Spaziergang werden, oder?

Kaum, die SpVgg ist spielstark, und ich habe mich gewundert, dass sie so lange unten drin stand. Aber wir werden ohnehin nicht nur auf den Gegner schauen, sondern wollen das Spiel mit unseren Fähigkeiten an uns reißen. Wir wollen mit drei Punkten starten, noch dazu vor unserem Publikum.

Über den Aufstieg reden wir noch nicht.

Unser Saisonziel lautet: Platz eins bis drei. Wir wollen natürlich so lange wie möglich da oben bleiben. Wenn wir so spielen wie in der Vorrunde, sollte uns das gelingen.

Das Gespräch führte Jürgen Kemmner

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Der Last-Minute-Mann aus Bremen

Von Henning Maak

Max Buschermöhle hat sich dem Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen angeschlossen – der Mann mit Oberliga-Erfahrung zog berufsbedingt in die Gegend.

Eigentlich hat Trainer Daniel Riffert in der Winterpause nicht aktiv nach einem Neuzugang gesucht. Der 28 Akteure umfassende Kader des Landesliga-Tabellenführers TSV Heimerdingen, mit dem alle Positionen doppelt besetzt werden können, erscheint stark genug, um auch in der Rückrunde im Kampf um den Aufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können. Doch als sich 48 Stunden vor dem Ende der Wechselfrist Max Buschermöhle meldete und in zwei Trainingseinheiten einen guten Eindruck machte, warfen Abteilungsleiter Uwe Sippel und sein Team den Turbo an, um ihn doch noch für die Rückrunde zu verpflichten. „Es war recht hektisch“, räumt Max Buschermöhle ein.

Der 24-Jährige stammt aus Bremen und hat dort im vergangenen Jahre sein Studium als Maschinenbau-Ingenieur abgeschlossen. Seit November hat er einen Job bei Porsche in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Weissach und wohnt in Höfingen. Und er wollte wieder Fußball spielen, was er in seiner Heimat seit seinem fünften Lebensjahr schon sehr erfolgreich getan hat. „Ich habe mich über die Mannschaft schlau gemacht, weil es für mich nur zehn Minuten zum Training nach Heimerdingen sind“, erzählt Max Buschermöhle. Nach einem Telefonat mit Uwe Sippel folgten zwei Trainingseinheiten – dann stand der ungeplante Last-Minute-Neuzugang beim TSV fest.

Der Heimatverein des 24-Jährigen ist der BSC Hastedt, bei dem er bis zur C-Jugend spielte. Er wechselte dann zum ATSV Sebaldsbrück, wo er bis zur U 16 höherklassig in der Verbandsliga spielte und anschließend zum TuS Komet Arsten, wo er in der U 17 und U 19 in der Regionalliga auflief. Seine erste Aktivenstation war wiederum sein Heimatverein BSC Hastedt, bei dem er gleich ein Highlight erlebte: Als amtierender Bremer Landespokalsieger traf das Team in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Borussia Mönchengladbach. Max Buschermöhle stand als Neuling nicht im Kader, erlebte jedoch von der Ersatzbank aus, wie der Bundesligist ein 11:1-Torfestival veranstaltete.

Bereits in der zweiten Saison war der 24-Jährige Kapitän beim BSC Hastedt, wechselte nach drei Jahren jedoch zum Ligakonkurrenten TuS Schwachhausen. „Da haben viele meiner Freunde gespielt, und sie hatten einen tollen Trainer“, erklärt er. Nach zwei Jahren dort war er zuletzt beim Rotenburger SV in der Oberliga Niedersachsen am Ball, den er im Herbst vergangenen Jahres wegen des neuen Jobs in Weissach verließ. Einen Oberligisten im Großraum Stuttgart hat er bewusst nicht gesucht. „Ich spiele nun zum ersten Mal Fußball als Arbeitnehmer, da soll sich der zeitliche Aufwand in überschaubaren Grenzen halten“, erläutert Max Buschermöhle.

Der 24-Jährige hat bisher zumeist im zentralen Mittelfeld gespielt, auf der Sechser, Achter- oder Zehner-Position. TSV-Trainer Daniel Riffert setzte ihn in den ersten beiden Testspielen beim SV Allmersbach (1:4) und FSV 08 Bietigheim-Bissingen II (5:2) auf der linken Außenbahn ein – beide Male gehörte er zu den Torschützen. „Er bringt ein gutes Tempo und eine gute Athletik mit, und er ist beidfüßig“, zählt Riffert die Vorzüge seines Neuzugangs auf.

Der 24-Jährige selbst, der sich mit einer Größe von 1,81 Meter und einem Gewicht von 81 Kilogramm „eine stabile körperliche Präsenz“ bescheinigt, nennt noch einen anderen Vorzug, den ihm frühere Trainer bescheinigt haben: „Ich habe eine sehr gute Risikoabschätzung, sodass ich kaum Ballverluste produziere“, erzählt er. Auch Zweikampfverhalten und Spielübersicht stuft er als seine Stärken ein. Trotz dreier Bänderrisse im Sprunggelenk mit anschließenden mehrwöchigen Pausen ist er bisher von ganz großen Verletzungen verschont geblieben.

Den Weg in Richtung Regionalliga oder dritte Liga hatte Max Buschermöhle nie im Visier. „Fußball sollte immer ein Hobby neben Studium und Beruf bleiben“ erklärt er, um schmunzelnd hinterherzuschieben: „Für die dritte Liga hätte es fußballerisch bei mir auch nicht gereicht.“ Nach fast drei Monaten Fußball-Pause sieht er sich derzeit noch nicht einmal als Kandidat für einen Startelf-Platz. „In diesem Team gibt es so viele Super-Jungs, da muss ich mich erst mal wieder heranarbeiten“, meint er bescheiden. Womöglich rutsch der Last-Minute-Mann kurz vor knapp doch noch in die Startelf, wenn der TSV zur Pflichtspiel-Premiere 2024 an diesem Samstag (15 Uhr) die SpVgg Satteldorf empfängt.

Die Lage der Liga

Tabelle der Landesliga Staffel 1 vor dem Start im Jahr 2024. (Spiele–Tore–Punkte)
1. TSV Heimerdingen 16–43:16–36
2. VfR Heilbronn 17–34:14–36
3. FSV Waiblingen 17–31:19–33
4. SKV Rutesheim 17–35:23–31
5. TSV Ilshofen 17–36:30–31
6. Spvgg Satteldorf 17–33:21–29
7. TSV Crailsheim 17–34:24–29
8. SV Kaisersbach 16–31:30–24
9. FV Löchgau 17–33:28–23
10. Germania Bietigheim 17–26:26–19
11. TV Pflugfelden 16–27:35–18
12. TSV Pfedelbach 17–20:29–16
13. TV Oeffingen 16–29:42–16
14. SV Breuningsweiler 16–26:33–14
15. SV Schluchtern 17–23:49–14
16. GSV Pleidelsheim 17–26:56–14
17. SG Sindringen/Ernsbach 17–12:24–13

Rückrunden-Start An diesem Wochenende geht es in der Landesliga weiter mit den Begegnungen:
GSV Pleidelsheim – FV Löchgau
SV Germania Bietigheim – TV Oeffingen
FSV Waiblingen – TSV Ilshofen
TSV Heimerdingen – SpVgg Satteldorf
SV Kaisersbach – SV Breuningsweiler
SG Sindringen/​Ernsb. – TV Pflugfelden jük


Rückblick:

Letztes Vorbereitungsspiel

TSG Backnang gegen TSV Heimerdingen 1:0

Dem Oberligisten einen großen Kampf geliefert.

Nur durch einen fragwürdigen Elfmeter verloren.

In der ersten Halbzeit hatte Backnang mehr vom Spiel und drängte unsere Mannschaft oft in die eigene Hälfte.

Dann kam die zweite Halbzeit:

Da hatten wir auch unsere Chancen die aber nicht kaltblütig verwerten wurden

Lucas Emmrich(siehe Bild), hatte heute einen Sahnetag und entschärfte einige Großchancen der Backnanger.

Nur gegen den Elfmeter war er machtlos.

Schlussresümee

Wen wir uns am nächsten Samstag bei unserem ersten Spiel nach der Winterpause genauso präsentieren wird mir nicht bange das Spiel erfolgreich zu beenden.

Rückblick:

Vorbereitungsspiel 3 am Mittwoch den 7.Februar

TSV Heimerdingen gegen FSV Bietigheim Bissingen II 5:2

Nach der Pleite in Allmersbach hat sich unsere erste Mannschaft in der Partie gegen den FSV 08 Bietigheim  Bissingen deutlich verbessert gezeigt.

Trotz guter Leistung musste unser Torhüter Niklas Wegner(siehe Bild), zweimal hinter sich greifen.

Die Torschützen:

Lars Ruckh, Robin Reichardt, Rudi Buxmann, Filip Milos(siehe Bild) und Max Buschermöhle

Am letzten Wochenende hatten die Jungs spielfrei, bevor es zum großen Härtetest und letzten Vorbereitungsspiel zum Oberligisten Backnang geht.

Rückblick:

Vorbereitungsspiel 2

SV Allmersbach gegen TSV Heimerdingen 4:1

Gleich das Schlussresümee:

Gut, sie hatten eine harte Trainingswoche mit 4 mal Training hinter sich!

Aber so dürfen wir uns nicht präsentieren.

Ein fast kollektives versagen der Mannschaft und hoffentlich ziehen wir hier unsere Lehren daraus.

Etwas positives gibt es doch zu berichten.

Unser Neuzugang Max Buschermöhle, seit Dienstag dabei und hatte einen Einstand nach Maß.

1.Vorbereitungsspiel am letzten Samstag

TSV Heimerdingen gegen die U19 von SG Sonnenhof Großaspach(Oberliga BW) Endergebnis: 3:2.

Erstes Spiel im neuen Jahr und gleich einen Sieg eingefahren,

Gegen eine Spielstarke Mannschaft verdient gewonnen.

Die Tore für uns erzielten:

1x Gökav Muratler und 2x Lars Ruckh (siehe Bild)

Vorschau:

Das nächste Vorbereitungsspiel steht an.

Am kommenden Samstag, den 3.Februar, geht es gegen den letztjährigen Ligakonkurrenten, nach Allmersbach.

Spielbeginn ist um 13.00 Uhr.

Weiter geht es am Mittwoch,den 7.Februar, auf unserem Sportgelände. Der FSV Bietigheim Bissingen II ist zu Gast.

Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Gleich einmal vormerken:

Erstes Landesligaspiel unserer Mannschaft ist am Samstag den 24.Februar auf unserem Sportgelände,

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr.

Es geht wieder los!

Die Winterpause ist beendet und unsere 1.Mannschaft ist in das Training eingestiegen.

Am Samstag den 27.Januar.

Erstes Vorbereitungsspiel.

Die U19 von SG Sonnenhof Großaspach(Oberliga BW), ist zu Gast.

Spielbeginn ist um 14.00 Uhr

 Hier ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Von Jürgen Kemmner

Schnee bremst die Fußballer des TSV Heimerdingen

Das Wetter meint es nicht gut mit dem TSV Heimerdingen. Der Trainingsauftakt des Spitzenreiters der Landesliga beginnt einen Tag später als geplant und in der Halle. Alle Spieler sind fit, nur Trainer Daniel Riffert nicht.

Dieser Winter meint es wirklich nicht gut mit dem TSV Heimerdingen. Erst ist im vergangenen Dezember das letzte Spiel des Jahres 2023 der Witterung zum Opfer gefallen, nun verhinderten Schnee und Frost den geplanten Trainingsauftakt des Fußball-Landesligisten am vergangenen Dienstag. „Das können wir nicht beeinflussen“, sagt Trainer Daniel Riffert, „also müssen wir uns anpassen.“ Die Plätze in Heimerdingen lagen unter eine Schneedecke, sodass Verletzungsgefahr auf dem gefrorenen Geläuf bestand und an eine „sinnvolle Einheit nicht zu denken war“, betont der Coach, der den Trainingsauftakt deshalb in die Halle verlegt hat – am Mittwoch absolvierte der Landesliga-Spitzenreiter unterm Dach seinen Aufgalopp.

Einen kleinen Pluspunkt hatte die Verlegung für Riffert: Da in der Halle die Luft nicht so frisch ist wie unter freiem Himmel, wurden Konditionsmängel schneller sichtbar. „Da erkennt man ziemlich schnell, bei wem die Pumpe geht“, berichtet der Trainer, der seinen Schützlingen vor Weihnachten einen Plan mitgegeben hatte, an den sie sich in der Zeit halten sollten, in der kein Mannschaftstraining stattgefunden hat. Darüber hinaus hat jeder Spieler eine Lauf-App auf dem Handy, mit der er belegen muss, dass er mindestens zwei Läufe pro Woche abgespult hat. Anscheinend hat sich jeder TSV-Kicker brav daran gehalten.

Zwei Nachholspiele Ende Februar

Abgesehen davon war Daniel Riffert erfreut, dass sich keiner seiner Spieler über die Feiertage und Neujahr ernsthaft verletzt hat – alle Mann sind an Bord, wenn es auf den Punktspielstart im Jahr 2024 zugeht. Am 24. Februar (15.00Uhr) steht der Pflichtspielauftakt mit der Nachholpartie gegen die SpVgg Satteldorf auf dem Sportgelände an der Weissacher Straße auf dem Plan. Und gleich am 28. Februar (19 Uhr) folgt Nachholpartie Nummer zwei mit der Auswärtsbegegnung beim TV Pflugfelden. Die Spieler sind gesund, dafür hat es den Cheftrainer unglücklich erwischt. Daniel Riffert ist derzeit nur noch eingeschränkt mobil, nachdem er zu Hause gestürzt war und sich dabei drei Rippen gebrochen hat. „Ich muss mich eben vorsichtig bewegen“, sagt er.

Nach dem Trainingsauftakt in der Sporthalle soll an diesem Freitagabend die erste Übungseinheit auf dem Sportplatz stattfinden, allerdings hat der Wetterbericht vor ergiebigen Schneefällen an diesem Tag gewarnt – womöglich muss Daniel Riffert mit seiner Truppe doch noch einmal in die Halle ausweichen. Schnee und Frost scheinen keine Freunde des TSV Heimerdingen zu sein.

 

Die Fußballer der 1. und 2.Mannschaft bedanken sich für die Unterstützung bei unseren treuen Fans und den Sponsoren, die uns die Treue gehalten haben.

Die Fußballabteilung wünscht allen Fans, Sponsoren und Allen, die dem Fußball in Heimerdingen wohlgesonnen sind:

Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch in das neue Jahr und ein Wiedersehen auf unserem Sportgelände.

Abschlussbericht der Leonberger Kreiszeitung:

Die Defensive – das neue Prunkstück

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen überwintert auf dem ersten Tabellenplatz der Fußball-Landesliga. Dennoch findet Trainer Daniel Riffert ein Haar in der Festtagssuppe.

Wer nach den Gründen sucht, warum der TSV Heimerdingen die Hinrunde als Klassenprimus beendet hat, sollte einen Blick auf die Gegentore in dieser und der vergangenen Saison zur Halbzeit werfen. Vor einem Jahr waren es nach 17 Spielen 34, in dieser Runde sind es mit 16 nicht halb so viele. „Damals war unsere Abwehr zeitweise löchriger Käse. Inzwischen ist es für jede Mannschaft schwierig, sich gegen uns 100-prozentige Torchancen herauszuspielen, weil wir uns im Spiel gegen den Ball enorm gesteigert haben“, erklärt Heimerdingens Coach Daniel Riffert.

Auch wenn im Vorjahr die TSV-Offensive mit 51 Treffern mit Abstand die beste war, reichten die 34 Gegentore – der sechstschlechteste Wert aller Landesligisten – nur zu Zwischenrang fünf. In diesem Jahr reichen 43 geschossene Tore zu Platz eins, eben weil die TSV-Defensive so wenige Treffer zuließ. Acht Begegnungen beendete der TSV Heimerdingen zu null. Mithalten kann da nur der Tabellenzweite VfR Heilbronn, der sogar noch zwei Gegentore weniger kassiert hat, aber neun weniger geschossen hat.

Das direkte Duell in der Käthchenstadt gewannen die Grün-Weißen durch einen späten Treffer von Martin Kuchtanin mit 1:0. Es ist der einzige Sieg, den Riffert als „ein wenig glücklich“ bezeichnet. „In den 85 Minuten zuvor war Heilbronn näher an einem Treffer als wir“, räumt er ein. Insgesamt bewertet der Coach die Punktausbeute als fast optimal. Die 1:2-Heimniederlage gegen den FV Löchgau stuft Riffert als „verdient“ ein, „weil der Gegner die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht hat“.

Ein wenig hadern muss Riffert mit der 1:2-Niederlage in Oeffingen. „Da waren wir in der ersten Halbzeit nicht gut und haben es in der zweiten nicht geschafft, das noch zu korrigieren“, erläutert er. Auch der Chancenverwertung in Pfedelbach (0:0) trauert er ein wenig hinterher. Ein Stück weit sieht er dabei auch einen Zusammenhang mit dem Verletzungspech in der Vorrunde: In Rudolf Buxmann und Robin Reichardt fielen zwei wichtige Akteure über mehrere Wochen aus. „Mit den beiden hätten wir in Oeffingen wohl nicht verloren. Und Rudolf Buxmann hätte weit mehr als nur acht Tore auf dem Konto, wenn er nicht sechs Wochen gefehlt hätte“, ist sich Riffert sicher.

Sehr zufrieden ist der Coach jedoch, wie die Mannschaft mit den unterschiedlichen Herausforderungen umgegangen ist. „In den ersten fünf Saisonspielen hatten wir fünf unterschiedliche Startaufstellungen und drei verschiedene Stürmer“, betont er. Der große Kader mit 28 Spielern sei jedoch ein wichtiger Faktor in dieser Saison. „Keiner kann sich sicher sein, dass er spielt. Die Leistungsdichte im Spiel und im Training ist hoch, wenn alle da sind“, sagt Riffert. Wenn aber ein Rudolf Buxmann fehle, mache sich das bemerkbar.

Sehr gut hat der Trainer unter anderem die Partien gegen Kaisersbach und Crailsheim in Erinnerung. „Crailsheim war ein Gegner auf Augenhöhe, die muss man erstmal mit 6:3 besiegen“, lobt Riffert, der sich mehr Partien wie gegen Kaisersbach (4:0) wünschen würde, in der der Gegner nicht nur klar beherrscht wurde, sondern sich dies auch in Toren niederschlug.

Beim Ziel für die Rückrunde mag der Coach nicht herumeiern. „Ich kann ja als Tabellenführer schlecht sagen, wir wollen jetzt am Saisonende Fünfter werden“, sagt Riffert. Er hofft, dass es der Mannschaft gelingt, die Leistungen aus der Vorrunde zu bestätigen. Aber Riffert weiß auch zu gut, dass Faktoren eine Rolle spielen können, auf die er keinen Einfluss hat. „Wir haben jetzt schon drei Nachholspiele, und ob am 25. Februar gespielt werden kann, ist auch noch nicht sicher“, erklärt er. Irgendwann könnten die englischen Wochen zum Faktor werden – vor allem, wenn erneut längerfristige Ausfälle dazu kommen.

Als härtesten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft sieht er den VfR Heilbronn, der sich zur Rückrunde noch einmal mit einem regionalligaerfahrenen Akteur verstärkt hat. Auch den FSV Waiblingen hat er im Blick. Zugänge gibt es voraussichtlich nicht, in Kai Kurzweg auch nur einen Abgang, weil dieser sich mehr Spielzeit wünscht. In dieser Runde nicht mehr rechnen kann Riffert mit Stefan Schlick, dessen Kreuzbandriss wohl erst im Mai oder Juni ausgeheilt sein dürfte. Doch mit dem 28er-Kader will der TSV Heimerdingen Rang eins so lange wie möglich verteidigen. Trainingsauftakt für die Rückrunde ist der 16. Januar.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den TSV Heimerdingen

Torschützen (Saisontore/Spiele)
Lars Ruckh 9/12
Rudolf Buxmann 8/10
Robin Reichardt 7/12
Haris Gudzevic 5/15
Filip Milos 3/8
Salvatore Pellegrino 15/2
Casian Ulici 9/2
Furkan Yumurtaoglu 15/2

Dauerbrenner (Spielzeit in Minuten/Spiele)
Lukas Emmrich 1350/15
Collins Oniha 1342/16
Pascal D. S. Coehlo 1322/15
Gabriel Fota 1315/15
Salvatore Pellegrino 1268/15
Sebastian Bortel 1154/13
Lars Ruckh 961/12
Robin Reichardt 945/12
Haris Gudzevic 893/15
Maximal möglich waren in 16 absolvierten Partien 1440 Einsatzminuten.

Gegner bis zum Start
27. Januar (14 Uhr) SG Sonnenhof Großaspach/Oberliga (H)
3. Februar (13 Uhr) SV Allmersbach/Bezirksliga (A)
7. Februar (19.30 Uhr) FSV 08 Bietigheim-Bissingen II/Bezirksliga (H)
17. Februar (14 Uhr) TSG Backnang/Oberliga (A)
(H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel)

Kaderbreite Von insgesamt 28 Männern im Spielerkader wurden von Trainer Daniel Riffert 24 verschiedne Spieler eingesetzt.  jük

 

Rückblick vom Wochenende:

Frau Holle hat uns einen Streich gespielt:

So schaut es auf unserem Sportgelände aus.

TSV Heimerdingen gegen SpVgg Gröningen/Satteldorf

Das Negative:

Das Spiel am Freitag wurde abgesagt.

Das Positive:

Wir überwintern als Tabellenführer in der Landesliga.

Der Grund: Von der Landesliga abwärts wurde der letzte Spieltag des Jahres komplett abgesagt. 

Siehe auch den Bericht der Leonberger Kreiszeitung.

So nun gehe ich auch in die Winterpause.

Ich hoffe, ich kann auch im neuen Jahr Interessantes vom TSV berichten!

Ihr und Euer W.K.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Von Jürgen Kemmner

Die Landesliga-Fußballer des TSV Heimerdingen sind verfrüht in den Winterpausenschlaf gefallen, wegen teilweise unbespielbarer Plätze wurde von der Landesliga abwärts der letzte Spieltag des Jahres komplett abgesagt. 

Vorruhestand beim TSV Heimerdingen

Am Donnerstag war der Platz an der Weissacher Straße noch völlig schnee- und eisfrei, am Freitag war alles weiß. „Im Dezember muss man mit Spielabsagen rechnen“, stöhnt Trainer Daniel Riffert. Der 35-Jährige ist nicht ganz glücklich über die Absage des Heimspiels gegen die SpVgg Satteldorf, schon in der Vorwoche war der TSV zwangsspielfrei, da das Spiel beim TV Pflugfelden ausgefallen ist. „Das ist schon ärgerlich, dass wir nun zwei Nachholspiele unterbringen müssen“, sagt Riffert, „da bekommen wir einen ganz schön prallen Terminplan.“ Kleiner Trost für alle Freunde der Heimerdinger Fußball-Herrlichkeit: Der TSV überwintert auf Platz eins.

Damit ruht in Heimerdingen erst einmal der Ball, beim Treffen am kommenden Freitag gibt’s keinen Sport, da steht jeder Spieler auf die Waage, um das Gewicht mit dem beim Trainingsstart am 16. Januar zu vergleichen – und auch die Weihnachtsfeier steht noch an. „Die Jungs sollen jetzt mal runterfahren“, sagt der Coach, „sollen sich regenerieren.“ Die Partie in Pflugfelden ist für den 25. Februar eingeplant, die Begegnung gegen Satteldorf ist noch nicht terminiert.

Vorschau:

Abgesagt!

TSV Heimerdingen gegen SpVgg Gröningen/Satteldorf

Freitag 1.Dezember

Spielbeginn ist um 19.30 Uhr

Teilvorschau der Leonberger Kreiszeitung

Frostiges Jahresfinale

Von Jürgen Kemmner

Der Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen blickt dem letzten Auftritt anno 2023 zuversichtlich entgegen.

Ganz allmählich beginnt die Jahreszeit mit kalten Regen, gelegentlichem Schnee und Eis, in der das Fußballspielen unter freiem Himmel so vergnüglich ist wie ein Heavy-Metal-Konzert für einen Liebhaber der volkstümlichen Musik. Gut, dass an diesem Wochenende der letzte Landesliga-Spieltag des Jahres auf dem Programm steht, beim Tabellenführer TSV Heimerdingen bereits am Freitagabend (19.30 Uhr) parat auf dem Platz stehen müssen.

Der TSV Heimerdingen hatte am Dienstag zwangsläufig trainingsfrei, der Kunstrasen war bedeckt von einer dünnen Eisschicht, weshalb die Verletzungsgefahr zu groß war, um eine sinnvolle Einheit zu absolvieren. Daher ist die Austragung der Partie am Freitag gegen die SpVgg Satteldorf noch nicht in trockenen Tüchern. „Wir hoffen, dass wir spielen können, sonst hätten wir gleich zwei Nachholspielen im kommenden Jahr“, sagt Trainer Daniel Riffert, dessen Team schon am vergangenen Wochenende auf den Auftritt beim TV Pflugfelden verzichten musste (Reparaturen an einem Gasleck im Vereinsheim des TV). Die Neuansetzung ist für den 25. Februar terminiert.

In Heimerdingen kann der Coach personell aus dem Vollen schöpfen – Robin Reichardt, Christian Stagel-Alberto und Rudolf Buxmann haben ihre Blessuren vollkommen überwunden und waren auch schon wieder im Einsatz. Im Hinspiel in Satteldorf gingen die Heimerdinger als 2:1-Sieger von Feld, und auch auf eigenem Platz hat Riffert seiner Mannschaft einen Dreier ins Hausaufgabenheft geschrieben. „Wir erwarten eine geschlossene Mannschaft, die stark über die Physis kommt“, sagt der TSV-Trainer, „und diese Härte müssen wir annehmen und dürfen uns nicht einschüchtern lassen.“

Wobei: Das Team um den spielenden Co-Trainer Pascal dos Santos Coehlo ist sicher keine labile Truppe, der es an Selbstbewusstsein mangeln würde, sonst stünde der TSV garantiert nicht bereits seit einigen Wochen an der Spitze der Liga. Und um das bislang ziemlich erfolgreiche Jahr mit einem Schleifchen abzuschließen, wäre ein Erfolg über Satteldorf doch ein formidables Weihnachtspräsent mit Langzeitwirkung – dann würde die Tabelle mit dem TSV Heimerdingen an der Spitze bis März eingefroren.

Rückblick:

TSV Pfedelbach gegen TSV Heimerdingen 0:0

Das Schlussresümee.

Gegen unseren „Angstgegner“ nur einen Punkt mitgenommen.

Was am wichtigsten ist, wir haben unseren ersten Platz verteidigt und sind Herbstmeister in der Landesliga 1.Um unsere Jungs anzufeuern ,haben wir extra einen Fanbus geordert, um unsere vielen Unterstützer nach Pfedelbach zu bringen. Der Bus war vollbesetzt und die Fans mit  großer Vorfreude angereist.

So hatten unsere Jungs bei dieser großartigen Stimmung eine Heimspielatmosphäre.

Zum Spiel:Es begann zäh und unsere Mannschaft kam bei diesem kleinen Kunstrasenplatz einfach nicht  richtig ins Spiel.

Es begann ein sehr kampfbetontes Spiel mit vielen Ruppigkeiten.

Die Pfedelbacher standen auf dem kleinen Platz weit hinten drin und machten die Räume eng, um uns vor Torgelegenheiten abzuhalten.

Es gab in den 90 Minuten kaum zwingende Torchancen für uns, obwohl wir in der Schlussphase mit vier Stürmern agierten.

Doch ein paarmal zwangen unsere Stürmer den Keeper von Pfedelbach zu einigen Glanzparaden.

Unser Abteilungsleiter Uwe Sippel merkte noch an: “ Obwohl keine Tore fielen, haben wir nicht schlecht gespielt und zumindest einen Punkt geholt.“

Unsere beiden Trainer waren mit den Verlauf der Vorrunde zufrieden! Trainer Daniel Riffert hatte zu Beginn der Saison gesagt.  „Wir wollen vorne mitspielen.“

Soll erfüllt!

Glückwunsch an die ganze Mannschaft plus Betreuerteam.

Die Bilanz:

43 Tore geschossen und nur 16 Gegentreffer! 

Jetzt geht es erst am 1.Dezember weiter.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel gegen Pfedelbach können Sie in der Leonberger Kreiszeitung und auf unserer Homepage nachverfolgen.  

Zur Vorschau:

Am kommenden Samstag den 25.November fällt das Spiel in Pflugfelden aus.

Begründung von Pflugfelden:

Aufgrund eines Gaslecks auf unserem Sportgelände haben die Stadtwerke die Gaszufuhr bis auf weiteres stillgelegt. Dadurch gibt es kein Warmwasser & Heizung. Ein Umzug in die Sporthalle ist leider aufgrund der Belegung nicht mehr möglich.

Das Spiel wird vermutlich im Februar 2024 nachgeholt.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Auch ohne Tore ist die Herbstmeisterschaft gesichert

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat bei der Auswärtspartie in Pfedelbach zwar 80 Prozent Ballbesitz, bringt diesen aber nicht ins Tor.

Von Nathalie Mainka

Die Herbstmeisterschaft ist unter Dach und Fach. Doch diese hätte Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen gerne mit einem Sieg beim TSV Pfedelbach, der momentan auf einem Abstiegsplatz steht, gefeiert. Zumal auch noch ein voll besetzter Fan-Bus mit zum Auswärtsspiel gereist war. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit einem torlosen Unentschieden. „Wir haben uns natürlich vorgenommen, drei Punkte zu holen, und die wären auch drin gewesen, leider konnten wir den Fans, die uns super unterstützt haben, keinen Sieg schenken“, sagte Kapitän Sebastian Bortel nach der Partie.

Im Vorfeld hatten sich die Pfedelbacher klar in der Position des Außenseiters gesehen. „Trotzdem sollte man unseren TSV nicht zu früh abschreiben. In der Vergangenheit tat man sich gegen die vermeintlichen Favoriten oft leichter als gegen die Kellerkinder“, ließen die Gastgeber im Vorfeld verlauten. Sie wissen auch, dass ihr Kunstrasenplatz für die gegnerischen Mannschaften nicht einfach zu spielen ist. „Dieser Platz ist klein und eng“, so Sebastian Bortel. Der TSV Heimerdingen versuchte von Beginn an, das Tempo hoch zu halten. Währenddessen konzentrierten sich die Gastgeber aufs Verteidigen. „Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz und der Gegner hat sich massiv hinten reingestellt“, sagte Bortel.

Gleich in der ersten Minute ging eine Flanke der Heimerdinger rechts am Tor vorbei. Schrecksekunde für die Heimerdinger Fans: In der elften Minute traf der Pfedelbacher Andreas Cebulla mit seinem Freistoß aus 18 Metern glücklicherweise nur den Pfosten. Zwingende Torchancen gab es in der Anfangsphase der ersten Hälfte allerdings keine. Erst in der 41. Minute hätte Lars Ruckh die Heimerdinger in Führung bringen können. Nach einer flachen Hereingabe von rechts außen stand er allein vor dem Tor – verpasste aber knapp den Ball. Und kurz vor dem Pausenpfiff klärte Pfedelbachs Torhüter Jannis Bieniek einen Freistoß von Ruckh mit einer Glanzparade zur Ecke. Torlos ging es damit in die Halbzeitpause.

Der TSV Pfedelbach blieb auch in der zweiten Hälfte bei seiner Taktik, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. „Sie sind mit acht oder neun Mann dringestanden, und wir haben kaum Lösungen gefunden“, meinte später der Abteilungsleiter Uwe Sippel. Der TSV Heimerdingen machte aber trotzdem weiter Druck und die Fans jubelten in der 60. Minute, als Furkan Yumurtaoglu nach einer Flanke von außen den Ball ins Tor köpfte. Doch der Schiedsrichter hatte den Spieler im Abseits gesehen und hielt die Fahne hoch. In der 87. Minute schoss Lars Ruckh den Ball aus 18 Metern, peilte die rechte untere Ecke an – der Pfedelbacher Torwart klärte diese hundertprozentige Chance der Gäste mit einer Glanzaktion. Das war es auch schon mit den zwingenden Torchancen. Fünf Minuten ließ der Schiedsrichter Sven Arnold nachspielen. Und auch da passierte nichts mehr. „Obwohl keine Tore fielen, haben wir nicht schlecht gespielt und zumindest einen Punkt geholt“, sagte Sippel. TSV Heimerdingen: Emmrich, Muratlar, Dos Santos Coelho, Pellegrino, Kuchtanin (69. Gudzevic), Geppert, Yumurtaoglu (71. Buxmann), Oniha, Fota (55. Reichardt), Bortel, Ruckh.

 Rückblick gegen TSV Crailsheim 

 

TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim 6:3

Wieder in der Erfolgsspur

Nach einem unterirdischen Spiel in Oeffingen, besonders in der ersten Halbzeit, wurde gegen den Tabellenvierten eine Gala abgezogen.

TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim 6:3

Es begann wieder schlecht.

In der 4. Minute wollte ein Heimerdinger Abwehrspieler am Strafraum einen Gegner ausspielen.

Er verlor den Ball, der Crailsheimer flankte in die Mitte zu seinem Mitspieler, und der hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen, 0:1.

Der Gegenschlag unserer Mannschaft kam 9 Minuten später.

Nach einer schönen Flanke von Salvatore Pellegrino, köpfte unser Torjäger Lars Ruckh zum Ausgleich den Ball in die gegnerischen Maschen.

Die 24. Minute –  die Abwehr war viel zu sorglos –  sah ein Crailsheimer, dass unser Torsteher zu weit vor dem Tor stand. Schuss aus 20 Meter und der Ball war drin.

Viele Fans dachten schon wieder eine Woche zurück.

An unserem schlechten Beginn in Oeffingen.

Aber nichts dergleichen geschah!

Die 34. Minute, Gabriel Fota schoss nach einer Verwirrung der Gäste im Strafraum den Ausgleichstreffer.

Das sollte aber heute nicht alles gewesen sein.

Kurz vor der Pause das 3:2.

Lars Ruckh haute den Ball nach einem Freistoß in das gegnerische Tor von halbrechts in das linke Dreieck.

Dann kam die 54. Minute, wieder ein Freistoß für uns. Entfernung ca. 30 Meter.

Salvatore Pellegrino (siehe Bild) lief an und schoss über Freund und Feind zum 4:2 ein.

Danach eine etwas stärkere Phase der Crailsheimer und es hieß in der 78. Minute nur noch 4:3.

Viele konnten es nicht glauben, unser lange an der Schulter verletzter Robin Reichardt (siehe Bild) wurde in der 82. Minute eingewechselt.

Was machte Robin, er erzielte gleich 2 Tore.

Das 5:2 in der 89. Minute, nach einem Pass von Lars Ruckh, schob er den Ball über die Torlinie.

In der Nachspielzeit übernahm er einen Ball von Haris Gudzevic und drin war er!

Das Schlussresümee vom Trainer:

„Es ist natürlich eine schöne Pointe, dass Robin gleich zwei Treffer erzielt hat. Ich habe ihn gebracht, um noch mal Tempo ins Spiel zu bringen“, meinte Riffert, der trotz der drei Gegentore mit dem Spiel seiner Elf gegen den Ball zufrieden war. „Wir hatten über 70 Minuten die Kontrolle, haben viele zweite Bälle gewonnen und abgesehen von den drei Toren nicht viel zugelassen“

So, nun geht es am kommenden Samstag nach Pfedelbach.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Der TSV Heimerdingen muss bei Angstgegner TSV Pfedelbach ran.

Der TSV Heimerdingen muss am Samstag (14.30 Uhr) beim Vorletzten TSV Pfedelbach ran. Daniel Riffert hat keine guten Erinnerungen an den Club aus dem Hohenlohekreis. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dort mit dem TSV schon einmal gewonnen zu haben“, sagt der Coach des TSV, der danach die Herbstmeisterschaft mit seiner Truppe feiern kann – bei drei Punkten Vorsprung auf den FSV Waiblingen und einer um 14 Treffer besseren Tordifferenz müsste schon der Fußball-Teufel seine Finger ganz dick im Spiel haben, sollten die Heimerdinger nach diesem Spieltag nicht mehr auf Tabellenplatz eins stehen.

Natürlich kann sich keiner beim TSV für die Herbstmeisterschaft was kaufen, dennoch ist sie für Riffert ein deutliches Indiz, dass auf dem Gelände an der Weissacher Straße gut gearbeitet wurde. „Das belegt“, sagt der 35-Jährige, „dass wir sehr konstant sind und die Baustellen von der letzten Saison gut in den Griff bekommen haben.“

In Pfedelbach dürfen sich die Heimerdinger darauf einstimmen, eine körperlich robuste Mannschaft gegen sich zu haben, die auf einem kleinen Kunstrasen antritt – da wird es eng und es wird nicht wenige Mann-gegen-Mann-Aktionen geben. Riffert fordert von seinen Schützlingen „diese Körperlichkeit anzunehmen“. Der Coach jedenfalls ist zuversichtlich, weil die Kicker nach der schwachen Leistung gegen Oeffingen im Spiel gegen Crailsheim die richtige Antwort gezeigt haben, weil sie trotz zweimaligen Rückstandes das Spiel 6:3 gewonnen haben. „Aber“, sagt der Trainer mit einem Augenzwinkern, „ich wäre in meinem Alter froh, wenn die Spiele nicht immer hinten raus so nervenaufreibend wären, sondern wir einen ungefährdeten Sieg einfahren.“

Zuversicht schöpft der TSV-Tross auch aus der Tatsache, dass Christian Stagel Alberto, Casian Ulici und Rodolf Buxmann nach ihren Verletzungen wieder zurück sind. „Damit sind wir in der Offensive wieder variabler“, sagt Riffert.

Die Geheimnisse von Robin Reichardt unterm Trikot

Von Jürgen Kemmner

Robin Reichardt vom Landesliga-Spitzenreiter TSV Heimerdingen hat seit vielen Jahren Probleme mit der linken Schulter – und er trägt etwas unterm Trikot das (noch) nicht üblich ist im Fußball.

Eingewechselt in der 82. Minuten. Tor Nummer eins sieben Zeigerumdrehungen später zum 5:3, was die Vorentscheidung war. Tor Nummer zwei zum 6:3 in der fünften Minute der Nachspielzeit, womit der Sack zugeknüpft wurde. Robin Reichardt hätte am vergangenen Samstag eine riskante Sportwette mit 1000 Euro Einsatz abschließen sollen, wahrscheinlich wäre sein Tipp Realität geworden. Es gibt solche Tage, an denen passt einfach alles. „Ich glaube“, sagt der Fußballer vom TSV Heimerdingen, „das darf man ein optimales Comeback nach einer Verletzung nennen.“ 6:3 schlug sein Club an diesem Tag den TSV Crailsheim und behauptete die Tabellenspitze in der Landesliga.

Wenn der Spitzenreiter an diesem Samstag (14.30 Uhr) am letzten Vorrunden-Spieltag beim Kellerkind TSV Pfedelbach aufs Spielfeld marschiert, wird der flinke Mann wohl die rechte Außenbahn beim TSV beackern – endlich wieder. Am 3. Oktober war Robin Reichardt im Spiel gegen den TSV Schluchtern nach einem Kopfballduell unglücklich auf die linke Schulter gefallen, ohne dass ein Gegenspieler bösartig mitgeholfen hätte, und kugelte sich das Gelenk nach hinten aus – was selbst Reichardt verwunderte. „Ich kenne die höllischen Schmerzen, die das auslöst“, erzählt der 27-Jährige, „aber nach hinten habe ich mir die Schulter zuvor noch nie ausgekugelt.“

Man könnte fast meinen, Robin Reichardt muss ein Nachfahre des Sagenhelden Achill sein. Wie der antike Heros der Griechen nur an seiner berühmten rechten Ferse verwundbar war, so besitzt der Mann eine linke Schulter, die den erhöhten Anforderungen eines Fußballspielers nicht immer gerecht wird. Er weiß, wie sich ein OP-Tisch anfühlt, zweimal werkelten die Chirurgen an jener labilen Schulter herum, einmal an einem gebrochenen Schlüsselbein. Immer links. „Diesmal kam ich ohne Operation davon“, sagt der Kicker, der als Physiotherapeut mit der menschlichen Anatomie und ihren zahllosen Gebrechen bestens vertraut ist, „die Schulter ist stabil, ich habe keine Angst, mich wieder in Zweikämpfe zu stürzen.“

Höchstgeschwindigkeit liegt bei 33 km/h

Woher Robin Reichardt diese Überzeugung nimmt? Ganz einfach: Zwei ordentlich kräftige Schrauben stecken in den Knochen, eigentlich kann sich der Mittelfeldmann nichts mehr brechen auf der linken Seite seines Halses. Doch dieses technische Upgrade ist nicht das einzige Geheimnis, das der Ditzinger unter seinem TSV-Trikot trägt – Robin Reichardt spielt mit einer sogenannten Datenweste, in der ein GPS-Tracker steckt, der zahlreiche wichtige Daten aufzeichnet. So weiß der flinke Flügelflitzer, dass seine Höchstgeschwindigkeit bei 33 Kilometern pro Stunde liegt, womit er zu den schnellsten Spielern der Landesliga zählen dürfte. Die eiligsten Bundesliga-Profis bringen es auf mehr als 36 km/h, etwa Karim Adeyemi (Borussia Dortmund) mit 36,65. „Ich fand interessant, was man da alles aufzeichnen kann“, erzählt der Kicker, „also hab ich mir das Teil von meinem Bruder schenken lassen.“

Gemeinsam mit dem Bruder wertet der Kicker, der das kleine Fußball-Einmaleins bei den TSF Ditzingen erlernt hat, bevor er in der A-Jugend nach Heimerdingen wechselte, die im Spiel gesammelten Daten aus und analysiert sie. Im Schnitt legt der Rechtsfuß in einer Partie etwa 10,5 Kilometer zurück, womit er nur knapp unter dem Wert der Profis liegt, die durchschnittlich elf Kilometer Strecke in 90 Minuten machen. „Wenn mal nur 8,5 Kilometer zusammenkommen“, sagt Robin Reichardt, „dann versuchen wir herauszufinden, warum das so war.“

Alle 129,9 Minuten ein Tor.

Der GPS-Tracker liefert noch weitere Erkenntnisse: Wo hat sich Reichardt in der Partie aufgehalten? Wie waren seine Laufwege? Wie häufig und wie weit ist er gesprintet? Auf eine Info jedoch muss er verzichten: Die Herzfrequenz wird nicht abgerufen. Sein Vorbild machte Schule auf dem Gelände an der Weissacher Straße – mittlerweile tragen vier weitere Teamkollegen einen Datenaufzeichner am Körper.

Ein Ziel seiner fundierten Datenanalyse: Robin Reichardt hat sich vorgenommen, „in dieser Saison torgefährlicher zu werden“. Bei sieben Treffern (und 10 Vorlagen) steht seine Saisonstatistik nach 909 Einsatzminuten, offenbar fruchten seine Überlegungen, denn in der vergangenen Runde sammelte er in 2993 Spielminuten lediglich neun Tore (25 Vorlagen). Heißt, er hat seine Toreffektivität von einem Tor pro 332,6 Spielminuten auf ein Tor pro 129,9 Minuten mehr als verdoppelt. Bei seinem Treffer gegen Lokalkonkurrent SKV Rutesheim (1:1) nutzte Robin Reichardt allerdings etwas, das man sich nicht aneignen kann – als er erkannte, dass SKV-Tormann Jan Göbel nach einem vom TSV eroberten Ball an der Strafraumgrenze stand, zog der Heimerdinger aus gut und gerne 35 Meter ab und der Ball landete im Rutesheimer Netz. „Das war ein cooles Tor“, erinnert er sich, „da kam mir meine Erfahrung von neun Jahren als aktiver Spieler zugute.“

Mit 27, findet er, müsse man nun auch seine Routine in einer Begegnung in die Waagschale werfen, „schneller werde ich jetzt nicht mehr“, vermutet er. Das muss er eigentlich auch nicht, für manch einen Trainer gilt Robin Reichardt als „bester Außenbahnspieler der Landesliga“. Wenn dabei nur die linke Schulter weiter kooperativ ist.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen findet mit Torespektakel zurück in Erfolgsspur

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen bietet nach der unerwarteten Niederlage in Oeffingen beim spektakulären 6:3(3:2)-Erfolg gegen den TSV Crailsheim eine Gala.

Von Henning Maak

Sechs Begegnungen ohne Niederlage zwischen dem achten und 13. Spieltag hatten den TSV Heimerdingen an die Tabellenspitze der Landesliga gebracht. Am vergangenen Wochenende riss die Serie beim Kellerkind FV Oeffingen mit 1:2 – das scheint nur ein Ausrutscher gewesen zu sein. Gegen den TSV Crailsheim gelang den Grün-Weißen die Wiedergutmachung mit einem 6:3-Erfolg. „Für die Zuschauer war es ein Spektakel. Aber ich schaue heute nicht auf die drei Gegentore, sondern bin zufrieden, dass die Mannschaft sofort den Hebel umgelegt und nach der Niederlage eine Reaktion gezeigt hat“, sagte Heimerdingens Trainer Daniel Riffert. Und zwar gegen eine Mannschaft, die mit einem eigenen Sieg bis auf drei Punkte an die Tabellenspitze herangekommen wäre.

Welche Qualität die Gäste haben, zeigten sie in der Anfangsphase: Nach einem Heimerdinger Ballverlust im Spielaufbau leiteten sie mit zwei schnellen Pässen einen Konter ein, den Marius Doderer zum 0:1 (4.) abschloss. Wenige Minuten später hatten die Gastgeber Glück, dass der Unparteiische nicht auf Strafstoß für Crailsheim entschied: Nach einem zu zögerlichen Eingreifen von Collins Oniha musste TSV-Schlussmann Lukas Emmrich retten und traf dabei Ball und Kopf des Gegenspielers. „Wenn es Foulelfmeter gegeben hätte, hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, räumte Riffert ein.

Stattdessen jubelten kurz darauf die Heimerdinger zum ersten Mal: Torjäger Lars Ruckh köpfte nach einer Flanke von Salvatore Pellegrino zum 1:1 (9.) ein. Lange währte die Freude über den Ausgleich allerdings nicht: In der 24. Minute verhielten sich die TSV-Akteure bei einem Angriff der Gäste zu passiv, Luca Blümlein schlenzte den Ball aus 20 Metern zur zweiten Führung für Crailsheim in die Maschen.

Lars Ruckh mit Saisontor Nummer neun.

Heimerdingen ließ sich jedoch auch vom zweiten Rückstand nicht beirren und drehte die Begegnung noch vor der Pause: In der 34. Minute nutzte Gabriel Fota die Verwirrung im Crailsheimer Strafraum. Nachdem ein Eckball zweimal zu kurz geklärt worden war, glich der Routinier im dritten Nachschuss zum 2:2 aus. Für die 3:2-Halbzeitführung sorgte Ruckh mit seinem neunten Saisontreffer kurz vor Pause: Einen Freistoß von der rechten Seite aus 20 Metern zirkelte er ins Eck. Dabei machte Crailsheims Keeper Lars Albig allerdings keine gute Figur.

Mit einem weiteren Freistoßtreffer kam Heimerdingen zum 4:2: Der von Pellegrino aus dem Halbfeld getretene Ball segelte in der 53. Minute über Freund und Feind hinweg ins lange Eck. Die Vorentscheidung verpasste Ruckh, als er nach einem Ballgewinn von Martin Kuchtanin frei vor dem Rutesheimer Tor stand, seinen Heber jedoch über das Tor setzte. So wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, da der heimische TSV in der 78. Minute Matti Bunk nicht energisch genug bei seinem Solo angriff und der aus 20 Metern zum 4:3 verkürzen konnte.

Robin Reichardt kehrt zurück und trifft.

Zum Matchwinner wurde Robin Reichardt, den Riffert in der 82. Minute erstmals nach seiner langen Pause nach der schweren Schulterverletzung einwechselte: Erst drückte er den Ball aus kurzer Distanz nach schöner Vorarbeit von Ruckh über die Linie (89.), in der Nachspielzeit nahm er einen von Haris Gudzevic im Crailsheimer Strafraum behaupteten Ball auf und schloss zum 6:3 ab. „Es ist natürlich eine schöne Pointe, dass Robin gleich zwei Treffer erzielt hat. Ich habe ihn gebracht, um noch mal Tempo ins Spiel zu bringen“, meinte Riffert, der trotz der drei Gegentore mit dem Spiel seiner Elf gegen den Ball zufrieden war. „Wir hatten über 70 Minuten die Kontrolle, haben viele zweite Bälle gewonnen und abgesehen von den drei Toren nicht viel zugelassen“, fand er. TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Bortel, Geppert, Oniha (64. Baumeister) – Yumurtaoglu (82. Reichardt), Coelho (93. Bytyci), Muratlar (62. Gudzevic), Kuchtanin, Fota – Ruckh.

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Daniel Riffert steckt vor dem Heimspiel des TSV Heimerdingen am Samstag (15.30 Uhr) gegen den TSV Crailsheim in einer ähnlichen Situation wie der Kollege aus Rutesheim. Nach der vermeidbaren 1:2-Niederlage beim TV Oeffingen soll gegen den letztjährigen Vizemeister die Scharte schnellstmöglich wieder ausgewetzt werden. „Die Spieler wissen, was sie in der ersten Hälfte in Oeffingen alles falsch gemacht haben“, erzählt Riffert, „jeder hat sich über das Ergebnis geärgert.“

Am vergangenen Sonntag haben die Kicker des Tabellenführers nach zehn Partien wieder erfahren müssen, dass Niederlagen noch schlimmer schmecken als ein abgestandenes, warmes Bier – und Riffert ist überzeugt, dass in Crailsheim deshalb ein frischer Geist die Mannschaft beseelen wird. „Jeder will es besser machen als in Oeffingen“, sagt er und weist darauf hin, dass Dennis Chirivi krankheitsbedingt fehlt. Dass der Gegner TSV Crailsheim heißt, kann ein gutes wie ein schlechtes Vorzeichen sein – in der vergangenen Saison deklassierte der TSV aus Heimerdingen den TSV aus dem fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs mit 8:2 und 4:1. Lieblingsgegner einerseits, rachelüsterner Gedemütigter andererseits.

Doch Daniel Riffert schert sich nicht um die Vergangenheit, „das Spiel beginnt mit 0:0“, sagt er und geht fest davon aus, dass seine Mannschaft aus der 45-minütigen Pleitevorstellung in Oeffingen gelernt und den Schluss gezogen hat: Die Tabellenführung lässt sich nicht durch bloße Anwesenheit auf dem Spielfeld verteidigen. Diese Weisheit gilt in jeder Sportart und in jeder Liga.

Rückblick gegen Oeffingen:

TV Oeffingen gegen TSV Heimerdingen 2:1

Bericht der Ersten:

Trotz verdienter Niederlage die Tabellenspitze verteidigt 

Das Schlussresümee.

Abteilungsleiter Uwe Sippel: „Man muss sich nicht wundern, wenn man nur 45 Minuten lang Fußball spielt, dass man am Ende mit leeren Händen dasteht.“

Er merkte noch an, in der ersten Hälfte haben wir uns grottenschlecht präsentiert. Und der Trainer Daniel Riffert: Wir waren schläfrig und haben die Gegentore sozusagen selbst vorbereitet. Weiterhin kritisierte Coach Riffert: „Kaum einer hat in der ersten Hälfte zu seiner gewohnten Leistung gefunden.“

Zum Spiel: Das Eigentor von Collins Oniha in der 7. Minute, brachte uns auf die Verliererstraße. Auch im Anschluss ergaben sich keine zwingenden Chancen. Die Oeffinger standen hoch und wir hatten Schwierigkeiten im Spielaufbau. Dann kam die Nachspielzeit in der ersten Halbzeit und es stand 2:0 für Oeffingen. In der zweiten Halbzeit rollte unser Angriffsspiel und eigentlich schossen nur noch wir auf das gegnerische Tor! Nur noch einmal musste unser Torwart Lucas Emmrich seine Klasse zeigen.

Es keimte wieder Hoffnung auf, als Collins Oniha (siehe Bild) in der 68. Minute den Anschlusstreffer markierte.

Wäre der Pfostenknaller in der 97. Minute von Dos Santos Coelho noch ins Tor gegangen, hätten wir einen Punkt mitgenommen.

So fuhren wir mit leerem Gepäck nach Hause.

Schon am kommenden Samstag ist der Tabellenvierte, der TSV Crailsheim zu Gast.

 

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen spielt nur eine Halbzeit lang Fußball

Von Jürgen Kemmner

TSV Heimerdingen unterliegt nach zehn Spielen ohne Niederlage mit 1:2 (0:2) beim TV Oeffingen – und Trainer Daniel Riffert ist über die Leistung des Spitzenreiters in Hälfte eins entsetzt.

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Diese Weisheit hat der ehemalige Sänger der Band Trio, Stephan Remmler, der Welt musikalisch 1986 dargelegt, und diese banale Behauptung ist bis heute nicht widerlegt worden. Nun wurde sie in der Fußball-Landesliga erneut bestätigt: Der TSV Heimerdingen hat nach einer Serie von zehn Spielen ohne Niederlage ein 1:2 beim TV Oeffingen kassiert, womit der Lauf beendet ist. „45 starke Minuten reichen eben nicht“, knurrte Heimerdingens Fußball-Chef Uwe Sippel, „in der ersten Hälfte haben wir uns grottenschlecht präsentiert.“

Die Malaise für den TSV begann schon vor dem Anpfiff, Christian Stagel Alberto holte sich beim Aufwärmen eine Oberschenkel-Zerrung und musste durch Martin Kuchtanin ersetzt werden – irgendwie wirkte sich das auf dessen Kollegen aus. Die Gäste kamen nicht auf Betriebstemperatur, hatten ungewöhnliche Probleme im Spielaufbau, weil die Oeffinger hoch und aggressiv pressten. „Wir waren schläfrig“, bemerkte Trainer Daniel Riffert, „und haben die Gegentore sozusagen selbst vorbereitet.“ Vor dem 0:1 ging außen der Ball im Spielaufbau verloren, die Oeffinger Angreifer setzten sich massiv durch, brachten die Kugel vors TSV-Tor – und dort war Collins Oniha der Leidtragende, der die Fehlerkette nicht mehr ausbügeln konnte und den Ball ins eigene Tor beförderte (7.).

Die Gäste versuchten, den Rückstand auszugleichen, richtig torgefährlich wurden sie viel zu selten. Martin Kuchtanin setzte einen Schuss an den Außenpfosten, Haris Gudzevic traf freistehend aus sieben Metern den Ball kurz vor dem Halbzeitpfiff nicht richtig, sodass im Angriff für den TSV weiter die Null stand. Wenn man glaubt, es geht nicht mehr schlimmer, kommt es noch schlimmer. Dieses Murphy’sche Gesetz bewies Robin Slawig in der zweiten Minute der Nachspielzeit – und zwar nach dem bekannten Muster vom 0:1. Der TV Oeffingen eroberte tief im TSV-Gelände den Ball, brachte die Kugel gefährlich vors Tor, wo Slawig mit dem 2:0 so wenig Probleme hatte wie ein Elefant einen Porzellanladen zu verwüsten. „Kaum einer hat in der ersten Hälfte zu seiner gewohnten Leistung gefunden“, kritisierte Coach Riffert.

TSV Heimerdingen belagert den Strafraum

Ein 0:1 zu egalisieren wäre schwierig geworden, das lästige 0:2 machte die Aufgabe noch komplizierter. Zwar drängte der Spitzenreiter vehement auf das Tor der Gastgeber und hatte deutlich mehr Spielanteile – nur ein einziges Mal war TSV-Schlussmann Lukas Emmrich ernsthaft gefordert und zeigte sich souverän auf dem Posten. Der Oeffinger Strafraum befand sich in Dauerbelagerung wie die Festung Hohentwiel (bei Singen) im Dreißigjährigen Krieg. Doch mehr als einen empfindlichen Treffer mussten die Belagerten nicht hinnehmen, Collins Oniha erzielte nach 68 Minuten aus einem Gestochere nach einem Eckball heraus den Anschlusstreffer und machte dem Heimerdinger Anhang noch einmal Hoffnung.

Pfostenschuss in der Nachspielzeit

Mit etwas Glück hätte der TSV doch noch einen Punkt mit auf den Heimweg genommen, doch der Schuss von Pascal dos Santos Coelho krachte in der siebten Minute der Nachspielzeit ans Aluminium des Pfostens. Uwe Sippel konstatierte ernüchtert: „Man muss sich nicht wundern, wenn man nur 45 Minuten lang Fußball spielt, dass man am Ende mit leeren Händen dasteht.“ Heimerdingen: Emmrich – Bortel, Oniha, Fota, Pellegrino (90+3 Geppert) – Dos Santos Coelho, Kuchtanin, Chirivi (46. Muratlar), Yumurtaoglu – Gudzevic (63. Bytyci), Ruckh.

 

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen ist am Sonntag zu Gast beim TV Oeffingen.

Am Sonntag ist der Spitzenreiter TSV Heimerdingen beim TV Oeffingen zu Gast. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.

Einen Lauf hat der Tabellenführer TSV Heimerdingen, der seit neun Spielen ungeschlagen ist. Zuletzt gab es sechs Siege in Folge und dabei nur drei Gegentore. Diese Serie soll an diesem Sonntag (14.30 Uhr) in Oeffingen fortgesetzt werden. Das zuletzt spielfreie Wochenende nutzte Trainer Daniel Riffert zur Regeneration: „Ich habe den Spielern vier Tage freigegeben“, sagt er.

Da in der zurückliegenden Partie beim VfR Heilbronn in Lars Ruckh nur ein nomineller Stürmer im Kader stand, saß sogar Michele Ancona auf der Ersatzbank, der seine Kickschuhe im Sommer eigentlich an den Nagel gehängt hatte. „Er hatte mitbekommen, dass wir in der Offensive dünn besetzt sind und einen Einsatz von sich aus angeboten“, freut sich Riffert.

Weitere Personalien: Haris Gudzevic ist nach Ablauf seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zurück im Kader, Sturmkollege Rudolf Buxmann (Patellasehnensyndrom) ist demgegenüber jedoch in diesem Jahr wohl kein Kandidat mehr auf einen Einsatz. Verzichten muss der Coach zudem weiter auf Robin Reichardt. Dieser steht nach seiner Schulterluxation zwar wieder im Training, kann aber nur Übungen ohne Körperkontakt machen. Fortschritte macht Pascal Schüller, doch auch er ist aber noch kein Kandidat für die aktuelle Partie in Oeffingen – im Gegensatz zu Dennis Chirivi: Er hat sich in den vergangenen Partien in die Stammelf gespielt hat und trifft am Sonntag auf seinen Ex-Club.

Was den TSV Heimerdingen im Remstal erwartet? „Der Gegner hat zuletzt einige überraschende Ergebnisse in beide Richtungen gehabt. Und im vergangenen Jahr haben wir dort verloren“, warnt Riffert. Der Trainer vermutet, dass die FV-Verantwortlichen wieder auf den Kunstrasenplatz ausweichen werden. Tatsächlich ist der TV Oeffingen, der punktgleich mit dem SV Schluchtern auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, in dieser Saison eine kleine Wundertüte.

So trotzte die Elf dem Aufstiegsanwärter FSV Waiblingen (3:3) ebenso einen Punkt ab wie auch dem FV Löchgau (2:2) und feierte in Pleidelsheim einen 7:3-Kantersieg. Demgegenüber stehen aber auch hohe Heimniederlagen. Gegen Kaisersbach (0:4), Pflugfelden (0:5) sowie am vergangenen Wochenende setzte es ein 2:4 im Kellerduell in Schluchtern.

Rückblick der Ersten:

Unsere 1.Mannschaft hatte am vergangenen Wochenende spielfrei.

Zur Info:

Wir sind nach dem heutigen Spieltag noch Tabellenführer mit 3 Punkten Vorsprung.

Am kommenden Sonntag sind wir Gast in Oeffingen.

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Rückblick:

Mit viel Glück die 3 Punkte aus Heilbronn mitgenommen.

Die Tabellenführung bleibt in Heimerdingen.

VfR Heilbronn gegen TSV Heimerdingen 0:1

Das Resümee:

Hätten die Heilbronner ihre vielen Chancen ( sie wurden teilweise kläglich vergeben) im Tor untergebracht, wären sie nicht als Verlierer vom Platz gegangen.

Unser Abteilungsleiter Uwe Sippel merkte an: „Es war eine rassige Partie, die den Namen Spitzenspiel vollauf verdient hat, unterm Strich war der Sieg für uns aber ein wenig glücklich.“

Uwe fügte noch ein:

Mit einem Unentschieden hätten wir auch leben können.“ Mit einem Sieg im Spitzenspiel, auch wenn er etwas glücklich war, lebt es sich freilich noch angenehmer.

Zum Spiel:

Heilbronn kam besser ins Spiel , hatte im Mittelfeld Übergewicht und auch die klareren Gelegenheiten ein Tor zu machen.

Dann kam die Halbzeitpause und unsere vielen mitgereisten Fans waren über das 0:0 nicht unglücklich.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener und wir kamen auch zu unseren Chancen.

Die Großchancen waren allerdings auf der Seite der Heilbronner, die sie aber nicht verwerten konnten.

Unser Torwart Lucas Emmrich(siehe Bild) reagierte ein paarmal überragend und bewahrte uns vor dem Rückstand.

Dann kam die 85.Minute.

Angriff der Heilbronner, er wurde in unserer Hälfte abgefangen.

Gabriel Fota trieb den Ball auf der linken Seite schnell nach vorne, passte zu Sebastian Bortel.

Sebastian kam von der Toraußenlinie nach innen,  ließ den Torhüter zwei mal ins Leere laufen und flankte nach innen auf den zweiten Pfosten.

Hier stand Martin Kuchtanin (siehe Bild) goldrichtig, er springt hoch und nickte den Ball zum goldenen Tor in die Maschen.

Auswärtssiege sind schön, sangen anschließend die Spieler und die Heimerdinger Fans in den Nachthimmel hinein.

Im Heimerdinger Treff ging es dann weiter, zur fröhlichen kurzfristig anberaumten Siegesfeier.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel gegen Heilbronn, können Sie in der Leonberger Kreiszeitung und auf unserer Homepage nachverfolgen. 

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de.  

Vorschau der Ersten:

Die Erste ist am kommenden Wochenende spielfrei.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Das Wort Aufstieg ist nicht tabu

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen schlägt den VfR Heilbronn mit 1:0 (0:0) und untermauert in der Fußball-Landesliga die Tabellenführung. Es darf geträumt werden.

Es gibt diese Tage und Wochen, da läuft das Leben wie gemalt und gewünscht, sodass man geneigt sein könnte, die Situation als perfekt zu bezeichnen. Die Lebensumstände von Martin Kuchtanin könnten sich derzeit in etwa in diesen Sphären bewegen – vor einiger Zeit hat er seinen Junggesellenabschied gefeiert, hat dann geheiratet, nun ist der 24-Jährige vor zwei Wochen Vater geworden. Hochgefühle wie im Privaten erlebte Kuchtanin nun sogar auf dem Fußballplatz: Der Defensivspieler erzielte am Freitagabend im Topspiel beim VfR Heilbronn sein erstes Saisontor für den TSV Heimerdingen, das zudem ein Goldenes war – denn der Treffer in der 85. Minute stellte den etwas schmeichelhaften 1:0-Sieg des Tabellenführers beim Verfolger sicher.

Martin strotzt dieser Tage vor Freude“, bemerkte Daniel Riffert, „es freut mich für ihn, dass es so schön läuft. Und es freut mich natürlich auch, dass wir gewonnen haben.“ Der Trainer war aber gar nicht anwesend auf dem holprigen Nebenplatz in Heilbronn, der mit dem Begriff Dorfsportplatzrasen freundlich beschreiben ist – Riffert war stark erkältet zu Hause geblieben und ließ sich über alle möglichen Kanäle vom Spiel berichten.

So bekam er zeitversetzt das mit, was die etwa 400 Zuschauer live erlebten. Dass TSV-Schlussmann Lukas Emmrich zweimal grandios das Zu-Null festgehalten hatte, dass der Heilbronner Leon Rasic das 1:0 vergab (28.) – manche sprachen von einer 1000-prozentigen Chance – er aber den Ball am Tor vorbeischoss. Und dass die Heimerdinger Christian Stagel Alberto, Lars Ruckh und Furkan Yumurtaoglu ihre vielleicht 60-prozentigen Chancen nicht nutzten. „Das 0:0 zur Pause war eher ein wenig glücklich für uns“, ordnete TSV-Fußballchef Uwe Sippel das rassige wie spannende Spitzenspiel ein.

Auch nach dem Seitenwechsel erlebten Sippel (live) und Riffert (am Handy), dass der VfR mehr vom Spiel hatte, dass der Spitzenreiter zwar nicht schlechter war, er sich aber die großen Torchancen nicht herausspielte – Lars Ruckh mühte sich als Alleinunterhalter in der TSV-Angriffsspitze. Jedoch vergebens. Und doch endete die Partie nicht 0:0 (Sippel: „Ich hätte mit einem Unentschieden leben können“), sondern mit 1:0. Sebastian Bortel hatte sich auf links behauptet, zum langen Pfosten geflankt – dort stieg der Riese Martin Kuchtanin (1,94 Meter) mindestens eine Etage höher als alle anderen und köpfte ein.

Der Torschütze war zur Pause für den angeschlagenen Casian Ulici gekommen. Er hatte bis zu seiner Hochzeitsauszeit zur Startelf gezählt, war wegen des Trainingsrückstandes seitdem aber eher ein Mann von der Bank. Der Abwehrhüne, der in Hemmingen wohnt, stieß als letzter Neuzugang zum TSV, nachdem der VfB Neckarrems überraschend aus der Landesliga abgestiegen war. „Trotz seiner Größe besitzt er eine feie Technik“, lobt der Coach den Slowaken, der meist auf der 6er-Position die Arbeit verrichtet. Dass er auch weiter vorne nützlich sein kann, hat Kuchtanin in Heilbronn bewiesen.

Damit hat der TSV Heimerdingen nicht nur die Tabellenführung untermauert, sondern auch die Träume derer gefüttert, die sich eine Rückkehr in die Verbandsliga innig wünschen. Das Wort Aufstieg ist nicht mit Geldstrafe belegt, sollte es einem über die Lippen rutschen. „Warum auch?“, findet Daniel Riffert, „es ist sicher nicht vermessen, wenn wir behaupten, dass wir um den Aufstieg mitspielen.“ Wer würde ernsthaft widersprechen? Zehn Siege, nur eine Niederlage am 3. September gegen den FV Löchgau (1:2) plus zwei Remis (davon ein 0:0 gegen Hauptkonkurrent FSV Waiblingen) belegen, dass der TSV sehr gewichtige Argumente für den Aufstieg besitzt. Den Spitzenplatz werden die Heimerdinger halten, auch wenn sie am Wochenende spielfrei sind. „Den Jungs tut die Pause gut, um sich zu regenerieren“, sagt Riffert. Und dem gesundheitlich angeschlagenen Trainer garantiert auch. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Oniha, Bortel,

Erster Bericht vom Spiel in Heilbronn.

Joker Martin Kuchtanin sticht für den TSV Heimerdingen

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen hat die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga mit einem 1:0(0:0)-Erfolg beim VfR Heilbronn verteidigt – den entscheidenden Treffer erzielte der eingewechselte Martin Kuchtanin kurz vor Schluss.

Am Freitagabend gab es beim TSV Heimerdingen noch eine schnelle, improvisierte Siegesfeier beim Vereinsheim an der Weissacher Straße: Nach der Rückkehr aus Heilbronn stießen einige TSV-Fans noch einmal kräftig auf den 1:0(0:0)-Erfolg an, den das Team von Trainer Daniel Riffert zuvor im Topspiel gegen den Tabellendritten VfR Heilbronn erzielt hatte. Martin Kuchtanin hatte das Goldene Tor fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erzielt. „Es war eine rassige Partie, die den Namen Spitzenspiel vollauf verdient hat“, sagte TSV-Fußballchef Uwe Sippel, „unterm Strich war der Sieg für uns aber ein wenig glücklich.“

Im ersten Durchgang hatte Leon Rasic in der 28. Minute vor rund 400 Zuschauern die Riesenchance, die Gastgeber in Führung zu bringen – viele Fans sprachen von einer 1000-prozentigen Torchance – der VfR-Spieler marschierte allein auf TSV-Schlussmann Lukas Emmrich zu, zog aus etwa 16 Metern ab, doch der Ball ging am TSV-Tor vorbei. Der VfR hatte mehr vom Spiel, der TSV wurde nur durch Furkan Yumurtaoglu, Lars Ruckh mit einem Seitfallzieher und Christian Stagel Alberto mit einem Fallrückzieher ein wenig gefährlich. Das 0:0 zur Pause wer ein wenig schmeichelhaft für die Heimerdinger, aber nicht unverdient.

Der VfR hat die besseren Chance.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Emmrich, der seinen TSV vor einem Rückstand bewahrte: Im Eins-gegen-Eins reagierte der Goalie überragend. „Wir waren nicht schlechter als der VfR“, berichtete Uwe Sippel, „aber die Heilbronner hatten zwei, drei absolute Großchancen – die hatten wir nicht.“ Und doch traf der TSV einmal ins VfR-Gehäuse. Sebastian Bortel hatte sich in der 85. Minuten auf der linken Seite energisch durchgespielt, flankte nach innen – und der zur Pause eingewechselte Riese Martin Kuchtanin (1,94 Meter) steig eine Etage höher als sein Gegenspieler und köpfte den Ball unhaltbar ins Tor. „Mit einem Unentschieden hätten wir auch leben können“, bemerkte Sippel im Nachhinein. Mit einem Sieg im Spitzenspiel, auch wenn er etwas glücklich war, lebt es sich freilich besser.

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Sturm-Probleme bei TSV Heimerdingen

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen trifft im Topspiel der Fußball-Landesliga auf den VfR Heilbronn

Rudolf Buxmann? Verletzt. Marius Riedmiller? Auch verletzt. Haris Gudzevic? Gesperrt. Lars Ruckh? Verfügbar. Immerhin ein echter Stürmer ist beim TSV Heimerdingen vor den Spitzenspiel beim VfR Heilbronn an diesem Freitag (19.30 Uhr) fit und einsatzbereit. „Wir haben einen breiten Kader“, sagt der 34 Jahre alte Torjäger, „wir können die Ausfälle kompensieren.“ Ruckh liegt damit exakt auf der Linie von Trainer Daniel Riffert, der vor dem Gastspiel in Heilbronn bemerkt: „Klar, bei den klassischen Stürmern ist es bei uns gerade eng – aber wir haben natürlich Alternativen.“

Ob nun Furtan Yumurtaoglu als Stürmer agiert, wie er das schon bei Röchling Völklingen gespielt hat, oder ob der pfeilschnelle Casian Ulici die VfR-Abwehr mit seinen Temposprints beschäftigt oder ob der TSV seine Grundordnung auf ein 4-5-1 mit einem offensiven Mittelfeldspieler umstellt, das alles sind Optionen, die Daniel Riffert in seiner Auswahl hat. Viel wichtiger ist dem Coach allerdings die Einstellung seiner Mannschaft in dem Kräftemessen mit den Heilbronnern, die auf Platz drei stehen. „Wir müssen selbstbewusst auftreten und dürfen uns von der Stimmung dort nicht einschüchtern lassen“, betont Riffert, „und wir müssen bereit sein, alles in diese Partie reinzuwerfen.“

Es handelt sich eher um ein Problemchen im Sturm. Mit 35 Toren stellt der Club den besten Angriff und mit elf Gegentreffern die zweitbeste Verteidigung der Liga. Wir haben uns Respekt bei den Gegnern erarbeitet“, sagt der Coach des Tabellenführers. Lars Ruckh kann der Situation einiges abgewinnen. „Letzte Saison waren wir der Jäger“, sagt der letzte Mohikaner im TSV-Sturm, „aber mir gefällt die Rolle des Gejagten besser.“

Rückblick:

TSV Heimerdingen gegen SG Sindringen/Ernsbach 2:0

Es wurde ein Geduldspiel, die Gäste standen sehr tief und hatten eine massive Defensive aufgeboten. Sie operierten teilweise mit zwei Abwehrketten. Wir waren von Anfang an dominant und hatten Dauerballbesitz, ohne zwingende Torchancen. Nun kam die 38. Minute, Freistoß aus einer guten Torschussentfernung. Lars Ruckh sah, dass vom Torwart die Mauer noch korrigiert wurde. Er schaltete blitzschnell und zirkelte den Ball an der Mauer vorbei zum viel umjubelten 1:0., mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause.

Die Zweite Halbzeit:

Kaum Angriffsversuche der Gäste, und wir bemühten uns das zweite Tor zu machen. Wir erspielten uns sehr viele klare Chancen, sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. 56. Spielminute, Foul im Strafraum an Dennis Chirivi. Den fälligen Elfmeter versengte sicher unser letztjähriger Torschützenkönig, Lars Ruckh (siehe Bild), in das rechte Dreieck zum Endstand von 2:0. Leider in der 76. Minute ein Wermutstropfen auf unserer Seite. Haris Gudzevic musste nach einer völlig unberechtigten gelb/roten Karte den Platz verlassen.

 Das Schlussresümee:

Ein verdienter Sieg, die Tabellenspitze verteidigt und ein zu null Ergebnis eingefahren. Wir haben in den 12 Spielen erst 11 Tore eingefangen. Das spricht für unsere sichere Abwehr (siehe Bild). Es gehen uns aber so langsam die Stürmer/Spieler aus. Rudolf Buxmann (8 Tore), Robin Reichardt, Marius Riedmiller und Stefan Schlick fehlen uns wegen Verletzungen und Haris Gudzevic wegen Sperre.

Den ausführlichen Bericht vom Spiel können sie in der Leonberger Kreiszeitung und auf unserer Homepage nachverfolgen.

Jetzt geht es am morgigen Freitag nach Heilbronn zum Verfolger (3. Platz) und großen Meisterfavorit. 

Das Neueste erfahren Sie wie immer auf unserer Homepage unter www.tsv-heimerdingen.de. 

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

TSV Heimerdingen kompensiert das Verletzungspech

Von Jürgen Kemmner

Tabellenspitze souverän verteidigt:

Ein lässiges 2:0 (1:0) über die SG Sindringen/Ernsbach – nach einem Drittel der Saison führt der TSV Heimerdingen die Fußball-Landesliga an. Trotz erheblicher Probleme.

Im Fußball-Milieu sagt man ja so schön, wenn es bei einem Club wunderbar läuft, die Fans und Funktionäre könnten sich die Tabelle jetzt rahmen lassen und übers Bett hängen. Das mag womöglich für erholsamen Schlaf und ein Glücksgefühl beim Aufwachen sorgen, aber es ist nicht bekannt, ob jemals jemand derlei Handwerk tatsächlich getan hat. Auch beim TSV Heimerdingen ist bis dato kein derartiger Fall publik geworden. Denkbar wäre es: Nach zwölf von 32 Spielen grüßt der TSV vom Platz an der Sonne mit 29 Punkten und 35:11 Toren vor dem FSV Waiblingen, der vier Punkte (sowie ein Spiel) weniger auf dem Konto hat. „Wir wollten vorne mitspielen“, sagt Fußball-Chef Uwe Sippel, „und das tun wir überzeugend.“

Daher ist die Tabellenführung einerseits keine wirkliche Überraschung für alle, die es mit dem TSV halten – andererseits aber vielleicht doch ein bisschen. Denn in Sturmführer Rudolf Buxmann (8 Tore), im quirligen und torgefährlichen Außenspieler Robin Reichardt, in Stürmer Marius Riedmiller und Abwehrmann Stefan Schlick fehlen Trainer Daniel Riffert wegen Verletzungen wichtige Korsettstangen der Mannschaft, dennoch scheint das Manko der Qualität der Leistungen auf dem Platz nicht zu schaden. Der Aufsteiger SG Sindringen/Ernsbach wurde am Sonntagnachmittag ohne großes Aufheben vor 150 Zuschauern mit 2:0 nach Hause geschickt. „Ich kann mich nicht erinnern“, sagte Riffert, „dass die SG einmal auf unser Tor geschossen hat.“

Damit ist die Geschichte des Spiels auch so schnell erzählt wie eine liebliche Gute-Nach-Geschichte für den Dreijährigen. Die Heimerdinger waren dominant, mussten sich allerdings in Geduld beweisen, bevor sie die verdiente Führung feiern durften. Schlitzohr Lars Ruckh führte einen Freistoß schnell aus, als der SG-Torhüter noch seine Mauer platzierte – 1:0 stand’s nach 38 Minuten. „Das war ein kleiner Geniestreich“, freute sich Sippel. Das 2:0 legte Routinier Ruckh mit einem verwandelten Foulelfmeter nach (56.), zuvor war Dennis Chirivi im Strafraum regelwidrig attackiert worden. Christian Stagel Alberto, Gabriel Fota und auch Ruckh hatten die Chancen ungenutzt gelassen, das Ergebnis noch sonniger zu gestalten.

Ärgernis: Gelb-Rot für Gudzevic

Einziges Ärgernis war die Gelb-Rote Karte für Haris Gudzevic (76.). Zum einen, weil das Foul, das zum Platzverweis führte, am Mittelkreis beim Stand von 2:0 geschah und damit in die Rubrik „absolut unnötig“ fiel. Zum anderen, weil der Stürmer nun für die Partie am Freitag (19.30 Uhr) beim VfR Heilbronn gesperrt ist – was die ohnehin angespannte Personalsituation in der Offensivabteilung verschärft. „Zum Glück fehlt er nur ein Spiel“, bemerkte Riffert.

Das tut weh, wird den Tabellenführer aber nicht lahmlegen – der TSV ist im Vergleich zur vergangenen Saison gewachsen. Der Kader hat nicht nur in der Breite zugelegt, sondern auch in der Tiefe an Qualität gewonnen – andernfalls hätte das Team den längerfristigen Ausfall von vier Stammkräften keinesfalls so kompensiert. Überdies gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft. „Im Training ist immer das nötige Feuer drin“, berichtet Riffert, „es herrscht ein echter Konkurrenzkampf, es kann sich keiner ausruhen.“

Der Erfolgsgarant: die Abwehrarbeit

Und: Die Defensive ist nicht mehr so löchrig wie ein Tornetz. Hatte der TSV vergangene Runde nach zwölf Spieltagen 22 Treffer kassiert, so sind es nun nur die Hälfte, was den Spitzenwert der Liga darstellt. An den Akteuren im Abwehrverbund hat sich kaum etwas geändert, allerdings arbeiten die Offensivkräfte besser nach hinten und gegen den Ball. „Die Verteidigung beginnt vorn“, sagt Uwe Sippel, „da haben wir uns klar verbessert.“ Noch wird er sich die Tabelle nicht rahmen – wenn sie nach 32 Spieltagen dasselbe Bild bietet, könnte der eine oder andere TSV-Fan aber in Versuchung geraten. TSV Heimerdingen: Emmrich – Oniha (90+2 Baumeister), Fota, Bortel, Pellegrino – Stagel Alberto (77. Kuchtanin), Dos Santos Coehlo (86. Geppert), Chirivi (77. Muratlar), Yumurtaoglu (66. Ulici) – Ruckh, Gudzevic.

Rückblick gegen Germania Bietigheim:

Verdienter Sieg gegen unsere ehemaligen Trainer.

SV Germania Bietigheim gegen TSV Heimerdingen 1:2

Das Trainergespann Ludwig/Herter bei Germania Bietigheim, konnte uns auf dem Weg zur Tabellenspitze nicht aufhalten!

Zum Spiel:

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung unserer  Jungs, die den Bietigheimern  kaum Luft zum Atmen ließen.

Den einzigen Torschuss der Bietigheimer war der unnötige Elfmeter in der 95.Minute, der zum Anschlusstreffer zum 1:2 führte!

Wir hatten das Spiel gleich von Anfang an voll im Griff.

Es dauerte aber bis zu 21.Minute bis es im Tor von Bietigheim endlich klingelte.

Eine schöne Freistoßhereingabe von Salvatore Pellegrino, genau auf dem Kopf von Haris Gudzevic und drin war er zum hochverdienten 1:0.

Haris Gudzevic (siehe Bild) war heute unser Mittelpunkt der Partie.

Zuerst stand er kurz vor einer roten Karte, machte das erste Tor und hatte einige Gelegenheiten ein weiteres Tor zu schießen.

Ich würde sagen, es war eines seiner besten Spiele bei unserem TSV.

Er überzeugten heute alle , drückte den Gegner immer wieder in dessen Hälfte.

Das Zweite Tor für uns wollte einfach nicht fallen.

So dauerte es bis zur 92.Minute, als unserem Stürmer im Strafraum der Gastgeber die Füße weggezogen wurde.

Den fälligen Strafstoß verwandelte Lars Ruckh sicher in das rechte Eck zum 2:0.

Das Resümee vom Trainer Daniel Riffert:

Der Strafstoß war in 95 Minuten der einzige Schuss auf unser Tor“. „Wir haben lediglich versäumt, früher mit dem 2:0 den Sack zuzumachen.“

Dann noch:

„Wir schauen nur auf uns, dann sehen wir, was passiert“

Zum Schluss.

Den ausführlichen Bericht können sie in der Leonberger Kreiszeitung und auf unserer Homepage nachverfolgen.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

TSV Heimerdingen bedankt sich bei Haris Gudzevic

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen arbeitet hart, verdient sich ein 2:1 (1:0) bei Germania Bietigheim – und baut die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga aus. Vor allem ein Spieler überzeugt.

Es gab anerkennenden, anhaltenden Applaus für die Spieler des TSV Heimerdingen von dessen Fans, als sich das Team nach dem Schlusspfiff an der Trainerbank versammelt hatte. 2:1 hatte die Truppe von Coach Daniel Riffert auf dem Kunstrasen unterm Viadukt gewonnen, es war ein verdienter Erfolg gegen Bietigheimer, die im Grunde kein Mittel gefunden hatten, einen Treffer zu erzielen. So war das 1:0 durch Haris Gudzevic der Türöffner zum Triumph (21.), denn die Elfmeter zum 2:0 durch Lars Ruckh (90+2) und zum 1:2 von Taha Erarslan (90+4) waren nicht mehr als Draufgaben in der Nachspielzeit. „Der Strafstoß war in 95 Minuten der einzige Schuss auf unser Tor“, resümierte der TSV-Trainer, „wir haben lediglich versäumt, früher mit dem 2:0 den Sack zuzumachen.“

So machte Haris Gudzevic den Unterschied an diesem sonnigen Sonntag. Der Stürmer erhielt bei der Auswechslung nach 82 Minuten warmen Beifall vom TSV-Anhang. Es hätte aber anders kommen können. Denn nach sieben Minuten trat Gudzevic am Boden liegend nach einem Foul von Erarslan gegen den Bietigheimer nach, traf ihn aber kaum – und der umsichtig leitende Schiedsrichter Niklas Klüdtke zitierte die Streithähne zu sich, ließ die Karten aber stecken. Ein Mister Gnadenlos hätte wohl Rot gezogen, und es wäre keine Fehlentscheidung gewesen. Der 23 Jahre alte Bosnier durfte weitermachen und 14 Minuten später setzte er ein positives Zeichen. Nach einem präzisen Freistoß von Salvatore Pellegrino aus dem Halbfeld nickte Gudzevic den Ball unbedrängt aus acht Metern ins Tor der Germania. „Er macht gerade seine Tore“, freute sich Riffert.

Der Stürmer hat einen Lauf. Am Dienstag verwandelte er einen Eckball flach gegen den SV Schluchtern (5:1), nun war er in Bietigheim stets ein Unruheherd. Nach 33 Minuten setzte er sich clever gegen Patrick Hirsch durch, seinen Schuss jedoch parierte Germania-Keeper Jens Krüger im Nachfassen. „Haris hat auch im Verbund mit Lars Ruckh aktiv gegen den Ball gearbeitet“, lobte Riffert, „das ist immens wichtig.“

Gudzevic’ Kunstschuss verfehlt Ziel

Bis zum Seitenwechsel und danach hatten die Heimerdinger das Kommando, die Gastgeber wurden nur einmal gefährlich, doch Pellegrino rettete nach einer Flanke per Kopf gegen den einköpfbereiten Bence Nagy (57.). Gudzevic versuchte sich mit einem Kunstschuss aus 40 Metern (71.), nachdem der TSV den Ball erobert hatte und der gegnerische Torhüter weit vor dem Kasten stand – gegen die SKV Rutesheim hatte er aus ähnlicher Position getroffen, gegen Bietigheim flog der Ball nur knapp am Pfosten vorbei. Es wäre die Vorentscheidung gewesen.

Drei Stammspieler des TSV verletzt

Die verpassten die Heimerdinger, die ohne Goalgetter Rudolf Buxmann (Patellasehnenprobleme) sowie die verletzten Robin Reichardt (Schulter ausgekugelt) und Filip Milos (Schmerzen im Mittelfuß) angetreten waren – mehrfach spielte der TSV Konter schlampig zu Ende. Auch die Bietigheimer fanden den Weg zum Tor erst als die Partie so gut wie entschieden war. Mit dem Sieg baute der Tabellenführer seinen Vorsprung auf vier Punkte aus, da der FSV Waiblingen gegen den TV Oeffingen (3:3) zwei Punkte liegen ließ. „Wir schauen nur auf uns, dann sehen wir, was passiert“, sagte Daniel Riffert. TSV Heimerdingen: Emmrich – Bortel, Oniha, Fota, Pellegrino – Yumurtaoglu (74. Muratlar), Dos Santos Coehlo (90+4 Baumeister), Chirivi (74. Kuchtanin), Stagel Alberto (71. Ulici) – Ruckh – Gudzevic (82. Riedmiller).

 Vorschau der Leonberger Kreiszeitung:

Nutzt der frischgebackene Spitzenreiter seinen Flow?

Von Henning Maak

Fußball-Landesliga: Der neue Tabellenführer TSV Heimerdingen ist am an diesem Sonntag im Punktspieleinsatz.

Der neue Landesliga-Tabellenführer trifft am Sonntag bei Germania Bietigheim auf seinen Ex-Trainer Holger Ludwig. Große Erleichterung beim TSV Heimerdingen . Die Schulterverletzung von Robin Reichardt aus der Partie beim SV Schluchtern vom Dienstag ist zum Glück doch nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. „Seine Schulter ist nicht nach vorne, sondern nach hinten rausgesprungen, was ziemlich ungewöhnlich ist. Bänder und Sehnen sind aber in Ordnung, sodass er nicht operiert werden muss“, erklärt TSV-Trainer Daniel Riffert. Zwar sei mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen zu rechnen, doch zunächst habe man mit weitaus Schlimmerem gerechnet – vor allem, weil Robin Reichardt just an der linken Schulter schon mehrfach operiert worden war.

Der flinke Außenbahnspieler in der Partie beim SV Schluchtern in der 87. Minute nach einem Kopfballduell im Mittelfeld ohne Einwirkung eines Gegenspielers unglücklich aufgekommen. Die Begegnung wurde eine halbe Stunde unterbrochen, Reichardt wurde mit dem Krankenwagen aus dem Stadion gebracht. „Von einer auf die andere Sekunde war die gute Laune über die Tabellenführung verflogen“, konstatiert Riffert. Für den Trainer ist Rang eins nach zehn Spielen ohnehin nur eine Momentaufnahme – auch weil der zuletzt spielfreie FSV Waiblingen mit nur zwei Zählern Rückstand nun eine Partie weniger ausgetragen hat.

Dennoch ist Riffert stolz, dass sein Team nach zehn Spielen nur zehn Gegentore hinnehmen musste und mit 31 geschossenen Toren die mit Abstand beste Offensive der Liga stellt. „Wir arbeiten super gegen den Ball und bekommen nicht viele Schüsse aufs Tor, während wir uns vorne enorm viele Chancen erarbeiten“, freut er sich. Diesen Flow will der Trainer mit seiner Mannschaft weiter ausnutzen. Vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim SV Germania Bietigheim mit Ex-Trainer Holger Ludwig, der den TSV 2019 zum Verbandsligaaufstieg geführt hatte, besucht die Mannschaft am Freitag geschlossen das Cannstatter Volksfest.

Wer die Position von Robin Reichardt einnehmen wird, lässt der Coach noch offen. „Furkan Yumurtaoglu oder Casian Ulici könnten auf der linken Außenbahn ebenso spielen wie Filip Milos, für den dann Gökay Muratlar die Sechser-Position einnehmen könnte. Aber auch Rudolf Buxmann könnte man aus dem Angriff nach außen ziehen“, nennt Riffert einige seiner Optionen.

Rückblick:

SV Schluchtern gegen TSV Heimerdingen 1:5

Ungefährdeter Sieg gegen das Kellerkind am Tag der Deutschen Einheit:

Wir kamen gut in die Partie rein und hatten in den ersten 30 Minuten Chancen im Minutentakt um 3 bis 4 Tore zu schießen. Aber es war immer irgend etwas oder irgend jemand im Weg.

Mal der Pfosten, Schluchterner Spieler, die den Ball ein paarmal mit dem Kopf von der Torlinie kratzten und immer wieder mal ein Fuß.

Dann doch das verdiente 1:0 in der 16.Minute, Christian Stagel-Alberto als Torschütze nach einer Vorlage von Salvatore Pellegrino.

Nach Vorlage von Haris Gudzevic, erzielte Rudi Buxmann in der 27.Minute den 2.Treffer. 

Dann schlich sich der Schlendrian ins Spiel , Schluchtern kam wieder zurück und schoss den Anschlusstreffer zum 1:2.

So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Dann dauerte es bis zur 64.Minute als Robin Reichardt wunderschön von links in die Mitte des Strafraumes flankte und Rudi Buxmann (siehe Bild) nur einschieben musste.

Das war das 3:1 für uns.

2 Minuten später, wieder eine Flanke von Robin und unser letztjähriger Torschützenkönig Lars Ruckh traf zum 4:1.

Wieder 2 Minuten später, Rudi Buxmann schoss das 5:1, es war sein 8.Saisontreffer,

die Vorlage kam vom Casian Ulici.

Die 85.Minute, ein harmloser Kopfballzweikampf in der Luft. Robin Reichardt ging zu Boden und wand sich vor Schmerzen.

Entsetzen bei unseren vielen mitgereisten Heimerdinger Fans.

Das Ergebnis war ab sofort unwichtig, das Spiel wurde unterbrochen und es kam der Notarzt.

Erste Diagnose Verdacht auf Schulterluxation, sprich: Eine äußerst schmerzhafte Ausrenkung des Schultergelenks.

Robin Reichardt wurde dann mit dem Rettungswagen in das nächste Krankenhaus transportiert.

Resümee vom Trainer nach dem nächsten Tag.

Die Schulterverletzung von Robin Reichardt aus der Partie beim SV Schluchtern vom Dienstag ist zum Glück doch nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. „Seine Schulter ist nicht nach vorne, sondern nach hinten raus gesprungen, was ziemlich ungewöhnlich ist. Bänder und Sehnen sind aber in Ordnung, sodass er nicht operiert werden muss“, erklärt TSV-Trainer Daniel Riffert. Zwar sei mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen zu rechnen, doch zunächst habe man mit weitaus Schlimmerem gerechnet – vor allem, weil Robin Reichardt just an der linken Schulter schon mehrfach operiert worden war. 

Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Ein Notarzteinsatz schockt den neuen Spitzenreiter

Von Frank Pfauth

Der 5:1-Auswärtssieg des Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen beim SV Schluchtern gerät somit zur Nebensache.

Ditzingen. Der Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat durch einen 5:1-Auswärtserfolg beim Kellerkind SV Schluchtern vom spielfreien FSV Waiblingen die Tabellenführung der Staffel 1 übernommen. Jedoch: Jubel wollte nach dem dritten Tore-Fünferpack hintereinander für die Elf von Trainer Daniel Riffert aufseiten der Gäste hinterher nicht aufkommen. Ein Verletzungsschock trübte stattdessen die Freude. „Diesen Erfolg haben wir uns teuer erkauft“, meinte der Abteilungsleiter Uwe Sippel nach dem Schlusspfiff der Begegnung.

So waren am gestrigen Feiertag nach einer guten Stunde Spielzeit die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen zwischen dem gastgebenden Kellerkind SV Schluchtern und dem Aufstiegsaspiranten schon vorzeitig geklärt. Mit 5:1 lagen die Heimerdinger Kicker zu diesem Zeitpunkt in Front, dies nach einem Dreierpack des überragenden Torjägers Rudolf Buxmann (27./63./68.) sowie den beiden weiteren Gästetreffern von Christian Stagel Alberto (16.) und Lars Ruckh (66.). Den Ehrentreffer zur 2:1-Pausenführung hatte Bennet Kuen zwischenzeitlich für die unterlegenen Platzherren erzielt, die damit weiter auf einem Abstiegsrang stehen.

Doch urplötzlich schlug die Freude über den schon so gut wie eingetüteten nächsten Kantersieg für den TSV Heimerdingen bei der Mannschaft, den Verantwortlichen und auch bei den mitgereisten Fans in nacktes Entsetzen um. Nach einem laut Sippel „an sich harmlosen Zweikampf“ mit einem Gegenspieler im Mittelfeld wand sich anschließend der Gäste-Akteur Robin Reichardt unter Schmerzen auf dem Rasen. „Ohne Fremdeinwirkung“, wie der Abteilungsleiter Sippel betonte, hatte sich Reichardt eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Die erste Diagnose vor Ort lautete: Verdacht auf Schulterluxation, sprich eine äußerst schmerzhafte Ausrenkung des Schultergelenks.

Bis der alarmierte Notarzt den verletzten Reichardt transportfähig gemacht hatte, um diesen anschließend per Rettungswagen in eine Klinik zu bringen, verging fast eine halbe Stunde. Die Lust am Fußball war da angesichts dieser Bilder nachvollziehbar allen Beteiligten längst vergangen – und aufseiten der Gäste somit auch die Freude über ihren Sprung an die Tabellenspitze. Die Gedanken galten zu diesem Zeitpunkt längst dem verletzten Reichardt. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Oniha, Bortel, Fota, Reichardt, Dos Santos Coehlo (75. Chirivi), Milos (67. Muratlar), Stagel (58. Yumurtaoglu), Alberto, Gudzevic (58. Ruckh), Buxmann (70. Ulici).

Rückblick:

                                                         TSV Heimerdingen gegen SV Breuningsweiler 5:1

Bericht folgt.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

TSV Heimerdingen klettert auf Platz eins

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen hat mit einem letztlich souveränen 5:1(1:0)-Erfolg über den SV Breuningsweiler bis Samstagabend die Tabellenspitze in der Fußball-Landesliga erobert.

5:1 – das Ergebnis sieht klarer und eindeutiger aus als das Drehbuch des Spiels des TSV gegen die Gäste aus Breuningsweiler es letztlich bestimmt hatte. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, meinte deshalb auch TSV-Trainer Daniel Riffert am späten Freitagabend, „wir haben sehr intensiv gegen den Ball gearbeitet und freuen uns darüber, dass wir zunächst auf Platz eins stehen.“ Dies dürfte nach dem Schlusspfiff der Spitzenbegegnung an diesem Samstag, wenn der FSV Waiblingen beim VfR Heilbronn antritt, wieder passé sein – dennoch: Das Gefühl, ganz oben in der Landesliga zu thronen, daran könnten sich die Heimerdinger sicher gewöhnen.

Das Spiel vor 100 Zuschauern zwischen den favorisierten Gastgebern und den Gästen aus den unteren Regionen der Tabelle nahm zunächst seinen erwartbaren Lauf – Sebastian Bortel nickte nach nur drei Minuten die Kugel zur 1:0-Führung im SV-Tor ein. Doch die Fortsetzung folgte nicht, der zweite Treffer ließ auf sich warten. Der SV Breuningsweiler erholte sich von dem Schlag, agierte in der Folge auf Augenhöhe, allerdings blieb die Gefahr für das Tor von TSV-Schlussmann Lukas Emmrich so gering wie die Chance einen fünfstelligen Lottogewinn zu erzielen. Haris Gudzevic hätte noch vor der Pause das 2:0 nachlegen müssen – aber er scheiterte an SV-Keeper Philipp Bauer mit einem Strafstoß, den der Schiri nach einem Foul an ihm selbst verhängt hatte.

Torhüter Emmrich bewahrt die Führung

Nach dem Seitenwechsel stand TSV-Torhüter Emmrich sofort mitten im Geschehen. Mit einer glänzenden Aktion im Eins-gegen-eins gegen einen Angreifer aus Breuningsweiler verteidigte er die knappe Führung. Nach 57 Minuten machte dann Gudzevic seinen kleinen Fauxpas wieder wett, mit einer direkt verwandelten Ecke baute der Stürmer das Ergebnis auf 2:0 aus (57.). Das war der Dosenöffner, wie man so schön sagt – in der Folge kam der TSV nie mehr in Gefahr, die Partie zu verlieren. Gudzevic’ Sturmkollege Rudolf Buxmann erhöhte auf 3:0 (65.), das Gegentor durch Luca Jungbluth (71.) war nicht mehr als ein kleiner Nasenstüber. Der stark auftrumpfende Filip Milos krönte seine überzeugende Darbietung mit zwei Treffern (83. und 85.) zum Endergebnis. Und der TSV war Landesliga-König für eine Nacht.

                                                   Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:

Von Jürgen Kemmner

Der Tabellenzweite TSV Heimerdingen will oben dranbleiben, ein Sieg an diesem Freitag (19.30 Uhr) über den SV Breuningsweiler (Rang 12) ist also Pflicht – auch wenn Sturmführer Lars Ruckh beruflich verhindert ist. „Die Jungs wissen, was Sache ist“, sagt Trainer Daniel Riffert, „und sind konzentriert, auch wenn es gegen einen Club geht, der weit unten steht.“ Das Ziel: Mit einem Sieg zumindest bis Samstagabend die Tabellenspitze erobern.

Rückblick:

GSV Pleidelsheim gegen TSV Heimerdingen 0:5

Es war uns bewusst, daß der Gegner sehr tief stehen würde, was auch eintraf.

Bis auf ein paar weite Bälle, die von den Pleidelsheimern  geschlagen wurden, gab es keine großen Aktionen.

Aber wir taten uns lange schwer, dieses Abwehrbollwerk zu überwinden.

Dazu kamen Abspielfehler, die es natürlich noch erschwerten, zielstrebig nach vorne und auf das Tor zu spielen.

Doch kurz vor der Halbzeit dann die Erlösung.

Robin Reichardt gab die Vorlage und Haris Gudzevic(siehe Bild) vollendete zum wichtigen 1:0.

Um etwas Ruhe in das Spiel zu bekommen, hätte uns das 2:0 gutgetan.

In der 57.Minute war es endlich soweit.

Durch einem wunderschönen Schlenzer von halblinks senkte sich der Ball hinter dem gut haltenden Torhüter der Pleidelsheimer ins Tornetz. 

Robin Reichardt war der Schütze.

 Robin war es auch vorbehalten , das 3:0 in der 80.Minute zu erzielen, nach Vorlage von Lars Ruckh.

Das 4:0 erzielte in der 90.Minute unser letztjähriger Torschützenkönig Lars Ruckh.

Lars schlug noch einmal zu, in der Nachspielzeit traf er zum 5:0,

wiederum nach Vorlage von Robin.

 Resümee:

Ein auch in dieser Höhe verdienter Auswärtssieg.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

 

TSV siegt trotz Chancenwucher mit 5:0 Toren

Von Henning Maak

Das Kellerkind GSV Pleidelsheim ist allerdings kein Maßstab für den Fußball-Landesligisten Heimerdingen.

Heimerdingen. Angeschlagene Gegner sind oft die gefährlichsten, heißt es nicht nur im Boxsport, sondern auch im Fußball. Insofern war der TSV Heimerdingen gewarnt, als er beim Aufsteiger GSV Pleidelsheim zu Gast war, der zuletzt fünf Niederlagen in Folge hatte hinnehmen müssen. Doch die Grün-Weißen zeigten sich beim Aufsteiger überaus dominant und hätten bei besserer Chancenverwertung noch höher als mit 5:0 gewinnen können. „Pleidelsheim ist eigentlich nur hinten drin gestanden und hat auf Fehler von uns gewartet“, sagte Heimerdingen-Coach Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff.

Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit zwar fast komplett die Kontrolle im Spiel, schafften es aber nicht, sich eindeutige Torchancen herauszuspielen. Es dauerte bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte, ehe nach einer schönen Seitenverlagerung ein scharfer Pass in den Pleidelsheimer Strafraum kam, und Haris Gudzevic aus kurzer Distanz zum 0:1-Pausenstand traf. „Er ist da gestanden, wo ein Torjäger stehen muss“, lobte Riffert seinen Angreifer.

Trotz des Rückstands zeigten sich die Gastgeber in der zweiten Hälfte nicht offensiver. Nach knapp einer Stunde Spielzeit münzte Robin Reichardt die spielerische Überlegenheit der Heimerdinger zum 0:2 um: Nachdem sein erster Schuss von der linken Seite geblockt worden war, versuchte er es im zweiten Versuch mit einem Schlenzer und überwand GSV-Schlussmann Hannes Wunsch.

TSV-Trainer Riffert brachte in der letzten halben Stunde Lars Ruckh für Gudzevic und damit noch mehr Tempo ins Spiel seiner Mannschaft. „In der Schlussphase haben wir unsere Angriffe dann endlich auch zu Ende gespielt.“ In der 82. Minute spielte Ruckh einen perfekten Pass in die Gasse auf Reichardt, der mit seinem fünften Saisontreffer auf 0:3 erhöhte. Für das Schlussergebnis sorgte dann Ruckh selbst: Erst ließ er am Strafraum einen Gegenspieler aussteigen und schlenzte den Ball aus 18 Metern in den Winkel (90.), dann behielt er im Strafraum den Überblick und versenkte den Ball überlegt im langen Eck zum 0:5-Endstand (91.). „Sogar die Pleidelsheimer Zuschauer haben eingeräumt, dass es einen Klassenunterschied zwischen beiden Teams gab“, so Riffert, der sich zudem darüber freuen konnte, dass Spitzenreiter FSV Waiblingen gegen Kellerkind Sindringen/Ernsbach auf eigenem Platz nur zu einem 1:1 kam und somit nur noch mit drei Zählern Vorsprung vor dem zweitplatzierten TSV liegt.TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Oniha, Bortel (80. Bytyci), Fota, Reichardt, Milos (85. Baumeister), Coelho, Stagel (63. Yumurtaoglu), Buxmann, Gudzevic (63. Ruckh).

Rückblick gegen FSV Waiblingen 

TSV Heimerdingen gegen FSV Waiblingen 0:0

Den übermächtigen Gegner in die Schranken verwiesen!

Wir begannen sehr engagiert und hatten gleich eine Anzahl von sicheren Chancen.

Schon ab der 2.Minute hätte es im gegnerischen Tor 2x klingeln können, es war aber wie verhext.

Es war immer irgendwie ein Fuß des Gegners dazwischen.

In den nächsten Minuten kam der FSV Waiblingen fast nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Es häuften sich Chance auf Chance!

Im Bericht der Leonberger Zeitung können Sie die Situationen ausführlicher nachverfolgen.

( Auch auf unserer Homepage nachzulesen.)

Erst 10 – 15 Minuten vor der Halbzeit befreiten sich die Waiblinger etwas von unserem Druck, und hatten auch ein paar Gelegenheiten ein Tor zu schießen.

So gingen wir mit einem hochverdienten 0:0, bei einer großen Zuschauerkulisse, in die Pause.

Einige Waiblinger Fans sagten zu mir: Wir waren eindeutig die bessere Mannschaft.

Meine Antwort: Bringt uns leider nicht weiter, weil wir keine Tore machen.

In der Zweiten Hälfte gab es dann ein kampfbetontes Spiel und beide Seiten hatten noch einige Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden.

Hatte einen Sahne Tag, Lukas Emmrich.( siehe Bild)

Schlussresümee:

Eine sehr gute Leistung gegen eine, mit einigen Oberliga- und Verbandsliga erfahrenen 

Spielern.

Schade wegen den 2 verlorenen Punkten.

Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Eine Nullnummer der rassigen Art

Von Henning Maak

Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga trennen sich der TSV Heimerdingen und der FSV Waiblingen torlos – trotz einiger guter Chancen der Gastgeber.

Der FSV Waiblingen hat als Aufsteiger für Furore gesorgt. Sechs Siege aus den ersten sechs Spielen holte die Mannschaft des ehemaligen VfB- und Kickers-Profis Giuseppe Catizone, der seit der vergangenen Saison an der Seitenlinie die Kommandos gibt. Zwölf Neuzugänge haben die Verantwortlichen geholt, die Hälfte davon mit Oberliga- oder Verbandsligaerfahrung. Das Ergebnis: Seit dem vierten Spieltag steht der FSV an der Spitze – und das hat sich auch nach dem siebten Spieltag nicht verändert, obwohl es Verfolger TSV Heimerdingen als erstem Club gelang, den Waiblingern beim 0:0 einen Zähler abzuknüpfen.

Und unterm Strich ging das Ergebnis in Ordnung. „Mit dem 0:0 kann ich gut leben“, meinte TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel nach der Partie. Allerdings trauerte er ebenso wie die 250 Zuschauer den vergebenen Chancen der Grün-Weißen in der ersten Halbzeit nach. „Da hat uns die Effektivität gefehlt“, konstatierte er. Tatsächlich hatten die Hausherren schon in der 2. Minute eine Doppelchance durch Schüsse von Filip Milos und Pascal Dos Santos Coehlo, die jedoch beide geblockt wurden – und im Gegenzug Glück, dass Schlussmann Lukas Emmrich bei einem Schuss von Alessio Allkollari aus 14 Metern auf dem Posten war.

In der Folge brannten die Heimerdinger ein Offensiv-Feuerwerk ab: Erst schoss Robin Reichardt nach einem zu kurz abgewehrten Eckball aus 17 Metern über das Tor (4.). Sechs Minuten später scheiterte Lars Ruckh nach einer Flanke aus kurzer Distanz am starken Waiblinger Keeper Mario Peric. Und weitere acht Minuten später war Peric erneut zweimal zur Stelle, als Rudolf Buxmann einen zu kurz abgewehrten Ball aus aussichtsreicher Position aufs Tor brachte. Nach dem folgenden Eckball strich ein Kopfball von Filip Milos aus acht Metern knapp am langen Pfosten vorbei.

Die nächste Chance in der 20. Minute hatte erneut Ruckh, der nach einer Ecke einen wuchtigen Kopfball knapp über die Latte setzte. Zehn Minuten später wurde Buxmann aus sieben Metern nach einer Coehlo-Flanke geblockt, der Nachschuss-Schlenzer von Reichardt strich erneut wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Erst in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, die Heimerdinger nicht mehr in die gefährlichen Zonen kommen zu lassen. Die Zuschauer quittierten die Leistung der Heimelf zur Pause mit wohlwollendem Applaus. „Wir hatten von Anfang an Zugriff und haben gute Passstaffetten gespielt“, meinte Co-Trainer Dos Santos Coehlo.

Das wussten die Gäste in der zweiten Hälfte besser zu unterbinden, und sie setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. In der 47. Minute hatte der TSV Glück, nicht in Rückstand zu geraten, als Marcel Zimmermann mit einem Heber den zu weit vor dem Tor postierten Emmrich überwand, der Ball jedoch auf dem Tornetz landete. Christian Stagel hatte anschließend zweimal auf Heimerdinger Seite noch Chancen (50., 51.). Doch dem FSV Waiblingen gelang mit guter Raumaufteilung immer mehr, die Partie in seine Richtung zu biegen. „Waiblingen hat schon ein paar wirklich gute Eins-gegen-Eins-Spieler, die technisch versiert und schwer zu greifen sind“, lobte Dos Santos Coehlo den Gegner. Die Spieldynamik habe sich in der zweiten Hälfte anders entwickelt.

Lukas Emmrich rettete in der 64. Minute mit einer bärenstarken Fußabwehr gegen den durchgebrochenen Igor Jelic. Wenige Minuten später eroberte Jelic in der eigenen Hälfte den Ball und leitete einen Konter ein, seine Flanke stocherte Marcel Zimmermann am Fünfmeterraum haarscharf am Heimerdinger Tor vorbei. Erst in der Schlussphase kamen die Gastgeber noch einmal zu Möglichkeiten: Der eingewechselte Casian Ulici schoss nach einem Ball aus dem Halbfeld aus acht Metern über das Tor (80.), Robin Reichardt traf drei Minuten später aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. So blieb es am Ende bei einem gutklassigen 0:0 und einem Fünf-Punkte-Rückstand der Heimerdinger auf Rang eins. TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Bytyci (66. Oniha), Bortel, Fota – Reichardt, Dos Santos Coehlo, Stagel (58. Ulici), Milos – Ruckh, Buxmann (63. Gudzevic).

Rückblick Lokalderby gegen Rutesheim

Leider 2 Punkte verschenkt!

SKV Rutesheim gegen TSV Heimerdingen 1:1

Viele der zahlreichen Fans beider Mannschaften erwarteten ein Spiel auf Biegen und Brechen, ein richtiges Derby halt.

Was kam –  ein laues Lüftchen.

Nach 11 Minuten die erste Chance für die Rutesheimer.

Ein mustergültiger Angriff auf der linken Seite, der Rutesheimer trippelte nach innen, wurde nur halbherzig angegriffen, der Stürmer bedankte sich  und machte das 1:0 für Rutesheim.

Die Chancen beider Mannschaften in der ersten Halbzeit waren leider Mangelware.

So dauerte es bis zur 55.Minute:

 Schlitzohr Robin Reichardt(siehe Bild) auf der linken Angriffsseite, merkte bei Entfernung von ca 35 Meter, daß der Rutesheimer Torhüter zu weit vor dem Tor stand.

Ein wunderschöner Schuss der hinter dem Torhüter im Rutesheimer Tor in das Dreieck einschlug.

Danach wurden wir immer stärker und hatten auch mehr Spielanteile.

In den letzten 15 Minuten hatten wir dann 100% ige Großchancen, konnten aber leider den Ball nicht im Rutesheimer Tor versenken.

So blieb es leider für uns beim enttäuschenden 1:1.

Das Schlussresümee:

2 Punkte verschenkt!

Daniel Riffert trauerte den verpassten Chancen freilich nach: „Wir hatten spätestens in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, deshalb fühlt sich das 1:1 für mich wie eine Niederlage an“, sagte der TSV-Trainer.

Einen ausführlichen Bericht vom Spiel können Sie auch auf unserer Homepage lesen.

 Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Landesliga-Derby köchelt lange nur auf Sparflamme

Die Fußball-Landesligisten SKV Rutesheim und TSV Heimerdingen trennen sich weitgehend emotionslos 1:1. Zum TSV kommt nun der Spitzenreiter FSV Waiblingen.

Von Jürgen Kemmner

Jubel? Gab’s keinen. Auch keinen Anflug von echter Freude. Und Erleichterung? War ebenfalls kaum zu spüren. Das Derby zwischen der SKV Rutesheim und dem TSV Heimerdingen, auf das die Fußballer, Funktionäre und Fans beider Lager hingefiebert hatte, war dann doch ein Spiel, das mit wenig Emotionen aufwartete und bei dem auch wenig Emotionen nachwirkten.

Das war nicht Fisch, nicht Fleisch“, bemerkte Pascal Haug, der Co-Trainer der SKV, wenige Minuten nach dem Schlusspfiff im Sportpark Bühl, „es fühlte sich alles irgendwie komisch an, die gesamte Stimmung war nicht so, wie man sie bei einem Derby erwartet hätte.“ Sein Heimerdinger Pendant auf der Trainerbank war ebenfalls keineswegs elektrisiert von den 90 Minuten zuvor. „Vor allem die erste Hälfte war komisch“, sagte Daniel Riffert, „auch von den Fans kam irgendwie nichts.“ Denn auch die gut 500 Anhänger wussten nicht so richtig, was sie denn nun von diesem Fußball-Abend halten sollten – was bei manchen vielleicht auch daran gelegen hat, dass der SKV kurzzeitig die Roten Würste ausgegangen waren. Das belegt in bemerkenswerter Weise, dass bei einem Lokalduell ein ärgerlicher Fauxpas nicht nur auf dem Kunstrasen passieren kann und so die Begeisterung gehemmt wird.

Die Partie lebte von der Spannung, ob es denn einen Sieger geben würde, und es war beileibe nicht so, dass es beide Mannschaften nicht versucht hätten. „Es wird der gewinnen, der den Sieg mehr will“, hatte TSV-Trainer Riffert vor dem Match orakelt, wobei der Coach auf die Stammkräfte Lukas Emmrich (Tor), Mittelfeldmann Pascal Dos Santos Coehlo (beide privat verhindert) sowie Sturmtank Lars Ruckh (beruflich verhindert) verzichten musste. Und in der Schlussviertelstunde, als das Derby dann doch noch langsam spielerisch wie emotional an Fahrt aufnahm, wollten sich die Heimerdinger diesen Sieg dann doch noch schnappen.

Erst gegen Ende wird es emotional

Einmal steckte Rudolf Buxmann auf Robin Reichardt durch, der aber an SKV-Schlussmann Jan Göbel scheiterte (70.), dann brachte Sebastian Bortel (87.) im Fallen den Ball aufs Tor, doch erneut verhinderte Göbel den befreienden Torjubel aller TSV-Getreuen, schließlich zischte ein Kopfball von Gabriel Fota knapp am SKV-Gehäuse vorbei (88.). „Wir müssen froh sein“, bekannte SKV-Co Pascal Haug, „dass wir da nicht noch das 1:2 kassieren.“ Daniel Riffert trauerte den verpassten Chancen freilich nach. „Wir hatten spätestens in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel, deshalb fühlt sich das 1:1 für mich wie eine Niederlage an“, sagte der TSV-Trainer.

Zu Beginn waren zunächst die Hausherren von der SKV aktiver, der Führungstreffer fiel dennoch fast überraschend. Maxim Russ war in die Tiefe geschickt worden und marschierte in den Heimerdinger Strafraum – dort, so schien es, warteten alle Verteidiger auf den polizeilichen Befehl „Zugriff!“; weil der aber von keinem gerufen wurde, dribbelte Russ genüsslich an den Heimerdingern vorbei und schob den Ball ins Toreck (11.).

Nach dem 1:1 wird Heimerdingen stärker

Das Spiel wurde nicht rasanter, es plätscherte dahin wie ein tropfender Wasserhahn, der eine Wanne füllt, was für Zuschauer eine echte Geduldsprobe sein kann. Es gab Chancen, die größte zum Ausgleich hatte Leon Baumeister per Kopf nach einer Ecke (29.). Das 1:1 besorgte Robin Reichardt, der erkannt hatte, das Göbel weit vor dem Tor steht und aus 35 Metern abzog, der Ball senkte sich hinter dem Torhüter ins Netz (55.).

So übernahmen die Gäste mehr und mehr das Kommando, waren aber erst gegen Ende zwingend. Die Rutesheimer wurden nur einmal mit einem Kunstschuss von Tim Rudloff gefährlich (86.). Insgesamt ein gerechtes Remis, weil beide Teams den Sieg nicht mit aller Kraft wollten. Die SKV Rutesheim hat spielfrei, der TSV Heimerdingen empfängt am Sonntag den Spitzenreiter FSV Waiblingen. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, meinte Daniel Riffert. Nicht nur, weil Emmrich, Dos Santos Coehlo und Ruckh wieder dabei sind. SKV Rutesheim: Göbel – Schneider, Walter, Kogel, Rudloff – Russ, Gebbert (67. Obert), Weiß (61. Stütz), Strahl (85. Hadergjonaj) – Heiler, Maier (67. Kottucz). TSV eimerdingen: Riesch – Oniha, Baumeister, Bortel, Pellegrino – Fota, Muratlar (58. Milos), Ulici (64. Stagel Alberto), Reichardt – Yumurtaoglu (58. Buxmann), Gudzevic (75. Chirivi).

 Rückblick gegen Ilshofen:

Den 2.Tabellenplatz zurückerobert:

TSV Ilshofen gegen TSV Heimerdingen 1:3

Nach einem sicheren Sieg sind wir wieder zurück am 2.Platz

Der Gegner, abgestiegen aus der Verbandsliga, war überwiegend harmlos.

Sie hatten in der ersten Halbzeit nur eine Großchance.

Schon in der 9.Minute klingelte es im Kasten von Ilshofen.

Robin Reichhardt kämpfte sich links durch, ließ seinen Gegenspieler stehen, und schob den Ball am Torwart zum 1:0 vorbei.

Es wurden noch einige Chancen vergeben, so gingen wir leider nur mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause.

Auch in der 2.Halbzeit gab es keine Impulse von Ilshofen.

Das Spiel plätscherte so vor sich hin.

Es dauerte bis zu 66.Minute bis endlich das 2:0 für uns viel.

Der kurz vorher eingewechselte Furkan Yumurtaoglu (siehe Bild) markierte das erlösende Tor.

In der 80.Minute bekamen wir noch einen Elfmeter zugesprochen, den Lars Ruckh zum 3:0 verwandelte.

Es war sein 1.Saisontreffer.

Danach ein Wehmutstropfen:

Wir hofften auf einen Auswärtssieg ohne Gegentreffer!

In der 87.Minute fiel nach einigen Fehlern der Abwehrspieler noch das 1:3, völlig unnötig, da 7 Minuten vorher ein Spieler von Ilshofen mit Gelb/Rot vom Platz musste.

Unser Trainer war nicht begeistert und ließ auch seinem Ärger freien Lauf.

Das Resümee zum Schluss:

Ein verdienter Auswärtssieg, 3 Punkte auf unserem Konto!

Bericht der Leonberger Kreiszeitung gegen Ilshofen

TSV Heimerdingen siegt – der Trainer grollt

Coach Daniel Riffert ist trotz eines eigentlich souveränen 3:1-Erfolgs des TSV Heimerdingen beim TSV Ilshofen gar nicht zufrieden. Dabei hatte sein Club einmal sogar Glück.

Von Jürgen Kemmner

Das Bessere ist der Feind des Guten. Das Motto geht wohl auf den französischen Philosophen und Aufklärer Voltaire zurück, der vornehmlich im 18. Jahrhundert lebte und von Fußball nichts verstand. Daniel Riffert, der Trainer des Landesligisten TSV Heimerdingen, versteht dagegen allerhand von Fußball, und ihm ist die Voltaire’sche Gedankenwelt nicht fremd, wenngleich das Studium der Geschichte des 18. Jahrhunderts nicht zu seinen Freizeitbeschäftigungen zählt. „Das Gegentor zum 3:1, das ärgert mich wirklich wahnsinnig – das war so brutal unnötig“, grollte Riffert und konnte den sonst souveränen 3:1(1:0)-Erfolg des TSV über einen harmlosen TSV Ilshofen nicht so richtig genießen – was er seinen Schützlingen so auch absolut unmissverständlich nach der Partie mitgeteilt hatte.

Dieses Tor, das den TSV-Coach so echauffierte wie ein lästiger Strafzettel, weil die Parkscheibe nicht ausgelegt war, fiel drei Minuten vor Schluss, wobei die Ilshofener seit der 79. Minuten gar in Unterzahl agierten. Besonders die Entstehung nervte Riffert. Abwehrmann Leon Baumeister vertändelte den Ball im Mittelfeld, danach hatten er selbst und zudem Teamkollege Filip Milos die Chance, die Situation final zu bereinigen – es gelang ihnen nicht, und so lag der Ball am Ende im TSV-Tor. „Dieses Gegentor ärgert mich auch deshalb so unsagbar“, bekannte Riffert, „weil die Ilshofener unser bislang mit Abstand schwächster Gegner waren.“

Im Grunde war’s ein souveräner Sieg über den Ex-Verbandsligisten, der einen großen Aderlass an Personal verkraften musste – nach dem Abstieg verließ mehr als die Hälfte der Mannschaft den Club, der das mit eigenen U-23-Spielern auffing. Bereits nach neun Minuten führten die Gäste, Robin Reichardt hatte sich durchgesetzt, es hätte aber auch schon früher das 1:0 fallen können. Das Team um den spielenden Co-Trainer Pascal Dos Santos Coehlo hatte von Beginn an das Kommando auf dem Platz.

Glück gehabt: Kein Rot für Baumeister

Nur einmal hätte die Begegnung vielleicht einen anderen Verlauf nehmen können, wenn der Schiedsrichter das Foul von Leon Baumeister in der 30. Minute als Notbremse gewertet und Rot statt Gelb gezogen hätte. Nach einem zu kurzen Rückpass von Collins Oniha auf Torhüter Lukas Emmrich stoppte Baumeister den Ilshofener Angreifer nicht regelkonform mit einem Trikotzupfer. Selbst Riffert räumte ein: „Man hätte auch Rot geben können.“

Joker Yumurtaoglu trifft

Geschenkt, der TSV Heimerdingen blieb vollzählig und dominierte das Geschehen ohne alles geben zu müssen. Neuzugang Furkan Yumurtaoglu erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechslung das 2:0 (66.), Lars Ruckh verwandelte einen an Haris Gudzevic verschuldeten Foulelfmeter zum 3:0 (80.) – der schuldige Ilshofener musste mit Gelb-Rot vom Platz. Und als alles auf ein geschmeidiges 3:0-Endergebnis hindeutete, fiel der Gegentreffer. Und verhagelte Trainer Daniel Riffert die Laune gehörig. TSV Heimerdingen: Emmrich – Oniha, Baumeister, Fota, Milos (88. Bytyci) – Stagel (61. Yumurtaoglu), Muratlar (76. Chirivi), Reichardt, Dos Santos Coehlo (84. Kurzweg) – Ruckh, Gudzevic (80. Buxmann).

Rückblick.

Verdiente 1. Saisonniederlage:

TSV Heimerdingen gegen FV Löchgau 1:2

Die Mannschaft von Löchgau war einfach aggressiver, stand sehr hoch und ließ uns einfach nicht zur Entfaltung kommen.

Mann hatte auch das Gefühl, dass die Mannschaft durch die Spielweise der Löchgauer ihre Lust zum Spielen verlor.

Wir machten zu viele Fehler, besonders im Aufbau, so konnte Löchgau immer wieder zu gefährlichen Konter ansetzen.

Einige in der Mannschaft hatten auch einfach nicht ihren besten Tag.

Es kam so, wie es viele Zuschauer befürchtet hatten.

Kurz vor der Halbzeitpause bekamen wir einfach den Ball nicht aus der Verteidigungszone, so hatte der Gegner ein Leichtes, den Ball in unserem Gehäuse unterzubringen.

Auch der Halbzeittee brachte keine Besserung.

Wir schafften es nicht, in die gefährliche Zone einzudringen.

Das 0:2 war eine logische Folge.

Ein Löchgauer setzte sich rechts grenzwertig gegen einen Heimerdinger durch.

Flankte in die Mitte und der Ball war drin.

 Unser Anschlusstreffer von Filip Milos (siehe Bild) in der 88. Minute kam zu spät.

Einer von den sehr zahlreichen Fans bemerkte: Heute war einfach nicht mehr drin!

Das Resümee von unserem Trainer:

Wir waren einfach nicht gedankenschnell genug und haben deshalb unser Spiel nicht durchgebracht. Die Niederlage war Kopfsache, in dieser Liga ist kein Spiel ein Selbstläufer“, lautete Rifferts Schlussfazit

Einen ausführlichen Bericht vom Spiel können sie auch auf unserer Homepage lesen.

 Zur Vorschau:

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag der TSV Ilshofen.

TSV Ilshofen gegen TSV Heimerdingen

Samstag, den 9. September

Spielbeginn ist um 16.00 Uhr

Es fährt wieder ein Bus und es besteht eine Mitfahrgelegenheit.

Abfahrt ist am Sportgelände um 12.30 Uhr.

Bitte bei Uwe Sippel anmelden unter: per E-Mail an priv@uwesippel.de oder telefonisch unter Tel. 0175 2704705. 

Fortsetzung Vorschau:

Lokalderby in Rutesheim.

Mittwoch, den 13. September

SKV Rutesheim gegen TSV Heimerdingen

Spielbeginn ist um 18.00 Uhr 

Wir hoffen auf viele Heimerdinger Fans, die uns dorthin begleiten.

Macht ein Heimspiel für uns daraus!

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Der TSV Heimerdingen leistet sich einen Patzer

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist aus heimerdingen ist nach dem 1:2 am vierten Spieltag gegen den FV Löchgau den Nimbus der Ungeschlagenheit los. Trainer Daniel Riffert redet Klartext.

Daniel Riffert hätte sich die Erklärung für die erste Saisonniederlage einfach machen können und darauf verweisen, dass in Kapitän Sebastian Bortel, Mittelfeldabräumer Martin Kuchtanin und Stürmer Rudolf Buxmann gleich drei wichtige Korsettstangen gegen den FV Löchgau gefehlt haben. Doch er suchte nicht nach Ausreden. „Wir waren einfach nicht gedankenschnell genug und haben deshalb unser Spiel nicht durchgebracht“, lautete seine Erklärung. Mit dem Ball sei die Mannschaft nicht gut in Bewegung gekommen, der Gegner habe nur auf Fehler warten und über seine schnellen Angreifer kontern müssen.

Zudem ging der TSV Heimerdingen mit einem kleinen Nackenschlag in die Kabinen: Bei der letzten Aktion in der ersten Halbzeit bekamen die Gastgeber den Ball zweimal nicht richtig aus dem Strafraum geklärt. Tim Falk legte den Abpraller zu Daniel Däschner, der aus zehn Metern zum 0:1 in die Maschen traf. Unmittelbar danach pfiff der Schiri zur Pause. „Gefühlt hat Falk drei Minuten Zeit gehabt, um den Abpraller abzulegen“, kritisierte Riffert das Abwehrverhalten.

Die Halbzeitführung war allerdings nicht unverdient. Die Mannschaft von Trainer Matteo Battista spielte von Beginn an nach vorne, presste hoch und machte es den Heimerdingern schwer, Anspielstationen für ihr Flachpassspiel zu finden, da die Räume im Mittelfeld eng waren. Stürmer Lars Ruckh ließ sich bisweilen in die eigene Hälfte zurückfallen, um als Anspielstation zu dienen. Bis zum gegnerischen Strafraum kamen die Gastgeber kaum einmal durch. Es musste eine Standardsituation herhalten, um erstmals Gefahr vor dem Löchgauer Tor heraufzubeschwören. Bei einem Freistoß aus 18 Metern halbrechts zirkelte Ruckh den Ball über die Mauer und zwang Löchgaus Schlussmann Sven Altmann zu einer Glanzparade (20.). Offensiv traten allerdings auch die Gäste, die viel mit langen Bällen operierten, anfangs nicht in Erscheinung, lediglich zwei Fernschüsse von Tim Falk (9.) und Daniel Däschner (12.) waren zu verzeichnen.

Der TSV wird nie richtig gefährlich

Mitte der ersten Hälfte hatten die FV-Fans zweimal den Torschrei auf den Lippen: Erst scheiterte Däschner nach einer Kopfballablage vom langen Pfosten aus acht Metern frei am glänzend reagierenden TSV-Schlussmann Lukas Emmrich (25.), eine Minute später zischte der Ball nach einem Schuss aus 14 Metern von Tim Falk knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite bewahrte Keeper Altmann seine Elf in der 30. Minute ein zweites Mal vor einem Rückstand, als er einen Reichardt-Schuss aus acht Metern aus dem Winkel fischte.

Auch in der zweiten Hälfte kam der TSV nicht in die gefährlichen Zonen, die FVL-Akteure nahmen den Gastgebern mit einer aggressiven Spielweise die Spiellust. Zudem fehlten Riffert, der in der 50. Minute die komplette Ersatzbank zum Aufwärmen beordert hatte, offensiv die Alternativen: Als er in der 63. Minute den verwarnten Stürmer Haris Gudzevic vom Platz nehmen musste, konnte er mit Filip Milos nur einen weiteren Mittelfeldakteur bringen.

Der Anschlusstreffer fällt zu spät

Drei Minuten später schlossen die Löchgauer einen Angriff zum 0:2 ab: Ein Gästespieler setzte sich auf der rechten Seite an der Grenze des körperlich Erlaubten gegen Pascal Dos Santos Coelho durch, dessen Pass in den Rücken der Abwehr drosch Däschner aus zwölf Metern unter die Latte. Nach dem zweiten Gegentreffer wirkte der TSV erst recht konsterniert. Dennoch reichte es in der 88. Minute noch zum Anschlusstreffer, weil die Löchgauer Defensive einmal nicht gut sortiert war und Filip Milos den Ball aus kurzer Distanz ins Netz jagen konnte.

Die Schlussoffensive mit vielen langen Pässen und Eckbällen brachte jedoch nicht mehr ein. „Die Niederlage war Kopfsache, in dieser Liga ist kein Spiel ein Selbstläufer“, lautete Rifferts Schlussfazit. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Baumeister, Oniha, Fota, Schlick (75. Chirivi), Dos Santos Coelho, Yumurtaoglu (83. Geppert), Reichardt, Gudzevic (63. Milos), Ruckh.

Bericht von der Leonberger Kreiszeitung

Fußball Landesliga

Von Jürgen Kemmner

TSV Heimerdingen will den starken Start ausbauen..

Der TSV Heimerdingen hat einen Start nach Maß hingelegt – drei Spiele, drei Siege, Tabellenführer in der Landesliga mit der besten Tordifferenz. „Wir haben die Qualität des Kaders gesteigert, obwohl wir in Michele Ancona und Tim Schlichting zwei Leistungsträger verloren haben“, sagt Trainer Daniel Riffert vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen den FV Löchgau, „Wir sind nicht nur besser, sondern auch breiter aufgestellt als vergangene Saison.“

Drei Siege, obwohl Lars Ruckh, der Torjäger vom Dienst, aus privaten Gründen bei zweien nicht dabei war, was die Analyse des Coaches untermauert. Ein Grund, warum es beim TSV so rund läuft wie beim Brezeln backen eines Meisterbäckers, ist die Trainingsbeteiligung. Riffert hatte in den vergangenen Wochen stets mindestens 20 Feldspieler bei den Einheiten. So kann ein Trainer zielstrebig und nachhaltig arbeiten. Nicht zuletzt heizt das den internen Konkurrenzkampf an, weil sich keiner seines Stammplatzes sicher sein kann – das steigert die Qualität der Mannschaft und schlägt sich in spielerischer Konstanz nieder. „Jeder muss Gas geben“, betont der Coach.

Gegner FV Löchgau, im Endspurt der abgelaufenen Runde lange ein Konkurrent der Heimerdinger im Kampf um Platz zwei, ist nicht so lässig aus den Startlöchern gesprintet – mit drei Punkten steht der Club auf Rang zwölf. Eine klare Angelegenheit also? Dem widerspricht Daniel Riffert vehement: „Jedes Spiel muss erst gespielt werden.“ Den Start nach Maß will der TSV Heimerdingen in jedem Fall noch weiter ausbauen.

Wir grüßen weiterhin von oben:

TSV Heimerdingen gegen SV Kaisersbach 4:1.

 Souverän die Tabellenspitze verteidigt.

Spielverlauf:

Wer „Herr im Hause“ ist, wurde schon von Anfang an eindrucksvoll demonstriert.

Allerdings fehlte uns in der 1.Halbzeit der unbedingte Drang auf das gegnerische Tor.

So waren die 100 % igen Chancen Mangelware.

Ganz so -ohne- waren wir dann aber doch nicht.

Ein Schuss von Haris Gudzevic wurde im letzten Augenblick noch abgeblockt und  Gabriel Fota traf aus 7 Metern nur die Latte.

Dann die 34.Minute, eine wunderschöne Kombination zwischen Rudi Buxmann und Haris Gudzevic, die Haris zum 1:0 vollendete.

Eine hochverdiente Führung zur Halbzeit.

Wir kamen neu motiviert aus der Halbzeitpause und hatten gleich einige sehr gute Torgelegenheiten.

Doch es dauerte bis zur 58.Minute, wiederum war  Haris Gudzevic der Torschütze.

Durch eine maßgerechte Vorlage von Robin Reichardt, hatte er keine Mühe das Leder im Tor unterzubringen.

Wieder ein mustergültige Vorlage von Robin Reichardt in der 70.Minute und Rudi Buxmann machte das 3:0.

Schönheitsfleck in der 76.Minute.

Unnötiges Foul im Strafraum.

Den fälligen Elfmeter verwandelte der Kaisersbacher Spieler sicher zum 1:3.

Mit den Schlusspfiff knallte Salvatore Pellegrino den Ball noch zum 4:1 in die Maschen.

Resümee zum Spiel:

Wenig erfolgsversprechende Angriffe der Kaisersbacher.

Wäre die Chancenverwertungen besser ausgefallen,  Kaisersbach wäre mit einer höheren Niederlage nach Hause gefahren.

Fußball ist bekanntlich eine Mannschaftsleistung, aber es haben auch einzelne Spieler manchmal ein besonderes Lob verdient.

Es sei hier unser spielender Co-Trainer, Pascal Dos Santos Coelho, genannt,  der immer anspielbar war und viel Sicherheit in das Spiel brachte. Und in meinen Augen eine sehr gute Leistung ablieferte.

Das Spiel macht Appetit auf mehr! Löchgau ist am kommenden Sonntag zu Gast.

Einen weiteren Spielbericht von diesem Spiel können Sie auf unserer Homepage nachverfolgen.

 Bericht der Leonberger Kreiszeitung  gegen Kaiserbach.

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen behält seine weiße Weste

Der Fußball-Landesligist dominiert die Begegnung gegen den SV Kaisersbach und setzt sich mit 4:1 durch. Nur mit der Chancenverwertung ist Trainer Daniel Riffert noch nicht ganz zufrieden.

Der Coach Daniel Riffert sieht bei seiner Mannschaft eine Entwicklung und wähnt sie auf einem guten Weg. „In den vergangenen Jahren hatten wir öfters Spiele, die wir klar dominiert haben, was sich aber nicht im Ergebnis niedergeschlagen hat“, erklärte er nach dem Schlusspfiff. Dies war gegen die biederen Gäste vom SV Kaisersbach nicht der Fall: Der TSV Heimerdingen durfte im dritten Spiel der Saison nicht nur den dritten Erfolg bejubeln, sondern ließ die deutliche spielerische Überlegenheit in einem klaren 4:1 widerspiegeln. „Ich hatte zu keiner Sekunde der Partie das Gefühl, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen würden“, meinte Riffert, der nur mit der Chancenverwertung seiner Elf nicht ganz glücklich sein konnte.

Allerdings mussten die Gastgeber auf Torjäger Lars Ruckh verzichten, der privat verhindert war. Auch in der Innenverteidigung musste Riffert umstellen, da Sebastian Bortel noch im Familienurlaub weilt. Zum ersten Mal in dieser Saison schenkte der Coach Neuzugang Leon Baumeister das Vertrauen, das dieser absolut zu rechtfertigen wusste. Neben einer grundsoliden Vorstellung in der Viererkette leitete der Innenverteidiger mit einem Vorstoß in der 70. Minute auch das 3:0 ein, als er Robin Reichardt auf dem rechten Flügel bediente, dessen perfekt getimte Flanke Rudolf Buxmann per Kopf aus kurzer Distanz zu verwerten wusste.

Die Gastgeber hatten von Beginn an die Kontrolle in der Begegnung, vor allem der spielende Co-Trainer Pascal Dos Santos Coelho gab der Elf viel Stabilität und war immer anspielbar. Nur den Zug zum Tor ließen die Heimerdinger in der ersten Hälfte ein wenig vermissen. Mehr als ein in letzter Sekunde geblockter Schuss von Haris Gudzevic (14.) und ein Schuss an die Oberkante der Querlatte des aufgerückten Rechtsverteidigers Gabriel Fota (22.) aus sieben Metern sprang an Torchancen in der ersten halben Stunde nicht heraus. Erst einen Ballverlust des SV Kaisersbach in der eigenen Hälfte konnten die TSV-Akteure zur Führung nutzen: Gudzevic und Buxmann spielten einen schnellen Doppelpass, Gudzevic traf freistehend aus 14 Metern (34.) zum verdienten 1:0-Pausenstand.

SV Kaisersbach findet offensiv nicht statt

Zu Beginn der zweiten Hälfte trat der TSV vor dem gegnerischen Tor energischer auf und vergab in den ersten drei Minuten nach Wiederanpfiff drei Großchancen: Gudzevic verpasste den Ball fünf Meter vor dem Tor, Reichardt scheiterte in einer 1:1-Situation an der Fußabwehr von Gästekeeper Walter Duschek, und Coelho traf aus 15 Metern den Ball nicht wie gewünscht. Kaisersbach fand offensiv nicht statt und kassierte unter dem Dauerdruck folgerichtig das 2:0. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite mit drei One-Touch-Pässen hatte Gudzevic keine Mühe, aus kurzer Distanz zu vollenden (58.).

Der TSV vergibt Chancen in Überzahl

Die Gäste schwächten sich selbst, als David Svecak als letzter Mann Buxmann zu Boden riss und Rot sah (66.). Beim Gegentor leistete die TSV-Defensive gütige Mithilfe, als der Schiedsrichter nach einem Zweikampf von Collins Oniha und einem SV-Stürmer im Strafraum auf Strafstoß entschied, den Tim Schneidereit sicher verwandelte (75.). „Abgesehen von dem Elfmeter und einem Fernschuss haben wir nichts aufs Tor bekommen“, zeigte sich Riffert aber mit der Defensivleistung der Mannschaft zufrieden. In Überzahl vergaben Buxmann (81.) und der eingewechselte Furkan Yumurtaoglu (84.) zunächst weitere Treffer, ehe Salvatore Pellegrino nach einer zu kurz abgewehrten Ecke in der Nachspielzeit im Nachschuss für den 4:1-Endstand sorgte. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Baumeister, Oniha, Fota, Schlick, Dos Santos Coelho, Kuchtanin (72. Chiviri), Reichardt, Gudzevic (64. Yumurtaoglu), Buxmann.

Vorschau: Auszug aus der Leonberger Zeitung:

TSV Heimerdingen hofft gegen Kaisersbach auf den dritten Sieg.

Von Henning Maak

TSV Heimerdingen grüßt nach zwei Siegen von der Tabellenspitze.

Mit Kapitän Sebastian Bortel, der mit der Familie im Urlaub ist, muss auch Trainer Daniel Riffert auf eine Korsettstange seines TSV Heimerdingen beim dritten Saisonspiel am Samstag gegen den SV Kaisersbach (17 Uhr) verzichten. In personelle Schieflage gerät seine Mannschaft deswegen jedoch nicht: Neben den etatmäßigen Kräften Collins Oniha und Gabriel Fota stehen auch Leon Baumeister, Daniel Geppert und Arijon Bytyci für diese Position zur Verfügung. Schwerer fällt hingegen der Ausfall von Casian Ulici ins Gewicht, der in der Schlussphase der Partie in Satteldorf am vergangenen Wochenende die rote Karte sah. „Er hat stets mächtig für Betrieb gesorgt, wenn er eingewechselt wurde“, bedauert Riffert.

Vorne eine überragende Qualität

Dass seine Mannschaft gegen den SV Kaisersbach den Erfolg in der eigenen Hand hat, steht für den Coach dennoch fest. „Wir müssen nur wieder gut gegen den Ball arbeiten, vorne haben wir eine überragende Qualität.“ In der vergangenen Saison gab es zwar einen 2:0-Sieg im Remstal, auf eigenem Platz mit einem 3:3 aber einen ärgerlichen Punktverlust gegen Kaisersbach. Mit zwei Siegen wie in dieser Saison ist der TSV Heimerdingen schon lange nicht mehr in eine Runde gestartet. Diese gute Ausgangssituation will man am Samstag ausbauen, bevor mit Löchgau, Ilshofen und Rutesheim Gegner von anderem Kaliber kommen.

Rückblick:

Spvgg Satteldorf gegen TSV Heimerdingen 1:2

Rudolf Buxmann, 9.Minute und Furkan Yumurtaogluin in der 81.Minute zum 2:1 für unsere Mannschaft.

Ein kleiner Wermutstropfen der Platzverweis in der 96.Minute von Casian-Matei Ulici, der zu spät kam und den Gegner zu Fall brachte.

Anschließend gab es eine Rudelbildung zwischen Spieler und Fans.

Es beruhigte sich nachher wieder recht schnell und das Spiel konnte in die Endphase weitergehen.

Zum Spielverlauf:

Man hatte das Gefühl, es gab erstmals ein Abtasten und beide Mannschaften waren auf Ballsicherung bedacht.

Wir erzielten allerdings das wichtige 1:0 und kamen danach immer besser ins Spiel.

Aber leider fiel das 2.Tor nicht.

So kam es wie es kommen musste! Satteldorf gelang durch einen Foulelfmeter der Ausgleich.

In der 81.Minute umkurvte Furkan Yumurtaogluin den Torwart und schob kaltblütig den Ball in das Tor zum Siegtreffer.

Ein Jubelsturm brach bei unseren vielen mitgereisten Fans aus, und die Mannschaft feierte ihren ersten Auswärtssieg.

Resümee vom Trainer, Daniel Riffert:

 „Nicht nur gegen Pflugfelden, auch jetzt gegen Satteldorf haben wir verdient gewonnen“

„Der springende Punkt ist, dass wir gut gegen den Ball arbeiten, außerdem haben wir einen breiten Kader mit 24 Feldspielern und momentan wenig Verletzte.“

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Von Aufrollen ist bislang keine Spur

Von Nathalie Mainka

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen gewinnt auch sein zweites Saisonspiel – in Satteldorf mit 2:1.

Heimerdingen. Zweites Spiel, zweiter Sieg in der noch jungen Saison der Fußball-Landesliga. Der TSV Heimerdingen hat bei der SpVgg Satteldorf mit 2:1 Toren gewonnen und nimmt vorübergehend Platz eins in der Tabelle ein. „Uns in der Favoritenrolle zu sehen, das würde in diesem Moment vielleicht zu weit gehen, zu Beginn der Saison habe ich als Ziel Platz eins bis drei ausgegeben“, sagt Trainer Daniel Riffert. Worüber sich der Coach freut, ist die Tatsache, dass seine Mannschaft so gut in die Runde gestartet ist. Das war in den letzten Jahren nicht immer so – da musste das Team nach einem holprigen Beginn das Feld von hinten aufrollen. „Nicht nur gegen Pflugfelden, auch jetzt gegen Satteldorf haben wir verdient gewonnen“, sagt Riffert. Wie erklärt sich der Coach diesen Saisonauftakt? „Der springende Punkt ist, dass wir gut gegen den Ball arbeiten, außerdem haben wir einen breiten Kader mit 24 Feldspielern und momentan wenig Verletzte.“

In Satteldorf ging der TSV Heimerdingen recht früh in der neunten Spielminute in Führung. Rudolf Buxmann spielte den Ball in die Tiefe auf Robin Reichardt, der flach und scharf auf Buxmann zurück passte. Dessen Abschluss wurde zunächst geblockt, der Abpraller flog Buxmann vor die Füße – diese Gelegenheit ließ er sich nicht entgehen und brachte die Heimerdinger mit 1:0 in Führung. Die Gäste hatten in der Folgezeit etliche Chancen, konnte diese aber nicht in Tore ummünzen.

Den Ausgleich erzielte die SpVgg Satteldorf per Strafstoß. Nach einem langen Pass der Gastgeber steht Heimerdingen nicht gut im gegnerischen Sechzehner, es kommt zum Gerangel. „Ich weiß nicht, ob das ein Foul war, ich stand zu weit weg“, sagte Daniel Riffert. Michael Eberlein glich zum 1:1 aus (70.). Der eingewechselte Furkan Yumurtaoglu sicherte mit seinem Treffer in der 81. Minute Heimerdingens drei Punkte. Sein Ball knallte von der Latte über die Linie ins Tor. Bereits in der Nachspielzeit sah Casian-Matei Ulici die Rote Karte, als er beim Versuch, den Ball zu spielen, in seinen Gegner reingrätschte. „Es gab einige solche Fouls, bei uns hat der Schiedsrichter Rot geben“, sagte Riffert und war nicht ganz einverstanden mit dieser Entscheidung. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Bortel, Oniha, Fota, Dos Santos Coehlo (87. Chirivi), Kuchtanin, Schlick (57. Ulici), Reichardt, Buxmann (89. Baumeister), Gudzevic (57. Yumurtaoglu),

Spvgg Gröningen/Satteldorf gegen TSV Heimerdingen

 Vorbericht der Stuttgarter Zeitung:

Auszüge.

Es wartet eine besondere Herausforderung

Von Henning Maak.

Der TSV Heimerdingen ist bei der SpVgg Satteldorf zu Gast.

Den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel erhofft sich Trainer Daniel Riffert vom Auftritt seiner Elf bei der Spvgg Satteldorf – auch wenn diese mit einem 3:0-Auswärtserfolg beim SV Schluchtern in die Saison gestartet ist. Die besondere Herausforderung für seine Mannschaft sieht er in dem sehr großen Spielfeld des Gegners. „Da müssen wir aufpassen, dass die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht zu groß werden“, erklärt Riffert. In der vergangenen Saison musste sich sein Team mit einem 0:0 in Satteldorf zufrieden geben – allerdings mit einem dezimierten Kader von nur 13 Spielern, sodass Torjäger Lars Ruckh damals Innenverteidiger spielen musste.

Unnötige Tore vermeiden

Just Ruckh ist jedoch am Freitagabend privat verhindert und steht nicht zur Verfügung – wahrscheinlich wird daher Neuzugang Rudolf Buxmann als zweiter Stürmer neben Haris Gudzevic auflaufen. Urlaubsbedingt fehlen wird darüber hinaus Neuzugang Filip Milos, der zum Saisonauftakt beim 5:2-Sieg gegen den TV Pflugfelden einen starken Einstand als Außenverteidiger feierte. Da trifft es sich gut, dass die Sperre von Gabriel Fota abgelaufen ist und auch Salvatore Pellegrino, der Vater geworden ist, wieder voll im Training steht. „Anders als in der vergangenen Saison habe ich jetzt in jedem Mannschaftsteil gute Alternativen“, freut sich Daniel Riffert. Der Coach hofft, dass sein Team seinen guten Auftritt nicht selbst wieder durch unnötige Gegentore wie gegen Pflugfelden zunichtemacht. „Ein 5:0 hätte der gezeigten souveränen Leistung viel mehr entsprochen als ein 5:2“, sagt er.

Rückblick gegen TV Pflugfelden:

TSV Heimerdingen gegen TV Pflugfelden 5:2

Vor zahlreichen Zuschauern ging es gleich richtig zur Sache. Der Gegner hatte keine Sekunde zum Verschnaufen. Vorne ergaben sich viele Chancen und hinten stand die Abwehr.

Doch es dauerte bis zur 26. Minute, bis endlich das ersehnte 1:0 fiel. Robin Reichardt schoss das wichtige erste Tor in der neuen Saison.

Es folgten Chancen im Minutentakt: Einen Kopfball von Lars Ruckh fischte der Torwart aus dem Winkel, Martin Kuchtanin schoss den Ball aus sieben Metern an die Latte. Danach zwei Großchancen von Lars Ruckh, knapp vorbei! Haris Gudzevic konnte den Ball im Strafraum nicht richtig kontrollieren, Chance vergeben.

Lars Ruckh konnte den fälligen Foulelfmeter nicht im Tor unterbringen. Er scheiterte am stark agierenden Torhüter der Gäste.

So gingen wir mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Anfangs der zweiten Hälfte verloren wir etwas den Faden und der Gegner wurde stärker.

Endlich, in der 72. Minute dann das entscheidende 2:0, unser Neuzugang, Rudolf Buxmann, war der Torschütze.

Das 3:0 schoss unser nächster Neuzugang, Casian Ulici. Das 4:0 wiederum Rudolf Buxmann und das 5.de Tor, sein zweiter Treffer  Casian Ulici. Durch ihre Tore haben sich die „Neuen“ gleich richtig gut eingeführt.

Die 2 Gegentore waren nur noch eine Ergebniskorrektur, durch diesen Sieg übernahmen wir die Tabellenspitze.

Das Resümee vom Trainer:

„Das war ein Auftritt, der Lust auf mehr macht.“

 

Bericht der Stuttgarter Zeitung

Der Auftakt ist überaus verheißungsvoll

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen bezwingt im ersten Spiel der neuen Landesligasaison den Aufsteiger TV Pflugfelden deutlich mit 5:2.

Heimerdingen. Der TSV Heimerdingen hat zum Auftakt der neuen Landesligasaison seine Ambitionen auf einen der vorderen Plätze angemeldet. „Das war ein Auftritt, der Lust auf mehr macht. Ich habe deutlich mehr Positives als Negatives gesehen“, zeigte sich TSV-Trainer Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff zufrieden. Vor allem die Leistung in den ersten 45 Minuten war nach seinem Geschmack. „Wir haben hinten überhaupt nichts zugelassen und vorne viele Chancen rausgespielt“, meinte er. Einziges Manko: Die Pausenführung hätte deutlich höher sein müssen als nur mit 1:0.

Der Treffer in der 26. Minute rief allerdings heftige Proteste bei den Gästen hervor: Nach einem Zweikampf am TVP-Strafraum hatte die Schiedsrichterin auf Freistoß für Heimerdingen entschieden und den Ball freigegeben. Während sich einige TVP-Akteure noch um ihren am Boden liegenden Kameraden kümmerten, führte der TSV den Freistoß schnell aus, und Robin Reichhardt hatte keine Mühe, TVP-Keeper Lucas Engel aus zehn Metern zu überwinden. Zuvor hatten die Heimerdinger bereits drei Top-Chancen vergeben: Erst fischte Gäste-Schlussmann Engel einen Kopfball von Lars Ruckh nach einer Flanke von Pascal Dos Santos Coelho aus dem Winkel, nach dem anschließenden Eckball schoss Martin Kuchtanin den Ball aus sieben Metern an die Latte (8.). Zehn Minuten später strich ein 25-Meter-Schuss von Ruckh knapp über die Dreiangeln, und weitere vier Zeigerumdrehungen später zielte Ruckh aus 16 Metern Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Die allergrößte Möglichkeit vergab der 30-Tore-Mann der Vorsaison in der 37. Minute, als er mit einem Foulelfmeter am stark reagierenden TVP-Keeper scheiterte. Und auch der zweiten TSV-Angreifer, Haris Gudzevic, vergab eine Top-Chance, als er nach toller Vorarbeit von Reichardt und Ruckh im Fünfmeterraum den Ball nicht unter Kontrolle brachte (41.). Pflugfelden war mit dem 0:1 zur Pause mehr als nur gut bedient.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verloren die Gastgeber dann allerdings den Faden. „Wir haben uns ein bisschen vom Gegner verrückt machen lassen, und jeder ist einen Schritt weniger gelaufen“, lautete Rifferts Erklärung für den massiven Bruch im Spielfluss. Es dauerte bis zur 72. Minute, ehe der TSV wieder torgefährlich wurde. Nach einem Freistoß von Ruckh produzierte ein Abwehrspieler eine Kopfball-Kerze, Rudolf Buxmann drückte den herunterfallenden Ball dann problemlos im Fünfmeterraum über die Linie. Das war der Dosenöffner für den TSV, der drei Minuten später das 3:0 durch den eingewechselten Casian Ulici nach schöner Spielverlagerung nachlegte.

Danach zeigte die Defensive der Gäste Auflösungserscheinungen, Buxmann konnte in der 80. Minute erneut aus kurzer Distanz auf 4:0 erhöhen. Und auch bei Ulicis zweitem Treffer zum 5:1 (88.) bot die Gästeabwehr nicht viel Widerstand. Dafür kam Pflugfelden durch seinen abschlussstarken Torjäger Ahmet Kocaaga noch zu zwei Treffern (81., 91.). „Die beiden Gegentore nerven mich kolossal“, meinte TSV-Coach Riffert, der nun immerhin weiß, woran er mit seiner in guter Frühform befindlichen Mannschaft noch arbeiten muss. TSV Heimerdingen : Emmrich, Schlick (83. Chirivi), Bortel (91. Baumeister), Oniha (83. Pellegrino), Milos, Reichardt, Kuchtanin (78. Yumurtaoglu), Dos Santos Coelho, Buxmann, Gudzevic (63. Ulici), Ruckh

Vorschau:

Nun wird es ernst:

Die neue Landesligasaison startet.

Unsere Mannschaft hat gleich ein Heimspiel.

Der Aufsteiger der Bezirksliga Enz/Murr ist zu Gast:

TSV Heimerdingen gegen TV Pflugfelden

Sonntag den 13.August,

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr.

So liebe Fans aus Heimerdingen, der näheren und weiteren Umgebung,

seit ihr neugierig wie unsere Jungs in neue Saison starten?

Dann auf nach Heimerdingen!

Nach der unglücklichen knappen Niederlage im Pokal gegen Sonnenhof Großaspach, sind alle sehr auf den Auftakt gespannt.

Ich, als Verfasser dieses Berichtes, wünsche der Mannschaft eine erfolgreiche Saison und den Trainern ein glückliches Händchen bei Ihren Entscheidungen.

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung

Der Blick nach oben ist nicht verboten

Von Jürgen Kemmner und Henning Maak

Die Fußball-Landesliga startet in die Saison, die SKV Rutesheim und der TSV Heimerdingen starten mit unterschiedlichen Erwartungen.

Der TSV Heimerdingen:

Als „durchweg positiv“ bewertet Trainer Daniel Riffert die Vorbereitung seines TSV Heimerdingen auf die neue Saison. „Unsere Neuzugänge haben sich gut eingebracht, die Mannschaft hat noch einmal an Qualität gewonnen und es herrscht eine gute Stimmung“, freut sich der Coach – nicht aber ohne zu betonen: „Das alles zählt am Sonntag nicht, da müssen wir liefern.“ Um 15 Uhr erwarten die Grün-Weißen den Aufsteiger TV Pflugfelden, ein Sieg ist fest eingeplant.

Das Gerüst der Mannschaft haben Riffert und sein neuer Co-Trainer Pascal Dos Santos Coelho im Kopf, wobei es noch die ein oder andere personelle Unsicherheit gibt. Eine davon betrifft Dos Santos Coelho selbst: Der Mittelfeldorganisator leidet an einer Entzündung im Brustbereich, Einsatz fraglich. Gabriel Fota ist noch gesperrt, für ihn steht Collins Oniha in der Innenverteidigung neben Sebastian Bortel. Gökay Muratlar und Christian Stagel Alberto sind im Urlaub, es fallen länger aus Altin Veselaj (Teilriss Syndesmoseband) und Pascal Schüller (Kreuzbandriss).

Nach Rang drei im Vorjahr will der TSV Heimerdingen nun um die Ränge eins bis drei mitspielen. „Ich sehe in dieser Liga keine Mannschaft wie Türkspor Neckarsulm im Vorjahr, die einsam vorneweg marschieren wird“, glaubt Riffert. Zu den härtesten Konkurrenten zählt er die Teams des TSV Crailsheim und des FV Löchgau, Absteiger und Derbyrivale SKV Rutesheim sowie Aufsteiger FSV Waiblingen und den VfR Heilbronn, die sich hochklassig verstärkt haben.

Hoffnung machen die Ergebnisse der Vorbereitung: Im Pokal zwang der TSV Oberligist SG Großaspach in die Verlängerung (3:4), gegen den TSV Münchingen gewannen die Grün-Weißen deutlich 6:0. Lediglich das Finale beim Turnier in Flacht ging mit einer B-Elf gegen Rutesheim 1:3 verloren, zudem ein Test gegen den SV Fellbach (0:4), bei dem Riffert nach der Pause heftig durchwechselte. „In der Offensive haben wir nach dem Abgang von Michele Ancona noch immer viel Qualität, an der Defensive haben wir intensiv gearbeitet“, erklärt Riffert. Das soll am Sonntag der TV Pflugfelden zu spüren kriegen.

Rückblick:

Das Endspiel macht große Lust aufs Derby

Von Jürgen Kemmner

Beim 3:1 der SKV Rutesheim über den TSV Heimerdingen liefern sich die Landesligisten beim Eugen-Essig-Turnier ein kämpferisches Finale.

Weissach. Fritz Walter hätte sich bestimmt wohl gefühlt am Montagabend auf dem Sportplatz des TSV Flacht – es regnete in Strömen, das war bekanntlich das bevorzugte Wetter des Weltmeisters von 1954, wie auch die jüngeren Fußball-Freunde im Film „Das Wunder von Bern“ erfahren haben. Die Männer der SKV Rutesheim und des TSV Heimerdingen haben offenbar auch ein paar Fritz-Walter-Gene in ihrem Erbgut – kämpferisch und entschlossen beharkten sie sich im Finale des Eugen-Essig-Turniers.

3:1 für die SKV lautete das Resultat nach 60 Minuten, die damit den Wanderpokal zum fünften Mal gewann und ihn nach dem Erfolg im Vorjahr wieder mit nach Rutesheim nehmen durfte. „Von der 40. Minute an kippte die Partie in unsere Richtung“, sagte SKV-Trainer Christopher Baake, „diesen netten Erfolg nehmen wir gerne mit.“ Nach 13 Minuten war sein Team durch einen Kopfballtreffer von Constantin Kogel in Führung gegangen, danach drückte der TSV auf den Ausgleich, den Routinier Gabriel Fota ebenfalls per Kopf besorgte (20.). Die Heimerdinger waren mit einer 1-B-Elf angetreten, nachdem die Stammkräfte noch am Sonntagabend im WFV-Pokal gegen die SG Sonnenhof Großaspach (3:4 n.V.) über 120 anstrengende Minuten hatten gehen müssen. „Auch die zweite Garde ist topfit, die Jungs sind dran“, lobte Coach Daniel Riffert, „sie waren mit der SKV absolut auf Augenhöhe.“ Auch Baake hatte nicht seine personell allerbeste Truppe bei der SKV aufgeboten, sondern ein paar Stammkräfte geschont.

Es war ein bissiges Duell der Landesligisten, ein körperliches mit ordentlich Brisanz, in dem es oft nicht zimperlich zuging, mit zunehmender Spielzeit sammelten die Akteure auch Verwarnung um Verwarnung ein. Vor der Pause und kurz danach hatten die Heimerdinger einige Chancen zur Führung, doch sowohl den satten Schuss von Marius Riedmiller als auch die Volley-Abnahme von Stefan Schlick parierte Rutesheims Keeper Jan Göbel. „Die Führung wäre verdient gewesen“, bemerkte Riffert.

Dann eroberte die SKV wieder das Kommando beim Regenfestspiel. Nach einem Foul an Kogel im 16er gab es Mitte der zweiten Hälfte einen Strafstoß für Rutesheim (50.) – und den verwandelte Janis Lamatsch trocken, sofern das bei diesem Wetter überhaupt möglich war. Es folgten weitere Chancen, Markus Wellert scheiterte an TSV-Goalie Maik Riesch, und just als der Schiri drei Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, machte Wellert mit dem 3:1 alles klar. „Wer das gesehen hat“, meinte Baake, „der ahnt, was in der Landesliga auf uns zukommt.“ Man darf sich am 13. September im Sportpark Bühl auf ein explosives Derby freuen.

Im Spiel um Platz drei hatte zuvor, als noch kein Fritz-Walter-Wetter herrschte, der Bezirksligist SV Leonberg/Eltingen den Gastgeber TSV Flacht aus der Kreisliga A locker, lässig und ein bisschen leichtsinnig mit 5:1 besiegt – und dabei von drei Elfmetern nur einen im Tor versenkt. Erst hatte Patrik Hofmann den Ball neben das Tor gesetzt, dann scheiterte Ennio Ohmes an TSV-Keeper Jonas Welting, Kapitän Marco Seufert verwandelte sicher zum 4:1. Ohmes, Patrik und Florian Hofmann trafen aus dem Spiel heraus, Seufert steuerte noch das 5:1 bei. Für Flacht traf Patrick Essig.

Rückblick vom Sonntag.

Was für ein Spiel!

Erst in der Verlängerung konnte sich der große Favorit, die Oberligamannschaft von Sonnenhof Großaspach, gegen eine großartige kämpfende Heimerdinger Mannschaft durchsetzen.

Vor einer Rekord Kulisse von fast 500 Zuschauern kam der Gegner nur zu einem in der Verlängerung erzielten Treffer zu einem knappen Erfolg.

TSV Heimerdingen gegen SG Sonnenhof Großaspach 3:4 i.V.

Wir gingen schon in der 5.Minute  mit 1:0 in Führung Torschütze Neuzugang Rudi Buxmann.

Ein Knaller in den Winkel.

Dann das 1:1, durch Elfmeter.

2:1 für uns, Torschütze Harris Gudzevic.

Er verwandelte einen Foulelfmeter.

Tor für Sonnenhof, 2:2.

3:2, Abstauber Tor von Christian Stagel-Albero nach einen Kopfball an das Lattenkreuz.

Halbzeitstand 3:2!

Ein kleines Durcheinander im eigenen Strafraum, 3:3.

Spielende. Verlängerung.

In der 100.Minute der Siegtreffer der Gäste.

Danach verließen uns etwas die Kräfte und Sonnenhof ließ nichts mehr zu.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Mannschaft für diese klasse Leistung, das war eine super Werbung für den Heimerdinger Fußball.

Vorschau

                                     Bericht der Stuttgarter Zeitung:

TSV Heimerdingen:

Kopf hoch trotz Niederlage

Von Henning Maak

In der zweiten WFV-Pokalrunde setzt sich die SG Sonnenhof Großaspach erst in der Verlängerung mit 4:3 gegen den Landesligisten durch. TSV-Trainer Daniel Riffert lobt seine kämpferische Mannschaft.

Der TSV Heimerdingen hat im Geschichtsbuch des Verbandspokals einige bedeutende Spuren hinterlassen. 2012 unterlagen die Grün-Weißen im Viertelfinale dem damaligen Drittligisten und späteren Pokalsieger 1. FC Heidenheim vor mehr als 1000 Zuschauern knapp 1:2. Einen Rekordbesuch mit 1500 Zuschauern gab es im Oktober 2013, als der TSV Heimerdingen erneut das Viertelfinale des WFV-Pokals erreichte und sich dem damaligen Drittligisten Stuttgarter Kickers 0:3 geschlagen geben musste.

Auch die Partie der zweiten Verbandspokalrunde am Sonntagabend gegen den letztjährigen Oberliga-Vizemeister SG Sonnenhof Großaspach wird in den Vereinsannalen des TSV Heimerdingen einen bedeutenden Platz einnehmen. Das ließ sich schon an der Anzahl der Fahrzeuge vor dem Anpfiff rund um das Vereinsgelände absehen: Weit und breit gab es keinen einzigen freien Parkplatz mehr, teilweise wurden sehr kreative Parklösungen gefunden. Rund 700 Zuschauer waren Zeuge, wie der Landesligist den Gästen über 120 Minuten alles abverlangte, am Ende jedoch mit 3:4 als Verlierer vom Platz ging. „Ich bin dennoch stolz auf die Jungs, sie haben eine Top-Leistung abgerufen“, lobte TSV-Coach Daniel Riffert, der mit dem Team bis Sonntagmittag im Trainingslager gewesen war.

Von Beginn an zeigte der Landesligist auf dem kleinen Kunstrasenplatz keinen Respekt vor dem zwei Klassen höher spielenden Gegner: Den ersten Schuss von Haris Gudzevic konnte SG-Keeper Maximilian Reule parieren (2.), doch der zweite von Sturm-Neuzugang Rudi Buxmann schlug zur 1:0-Führung im Torwinkel der Gäste ein (5.). Christian Stagel Alberto hatte das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch am stark reagierenden Gäste-Schlussmann (13.). Im Gegenzug zeigte der Unparteiische auf den Punkt, nachdem Dominik Salz im Laufduell mit einem TSV-Verteidiger im Strafraum zu Fall gekommen war. SG-Kapitän Volkan Celiktas verwandelte zum 1:1. Die Hausherren spielten dennoch weiter nach vorne und bekamen fünf Minuten später ihrerseits einen Strafstoß, als Haris Gudzevic zu Fall kam. Der Gefoulte verwandelte zur erneuten Führung.

Der TSV geht dreimal in Führung

Doch auch diese währte nicht lange: In der 27. Minute bewies Celiktas bei einem Freistoß aus dem Halbfeld das beste Timing beim Kopfball und traf zum 2:2. Doch obwohl die Gäste die Partie nun mehr und mehr dominierten und die ganze Breite des Spielfeldes nutzten, ging der Außenseiter erneut in Führung: Nach einem weiten Einwurf und einem Kopfball an die Latte schaltete Stagel Alberto am schnellsten und nickte aus kurzer Distanz zur 3:2-Führung ein (31.).

Nach der Pause gibt Großaspach Gas

In der zweiten Hälfte drängte der Favorit die Riffert-Elf tief in deren Hälfte und kam zwangsläufig zu Torchancen. Ein verlängerter Eckball landete an der Latte (55.), TSV-Keeper Lukas Emmrich parierte per Fuß Nico Engels Schuss aus zehn Metern ((57.). In der 71. Minute musste sich aber auch Emmrich geschlagen geben, als Celiktas im dritten Nachschuss nach einer Ecke mit seinem dritten Treffer zum 3:3 ausglich. Die Heimerdinger kamen zu nur wenigen Entlastungsangriffen, die meist über Robin Reichardt liefen, dessen Abschlüsse waren aber zu unpräzise. Es dauerte bis zur 98. Minute, bis der 1,90-Sturmtank Dominik Salz per Kopf die Überlegenheit der Gäste zum 4:3-Siegtreffer ummünzen konnte. Beim TSV war man aber nach dem Schlusspfiff alles andere als traurig. „Über weite Strecken hat man keinen Klassenunterschied gesehen, darauf kann man aufbauen“, sagte Coach Riffert. TSV Heimerdingen: Emmrich, Schlick, Bortel (70. Muratlar), Oniha, Milos (66. Geppert), Reichardt, Dos Santos Coelho, Kuchtanin, Stagel Alberto (59. Ulici), Buxmann (101. Riedmiller), Gudzevic (64. Yumurtaoglu).

Am kommenden Wochenende gibt es das Highlight des Jahres.

Pokalspiel 2.Runde:

TSV Heimerdingen gegen SG Sonnenhof Großaspach(Oberliga)

Sonntag den 30.Juli

Spielbeginn ist um 18.00 Uhr.

Der TSV Heimerdingen würde sich sehr freuen wenn viele Fans den Weg zu unserem Sportgelände finden würde. Wir bräuchten jede Unterstützung um gegen diesen übermächtigen Gegner bestehen zu können.

Auch ein ehemaliger Spieler von uns spielt jetzt bei der SG Sonnenhof.

Neugierig! Dann auf nach Heimerdingen.

Rückblick.

Am Sonntag den 23.Juli geht es nach Ehningen zum TSV.

TSV Ehningen gegen TSV Heimerdingen

Das Spiel wurde von Ehningen wegen Spielermangel abgesagt!

Zweites Vorbereitungsspiel:

SpVgg Warmbronn gegen TSV Heimerdingen 1 : 6

Wir gingen mit einem 5:1 Vorsprung in die Halbzeitpause.

Es ging leider in der 2.Hälfte der Spielfluss etwas verloren, so erzielten wir nur noch ein Tor.

Das erste Vorbereitungsspiel:

MTV Stuttgart war am vergangenen Sonntag unser erster Gegner in der neuen Saison.

Der Gegner ist ganz souverän in die Landesliga II  aufgestiegen.

Zum MTV Stuttgart:

8900 Mitglieder bei 41 Sportarten!

Das Ergebnis:

TSV Heimerdingen gegen MTV Stuttgart 1:0

Die Mannschaft war vom Co-Trainer, Pascal Dos Santos Coelho, bestens eingestellt und gewann hochverdient.

Sie hatten sehr viele Chancen, belohnten sich aber nicht.

Das 1:0 machte unser Torjäger Lars Ruckh.

Die Neuzugänge beim TSV Heimerdingen:

Marius Riedmiller TSF Ditzingen

Filip Milos TSF Ditzingen

Niklas Wegener TV Zuffenhausen

Leon Baumeister SV Perouse

Daniel Geppert TSV Heimerdingen II

Dennis Chirivi TV Oeffingen

Casian Ulici SV Perouse

Rudi Buxmann SC Stammheim

Martin Kuchtanin VfB Neckarrems

Es geht wieder los.

Am letzten Montag, den 10.Juli begann wieder das Abenteuer Landesliga!

Das neue Trainerteam(siehe Bild), bat zum Trainingsauftakt.

Trainer Daniel Riffert und sein neuer  spielender Co-Trainer Pascal Dos Santos Coehlo, versammelte nach der Sommerpause die Mannschaft mit den Neuzugängen auf unserem neuen Kunstrasen.

Die Neuzugänge werde ich dann ab den nächsten Ditzinger Anzeiger vorstellen.

Das erste Vorbereitungsspiel findet am Mittwoch den 19.Juli statt.

Wir spielen um 19.00 Uhr bei der Spvgg Warmbronn.

Bilder vom Auftakt:

Zum Schluss der Saison, möchten wir uns ganz herzlich bei den treuen Fans bedanken!

Egal welche Entfernungen zu bewältigen waren, es waren immer zahlreiche Fans die uns vor Ort unterstützt haben.

Danke!

Zum Abschluss noch einen ganz herzlichen Dank an die vielen Unterstützer, dem Freundeskreis und den Sponsoren, die uns die Treue gehalten haben.

Das Neueste hier natürlich auf unserer Homepage.

Jetzt ist erstmal Pause!

Trainingsbeginn ist am 10.Juli

Aktuelle Meldungen kommen in kürze!

Bericht der Stuttgarter Zeitung

Positive Bilanz trotz verpasster Relegation

Von Henning Maak

Der TSV Heimerdingen hat sich in der Fußball-Landesliga defensiv stabilisiert. Es hören jedoch zwei Führungsspieler auf.

Natürlich ärgert man sich beim TSV Heimerdingen ein bisschen, dass in der abgelaufenen Landesligasaison der Relegationsplatz und damit die Chance auf den Wiederaufstieg in die Verbandsliga verpasst wurde. Vier Zähler fehlten den Grün-Weißen am Ende auf den TSV Crailsheim, und Trainer Daniel Riffert weiß nur zu genau, wo diese liegen gelassen wurden: „Es waren nicht die Punktverluste in den letzten fünf Spielen, sondern wir waren in der gesamten Hinrunde zu inkonstant“, sagt er.

Nach einem großen personellen Umbruch vor der Saison hatte der TSV vor allem in der Defensive Probleme: Elf Teams hatten zur Winterpause weniger als die 34 Gegentreffer der Heimerdinger. Zum Vergleich: In den 17 Spielen der Rückrunde kamen nur noch 24 hinzu, die Saisonbilanz von 58 Gegentoren wird nur von sechs Teams unterboten. Verlassen konnte sich das Riffert-Team zu jeder Zeit auf seine Offensive: Mit 98 Treffern wurde die magische Marke von 100 Toren nur knapp verfehlt. Mehr als die Hälfte erzielten Lars Ruckh (30) und Michele Ancona (23), die die Ränge eins und zwei in der Torjägerliste der Landesliga belegen. Nur in drei von 30 Begegnungen gelang dem TSV kein Treffer.

Dass es in der Vorrunde immer wieder zahlreiche Gegentore wie die beiden 1:5-Niederlagen in Obersontheim und auf eigenem Platz gegen Neckarrems sowie ein 4:4 beim VfR Heilbronn gab, lag auch daran, dass Riffert seine Innenverteidigung regelmäßig umbauen musste. Tim Schlichting war immer wieder mal verletzt, Gabriel Fota musste mehrmals auf der rechten Seite aushelfen. Zudem fehlte mit Pascal Dos Santos Coelho über die komplette Vorrunde der Staubsauger vor der Abwehr. „Mit seiner Physis läuft er unheimlich viele Räume zu“, macht Riffert dessen Bedeutung klar. Stabiler wurde die Defensive in der Rückrunde, als der Coach den Ex-Freiberger Oberligaakteur Sebastian Bortel aus dem defensiven Mittelfeld neben Fota in die Innenverteidigung zurückzog.

Letzten Endes nutzte es dem TSV Heimerdingen nichts, dass er die beiden direkten Duelle gegen den Konkurrenten TSV Crailsheim deutlich für sich entschied (8:2 und 4:1), da in der Rückrunde zwar nur drei Spiele verloren gingen, allerdings auch der ein oder andere unnötige Punktverlust wie beim 1:1 gegen Croatia Bietigheim oder den Niederlagen in Oeffingen (3:5) und Oppenweiler-Strümpfelbach (2:3) unterliefen. Für Riffert ist Platz drei in seiner zweiten kompletten Saison als Chefcoach dennoch ein Erfolg – dafür verweist er auf den TSV Ilshofen: „Sie sind nach zwei Abstiegen von der Oberliga in die Landesliga durchgereicht worden. Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach einem Abstieg automatisch wieder oben mitspielt“.

In der nächsten Saison will der Coach mit seinem Team wieder oben angreifen, Rang eins bis drei gibt er als Saisonziel aus. Kompensieren muss das Team den Abgang zweier absoluter Leistungsträger: Michele Ancona, der in den sieben Jahren beim TSV fast 100 Tore erzielt hat, will sich mehr um seine Familie kümmern. Kapitän Tim Schlichting, der in elf Jahren mehr als 200 Spiele für die Grün-Weißen bestritten hat, wird fußballerisch kürzer treten. Zudem wird Daniel Siegler, der zu Saisonbeginn nochmals als Torhüter eingesprungen war, Torspieler-Trainer bei der TSG Backnang. Und auch Co-Trainer Thomas Riffert wurde nach der letzten Partie gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach verabschiedet.

Sieben Neuzugänge müssen dafür ins neue Team integriert werden. Als Ancona-Nachfolger und neuer Sturmpartner von Lars Ruckh kommt Rudi Buxmann vom SC Stammheim, mit dem Ruckh dort schon zusammen gespielt hat. Zwei Akteure stoßen vom SV Perouse zum TSV: Leon Baumeister und Casian Ulici. Während Ersterer mit seinem Gardemaß als Schlichting-Nachfolger aufgebaut werden soll, bringt Ulici Tempo auf beiden Außenbahnen mit. Als weiterer potenzieller Innenverteidiger wird Daniel Geppert aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. Zudem gehören Torhüter Niklas Wegner (TV Zuffenhausen), Mittelfeldakteur Dennis Chirvi (TV Oeffingen) und Rechtsverteidiger Filip Milos (TSF Ditzingen) zum neuen Team. Trainingsauftakt ist am 10. Juli.

DER TSV FÜR STATISTIK-LIEBHABER

Torjäger  Lars Ruckh war sowohl treffsicherster Heimerdinger als auch bester Torschütze der Landesliga Staffel 1.

Insgesamt erzielte der TSV Heimerdingen 98 Saisontreffer.

1. Lars Ruckh 30

2. Michele Ancona 23

 3. Sebastian Bortel 9

 3. Robin Reichardt 9

 5. Haris Gudzevic 8

6. Stefan Schlick 7

 7. Gabriel Fota 6

8. Pascal d. Santos Coelho 2

 Dauerbrenner :Die Spieler sortiert nach Einsätzen und Einsatzminuten. 

1. Robin Reichardt 34/2993

 2. Fota Gabriel 32/2861

3. Lars Ruckh 34/2856

 4. Salvat. Pellegrino 32/2818

5. Michele Ancona 31/2447

 6. Sebastian Bortel 28/2382

 7. Stefan Schlick 28/2124

 8. Gökay Muratlar 30/1788

9. Ch. Stagel Alberto 27/

1585 10. Lukas Emmrich 17/1509

Fortsetzung vom letzten Donnerstag.

Letztes Saisonspiel.

Nach unserem Kantersieg gegen Oppenweiler/Strümpfelbach- den Bericht konnten sie am letzten Donnerstag im Ditzinger Anzeiger lesen- war nach dem Spiel leider der Zeitpunkt gekommen, Abschied von einigen Spielern zu nehmen.

Die Stuttgarter Zeitung schrieb:

Mit rührenden Worten wurden Ancona und der zuletzt lange verletzte Kapitän Tim Schlichting in den Fußball-Ruhestand verabschiedet – für viele in Heimerdingen ein Moment zum Weinen.

Können Sie auch auf unserer Homepage nachlesen, unter

www.tsv-heimerdingen.de

Verabschiedung:

Danke Markus Riffert, für die Unterstützung deines Bruders als Co-Trainer.

Danke Daniel Siegler, Fußballrentner.

War zur Stelle als man ihn dringend brauchte, zum Beispiel als alle 3 Stammtorhüter im Urlaub waren.

Danke Michele Ancona, Beruf und Familie gehen jetzt vor.

7 Jahre TSV, 177 Spiele und 87 Tore in der Landes- und Verbandsliga!

Danke Tim Schlichting, unser jahrelanger Kapitän war zuletzt lange verletzt.

11 Jahre TSV und 208 Spiele in der Landes- und Verbandsliga!

Nochmals Danke Euch allen!

So nun geht es in die Sommerpause.

Wir sehen uns bald wieder!

Noch eines zum Ende der Saison:

Wir, vom TSV Heimerdingen, möchten uns ganz herzlich bei den treuen Fans bedanken.

Sie waren da, ob Regen oder Schnee, Wärme oder Kälte und hatten uns großartig unterstützt. Auch auswärts wurden wir mit großer Fangemeinde und voller  Begeisterung begleitet.

Herzlichen Dank auch an alle die mitverantwortlich waren, Heimerdingen an der Spitze der Landesliga zu halten. Dazu gehören auch alle Helfer die im Hintergrund und ohne Aufhebens immer da waren.

Jetzt noch ein Dankeschön an alle Sponsoren die den TSV in der Saison 22/23 bestens unterstützt haben. Ohne sie wäre eine Landesliga nicht möglich. Danke!

Rückblick Samstag 10.Juni:

Zum Abschluss ein Kantersieg:

TSV Heimerdingen gegen SG Oppenweiler-Strümpfelbach 8:1

Resümee:

Die Saison mit einem ausgezeichneten 3.Platz abgeschlossen.

Zum Spiel:

Die Gäste mussten unbedingt mindestens einen Punkt holen, um noch eine Chance zu haben in der Liga zu bleiben.

Eine große Fangruppe begleiteten sie nach Heimerdingen.

Es war vermutlich kaum noch jemand in Oppenweiler/Strümpfelbach zu Hause.

Unsere Mannschaft ließ von Anfang an keine Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen möchte und dass Punkte nicht verschenkt werden.

Unser Torjäger Lars Ruckh, eröffnete den Torreigen in der 14.Minute durch einen Hammer in das gegnerische Dreieck.

Vor einer Rekord Kulisse von knapp 300 Zuschauern, legte Michele Ancona nach und erhöhte auf das 2:0.Es waren gerade mal 20 Minuten gespielt.

Weiter ging es kurz  vor Halbzeit, Robin Reichardt machte das 3:0.  und mit dem Pausenpfiff kam noch das 4:0 durch Stefan Schlick.

Da verließen schon die ersten Gästezuschauer unser Sportgelände.

Viele Zuschauer hatten nun erwartet, wir schalten einen Gang zurück, aber nichts dergleichen geschah!

Unser Torjäger Lars Ruckh (siehe Bild) wurde in die Schnittstelle angespielt, ließ seine Gegner stehen, lief allein auf den Torwart zu und markierte kaltblütig seinen 30.Saisontreffer!

Er wurde übrigens auch der Torschützenkönig in der Liga!

Das Ehrentor zum 5:1 war eigentlich nur eine Kosmetik Korrektur.

In der 69.Minute durfte nochmals unser „alter“ Haudegen Daniel Siegler in unser Tor.

Er ließ aber nichts mehr anbrennen.

Danach war noch nicht Schluss mit den Toren, es sollte weitergehen.

Michele Ancona (siehe Bild)

erzielte noch einen Hattrick in seinem letzten Spiel für den TSV, zum Tor 6,7 und 8.

Er wurde Zweiter in der Torjägerliste der Landesliga!

Schlussresümee:

Unser Trainer Daniel Riffert meinte noch nach dem Spiel: „Ein bisschen mehr hätte ich von einer Mannschaft, für die es um alles geht, schon erwartet“.

Teil 2 am nächsten Donnerstag hier an dieser Stelle.

Das Neueste erfahrt ihr wie immer auf unserer Homepage unter

www.tsv-heimerdingen.de

Auch einen Bericht der Stuttgarter Zeitung vom Spiel gegen SG Oppenweiler-Strümpfelbach, steht dort zum Lesen.

Bericht der Stuttgarter Zeitung zum Saisonfinale:

Am Ende wird es beim TSV Heimerdingen sehr emotional.

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen deklassiert die Gäste der SG Oppenweiler-Strümpfelbach mit 8:1 – nach dem Schlusspfiff wird es sehr rührig und es rollen Tränen.

Von Henning Maak

Die Partie des TSV Heimerdingen war eine von lediglich zweien am letzten Spieltag, die für das Schlussklassement von Bedeutung waren. Die SG Oppenweiler-Strümpfelbach lieferte sich mit dem punktgleichen VfB Neckarrems, der in Kaisersbach antrat, ein Fernduell um den Relegationsplatz. Gerüchtehalber sollte mehr als nur ein Kasten Bier in der Umkleide der Gastgeber landen, wenn ein Punkt für das Team aus dem Remstal herausspringen würde. Doch darauf ließ sich die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert, die Kapitän Tim Schlichting und Stürmer Michele Ancona einen würdigen Abschied bereiten wollte, nicht ein: Mit einem 8:1-Kantersieg schickte der TSV den Aufsteiger in die Bezirksliga zurück und feierte vor der Rekordkulisse von rund 300 Zuschauern bei Sonnenschein einen Saisonabschluss wie aus dem Bilderbuch.

Die Gäste bemühten sich um Torchancen, waren aber offensiv harmlos. Heimerdingen hatte von Beginn an mehr Ballbesitz und ging in der 14. Minute durch Torjäger Lars Ruckh, der einen zu kurz abgewehrten Ball elegant verwertete, 1:0 in Führung. Möglicherweise wäre die Partie anders verlaufen, wenn Even Stoppel zwei Minuten später nicht aus spitzem Winkel am TSV-Gehäuse vorbeigeschossen hätte. Stattdessen bewies Michele Ancona Torjägerqualitäten, als er sich im SG-Strafraum um seinen Gegenspieler herumdrehte und zum 2:0 traf (20.).

Pech hatten die Gäste, als der Ball nach einem Freistoß immer länger wurde und an der Latte landete (26.) und kurz darauf der aufgerückte Innenverteidiger Malik Hassler nach einem weiteren Freistoß den Ball per Kopf knapp über die Latte setzte. Gästecoach Daniel Funk brachte bereits in der 30. Minute einen dritten Stürmer für mehr Offensivpower und stellte defensiv auf eine Dreierkette um. Doch das hohe Pressing bereitete den ballsicheren Heimerdingern keine Probleme – im Gegenteil. Sie nutzten die sich bietenden Räume zu zwei weiteren Treffern vor der Pause durch Robin Reichardt (43.), der nach einer schönen Spielverlagerung traf, und Stefan Schlick (45.) mit einem trockenen Flachschuss zum 4:0 – zur Halbzeit war der Abstieg der Gäste faktisch besiegelt.

Michele Ancona feiert einen Hattrick

Doch der TSV steckte auch in der zweiten Hälfte nicht zurück und kam durch Ruckhs 30. Saisontreffer nach einem Solo (59.) und einen Hattrick von Michele Ancona (72., 79., 88.) – zwei Abstaubertore und ein Foulelfmeter – zum 8:1. Für die schwachen Gäste reichte es nicht zu mehr als zum Ehrentreffer durch Luca Krämer (59.). „Ein bisschen mehr hätte ich von einer Mannschaft, für die es um alles geht, schon erwartet“, meinte TSV-Coach Daniel Riffert nach dem Abpfiff. Mit rührenden Worten wurden Ancona und der zuletzt lange verletzte Kapitän Tim Schlichting in den Fußball-Ruhestand verabschiedet – für viele in Heimerdingen ein Moment zum Weinen. TSV Heimerdingen: Emmrich (69. Siegler), Pellegrino, Peringer, Schlichting (62. Oniha), Stagel Alberto, Schlick (79. Debus), Dos Santos Coelho, Muratlar, Reichardt, Ancona (90. Kolb), Ruckh.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung.

Fair geht vor beim TSV

Von Jürgen Kemmner

Auch wenn die Heimerdinger nur um die goldene Ananas spielen, will der Fußball-Landesligist dem Gegner die Punkte nicht schenken.

Ditzingen. Ein Saisonendspurt ist eine Phase, in der sich zeigt, wie groß die Charakterstärke und der Sportsgeist einer Mannschaft sind. Wenn es für den einen Club um nichts mehr, den anderen im Aufstiegsrennen oder Abstiegskampf aber um alles geht, darf man nicht darauf vertrauen, dass jedes Team diese Werte gleichermaßen verkörpert. Meister Türkspor Neckarsulm hatte bis zum 30. April, als mit dem 3:1-Sieg beim TSV Heimerdingen der Titel feststand, in 28 Partien nur eine Niederlage erlitten sowie dreimal remis gespielt – seitdem gelang dem Meister in fünf Matches jedoch mit vier Niederlagen sowie einem Remis kein einziger Sieg mehr. Das sind Fakten und ist keine Unterstellung – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Beim TSV Heimerdingen geht es seit dem vergangenen Wochenende und dem tristen 0:0 in Satteldorf auch nur noch um eine goldfarbene Ananas, weil Platz zwei nicht mehr erreichbar ist. Dennoch betont Daniel Riffert vor der Heimpartie an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach: „Wir werden die Punkte nicht verschenken, auch wenn wir wissen, dass unser Gegner im Kampf gegen den Abstieg steckt. Da sind wir Sportsmänner genug.“ Fair geht vor, auch wenn der TSV personell arg gebeutelt ist und der Trainer sein Personal ziemlich zusammenstupfen muss. Haris Gudzevic fehlt, Gabriel Fota ist noch gesperrt, Sebastian Bortel kehrt erst kurz zuvor aus dem Urlaub zurück – immerhin hat Riffert ausreichend Spieler zur Verfügung, dass Lars Ruckh wieder auf seiner gewohnten Position in der Offensive spielen kann. In Satteldorf stand er in der Innenverteidigung.

Abseits des Sportsgeistes wollen die Heimerdinger einen positiven Saisonausklang, Platz drei ist ja auch was Ordentliches, außerdem sollen Michele Ancona und Tim Schlichting ihren letzten Einsatz im TSV-Trikot in guter Erinnerung behalten. Abgesehen davon ist Riffert froh, dass am Samstagabend in der Landesliga der Vorhang fällt. „Unsere Spieler gehen auf der letzten Rille“, sagt der Coach, „deshalb fehlte uns wegen Verletzungen und Krankheit auch im Endspurt die nötige Flexibilität im Kader, um im Kampf um Platz zwei zu triumphieren.“

Rückblick gegen SpVgg Gröningen-Satteldorf::

SpVgg Gröningen-Satteldorf gegen TSV Heimerdingen 0:0

Das Resümee zuerst:

Wir spielen auch in der nächsten Saison, in der Landesliga.

Die Satteldorfer standen sehr tief und warteten auf unsere Angriffsversuche.

Hatten aber am Anfang ein Übergewicht ehe unsere Mannschaft so langsam aber sicher das Tempo bestimmte.

Die Voraussetzung war klar, wir mussten gewinnen um noch eine kleine Chance auf den 2.Platz zu erhalten.

Der 2.Platz berechtigt zur Teilnahme Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga.

Die Satteldorfer wollten natürlich nicht verlieren, um nicht am letzten Spieltag noch in die Abstiegszone zu rutschen.

Es fielen leider auf beiden Seiten keine Tore, obwohl einige Chancen vorhanden waren.

Nun legen wir unser Augenmerk auf das letzte Saisonspiel am kommenden Samstag und wir wollen uns natürlich bei unseren Fans mit einen Sieg in die Sommerpause verabschieden.

Der nächste Gegner, die SG Oppenweiler/Strümpfelbach wird hier einiges dagegen haben, sie stehen mitten im Abstiegskampf.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen Gröningen-Satteldorf

Aus der Traum vom Aufstieg

Von Henning Maak

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen kommt nicht über ein 0:0 bei der SpVgg Satteldorf hinaus – somit hat Konkurrent TSV Crailsheim Platz zwei sicher.

Der TSV Heimerdingen kann für ein weiteres Jahr in der Landesliga planen. Die Grün-Weißen, die personell auf dem letzten Loch pfiffen, mussten sich bei der Spvgg Satteldorf mit einem 0:0 zufrieden geben und haben keine Chance mehr auf den Relegationsplatz, da der TSV Crailsheim sein Schlüsselspiel gegen den FV Löchgau mit 1:0 gewann. „Ein Stück weit sind wir natürlich enttäuscht. Aber wir haben unsere Aufstiegschance nicht in Satteldorf verspielt, sondern in der Vorrunde“, erklärte Heimerdingens Trainer Daniel Riffert.

Die Chancen für die Gäste waren angesichts der Personalnot ohnehin gering gewesen, vor allem in der Innenverteidigung musste Riffert improvisieren: Nachdem Gabriel Fota Rot-gesperrt war und Daniel Geppert aus der zweiten Mannschaft, der gegen Obersontheim in der Vorwoche ein starkes Spiel gemacht hatte, diesmal im Kreisliga-Team benötigt wurde, sah sich der Coach gezwungen, Torjäger Lars Ruckh in die Innenverteidigung zu beordern. „In Neckarrems und Stammheim hat er das auch ab und zu schon gespielt“, erklärte Riffert.

Die Heimerdinger Bank bestand aus Matthias Kolb, der wegen seines Studiums nicht mittrainieren kann, und Jens Peringer, der nach seiner Verletzung erst diese Woche ins Training eingestiegen war. Zudem hatte der TSV Jens Pribyl reaktiviert, der vergangene Saison seine Kickstiefel an den Nagel gehängt hatte. „Zudem gehen Spieler wie Lars Ruckh, Michele Ancona und Pascal Dos Santos Coelho im Training seit Wochen über ihre Grenzen hinaus“, stellte Riffert klar. Die Heimerdinger hatten den FV Löchgau nicht mit einer Ladung Freibier für einen Erfolg in Crailsheim zu motivieren versucht. „Wir sind Sportsleute genug, um auch so jedes Spiel gewinnen zu wollen“, fand Daniel Riffert. Der Coach hatte geplant, sein Team über den Spielstand in Crailsheim im Unklaren zu lassen, damit dieses sich aufs eigene Spiel konzentrieren kann. „Leider hat uns der Stadionsprecher in Satteldorf einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte Riffert.

Die Gäste taten sich schwer, zu großen Torchancen zu kommen. Die beste in der ersten Hälfte hatte Robin Reichardt, dem der Ball nach einem Steckpass sieben Meter vor dem Tor versprang. In der zweiten Hälfte hatte der TSV-Anhang in der 62. Minute den Torschrei auf den Lippen, als Michele Ancona nach einem Pass von Stefan Schlick aufs leere Tor zielte, der Ball jedoch in letzter Sekunde noch von einem Spvgg-Verteidiger geblockt wurde. Zwei gute Möglichkeiten hatte allerdings auch Satteldorf, einmal musste ein TSV-Verteidiger den Ball auf der Linie klären. „Jetzt wollen wir uns im letzten Heimspiel gegen Oppenweiler-Strümpfelbach mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden, dann greifen wir nächste Saison nochmal an“, gab Riffert die Marschroute für das letzte Saisonspiel am Wochenende aus. Und immerhin einen Vorteil hat der verpasste Relegationsplatz: Den geplanten Mallorca-Ausflug ab 11. Juni können die TSV-Jungs nun in vollen Zügen genießen. TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Oniha, Ruckh, Veselaj (73. Kolb), Reichardt, Muratlar (88. Pribyl), Dos Santos Coelho, Schlick, Ancona, Gudzevic (59. Stagel Alberto).

Vorschau der Stuttgarter Zeitung zum Sonntag 3.Juni

Der begnadete „Linksfuß“ hört auf

Von Henning Maak

Stürmer Michele Ancona wird seine Fußballerkarriere nach dieser Saison beim TSV Heimerdingen beenden. Beruf und Familie haben dann Vorrang.

Heimerdingen. Es wäre der perfekte Abschluss. Sollte es dem TSV Heimerdingen gelingen, in den beiden letzten Saisonspielen am Sonntag (15 Uhr) bei der Spvgg Satteldorf und eine Woche darauf im Heimspiel gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach den Zwei-Punkte-Rückstand auf den TSV Crailsheim auf dem Relegationsplatz in der Landesliga wettzumachen, würde Michele Ancona noch einmal um den Aufstieg spielen. In die Verbandsliga – so wie 2019, als den Grün-Weißen dieses Husarenstück schon einmal gelang. Für Michele Ancona war dies der absolute Höhepunkt einer an Höhepunkten wahrlich nicht armen Karriere. Die nun in diesem Sommer ihr Ende finden soll.

„Ich bin gespannt, wie ich damit klarkomme. Ich spiele Fußball, seit ich denken kann“, erklärt der 35-Jährige, der schon in der vergangenen Saison überlegt hatte, die Kickstiefel an den Nagel zu hängen. Nun sieht der Vertriebsmitarbeiter der Firma Würth, der für die technische Gebäudeausrüstung bei Kunden zuständig ist, den richtigen Zeitpunkt für gekommen: „Meine beiden Söhne sind jetzt dreieinhalb und eineinhalb Jahre alt und meine Frau muss bald wieder in ihren Beruf im Einzelhandel mit Früh- und Spätschichten zurückkehren“, erläutert er seine Entscheidung.

Da passe es nicht dazu, dass er als Fußballer mit zunehmendem Alter seine Trainingsleistung erhöhen müsste, um das Fitnesslevel halten zu können.

Es gibt nicht wenige, die dem Mann mit dem begnadeten linken Fuß auch eine Karriere im Profibereich oder zumindest in der 3. Liga oder der Regionalliga zugetraut hätten. „Der Gedanke und entsprechende Angebote waren sogar da“, gibt Michele Ancona offen zu. Er habe jedoch immer den Fokus auf die Arbeit und entsprechende Fortbildungen gelegt. „Vielleicht war mir auch der Aufwand zu groß. Aber so, wie es letztendlich gelaufen ist, hat es auch großen Spaß gemacht“, ergänzt er. Mit dem Kicken angefangen hat Michele Ancona beim SV Bissingen, zusammen mit seinen beiden Brüdern Riccardo und Fabio und seinen Cousins Roberto und Luigi. Trainer war Vater Luigi.

Schon als A-Jugendlicher spielte er bei den Aktiven. In seiner ersten Aktivensaison wechselte er zum TSV Münchingen, wo schon Roberto und Luigi dem Ball hinterherjagten. „Dietmar Seethaler hat dort um ein paar alte Hasen ein junges Team aufgebaut“, erinnert sich Michele Ancona noch gut. Ein Jahr später wechselte er zum VfB Neckarrems in die Oberliga, zusammen mit Luigi und Roberto.

Während Luigi dort neun Jahre lang aktiv war, kehrte Michele nach nur einem Jahr zum TSV Münchingen zurück. „Es war eine verrückte Zeit mit Markus Koch als dem taktisch besten Trainer, den ich je hatte. Aber es gab auch enorm viel Trubel damals“, erklärt der 35-Jährige. Nach weiteren drei Spielzeiten mit dem TSV Münchingen wechselte Michele Ancona 2016 zusammen mit Coach Seethaler, seinem Cousin Roberto, Salvatore Pellegrino und Denis Schäffler im Paket zum TSV Heimerdingen. „Dietmar Seethaler hat es immer geschafft, eine extrem homogene Mannschaft zu formen“, findet er auch für seinen langjährigen Coach lobende Worte.

Den Aufstieg in die Verbandsliga über den mühevollen Umweg Relegations 2019 wird Michele Ancona nie vergessen. Zum Saisonausklang war ein Mallorca-Urlaub schon gebucht, den das Team nach Erfolgen gegen den SV Bonlanden (3:0) in der ersten Runde und den VfB Friedrichshafen (2:1) in Runde zwei auch antrat – nicht unbedingt zur Begeisterung von Coach Holger Ludwig.

Dafür kehrte das Team einen Tag früher als geplant zurück und Ludwig ließ seine Jungs im Abschlusstraining besonders viel laufen. „Da haben wir einiges wieder ausgeschwitzt“, meint Michele Ancona schmunzelnd, der den TSV Heimerdingen dann mit drei Treffern fast im Alleingang zum 4:2 über den VfL Nagold zum Aufstieg schoss.

Seine bitterste Erinnerung ist nicht sportlicher Natur, sondern hat mit seinem Bruder Fabio zu tun: Dieser brach wegen seiner Herzschwäche bei einem Auswärtsspiel in Rutesheim auf dem Spielfeld zusammen – unmittelbar neben seinem Bruder Michele. Zum Glück ging alles gut aus.

Für seinen jetzigen Coach und langjährigen Mitspieler Daniel Riffert ist Michele Ancona ein Spieler, der den Unterschied macht, einer der aussterbenden Art und ein Gewinn für jedes Team. „Wir werden alles dafür tun, um ihm einen besonderen Abschied zu bereiten“, verspricht Riffert.

In Satteldorf fällt bereits eine Vorentscheidung

Von Nathalie Mainka

Fußball-Landesligist Heimerdingen hofft auf drei Punkte im Kampf um den Relegationsplatz

Vorletzter Spieltag in der Landesliga. Landesligist TSV Heimerdingen, der sich auf den dritten Tabellenplatz zurückgekämpft und wieder eine Chance auf den Relegationsplatz hat, ist am Sonntag bei der SpVgg Satteldorf zu Gast. Anpfiff ist um 15 Uhr.SpVgg Satteldorf – TSV Heimerdingen.Die Voraussetzungen für den TSV Heimerdingen könnten besser sein. „Wir müssen schauen, welche Spieler am Sonntag zur Verfügung stehen“, sagt Trainer Daniel Riffert. Am vergangenen Wochenende beim 4:1-Sieg gegen Obersontheim sah Innenverteidiger Gabriel Fota die rote Karte, ist also gesperrt. Einen Ersatz für diese Position hat Riffert nicht. Zwei Akteure der zweiten Mannschaft, die zuletzt aushalfen, werden jetzt in der eigenen Mannschaft gebraucht. „Wir reisen mit 13 Feldspielern an, das ist nicht das, was man sich wünscht“, sagt der TSV-Coach. Aber zumindest ist Michele Ancona wieder mit an Bord.

Will der TSV Heimerdingen noch den Relegationsplatz erreichen, muss die Mannschaft die finalen zwei Saisonspiele gewinnen. Zudem ist man auf die Mithilfe des Zweitplatzierten, TSV Crailsheim, angewiesen. Der müsste zuhause gegen den FV Löchgau die drei Punkte liegen lassen – oder zumindest ein Unentschieden spielen, dann hätte Heimerdingen wiederum das bessere Torverhältnis. „Denn am letzten Spieltag beim Absteiger Ilshofen wird Crailsheim wohl nicht mehr verlieren“, vermutet Riffert.

Rückblick gegen Obersontheim:

TSV Heimerdingen gegen TSV Obersontheim 4:1

Ein  hart erkämpfter Arbeitssieg.

Es war natürlich das Bestreben von Obersontheim die 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen, um aus der Abstiegszone herauszukommen.

Eine große Anzahl von Fans begleitete die Mannschaft um bei uns einen Sieg zu feiern, denn Obersontheim gewann in der Vorrunde mit 5:1.

Es begann zäh, und unsere Mannschaft brauchte eine Weile um in das Spiel zu kommen.

Wir hatten aber in der Anfangsspielzeit gleich eine sehr gute Torgelegenheit.

Lars Ruckh knallte den Schuss von der Strafraumkante an die Torlatte.

Es dauerte bis zur 35.Minute, ehe uns Haris Gudzevic endlich erlöste und uns mit 1:0 in Führung schoss.

In der 60.Minute machte Obersontheim durch einen klasse Spielzug das 1:1.

Aber bei uns gibt es einen Lars Ruckh, er bugsierte den Ball in der 73.Minute in das gegnerische Tor. Es dauerte 11 Minuten, Lars Ruckh war wieder zu Stelle und markierte das wichtige 3:1.Es war sein 28.Saisontor!

Wenig erfreulich war, Gabriel Fota musste wegen angeblicher Tätlichkeit mit einer roten Karte den Platz verlassen.

Was war geschehen? Gabriel Fota wurde bei einem Angriff festgehalten, er wollte sich losreißen und weiterlaufen.

Alle haben  gesehen dass es kein Foul war, bis auf den Linienrichter.( Auch der Schiedsrichter nicht)

 Sein Ausfall bis zum Saisonende reißt in der Abwehr eine richtige Lücke.

 In der 88.Minute erzielte Pascal Dos Santos Coelho dann noch das 4:1, Endergebnis.

Zur Person Pascal Dos Santos Coelho, er wird in der neuen Saison unser spielender Co-Trainer.

Resümee:

Durch unseren wichtigen Sieg bei noch 2 ausstehenden Spielen, sind wir den „Zweiten“ Crailsheim näher gekommen.

Crailsheim verlor das Spiel in Heilbronn und liegt nur noch 2 Punkte vor uns.

Bericht der Leonberger Kreiszeitung gegen Obersontheim

Mit Ruckhs Tor geht ein Ruck durch’s Team

Von Henning Maak

Der Landesligist TSV Heimerdingen bezwingt den TSV Obersontheim mit 4:1 Toren und hat nunmehr nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsrang.

Heimerdingen. Anders als der VfB Stuttgart, der dem Druck des Gewinnen-Müssens gegen Hoffenheim am Samstag nicht Stand gehalten hatte, hat der TSV Heimerdingen seine Chance nach der 0:1-Niederlage des TSV Crailsheim am Samstag beim VfR Heilbronn genutzt: Durch einen schwer erkämpften 4:1-Erfolg gegen den TSV Obersontheim schob sich die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert bis auf zwei Punkte an den TSV Crailsheim auf Rang zwei heran.

Die Entscheidung um den Relegationsplatz in der Landesliga dürfte am kommenden Wochenende fallen: Dann erwarten die Crailsheimer den fünfplatzierten FV Löchgau zum Spitzenspiel, während der TSV Heimerdingen bei der Spvgg Satteldorf zu Gast ist. Sollte Crailsheim die Partie für sich entscheiden, dürfte es schwer werden für den TSV Heimerdingen, da Crailsheim am letzten Spieltag beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Ilshofen II kaum Punkte liegen lassen wird. „Jetzt haben wir uns die ganz große Chance erarbeitet, nächste Woche an Crailsheim vorbeizuziehen“, freute sich Coach Riffert. Gegen Obersontheim habe sein Team „die big points gemacht“, die man in den vergangenen Wochen oft liegen gelassen habe.

Wermutstropfen für die Heimerdinger war jedoch die Rote Karte gegen Innenverteidiger Gabriel Fota, der damit in den letzten beiden Saisonspielen fehlen dürfte. „Das tut uns natürlich extrem weh, weil wir in der Defensive nicht mehr viel personellen Spielraum haben“, bedauerte der TSV-Trainer. Besagte Rote Karte war jedoch auch der Knackpunkt im Spiel gegen die offensiv stark aufspielenden Gäste aus Obersontheim. Zehn Minuten vor Schluss zückte der Unparteiische nach Intervention seines Linienrichters den roten Karton gegen Fota, der eine Tätlichkeit gesehen haben wollte.

Das bestritt Fota vehement: „Mein Gegenspieler hat mich geklammert. Ich habe ihn nur ein bisschen geschubst, um mich zu befreien“, beteuerte er. Ein Schlagen mit dem Arm sei es keinesfalls gewesen. Die Unterzahl sorgte jedoch dafür, dass noch einmal ein Ruck durch das Heimerdinger Team ging – in Person von Stürmer Lars Ruckh: Drei Minuten nach dem Platzverweis zeigte er sich nach einem Missverständnis in der Innenverteidigung der Gäste hellwach und traf aus 16 Metern zum vorentscheidenden 3:1 für seine Elf.

Bis dahin hatten sich die Gastgeber schwer getan gegen das Kellerkind: Lars Ruckh hatte zwar bereits in der 9. Minute die Unterkante der Latte getroffen, doch danach vergaben die Obersontheimer zwei gute Möglichkeiten – was sich rächte. Nachdem TSV-Keeper Lukas Emmrich in einer 1:1-Situation Sieger geblieben war, traf Haris Gudzevic im Gegenzug per Kopf nach einer Flanke von rechts zum 1:0 (35.).

In der zweiten Hälfte wurden die Gastgeber in der Defensive etwas nachlässiger, Marco Pfitzer nutzte dies nach 60 Minuten zum 1:1-Ausgleich. „Um den Ausgleich hatten wir lange genug gebettelt“, meinte TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel sarkastisch. Allerdings leisteten sich auch die Gäste unerklärliche Aussetzer in der Defensive, Lars Ruckh nutzte einen in der 72. Minute zur 2:1-Führung. Nach dem 3:1 (83.) in Überzahl resignierte der TSV Obersontheim dann, Pascal Dos Santos Coelho, der in der kommenden Saison spielender Co-Trainer beim TSV Heimerdingen werden wird, nutzte einen weiteren Patzer der Gäste-Defensive zum 4:1-Endstand in der 88. Minute. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Geppert, Fota, Oniha, Schlick (63. Stagel Alberto), Muratlar (88. Maier), Dos Santos Coelho, Reichardt (90. Kurzweg), Ruckh, Gudzevic (76. Kolb).

Vorschau der Leonberger Zeitung

TSV Heimerdingen geht auf die 100 Tore Jagd

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat vor dem Spiel gegen den TSV Obersontheim den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben – nun lockt die Mannschaft noch ein anderes Ziel.

Von Jürgen Kemmner

Drei Ziele hat sich der TSV Heimerdingen für das Pfingstwochenende vorgenommen – zwei davon kann er aus eigener Kraft erreichen, bei einem benötigt er freundliche Mithilfe. Zunächst soll das Heimspiel an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Obersontheim gewonnen werden. Mit einem Dreier gegen den abstiegsbedrohten Club soll der Rückstand auf den Tabellenzweiten TSV Crailsheim verringert werden. Dafür allerdings benötigt das Team von Trainer Daniel Riffert Schützenhilfe vom VfR Heilbronn, der bereits am Samstag die Crailsheimer empfängt.

Und dann hat der TSV noch ein drittes Ziel ins Visier genommen, was man als Kür bezeichnen darf: die Marke von 100 erzielten Toren knacken. „Wir haben das nicht explizit angesprochen“, sagt Riffert, „aber ich kenne meine Stürmer, die darauf natürlich ein Auge haben.“ Bei 86 Toren steht der TSV, ist damit das offensivstärkste Team der Liga, in drei Partien müssten im Schnitt demnach fünf Treffer erzielt werden. Eine ambitionierte Aufgabe für die Abteilung Attacke. Lars Ruckh steht bei 26 Treffern und führt die Torschützenliste der Landesliga-Staffel an, Michele Ancona kommt auf 19 und Haris Gudzevic auf sieben. „Ich bin überzeugt“, sagt der TSV-Coach, „dass Lars die 30 auf jeden Fall noch erreichen will.“ Immerhin sind die Ziele eins und drei kompatibel – viele Tore bedeuten in aller Regel Siege, und die sind nötig, um den TSV Crailsheim abzufangen.

Gegen den TSV Obersontheim soll im Saisonfinale-Dreisprung der erste große Satz gemacht werden. Zwar muss Trainer Riffert auf Michele Ancona, der beruflich eingespannt ist, verzichten. Zudem hat sich der torgefährliche Innenverteidiger Sebastian Bortel (neun Tore) in den Pfingsturlaub mit der Familie verabschiedet und fehlt ebenfalls. Immerhin kann der TSV-Coach ansonsten auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir wollen die Obersontheimer beschäftigen und dominant auftreten“, sagt Riffert, „und möglichst früh in Führung gehen.“

Fünf Zähler Rückstand auf Platz zwei

So der Plan, und dabei hoffen, dass der VfR Heilbronn dem TSV Crailsheim ein Bein stellt. Fünf Punkte trennen die Heimerdinger von Platz zwei, in der kommenden Woche empfängt Crailsheim den FV Löchgau – und danach sollte die Lücke geschlossen sein, denn am letzten Spieltag tritt Crailsheim beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Ilshofen II an. „Da dürfen wir nichts erwarten“, sagt Riffert, „wenn wir Platz zwei nicht mehr erreichen, wäre das aber kein Beinbruch.“

Rückblick gegen Aramäer Heilbronn:

Einen überzeugenden Sieg eingefahren.

Aramäer Heilbronn gegen TSV Heimerdingen 0:5

Resümee: 

Ein erfolgreicher Fußballtag mit sehenswerten Toren und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Unser Gegner hatte einen schwachen Tag, unser Sieg hätte noch höher ausfallen können.

Zum Spiel:

Es begann sehr vielversprechend. Schon in der 5. Minute eine Großchance für Michele Ancona, der Ball wurde in höchster Not abgeblockt.

In der 15. Minute das erlösende erste Tor, Freistoß Lars Ruckh, Kopfball Gabriel Fota und er war drin. Fast 10 Minuten später Flanke Michele Ancona zu Gabriel Fota und wieder war der Ball im Netz.

Danach hatten wir noch zahlreiche Chancen, konnten sie leider nicht verwerten.

So ging es mit einem 2:0-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Die ersten 5-10 Minuten gehörten dann den Heilbronnern und sie hatten auch eine Großchance, der Ball strich aber knapp am Tor vorbei.

Danach war aber Schluss mit der Herrlichkeit.

Wir übernahmen wieder die Spielkontrolle und erzielten durch Haris Gudzevic in der 51. Minute durch einen schönen überlegenen Schuss das 3:0.

2 Minuten später, wieder war Gabriel Fota (siehe Bild) zur Stelle und markierte seinen 3. Treffer. Ein paar Minuten später wäre unserem Gabi fast sein Treffer Nummer 4 geglückt! Wurde aber wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt.

Es folgten die Chancen im Minutentakt.

Auch die Heilbronner hatten die Gelegenheit Tore zu erzielen, aber Maik Riesch parierte glänzend.

In der 80. Minute konnte Heimerdingen wieder jubeln, Michele Ancona schoss nach einer schönen Flanke von Robin Reichardt sein 19. Saisontor.

Das war auch der Endstand zum 5:0.

So könnte es am kommenden Sonntag weitergehen, Obersontheim ist in Heimerdingen zu Gast.

Bericht der Stuttgarter Zeitung

Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen

Von Frank Pfauth

Der Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen meldet sich mit einem 5:0-Kantersieg bei Aramäer Heilbronn im Aufstiegsrennen zurück. Gabriel Fota überragt als dreifacher Torschütze.

Heilbronn. Mit einem Paukenschlag hat sich der TSV Heimerdingen am Sonntagnachmittag im Aufstiegsrennen der Fußball-Landesliga, Staffel 1, zurückgemeldet und ist auf den dritten Tabellenrang geklettert. Zuletzt hatte sich das Aufgebot von Trainer Daniel Riffert ja einige Patzer geleistet, wodurch die angestrebte Rückkehr in die Verbandsliga einige Dämpfer abbekommen hat.

Nicht so aber in der aktuellen Auswärtsbegegnung beim Abstiegskandidaten Aramäer Heilbronn: Mit einem souveränen 5:0 besiegten die Heimerdinger Kicker ihren noch um den Klassenverbleib ringenden Kontrahenten und haben ihre eigenen Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen. Mann des Tages aufseiten der Gäste war Gabriel Fota, dem ein Tore-Dreierpack gelang.

Der TSV-Trainer Riffert hatte auch beim Auftritt in Heilbronn erneut die identische Startelf aufgeboten, die schon vor Wochenfrist in der Heimpartie gegen den designierten Absteiger NK Croatia Bietigheim begonnen, an deren Ende aber lediglich ein mageres 1:1-Unentschieden gestanden hatte. Also eine Art Bewährungschance für all jene, es dieses Mal besser zu machen? „Nein“, sagt Riffert mit Nachdruck. Er sei ohnehin „kein Freund von ständigen Wechselspielchen, mir ist eine eingespielte Mannschaft wichtig“, meint der Coach.

Dass die von ihm in Heilbronn nominierten „Wiederholungstäter“ ihre Aufgabe im Kollektiv diesmal ungleich effektiver erledigt haben, sagt schon alleine der diesmalige deutliche Endstand aus. Dazu kommt: „Wir hatten den aktuellen Gegner von Anfang gut in Bewegung gebracht und durch unsere schnellen Tore schon früh den Wind aus den Segeln genommen“, meint Riffert.

Der am Ende überragende Akteur vor den gut 250 Zuschauern im Heilbronner Frankenstadion war dabei zweifelsohne der eingangs erwähnte Dreifachtorschütze. Denn: eigentlich ist Fota als gelernter Defensivspezialist vornehmlich fürs Toreverhindern zuständig. Gegen Aramäer freilich wusste der 35-jährige Routinier aber auch auf der anderen Seite des Spielfeldes zu überzeugen. Beim 1:0 in der 17. Spielminute und ebenso auch später beim 4:0 (54.) hatte der bei den eigenen Standards stets mit aufgerückte Abwehrmann nach Flanken seiner Mitspieler jeweils per Kopf getroffen. Dass es Fota auch filigran kann, zeigte dieser bei seinem Treffer zur 2:0-Pausenführung für die Gäste, als er einen Flankenball per Seitfallzieher volley im gegnerischen Tornetz versenkte. Vor dem dritten Streich von Fota, Spitzname „Gabi“, hatte Hans Gudzevic kurz nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöht, ehe Michele Ancona zehn Minuten vor Schluss mit dem fünften Gäste-Streich an diesem Tag für den Endstand sorgte.

In der Tabelle haben die Heimerdinger den Patzer ihres Konkurrenten FV Löchgau genutzt und sind an diesem vorbei auf den dritten Tabellenrang geklettert. Gleichwohl: zum Aufstiegsrelegationsrang ist es für das Aufgebot von Trainer Riffert bei weiterhin fünf Punkte Rückstand geblieben. Drei Saisonspiele bleiben nun noch, um den Tabellenzweiten TSV Crailsheim zu überflügeln.

TSV Heimerdingen: Riesch – Oniha, Fota, Bortel, Pellegrino – Dos Santos Coehlo (82. Terzidis), Schlick (77. Veselaj), Ancona (82. Kurzweg), Ruckh, Reichardt – Gudzevic (57. Muratlar).

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung

Von Jürgen Kemmner

Fokus des TSV Heimerdingen liegt auf der Landesliga.“

Interview: Uwe Sippel ist in diesen Tagen hin- und hergerissen – der Fußball-Chef von Landesligist TSV Heimerdingen würde sich freuen, wenn sein Club noch die Aufstiegs-Relegation erreicht. Doch realistisch gesehen, kann er nicht mehr dran glauben. Mit einer Ausnahme.

Der Aufstiegs-Relegation befindet sich für den TSV Heimerdingen vor dem Spiel an diesem Sonntag (15 Uhr) bei Aramäer Heilbronn noch in Reichweite – doch mit nur fünf Punkten aus den vergangenen fünf Partien könnte die Lage viel besser sein. Fußball-Chef Uwe Sippel hat noch ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung, dass es doch was werden könnte mit Rang zwei.

Herr Sippel, die TSV-Fußballer sind eine Wundertüte – überlegene Siege und un- nötige Punktverluste wechseln sich ab.

Wir befinden uns irgendwie zwischen Baum und Borke. Klar trauert man den vergebenen Chancen nach, natürlich ist es schade, dass es fünf Punkte auf Platz zwei sind und wir es einfach nicht schaffen, die Spiele erfolgreich zu gestalten – dann kann man auch keinen Anspruch nach oben erheben.

Wenn es nicht läuft wie erhofft – würden Sie in die Kabine stürmen wie es Präsident Jean Löring bei Fortuna Köln 1999 gemacht hat und den Trainer in der Halbzeit feuern?

Ich bin seit 30 Jahren dabei und halte mich aus dem Sportlichen total raus und bleibe im Hintergrund – ich bin praktisch so gut wie nie während eines Spiels in der Kabine. Natürlich rede ich mit den Spielern, bin auch kritisch, aber in sportlichen Dingen bin ich nicht der Ansprechpartner, sondern der Trainer.

Fällt Ihnen die Zurückhaltung manchmal schwer?

Nein, der Trainer ist mit seinem Team der sportliche Chef, die Abteilungsleitung ist dafür da, möglichst ideale Bedingungen zu schaffen für Trainer und Mannschaft. Selbstverständlich tausche ich mich regelmäßig mit dem Trainer über sportliche Belange aus.

Wenn es nicht mehr passt, wären Sie aber derjenige, der die Reißleine zieht.

Am Ende des Tages bin ich sicherlich derjenige, der die Entscheidung überbringt – in der Entscheidungsfindung sind wir zu dritt in der Abteilungsleitung. Ich bin kein Einzelgänger, sondern ein Teamplayer – ich bilde mir nicht ein, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte. Ich höre andere Meinungen und bilde mir erst dann ein Urteil, ob ein Trainer die Aufgaben noch erfüllt. Ich weiß nicht, wie gut Sie die Historie des TSV kennen, aber in den letzten 30 Jahren werden sie nicht viele Trainerentlassungen finden.

Wann hatten Sie zuletzt eine?

Ich muss wirklich überlegen, dass ich nichts Falsches sage. Lassen wir die ersten zehn Jahre außen vor, als wir in der Kreisliga B gespielt haben, da waren wir froh, dass wir einen Trainer hatten. Wenn ich mich recht erinnere, gab es das nur ein einziges Mal.

Lag es daran, dass die Abteilung die jeweiligen Trainer sehr sorgfältig ausgewählt hat? Oder daran, dass der TSV vor einer womöglich teuren Kündigung lieber Abstand genommen hat?

Ich will über Details nicht reden, aber wir haben eine entsprechende Gestaltung der Trainerverträge, die das im Grunde nicht nötig macht. Mir wäre es am liebsten, man könnte das regeln wie früher und sagen: Ein Mann, ein Wort – und wenn sich eine neue Situation ergibt, setzt man sich an einen Tisch und redet miteinander. Es ist wie in einer Partnerschaft: Wenn einer in der Zusammenarbeit unzufrieden ist, fruchtet sie nicht. Da ist es besser, man schaut sich in die Augen und geht anständig auseinander.

Sind Verträge mit den Spielern komplizierter?

Nein. Es gibt keine. Wir haben keine Vertragsspieler. Moment, einen haben wir, aber das hat einen verbandsrechtlichen Hintergrund. Alles andere halte ich für nicht praktikabel – was sollen wir als Verein tun, wenn ein Spieler nicht mehr will. An den Ohren herziehen können wir ihn nicht.

Nur wenn beide Seiten zufrieden sind, harmoniert die Partnerschaft.

Es ist ein Vertrauensverhältnis. Den Status, dass man sich auf uns verlassen kann, haben wir uns über Jahre erarbeitet – die Spieler kicken ja nicht bei uns, weil wir so einen tollen Rasenplatz haben und einen neuen Kunstrasen bekommen. Es gibt Aufwandsentschädigungen, und ich kenne keinen Spieler, der sich über uns beklagt hätte. Wir wirtschaften solide und halten unsere Zusagen ein.

Gab es in 20 Jahren nie Zwist mit einem Spieler? Das kann ich kaum glauben.

In 20 Jahren sammelt man viele Erfahrungen, lassen Sie es mich so beschreiben: Wir haben immer eine Lösung gefunden. Ich muss wegen keinem Spieler die Straßenseite wechseln, wenn er mir entgegenkommt, genauso muss sich kein Spieler vor mir verstecken. Das Zusammenkommen ist das eine, das Zusammensein das andere – und die wahre Kunst erfolgt in der Trennung. Aber wir müssen stets sehen: Es ist ein Hobby, es ist Amateursport auf ordentlichem Niveau.

Funktioniert das Modell des TSV Heimerdingen in der Verbandsliga?

Wir sind an die Grenzen des Möglichen gestoßen in der Verbandsliga aus unterschiedlichen Gründen. Diese Liga ist eine wirtschaftliche und organisatorische Herausforderung. Das geht schon damit los, dass wir bei Auswärtsspielen weite Tagesfahrten haben, was in der Landesliga an einem Nachmittag zu absolvieren ist. Abgesehen davon trifft man sportlich auf ganz andere Kaliber – es steckt ein gewisser finanzieller Aufwand dahinter, einen konkurrenzfähigen Kader aufzubauen.

Planen Sie derzeit zweigleisig?

Unser Fokus der Planung lag und liegt auf der Landesliga. Aber klar ist auch, sollten wir den Sprung schaffen, werden wir die Herausforderung annehmen. Keine Frage.

Fünf Punkte sind in vier Spielen aufzuholen. Wie schätzen Sie die Chance ein?

Ich bin ein sehr realistischer Mensch und befürchte, es wird wohl nichts mehr mit Platz zwei werden. Wir haben zuletzt zu viele Punkten liegen gelassen, um realistisch noch dran zu glauben. Aber ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten: Wenn wir zwölf Punkte holen, wäre es vorstellbar. Ob es realistisch ist …

Das Gespräch führte Jürgen Kemmner.

Rückblick vom 14.Mai.

TSV Heimerdingen gegen NK Croatia Bietigheim 1:1

Rückschlag um Platz 2

Resümee:

Viele vergebene Chancen.

Aber nur ein Elfmetertor.

Zum Spiel:

Die Voraussetzung war klar, es musste ein Sieg her um den 2.Platz nicht aus den Augen zu verlieren.

So begangen wir schwungvoll und hatten gleich unsere Chancen um in Führung zu gehen.

Dann kam die 22.Minute. Ein Ball kam von unseren sonst gut haltenden Torwart, leider zum Gegner.

Der lies sich nicht lange bitte und versengte den Ball in unserem Tor.

In der 29.Minute, unserem Spieler wurden im Strafraum die Füße weggezogen.

Den fälligen Strafstoß verwandelte Michele Ancona sicher zum 1:1 Ausgleich.

So ging es auch in die Pause.

Wir Zuschauer erinnerten uns vom vergangenen Mittwoch, da wurde der Gegner in der 2.Halbzeit regelrecht zerlegt.

Was leider diesmal nicht geschah, es war weiterhin ein zähes Angriffsspiel.

Der Gegner kämpfte aufopferungsvoll um jeden Ball und machte uns das Leben schwer.

Das große Manko heute, wir konnten einfach unsere vielen teils 100 prozentige Gelegenheiten nicht zu Toren ummünzen und wir vergaben sie teilweise auch kläglich.

Ich hoffe wir machen es am kommenden Sonntag besser, da geht es zu den Arimäer nach Heilbronn.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen NK Croatia Bietigheim

TSV Heimerdingen strauchelt schon wieder

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist hat wertvollen Boden im Kampf um Platz zwei verloren – gegen Abstiegskandidat NK Croatia Bietigheim gab es nur ein 1:1 (1:1).

Ditzingen. Robin Reichardt sank nach dem Schlusspfiff erschöpft und enttäuscht zu Boden und verbarg sein Gesicht. Dem schnellen Außenbahnspieler war wie dem Rest der Mannschaft klar, dass sie am Sonntag beim 1:1 gegen den Vorletzten NK Croatia Bietigheim zwei Punkte liegen gelassen hatten, die im Kampf um den Relegationsplatz von entscheidender Bedeutung sein können.

Das Ergebnis ist umso bitterer, da der TSV die Patzer der Konkurrenz nicht nutzten konnte: Bereits am Samstag war der punktgleiche FV Löchgau gegen das Kellerkind SG Oppenweiler/Strümpfelbach durch einen Treffer in der Nachspielzeit gerade mal zu einem glücklichen Punktgewinn gekommen. Und der Zweitplatzierte TSV Crailsheim unterlag bei Germania Bietigheim gar mit 1:3. „Das ist natürlich doppelt bitter. Aber es nützt alles nichts, wenn du selbst deine Hausaufgaben nicht machst“, haderte TSV-Trainer Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff.

Mit „Hausaufgaben“ meinte der Coach gegen NK Croatia Bietigheim vor allem die Chancenverwertung: Nicht weniger als sechs Top-Möglichkeiten vergaben die Gastgeber. „Dann ist es schwer zu gewinnen, wenn du selbst noch ein Tor zulässt“, monierte Riffert. Die Partie sei eine der schwächeren gewesen in der Rückrunde, dennoch müsse man die Begegnung mit einem solchen Chancenplus für sich entscheiden.

Unglücklicherweise aus Heimerdinger Sicht zeigte sich in dieser Begegnung wieder einmal, dass Torhüterfehler sehr häufig zu Toren führen, weil dahinter keiner mehr ist, der diese ausbügeln konnte. Als in der 21. Minute Croatia Bietigheim einen langen Pass in Richtung TSV-Strafraum spielte, eilte TSV-Keeper Maik Riesch aus dem Tor, traf aber den Ball nicht richtig, sodass Vasilios Tsouloulis keine Mühe hatte, das Spielgerät zum 0:1 in die verwaisten Maschen zu schieben. Der TSV Heimerdingen, der die Begegnung bis dahin bestimmt hatte, und in den ersten fünf Minuten drei Torabschlüsse zu verzeichnen hatte, tat sich danach im Spielaufbau schwer, weil die Gäste die Räume eng machten. Doch dann machte auch der Croatia-Keeper einen Fehler und brachte den TSV zurück ins Spiel: In der 27. Minute attackierte er in einer 1:1-Situation unnötigerweise – ein Verteidiger war in der Nähe – und viel zu ungestüm Robin Reichardt, sodass dieser zu Boden ging. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Michele Ancona ganz sicher zum 1:1-Ausgleich – sein 18. Saisontor.

Kurz vor der Pause hätte der TSV mehrfach in Führung gehen können: Erst spielte Reichardt acht Meter vor dem Tor den Ball quer (44.) anstatt selbst abzuschließen, dann machte der Croatia-Schlussmann seinen Fehler wett und holte einen Kopfball von Torjäger Lars Ruckh aus dem Torwinkel (45.). Nach dem kurz abgewehrten Eckball kam Ruckh aus zwölf Metern erneut zum Abschluss, diesmal lenkte der Bietigheimer Keeper den Ball um den Pfosten. Da auch Sebastian Bortel nach einem Eckball das Spielgerät haarscharf über die Latte setzte (72.), ein Treffer von Haris Gudzevic wegen Abseits nicht anerkannt wurde (77.) sowie Gudzevic (83.) und Reichardt (89.) jeweils aus fünf Metern nur die Beine des NK-Schlussmanns trafen, blieb es am Ende beim 1:1 – es war eine gefühlte Niederlage. TSV Heimerdingen: Riesch – Oniha, Fota, Bortel, Pellegrino – Dos Santos Coehlo, Schlick (66. Stagel Alberto), Ancona, Ruckh, Reichardt – Gudzevic.

Rückblick gegen VfR Heilbronn:

TSV Heimerdingen gegen VfR Heilbronn 4:1

Das Resümee gleich am Anfang:

Nach einigen Problemen in der ersten Halbzeit, ein eindrucksvoller Sieg unserer Mannschaft.

Zum Spiel:

Bei einer großen Zuschauerkulisse, begannen wir sehr stark,kamen aber nicht in den Strafraum.

Die vielbeinige Abwehr der Gäste ließ einfach kein durchkommen zu.

Die 9.Minute eine Schocksituation! Wir waren bei einen Konter der Gäste einfach nicht zur Stelle.

Der Torjäger von Heilbronn, ein erfahrener Oberligaspieler mit den Namen Serdal Kocak, schoss überlegt und unhaltbar für unseren sehr guten Torwart Maik Riesch in das rechte Dreieck.

Es war aber die einzige Chance in der ersten Halbzeit für die Heilbronner.

Bei uns lief es einfach nicht so wie wir uns es vorgestellt hatten.

So gingen die Gäste mit einer Führung in die Pause.

Wir kamen mit frischen Elan aus der Halbzeitpause und legten auch richtig los.

54.Minute.Lars Ruckh war der Dosenöffner für den Rest der zweiten Halbzeit, er machte nach einem guten Pass von Robin Reichardt, sein 26.Saisontor.

Es ging Schlag auf Schlag weiter, 54.Minute, Michele Ancona, das erste von den 3 Treffer die er erzielte. Ein Abstaubertor nach einem abgewehrten Schuss von Robin Reichard.

Eine Minute später, eine präzise Vorlage von Robin Reichardt, und Michele Ancona versenkte den Ball zum 3:1.

69.Minute, Elfmeter nach einem Foul an Robin Reichardt, Michele Ancona trat an und schoss gezielt in die Ecke zum 4:1 Endstand.

Ein Lupenreiner Hattrick an diesem Abend. Sein 17.Saisontor.

Einen sehr großen Anteil hatte auch an diesem überzeugenden Sieg, Robin Reichardt (siehe Bild)!

Er war an allen Toren mit beteiligt.

Noch eines zum Schluss, die Heilbronner hoch gehandelte Elf, hatte in der zweiten Hälfte kaum mehr ein Chance.

Rückblick und Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Der TSV wahrt die Chance zum Aufstieg

Von Jürgen Kemmner

Der Fußball-Landesligist aus Heimerdingen zeigt beim 4:1(0:1)-Erfolg über den VfR Heilbronn eine starke Vorstellung und muss nun gegen Croatia Bietigheim nachlegen. Michele Ancona freut sich über Hattrick.

Ditzingen. Die drei kräftigen „Zicke-zacke, zicke-zacke – hoi, hoi, hoi“ dürfen auch in Tagen des modernen Tempo-Fußballs in den 2020er Jahren nach einem gewonnen Spiel noch sein. Das hat Tradition und wurde schon vor einem halben Jahrhundert zu Zeiten von „Kaiser“ Franz Beckenbauer in den 1970ern skandiert, als häufig noch Standfußball zelebriert wurde. Das Zicke-zacke am Mittwochabend der Kicker des TSV Heimerdingen nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg über den VfR Heilbronn war laut und deutlich – und man könnte sagen: Damit hat das Team akustisch unterlegt, dass der Traum vom Aufstieg lebt. „Wir hatten drei Spiele in Folge nicht gewonnen“, sagte TSV-Trainer Daniel Riffert kurz nach der Prozedur erleichtert, „es war ganz wichtig, dass wir jetzt dieses Zeichen setzen.“

Mit dem Dreier im Nachholspiel hat der TSV die Chance auf die Relegation gewahrt. Sechs Punkte trennen den Club vom Zweiten TSV Crailsheim, Mitbewerber FV Löchgau liegt punktgleich mit den Heimerdingern auf Platz drei. Der VfR Heilbronn ist mit nunmehr elf Zählern Rückstand auf Crailsheim fünf Spieltage vor Saisonende aus der Verlosung gefallen. Dass die Truppe von Riffert das Rüstzeug besitzt, um sich irgendwie doch noch auf Platz zwei vorzukämpfen, hat sie gegen den 2018 wiederbelebten Traditionsclub aus Heilbronn eindrucksvoll unterstrichen. „Der VfR hatte im gesamten Spiel nur zwei echte Torchancen“, analysierte Riffert, „wir waren in der ersten Hälfte bei unseren Möglichkeiten leider nicht zwingend genug, nicht ausreichend konsequent.“

Weshalb die Gäste vor der beachtlichen Abendkulisse von gut 250 Fans nach 45 Minuten mit 1:0 vorn lagen. Serdal Kocak, ein Mann mit Oberliga-Erfahrung und einer Statur eines Mixed-Martial-Arts-Kämpfers, hatte den VfR in Führung geschossen (9.). Beim TSV war Sebastian Bortel nicht schnell genug aufgerückt, als ein weiter Schlag in die Heilbronner Hälfte von dort postwendend zurückflog – er hob das Abseits auf, stand gegen zwei Heilbronner, Kocak schoss den Ball präzise ins rechte Toreck von TSV-Schlussmann Maik Riesch. Nix zu machen.

Stefan Schlick, Collins Oniha, Pascal Dos Santos Coehlo, Robin Reichardt, Lars Ruckh – alle hatten die Chance zum Ausgleich, entweder flog der Ball am Tor vorbei oder VfR-Keeper Murat Zeyrek war zur Stelle. Das änderte sich nach der Pause, als der TSV den Gegner nach allen Regeln der Fußballkunst zerlegte. Nach einem klugen Zuspiel von Reichardt, der auf der rechten Seite für viel Betrieb sorgte, schob Ruckh den Ball aus elf Metern so präzise ins Toreck wie ein Billard-Profi eine Kugel in der Tasche versenkt (54.). Es folgte die Zeit des Michele Ancona, der den Zeiger des TSV mit einem Hattrick (55./61./69.) auf Sieg stellte. Erst staubte der Routinier ab, als der VfR-Keeper einen Schuss von Reichardt an den Pfosten gelenkt hatte, dann verwertete er die saubere Vorlage von Reichardt, schließlich verwandelte er einen an Reichardt verschuldeten Foulelfmeter. „Robin“, lobte Coach Riffert, „hat endlich den Kopf hochgenommen und drei Tore klasse vorbereitet. Nach der Pause waren wir sogar zwei Klassen besser als davor.“ Nun gilt es, an diesem Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Croatia Bietigheim nachzulegen. Nur ein Dreier hält die Aufstiegschancen am Leben – sonst könnte es nach der Partie heißen: „Zicke-zacke – Hühnerkacke.“TSV Heimerdingen: Riesch – Pellegrino, Bortel, Fota, Oniha – Schlick (73. Stagel Alberto), Dos Santos Coehlo (73. Veselaj) – Reichardt (81. Henneh), Ruckh, Ancona – Gudzevic (80. Kurzweg).

Rückblick gegen TV Oeffingen:

TV Oeffingen gegen TSV Heimerdingen 5:3

Bericht folgt.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen TV Oeffingen

Der TSV Heimerdingen strauchelt

Von Jürgen Kemmner

Ordentlicher Rückschlag für den TSV Heimerdingen im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz: Bei Abstiegskandidat TV Oeffingen gibt es ein ärgerliches 3:5 (1:1)

Fellbach-Oeffingen. Das Spiel hätte auch andersrum ausgehen können“, stöhnte Uwe Sippel nach dem Schlusspfiff in Oeffingen. Der Club- und Fußballchef des TSV Heimerdingen haderte mit der 3:5-Niederlage in der Landesliga, mit der der Rückstand auf Platz zwei auf neun Punkte angewachsen ist. Die Pleite tut doppelt weh, weil der TSV Crailsheim, aktuell Zweiter, dem überlegenen Meister Türkspor Neckarsulm eine 2:1-Niederlage (erst die zweite der Saison) beigebracht hatte. „Natürlich ist das ein Dämpfer“, sagte Sippel, „damit ist aber noch nichts entschieden.“ Mit einem Erfolg an diesem Mittwoch (19 Uhr) im Nachhol-Heimspiel gegen den VfR Heilbronn kann der TSV den Rückstand auf sechs Zähler verringern.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert hätte durchaus mindestens einen Zähler vom Kunstrasen in Oeffingen mitbringen können, doch irgendwie schlug das Pendel immer dann in die Richtung der Gastgeber aus, wenn es einmal knifflig und eng wurde. Spannend und hochklassig war die Partie allemal, in der der TSV sich vom Rückstand durch Faton Sylaj (25.) nicht beeindrucken ließ und stringent weiter seine Chancen suchte. Altin Veselaj flanke nach 33 Minuten mustergültig auf Lars Ruckh, und der TSV-Torjäger ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Das 1:1 war sein 24. Saisontor und das Remis nach 45 Minuten gefühlt gerecht.

Nach dem Seitenwechsel wurde es hektischer. Gabriel Fota wurde aus einem Meter Entfernung angeschossen, und zwar an die Hand – und der Schiedsrichter zeigte zum Entsetzen von Sippel, Riffert und den mitgereisten Heimerdinger Fans auf den Punkt. Malntin Ymeraj nahm die Entscheidung dankend an und versenkte den Ball zum 2:1 für den TVOe (49.), was ihm jedoch nicht genug war. Nur eine Minute später jubelte der ehemalige albanisch-griechische Berufsfußballer erneut nach seinem 3:1, dem eine schöne Spielkombination vorausgegangen war. Doch die Moral der TSV-Akteure war absolut intakt, keiner steckte den Kopf in den Sand – und nur neun Minuten später hatte Ruckh zum zweiten Mal zugeschlagen. Mit einem Distanzschuss verkürzte der Routinier auf 2:3. Es kam noch besser. Der eingewechselte Collins Oniha glich zum 3:3 aus (71.). Zuvor war der Ball an einer Hand eines Oeffingers, doch diesmal blieb der Pfiff aus. „Im Nachschuss macht Collins das Tor“, erzählte Sippel, „deshalb war die Aufregung darüber nur ganz kurz.“

Doch das Momentum war nicht beim TSV, anstatt des gut möglichen 3:4 – Ruckh und Robin Reichardt ließen beste Möglichkeiten aus – fiel das 4:3 durch einen Kunstschuss von Sylaj (80.), den er womöglich kein zweites Mal in seiner Karriere hinbekommt. Mit dem 5:3 kurz vor Schluss des 27-Jährigen Ymeraj war die Fußball-Messe in Oeffingen gelesen.TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Fota, Bortel, Veselaj (84. Peringer) – Stagel Alberto (59. Schlick), Dos Santos Coelho, Ancona (58. Gudzevic), Muratlar (62. Oniha), Reichardt – Ruckh.

 

Vorschau der Stuttgarter Zeitung, gegen Oeffingen

Riffert: Kühlen Kopf bewahren

Der Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen ist beim TV Oeffingen im Grunde zum Siegen verurteilt.

Ditzingen. Auf den Meister folgt ein Abstiegskandidat: Die Fußballer des TSV Heimerdingen haben an diesem Sonntag (15 Uhr) den TV Oeffingen in der Landesliga vor der Brust, nachdem sie zuletzt dem neuen Champion Türkspor Neckarsulm (1:3) alles abverlangt hatten. Es wird eine Partie mit einem ganz anderen taktischen Muster werden für die Truppe von Trainer Daniel Riffert. Die Oeffinger Mannschaft besitzt nicht die technische und spielerische Klasse des Aufsteigers, dennoch, da ist sich der TSV-Trainer sicher, „müssen wir diesen Gegner annehmen und 90 Minuten lang bearbeiten – denn natürlich ist unser Anspruch ein Sieg.“

Der ist freilich auch nötig, um die Kluft zwischen dem Relegationsrang, auf dem sich der TSV Crailsheim breit gemacht hat (54 Punkte/28 Spiele), und dem TSV Heimerdingen (48/27) auf Platz vier nicht größer werden zu lassen. Und auch, wenn das Hinspiel mit 4:0 für den TSV endete, hat Riffert seine Mannschaft darauf eingeschworen, dass die drei Punkte erst erarbeitet werden müssen – mit viel Laufbereitschaft sowohl mit dem Ball als auch gegen ihn. „Wir müssen kühlen Kopf bewahren und uns den Gegner zurechtlegen, denn wir haben die Qualität, die Oeffinger zu schlagen“, betont Riffert, der aus einem vollen Kader schöpfen kann. Einen Dreier vorausgesetzt, könnte sich der Abstand auf Platz zwei verringern: Für den TSV Crailsheim hängen die Punkte am Sonntag extrem hoch – beim Aufsteiger Türkspor.

Rückblick gegen Türkspor Neckarsulm:

TSV Heimerdingen gegen Türkspor Neckarsulm 1:3

Zuerst das Resümee

Leider gegen einen bockstarken Gegner verloren.

Der Gegner, der die Liga mit 21 Punkten!  anführt, machte bei uns in Heimerdingen sein Meisterstück.

Zum Spiel:

Der gegnerischen Übermannschaft, bestückt mit erfahrenen Regional- und Oberligaspielern, reichte ein Unentschieden zur vorzeigen Meisterschaft.

Die große Zuschauerkulisse kam nicht mehr aus dem Staunen heraus, denn unsere Jungs drängten den haushohen Favoriten immer wieder in die eigene Hälfte zurück und hatten einige gute Chancen, um in Führung zu gehen.

Es war, besonders in der ersten Halbzeit, ein Spiel auf Augenhöhe.

Was besonders beeindruckte sie kämpften aufopfernd,  um jeden Ball wurde gefightet und sie kombinierten auch noch prächtig.

Es kam leider kurz vor Ende der ersten Halbzeit in der 44.Minute zum Gegentreffer.

Ein Hammer mit Blitztempo schlug in unserem Gehäuse ein.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlugen wir zurück. Ein schöner Ball in die Mitte und Sebastian Bortel versenkte das Leder im gegnerischen Tor zum 1:1.

In der zweiten Halbzeit kam dann so langsam die spielerische Stärke vom Gegner zum tragen.

Wir kämpften und wehrten uns gegen die Angriffe der Übermacht so gut es ging.

Es war aber nur eine Frage der Zeit, den Gegentreffer zu kassieren.

Es passierte dann in der 71.Minute, ein schöner Spielzug der Gäste und es stand 1:2.

Viele dachten wir brechen jetzt ein, aber der Abwehrkampf ging weiter.

Leider dann in der 92.Minute! Ein verunglückter Ball zum Angreifer der Neckarsulmer,

den unser Torwart anschließend  von den Beinen holte.

Den fälligen Strafstoß versengte der Schütze kaltblütig zum 1:3.

Wenn wir in den nächsten Spielen auch so geschlossen mit einer starken Abwehr- und Angriffsleistung auftreten,  wird mir nicht bange ,  noch viele Punkte einzufahren.

Das können wir gleich am kommenden Sonntag umsetzen, da müssen wir nach Oeffingen.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen Türkspor

Rückschlag für den TSV Heimerdingen

Von Jürgen Kemmner

Nach dem 1:3 gegen den vorzeitigen Meister Türkspor Neckarsulm herrschen beim Fußball-Landesligisten nur kurz Ärger und Frust.

Ditzingen. Kontrastprogramm. Hier die Spieler und Funktionäre von Türkspor Neckarsulm, sie hüpfen im Mittelkreis, skandieren den Vereinsnamen, spritzen mit Sekt und feiern den endgültig feststehenden Aufstieg in die Verbandsliga; dort die Truppe des TSV Heimerdingen, sie hat sich um Trainer Daniel Riffert in einem Kreis versammelt und rekapituliert kurz und schmerzvoll die 1:3 (1:1)-Niederlage gegen das Überflieger-Team, das sechs Spieltage vor Rundenende einen Haken an den Aufstieg gemacht hat.

„Noch ist nichts verloren“, sagt Riffert mit fester Stimme, „es ist ein Rückschlag.“ Es schmerzt nicht nur den Coach, sondern alle TSV-Getreuen, wenn sie vom Gegner etwas direkt vor Augen geführt bekommen, das sie selbst auch so gerne für sich hätten wie den Sprung eine Fußball-Etage höher. Mit dem 1:3 gegen die (für Landesliga-Verhältnisse) Großverdiener-Ansammlung um die Ex-Profis Tevfik Altindag (Adanaspor/Türkei) und Cristian Giles Sanches (Stuttgarter Kickers) liegen die Heimerdinger nach den Erfolgen des TSV Crailsheim und des FV Löchgau satte sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz, allerdings haben sie ein Nachholspiel gegen den VfR Heilbronn in der Hinterhand. Daniel Riffert glaubt fest an die Chance, weil die Konkurrenten noch gegen Türkspor ran müssen und auch deren direktes Duell auf dem Spielplan steht. „Es gibt keinen Grund aufzugeben“, sagt der 34-Jährige.

Bloßer Zweckoptimismus oder realistische Einschätzung? Gegen die Neckarsulmer jedenfalls hat sich der TSV teuer verkauft, hat sich gewehrt gegen eine Mannschaft, die zu ihrer technischen Klasse so unangenehm zu spielen ist, als wenn man barfuß auf einem Platz kickt, der von vielen spitzen Steinchen übersät ist. Viele kleine Fouls und Nicklichkeiten vergifteten das Klima auf und neben dem Spielfeld über weite Phasen der Partie, besonders Ex-Kickers-Stürmer Giles Sanches teilte körperlich und verbal immer wieder aus und machte sich so beim TSV-Anhang ziemlich unbeliebt. Geprägt von Unterbrechungen kam in Durchgang eins wenig Spielfluss auf, es wurden kaum Torchancen geschaffen, es wurde gekämpft um den Ball wie Fünfjährige um eine Kuchenform im Sandkasten: laut und leidenschaftlich.

Das 0:1 fiel recht überraschend, nachdem der TSV den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone brachte, zog Altindag aus dem Hinterhalt ab, der Ball landete unhaltbar im Heimerdinger Tor (44.) – doch die Hausherren antworteten prompt: Eine ausgedehnte, lehrbuchhafte Kombination von Lars Ruckh und Robin Reichardt schloss Sebastian Bortel zum 1:1 ab (45+1). Nach der Pause bekam Türkspor im Spiel das, was körperbewusste Menschen fürchten: Übergewicht.

Die Einschläge ums Tor von Lukas Emmrich kamen näher und dann war es passiert. Bahadir Özkan drehte sich in Gerd-Müller-Manier um die eigene Achse und schoss den Ball ins Toreck (71.). Als der TSV alles nach vorn warf, missglückte Emmrich ein weiter Schlag, den Konter konnte der Torhüter nur per Foul stoppen – Altindag verwandelte den Strafstoß sicher (90+2). „Es wäre mehr drin gewesen, mit einem Remis hätte ich gut leben können“, sagte Riffert, „aber wir waren auch zu passiv.“ Mund abputzen, weitermachen und vom TV Oeffingen am nächsten Samstag drei Punkte mitbringen. So lautet der Marschbefehl.TSV Heimerdingen: Emmrich – Veselaj (89. Peringer), Fota, Bortel, Pellegrino – Reichardt, Muratlar (83. Oniha), Ancona (76. Gudzevic), Dos Santos Coelho, Stagel Alberto (79. Schlick) – Ruckh.

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung

Torhüter leben gefährlich

Von Jürgen Kemmner

An diesem Sonntag (15 Uhr) trifft Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen auf Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm – im Tor steht Lukas Emmrich, der wie Maik Riesch schon mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

Ditzingen. Max Merkel, das 2006 verstorbene Traineroriginal, das Zitate wie „Jede Straßenbahn hat mehr Anhänger als Bayer Uerdingen“ geprägt hat, war überzeugt davon: „Torhüter und Linksaußen haben eine Macke.“ Lukas Emmrich kennt den Spruch gut, schließlich steht er seit Jugendtagen zwischen den Pfosten, doch der 28-Jährige würde den Teufel tun, zu widersprechen. Er ahnt, dass Merkel recht hat. Vor zwei Jahren hatte der Schlussmann in einem Spiel einen heftigen Pressschlag mit einem Gegner. Das Bein tat weh, doch Emmrich hielt die 90 Minuten durch, marschierte zum Orthopäden und nachdem der gesagt hatte „bloß ’ne schwere Prellung“ absolvierte der TSV-Keeper Lauftraining, denn den Ball spielen, das schmerzte. Weil’s nicht besser wurde, ließ Emmrich ein MRT machen. Überraschungs- Ergebnis des Radiologen: Wadenbeinbruch. Nach ein paar Wochen Pause war Emmrich zurück im Tor.

Torhüter sind harte Burschen, das ist nicht erst seit Bernd Trautmann bekannt, der 1956 für Manchester City nach einem Zusammenprall mit einem Genickbruch die Partie zu Ende gespielt hatte. „Klar, wir gehen ein Risiko ein“, sagt Emmrich, „man stürzt sich ins Gewühl oder wagt beim Duell Eins gegen Eins Kopf und Kragen.“ Um diese Worte zu belegen, muss man sich gar nicht vom TSV Heimerdingen wegbewegen. An Gründonnerstag hechtete TSV-Keeper Maik Riesch bei einer harten Hereingabe im Fünfmeterraum zum Ball und bekam das Knie eines Spielers des TSV Ilshofen II an den Kopf. Er blieb minutenlang liegen, danach ging’s ins Krankenhaus und Ostern verbrachte der 23-Jährige mit einer Gehirnerschütterung, von der er sich nun weitgehend erholt hat. „Zum Glück war nichts gebrochen“, erzählt Riesch, „aber meine komplette rechte Gesichtshälfte war blau.“

Der Kopf ist überproportional gefährdetes Gebiet beim Fußball-Torhüter, das haben Untersuchungen ergeben, weil er mit den Händen (die nahe am Kopf sind) zum Ball geht, wo Feldspieler die Füße benutzen. 20 Prozent der Kopfblessuren sowie 20,9 Prozent der Schulterverletzungen im Fußball ziehen sich die Torhüter zu, obwohl ihr Anteil an der Gesamtheit der Aktiven unter zehn Prozent liegt. Lukas Emmrich hatte schon eine leichte Gehirnerschütterung, für Maik Riesch war es die zweite der Karriere, darüber hinaus hatte sich der junge Tormann schon den Augenbogen nach einem Zusammenprall gebrochen. „Man muss schon ein bisschen verrückt sein, wenn man sich ins Tor stellt“, bekennt der Logistik-Azubi. Einen Kopfschutz, wie einst Starkeeper Petr Cech, trägt er dennoch nicht. Cech spielte selbst nach einem ausgeheilten Schädelbasisbruch stets mit einem Helm, der sein Markenzeichen wurde.

Torhüter leben gefährlich. Doch ihr Job lässt ihnen keine Wahl, sie müssen so ziemlich alles riskieren, weil sie sozusagen die letzte Bastion sind, die sich dem Gegner entgegenstellt. Da kann man sich nicht wegducken – Augen zu und rein ins Getümmel aus Freund und Feind. „Man blendet aus, was alles passieren kann“, sagt Lukas Emmrich, „wer nachdenkt, ist schon zu spät dran.“ Und Maik Riesch hat die wichtigste Lektion seiner Arbeitsplatzbeschreibung auch längst verinnerlicht: Ein Schlussmann muss hart im Nehmen sein. „Man muss schon ein bisschen verrückt sein, wenn man sich im Fußball fürs Tor entscheidet“, bemerkt der 24-Jährige, der aber just darin den verlockenden Reiz dieser Position sieht: Die große Verantwortung, die der letzte Mann trägt, dieses Leben oder Streben mit der Konsequenz: Wenn du einen Patzer machst, ist der Ball im Tor. Der Fehler eines Feldspielers lässt sich vielleicht noch ausbügeln. „Man wächst mit dieser Verantwortung und sammelt Selbstvertrauen“, sagt Riesch, der als Nummer zwei in die Saison gestartet ist – der sich aber so ziemlich auf Augenhöhe mit Lukas Emmrich sieht.

Es ist wie im Film „Highlander“: Es kann nur einen geben, der im Spiel im Tor steht. Doch der Zweikampf zwischen den TSV-Keepern ist nicht vergleichbar mit dem Hassduell, das sich Jens Lehmann und Oliver Kahn zu Beginn der 2000er Jahre im Streit um den Tor-Stammplatz in der Nationalmannschaft lieferten. „Wir verstehen uns gut“, betont Emmrich, „wir unternehmen sogar privat was miteinander, aber natürlich beansprucht jeder von uns den Platz im Tor für sich.“ Maik Riesch entgegnet: „Wir pushen uns gegenseitig.“ Um den Status der Nummer eins zu erobern und zu verteidigen, muss der Torhüter im Spiel alles riskieren. Auch auf die Gefahr hin, dass es sehr weh tut.

Zum Rückblick gegen TSV Pfedelbach.

TSV Heimerdingen gegen TSV Pfedelbach 2:2

Das Resümee voraus:

Im Kampf um den 2.Tabellenplatz nichts verloren.

Da der Tabellenzweite TSV Crailsheim sein Spiel verlor und die Löchgauer auch nur Unentschieden spielten, sind alle Chancen auf die Relegation noch da.

Nun zum Spiel:

Wir konnten am Anfang einfach nicht die Leistung vom letzten Spiel abrufen.

Wir gaben uns Mühe, fanden aber nicht den richtigen Dreh.

Die Pfedelbacher machten es auch nicht besser, so spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab.

Sie waren jedoch im komfortablen Vorteil mit zwei schön herausgespielten Toren in der 1. Halbzeit.  Auch wir hatten unsere Chancen, konnten aber den Ball nicht im gegnerischen  Tor unterbringen.

So ging es mit einem 0:2 Rückstand in die 2.Hälfte.

Wahrscheinlich war im Halbzeittee ein Muntermacher..

Wir kämpften uns wieder eindrucksvoll in die Partie zurück.

Es folgten eine Chance nach der anderen, es fiel aber für uns im ersten Drittel der 2.Halbzeit leider kein Treffer.

Der Pfedelbacher Torwart hatte einen Glanztag und vereitelte einige Großchancen zum Anschlusstreffer.

In der 69.Minute endlich das erste, sehnsüchtig erwartete Tor für uns.

Gezirkelte Flanke von außen und unser Torjäger Lars Ruckh wuchtete den Ball mit einem sehenswerten Kopfball in das gegnerische Netz. Es war sein 23.Treffer in der laufenden Saison.

Wir spielten weiter druckvoll auf das Tor des Gegners.

In der 76.Minute wurden wir endlich belohnt, der eingewechselte Haris Gudzevic  machte sein Tor zum 2:2.

Das war übrigens der 70.ste Treffer der Heimerdinger in der aktuellen Saison.

Der Druck gegen die tapfer verteidigenden Gäste ging weiter.

Es rollte Angriff auf Angriff auf das Tor des Gegners, die Endphase im Spiel sollte nochmals richtig heiß werden.

Wir hatten in den letzten Minuten des Spieles noch ein paar hundertprozentige Gelegenheiten zum Führungstreffer, die wurden aber vom ausgezeichneten Torhüter des Gastes „entschärft“.

So endete das Spiel 2:2.

Wenn wir am nächsten Sonntag, wie in der 2.Halbzeit geschehen, gegen den großen Favoriten der Liga auch so auftreten, wird mir nicht bange!

Es ist der Überflieger Türkspor Neckarsulm zu Gast.

Türkspor hat einige Spieler die schon ein paar Ligen höher gespielt haben an Bord.

Der Vorsprung gegenüber dem Zweiten, beträgt 21 Punkte!!

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen Pfedelbach

Gudzevic rettet Punkt für TSV

Von Jürgen Kemmner

Fußball-Landesligist Heimerdingen jagt lange einem 0:2-Rückstand hinterher und holt immerhin ein 2:2.

Ditzingen. Der TSV Heimerdingen hat die erste Niederlage in diesem Jahr gerade noch abgewendet: Der Fußball-Verbandsligist holte nach 0:2-Rückstand gegen den TSV Pfedelbach durch Treffer von Lars Ruckh und Haris Gudzevic wenigstens noch ein Remis und rettete im Kampf um Relegationsplatz zwei immerhin einen Punkt. „Die Moral im Team ist intakt“, sagte TSV-Fußballchef Uwe Sippel, „wir sind nach einem 0:2 zurückgekommen und haben uns das Unentschieden absolut verdient.“

In den ersten 45 Minuten waren die Heimerdinger allerdings nicht richtig bei der Sache, der TSV spielte zwar gefällig, doch echte Torchancen sprangen dabei nicht heraus. Auch die Pfedelbacher brannten kein Feuerwerk ab, aber zweimal waren sie durch Janik Pfeiffer präsenter (10./45.). Nach der Pause war Heimerdingen endlich hellwach, dominierte die Partie mit viel Ballbesitz und belohnte das Engagement durch die Treffer von Goalgetter Ruckh per Kopf (69.) und Joker Gudzevic (76.), der allein vor dem starken Pfedelbacher Keeper die Nerven bewahrte und einschob. Zwar hatte Heimerdingen in der Nachspielzeit durch Ruckh und Michele Ancona die Chancen zum Sieg, doch es bleib beim leistungsgerechten 2:2TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Bortel, Pellegrino – Dos Santos Coelho (76. Peringer) – Stagel, Alberto, Muratlar (65. Gudzevic), Ancona, Reichardt, Veselaj – Ruckh

Rückblick gegen Kaisersbach

SV Kaisersbach gegen TSV Heimerdingen 0:2

Vorab: 

Wer am vergangenen Sonntag in Kaisersbach nicht  das Spiel gesehen hat, der hat etwas versäumt!

Es war von unserer Seite, besonders in der zweiten Halbzeit, ein klasse Spiel und das 2:0 war hochverdient.

Nun zum Spiel:

Es begann stürmisch, die Kaisersbacher spielten sehr aggressiv und schalteten schnell von Abwehr in den Angriff über, und erspielten sich dadurch ihre ersten Chancen.

Auch unsere Angriffe waren nicht von „ schlechten Eltern.“

Wir hatten einige Chancen die eigentlich im Tor des Gegners enden sollten, der Ball aber wollte einfach nicht rein.

In der 39.Minute schlug unser Torjäger Lars Ruckh eiskalt zu.

Schöner Ball von Christian Stagel Alberto auf Lars Ruckh, der umspielte noch einen Gegenspieler und drosch den Ball zum 1:0 in die Maschen.

Es war sein 22.Treffer in dieser Saison.

So ging es in die Halbzeitpause.

Was die vielen Heimerdinger Fans befürchtet hatten, nämlich ein Nachlassen in der zweiten Halbzeit, traf diesmal nicht ein.

Im Gegenteil, des begann ein Spiel auf Biegen und Brechen.

Mitte der zweiten Hälfte bekamen wir das Spiel dann endlich endgültig  in den Griff, und es häuften sich die Chancen auf ein oder weitere Tore.

Zum Beispiel in der 52.Minute, als Michele Ancona mit einen Hammer die Querlatte traf und Lars Ruckh den Nachschuss über das Tor knallte.

Dann kam die 69.Minute, Robin Reichardt drang in den Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt.

Michele Ancona schoss den fälligen Elfmeter kurz und trocken in das gegnerische Tor, zum 2:0 Endstand

Ein Spielende zu Null ist besonders auswärts immer gut.

Ich will die Mannschaftsleistung nicht schmälern, aber unsere Mittelfeldspieler, Pascal Dos Santos Coehlo und Gökav Muratlar  hatten einen Sahnetag.

 Nun geht es am kommenden Sonntag gegen Pfedelbach weiter.

Am letzten Spieltag knöpfte Pfedelbach dem großen Favoriten Türk N´ulm einen Punkt ab. Türk N´ulm hat in der Liga einen Vorsprung von 19 Punkten!

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen Kaisersbach.

Heimerdingen setzt seine Erfolgsserie fort

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist bleibt nach dem 2:0 beim SV Kaisersbach in diesem Jahr weiter ungeschlagen.

Ditzingen. Der TSV Heimerdingen hat einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz distanziert und bleibt dem Tabellenzweiten TSV Crailsheim auf den Fersen. Nach dessen erwartetem klaren Heimerfolg (3:0) gegen Kellerkind SG Oppenweiler-Strümpfelbach am Samstag zog der TSV Heimerdingen am Tag darauf mit einem 2:0-Auswärtssieg beim direkten Verfolger SV Kaisersbach nach. Damit beträgt der Rückstand der Heimerdinger auf Crailsheim nach wie vor vier Punkte, allerdings hat der TSV ein Spiel weniger ausgetragen. „Unser Sieg in Kaisersbach war mehr als verdient und hätte sogar noch deutlich höher ausfallen können“, zeigte sich TSV-Trainer Daniel Riffert nach Spielende zufrieden.

20 Minuten lang brauchte seine Mannschaft auf dem regennassen Kaisersbacher Kunstrasen, um die Kontrolle im Spiel zu bekommen. In der Anfangsphase musste sich der TSV einiger hoher Bälle erwehren und hatte Glück, dass der Unparteiische einen Treffer der Gastgeber nach einem Eckball wegen eines Fouls nicht anerkannte. In der 22. Minute hatte Robin Reichardt die Riesenchance zur Führung für Heimerdingen, als er nach einem fein getimten Zuspiel von Gökay Muratlar frei vor Kaisersbachs Schlussmann Walter Duschek auftauchte, den Ball jedoch neben das Tor setzte. „Von diesem Moment an hatten wir die Begegnung im Griff“, freute sich Coach Riffert.

Sechs Minuten vor der Pause machte Heimerdingens Torjäger Lars Ruckh aus der optischen Überlegenheit mit seinem 22. Saisontreffer auch eine zahlenmäßige Führung: Nach einem Pass hinter die Viererkette von Kaisersbach passte Christian Stagel Alberto den Ball in den Rücken der Abwehr, Ruckh ließ im Strafraum noch einen Gegenspieler aussteigen und vollendete dann zum 0:1-Halbzeitstand.

„Unser einziges Manko war, dass wir in der zweiten Hälfte nicht viel früher das 0:2 nachgelegt haben“, meinte Coach Riffert. Die Chancen dazu waren in Hülle und Fülle da: Michele Ancona traf die Querlatte des Kaiserbacher Tores (52.), den Nachschuss setzte Lars Ruckh freistehend über die Latte. Bei einem Ancona-Schuss aus zehn Metern bewahrte Duschek seine Elf vor einem früheren höheren Rückstand (58.). So dauerte es bis zur 69. Minute, ehe Michele Ancona per Strafstoß nach einem Foul an Stagel Alberto für den 0:2-Endstand sorgte. TSV-Keeper Lukas Emmrich musste in der zweiten Hälfte nur einmal ernsthaft eingreifen.

Dass seinem Team in der Folge kein dritter Treffer mehr gelang, konnte Trainer Riffert verschmerzen. Vielmehr freute er sich darüber, dass es seiner Elf zum zweiten Mal in diesem Jahr – nach der Heimpartie gegen Germania Bietigheim – gelang, ohne Gegentor zu bleiben. „Unser Spiel gegen den Ball wird immer besser“, freute er sich. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Fota, Bortel, Veselaj (92. Peringer), Reichhardt (92. Kurzweg), Dos Santos Coelho, Muratlar, Stagel Alberto (81. Oniha), Ancona (87. Gudzevic), Ruckh.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung.

Landesliga 1

Der TSV Heimerdingen will bis zum Ende der Landesliga-Saison um den zweiten Tabellenplatz mitspielen. „Dafür müssen wir weiterhin unsere Hausaufgaben machen“, sagt Trainer Daniel Riffert. Die nächste ist die Partie an diesem Sonntag um 15.30 Uhr beim SV Kaisersbach, der mit vier Punkten Abstand gleich hinter Heimerdingen auf dem fünften Tabellenrang folgt. „Kaisersbach hat bislang eine gute Rückrunde hingelegt“, weiß Riffert um die Stärke des kommenden Gegners. „Wir sind aber relativ gefestigt und auf einem guten Weg“, gibt sich der TSV-Coach selbstbewusst. Verzichten muss er in dieser Woche auf Torhüter Maik Riesch, der sich im letzten Spiel gegen den TSV Ilshofen II nach einem heftigen Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. „Da gehen wir kein Risiko ein, er soll sich erst richtig erholen, bevor er wieder zum Einsatz kommt“, sagt Daniel Riffert. Nach seiner Rippenprellung ist Keeper Lukas Emmrich wieder ins Training eingestiegen, auch Daniel Siegler steht bereit.

Rückblick gegen Ilshofen II

Das erwartete schwere Spiel gegen den Tabellenletzten.

TSV Heimerdingen gegen TSV Ilshofen II 4:1

Es ergaben sich in der ersten Halbzeit viele Chancen, wir konnten aber das Ilshofener Bollwerk nicht knacken. Schon in der Anfangsphase hatten wir eine Kopfballchance, der Ball flog aber knapp am Tor vorbei. Der Gast stand sehr tief und verteidigte geschickt das Abwehrzentrum. Setzte auch immer wieder mit ihren schnellen Außenstürmern Nadelstiche in unsere Abwehr.

Unsere Abwehr war in der 34.Minute nicht ganz im Bilde! Die Folge war das 0:1.

Hätten aber in der ersten Halbzeit, durch sehr gute Gelegenheiten den Ausgleich machen müssen.

Was uns leider nicht gelang. So ging es mit einer Führung des Gastes in die zweite Halbzeit.

Wir könnten uns nicht beklagen kurz nach der Halbzeit mit 0:2 zurückzuliegen, wenn Gabriel Fota den Ball nicht von der Torlinie geköpft hätte. Bei dieser Situation verletzte sich unser Torwart schwer und wurde mit den Krankenwagen in das Krankenhaus eingeliefert. Maik gute Besserung!

Unser „alter“ Haudegen Daniel Siegler musste danach zwischen den Pfosten.

In der 55.Minute endlich das 1:1.Ein Handspiel im Strafraum der Gäste, unser Routinier Michele Ancona verwandelte sicher.

Endlich in der 68.Minute das erlösende 2:1,Gabriel Fota machte das Tor.

Das erlösende 3:1 kam durch unseren Torjäger Lars Ruckh zustande, er schoss einen Foulelfmeter in das gegnerische Netz. Er wurde vorher selbst von den Beinen geholt.

Sebastian Bortel machte dann in der Nachspielzeit den Deckel drauf und erzielte den 4:1 Endstand.

So geht es am kommenden Sonntag zum Verfolger Kaisersbach.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung gegen Ilshofen.

Erst Ancona findet den Dosenöffner

Von Jürgen Kemmner

Landesligist TSV Heimerdingen tut sich beim 4:1 über den TSV Ilshofen II trotz vieler Chancen lange schwer. Torhüter Maik Riesch muss verletzt raus.

Jürgen Klopp war einer der ersten, der den Begriff Dosenöffner im Fußball eingeführt hat. Das ist schon eine Weile her, damals war der Startrainer beim FSV Mainz 05 zu Beginn des Jahrtausends am Anfang seines Weges. Auch wenn man heute im täglichen Leben den Helfer kaum benötigt, weil meist eine Lasche auf dem Deckel das Teil entbehrlich macht, weiß jeder Freund des Fußballs, wie wichtig ein Dosenöffner in einer komplizierten Partie ist. „Wir haben den Öffner lange nicht gefunden“, sagte Heimerdingens Trainer Daniel Riffert nach dem 4:1 (0:1) über Schlusslicht TSV Ilshofen II, das sich ohne Sieg mit nur vier Punkten längst damit abgefunden hat, nächste Saison wieder in der Bezirksliga zu kicken.

Aber mit einem roten Schleifchen verschenkt haben die Ilshofener die drei Punkte nicht – die Gastgeber mussten energisch darauf bestehen, dass der Heimsieg gebucht werden kann. Daniel Riffert hatte daran offenbar nie einen Zweifel, „wir haben immer wieder Lösungen gefunden, ich habe nie an eine Niederlage gedacht“, betonte der Coach nach 95 Minuten, die so in ihrem dramaturgischen Ablauf aber wohl kaum jemand auf dem TSV-Sportplatz erwartet hatte.

Keine Frage, der Favorit trat wie ein solcher auf, schon nach sieben Minuten hatte Kapitän Sebastian Bortel das 1:0 auf dem Kopf, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei. Haris Gudzevic (19./24.) scheiterte gleich mehrfach am Ilshofener Torhüter Marco Steffan, Sturmtank Lars Ruckh versuchte es mit Gewaltschüssen, die aber nicht ihr Ziel fanden. Rifferts Team dominierte gegen die tief verteidigenden Gäste, doch fehlten alternierend die letzte Konsequenz, der letzte entscheidende Pass, die eine zündende Idee und das nötige Quäntchen Glück – so kam es, wie es in einseitigen Partien oft passiert. Die nur mit weiten Bällen und Kontern operierenden Gäste führten 1:0 durch Gbenga Daniel Adekoya (34.) nachdem die Heimerdinger Defensive erst den Ball nicht klären konnte und dann unsortiert war. Robin Reichardt und Christian Stagel Alberto hatten vor der Pause die Chance zum Ausgleich, doch es sollte nicht sein.

Es hätte sich für die Hausherren noch verzwickter gestalten können, wenn gar das 0:2 gefallen wäre, doch Gabriel Fota köpfte einen Schuss von Adekoya von der Linie, nachdem Keeper Maik Riesch zuvor nach einem heftigen Zusammenprall am Boden liegen geblieben war (und der Schiedsrichter nicht abgepfiffen hatte). Der 24-Jährige wurde benommen vom Feld geführt, klagte über starke Schmerzen im Kopf und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. „Ich bin überzeugt“, sagte Riffert nach dem Spiel, „selbst ein 0:2-Rückstand hätte uns nicht umgeworfen.“ Schwer zu sagen, in jedem Fall hatte der Trainer nach der Pause Michele Ancona aufs Feld geschickt, der in der Woche nicht trainiert hatte und deshalb zunächst nur Zuschauer war – mit dem 35-Jährigen kamen Tempo und Zielstrebigkeit ins Match. Und dem Routinier war es vorbehalten, den so lange verzweifelt gesuchten Dosenöffner zu finden und ihn anzuwenden. Nach einem unglücklichen Handspiel von Hennes Autmaring verwandelte Ancona den Strafstoß vehement sicher (55.) und demonstrierte mit diesem energischen Willen den Kollegen: „Jungs, aber jetzt biegen wir das Spiel endgültig um!“

Das Zeichen kam an, Ancona selbst scheiterte zwar am beweglichen Ilshofener Torhüter Steffan (58.), Ruckhs Schuss küsste den Pfosten (64.), erst Fota machte nach einer Ecke frei am zweiten Pfosten die verdiente Führung perfekt (68.). Die Ilshofener wehrten sich noch mit dem Mute, nichts zu verlieren zu haben, aber als Torjäger Ruckh im Strafraum gefoult wurde und den Elfmeter ins Netz drosch (78.), waren die 150 TSV-Fans erleichtert. Heimerdingen hatte noch einige Großchancen, nur Bortel trug sich in die Torschützenliste ein (90+1). „Spielerisch hätte ich mir noch mehr vom Team gewünscht“, sagte Riffert, der auch in der neuen Runde Trainer sein wird, „aber mir war auch die Art und Weise wichtig, wie wir aufgetreten sind.“ Soll heißen: Dass seine Schützlinge mit großer Intensität und haufenweise Geduld den Dosenöffner gesucht haben.TSV Heimerdingen: Riesch (55. Siegler) – Fota, Bortel, Pellegrino – Dos Santos Coelho – Gudzevic (66. Oniha), Stagel Alberto (46. Ancona), Veselaj, Reichardt (90+4 Kurzweg) – Ruckh.

Rückblick gegen FV Löchgau:

FV Löchgau gegen TSV Heimerdingen 2:2

Leider nicht die erhofften Punkte mitgenommen.

„Ich denke, dieses Resultat geht in Ordnung“, sagte Daniel Riffert, der Coach des TSV aus Heimerdingen, „wir können damit ganz gut leben, es fühlt sich gerecht an.“

Weiter sagte er: „Die Löchgauer stehen ja auch nicht ohne Grund da vorn auf Platz drei“, „Die können schon auch Fußball spielen.“

Es fing leider nicht gut an.

4.Minute, weiter Schlag in unsere linke Hälfte und unser Torwart wollte aus seinem Kasten um den Ball abzufangen.

Er merkte, ich komme nicht an den Ball, in der Rückwärtsbewegung rutschte er aus und so war es ein leichtes Spiel für den Löchgauer, den Ball in unserem  Gehäuse unterzubringen.

Wir ließen uns nicht beirren und dominierten die 1.Halbzeit.

16.Minute, Robin Reichardt flankte von links nach innen, unser Kapitän Michele Ancona hielt seinen Fuß hin und der Ball war drin.

Unsere Abwehr stand in der ersten Halbzeit danach sehr gut, und es gab kaum gute Aktionen der Löchgauer vor unserem Strafraum.

Bemerkenswert:  Erst in der 35.Minute wieder eine Chance für Löchgau durch einen am Tor vorbeigeschossenen Ball.

Nachspielzeit ersten Hälfte:

Ein Hammer aus 20 Metern von Pascal Dos Santos Coelho in das rechte Dreieck des Löchgauer Tores und es stand 2:1 für uns.

So ging es in die Halbzeitpause.

Wie schon so oft in der Vergangenheit, konnten wir unser hohes Niveau nicht halten.

So kam Löchgau besser in das Spiel und es wurde eine gleichermaßen verteilte Begegnung.

Wir wären mit dem Ergebnis zufrieden gewesen, wäre Haris Gudzevic nicht in der letzten Minute  alleine auf den Löchgauer Keeper zugelaufen. Er brachte den Ball leider nicht im Tor unter.

So blieb es beim Unentschieden.

Nun müssen wir, damit der Abstand zu Crailsheim nicht zu groß wird, am kommenden Donnerstag unbedingt punkten.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung:

Von Jürgen Kemmner

TSV Heimerdingen verpasst den K.-o.-Schlag

Die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert kehrt mit einem 2:2 (2:1) vom FV Löchgau zurück, dabei hätte es durchaus ein wichtiger Auswärtssieg werden können.

Es gibt solche Unentschieden, die sind nicht Fisch nicht Fleisch. Die lösen bei den Beteiligten keinen Frust, aber auch keine Freude aus. Die sind irgendwie ein fußballerisches Neutrum. So in der Art ist das 2:2 (2:1) des Landesligisten TSV Heimerdingen beim FV Löchgau einzuordnen. Eine Punkteteilung, die keinem der beider Mannschaften etwas nützte, um den Rückstand auf den Relegationsplatz zu verkürzen, den der TSV Crailsheim aktuell belegt. „Ich denke, dieses Resultat geht in Ordnung“, sagte Daniel Riffert, der Coach des TSV aus Heimerdingen, „wir können damit ganz gut leben, es fühlt sich gerecht an.“ Damit liegen die Heimerdinger bei einem Spiel weniger aber stolze sechs Punkte hinter Rang zwei, allerdings stehen für den TSV noch elf Partien aus.

Es hätten aber auch nur noch vier sein können; Daniel Riffert hätte durchaus einen guten Grund gehabt, sich nach dem Schlusspfiff in Löchgau mächtig die Haare zu raufen. Denn Haris Gudzevic stürmte, als der Schiedsrichter seine Trillerpfeife schon für den Schlusspfiff im Mund hatte, mutterseelenallein auf FV-Schlussmann Sven Altmann zu, hatte das 3:2 auf dem Fuß – doch der Mann im Löchgauer Trikot rettete seinem Team den einen Zähler. Heimerdingen setzte den ultimativen K.-o.-Schlag nicht, die Punkte wurden gerecht geteilt. „Die Löchgauer stehen ja auch nicht ohne Grund da vorn auf Platz drei“, sagte Riffert, „die können schon auch Fußball spielen.“

Ausgeglichen war die Partie zuvor verlaufen, mal war die eine Mannschaft am Drücker, mal die andere. Den besseren Start hatten die Hausherren erwischt, die bereits nach fünf Minuten zum ersten Mal jubeln durften, es handelte sich dabei um ein „ziemlich komisches Tor“, wie Riffert meinte. Nach einem Befreiungsschlag, der tief ins Gelände des TSV flog, rutschte Torhüter Maik Riesch ganz unglücklich aus, sodass der Löchgauer Tim Falk sozusagen ohne Gegenwehr zum 1:0 einschieben konnte.

Leistungseinbruch nach der Pause

Doch von diesem Tiefschlag erholte sich die Truppe um Heimerdingens Spielführer Michele Ancona erstaunlich zügig – sie übernahm das Kommando auf dem Feld und drängte auf den Ausgleich. Der Kapitän höchstpersönlich machte schließlich das hoch verdiente 1:1 (18.). Christian Stagel Alberto hatte den Ball erobert, Robin Reichardt ihn nach Art eines behänden Kellners mustergültig nach innen serviert, wo Ancona mit dem langen Bein vollendete. Nun schwammen die Heimerdingen oben auf der Welle, sie arbeiteten erstklassig gegen den Ball und ließen nichts zu, was hätte für Gefahr im eigenen Strafraum sorgen können. „Unser Defensivverhalten hat mir bis zur Pause sehr gut gefallen, das ist das, was ich von der Mannschaft verlange“, bemerkte der TSV-Coach. Auch in der Offensive gelangen ein ums andere Mal sehenswerte Aktionen.

Die Chance auf Platz zwei sind intakt

Wie beim 2:1-Führungstreffer. Eine gelungene Kombination schloss Pascal dos Santos Coelho mit einem fulminanten Dropkick aus 20 Metern unter die Latte ab – in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Heimerdinger die Löchgauer zu Boden ausgeknockt. Doch die standen noch mal auf, Tim Falk machte schnell das 2:2 (56.). Nach der Pause gelang den Gästen keine der dominanten Ballbesitzphasen mehr, die Aktionen von Ancona und Co. waren nicht mehr so bissig, so giftig und so griffig wie noch vor dem Seitenwechsel, die Zweikämpfe wurden nicht mehr in der höchsten Intensität angenommen, und so war das Remis irgendwie ein logisches Ergebnis. Gudzevic hätte es ändern können, doch das hat Daniel Riffert längst abgehakt. „Die Chancen auf Platz zwei sind nach wie vor intakt“, betonte der Coach. TSV Heimerdingen: Riesch – Muratlar (71. Gudzevic), Fota, Reichardt, Bortel, Coelho, Alberto (86. Henneh), Veselaj, Ruckh, Pellegrino, Ancona.

Rückblick der Ersten!

Leider konnten wir uns am letzten Sonntag mit unserem „Verfolger“, VfR Heilbronn nicht messen..

Unser Rasenplatz war leider nicht bespielbar.

Wir haben den VfR Heilbronn gebeten, einer Verlegung zuzustimmen, um nicht auf den Kunstrasen ausweichen zu müssen. Wir sind dem VfR sehr dankbar, dass dies ohne Probleme möglich war. Der Nachholtermin ist am 10. Mai.

Den 3.Platz in der Landesliga erobert.

SV Breuningsweiler gegen TSV Heimerdingen 1:2

Breuningsweiler ging mit 1:0 in Führung.

Mit einem Doppelschlag kurz vor der Halbzeit von Lars Ruckh 39.Min.  (siehe Bild)Saisontor 20 und Michele Ancona 44.Minute (Saisontor 11) drehten wir die Begegnung.

 Unsere Abwehr stand dann in der 2.Halbzeit um einiges besser als in der Vergangenheit, sie ließen kaum noch etwas zu.

So brachten wir Breuningsweiler die erste Heimniederlage in der laufenden Saison bei.

Die Gelegenheit das Ergebnis höher zu schrauben ließen wir leider aus.

Die Stimmung im Bus war bei der Heimfahrt natürlich “ am überkochen“, verständlich wenn man mit einem Auswärtssieg nach Hause fährt.

Resümee:

Durch diesen wichtigen Auswärtssieg ist der Zweite, TSV Crailsheim nur noch einen Punkt vor uns.

Es geht nun spannend weiter, VfR Heilbronn mit 4 Punkten Rückstand, ist am kommenden Sonntag zu Gast.

So kommen wir zur Vorschau:

TSV Heimerdingen gegen VfR Heilbronn

Sonntag, den 26.März

Spielbeginn auf dem Rasenplatz(?) ist um 15.00 Uhr.

Wir hoffen natürlich auf zahlreiche Fans, die unseren Erfolgsweg miterleben möchte.

Wir sehen uns!

Rückblick der Stuttgarter Zeitung/ Leonberger Zeitung

Heimerdingen nutzt Patzer der Konkurrenz

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist hält mit einem 2:1-Erfolg beim SV Breuningsweiler den Gegner auf Distanz und verbessert sich auf Rang drei.

Es war ein Spieltag fast wie gemalt für den TSV Heimerdingen, der mit einem eigenen Pinselstrich dem Gesamtbild den letzten Glanz verlieh. Da der bisherige Tabellendritte FV Löchgau das Verfolgerduell gegen den Sechsten SV Kaisersbach auf eigenem Platz mit 1:3 Toren verlor und der Fünfte VfR Heilbronn zu Hause gegen den TSV Pfedelbach nicht über ein 1:1 hinauskam, verbesserte sich der TSV Heimerdingen dank eines 2:1-Auswärtserfolges beim Tabellensiebten SV Breuningsweiler auf den dritten Tabellenplatz.

Damit liegen die Grün-Weißen nur noch einen Zähler hinter dem TSV Crailsheim auf dem Relegationsrang, der als einziges anderes Spitzenteam an diesem Wochenende dreifach punkten konnte. „Der Sieg geht absolut in Ordnung. Bedauerlich ist nur, dass wir nicht noch das dritte Tor gemacht haben“, meinte TSV-Coach Daniel Riffert nach dem Schlusspfiff.

Auf dem engen Platz habe in der Schlussphase jeder lange Ball noch Gefahr heraufbeschworen. Zufrieden war der Coach jedoch mit der deutlich stabileren Defensivleistung seines Teams. „Das haben wir uns für die Rückrunde vorgenommen, und die Mannschaft setzt es auf dem Platz gut um“, freute sich Riffert. In der zweiten Halbzeit habe Schlussmann Maik Riesch nur einmal bei einem Kopfball nach einem Freistoß eingreifen müssen. „Alles andere haben wir gut wegverteidigt“, lobte der Trainer.

Den einzigen Abwehrfehler der TSV-Defensive in der ersten Halbzeit nutzten die Gastgeber allerdings zur 1:0-Führung in der 29. Minute: Nach einem Einwurf in der Heimerdinger Hälfte kam ein SV-Akteur zum flanken, nach einer Kopfballverlängerung traf Breuningsweilers Kapitän Christian Seitz zur Führung für seine Farben. „Wir müssen diese Flanke verhindern, nach dem Einwurf waren wir in Überzahl“, kritisierte Daniel Riffert das Verhalten seiner Elf in dieser Situation.

Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause drehten die Heimerdinger dann jedoch die Begegnung: Zunächst ging ein Verteidiger der Gastgeber im eigenen Strafraum zu ungestüm gegen Michele Ancona vor. „Er hat zwar auch den Ball gespielt, Michele aber einfach umgemäht“, befand Riffert den Elfmeterpfiff für vollkommen berechtigt. Lars Ruckh ließ sich die Chance nicht entgehen und markierte mit seinem 20. Saisontreffer den 1:1-Ausgleich (39.). Fünf Minuten später war Michele Ancona nach einem Eckball gedankenschneller als seine Gegenspieler und traf am ersten Pfosten per Kopf zur 2:1-Führung für den TSV Heimerdingen.

In der zweiten Halbzeit lag der Ball noch zweimal im Kasten des SV Breuningsweiler, beide Male erkannte der Schiedsrichter Benjamin Schmidt die Treffer von Sebastian Bortel und Christian Stagel Alberto wegen Abseits jedoch nicht an. Drei weitere Großchancen erspielten sich die Gäste jeweils über die Außenbahnen und drangen in den gegnerischen Strafraum ein. Alle drei Mal kam der letzte Pass jedoch nicht zum Mitspieler. „Da haben wir dreimal die falsche Entscheidung getroffen“, bemängelte Riffert, hob aber auch gleichzeitig den Wert des Auswärtssieges hervor: „Wir haben Breuningsweiler die erste Heimniederlage beigebracht, und viele werden dort nicht mehr gewinnen“, lobte er. TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Fota, Bortel, Peringer (46. Veselaj), Stagel Alberto (92. Terzidis), Dos Santos Coelho, Ancona (86. Oniha), Reichardt, Ruckh, Gudzevic (67. Muratlar).

Zur Vorschau:

SV Breuningsweiler gegen TSV Heimerdingen

Sonntag den 19.März

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr.

Es fährt wieder ein Bus.

Die Abfahrt ist um 12.15 Uhr am Sportplatz

Bei Interesse bitte bei Uwe Sippel anmelden,

unter priv@uwesippel.de .

Vorschau der Stuttgarter Zeitung

TSV Hei­mer­din­gen setzt auf Of­fen­si­ve

Dit­zin­gen (jük). Nach dem Spiel ge­gen Ger­ma­nia Bie­tig­heim war Da­ni­el Riffert, der Coach des Fuß­ball-Lan­des­li­gis­ten TSV Hei­mer­din­gen er­nüch­tert, weil sein Team es mit ei­nem un­in­spi­rier­ten 0:0 ver­passt hat­te, auf Platz zwei zu klet­tern. Die­ses Re­mis hat er ab­ge­hakt, an die­sem Sonn­tag (15 Uhr) er­hält der TSV die nächs­te Chan­ce, sich beim SV Breu­nings­wei­ler nach­hal­tig im Kampf um den Auf­stiegs-Re­le­ga­ti­ons­platz zu po­si­tio­nie­ren. „In der De­fen­si­ve ste­hen wir sta­bil“, sagt Riffert, „nun müs­sen wir uns in der Of­fen­si­ve wie­der die nö­ti­gen Chan­cen er­ar­bei­ten.“ Zwar sind Mi­che­le An­co­na und Ro­bin Rei­chardt an­ge­schla­gen, sie wer­den in Breu­nings­wei­ler wohl auf­lau­fen, wo­mög­lich kehrt auch Gö­kay Mu­r­at­lar in den Ka­der zu­rück. „Wir ha­ben we­gen des ho­hen Ver­letz­ten­stan­des sehr do­siert trai­niert“, be­tont Riffert.

Rückblick gegen Germania

TSV Heimerdingen gegen Germania Bietigheim 0:0

Wenn man es im Nachhinein betrachtet, hatten viele Zuschauer den „Eindruck“!

Man will das Spiel nicht gewinnen.

Auch die Anzahl der Torchancen hielt sich in Grenzen.

Zur gute halten möchte ich noch, wir haben leider wieder einige verletzte Spieler im Kader.

Soll aber nicht als Entschuldigung hergezogen werden.

Es hatten einige Akteure einfach nicht die Normalform.

Aus den Spiel heraus blieb vieles Stückwerk und es gab nur wenige Chancen.

Das Unentschieden wurde bei der Germania wie ein Sieg gefeiert.

Das Resümee:

Man hat heute es verpasst, auf den 2.Platz zu springen.

Da die Konkurrenz, der Zweite und der Dritte ihre Spiele verloren.

So gibt es am nächsten Sonntag in Breuningsweiler die nächste Chance es besser zu machen.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung/ Leonberger Zeitung

Von Henning Maak

TSV Heimerdingen ohne Ideen gegen das Bollwerk Germania

Gegen Germania Bietigheim gelingt dem aufstiegswilligen Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen lediglich ein 0:0 – und nutzt so die Patzer der Konkurrenz nicht aus.

Das Abschlagen der Bietigheimer Spieler nach dem Schlusspfiff war über den ganzen Platz zu hören. Die blau gekleideten Akteure des Tabellenelften waren mit dem Punktgewinn beim TSV Heimerdingen hochzufrieden. Die Männer in grün und weiß schlichen hingegen überwiegend mit hängenden Köpfen vom Spielfeld. „Wir haben es nicht geschafft, die gegnerische Abwehrreihen in Bewegung zu bringen und zu wenig Zug zum Tor entwickelt“, kommentiert TSV-Trainer Daniel Riffert das 0:0 seiner Mannschaft.

Damit verpassten es die Gastgeber, den 4:1-Auswärtserfolg vom vergangenen Wochenende zu veredeln und sich noch näher an den Relegationsrang heranzuschieben. Dies wäre möglich gewesen, da sowohl der Zweite TSV Crailsheim in Oeffingen (0:1) als auch der Dritte VfR Heilbronn in Kaisersbach (1:3) als Verlierer vom Platz gingen. „In Crailsheim haben wir vergangene Woche viel bessere Lösungen gefunden, indem wir Überzahlsituationen geschaffen haben und hinter die Kette gekommen sind“, bedauerte Riffert.

Auf dem engen Kunstrasen entwickelte sich bei böigen Winden und Sprühregen ein wenig ansehnliches Spiel. Häufig versprangen beiden Teams die Bälle, selten kam der entscheidende Pass beim Mitspieler an. Chancen aus dem Spiel waren Mangelware, gefährliche Situationen entstanden meist nach ruhenden Bällen. Bietigheims Riccardo Macorig zielte im Nachschuss nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und einer Faustabwehr von TSV-Keeper Maik Riesch zu hoch (11.). Ebenso Robin Reichardt nach einem Eckball, nachdem Christian Stagel Alberto nach einer Flanke von Jens Peringer aus sieben Metern einen Gegenspieler angeköpft hatte. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte TSV-Stürmer Lars Ruckh, dessen Freistoß aus 25 Metern Germania-Schlussmann Jens Krüger aus der linken unteren Ecke faustete (38.). Beim folgenden Eckball war ein Gästeverteidiger gerade noch per Kopf vor dem aufgerückten Innenverteidiger Sebastian Bortel am Ball. „Mehr wollen“, forderte der danach seine Vorderleute auf, „mehr Biss“ hatte zuvor Pascal Dos Santos Coelho von seinen Mitspielern verlangt.

Der TSV nimmt selbst ein Geschenk nicht an

Doch auch in der zweiten Halbzeit änderte sich die Begegnung nicht grundsätzlich. Chancen entstanden aus Einzelaktionen, als Ruckh einen Ball im Strafraum auf den eingewechselten Matthias Kolb ablegte, dieser jedoch bei zwei Schussversuchen abgeblockt wurde (69.). Selbst ein Geschenk der Germania-Defensive nahm der TSV nicht an: Ruckh stand nach einem zu kurzen Abschlag von Germania-Keeper Krüger und einem Pass von Michele Ancona frei vor dem Bietigheimer Kasten, sein Heber ging aber vorbei (79.). „Wir sind zwar nur zu Halbchancen gekommen, haben defensiv aber wenig zugelassen“, zeigte sich Germania-Trainer Holger Ludwig an alter Wirkungsstätte sehr zufrieden. „So ein Spiel muss man einfach durch einen Standard entscheiden“, bemängelte TSV-Coach Riffert und wandte dann schon wieder den Blick nach vorne: „Jetzt heißt es weitermachen und nächste Woche in Breuningsweiler punkten“. TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Fota, Bortel, Peringer (77. Oniha), Stagel Alberto, Dos Santos Coelho, Ancona, Reichardt, Ruckh, Gudzevic (62. Kolb).

Zur Vorschau:

Am kommenden Sonntag ist der SV Germania Bietigheim zu Gast.

Unser ehemaliger Aufstiegstrainer Holger Ludwig hat hier das sagen.

TSV Heimerdingen gegen SV Germania Bietigheim

Sonntag den 12.März

Spielbeginn ist um 15.00 Uhr

Wir würden uns über jeden Fan freuen, der den Weg zu unserem Sportgelände finden würde.

Wir sehen uns!

Vorschau der Stuttgarter Zeitung

Personalsorgen in Heimerdingen

Fußball-Landesligist muss auf einige verletzte Stammspieler verzichten – Stefan Schlick hat es schwer erwischt.

Ditzingen. Nachdem der TSV Heimerdingen im vergangenen Jahr kaum Dauerverletzte zu beklagen hatte, reißen die Hiobsbotschaften für Trainer Daniel Riffert seit Beginn der Winterpause nicht mehr ab. Bei Kapitän Tim Schlichting wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, Pascal Schüller fällt mit einem Kreuzbandriss aus, Arijon Bytyci liegt ebenfalls lange flach und beim Spiel in Crailsheim zog sich Stefan Schlick eine Innenband- und Kapselverletzung am Sprunggelenk zu. Sechs Wochen Pause. „Ich bin gezwungen, die Mannschaft wieder neu zu formieren“, sagt der TSV-Trainer vor dem Heimspiel gegen Germania Bietigheim an diesem Sonntag (15 Uhr), „der Ausfall der vier Stammspieler wiegt schwer.“

(jük). Immerhin überzeugte seine Mannschaft beim Start ins Fußball-Jahr mit dem 4:1-Erfolg beim Tabellenzweiten Crailsheim, die Stimmung ist trotz der Personalsorgen ausgezeichnet. Mut macht Riffert, dass sich die Defensive – im vergangenen Jahr die Achillesferse des TSV – in deutlich verbesserter Verfassung zeigt, das Spiel gegen den Ball ist effektiver. „Gegen Bietigheim“, sagt Riffert, „müssen wir sauber verteidigen, wir dürfen die Germania nicht unterschätzen.“

Es geht wieder los!

TSV Crailsheim gegen TSV Heimerdingen 1:4

Welch ein Auftakt! Wir sind wieder dran.

Nur noch 2 Punkte Rückstand auf den begehrten Relegationsplatz.

Den 2.Platz nimmt zur Zeit noch der TSV Crailsheim ein.

Das Spiel in war richtungsweisend!

TSV Crailsheim gegen TSV Heimerdingen 1:4

Durch eine beeindruckende Leistung, besonders in der ersten Hälfte der Begegnung, führten wir schnell mit 2:0.

Den Doppelpack besorgte Robin Reichardt.

Die Crailsheimer hätten sich nicht beklagen können, wen es zur Halbzeit 2-3 Tore mehr gewesen wären.

Nach den Anschlusstreffer der Crailsheimer zum 1:2 wurde es doch noch einmal spannend.

Doch Michele Ancona und Lars Ruckh machten es alles klar und erzielten die restlichen Tore.

Lars sogar mit einem direkt verwandelten Eckball.

Die Stimmung bei der Busheimfahrt wahr natürlich entsprechend.

Nun müssen wir nachlegen!