Danke an die Firma Koppenhöfer
Danke an die Firma Tabler
Die neuesten Mannschaftsfotos kommen in den nächsten Wochen.
Der der aktuelle Link zu fupa
und
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TSV Heimerdingen (Herren) fussball.de
oder
https://www.fupa.net/team/tsv-heimerdingen-1910-m1-2026-27
Das neueste der Ersten:
Gleich zur Vorschau:
Unser Highlight beim ersten Pflichtspiel.
WFV – Pokal 1.Runde:
TSV Heimerdingen gegen Spfr. Schwäbisch Hall(Verbandsliga)
Samstag, den 25.Juli
Spielbeginn ist um 15.30 Uhr.
Hierzu möchte ich Alle , die dem TSV nahe stehen, zu diesem besonderen Spiel herzlich einladen.
Natürlich wollen Sie auch sehen, wie unser Kader mit dem neuem Trainer und den 6 Neuzugängen für die neue Saison gerüstet ist.
Sind Sie neugierig?
Dann sehen wir uns am kommenden Samstag auf unserem Sportgelände.
Unser Hüttlesteam wird Sie in gewohnter Weise verpflegen.
Bereits am heutigen Donnerstag sind wir wie seit Jahren beim 10. Eugen-Essig-Gedächtnisturnier in Flacht.
Unsere Gegner sind um 17.45 Uhr der TSV Merklingen und um 20.15 Uhr TSV Flacht.
Am Montag, den 27.Juli finden die Finalspiele statt.
Kurz zum Rückblick am vergangenen Wochenende:
Zweites Vorbereitungsspiel und zweiter Sieg:
SV Althengstett gegen TSV Heimerdingen 0:5.
Ein ansehnliches Spiel unserer Jungs.
Besonders erfreulich ist, dass unser Torjäger Lars Ruckh (siehe Bild), nach über 1 1/2jähriger Verletzungspause sein erstes Tor geschossen hat.
Weiter so und herzlichen Glückwunsch.
Die weiteren Tore erzielten,
Neuzugang Paul Jauß, Shakur Traore ( hat sich entschlossen bei uns zu bleiben) und 2x Neuzugang Manuel Mörk.
Die einzelnen Neuzugänge werden in den nächsten Ausgaben vorgestellt.
Es geht wieder los.
Trainingsauftakt der Ersten am letzten Dienstag, den 7.Juli.
Unser neuer und alter „Trainerfuchs“, Andi Broß, bat zum ersten Training für die Saison
26/27.
Ein kleinen Bericht darüber konnten Sie am letzten Donnerstag in der Leonberger
Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung lesen.
Am letzten Sonntag dann das erste Vorbereitungsspiel in Wernau gegen TSV
Köngen(Landesliga II)
Das Spiel endete 3:1 für uns.
Ein erfolgreicher Auftakt bei über 30° im Schatten.
Der Torschütze des ersten Tores in der neuen Saison war Sebastian Bortel, (siehe Bild),
und die weiteren Tore schossen: Rudolf Buxmann und Shakur Traore.
Der Juli ist schon voll bepackt mit einigen weiteren Begegnungen.
Das Highlight findet am 25.Juli statt, der Gegner in der Ersten Runde ist die Spfr.
Schwäbisch Hall.
Ab den 23.Juli sind wir wie jedes Jahr beim Turnier in Flacht.
Dazu mehr in den nächsten Ausgaben des Ditzinger Anzeigers.
Rückblick:
Erstes Vorbereitungsspiel:
TSV Köngen gegen TSV Heimerdingen 1:3
Die Leonberger Zeitung berichtet:
Beim TSV Heimerdingen steht das Thema Fitness ganz obern auf der Prioritätenliste von Trainer Andreas Broß. „Wir hatten in der vergangenen Saison viele Verletzte und eine mäßige Trainingsbeteiligung“, sagt der 55-Jährige, „deshalb haben wir in der Fitness Nachholbedarf.“ Soll heißen: Broß wird in den kommenden Wochen einigen intensive Laufeinheiten ins Training einstreuen, um das Ausdauerlever auf ein besseres Niveau zu haben als in der abgelaufenen Runde, in der der Ligaverbleib erst im Endspurt gesichert worden was.Zwei Spieler fehlen beim Start
Am Dienstag stand die Ballgewöhnung im Vordergrund, es wurde ein Trainingsspiel plus Auslaufen absolviert – 21 Feldspieler plus zwei Torhüter standen auf dem Feld, nur Filip Milos und Neuzugang Bastian Klumpp fehlten. „Bei den nächsten Einheiten werden wir mehr Gas geben“, versprach Broß, „wir müssen in der neuen Runde konstanter auftreten.“ Der erste Sparringspartner auf dem Rasen heißt TSV Köngen, die Partie gegen den Landesligisten aus der Staffel 2 findet am Sonntag (14 Uhr) auf dem Gelände des TSV Wernau statt.
Rückblick:
Nach den letzten 3 Siegen die Saison mit einem 7.Platz beendet.
Jetzt geht es in die kurze Sommerpause, Trainingsbeginn für die neue Saison 26/27 ist schon
am 7.Juli.
Ich möchte mich ganz herzlich für den versöhnlichen Abschluss bei der Mannschaft
bedanken.
Sie hat in den letzten Wochen alles gegeben, um in der Landesliga zu bleiben.
Es verlassen uns leider ein paar Spieler, die in der Fremde ihr Glück versuchen möchten.
Es sind: Haris Gudzevic, Tom Kaczmarek, Pascal Schüller, Ayyub Barubi und Hakan
Tepegöz (pausiert).
Die Neuverpflichtungen gebe ich zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.
Heute möchte ich nur Danke sagen:
Danke an die zahlreichen treuen Fans, die bei den Auswärtsspielen immer hinter uns
gestanden sind, auch wenn es mal nicht so gut lief.
Danke an die zahlreichen Helfer, die im Hintergrund mit Begeisterung ihre ehrenamtlichen
Tätigkeiten absolviert haben.
Ich möchte hier keine Namen nennen, sonst vergesse ich vielleicht jemanden und das wäre
nicht recht.
Danke auch an die Abteilungsleitung, die sich mit viel Engagement im Verein einbringt.
Zuletzt noch ein großes Dankeschön an die Sponsoren die uns sehr unterstützen, es wäre
sonst ein Spielbetrieb in dieser Liga nicht möglich.
Rückblick:
SG Schorndorf gegen TSV Heimerdingen 0:3
Wie immer zuerst das Schlussresümee:
Den Gastgeber aus dem eigenen Stadion gekegelt.
Zum Spiel:
Schon in der 1.Halbzeit hätten wir mit mindesten 3 Toren Vorsprung führen müssen.
Wir hatten einige Großchancen , sie wurden aber leider teilweise fahrig vergeben.
Eine brenzlige Situation vor unserem Tor machte unser Torhüter Maik Riesch, (siehe Bild), der ausgezeichnet hielt, zunichte. Er entschärfte diesen platzierten Schuss, indem er hochstieg und den Ball aus dem Tordreieck rausholte. Super!
Es war der beste Auftritt unserer Mannschaft seit Wochen, die Abwehr stand kompakt und ließ nichts zu.
Die 28.Minute!
Haris Gudzevic war schneller als der Torhüter der Schorndorfer am Ball , lupfte ihn über seinen Kopf hinweg und drin war er zur verdienten Führung.
So ging es auch in die Halbzeitpause.
Auch in der 2.Halbzeit fanden die Gastgeber nie zu ihrem Spiel.
Durch die Schnelligkeit unserer Außenstürmer war immer Gefahr im Schorndorfer Abwehrzentrum.
Dann kam die 52.Minute, Haris Gudzevic wollte den Torwart um spielen, der holte ihn von den Füßen.
Den fälligen Foul Elfmeter verwandelte er selbst.
Haris Gudzevic zog in der 65.Minute den Schorndorfern endgültig den Zahn und markierte seinen Dritten Treffer!
Was für ein Saisonabschluss!
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Fußball Landesliga
Von Henning Maak
TSV Heimerdingen feiert Hattrick von Haris Gudzevic
Der Stürmer macht den 3:0-Auswärtssieg des TSV Heimerdingen bei der SG Schorndorf klar –
der TSV beendet eine turbulente Saison versöhnlich auf Platz sieben.
Mit dem dritten Sieg in Folge ist der TSV Heimerdingen zum Abschluss der Saison in der
Fußball-Landesliga noch auf den siebten Tabellenplatz geklettert. Mann des Tages beim
3:0 Erfolg beim Tabellendritten SG Schorndorf war Angreifer Haris Gudzevic, der alle drei Treffer für die Grün-Weißen erzielte.
„Von den drei Spielen, in denen ich in der Verantwortung stand, war das die konstanteste Leistung“, zeigte sich Trainer Andreas Broß überaus zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Der Sieg sei hoch verdient gewesen, sein Team sei defensiv kompakt gestanden und habe über temporeiches Spiel über die Außenbahnen immer wieder schnell umgeschaltet.
TSV Heimerdingen lässt Chancen aus
Die Gastgeber, die auf den ehemaligen VfB-Profi Matthias Morys wegen eines Muskelfaserrisses verzichten mussten, hatten gegen hoch pressende Heimerdinger in der gesamten ersten Hälfte nur eine echte Torchance durch einen Schuss aus 20 Metern, den Maik Riesch im TSV-Tor jedoch aus dem Winkel fischen konnte. Die Grün-Weißen hätten hingegen zur Pause höher als nur mit 1:0 führen können, Shakur Traore und Gabriel Fota brachten in 1:1-Situationen gegen Schorndorfs Schlussmann Erijon Zogaj den Ball aber nicht im Tor unter.
So blieb es in der ersten Spielhälfte beim einzigen Treffer durch Haris Gudzevic nach 28 Minuten: Daniel Geppert hatte Schorndorfs 1,95 Meter großen Innenverteidiger mit einem Chipball überrascht, nach seinem Pass nach innen war Gudzevic mit einem langen Bein vor dem SG-Keeper am Ball und lenkte ihn zur knappen Pausenführung ins Tor. Nach dem Wiederanpfiff versuchten es die Gastgeber mit zahlreichen Diagonalbällen, die die TSV-Defensive jedoch ablaufen konnte – und wenn doch mal eine Flanke in den Strafraum kam, hatten die Grün-Weißen in den allermeisten Fällen die Lufthoheit.
In der 52. Minute setzten die Heimerdinger den nächsten Nadelstich: Robin Reichardt spielte auf der linken Seite zum wiederholten Male sein Tempo aus, nach seinem Pass nach innen umkurvte Gudzevic den Schorndorfer Schlussmann, der ihn daraufhin ungestüm von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gudzevic selbst zum 2:0. „Unser zweiter Treffer hat Schorndorf beeindruckt, danach waren sie sichtlich geknickt“, stellte TSV-Coach Broß nicht unzufrieden fest.
25 Minuten vor dem Ende schnürte Gudzevic den Hattrick: Diesmal trieb Reichardt den Ball mit seiner Schnelligkeit durchs Zentrum und legte das Spielgerät auf die Außenbahn zu Shakur Traore ab. Dieser hätte 14 Meter vor dem SG-Tor bei freier Schussbahn selbst abschließen können, legte den Ball jedoch quer zum besser postierten Gudzevic, der mit seinem 18. Saisontreffer für den Endstand und einen gelungenen Saisonabschluss beim TSV Heimerdingen sorgte. TSV Heimerdingen: Riesch, Reichardt, Geppert, Baumeister, Fota, Traore, Bortel (70. Baroudi), Milos, Riedmiller (75. Ruckh), Buxmann (46. Schüller), Gudzevic (66. Idrizi).
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen GSV Pleidelsheim 3:2
Wie immer zuerst das Schlussresümee:
Fast schon auf der Verliererstraße und nach der Halbzeit eindrucksvoll zurückgekehrt.
Zum Spiel:
Kaum 5 Minuten gespielt und wir lagen schon mit 0:1 im Rückstand.
Langer Pass eines Gästespielers, unsere Abwehr unsortiert und der Ball war im Netz.
In der Folgezeit taten wir uns sehr schwer ins Spiel zukommen.
In der 31.Minute standen wir zu hoch und wurden mit einem langen Ball überlistet,0:2.
So ging es auch in die Pause.
Was passierte nach der Halbzeitpause? Die zahlreichen Zuschauer hatten das Gefühl, es kam eine ganz andere Mannschaft auf den Platz.Es waren aber die gleichen Spieler!
Es wurde druckvoll nach vorne gespielt und der Gast wurde regelrecht überrannt.
50.Minute, 1:2, durch Haris Gudzevic.
51.Minute, 2:2, Torschütze Dennis de Sousa Lourenco.
Ein Minute später wehrte der Gästetorhüter die Flanke von Robin Reichardt, den Marius Riedmiller auf das Tor zirkelte, ab, der Ball läuft vom Tor weg, Hacke vom Shakur Traore und er war drin!
Ob im Pausentee was „ drin“ war, darf spekuliert werden, wahrscheinlicher ist eine klare Ansage der Trainer, die sich mit einer deutlichen Leistungssteigerung im letzten Heimspiel in die Sommerpause verabschieden wollten.
Pleidelsheim war danach abgemeldet.
Wer mehr vom Spiel wissen möchte: In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage (www.tsv-heimerdingen.de) ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Jetzt noch:
Schoss in seinem letzten Spiel für uns den Siegtreffer,Shakur Traore(siehe Bild)
Rückblick der Leonberger Kreiszeitung
Nach lauter Kabinenpredigt: TSV Heimerdingen dreht ein 0:2 in ein 3:2
Im letzten Heimspiel der Saison zeigt der Fußball-Landesligist gegen den GSV Pleidelsheim Nehmerqualitäten – und der lange verletzte Sturm-Routinier Lars Ruckh gibt sein Comeback.
Von Flemming Nave
Was zunächst wie ein unrühmliches Ende einer turbulenten Saison beim TSV
Heimerdingen aussah, fand eine schnelle Wendung. Der Landesligist drehte im letzten
Heimspiel der Saison gegen den GSV Pleidelsheim einen 0:2-Rückstand spektakulär zu
einem 3:2-Sieg.
Co-Trainer Daniel Riffert hatte vollen Einsatz und einen positiven Ausklang für die
eigenen Fans auf heimischem Platz versprochen. Man mochte meinen, Riffert wolle sich
als künftiger Bundeskanzler ins Rennen bringen. Auf dem Feld zeigte die Mannschaft in
Hälfte eins das genaue Gegenteil des Versprochenen, agierte uninspiriert und ohne
offensive Konsequenz.
Wer Rifferts Versprechungen umsetzte, waren die Gäste. Schon nach drei Minuten grätschte Patrick Sirch eine flache Hereingabe von links in die kurze Ecke zur Führung des GSV. Die erste echte Chance für den TSV hatte Torjäger Haris Gudzevic, der frei vor dem Tor an GSV-Keeper Domenik Lück scheiterte. Statt des Ausgleichs setzte es in der 31. Minute die nächste kalte Dusche für die seit letzter Woche geretteten Heimerdinger. Der Gast, der um den Klassenerhalt kämpfte, beförderte einen langen Ball hinter die Abwehr des TSV, dort verschätzte sich Leon Baumeister, sodass Robin Slawig frei vor TSV-Keeper Tom Kaczmarek einschob.
Daniel Riffert appellierte „an die Courage“ – mit beeindruckender Wirkung
Mit dem 0:2 war der TSV zur Pause noch gut bedient, Pleidelsheim verzeichnete noch einen Lattentreffer (18.) und zwei Abseitstore (7., 21.). Daniel Riffert konstatierte: „Wir waren nicht griffig, nicht präsent genug.“ Entsprechend wusch der ehemalige TSV-Kicker dem Team in der Kabine die Köpfe, er verriet nach dem Schlusspfiff: „Es ist etwas lauter an die Courage appelliert worden.“ Die Ansprache zeigte Wirkung, Heimerdingen trat nun deutlich bissiger auf und drehte das Spiel in nur drei Minuten.
Gudzevic nahm einen geklärten Eckball aus dem Rückraum direkt, der doppelt abgefälscht im Tor einschlug (50.). Bei einer Hereingabe von Robin Reichardt verpasste der Stürmer den Ball im Zentrum, doch der nachrückende Dennis de Sousa Lourenco traf aus dem Rückraum (51.). Beim nächsten Reichardt-Querpass scheiterte Marius Riedmiller an Lück, aus dem folgenden Gewühl versenkte Shakur Traore den Ball mit der Hacke (52.). Der TSV war nun klar am Drücker, Pleidelsheim geriet gehörig ins Schwimmen. Mit zwei Glanztaten gegen de Sousa Lourenco (61.) und Riedmiller (62.) hielt Lück seine Mannschaft im Spiel, die zwei Riesenchancen auf den Ausgleich vergab. Sirch (79.) und Mats Tutsch (85.) verfehlten nach starken Paraden Kaczmareks das leere Tor.
„Unterm Strich sehr zufrieden“ gab sich Trainer Andreas Broß, wenngleich die gewünschte Leistung nur im zweiten Durchgang gezeigt wurde. Die Probleme im ersten Abschnitt nahm Trainer Broß auf die eigene Kappe: „Vielleicht sind wir zu mutig, zu offensiv herangegangen.“ Mit Blick auf den Rückstand und die enge Schlussphase sah Broß eine Leistung der Mentalität.
TSV Heimerdingen: Lars Ruckh kehrt zurück – und will jetzt mehr
In der 78. Minute ging ein Ruck über den Sportplatz oder besser gesagt: Lars Ruckh. Der Sturm-Routinier gab nach über eineinhalb Jahren Verletzungspause sein Comeback für den TSV, die Fans feierten ihren „Ruckh-kehrer“ frenetisch. „Es fühlt sich schön an, wieder zu kicken“, sagte der 36-Jährige. Jetzt will er auch im letzten Saisonspiel „ein paar Minuten“ mitmischen. TSV Heimerdingen: Kaczmarek – Fota, Baumeister (57. Schüller), Geppert, Pellegrino – Traore (78. Ruckh), de Sousa Lourenco (66. Baroudi), Kuchtanin, Reichardt – Riedmiller (73. Idrizi), Gudzevic.
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:
Comeback in Aussicht: Lars Ruckh steht beim TSV Heimerdingen bereit
Von Henning Maak
Der TSV empfängt im letzten Heimspiel den GSV Pleidelsheim, wo der lange verletzte Lars Ruckh sein Comeback geben könnte.
Seit Sonntag steht fest, dass der TSV Heimerdingen nicht mehr absteigen kann. Dank des 1:0 bei der Spvgg Satteldorf unter dem neuen Trainergespann Andreas Broß/Daniel Riffert hat der TSV zwei Spieltage vor Schluss sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. „Es ist eine große Last von uns abgefallen, dass wir endlich einen Knopf dran machen konnten“, räumt Daniel Riffert ein. Dennoch gibt es in seinen Augen mehrere Gründe, das letzte Heimspiel der Saison am Samstag (15.30 Uhr) gegen den GSV Pleidelsheim ernst zu nehmen.
Zum einen wollen sich die Grün-Weißen nicht vorwerfen lassen, sich im Endspurt nicht fair zu verhalten. Der GSV Pleidelsheim und die Spvgg Satteldorf ringen um den Relegationsplatz. „Wir waren auch schon in der Situation, dass wir von anderen Ergebnissen abhängig waren“, verspricht Riffert vollen Einsatz seiner Elf. Zudem werden nach dem Schlusspfiff einige Spieler verabschiedet, eine Niederlage wäre ein schlechter Rahmen. Und zum dritten denkt Riffert an die Fans: „Sie haben sich diese Saison so viel Mist ansehen müssen, da haben sie einen positiven Ausklang verdient.“
Comeback von Lars Ruckh möglich
Möglicherweise erleben die Zuschauer die Rückkehr von Torjäger Lars Ruckh nach seiner mehr als einjährigen Verletzungspause. „Er ist seit einigen Wochen im Training und drängt darauf, in dieser Saison noch ein paar Wettkampfminuten zu absolvieren“, verrät Riffert. Gegen Pleidelsheim kehren Robin Reichardt und Sebastian Bortel in den Kader zurück, es fehlen Filip Milos und Rudolf Buxmann.
Rückblick:
SpVgg Satteldorf gegen TSV Heimerdingen 0:1
Das i-Tüpfelchen im Spiel,
die 90.Minute.
Flanke Basti Riesch und Marius Riedmiller(siehe Bild), vollendete zum viel umjubelten Siegtreffer.
Zum Spiel:
Der Gastgeber stürmte los, als wolle er uns überrollen.
Sie mussten und wollten die 3 wichtigen Punkten gegen den Abstieg in Satteldorf behalten.
Die Satteldorfer hatten am Anfang mehr vom Spiel und gleich ein paar gute Chancen.
Wir aber kämpften uns langsam bei 30 Grad Celsius in die Partie.
In der 29.Minute lag der Torschrei bei den vielen mitgereisten Heimerdinger Fans schon auf den Lippen. In letzter Sekunde wehrte der Verteidiger Shakur Traore den punktgenauen Schuss für den geschlagenen Torhüter noch ab .
Auch unser Keeper, Maik Riesch, konnte sich ein paarmal auszeichnen.
In der 69.Minute, Marius Riedmiller, alleine vor dem Satteldorfer Torhüter, er scheiterte leider an dem super reagierenden Schlussmann.
Das Schlussresümee:
Wir sind gerettet und bleiben in der Landesliga.
Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, jeder kämpfte für jeden und Fehler wurden sofort von Mannschaftskollegen ausgebügelt.
Sollte diese Geschlossenheit anhalten, ist Optimismus angesagt, dass Pleidelsheim am kommenden Samstag diesen Aufwind spüren wird.
Wer mehr vom Spiel wissen möchte: In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Dienstag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Fußball Landesliga
Ligaverbleib ist fix: Marius Riedmiller erlöst den TSV Heimerdingen
Start nach Maß für Trainer Andreas Broß: Mit einem hart erkämpften 1:0 über die Spvgg
Satteldorf sichert sich der TSV vorzeitig den Verbleib in der Fußball-Landesliga.
Von Jürgen Kemmner
Es war eine Explosion der Emotionen für alle, die den TSV Heimerdingen im Herzen tragen: Marius Riedmiller trat den Ball wenige Minuten vor dem Schlusspfiff nach einer Flanke ins Tor der Spvgg Satteldorf – 1:0 für die Gäste im Kellerduell der Landesliga. „Das war die pure Erlösung, wir sind alle explodiert“, erzählte Daniel Riffert mitgenommen, aber erleichtert und glücklich wie ein Fünfjähriger an Heilig Abend nach der Bescherung.
Alle Heimerdinger waren auf den Torschützen zugestürzt, der mit diesem Treffer den Ligaverbleib des Clubs endgültig und vorzeitig zementiert hatte, da der TSV die Nachspielzeit schließlich noch unbeschadet überstanden hatte. „Das war ein gnadenloses Spiel für beide Seiten“, sagte Fußball-Chef Uwe Sippel noch immer unter mentaler Hochspannung nach dem Ende, „wir alle sind körperlich und psychisch viel zu kaputt, um ausgiebig zu feiern.“
Andreas Broß erweckt den Teamgeist neu
Für den TSV, zuvor sang- und klanglos aus der Verbandsliga abgestiegen, war dieser Dreier so wertvoll wie drei Liter Wasser für einen Herumirrenden in der Sahara – damit wurde eine schwierige Saison am drittletzten Spieltag mit dem Minimalziel abgeschlossen: der Klassenerhalt.
Es dürfte so manchem im Dunstkreis des TSV schwerfallen, diesen Minimalerfolg nicht am Namen von Andreas Broß festzumachen. Der hatte das Ruder des schlingenden Bootes nach dem 0:5 vor Wochenfrist im Derby gegen den SV Leonberg/Eltingen übernommen, nachdem sich die Granden der Fußball-Abteilung endgültig vom engagierten, aber immer wieder glücklosen Coach Markus Koch getrennt hatten. „Im Rückblick kann man jetzt natürlich behaupten: Wir haben alles richtig gemacht mit dieser Entscheidung“, sagte Uwe Sippel.
Müßig darüber zu sinnieren, was in Satteldorf passiert wäre, wenn Markus Koch von der Bank aus agiert hätte – festgestellt werden muss aber: Markus Broß ist es in wenigen Tagen gelungen, den oft von internen Turbulenzen verschütteten Teamgeist wieder auszugraben und zu neuem Leben zu erwecken. „Die Mannschaft hat das richtige Gesicht gezeigt“, sagte Andreas Broß, der nichts davon hält, ihn als Wunderheiler zu feiern. „Das war eine ausgezeichnete Teamleistung“, sagte der 55-Jährige, „jeder ist an seine Grenzen gegangen und hat geholfen, wenn ein Teamkollege Probleme hatte.“
Es war eine Herkulesaufgabe, dieses 1:0, die körperlich und geistig viel Substanz forderte. Bei 30 Grad Celsius auf dem großen Satteldorfer Spielfeld galt Ausruhen und Verschnaufen als Todsünde – beide Mannschaften wussten: Nur drei Punkte helfen wirklich im Kampf um den Ligaverbleib. Die Spvgg legte los, als wolle sie schnell klare Verhältnisse schaffen: Dennis Upstas’ Schuss strich knapp vorbei (13.), Maurice Hagen traf aus wenigen Metern nur die Latte (18.), erst dann löste sich der TSV allmählich aus der elanvollen Umklammerung. „Wir haben umgestellt und sind aggressiver angelaufen“, verriet Andreas Broß, „aber diese offensivere Variante barg auch ein Risiko.“ Aber sie funktionierte: Shakur Traore scheiterte aus kürzester Distanz (29.), weil Verteidiger Jannis Wacker gerade noch klären konnte. Auch ein Schuss von Upstas wurde vom TSV in letzter Sekunde geblockt (36.). „Beide Teams hätte in Führung gehen können“, sagte Daniel Riffert.
Nach der Pause hatte Maurice Hagen das 1:0 für die Spvgg auf dem Fuß (50.), danach scheitere der eingewechselte Riedmiller in bester Position am überragend reagierenden Satteldorfer Keeper Jens Kostan (69.). Dann bewahrte TSV-Goalie Maik Riesch sein Team vor einem Rückstand, als er einen Schuss von David Paulo entschärfte (73.). Und als vieles auf ein 0:0 hindeutete, schlug Riedmiller doch noch zu. „Es freut mich für Marius, dass er sich noch belohnt hat“, sagte Andreas Broß, „nachdem er zuvor eine Riesenchance ausgelassen hat.“
Für den vorzeitig installierten künftigen Trainer war die Partie ein Start nach Maß, mit dieser Willensleistung seiner Truppe und zugegeben auch etwas Glück geht Andreas Broß mit enormem Rückhalt und viel Vertrauen seinen weiteren Aufgaben entgegen – und in eine aus TSV-Sicht hoffentlich weniger turbulente Runde 2026/2027. TSV Heimerdingen: M. Riesch – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino – Milos, Kuchtanin – de Sousa Lourenco (90+3 Idrizi), Traore (90. Baroudi) – Buxmann (82. S. Riesch), Gudzevic (67. Riedmiller).
Jetzt noch eine Neuigkeit:
In Anbetracht der sportlichen Lage, übernimmt ab sofort unser ehemaliger Trainer,
Andreas Broß(siehe Bild), für die restlichen 3 Spiele die sportliche Verantwortung der Ersten.
Andreas hatte ja schon zugesagt, den Trainerposten für die kommende Saison zu übernehmen.
Wir wünschen ihm eine glückliches Händchen und bedanken uns gleichzeitig bei Markus Koch.
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:
Neuer Trainer beim TSV Heimerdingen Andreas Broß auf der Jagd nach der Gewinner-Mentalität: „Alles auf null stellen“
Andreas Broß (55) hätte Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen erst im Sommer übernehmen sollen, vor dem Spiel in Satteldorf lautet sein Ziel: Das Team muss frei in den Köpfen werden.
Von Jürgen Kemmner
Bei einer Herzensangelegenheit sagt keiner nein. Eigentlich konnte Andreas Broß nicht anders als zusagen, als er am Sonntag gefragt wurde, ob er den TSV Heimerdinger sofort und nicht erst wie vereinbart im Sommer übernehmen könne. „Wenn der Verein sich sicher ist, dass das sinnvoll ist, dann gehe ich da natürlich mit“, beschreibt der 55-Jährige seine Zusage, die für ihn so selbstverständlich war wie Geschenke untern Weihnachtsbaum zu legen.
Der TSV Heimerdingen ist mit Heimatverein TSV Oberensingen die große Fußball-Liebe von Broß. Die vorzeitige Übernahme der Verantwortung durch den Ex-Profi konnte feinfühlige Fußball-Fans nicht gerade überraschen. Am vergangenen Freitag war der TSV von Nachbar SV Leonberg/Eltingen auf eigenem Platz beim 0:5 so vernichtend abgeschossen worden wie ein Papierschiffchen von einem Kanonenboot – und nun steht am Samstag (15.30 Uhr) das Kellerduell bei der Spvgg Satteldorf an, was eine Art kleines Finale um den Klassenerhalt darstellt.
Fußball-Landesliga: TSV Heimerdingen ist mit einem Sieg gerettet
Die Lage ist simpel: Siegt der TSV in Satteldorf, befindet er sich auf sicherem Landesliga-Boden, weil der Abstand auf den Relegationsplatz bei sieben Punkten liegt und nur noch zwei Partien ausstehen. Verlieren die Heimerdinger, rückt die Spvgg auf einen Zähler heran und die TSV-Freunde beginnen zu zittern wie ein Mann in Badehose bei null Grad. „Das ist ein extrem wichtiges Spiel, deshalb mussten wir einen neuen Impuls setzen“, betont Sportchef Daniel Riffert.
Markus Koch haben die Verantwortlichen an der Weissacher Straße diese 180-Grad-Wende nach dem 0:5-Debakel nicht mehr zugetraut. Zu wenig Verve registrierten sie im Team. Zuvor gab es ein maues 0:0 bei Absteiger SGM Krumme Ebene, davor ein ärgerliches 2:2 gegen Abstiegsmitkonkurrent TSV Crailsheim, der in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. „Diese beiden Unentschieden tun uns extrem weh“, räumt Riffert ein, „die Jungs müssen den Kopf jetzt wieder nach oben bekommen.“
Dafür soll Andreas Broß sorgen. Der weiß, dass er auf seiner Kommandobrücke nur an wenigen Hebeln schalten kann – die technischen Fähigkeiten der Kicker samt deren Fitness sind in knapp drei Wochen nicht zu verbessern und auch im taktischen Bereich ist keine Revolution zu erwarten. Für den neuen Trainer gibt es nur einen Ansatzpunkt: den Kopf der Spieler. „Gegen Leonberg/Eltingen ist die Mannschaft nach dem 0:1 auseinandergebrochen“, betont Broß, der die Partie verfolgt hat, „es gab keinen Willen mehr, sich zu wehren, es gab individuelle Fehler, weil der Kopf schon abgeschaltet hatte.“
Der 55-Jährige vermisste den Teamgeist beim TSV Heimerdingen, die Bereitschaft eines jeden Kickers, einen Patzer des Kollegen auszubügeln. Und er vermisste die Resilienz, sich gegen Widrigkeiten zu behaupten, Rückschläge wie ein Gegentor wegzustecken wie ein Boxer einen harten Körpertreffer verarbeitet – und sich danach wieder nach Kräften gegen einen K. o. wehrt. „Alle müssen als Mannschaft zusammenrücken“, beschreibt Andreas Broß seine To-do-Liste, die er am Dienstag im ersten Training unter seiner Leitung begonnen hat abzuarbeiten.
Als erste Maßnahme hat sich der Rückkehrer vorgenommen, mit den Spielern im Lauf der Woche Einzelgespräche zu führen, um den mentalen Restart im Kampf gegen den Abstieg einzuleiten. Dabei ist bei dem erfahrenen Fußballer mehr der Sportpsychologe gefragt, denn der technisch-taktische Übungsleiter. „Wir müssen im Kopf alles auf null stellen“, sagt Broß. Dabei ist er nicht auf sich allein gestellt. Unterstützung erhält der gebürtige Nürtinger von Daniel Riffert, der ab sofort die Aufgaben des Co-Trainers übernimmt – auch der Wechsel des Sportdirektors zurück auf die Bank war eigentlich erst für die neue Runde avisiert.
Daniel Riffert sitzt als Co-Trainer auf der Heimerdinger Bank
Der 37-Jährige kennt die Protagonisten, die den Ligaverbleib am besten am Samstag auf dem Spielfeld für den TSV richten sollen, aus dem Effeff. Beim Schaffen einer Gewinner-Mentalität ein dicker Pluspunkt. „Wir haben alles noch in eigener Hand und sind nicht auf Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen“, betont Riffert, „die Spieler müssen den Kopf wieder hoch bringen.“ Dort soll er sich im Optimalfall auch befinden, wenn die Partie in Satteldorf abgepfiffen wurde.
Die Trainer des TSV seit 2009
Andreas Broß
(seit 18. Mai 2026): Broß übernahm vorzeitig nach dem 0:5 des TSV gegen den SV Leonberg/Eltingen. Eigentlich sollte er erst im Juli Dienstbeginn haben.
Markus Koch
(1. Juli 2025 bis 17. Mai 2026) Koch erhielt einen Einjahresvertrag – bereits im April war vereinbart worden, dass er den Club im Sommer 2026 wieder verlässt.
Daniel Riffert
(23. Dezember 2024 bis 30. Juni 2025) Der Sportliche Leiter übernahm interimsweise, da Broß sein Amt wie vereinbart niederlegte und Markus Koch aus familiären Gründen erst im Sommer antreten wollte.
Andreas Broß
(10. November bis 6. Dezember 2024) Broß übernahm mit der Zusage, das Team bis zur Winterpause zu betreuen – in drei Spielen holte der TSV sieben Punkte.
Pascal dos Santos Coelho
(1. Juli bis 6. November 2024) Der Kapitän der Meistermannschaft wurde Spielertrainer des Verbandsligisten. Nach einer sportlichen Negativserie wurde er freigestellt.
Daniel Riffert
(1. November 2020 bis 30. Juni 2024) Wurde nach der Trennung von Härter zum Chefcoach befördert und führte den TSV schließlich in seiner vierten Saison zum Landesliga-Meister 2024. Riffert wechselte danach in die Rolle des Sportlichen Leiters.
Jens Härter
(1. Juli bis 31. Oktober 2020) Vom Co-Trainer zum Chefcoach befördert, Trennung wegen Erfolglosigkeit.
Holger Ludwig
(1. Juli 2017 – 30. Juni 2020) Kam vom SGV Freiberg und betreute die Mannschaft über drei Spielzeiten in der Landesliga.
Dietmar Seethaler
(1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017) Er folgte auf Broß und beendete bereits im Sommer 2017 seine Trainertätigkeit aus persönlichen Gründen.
Andreas Broß
(1. Juli 2009 bis 30. Juni 2016) Erstes Engagement von Broß beim TSV Heimerdingen. Er verließ den Club, um sich als Coach seinem Heimatverein TSV Oberensingen anzuschließen.
Zum Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SV Leonberg/Eltingen 0:5
Kurz zum Spiel:
Wir hätten in der 12.Spielminute in Führung gehen können.
Leider verschoss Haris Gudzevic, unser zuverlässiger Elfmeterschütze, den fälligen Foulelfmeter zum Führungstreffer.
Das Spiel hätte vielleicht einen anderen Verlauf eingeschlagen.
Danach brach das Unheil auf uns ein.
35.Minute, ein schöner Schlenzer auf unser Tor und der Ball schlug in das Tordreieck ein.
2 Minuten später, unsere Abwehr stand viel zu hoch, der Gästestürmer musste nur noch auf unser Tor zulaufen, den Torhüter umspielen und drin war das Spielgerät.
55.Minute, Fehler unseres Torhüter, er irrte planlos im Strafraum dem Ball hinterher, der Gästespieler brauchte nur noch in die Mitte zu spielen und sein Sturmpartner vollendete in das leere Tor zum 0:3.
Es kam noch schlimmer, 59.Minute 0:4 und in der 87.Minute das 0:5.
Wer mehr vom Spiel wissen möchte:
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Auf unserer Homepage (www.tsv-heimerdingen.de) ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
5:0 im Derby: SV Leonberg/Eltingen sichert Liga-Verbleib
Von Flemming Nave
Der Landesligist siegt beim TSV Heimerdingen mit 5:0 und sichert den Klassenerhalt – der TSV muss noch bangen. Julian Bär hält einen Strafstoß, Ennio Ohmes trifft doppelt.
Im Mannschaftskreis war Ennio Ohmes der Vorsänger. Immer lauter werdend heizte der Stürmer des SV Leonberg/Eltingen seine Mitspieler ein mit dem altbekannten Chanson „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“. Das wurde der SV mit einem 5:0 beim Landesliga-Konkurrenten TSV Heimerdingen. Und Feierbiest Ohmes hatte daran maßgeblichen Anteil, erzielte zwei Tore und bereitete zudem unfreiwillig den Führungstreffer vor.
Nach einem Eckball in der 35. Minute erhielt er den Ball mit dem Rücken zum Tor und versuchte, sich zu drehen. Dabei sprang der Ball jedoch zu weit vom Fuß, Ohmes gestand: „Ich hätte etwas Verrücktes machen müssen.“ Des versprungenen Balles nahm sich Teamkollege Axel Weeber an, der die Kugel satt in die lange Ecke nagelte. „Wunderschönes Tor“, lobte Ohmes den Balldieb.
Doch beinahe wäre die Führung nur der Ausgleich gewesen. In Minute zwölf hatte der Unparteiische ohne Zögern auf den Elfmeterpunkt gezeigt, nachdem der Heimerdinger Dennis de Sousa Lourenco im SV-Strafraum gelegt wurde. Haris Gudzevic nahm sich wie gewohnt der Sache an und visierte die untere rechte Ecke an. Torwart Julian Bär entschied sich allerdings auch für selbige und vereitelte den gut getretenen Strafstoß umso stärker. „Für den Spielverlauf nicht unwichtig“, kommentierte Bär bescheiden und meinte: „Ich habe schon den einen oder anderen Elfmeter gehalten. Das macht mich nicht mehr so übergeil wie früher – aber es ist kein schlechtes Gefühl“. Einen weiteren Abschluss durch Rudolf Buxmann parierte Bär glänzend in Minute 29.
Zwei schnelle Tore vor der Pause – Koch begründet Torwart-Entscheidung
Statt des frühen Rückstandes landeten die Gäste den schnellen Doppelschlag. Zwei Minuten nach dem Führungstor brach der schnelle SV-Kapitän Marco Seufert durch die Heimerdinger Abwehr, umkurvte TSV-Torhüter Maik Riesch und erhöhte auf 2:0. Riesch sprang kurzfristig für die unpässliche Nummer eins Lukas Emmrich ein, Trainer Markus Koch ließ durchklingen, dass neben guter Trainingsleistung auch die Entscheidung zum Verbleib beim TSV ein Faktor dafür war, dass der im Sommer zum TSV Heimsheim wechselnde Tom Kaczmarek auf der Bank Platz nehmen musste. Es tat dem TSV-Coach besonders leid, dass der seit 2017 beim TSV aktive Riesch bei seinem Saisondebüt derart oft hinter sich greifen musste.
Den nächsten Gegentreffer erhielt Riesch in der 55. Minute, bei einem langen Ball verschätzte sich der Torwart und ließ sich von Marvin Hampel an den Strafraumrand locken. Dieser bediente Ohmes, der ins leere Tor einschob. Der frühe Rückschlag brach den Gastgebern endgültig das Genick, nur vier Minuten später stiefelte Patrik Hofmann nach einem hohen Ballgewinn auf Riesch zu und vollstreckte eiskalt. Hofmann ging in Minute 87 erneut allein auf das TSV-Tor zu, bediente dabei aber den freien Ohmes, der erneut locker einschob. „Gute Mitspieler haben es mir einfach gemacht“, meinte Ohmes.
Sein Trainer Robert Gitschier war spielerisch ob des deutlichen Sieges „rundum zufrieden“, Markus Koch dagegen sah „nicht nur ein Problem“ an der Niederlage. Der Verlauf mit dem vergebenen Strafstoß war unglücklich, dem sonst sicheren Schützen Gudzevic wollte Koch aber keine Vorwürfe machen. Während die Gäste nach Spielende feierten, lagen die Hausherren um Robin Reichardt frustriert auf dem Rasen, der zur Pause mit Verdacht auf Muskelfaserrissausgewechselte Kapitän Sebastian Bortel mahnte: „Das darf uns nicht demotivieren, wir müssen jetzt erst recht die Ärmel hochkrempeln.“ Anders als der SV müssen die Heimerdinger weiter um den Ligaverbleib kämpfen. TSV Heimerdingen: Riesch – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino – Reichardt, Bortel (46. Traore), Baroudi, de Sousa Lourenco (77. Riedmiller) – Buxmann, Gudzevic. SV Leonberg/Eltingen: Bär – Häusler (65. Gäckle), Trefz (75. Schmidt), L.Feigl, Falch (46. D.Feigl) – Nufer, Hampel (69. Kolar), Weeber, Seufert (56. Strahl) – Hofmann, Ohmes
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
TSV Heimerdingen: Trainer Andreas Broß übernimmt sofort
Vor dem richtungsweisenden Kellerduell bei der Spvgg Satteldorf übernimmt Andreas Broß vorzeitig das Trainer-Amt beim abstiegsgefährdeten Club, der sich von Markus Koch trennt.
Von Jürgen Kemmner
Paukenschlag beim TSV Heimerdingen nach der 0:5-Klatsche im Derby gegen den SV
Leonberg/Eltingen: Der abstiegsbedrohte Club hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer
Markus Koch getrennt, der ohnehin nach der Saison gegangen wäre – nun übernimmt
Andreas Broß vorzeitig an der Weissacher Straße und soll mit dem Team den Ligaverbleib
sichern.
„Wir mussten einen neuen Impuls setzen“, sagt Sportdirektor Daniel Riffert, „wir müssen alles
versuchen, um den Abstieg zu verhindern.“ Der Kontakt zu Broß, der als Interimscoach den
TSV bereits im Dezember 2024 für drei Partien in der Verbandsliga übernommen hatte, war
nie abgerissen – am Sonntag fragte der TSV beim 55-Jährigen an, ob er vorzeitig zur
Verfügung stehe. „Als die Anfrage kam“, sagt der Ex-Profi, „war es keine Frage, dass ich
zusage.“
Nach lediglich zwei Punkten aus den letzten drei Spielen rutschte der TSV Heimerdingen
wieder bedrohlich nahe an die Abstiegskante. Vier Punkte trennen ihn vom kommenden
Gegner Spvgg Satteldorf, der als Tabellen-13. auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht – eine
immens wichtige Partie steht am Samstag (15.30 Uhr) daher an. Mit einem Sieg wären die
Heimerdinger gerettet. „Wir wollen den ersten Matchball nutzen“, betont Daniel Riffert, der in
Satteldorf als Co-Trainer wieder auf der TSV-Bank Platz nehmen wird.
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung
Brisanz vor dem Derby TSV Heimerdingen vs. SV Leonberg/Eltingen
Von Flemming Nave
Ein Sieg wäre für jede der beiden Mannschaften der wahrscheinlich sichere Klassenverbleib – SV-Coacht Robert Gitschier: „Der TSV ist stärker als im Hinspiel.“
Derbys haben grundsätzlich Brisanz, gesteigert wird diese jedoch, wenn beide Teams gegen den Abstieg kämpfen. Den Klassenerhalt haben die Fußball-Landesligisten TSV Heimerdingen und SV Leonberg/Eltingen beide noch nicht sicher in der Tasche, am Freitag (19.30 Uhr) treffen die Kontrahenten an der Weissacher Straße in Heimerdingen aufeinander.
Der Tabellensiebte aus Eltingen hat derzeit zehn Punkte Vorsprung auf den GSV Pleidelsheim, der den letzten noch ausstehenden Abstiegsplatz belegt, die zehntplatzierten Heimerdinger zählen ein Polster von sieben Punkten. Das Derby bietet vor dem Hintergrund nur noch vier ausstehender Spiele besonderes Feuer, der SV kann mit einem Sieg in Heimerdingen den Klassenerhalt eintüten. Der Gastgeber hingegen kann den Aufsteiger mit einem Sieg überholen und bei einer Niederlage der Pleidelsheimer am Sonntag beim Tabellendritten SG Schorndorf den direkten Abstieg ebenfalls rechnerisch abwenden.
Gitschier: TSV ist stärker als im Hinspiel
Leonbergs Coach Robert Gitschier erwartet ein schweres Spiel: „In der Liga gibt es keine leichten Spiele.“ Der Derby-Charakter bringt zusätzliche Brisanz in die Begegnung, es werde auf ein „paar Kleinigkeiten“ ankommen, meinte Gitschier. Er sieht den Gegner stärker als im gewonnenen Hinspiel (2:0), seine Mannschaft selbst kommt mit der zweitbesten Form der Liga daher, nur die SKV Rutesheim war jüngst erfolgreicher. „Ich traue meiner Mannschaft alles zu, die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir schwer zu schlagen sind“, sagt Gitschier und ruft den erneuten Derbysieg als Ziel aus, die Perspektive Klassenerhalt schafft dabei einen zusätzlichen Anreiz.
Auch sein Gegenüber Markus Koch möchte gewinnen, will jedoch noch keine großen Rechenspiele starten. Der Trainer des TSV Heimerdingen erwartet ebenfalls eine schwierige Partie und warnt vor der SV-Offensive. „Je mehr Zuschauer da sind, desto mehr Brisanz kommt rein“, meint Koch mit Blick auf den Derbycharakter. Den Sieg peilt auch der TSV-Coach an: „Punkte sammeln ist der größte Ansporn, dreifach am besten.“ Anders als Gitschier ist Koch personell eingeschränkt. Stefan Schlick und Furkan Jildiz fallen aus, hinter Innenverteidiger Martin Kuchtanin steht ein Fragezeichen, hinter Sechser Filip Milos eine Sperre nach dem Platzverweis aus der Vorwoche.
Rückblick:
SGM Krumme Ebene am Neckar gegen TSV Heimerdingen 0:0
Wie immer das Schlussresümee:
Gegen wen wollen oder können wir überhaupt noch gewinnen, wenn nicht gegen den
Tabellenletzten?
Kurz zum Spiel:
Ein Spiel zum Vergessen.
Das Match war geprägt mit kläglich vergebenen Torchancen und vielen Abspielfehlern.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Auf unserer Homepage (www.tsv-heimerdingen.de) ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bereits am Freitag geht es weiter:
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Zwei Tore aberkannt – TSV Heimerdingen fühlt sich verschaukelt
Von Jürgen Kemmner
Dem TSV Heimerdingen gelingt beim 0:0 kein Treffer gegen den designierten Absteiger SGM
Krumme Ebene am Neckar – der Schiri verweigert zwei Toren die Anerkennung wegen
Abseits.
Markus Koch bediente sich einer im Fußball häufig benutzten Metapher, um das 0:0 des TSV
Heimerdingen bei der SGM Krumme Ebene kurz und knapp zu beschreiben. „Wir hatten den
Dosenöffner zwar fest in unserer Hand“, erklärte der Coach des TSV, „aber wir haben die
Dose trotzdem nicht aufbekommen.“
Das torlose Remis beim designierten Absteiger aus Gundelsheim schmeckte für alle im TSV-Lager nach Niederlage, denn die Heimerdinger hatten einen Dreier verpasst, der nach Tabellenlage eigentlich fix gebucht schien. Da spielte es auch keine Rolle, dass die Gäste mit einem sehr schmalen Kader angetreten waren – neben Ersatztorhüter Maik Riesch saßen in Pascal Schüller, Marius Riedmiller und Adel Idrizi lediglich drei Feldspieler auf der Auswechselbank.
Nur vier Spieler auf der TSV-Bank
„An der knappen Bank lag es nicht, dass wir nicht gewonnen haben“, stellte Trainer Markus Koch aber klar. Ursache der Nullnummer war eine mangelhafte Chancenverwertung gepaart mit zwei umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen, die bei dem einen oder anderen Heimerdinger für eine Sonnenbrand-gleiche Zornesröte im Gesicht sorgte. Zweimal hatte Referee Silas Buth einen Heimerdinger Treffer aberkannt.
Markus Koch, ein Mann, der seine Worte mit Bedacht wählt, polterte: „Bei zweiten Tor war es
garantiert kein Abseits, beim ersten wahrscheinlich auch nicht.“ Kurz vor der Pause hatte
Salvatore Pellegrino den Ball im SGM-Tor untergebracht (44.), später war es Rudolf Buxmann
, dessen Jubel im Keim erstickt wurde (80.). In der Landesliga gibt’s aber keinen VAR, der die
Entscheidung des Schiris hätte korrigieren können.
Doch abgesehen davon, die Kicker des TSV Heimerdingen hatten nicht nur eine
ausgezeichnete Gelegenheit, um wenigstens einen Treffer zu erzielen. Robin Reichardt setzte
sich in Minute 30 durch, schloss im SGM-Strafraum aber nicht selbst ab, sondern legte quer
auf Haris Gudzevic, der in Rücklage übers Tor schoss. Kurz nach der Pause köpfte Buxmann
aus zwei Metern frei am Tor vorbei (55.), dann rettete SGM-Tormann Andre Poslovsky erst
gegen Gudzevic (70.), dann parierte er aus kurzer Distanz den Schuss von TSV-Kapitän
Sebastian Bortel (85.). „Wir hatten ausreichend Gelegenheiten für ein Tor“, stöhnte der TSV-
Coach.
Oft laufen solche Spiele nach Murphy’s Gesetz, also, dass wirklich alles schief geht, was
schiefgehen kann. Davon wurde der TSV immerhin verschont. In der 90. Minute bremste Filip
Milos einen SGM-Kicker kurz vor dem Strafraum per Foul und sah dafür Gelb-Rot. Den
fälligen Freistoß für die Hausherren parierte TSV-Goalie Lukas Emmrich. „Wenn es dumm
läuft, kann ein solcher Standard das Spiel gegen uns entscheiden“, sagte Markus Koch, „so
gesehen bin ich über den einen Punkt nicht zu Tode betrübt.“ TSV Heimerdingen: Emmrich –
Fota, Baumeister, Baroudi (74. Riedmiller), Pellegrino – Bortel – Milos, Geppert, Reichardt (86.
Idrizi) – Buxmann, Gudzevic.
Teilvorschau der Leonberger Kreiszeitung:
Endspurt: Die Liga geht in die heiße Phase
Von Jürgen Kemmner
Der TSV Heimerdingen will den Klassenerhalt möglichst schnell eintüten.
Noch fünf Spieltage, dann ist Schicht im Schacht der Fußball-Landesliga. Der TSV Heimerdingen will die letzten Zweifel am Klassenerhalt möglichst schnell ausräumen. Ein Blick auf das Restprogramm und wie sie die Chance einschätzen, ihre Ziele zu erreichen.
Beim Verbandsliga-Absteiger blinkten in dieser Saison lange die Alarmlichter, an der Weissacher Straße herrschte massiver Punkte-Notstand – es wurde auch zumindest darüber diskutiert, ob die Runde mit Trainer Markus Koch beendet werden solle, letztlich sprach die Abteilungsleitung ihm in der Winterpause das Vertrauen aus.
Es sieht ganz so aus, als war es die richtige Entscheidung. In neun Partien im Jahr 2026 sammelte der TSV 16 Punkte, drei Partien gingen verloren, allerdings gegen die Topteams aus Rutesheim, Löchgau und Ilshofen. „Wir haben dabei in keinem Spiel eine Klatsche bekommen“, unterstreicht Markus Koch, „und hätten wir gegen Crailsheim zuletzt nicht in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, stünden wir noch besser da.“
Die Heimerdinger befinden sich eigentlich in einer ganz günstigen Situation – in den
letzten fünf Saisonspielen treffen sie in vier Begegnungen auf Mannschaften, die
entweder bereits designierte Absteiger sind (SGM Krumme Ebene) oder bei denen das
Abstiegsgespenst bedrohlich übers Sportgelände geistert (GSV Pleidelsheim und Spvgg
Satteldorf) sowie den Schicksalsgenossen SVLeonberg/Eltingen, der wie der TSV noch
ein paar Pünktchen zur sicheren Rettung benötigt. „Wir wollen den Vorsprung auf diese
Teams zumindest beibehalten“, sagt Koch,„wir haben alles selbst in der Hand.“
Am Sonntag (15.30 Uhr) geht es zum potenziellen Absteiger SGM Krumme Ebene am Neckar, aber beim TSV kennen alle das oberste Gebot einer Jagdgesellschaft: Das Fell des Bären kann erst verteilt werden, wenn er erlegt wurde. „Die werden sich wehren“, ist Sportdirektor Daniel Riffert überzeugt, „deshalb muss die Einstellung stimmen – der Blick auf die Tabelle hilft uns nicht weiter.“ Und auch Koch, der den TSV am Saisonende verlassen wird, warnt davor die Partie als „Selbstläufer“ einzuordnen.
Personalsorgen beim TSV
Der Optimismus, die turbulente Runde mit den Klassenverbleib versöhnlich abzuschließen, wird allerdings ein wenig getrübt, da im Endspurt die Personaldecke dünner zu werden droht. Ob Martin Kuchtanin noch einmal eingesetzt werden kann, ist ungewiss, auch Filip Milos laboriert an einer Verletzung, das Comeback von Sturm-Routinier Lars Ruckh wird wohl erst nach dem Sommer stattfinden. „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen“, sagt Koch, und Daniel Riffert spricht das aus, was so mancher Fußball-Freund an der Weissacher Straße als Stoßgebet vor dem Einschlafen entsendet: „Wir hoffen, dass wir so schnell wie möglich den Sack zum Klassenerhalt zumachen können.“
Das Restprogramm
10. Mai
(15.30 Uhr/A) SGM Krumme Ebene
15. Mai
(19.30 Uhr/H) SV Leonberg/Eltingen
23. Mai
(15.30 Uhr/A) SpVgg Satteldorf
30. Mai
(15.30 Uhr/H) GSV Pleidelsheim
6. Juni
(15.30 Uhr/A) SG Schorndorf
H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim 2:2
Das Schlussresümee:
In den letzten Sekunden 2 Punkte verloren.
Zum Spiel:
Die Jungs begannen sehr druckvoll und waren spielerisch gut in die kämpferische Partie gekommen.
Wir hatten auch gleich unsere Chancen, die aber leider im nichts verpufften.
Aber erst mal hatten die Gäste ihre erste Torgelegenheit in der 23.Minute.
Angriff über rechts und in umstrittener abseitsverdächtiger Situation erzielte Crailsheim den Führungstreffer.
Aufgrund der Spielanteile unverdient und so ging in die Halbzeitpause.
Kurz nach dem Anpfiff für die zweiten 45 Minuten, ließ Gabriel Fota auf der linken Angriffsseite den Abwehrspieler gekonnt hinter sich und versenkte den Ball im gegnerischen Netz
Es kam die 70.Minute, ein steiler Pass auf Sebastian Bortel, er war schneller als alle Abwehrspieler und wir freuten uns über das 2:1 . Alle Heimerdinger Fans erwarteten sehnsüchtig in der Nachspielzeit den Schlusspfiff.
Aber was passierte ? Letzte Flanke der Gäste in den Strafraum, Kopfballverlängerung und es stand 2:2. Danach der Abpfiff!
Ärgerlich, denn die vollen Punkte hätten uns gut getan, aber ein Spiel ist halt erst aus, wenn der Schiedsrichter pfeift.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Nur 2:2 – eine gefühlte Niederlage für den TSV Heimerdingen
Von Henning Maak
Der Fußball-Landesligst sieht im Duell gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Crailsheim
lange wie der Sieger aus, doch in der Nachspielzeit fällt das 2:2 für die Gäste.
Kurz nach dem Schlusspfiff waren sich alle einig. „Der Ball war so lange in der Luft, da hatten wir genug Zeit, um uns zu orientieren“, meinte Rechtsverteidiger Gabriel Fota. Von einer Zuordnung, die nicht gepasst hatte und einer Flanke, die man hätte verhindern können, sprach Mannschaftskapitän Sebastian Bortel.
Und doch flog, kurz nachdem der Schiedsrichter drei Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, diese eine letzte, perfekt getimte Flanke in den Strafraum des TSV Heimerdingen, wo Tim Messner mit einer Kopfball-Bogenlampe den chancenlosen Lukas Emmrich im TSV-Tor überwand und zum 2:2-Endstand ausglich. „Das fühlt sich wie eine Niederlage an“, fasste Bortel wohl den Gemütszustand aller, die es mit dem TSV Heimerdingen halten, zusammen.
Drei Punkte waren zum Greifen nah
Die Grün-Weißen hatten die Chance gehabt, im Kampf um den Klassenverbleib mit einem Heimsieg den um einen Punkt schlechteren Tabellennachbarn auf vier Zähler zu distanzieren. Und sie schienen auf dieses Ziel zuzusteuern, nachdem sie einen 0:1-Pausenrückstand in der zweiten Halbzeit in eine 2:1-Führung gedreht hatten und es ihnen in der Folge gelang, die Gäste aus der gefährlichen Zone vor dem eigenen Tor fernzuhalten.
Es schien bei einigen Umschaltsituationen sogar so, als könnten die Gastgeber eher einen dritten Treffer nachlegen. „Wir hätten es entscheiden können, wenn ein Ball einmal ganz durchgerutscht wäre“, bedauerte TSV-Trainer Markus Koch. Die beste Chance hatte Haris Gudzevic, der nach einer etwas zu weiten Flanke aus sieben Metern über das Crailsheimer Tor köpfte (84.). So aber hatten die Gäste das letzte Wort, und bleiben durch den Punktgewinn weiterhin bis auf einen Zähler an den Grün-Weißen dran.
Die Begegnung hatte mit einer Viertelstunde Verspätung begonnen, da die Gäste auf der Autobahn im Stau gestanden waren. Von Beginn an entwickelte sich ein von Zweikämpfen geprägtes Duell auf Augenhöhe, in dem die Grün-Weißen die ersten Offensivakzente setzten. In der 12. Minute verlängerte ein Crailsheimer Verteidiger eine Flanke von der rechten Seite per Kopf, sodass der Ball nur knapp am Pfosten des Gästetores vorbeistrich. Acht Minuten später kam Gudzevic im Fünfmeterraum nach einem Rückpass von der Grundlinie zum Abschluss, scheiterte jedoch mit der Hacke an Gästetorhüter Lars Albig.
Crailsheim ging mit der ersten Torgelegenheit in Führung: Nach einem Angriff über rechts hatte Luca Blümlein am langen Pfosten viel Platz und zirkelte den Ball aus 14 Metern in den Winkel (22.). Gäste-Torjäger Louis Hermann verpasste in der 37. Minute seinen 16. Saisontreffer, als er den Ball nach perfekter Vorarbeit von Dominik Rummler aus neun Metern freistehend über die Latte des TSV-Tores bugsierte. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Rudolf Buxmann, der den Ball Sekunden vor dem Pausenpfiff nach einer schnellen Kombination über vier Stationen aus 14 Metern knapp über die Latte setzte.
n der zweiten Hälfte dauerte es keine 60 Sekunden, ehe der TSV Heimerdingen zum Ausgleich kam: Gabriel Fota setzte sich nach einem Freistoß auf der linken Seite gegen einen Verteidiger durch und vollendete aus kurzer Distanz. „Ich hatte im richtigen Moment einen kleinen Vorsprung, weil Crailsheim stets sehr hoch verteidigt hat“, erklärte er. Nach dem gleichen Muster fiel auch die Führung für die Gastgeber durch Sebastian Bortel: Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte war der Routinier schneller als die gesamte Gäste-Defensive und schob den Ball durch die Beine von Crailsheims Schlussmann Albig zur Führung für seine Elf.
Doch Crailsheim brachte von der Bank frische Offensivkräfte – und hatte zu Beginn der Nachspielzeit noch den einen entscheidenden Moment. Nach dem 2:2 müssen beide Teams in der unteren Tabellenhälfte weiter zittern – der Stadionsprecher verabschiedete alle mit den Worten: „Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr in dieser Liga wieder.“ TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Geppert, Baumeister, Fota, De Sousa Lourenco, Milos, Bortel, Reichardt (73. Traore), Gudzevic (85. Riedmiller), Buxmann.
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung
Von Flemming Nave
TSV Heimerdingen will die gute Form bestätigen
Um diesen spielt auch der TSV Heimerdingen, das allerdings schon an diesem Donnerstagabend (19.30 Uhr). Der TSV Crailsheim hatte um Spielverlegung gebeten, die Heimerdinger Gastgeber stimmten zu. Der Termin wird lediglich für Nachwuchsspieler Luka Banas zum Problem, er ist beruflich verhindert. Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen der angeschlagenen Martin Kuchtanin und Robin Reichardt, der die Woche über kränkelte.
Nach zuletzt zwei Siegen in Serie geht Trainer Markus Koch zuversichtlich in das Duell mit
dem einen Punkt entfernten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Für uns ist das eine große
Chance, weiter nach vorn zu marschieren“, sagt Koch, wenngleich die 1:3-Niederlage aus der
Hinrunde noch im Hinterkopf haust. Doch sein Team hat sich merklich stabilisiert, holte in
neun Rückrundenspielen nur drei Punkte weniger als in 15 Hinrundenspielen.
Besondere Gefahr erwartet Koch von den Crailsheimer Top-Torschützen Louis Hermann (15
Tore) und Daniele Hüttl (9). Mittelstürmer Hüttl sollen die Heimerdinger Innenverteidiger in
Schach halten, Flügelspieler Hermann vertraut Koch seinem erfahrenen Rechtsverteidiger
Gabriel Fota an. Koch fordert Geduld und Beharrlichkeit. „Wir müssen uns alles erarbeiten“,
mahnt der Trainer, der vor allem auf die eigene Stärke bei Standards und Flügelangriffen
setzten will, um den nächsten Sieg zu sichern.
Rückblick:
SSV Schwäbisch Hall gegen TSV Heimerdingen 3:4
Das Schlussresümee:
Unerwartete 3 Punkte aus Schwäbisch Hall mit nach Hause genommen.
Zum Spiel:
Wir begannen sehr druckvoll und hatten auch gleich unsere Chancen um in Führung zu gehen.
Sogar die Heimfans mussten- mehr oder weniger erstaunt- feststellen, dass wir die bessere Mannschaft waren.
Schon in der 7.Minute konnten wir mit 1:0 durch einen Foulelfmeter an Rudi Buxmann in
Führung gehen und unser Elferspezialist Haris Gudzevic verwandelte eiskalt.
Wir legten nach, Robin Reichardt war schneller als sein Gegenspieler und vollendete nach
langer Durststrecke zum verdienten 2:0 in der 19.Minute.
35.Minute, Eckball für den Gastgeber. Der körperlich größte Spieler von Schwäbisch Hall
nahm den Ball mit dem Kopf an und unser Torwart war chancenlos.
Ab diesem Zeitpunkt war unser Gegner wieder im Spiel – und wie!
Zwei vergebene Großchancen zum 3:1 wurde uns nun zum Verhängnis.
Es kam die 60.Minute, katastrophaler Fehler in der Vorwärtsbewegung, schnelles umschalten
der Gastgeber und es hieß 2:2.
Es kam noch schlimmer, in der gleichen Minute das 3:2 für die Heimmannschaft.
68.Minute, wieder ein Foulelfmeter für uns, und erneut traf es Rudi Buxmann der im
Strafraum gefoult wurde.
Im ersten Versuch scheiterte Haris Gudzevic, aber im Nachschuss war er drin. 3:3.
Filip Milos(siehe Bild), schnappte sich den Ball an der Strafraumgrenze und drosch das
Spielgerät auf das Tor der Gastgeber.
Was passierte? Wie durch „ ein Wunder“ flog der Ball an Freund und Feind vorbei zum 4:3
Siegtreffer!
Wir überstanden dann die letzten 10 Minuten ohne Gegentor.
Zum Schluss wäre noch zu berichten:
Es war ein sehr kämpferisches und starkes Spiel unserer Jungs durch vorbildlichen Einsatz,
auch der Spieler, die immer wieder gefoult wurden.
Der Sieg war nach dieser Leistung hochverdient.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am
vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Filip Milos sorgt für Explosion der Gefühle beim TSV Heimerdingen
Von Jürgen Kemmner
Der Fußball-Landesligist aus Heimerdingen schlägt den SSV Schwäbisch Hall in einer hoch
dramatischen Partie mit 4:3. Der TSV führt 2:0, liegt dann 2:3 zurück und jubelt dennoch am
Ende.
Die Fußball-Fans des TSV Heimerdingen sollte in Zukunft besser nicht mehr ohne Herztropfen
oder Beruhigungstabletten auf den Sportplatz gehen: Der Landesligist schlug den SSV
Schwäbisch Hall in einer nervenaufreibenden Partie vor 120 Zuschauern mit 4:3 (2:1),
nachdem er erst 2:0 geführt hatte und danach 2:3 hinten gelegen hatte. Filip Milos traf in
Minute 83 zum entscheidenden Tor.
„Mein Puls ist immer noch bei 180“, stöhnte Uwe Sippel emotional angezählt, aber glücklich, „was für eine Achterbahnfahrt.“ Dank das wichtigen Erfolgs hat der TSV den Vorsprung auf den Relegationsplatz bei sechs Zählern gehalten, acht sind es auf den ersten Abstiegsrang.
Nur zwei Feldspieler sitzen auf der Bank
Dabei hatte der Tag massiv mies begonnen – die Stammkräfte Martin Kuchtanin und Shakur Traore hatten Trainer Markus Koch am Morgen informiert, dass sie wegen Krankheit nicht in der Lage seien, 90 Minuten zu kicken. Auf der Bank saßen in Marius Riedmiller und Ayyub Baroudi lediglich zwei Feld- sowie die zwei Torspieler Maik Riesch und Tom Kaczmarek – eine denkbar ungünstige Konstellation, um im Fall der Fälle taktisch adäquat reagieren zu können.
Allen widrigen Vorzeichen zum Trotz startete die Heimerdinger ausgezeichnet, erspielten sich Feldvorteile und Torchancen. Nach einem Foul an Rudolf Buxmann verwandelte Haris Gudzevic den Strafstoß zum 1:0 (7.). Dann ließ der TSV gar das 2:0 durch Robin x folgen (19.), der nach einem tiefen Pass dem Gegenspieler entwischt war. Das überraschende 1:2 des SSV von Daniel Gomez war der erste emotionale Tiefschlag für die Gäste (35.). „Damit kam der SSV erst zurück ins Spiel“, sagte TSV-Coach Koch.
Dem 2:2 durch Noah Kepplinger (60.), der einen Aufbaufehler in der Abwehr nutzte, gingen zwei Hochkaräter voraus, Buxmann und Sebastian Bortel hatten das 3:1 auf dem Fuß, doch sie vollendeten nicht. Es kam noch übler: Erneut Kepplinger drehte kurz nach dem Ausgleich mit dem dritten SSV-Tor die Partie (60.), als er im zweiten Versuch im 1:1-Duell mit Goalie Lukas Emmrich den Ball ins Heimerdinger Tor schob.
Doch, und das belegt, dass der TSV ein gefestigtes Team ist, lagen die Heimerdinger nicht k. o. am Boden, sondern war quicklebendig. „Wir haben große Moral gezeigt“, betonte Koch. Buxmann wurde erneut im 16er gelegt, Gudzevic verwandelte den zweiten Strafstoß aber erst im Nachschuss (68.), was den TSV-Fans einen sekündlichen Gibt’s-doch-gar-nicht-Schock verpasst hatte. Kein Blockbuster im TV hätte die Spannung auf ein noch höheres Niveau heben könnte.
Schließlich zischte eine Hereingabe von Filip Milos an allen vorbei ins Haller Tor – die Gefühle der Gäste-Fans explodierten. Nach dem Schlusspfiff konnte sie die strapazierten Nerven mit dem einen oder anderen kühlen Getränk in Normalzustand versetzen. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino – Bortel, Milos – de Sousa Lourenco, Reichardt (88. Baroudi) – Gudzevic (87. Riedmiller), Buxmann.
Teilvorschau der Leonberger Kreiszeitung
Von Henning Maak
Schwere Aufgabe für den TSV Heimerdingen.
Der TSV Heimerdingen hat den SSV Schwäbisch Hall vor der Brust.
Hoch hängen auch die Trauben für den TSV Heimerdingen, der am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellensechsten SSV Schwäbisch Hall zu Gast ist. „Da muss alles für uns passen“, sagt der Sportliche Leiter Daniel Riffert angesichts des nur knappen, aber wichtigen 2:1-Heimsiegs gegen das Tabellenschlusslicht SV Kaisersbach am vergangenen Wochenende. „Die erste Halbzeit war in vielen Bereichen wirklich schlecht“, räumt Riffert ein, der auf eine deutliche Leistungssteigerung baut. Der SSV Schwäbisch Hall, in dessen Reihen verbands- und sogar ein regionalligaerfahrener Akteur stehen, spielt bisher eine starke Rückrunde und hat aus den sieben Partien in diesem Jahr fünf Siege geholt. Fünfmal blieb das Team aus Hohenlohe ohne Gegentor. Der TSV muss sich nach den Punkten mächtig strecken.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SV Kaisersbach 2:1
Das Schlussresümee:
Puh,das war knapp!
Die 3 Punkte sind in Heimerdingen geblieben.
Zum Spiel:
Es kam der entscheidende Moment, die 85.Minute:
Salvatore Pellegrino, flankte von rechts an der Strafraumgrenze Richtung Tor.
Der Ball wurde im länger und länger und was passierte? Das Spielgerät schlug genau im
Dreieck der Gäste zum viel umjubelten Siegtreffer ein.
Es war ein Spiel mit viel Unsicherheit in der Mannschaft, denn schon in der 5.Minute hatten
wir großes Glück. Im letzten Moment konnte unser gut haltender Torhüter, Lukas Emmrich,
die gefährliche Gelegenheit der Gäste entschärfen.
Es war eine Chancen arme Erste Hälfte.
Das 0:1 in der 39.Minute durch einen Abwehrfehler trug auch nicht zum stabilisieren der
Mannschaft bei.
Nach der Halbzeitpause kam dann doch noch Leben in das Spiel , wir spielten druckvoller
nach vorne und unser Chancen häuften sich.
Wir wurden schon in der 49.Minute belohnt, Sebastian Bortel markierte den Ausgleich.
Der Gast kam danach kaum mehr gefährlichen in unseren Strafraum.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Kunstschütze Salvatore Pellegrino erlöst den TSV Heimerdingen
Der Fußball- Landesligist sichert sich gegen Schlusslicht SV Kaisersbach kurz vor Schluss ein 2:1. Die Mannschaft wirkt anfangs verängstigt, findet besser ins Spiel und wird belohnt.
Von Flemming Nave
Die Frage, wie schön man ein Spiel entscheiden kann, beantwortete Salvatore Pellegrino: In
der 85. Minute des Landesliga-Duells mit dem Schlusslicht SV Kaisersbach trat der
Linksverteidiger des TSV Heimerdingen zum Eckball von rechts an. Nach Doppelpass mit
Shakur Traore zog der Defensiv-Routinier den Ball direkt aufs Tor – der Schlenzer wurde
länger und länger, senkte sich spät und schlug genau unter dem Querbalken ein. Der 2:1-
Siegtreffer für Heimerdingen.
Der Jubel kannte kein Ende, Pellegrino sprang vor den heimischen Fans in die Luft und schrie inbrünstig seine Emotionen heraus. „Da ist alles rausgekommen, was in den letzten Spielen nicht gut gelaufen ist. Das Spiel war hart, es war nicht gut“, erzählte Pellegrino, das Tor habe sich wie eine Befreiung angefühlt.
Wenig Chancen in Hälfte eins
Dabei wäre der 33-jährige Dauerbrenner beinahe zur tragischen Figur des Tages geworden. In der 39. Minute schoss er bei einem Klärungsversuch Gegenspieler Christos Akritidis an, der Stürmer blieb am Ball und schob am herauseilenden TSV-Tormann Lukas Emmrich vorbei zur Führung für das Kellerkind ein. Es war der Höhepunkt einer chancenarmen ersten Halbzeit. Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste bereits nach fünf Minuten, einen scharf geschlagenen Eckball von Gökhan Alkan lenkte Emmrich im letzten Moment über die Latte. Die größte Chance für Heimerdingen bot sich erst nach 29 Minuten, als Kapitän Sebastian Bortel nach einem weiten Einwurf von Haris Gudzevic am langen Pfosten in SV-Keeper Walter Timo Duschek seinen Meister fand.
Dem TSV fehlte die letzte Konsequenz im Angriff, symptomatisch für das zahnlose Offensivspiel war auch ein Angriff in der 35. Minute. Dennis de Sousa Lourenco, der kurzfristig den beim Aufwärmen an der Wade verletzten Stefan Schlick ersetzte, eroberte mit aggressivem Pressing den Ball. Dieser fand seinen Weg zu Top-Torjäger Gudzevic, dieser zog von der Strafraumgrenze überhastet ab und brachte nur einen harmlosen Roller zustande. „Katastrophal“ wurde das Angriffsspiel auf den Rängen genannt. „Sie spielen schlecht, die Gegner spielen noch schlechter“, lautete die treffende Beschreibung eines jungen Fans.
Nach der Pause wurde jedoch schnell ersichtlich, dass die TSV-Spieler auf Besserung aus waren. Nach Steckpass von de Sousa Lourenco und Querpass von Marius Riedmiller schob Bortel aus kurzer Distanz ins leere Tor zum Ausgleich ein (49.). In Hälfte zwei entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, den Gästen gelang bis auf einen Distanzschuss in der 60. Minute keine nennenswerte Tormöglichkeit. Auf der Gegenseite wiederum kam Heimerdingen zu mehr und mehr Chancen, zwei Treffer wurden sogar zurückgenommen. In der 58. Minute versenkte Gudzevic einen schnell ausgeführten Freistoß im Tor, den der Unparteiische jedoch wiederholen ließ, der zweite Versuch landete in der Mauer. Gudzevic traf in der 65. Minute auf Vorlage Riedmillers erneut das Tor, der Linienrichter hob jedoch die Fahne, was den TSV-Stürmer zu lautem Protest verleitete.
Mehr Gefahr strahlte Pellegrino in den Schlussminuten aus, servierte einen Eckball für Geppert, der knapp vorbeiköpfte (83.) und flankte eine Minute nach seinem finalen Tor auf den Kopf von Gudzevic, der am Torwart scheiterte. Beinahe wäre Heimerdingen spät bestraft worden – in der Nachspielzeit kam Alkan nach Flanke von Anakin Holdinghausen zum Abschluss, doch Lukas Emmrich packte zu und sicherte den Dreier.
Ein Pflichtsieg gegen den Letzten, dennoch war die Freude groß. „Ich freue mich immer über einen Sieg, das ist vollkommen klar. Wer das nicht macht, ist im Sport fehl am Platz“, meinte TSV-Trainer Markus Koch. Er sah ein mühevolles Spiel, seine Mannschaft wirkte teils verunsichert. Zumindest die zweite Hälfte gefiel Kapitän Bortel besser als der Auftritt in der Vorwoche. „Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, dass wir den Samstag so nicht beenden können“, sagte der Torschütze zum 1:1 über zur Hälfte.
Koch sucht für die letzten Spiele nach der richtigen Herangehensweise, um dem Team mehr Sicherheit zu geben. „Wir kennen unsere Situation, da zählen Siege und kein Schönheitspreis“, betonte er. Dabei hätte das entscheidende Tor von Salvatore Pellegrino durchaus einen solchen Preis verdient. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Kuchtanin (46. Geppert), Pellegrino – Reichardt (82. Traore), Bortel, Milos, de Sousa Lourenco – Riedmiller (78. Banas), Gudzevic
Vorschau und Teilbericht der Leonberger Kreiszeitung
Leichtgewichtige Gegner? Gibt’s nicht!
Von Henning Maak
In der Landesliga erwartet der TSV Heimerdingen einen Konkurrent, der in diesem Jahr noch nicht einen einzigen Punkt geholt hat.
Die zweite Mannschaft der Liga, die in diesem Jahr noch keinen einzigen Zähler geholt hat, ist der SV Kaisersbach, der am Samstag (14 Uhr) beim TSV Heimerdingen zu Gast ist. Und auch vor diesem Gegner mangelt es nicht an Warnungen. „Es ist vielleicht sogar schwieriger, gegen den Tabellenletzten zu spielen als zuletzt in Rutesheim, weil gegen Kaisersbach jeder einen Sieg erwartet“, sagte der Sportliche Leiter Daniel Riffert. Dennoch sind in Heimerdingen drei Punkte nach zuletzt zwei Niederlagen fest eingeplant, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen wieder zu vergrößern. „Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir Punkte sammeln müssen“, stellt Riffert klar.
Zumal es aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen gibt: Nach einer 3:0-Führung gaben die Grün-Weißen die Begegnung nach einer desaströsen zweiten Halbzeit mit 3:4 ab und ermöglichten dem SV Kaisersbach einen seiner nur vier Saisonsiege. Da trifft es sich gut, dass Flügelflitzer Robin Reichardt nach seiner Pause wegen Schulterproblemen wieder einsatzbereit ist – zumal Hakan Tepegoez nach der Roten Karte in Rutesheim gesperrt und Furkan Yildiz verletzt ausgewechselt werden musste. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Gabriel Fota, der an einer Fußprellung laboriert.
Rückblick:
SKV Rutesheim gegen TSV Heimerdingen 3:1
Zuerst das Schlussresümee:
Ein schwaches Spiel unserer Ersten und ein hochverdienter Sieg der Gastgeber.
Zum Spiel:
Wir konnten wenig bis gar nicht in das Spielgeschehen eingreifen.
Es war geprägt von vielen Abspielfehlern und Fehlpässen, die ihren Mann nicht
erreichten.
Bezeichnet ist, wir hatten in der Ersten Halbzeit nur eine Großchance, ansonsten
verpufften unsere Angriffsversuche im Nichts.
So war es auch nicht verwunderlich, das Rutesheim in Führung ging, 1:0 nach 14
Minuten.
11 Minuten später das 1:1 von Haris Gudzevic durch einen Foulelfmeter.
Ein glücklicher Elfmeter für uns, nicht jeder Schiedsrichter pfeift diese umstrittene
Situation .
In der 36.Minute wieder eine ähnliche Situation wie das erste Tor, über links ein
schnelles Umschalten der Gastgeber und unser Verteidiger sah alt aus und es hieß 2:1.
Das 3:1 kurz vor der Halbzeitpause kam durch eine schöne Kombination zustande.
So ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit tat sich nicht mehr viel.
Man hatte das Gefühl, Rutesheim wollte nicht ( mehr) und wir konnten nicht.
So passte es auch ins Bild, Hakan Tepegoez, flog in der Nachspielzeit nach einer
Schiedsrichterbeleidigung mit Rot vom Platz.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen.
Die sehr vielen Heimerdinger Fans machten sich enttäuscht auf den Weg nach Hause. Sie
hatten eine Mannschaft erlebt, die nach den letzten guten Spielen nicht wiederzuerkennen
war.
Schade!
Nun geht es am kommenden Samstag weiter, der Tabellenletzte, SV Kaisersbach ist zu Gast.
Gegen diese Mannschaft haben wir keine gute Erinnerung.
Wir führten dort in der Halbzeit mit 3:0 und verloren dann noch mit 4:3!
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Aufreger im Derby: Der Strafstoß für den TSV Heimerdingen
Von Flemming Nave
Aufstiegsaspirant SKV Rutesheim lässt in der Fußball-Landesliga dem TSV
Heimerdingen beim 3:1-Sieg keine Chance. Bei einem Elfmeter gibt es jedoch
Unstimmigkeiten.
Ein Aufschrei im Sportpark Bühl. Im Landesliga–Derby zwischen der SKV Rutesheim und
dem Nachbarn TSV Heimerdingen zeigte Schiedsrichter Niklas Straßer plötzlich auf den
Punkt im SKV-Strafraum. Nach einem Freistoß gingen SKV-Stürmer Laurin Stütz (SKV)
und sein TSV-Pendant Haris Gudzevic (TSV) im Sechzehner zu Boden – für Straßer ein
Strafstoß.
Stütz konnte es kaum fassen. „Das war ganz verrückt“, klagte der Torjäger, „der Schiri
meinte, ich hätte ihn mit beiden Armen umklammert und niedergerissen. Sogar der
Gegner meinte zu mir, es sei lachhaft.“ Ein Gegenspieler habe sich sogar bei ihm
entschuldigt, Stütz bemängelte eine „ganz glasklare Fehlentscheidung“ und vermutete
eine Verwechslung.
Strafstoß war vertretbare Entscheidung
Tatsächlich hatte Mitspieler Alexander Grau intensiv mit Gudzevic gerungen, allerdings hatte Stütz sein Bein so weit ausgestreckt, dass der Gegenspieler final durch dieses zu Fall kam. Der Schiedsrichter hatte beste Sicht, die Entscheidung war demnach vertretbar. Gudzevic verlud Rutesheims Tormann Jan Göbel und schob rechts unten zum 1:1 ein (25.).
In der 14. Minute hatte ausgerechnet Laurin Stütz zur Führung getroffen. Nach flacher Hereingabe durch Flavio Heiler vom linken Flügel brauchte der Führungstor-Experte am langen Pfosten nur noch ins leere Tor zu schieben. In Minute 36 brachte er die SKV Rutesheim erneut in Front. Wieder nach Vorarbeit Heilers von links war Stütz den Schritt schneller als TSV-Außenverteidiger Salvatore Pellegrino und grätschte das Leder über die Linie. Es hätte auch bereits das 3:1 sein können, denn in der 29. Minute hatte Stürmer Markus Wellert das leere Tor aus spitzem Winkel verfehlt, nachdem er Gegner Daniel Geppert ins Leere grätschen lassen und auch Torhüter Lukas Emmrich umkurvt hatte.
Dennoch fiel der dritte SKV-Treffer noch vor dem Pausenpfiff, diesmal bereitete Grau von rechts vor, Maxim Russ verlängerte den Ball ins lange Eck (43.). Insgesamt dominierten die Hausherren die erste Hälfte deutlich, ließen den Gästen kaum Platz zur Entfaltung. Die zweite Halbzeit lieferte jedoch weit weniger Hingucker. Die zahllosen Eckbälle verpufften allesamt aufregungslos, die SKV Rutesheim kam zu einigen Halbchancen, der TSV Heimerdingen zu keiner nennenswerten Möglichkeit. Das Derby besaß nicht die Brisanz, die so mancher im Vorfeld erwartet hatte. In der Nachspielzeit zeigte Hakan Tepegoez dem Unparteiischen den Vogel, der dem TSV-Kicker im Gegenzug Rot zeigte.
TSV-Kapitän Bortel redet Klartext
Der im Sommer scheidende TSV-Trainer Markus Koch haderte nach der Partie: „Es hat heute nicht gereicht, um etwas mitzunehmen. Wir waren zu passiv, zu verhalten.“ Sein Kapitän fand deutlichere Worte. „Wir hatten einen Torschuss in 90 Minuten, das nagt an einem, so kann man kein Spiel gewinnen“, kritisierte Sebastian Bortel das Auftreten seiner Truppe.
Auf der Gegenseite war die Freude entsprechend groß. Erstmals seit zehn Jahren spielt die SKV Rutesheim mit den Fußball-Nachbarn TSV Heimerdingen und SV Leonberg/Eltingen in der gleichen Liga, zum ersten Mal überhaupt feierte die SKV Siege in allen vier Derbys. Am nächsten dran waren die Rutesheimer 2014/15, als Trainer Christopher Baake selbst noch auf dem Platz stand. „Absolut verdient, von Sekunde eins waren wir mit Abstand die bessere Mannschaft“, strotzte der Coach vor Stolz. Besonders freute ihn die Reife, mit der sein Team die Führung ins Ziel brachte. Der Elfmeter und die verpasste Großchance von Wellert brachten die Mannschaft nicht aus der Ruhe, auch das lobte der Trainer. Als klare Schwachstelle der Gegner hatte Baake die Flügel der Gäste ausgemacht, über welche sein Team alle Tore vorbereitete.
Für die verbleibenden acht Spiele, unter anderem gegen Spitzenreiter FV Löchgau, nimmt Baake positive Erkenntnisse mit. „Wenn wir unsere Wucht auf den Platz bringen, gibt es keine andere Mannschaft in der Liga, die so etwa in ähnlicher Art kann. Dann hat jeder Angst – daran müssen wir glauben. Wenn einer gewinnt, dann sind wir das“, sagte der zufriedene Trainer. SKV Rutesheim: Göbel – Schneider (55. Hadergjonaj), Rudloff, Riedlinger – Grau (68. Maier), Held (85. Geist), Russ (76. Obert), Heiler – Gebbert – Stütz, Wellert (76. Boateng) TSV Heimerdingen: Emmrich – Jildiz (60. Schüller), Geppert, Kuchtanin, Pellegrino – Traore (72. Schlick), Bortel, Milos, Tepegoez – Gudzevic, Buxmann (72. Riedmiller)
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen TSV Ilshofen 1:2
Das Schlussresümee:
Ein Punkt wäre für uns hochverdient gewesen.
Zum Spiel:
In der Ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe.
Chancen gab es sehr wenig, da sich hauptsächlich das Spielgeschehen von Strafraum zu Strafraum abspielte.
Es kam die 56.Minute, Fehler in der Vorwärtsbewegung, der Gast schaltete schnell auf Angriff und marschierte zielstrebig auf unser Tor zu und es hieß 0:1.
5 Minuten später, ein hoher Ball in den gegnerischen Strafraum, unser Spielführer nahm den Ball an und jagte das Leder in die Maschen.
Was anschließend passierte ,verstand in Heimerdingen absolut niemand!
Der Linienrichter hob die Fahne und plädierte auf abseits. Leider gibt es bei uns keinen Videokeller,
er hätte das Gegenteil angezeigt und für uns wäre dieses aberkannte Tor der Ausgleich gewesen.
Danach ein paar Minuten später leider das 0:2.
Aber unsere Mannschaft besann sich auf ihre Stärken, er rollte Angriff auf Angriff auf das Gästetor.
10 Minuten vor Spielende der Anschlusstreffer für uns, Gabriel Fota unser Torschütze.
Wir hatten im Anschluss noch ein paar hochkarätige Gelegenheiten, die Größte war ein Freistoß in der Nachspielzeit knapp außerhalb des Strafraumes, der Ball küsste leider nur den Torpfosten.
Das war es dann, eine unglückliche Niederlage gegen einen spielstarken Gegner.
Wie immer:
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Dienstag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Aberkannter Treffer erhitzt die Gemüter beim TSV Heimerdingen
Von Jürgen Kemmner
Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen unterliegt dem TSV Ilshofen unglücklich 1:2. Ein Patzer, eine Entscheidung und Pech begünstigen das Resultat.
Ditzingen-Heimerdingen„Ein 2:2 wäre verdient und in Ordnung gewesen“, stöhnte Sportdirektor Daniel Riffert kurz nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstrasen, „wir haben alles reingeworfen – der Auftritt der Mannschaft hat mir gefallen.“ Doch am Ende stand gegen den TSV Ilshofen am Donnerstagabend eine 1:2(0:0)-Niederlage .
Die meisten mit grün-weißem TSV-Emblem im Herzen nannten eine Szene, die diese unglückliche Niederlage vor 250 Zuschauern nach drei Siegen in Folge ihrer Ansicht nach maßgeblich begünstigt hatte. Ein aberkannter Treffer von Sebastian Bortel, der das 1:1 bedeutet hätte (61.).
Der Heimerdinger Kapitän nahm den Ball nach einem weiten hohen Pass im Strafraum der Ilshofener fachgerecht an und hämmerte ihn ins Netz. Nur: Der Assistent an der Seite hatte eine Abseitsstellung gesehen – dabei hätten so ziemlich alle Heimerdinger einen Eid beim Leben ihrer Mutter geschworen, dass der Mann sich mächtig getäuscht hatte.
„Ich glaube nicht, dass das Abseits war“, grollte Sportdirektor Riffert, und Trainer Markus Koch blieb recht zurückhaltend und meinte lediglich: „Ich hätte die Fahne nicht gehoben“. Die Spielaufzeichnung des TSV belegt diese Einschätzung. Zugegeben: Ob dieser Ausgleich zu einem Punktgewinn oder gar zu einem Sieg für die Platzherren an der Weissacher Straße geführt hätte, bleibt so hypothetisch wie die Frage: Existiert im Universum außer auf der Erde noch Leben? Sicher ist allerdings: Die Dramaturgie der Partie wäre eine völlig andere gewesen.
Denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste nur 1:0 geführt. Filip Milos hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung im Mittelfeld verloren, Ilshofen schaltete blitzartig um – Tim Richter marschierte an der aufgerückten Defensive vorbei und ließ Torhüter Lukas Emmrich keine Chance (56.). „Das Gegentor haben wir selbst aufgelegt“, ärgerte sich Koch. Nach dem nicht gegebenen Bortel-Tor legten die Kicker aus dem Hohenlohischen nach. Nach einer Flanke kam Richter am zweiten Pfosten frei zum Kopfball, der ließ keine Gnade walten – 2:0 für Ilshofen (64.).
Damit war für die Heimerdinger klar: Es geht um Alles oder Nichts, Angriff mit vollem Risiko. Das wäre fast nach hinten losgegangen. Die Gäste hatten zwei Chancen, auf 3:0 zu erhöhen, doch Tormann Emmrich verhinderte die frühzeitige Entscheidung (73., 77.). Für Heimerdingen feuerte Salvatore Pellegrino einen Schuss ab, den Keeper Luis Rohn gerade noch per Fuß klärte (78.). Als in Minute 81 eine Flanke in den Ilshofener 16er flog, Gabriel Fota den Ball mit der Brust stoppe und ihn im Tor versenkte, rechneten viele damit, dass der Mann an der Seitenlinie erneut mit der Fahne wedeln würde. Tat er aber nicht. Der Anschlusstreffer zum 1:2 zählte.
Wahrscheinlich falsch geschaut, so wie einst der russische Linienrichter im WM-Finale 1966 beim Wembley-Tor gegen Deutschland. „Bei der Flanke sind drei Leute von uns im Abseits gestanden“, bekannte Haris Gudzevic nach dem Spiel. Die Heimerdinger um den aufopferungsvoll kämpfenden Bortel spielten fortan nach altertümlicher englischer Fußball-Schule – den Ball hoch und weit in Richtung Ilshofener Strafraum schlagen. Und fast wären sie mit dem 2:2 belohnt worden. Gudzevic drehte in der Nachspielzeit einen Freistoß aus 20 Metern kunstvoll um die Mauer, Torhüter Rohn war geschlagen – doch der Ball knallte an den Pfosten. „Es hat nicht viel gefehlt, ein paar Zentimeter vielleicht“, stöhnte der 25-Jährige. Kurz darauf pfiff Schiri Nico John ab.
„Es waren Einsatz, Emotion und Leidenschaft vorhanden“, sagte Trainer Koch, „es ist alles ein wenig gegen uns gelaufen.“ Auch Daniel Riffert fand, dass „die Tendenz in der Mannschaft stimmt“. Eine kleinen Vorwurf darf man den Heimerdinger Kickern allerdings machen: In der ersten Hälfte fuhren sie nach guten 20 Minuten ihr Engagement zurück, sodass außer einem satten Schuss von Milos (45.) wenig Hochkaräter zu verzeichnen waren. „Ich hätte mir da noch mehr Schwung erhofft“, sagte Markus Koch. So aber stand eine Niederlage, die schmerzte. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Kuchtanin, Geppert, Pellegrino – Bortel, Milos – De Sousa Lourenco (90. Banas), Traore (75. Tepegoez) – Buxmann (82. Riedmiller), Gudzevic.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Andreas Broß wird im Sommer nächster TSV-Coach
Von Jürgen Kemmner
Der Fußball-Landesligist aus Heimerdingen findet wieder in die Erfolgsspur – jedoch wird sich der Club von Markus Koch trennen, ein alter Bekannter kehrt zurück.
Der TSV Heimerdingen befindet sich auf dem Weg der sportlichen Besserung, nachdem der
Landesligist im vergangenen Jahr noch auf der Krankenstation darbte. Nach der 0:3-Niederlage beim
Spitzenreiter FV Löchgau zum Saison-Neustart 2026 fuhr die Mannschaft drei Siege in Folge ein.
TV Oeffingen (2:1), TSG Öhringen (2:0) und SG Weinstadt (4:2) wurden geschlagen, der Club
kletterte auf Platz neun und blickt hoffnungsfroh auf das, was kommen möge. Diesen Donnerstag (19
Uhr) präsentiert sich der TSV Ilshofen auf dem Sportplatz an der Weissacher Straße, den die
Heimerdinger im Hinspiel 5:1 abgefertigt hatten.
Für Trainer Markus Koch tickt dabei der Countdown – noch zehn Partien wird der 58-Jährige beim
TSV als Chefcoach die Geschicke lenken, am Saisonende trennen sich die Wege wieder. Koch war
erst im vergangenen Sommer verpflichtet und mit einem Einjahresvertrag ausgestattet worden. „Es
war eine gemeinsame Entscheidung“, sagte Fußball-Chef Uwe Sippel. Der hatte sich gemeinsam mit
Sportdirektor Daniel Riffert und dem Trainerteam mit Koch, den Co-Trainern Aleksandar
Kostencevski und Nick Reichardt sowie Torwarttrainer Karsten Hönle zusammengesetzt und eine
mögliche gemeinsame Zukunft ausgelotet. Ergebnis: Der TSV wird sich neu orientieren.
„Es war rückblickend nicht alles schlecht, aber wir haben vom Trainerteam und der Mannschaft im
Gesamten mehr erwartet“, erklärte Riffert, „dass Markus Koch die Runde mit uns beendet, verdient
Respekt.“ Die Maxime beim TSV Heimerdingen lautete offenbar: Ein Neuanfang soll kommen, und
der war mit diesem Trainerteam wohl nicht vorstellbar. „Zum jetzigen Zeitpunkt zu verlängern, war
keine Option“, betonte Sippel, der Club benötige aber Planungssicherheit für die neue Saison bei den
Gesprächen mit den Spielern – und dabei ist es für jeden Kicker wichtig, wie der Name des Trainers
lautet.
Er heißt Andreas Broß und ist alles andere als ein Neuling beim TSV. In der Verbandsliga hatte der
heute 55-Jährige im November 2024 das Team interimsweise übernommen, nachdem sich die
Heimerdinger von Spielertrainer Pascal Dos Santos Coelho getrennt hatten. Broß, der bereits von
2009 bis 2016 die TSV-Fußballer trainiert hatte, trat wie vereinbart nach drei Spielen ohne Niederlage
(sieben Punkte) vor der Winterpause zurück, weil ihm die Belastung zu hoch erschien, die restliche
Saison an der Seitenlinie zu stehen.
„Uns war bei der Verpflichtung wichtig“, unterstreicht Sportdirektor Riffert, „dass ein Trainer kommt,
der den Verein gut kennt.“ Da der Ex-Profi seit Jahren einen engen Kontakt zu den Heimerdingern
hält und immer wieder Spiele besucht, war diese unabdingbare Voraussetzung mehr als gegeben. „Der
TSV Heimerdingen ist mit dem TSV Oberensingen ein Herzensverein von Broß“, sagt Daniel Riffert,
der mit dem einstigen Mittelfeldspieler noch bei den TSF Ditzingen zusammengespielt hatte.
Markus Koch nahm das Auslaufen seines Vertrages fatalistisch hin. „Es besteht eine gute
Zusammenarbeit, die Trennung zum Saisonende fiel einvernehmlich“, sagte der 58-Jährige. Sein Ziel
lautet nach wie vor: Mit dem TSV den Klassenverbleib zu erreichen – und dafür wäre ein vierter Sieg
in Folge über den TSV Ilshofen extrem hilfreich. Wie sich das Trainerleben von Markus Koch
fortsetzen wird, steht noch in den Sternen. „Ich bleibe im Fußball-Geschäft – nur, wo und wann, das
steht heute noch nicht fest“, sagte der scheidende TSV-Coach.
Rückblick:
SG Weinstadt gegen TSV Heimerdingen 2:4
Schlussresümee:
Ein verdienter Sieg, trotz bester Gelegenheiten des Gastgebers.
Durch den Sieg 4 Plätze gutgemacht.
Zum Spiel:
Wir begannen sehr engagiert und kamen außerordentlich gut in das Spiel hinein.
Gleich zum Anfang des Spieles hatten wir schon unsere Chancen, so fiel in
der 13.Minute das 1:0 für uns, Torschütze Haris Gudzevic.
Shakur Traore, erzielte das 2:0 in der 25.Minute.
Zwischenzeitlich hatte Weinstadt ein paar hochkarätige Chancen, aber unser gut aufgelegter Torhüter ließ in der ersten Halbzeit nichts mehr zu.
So gingen wir mit einer 2:0 Führung in die Halbzeitpause.
Mit viel Energie und voll motiviert ging der Gastgeber in die 2.Hälfte hinein und wurde schon in der 46.Minute belohnt!
Nachdem der Anschlusstreffer für Weinstadt gefallen war, drängte der Gastgeber auf den Ausgleich und erhöhte den Druck auf die Mannschaft deutlich.
Unsere gut aufgestellte Abwehr hielt jedoch Stand und setzte immer wieder Nadelstiche in die Abwehr des Gastgebers.
Haris Gudzevic war es wieder vorbehalten, in der 58.Minute für einen 2 Tore Vorsprung zu sorgen
Es kam die 82.Minute, Dennis de Sousa Lourenco versengte in einer überzeugenden Aktion den Ball im gegnerischen Tor zum 4:1.
Eine Ergebniskorrektur in der 88.Minute, das Zweite Tor für Weinstadt.
Ich will keinen Spieler hervorheben, es war eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung.
Aber unser Torwart Lukas Emmrich (siehe Bild), hat es verdient, extra erwähnt zu werden, er lieferte eine ausgezeichnete Leistung ab und war maßgebend mit beteiligt, dass wir 3 Punkte nach Heimerdingen mitnehmen durften.
Wie immer:
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Der TSV Heimerdingen kämpft sich aus dem Abstiegssumpf
Von Jürgen Kemmner
Der Fußball-Landesligist feiert beim 4:2 über die SG Weinstadt den dritten Sieg in Folge – und klettert auf
Rang neun. Der Vertrag von Trainer Markus Koch wird nicht verlängert.
Der TSV Heimerdingen setzt seine Klettertour in der Tabelle fort: Das Team von Trainer Markus Koch entführte mit 4:2 (2:0) drei Punkte von der SG Weinstadt und steht nun auf Rang neun der Tabelle. „Das war ein deutliches Zeichen“, freute sich TSV-Fußballchef Uwe Sippel, „das war der dritte Sieg in Folge – das hätte durchaus auch schlechter laufen können.“
Beim TSV sind sie aber Fachleute genug, um zu wissen, dass noch längst nicht Zeit ist, die Hände in den Schoß zu legen. „Wir müssen damit rechnen“, betonte Uwe Sippel, „das ein Team erst mit 40 Punkten ganz sicher in der Liga bleibt.“ Der TSV hat bislang 27 gesammelt – aus der Verbandsliga werden wohl der FSV Waiblingen und der VfR Heilbronn absteigen, weshalb es in der Staffel eins der Landesliga vermutlich vier direkte Absteiger geben wird. „Noch haben wir nichts erreicht“, verdeutlichte Sippel.
Noch keine Entwarnung im Abstiegskampf
Die drei Siege in Folge sind ein kleiner Befreiungsschlag für den Verbandsliga-Absteiger – aber vom mutmaßlichen Relegationsplatz zwölf ist der TSV nur einen Zähler entfernt. Auch Trainer Markus Koch ruft noch keine Entwarnung im Kampf um den Klassenverbleib aus, „von Platz fünf abwärts kämpfen alle noch gegen den Abstieg“, findet der 58-Jährige, „immerhin sind wir in der Tabelle nun nicht mehr ganz hinten drin.“
Bei der Partie in Weinstadt kämpften beide Mannschaften mit offenem Visier, sodass sich eine muntere Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. Der TSV wollte aus einer gesicherten Defensive agieren, und diese Taktik ging wunderbar auf. Vor der Pause setzte Haris Gudzevic mit seinem zehnten Saisontreffer zum 1:0 früh die erste Duftmarke des TSV Heimerdingen (13.). Shakur Traore legte in der 25. Minute mit dem 2:0 nach.
Doch auch die Gastgeber tauchten mit dem stets umtriebigen Torjäger Faton Sylaj immer wieder gefährlich vor dem Heimerdinger Tor auf – zweimal reagierte TSV-Schlussmann Lukas Emmrich glänzend und verteidigte die Zwei-Tore-Führung. Ein mögliches 3:0 verpassten die Gäste, weil sie eine Überzahl zu schlampig ausspielten. „Mit einem 3:0 hätten wir der SG vermutlich den Zahn gezogen“, meinte Sippel.
Kurz nach dem Seitenwechsel war Sylaj mit Saisontor Nummer 21 zum 1:2 zur Stelle (46.), doch der TSV knickte nicht ein. Nach einer feinen Kombination war die Fußspitze von Gudzevic dafür verantwortlich, dass der alte Abstand mit dem 3:1 wieder hergestellt wurde (58.). „Gut, dass wir nach dem Anschlusstreffer sofort geantwortet haben“, sagte Markus Koch. Danach hätte der TSV schon den Deckel drauf machen können, Sebastian Bortel und Gabriel Fota besaßen gute Chancen, doch erst mit dem 4:1 durch Dennis de Sousa Lourenco (82.) konnten sich die TSV-Anhänger beruhigt zurücklehnen. Das 2:4 von Oliver Ehni (89.) ließ ihren Blutdruck nicht mehr in die Höhe schnellen.
Vertrag von Trainer Koch wird nicht verlängert
Das Saisonziel Klassenverbleib ist zwar noch nicht erreicht, dennoch gab der TSV Heimerdingen nach Spielschluss bekannt, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit Trainer Markus Koch einvernehmlich nicht verlängert wird. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Kuchtanin, Geppert, Pellegrino – Bortel, Milos (79. Tepegoez) – Traore (87. Banas), de Sousa Lourenco, Buxmann (73. Riedmiller) – Gudzevic (90+4 Baroudi).
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen TSG Öhringen 2:0
Das Schlussresümee:
Den Tabellendritten mit einem verdienten Sieg nach Hause geschickt.
Zum Spiel.
Markus Koch hatte die Mannschaft sehr gut eingestellt.
So kamen die Gäste in der Ersten Hälfte nur zu einer Großchance, ein Fernschuss, der an die Latte knallte.
In der 35.Minute war es soweit.
Ein effektives Zuspiel von Filip Milos zum schnellen Shakur Traore und er vollendete zum verdienten Führungstreffer für uns.
So ging es mit dem 1:0 im Rücken zur Halbzeitpause.
Es waren kaum 3 Minuten in der Zweiten Halbzeit gespielt, fiel das 2:0 durch einen Foulelfmeter.
Und so kam das Tor zustande: Unser Kapitän Sebastian Bortel wurde im Strafraum gefoult und Haris Gudzevic jagte den Ball ins Netz.
Anschließend ließ unsere Mannschaft nichts mehr anbrennen, sie stand sehr gut in der Abwehr, vereitelten jegliche Gelegenheit der Gäste ein Tor zu erzielen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
TSV Heimerdingen blüht im Frühling auf: 2:0 über Öhringen
Von Jürgen Kemmner
Der TSV Heimerdingen befreit sich aus dem Abstiegssumpf – dem Fußball-Landesligisten
gelingt mit dem 2:0 über die TSG Öhringen der Anschluss ans Mittelfeld.
Der TSV Heimerdingen findet den Weg weg von den Abstiegsrängen: Der Verbandsliga-
Absteiger feierte nach dem 2:1 in Oeffingen am vergangenen Sonntag nun einen souveränen
2:0(1:0)-Erfolg über die TSG Öhringen und hat damit den Anschluss ans Liga-Mittelfeld
hergestellt. „Es war die Prämisse vor dem Spiel“, sagte TSV-Coach Markus Koch, „die Lücke
nach oben zu schließen.“ Der SV Leonberg/Eltingen liegt nach dem 0:2 gegen den SSV
Schwäbisch Hall nur noch zwei Zähler vor den Heimerdingern.
Am Sportplatz an der Weissacher Straße herrschte nach dem Schlusspfiff Erleichterung – die TSV-Fußballer blühen im jungen Frühling auf: Sie scheinen nach der Niederlage beim FV Löchgau (0:3) zum Auftakt die Kurve zu bekommen, der Zeiger auf der Skala Abstiegsgefahr marschiert von Hellrot in Richtung Gelb. „Wir haben nun gegen den Dritten Öhringen und davon den damaligen Fünften Oeffingen sechs Punkte geholt“, bemerkte Fußball-Chef Uwe Sippel, „das macht uns Mut für die nächsten Spiele.“
TSV Heimerdingen zeigt starken Auftritt
Die Einschätzung dürften viele Beobachter teilen, denn der TSV Heimerdingen profitierte nicht von Fehlern des Gegners, sondern die Gastgeber lieferten eine Vorstellung der eigenen Stärke ab. „Wir wollten etwas tiefer agieren“, sagte Markus Koch, und der Plan ging auf. Die Viererkette mit Gabriel Fota, den Innenverteidigern Martin Kuchtanin und Daniel Geppert sowie Salvatore Pellegrino und Doppel-Sechs Sebastian Bortel/Filip Milos standen so fest und sicher wie das Fundament des Stuttgarter Fernsehturms. Die TSG Öhringen kam in Hälfte eins zu lediglich einer Chance – ein Fernschuss streifte die Oberkante der Latte des Heimerdinger Tors.
Der TSV brannte in der Offensive zwar kein Feuerwerk ab, was gar nicht nötig war – es genügte ein Geistesblitz plus eine souveräne Vollendung. Filip Milos (Koch: „Er hat sehr überzeugt“) chippte den Ball über die TSG-Defensive, der schnelle Shakur Traore rannte allen davon und brachte den Ball auch an Torhüter Len Brutzer vorbei zum 1:0 (35.). Nach der Pause legten die Hausherren zügig nach, um keinen Verdacht am Gewinner der Partie aufkommen zu lassen. Im Getümmel nach einem Freistoß wurde Bortel im TSG-Sechzehner gefoult – Haris Gudzevic versenkte den Strafstoß mit dem satten Nachdruck (48.), dass der TSV die drei Punkte nicht mehr hergeben wolle.
Die Öhringer Gegenoffensive war nicht kraftvoll genug, um die TSV-Defensive erschüttern zu können. Nach 70 Minuten musste Torhüter Lukas Emmrich einen nicht allzu harten Kopfball entschärfen, mehr Aufregendes passierte im Heimerdinger Strafraum nicht mehr. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass da noch etwas anbrennen könnte“, sagte Uwe Sippel, und Coach Markus Koch meinte: „Wir hatten sogar noch einige Chancen, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten.“ Am nächsten Sonntag geht es für den TSV Heimerdingen zur SG Weinstadt, die auf Platz sieben steht. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Geppert, Kuchtanin, Pellegrino – Bortel, Milos – Traore (Baroudi 90+2), Buxmann, de Sousa Lourenco – Gudzevic (84. Riedmiller).
Rückblick:
TV Oeffingen gegen TSV Heimerdingen 1:2
Das Schlussresümee:
In der ersten Halbzeit keine Höhepunkte.
Beide Mannschaften hielten sich überwiegend vom gegnerischen Tor fern.
Es war Sicherheit gefragt.
So ging es Torchancen arm und ohne etwas Zählbares in die Halbzeitpause,
die uns gut getan hat.
Es kam eine ganz andere Mannschaft ( allerdings die gleichen Spieler) vom Pausentee.
Es wurde Fußball gespielt mit einen enormen Zug nach vorne.
Es kam die 56.Minute, Dennis de Sousa Lourenco war es vorbehalten, uns in Führung zu schießen.
Ein Missverständnis im Abwehrverhalten der Gastgeber und unser Stürmer lupfte einfach den
Ball über den Torhüter hinweg zum viel umjubelten Führungstreffer.
Nun häuften sich die Chancen, wurden aber nicht durch ein Tor belohnt.
In der 77.Minute kämpfte sich Rudi Buxmann an der Außenlinie durch, flankte gezielt zu
Salvatore Pellegrino und der jagte den Ball in das gegnerische Netz.
5 Minuten später fiel der Anschlusstreffer durch einen Foulelfmeter.
Nun gab der Gastgeber richtig Gas, wir wurden eingeschnürt und bangten um die Führung.
Aber wir überstanden die Drangperiode und nahmen 3 wichtige Punkte mit nach Hause,
Der Jubel war groß und unsere zahlreiche Fans machten sich zufrieden auf die Heimreise.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am
vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer
Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Wie immer: Das Neueste erfahren Sie unter: www.tsv-heimerdingen.de
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Jubel beim TSV Heimerdingen nach 2:1-Erfolg in Oeffingen
Von Jürgen Kemmner
Der abstiegsgefährdete Club feiert einen eminent wichtigen 2:1-Auswärtssieg beim TV Oeffingen – Dennis de
Sousa Lourenco und Salvatore Pellegrino treffen für den TSV.
Die letzten zehn Minuten der Partie auf dem Oeffinger Kunstrasen waren eine Nervenprüfung für Uwe Sippel
und alle, die es mit dem TSV Heimerdingen hielten. Gastgeber TV Oeffingen hatte gerade auf 1:2 verkürzt,
der Fußball-Chef des TSV befürchtete, womöglich würde wie so häufig seine Mannschaft kurz vor Schluss
einen Gegentreffer kassieren. Das gedankliche Flehen an irgendeine höhere Fußball-Macht wurde erhört – der
TSV feierte einen eminent wichtigen Dreier in Oeffingen.
„Die Erleichterung ist riesig“, sagte Sippel und atmetet tief durch, „diesen Sieg hatte sich die Mannschaft verdient, ein Remis wäre für den Gegner nicht verdient gewesen.“ Ob der Sieg verdient war, wollte TSV-Coach Markus Koch nicht konstatieren, doch „wir hatten klar mehr Torchancen“, betonte er. Der Dreier kommt jedenfalls zur rechten Zeit, da Abstiegskonkurrent TSV Crailsheim völlig überraschend dem zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter FV Löchgau die erste Saisonniederlage (2:0) beigebracht hatte.
Keine Höhepunkte in Hälfte eins
In Oeffingen war die erste Spielerpflicht auf beiden Seiten: Sicherheit geht vor. Beide Teams standen tief und agierten offensiv vorsichtig, sodass die erste Hälfte für die Zuschauer in etwa so mitreißend war wie eine Verkaufsveranstaltung für Wärmedecken im Rahmen einer Kaffeefahrt für Senioren. Kurzum: lange Bälle und ausgiebiges Mittelfeldgeplänkel.
Erst mit der Führung kam der Fußball-Zug des TSV Heimerdingen richtig ins Rollen. Dennis de Sousa
Lourenco profitierte von einem Missverständnis zwischen TSV-Schlussmann Kerim Redzepovic und einem
Abwehrspieler, der TSV-Kicker spritzte dazwischen und lupfte den Ball über den Keeper ins Oeffinger Tor
(56.). Es war der Startschuss für die Offensive aufs TV-Tor – oder um es mit dem Ballermann-Hit zu sagen:
Der Zug hat keine Bremse. Zehn Minuten später erinnerten sich die älteren Fans ans Wembley-Tor von 1966,
als Haris Gudzevic den Ball an die Unterkante der Latte gehämmert hatte – doch im Gegensatz zum WM-
Finale von einst erkannte Schiri Knut Krimmer auf „kein Tor“. Der Treffer von Sebastian Bortel nach einem
Eckball wurde wegen Foulspiels nicht anerkannt, auch eine zweite Chance von Gudzevic fand nicht den Weg
ins Netz.
Nach 77 Minuten war es aber passiert: Rudolf Buxmann hatte sich im Strafraum bis zur Grundlinie
durchgetankt, legte mustergültig auf Pellegrino und der schloss fulminant mit dem 2:0 ab. Doch nur vier
Minuten danach foulte Ayyub Baroudi einen Oeffinger im TSV-Strafraum – Malntin Ymerai verwandelt zum
1:2. „Dann begann das Zittern“, bekannte Uwe Sippel. Doch außer vor einem Freistoß aus 16 Metern von
Ymerai, der in der TSV-Mauer landete, blieb der Puls der Heimerdinger Fans im grünen Bereich. Die Gäste
hatten zwar den einen oder andern Konter, doch sie spielten sie zu schlampig.
„Dieser Erfolg gibt Selbstvertrauen“, sagte Markus Koch, „wir haben in Struktur, Ordnung und Sicherheit die
Vorgaben gut umgesetzt. Daran können wir uns festhalten.“ Am nächsten Sonntag empfängt der TSV
Heimerdingen die TSG Öhringen.
TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Jildiz (15. Schlick/25. Baroudi/90+4 Traore), Kuchtanin, Pellegrino – Bortel, Geppert – de Sousa Lourenco, Milos – Gudzevic (90. Riedmiller), Buxmann.
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung
Von Henning Maak
TSV Heimerdingen steht unter Druck
Vor einer hohen Hürde steht der TSV Heimerdingen am Sonntag (15 Uhr) beim TV Oeffingen. Beim Klassenprimus FV Löchgau waren die Grün-Weißen zuletzt leer ausgegangen (0:3). „Es war wie in der Hinrunde: Hinten haben wir zu einfache Tore kassiert, vorne haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, analysiert der Sportliche Leiter Daniel Riffert den Auftritt. Es brauche Konstanz vorne und hinten über einen längeren Zeitraum. „Es kann nicht sein, dass wir fünf Tore schießen müssen, um zu gewinnen, weil wir jedes Mal drei kassieren“, fordert er.
Im Hinspiel gelang Heimerdingen mit 2:0 einer von fünf Saisonsiegen. Allerdings waren
die Oeffinger damals personell stark dezimiert. Der Rückrundenstart des TV misslang
komplett, in Neckarsulm gab es eine 1:5-Niederlage. TSV-Trainer Markus Koch kann
immerhin personell aus dem Vollen schöpfen, nur der langzeitverletzte Torjäger Lars Ruckh
fehlt. „Im Training ist er schon eifrig dabei, vielleicht reicht es im April schon für
Kurzeinsätze“, hofft Daniel Riffert.
Rückblick:
Erstes Pflichtspiel im neuen Jahr.
FV Löchgau gegen TSV Heimerdingen 3:0
Ein verdienter Sieg des Spitzenreiters in der Landesliga 1
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Zum Schlussresümee:
„Wir müssen uns vorwerfen“, sagte ein sichtlich geknickter Trainer Markus Koch, „unsere Chancen nicht genutzt zu haben.“
Zu viele persönliche Patzer in Offensive und Defensive verhinderten zumindest einen Teilerfolg.
Unser Abteilungsleiter sagte auch dazu:
„Wenn man in der Defensive Fehler macht und in der Offensive nicht trifft“, „kannst du keine Punkte holen.“
Dem ist nichts zuzufügen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
TSV Heimerdingen – viele Chancen, kein einziges Tor
Von Jürgen Kemmner
Der Fußball-Landesligist unterliegt bei Spitzenreiter FV Löchgau 0:3 – dazu hätte es nicht kommen müssen, aber der TSV betreibt Chancenwucher. Trainer Markus Koch ist selbstkritisch.
Enttäuschung beim TSV Heimerdingen: Der Landesligist, der gegen den Abstieg kämpft, unterlag am Freitagabend beim Spitzenreiter FV Löchgau mit 0:3 (0:3) – und liegt nach dem 3:2-Erfolg des GSV Pleidelsheim über die SG Weinstadt nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.
Die Heimerdinger bleiben auswärts so gefährlich wie ein fast vollkommen zahnloser Löwe, erst vier Zähler ergatterte der TSV auf fremden Plätzen. „Unsere Chancenverwertung war mangelhaft“, stöhnte TSV-Fußballchef Uwe Sippel, „wir machen hinten Fehlen und treffen vorne nicht – so kann man keine Punkte holen.“
Effektivität ist mangelhaft
Effizienz und Effektivität, das waren die beiden Kategorien, in denen der Ligaprimus Löchgau den Gästen überlegen war. Effektivität bezeichnet das Erreichen des gewünschten Ziels (Tore), Effizienz beschreibt den bestmöglichen Weg dorthin. Die Kicker des FV waren vor allem in Sachen Effektivität überlegen – sie nutzten ihre Torchancen besser als die Gäste. Der TSV besaß vor 120 Zuschauer auf dem Kunstrasen in Löchgau zwar auch einige hervorragende Möglichkeiten für ein Tor – am Ende aber stand die Null. „Wir müssen uns vorwerfen“, sagte ein sichtlich geknickter Trainer Markus Koch, „unsere Chancen nicht genutzt zu haben.“
Eigentlich gab die erste Viertelstunde den Fingerzeig darauf, was sich auf dem Platz abspielen würde. Nach drei Minuten spielte FV-Schlussmann Leon Dobler einen bärenstarken Pass in die Tiefe auf Tim Schwara, der narrte erst Gegenspieler Leon Baumeister und ließ dann TSV-Keeper Lukas Emmrich keine Chance – er vollendete eiskalt zur Führung der Gastgeber. Sechs Minuten später konterten die Heimerdinger vorbildlich. Robin Reichardt legte den Ball vom rechten Strafraumeck quer zu Haris Gudzevic, der etwa zehn Meter halblinks frei vor dem leeren Tor stand – doch der schob den leicht hoppelnden Ball knapp am Pfosten vorbei. „Vielleicht hätte ich noch einen Schritt machen sollen“, sagte der Stürmer später zerknirscht, „ich rutsche rein und treffe den Ball nicht voll.“
Es war das Sinnbild für die Effektivität der Heimerdinger, die Löchgauer boten den Gegenentwurf. Leon Baumeister vertändelte den Ball in der Vorwärtsbewegung, erneut wurde Schwara geschickt, erneut überwand er mit einem satten Schuss Emmrich zum 2:0 (26.). „Ein individueller Fehler, der genutzt wurde“, beschrieb Markus Koch den Treffer. Dabei hätte es schon das 3:0 sein können – kurz zuvor hatte Löchgau eine 3:1-Überzahl im TSV-Strafraum, doch anstatt zu schießen passte Lukas Bittner den Ball zu einem Mitspieler, der im Abseits stand. Noch vor der Pause erhöhte der Ex-Heimerdinger Furkan Yumurtaoglu auf 3:0 (45.). Damit war die Partie eigentlich so gut wie entschieden.
Was man dem Fußball-Personal des TSV zugute halten muss: Die Mannschaft gab zu keinem Zeitpunkt auf, auch in Durchgang zwei versuchte sie, die Begegnung noch zu drehen – es rollten gefällige Angriffe in Richtung FV-Tor, aber die Torgefahr war nie so groß, als dass der Heimerdinger Anhang kurz davor gewesen wäre zu jubeln. Der eingewechselte Shukur Traore schob wie Gudzevic den Ball am leeren Tor vorbei und Sebastian Bortels Schuss zischte am Pfosten vorbei. Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen: Der FV Löchgau hätte durchaus das 4:0 erzielen können, doch Emmrich und Gabriel Fota verhinderten dies gemeinsam.
Markus Koch war am Ende auch selbstkritisch, weil er seiner Mannschaft Mut verordnet hatte und sie den FV in dessen Hälfte hoch attackierte. „Vielleicht hätten wir unsere Reihen besser schließen müssen“, sagte der TSV-Trainer, „wir wollten Paroli bieten und uns nicht verstecken.“ Der Plan mag kein schlechter gewesen sein, die Spieler gingen engagiert zu Werke – doch zu viele persönliche Patzer in Offensive und Defensive verhinderten zumindest einen Teilerfolg. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Geppert, Baumeister (46. Milos), Pellegrino – Bortel, Kuchtanin – Reichardt, Tepegoez (81. Traore), de Souza Lourenco – Buxmann (81. Jildiz), Gudzevic.
Vorschau:
Sonntag, den 15.März
Spielbeginn ist um 15.00 Uhr
TV Oeffingen gegen TSV Heimerdingen
Rückblick:
Das letzte Vorbereitungsspiel der Ersten.
TSV Jahn Büsnau(Bezirksliga) gegen TSV Heimerdingen 1:2
Rückblick:
Vorbereitungsspiel der Ersten.
TSV Heimerdingen gegen SV Allmersbach,
wurde vom Gast aufgrund Spielermangels abgesagt.
So geht es am kommenden Samstag weiter:
Wir sind in Büsnau unterwegs.
Rückblick:
Vorbereitungsspiel 3
TSV Heimerdingen gegen U19 SG Sonnenhof Großaspach 5:2
Schlussresümee: Es geht doch!
Zu Beginn und in den ersten 20 Minuten hatte man das Gefühl, der Gast wollte uns überrennen. Ab der 17. Minute führte er auch noch durch einen wunderschönen Schlenzer ins Dreieck. Aber was passierte dann? Wir kamen immer besser ins Spiel und hielten sehr gut dagegen. Der Sieg in dieser Höhe war verdient, da unsere Jungs ihr bestes Spiel in den vergangenen Vorbereitungsspielen zeigten.
Die Torschützen: 1x Rudolf Buxmann und 4 Tore erzielte Sebastian Bortel (beide siehe Bilder). Ein lupenreiner Hattrick in der zweiten Halbzeit. War auch nötig, denn die Ehefrau von Sebi hatte an diesem Tag Geburtstag und er benötigte noch ein Geburtstagsgeschenk …
Nun geht es am kommenden Samstag mit der Vorbereitung weiter.
Vorbereitungsspiel 2
TSV Heimerderdingen gegen SV Nufringen 2:2
Rückblick
Es ging schon am letzten Sonntag mit den Vorbereitungsspielen los, wir waren bei unserem ehemaligen Trainer Holger Ludwig zu Gast. Und zwar gegen den Tabellenführer der Bezirksliga, der bereits seit 3 Wochen im Training ist.
Leider wurden wir bei unserem ersten Spiel 2026 mit einer eindeutigen Niederlage nach Hause geschickt.
Germania Bietigheim gegen TSV Heimerdingen 4:0
Es geht wieder los:
Die 1. Mannschaft ist in das Training eingestiegen.
Der Auftakt war am vergangenen Dienstag, wir hoffen auf eine erfolgreichere Rückrunde. Das erste Spiel in der Liga ist am Freitag, den 6. März in Löchgau. Um fit in die Rückrunde zu gehen, sind einige Vorbereitungsspiele angesetzt. Los geht es schon am kommenden Sonntag in Bietigheim.
Germania Bietigheim gegen TSV Heimerdingen
Spielbeginn ist um 14.00 Uhr im Ellental.
Weiter geht es am Samstag darauf zu Hause gegen die SGM TSV Nussdorf.
Dann das nächste Vorbereitungsspiel:
Am 7. Februar: Die A-Junioren(U19) von der SG Sonnenhof Großaspach sind zu Gast. Sie spielen in der Oberliga Baden-Württemberg.
SV Allmersbach ist am 14. Februar ein Heimspiel.
Weiter geht es am 21. Februar nach Büsnau, zum TSV Jahn.
Am 28. Februar sind wir im letzten Vorbereitungsspiel Gastgeber für den VfL Sindelfingen.
Rückblick:
Erstes Rückrundenspiel
Sport-Union Neckarsulm gegen Heimerdingen 2:1
Das Schlussresümee:
Eine verdiente Niederlage im letzten Spiel des Jahres.
Kurz zum Spiel:
Der Gastgeber hatte in den Anfangsminuten so viele Möglichkeiten ein Tor zu schießen,
da hätten wir uns nicht beklagen dürfen, wenn wir schon um einige Tore zurückgelegen wären.
Auch können wir uns bei unserem Torhüter Lukas Emmrich bedanken, der uns noch im
Spiel gehalten hat.
Aber in der 30.Minute war es soweit.
Halblinke Position, außerhalb vom Strafraum zog der gegnerische Angreifer einfach ab,
an Freund und Feind vorbei und der Ball lag im Tornetz.
Doch eine Großchance hatten wir in der ersten Spielhälfte.Stefan Schlick scheiterte
einschussbereit am Torhüter der Gastgeber.
Mit dieser hochverdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.
Kaum nach Beginn der 2.Halbzeit, es war die 47.Minute, durch einen schönen Schuss
unter die Latte, das zweite Tor für den Gastgeber.
Ab jetzt kamen wir besser in das Spiel und wurden auch mutiger.
Die große Gelegenheit um den Anschlusstreffer zu erzielen, hatten wir in der 80.Minute.
„Foulelfmeter für uns“.
Was macht Haris Gudzevic, er knallt den fälligen Strafstoß an die Latte.
Den Anschlusstreffer, den Rudolf Buxmann in der 90.Minute erzielte, kam dann doch zu spät.
Nochmals ein Schlussresümee:
Trotz 5 Auswärtsniederlagen hintereinander überwintern wir noch vor den Abstiegsrängen auf
Platz 11.
Dieser Tabellenplatz kann aber nicht unser Anspruch sein!
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am
vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer
Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Rückblick der Leonberger Kreiszeitung:
Der TSV Heimerdingen bringt wieder keine Punkte mit
Von Henning Maak
Der Fußball-Landesligist unterliegt bei der Sportunion Neckarsulm mit 1:2 kassiert damit die
fünfte Niederlage in Folge auf fremden Plätzen. Der Anschlusstreffer fällt zu spät.
Auch in der letzten Begegnung des Jahres hat der TSV Heimerdingen seinen Auswärtsfluch in der Landesliga nicht ablegen können. Die Grün-Weißen unterlagen bei Sportunion Neckarsulm mit 1:2 (0:1) und gingen damit zum fünften Mal in Folge als Verlierer auf fremden Plätzen vom Feld.
Da dem gegenüber immerhin zehn von zwölf möglichen Punkten aus den letzten vier
Heimspielen gegenüberstehen, überwintern die Heimerdinger mit 18 Zählern zumindest nicht
auf einem Abstiegsplatz. „Es war extrem ärgerlich. In der zweiten Halbzeit haben wir einen
hohen Aufwand betrieben, sind aber nicht belohnt worden“, bedauerte TSV-Trainer Markus
Koch.
Fahrlässiger Beginn des TSV
In der ersten Hälfte hatte seine Mannschaft enorme Schwierigkeiten mit den Gastgebern. „Vom Spielansatz her ist Neckarsulm für mich die beste Mannschaft der Liga“, zollte Koch dem Gegner ein Lob. Die Mannschaft habe sehr kreativ mit vielen Positionswechseln gespielt. In der Anfangsphase konnten sich die Heimerdinger zweimal bei Schlussmann Lukas Emmrich bedanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Zweimal rettete der Keeper nach Ballverlusten seiner Vorderleute in der eigenen Hälfte. „Das war fahrlässig“, monierte Koch.
Bitter war für den Coach der 0:1-Treffer nach einer halben Stunde: Nach einem weiten Diagonalball zog Niklas Obertautsch von der linken Seite nach innen und brachte seine Elf mit einem Flachschuss aus 14 Metern in Führung. „Ein Mitspieler stand aber eigentlich abseits und hat unserem Keeper die Sicht genommen“, kritisierte Koch. Die beste Chance für die Gäste vergab Stefan Schlick, der nach schöner Vorarbeit von Salvatore Pellegrino aus elf Metern an NSU-Torhüter Srdan Groznica scheiterte. Auch nicht förderlich für das TSV-Spiel war, dass Abwehrchef Daniel Geppert nach 35 Minuten verletzt vom Platz musste.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Heimerdinger kalt erwischt: Wie vor dem 0:1 konnte Niklas Obertautsch von links nach innen ziehen und ließ Emmrich diesmal mit einem Schuss unter die Latte zum 2:0 (47.) keine Chance. Anschließend zogen sich die Neckarsulmer zurück, sodass es den Grün-Weißen gelang, das Spiel mehr und mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern. „In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Zugriff aufs Spiel, und Neckarslum war nicht mehr so dominant“, meinte Koch.
Gudzevic schießt Strafstoß an die Latte
Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff vergab Haris Gudzevic die Riesenchance zum Anschlusstreffer: Nach einem Foul am eingewechselten Shakur Traore setzte der TSV-Stürmer den Strafstoß an die Unterkante der Latte. „Sehr schade, er ist eigentlich ein sicherer Schütze“, bedauerte Koch. In der Schlussphase wurde die Partie hektischer, der Unparteiische verteilte eine Gelbe Karte gegen die Neckarsulmer Bank und stellte einen NSU-Akteur wegen wiederholten Foulspiels vom Platz.
Koch ließ seine Elf mit zunehmender Spielzeit immer offensiver agieren und beorderte Sebastian Bortel, der nach der Verletzung von Geppert zunächst als Innenverteidiger zurückgezogen worden war, wieder ins Mittelfeld, um mehr Ballgewinne zu generieren. Der ersehnte Anschlusstreffer fiel aber erst in der Nachspielzeit: Gegen die aufgerückte Neckarsulmer Defensive spielten die Grün-Weißen Robin Reichardt auf rechts frei, der mit seinem Tempo einen Gegenspieler stehen ließ. Seinen Flachpass drückte Rudolf Buxmann zum 2:1 über die Linie. Doch obwohl der Schiedsrichter danach noch einige Minuten nachspielen ließ, stand am Ende die fünfte Auswärtsniederlage der Heimerdinger in Serie. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Baumeister, Geppert (35. Baroudi/78. Riedmiller), Fota, Schlick, Bortel, Tepegoez (57. Traore), Reichardt, Buxmann, Gudzevic.
Teilvorschau der Leonberger Kreiszeitung
Weihnachtswunsch: Mit einem Sieg in die Winterpause
Von Henning Maak
TSV Heimerdingen mit Auswärtsschwäche
Vor einer schweren Aufgabe für einen guten Eindruck steht der TSV Heimerdingen. Allein schon deshalb, weil am Samstag (14.30 Uhr) bei der Sportunion Neckarsulm ein Auswärtsspiel ansteht. Während es aus den letzten vier Heimspielen zehn von zwölf möglichen Punkten gab, gingen die Grün-Weißen bei den letzten fünf Auswärtsauftritten fünfmal als Verlierer vom Platz.
„Da dürfen wir keinen Gedanken daran verschwenden“, fordert TSV-Trainer Markus Koch, der
die SU bei ihrem letzten Auswärtsspiel in Schorndorf beobachtet hat. „Da haben sie zwar 0:4
verloren, aber vor allem in der ersten Hälfte eine sehr starke Leistung geboten“, erklärt der
Heimerdinger Coach. Eine solche bot sein Team im Hinspiel, das dennoch auf eigenem Platz 1:2
verloren ging. „Daran hatten wir einige Zeit zu knabbern“, weiß Koch noch gut. Aufpassen
müssen die Grün-Weißen vor allem auf den dritt- und regionalligaerfahrenen Mattia Trianni.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen die SG Schorndorf 3:1
Wie immer das Schlussresümee:
Dank der zweiten Halbzeit ein überzeugender Sieg.
Schon nach 3 Minuten klingelte es im Kasten der Gäste.
Eine Flanke von außen in die Mitte von Robin Reichardt, verwandelte Rudolf Buxmann zum viel umjubelten 1:0.
Nun dachte ich und unsere Heimerdinger Fans, jetzt geht es los und wir werden unsere Führung ausbauen.
Leider kam es nicht so wie wir es erhofft hatten.
Der spielstarke Gast wurde stärker und auch noch gefährlicher vor unserem Strafraum.
So kam wie es kommen musste.
Durch eine exzellente Einzelleistung eines Gästestürmers in der 14.Minute, kamen die Gäste zum verdienten 1:1.
In der Folgezeit hatte Schorndorf nicht nur mehr vom Spiel, sondern spielten einige Chancen auch geschickt heraus.
Mit Geschick und auch etwas Glück, überstanden wir diese Drangperiode.
Die 42.Minute, in der Mittellinie nahm Rudolf Buxmann den Ball auf, marschierte auf das
gegnerische Tor zu, zog trocken ab und drin war er.
So gingen wir mit einer 2:1 Führung in die Halbzeitpause.
Wir kamen gestärkt aus der Kabine und beherrschten ab sofort das Spielgeschehen.
Der Gast hatte nichts mehr zu bestellen und unsere Chancen häuften sich.
Aber es war zum Haare raufen, der Ball wollte einfach nicht in das gegnerische Tor.
Den vergebenen Chancen nach, hätten wir sehr viel höher führen müssen.
Doch es fiel noch ein Tor für uns, der eingewechselte Marius Riedmiller drückte nach
einem Freistoß den Ball über die Torlinie, das war in der 92.Spielminute.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am
vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer
Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Nun sollten wir am nächsten Samstag nachlegen, dann könnten wir beruhigter in die
Winterpause gehen.
Vorschau:
Erstes Rückrundenspiel
Sport-Union Neckarsulm gegen Heimerdingen
Samstag, den 29.November
Spielbeginn ist um 14.30 Uhr
Die Adresse ist, Pichterichstr.71 74172 Neckarsulm
Zum Schluss:
2 facher Torschütze Rudolf Buxmann(lks), setzte den Schlusspunkt, Marius Riedmiller(rechts)
Rückblick der Leonberger Kreiszeitung
TSV Heimerdingen jubelt: Rudolf Buxmann macht den Unterschied
Im letzten Hinrunden-Spiel der Fußball-Landesliga gelingt dem TSV mit 3:1 über die SG Schorndorf ein willkommener und wichtiger Dreier. Rudolf Buxmann trifft gleich zweimal.
Von Henning Maak
Nach dem Schlusspfiff bemühte TSV-Trainer Markus Koch eine alte Sport-Weisheit. „Nichts ist so schwierig wie Konstanz in seine Leistungen zu bringen“ sagte er nach dem 3:1-Heimerfolg seiner Mannschaft gegen die spielstarke SG Schorndorf, die ohne den Ex-Profi Matthias Morys angetreten war.
Es war der dritte Heimsieg in Folge der Grün-Weißen, die jedoch auf fremden Plätzen zuletzt dreimal ohne eigenen Punkt geblieben waren. Dank des fünften Saisonsiegs beenden die Heimerdinger die Hinrunde auf dem elften Platz. Im letzten Spiel des Jahres steht noch ein Auswärtsauftritt beim Tabellennachbarn SU Neckarsulm an.
Buxmann mit dem 1:0 nach drei Minuten
Gegen den starken Aufsteiger aus dem Remstal, der allerdings drei seiner letzten vier Partien verloren hatte, gelang den Grün-Weißen ein Start nach Maß: Robin Reichardts Hereingabe von der rechten Seite drückte Rudolf Buxmann bereits nach drei Minuten zur Führung über die Linie. Der Treffer verlieh des Heimerdingern allerdings nicht die notwendige Sicherheit, im Gegenteil – die Gäste drängten in der Folge auf den Ausgleich und hatten nach 14 Minuten Erfolg: Shkodran Selimaj ließ bei seinem Solo auf der rechten Angriffsseite drei TSV-Akteure stehen, zog in die Mitte und vollendete aus zehn Metern unhaltbar für Lukas Emmrich im Tor zum 1:1.
Eine Minute zuvor hatten die Grün-Weißen noch Glück gehabt, dass ein Schuss von Maximilian Schulz aus 17 Metern nach einer zu kurzen Abwehr um Zentimeter am langen Pfosten vorbeigezischt war. Die Schorndorfer erwiesen sich in der ersten Halbzeit als ballsicher und störten die Heimerdinger teilweise mit Pressing am eigenen Strafraum. Auch die häufig direkt aufs Tor gezogenen Eckbälle waren stets gefährlich, mehrfach musste Emmrich energisch mit den Fäusten klären. Erst von der 30. Minute an gelang es den Gastgebern, das Geschehen mehr in das Gegners Hälfte zu verlagern.
Dass der TSV mit einer Führung in die Pause ging, verdankte er einer Einzelleistung von Rudolf Buxmann: Der Stürmer schnappte sich in der 42. Minute im Mittelfeld den Ball, wurde beim Weg in Richtung SG-Strafraum nicht energisch angegriffen und vollendete sein Solo mit einem Schuss ins linke untere Eck zum 2:1. Buxmann hatte in der 29. Minute die einzige weitere Möglichkeit der Gastgeber gehabt, als er nach einem weiten Einwurf von Haris Gudzevic einen Kopfball am kurzen Pfosten knapp vorbeigesetzt hatte.
In der zweiten Halbzeit beherrschte der TSV die Begegnung dank viel Ballbesitzes klar und hätte die Weichen früh auf Sieg stellen können: Der eingewechselte Shakur Traore scheiterte in der 47. Minute an SG-Keeper Fatih Aydin, nach der folgenden Ecke köpfte der defensiv wie offensiv auffällige Sebastian Bortel den Ball aus fünf Metern über das Lattenkreuz. In der 71. Minute schoss Bortel aus acht Metern Traore an, sechs Minuten später zögerte Stefan Schlick aus 14 Metern vor dem leeren Tor einen Tick zu lange.
Die SG Schorndorf, der es mit zunehmender Spieldauer an Präzision fehlte, hatte in der zweiten Hälfte nur eine gute Szene, als Marcello Vulcano nach einem Pass in den Rücken der TSV-Abwehr aus zehn Metern über das Tor schoss (68.). Doch erst der kurz zuvor eingewechselte Marius Riedmiller erlöste die TSV-Fans in der Nachspielzeit, als er nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld den Ball an Keeper Aydin vorbeilegte und zum 3:1 einnetzte. „In der zweiten Halbzeit haben wir mit der nötigen Überzeugung gespielt“, zeigte sich TSV-Coach Koch zufrieden. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Baumeister, Geppert, Fota, Schlick (88. Riedmiller), Bortel, Tepegoez, Reichardt (46. Traore), Buxmann, Gudzevic (89. Baroudi).
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung:
Fußball-Chef Uwe Sippel: „Beim TSV Heimerdingen ist es noch nicht fünf vor Zwölf“
Der TSV Heimerdingen steht im Abstiegskampf, erst in der Verbandsliga, nun in der Landesliga. Das beschäftigt Uwe Sippel zwar auch im Privaten, doch er glaubt fest an eine Wende.
Von Jürgen Kemmner
Landesligist TSV Heimerdingen empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) die SG Schorndorf und braucht drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Fußball-Chef Uwe Sippel findet keine Erklärung für die Launenhaftigkeit der Mannschaft.
Herr Sippel, vor einem Jahr haben wir uns über den Abstiegskampf in der Verbandsliga unterhalten und jetzt tun wir das in der Landesliga schon wieder.
Damit habe ich sicher nicht gerechnet. Aber die Realität ist, wie sie ist. Wir kommen einfach nicht vom Fleck – wir gehen vorwärts und machen wieder einen Schritt zurück.
Wo liegen beim TSV die Knackpunkte?
Wenn es da klare Antworten geben würde, hätten wir die Lösungen längst umgesetzt. Es ist die, wie soll man das nennen, die Launenhaftigkeit, die Leistungsschwankungen von vielen Spielern. Wir schaffen es nicht, eine konstante Mannschaftsleistung auf den Platz zu kriegen. Gegen Ilshofen und Löchgau, zum Teil auch gegen Rutesheim, gegen Satteldorf und Krumme Ebene hat’s funktioniert – und dann gab es Spiele wie gegen Kaisersbach und Pleidelsheim.
Der TSV hat aber doch einige gestandene Routiniers im Kader …
Aber es gelingt nicht, dauerhaft konstant zu spielen, wir kriegen einfach keine Stabilität über 90 Minuten rein. In Pleidelsheim haben wir das Spiel binnen 20 Minuten verloren. Wir spielen nicht viel anders als die letzten Jahre, aber wir haben offensiv deutlich weniger Durchschlagskraft als früher.
Das kann man nicht nur am Fehlen vom verletzten Lars Ruckh festmachen.
Das wäre zu einfach. Aber man braucht nur auf die Torschützen in Pleidelsheim schauen: zweimal Sebastian Bortel, einmal Salvatore Pellegrino – beides Defensivspieler. Gegen Satteldorf macht Innenverteidiger Leon Baumeister das 1:0 …
Das heißt, Sie sehen das größere Problem im Sturm?
Wir schießen schon Tore, ganz rausnehmen will ich die Defensive auch nicht – es ist ein kollektives Problem der Stabilität.
Könnte man unterstellen, dass die Chemie der Mannschaft nicht stimmt?
Ich bin nicht im inneren Zirkel, deshalb kann ich dazu nicht viel sagen. Die Jungs gehen anständig miteinander um, die Stimmung ist gut auf dem Trainingsplatz, wie ich das erlebe. Vielleicht muss man befürchten, die Stimmung ist zu gut.
Welche Maxime erlegen Sie sich als Fußballchef in dieser Krise auf? Wo sehen Sie Ihre Aufgaben und wo sagen Sie: Da halte ich mich raus.
Ich stehe auf jeden Fall mitten in der Verantwortung. Da kann ich mich nirgends raushalten – was aber nicht heißt, dass ich operativ überall eingreife. Wir haben uns diese Woche zusammengesetzt innerhalb der Abteilungsleitung, wir werden unsere Analyse machen und Gespräche führen.
Würden Sie auch mal ohne den Trainer mit der Mannschaft reden?
Ich habe schon zur Mannschaft geredet, da war der Trainer aber mit dabei, und zwar vor dem Spiel gegen Krumme Ebene. Das hat kurzfristig Wirkung gezeigt. Da habe ich nur geredet und nicht den Trainer in Frage gestellt oder Spielern gedroht. Ich habe einfach gesagt: Ich verstehe nicht, wie man so – heute hü, morgen hott – auftreten kann. Wir brauchen überhaupt nicht über den Trainer diskutieren. Das habe ich damals gesagt und das gilt auch heute noch.
Markus Koch stand also nie zur Disposition?
Zu keiner Zeit. Ganz ehrlich: Als Trainer bist du die ärmste Sau. Wenn du vier Gegentore in 20 Minuten kassierst, da kann ein Jupp Heynckes auf der Bank sitzen – da machst du als Trainer gar nichts.
Im Spielverlauf nicht, aber jeder Trainer steht für einen gewissen Charakter, eine Spielphilosophie. Manche Trainer passen besser, andere weniger gut zu einer Mannschaft.
Das könnte man behaupten, aber dafür müsste man erst Gespräche führen, um an diesen Ansatz zu kommen. Im Moment habe ich kein Allheilmittel, im Moment kann ich nur sagen: Wir müssen gründlich analysieren, wir haben noch mal zwei Spiele, dann folgt die Winterpause. Wir haben dringenden Gesprächsbedarf – aber wir haben nicht fünf vor Zwölf.
Vielleicht zehn vor Zwölf?
Wir haben keine Zeit, das steht fest. Wir sind alle unzufrieden. Ich hoffe, jeder Spieler ist unzufrieden – alles andere kann nicht sein. Aber bei aller Unzufriedenheit muss man nach vorne blicken. Egal, was passiert, wir gehen nicht abgeschlagen in die Winterpause.
Fällt es Ihnen schwer, die Situation des TSV gedanklich nicht mit nach Hause zu nehmen?
(Lacht.) Wenn es mir gelingen würde, das auf dem Sportplatz zu lassen, würde ich zurücktreten. Wenn dich so was kalt lässt, dann darfst du kein Ehrenamt ausüben.
Sippel wacht nicht schweißgebadet auf
Aber Sie können noch durchschlafen?
So gut und schlecht wie in den letzten Jahren auch. Ich wache weder schweißgebadet auf noch kann ich nicht schlafen. Aber das hast du dauerhaft im Kopf, das kriege ich nicht abgeschüttelt.
Sechs Punkte sind vor der Winterpause noch möglich. Am Sonntag gegen die SG Schorndorf, dann bei SU Neckarsulm.
Sport-Union ist auch so eine Wundertüte, aber die hatten auch eine gute Phase, wo sie regelmäßig gepunktet haben. Uns ist das nicht gelungen.
Wird bei den Gesprächen auch über Verstärkungen diskutiert?
Wir werden reden, wo wir den größten Bedarf für Verstärkungen sehen, aber wir werden den Kader nicht vergrößern. Für jeden Zugang muss jemand als Abgang stehen.
Mit sechs Punkte mehr auf dem Konto würde man im TSV Heimerdingen etwas entspannter Weihnachten feiern.
Das alles ist nicht vergnügungssteuerpflichtig und es treibt mich um. Aber wie sagt man so schön: Gerade regnet es, aber auf Regen folgt immer wieder Sonnenschein.
Rückblick:
GSV Pleidelsheim gegen TSV Heimerdingen 4:3
Gleich das Schlussresümee:
Wieder das gleiche:Einen Schritt nach vorne (am vorletzten Wochenende Sieg gegen Satteldorf) und jetzt wieder zwei Schritte zurück! (Niederlage gegen den Tabellenletzten)
Zum Spiel:
Es war uns bekannt, der Gastgeber steht sehr hoch und so traf es auch ein.
Wir wurden teilweise schon am eigenen Strafraum bedrängt und kamen kaum zu unserem Spiel.
Das hatte zur Folge, dass wir mit der Schwierigkeit kämpften, überhaupt in die gegnerische Seite vorzudringen.
Trotzdem gingen wir nach einem Eckball von Haris Gudzevic in der 4.Minute mit 1:0 in Führung,
Torschütze mit einem sehenswerten Kopfball, Sebastian Bortel.
Schon 4 Minuten später, aus einen Gewühl im gegnerischen Strafraum heraus, vollendete Salvatore Pellegrino zum 2:0.
Was dann kam war der Horror für die mitgereisten Fans!
Innerhalb von 22 Minuten drehte der Gastgeber das Spiel und schoss 4 Tore!
Unsere Abwehr, einschließlich unser Torhüter war gelinde gesagt: „Einfach nicht im Bilde.“
So gingen wir von zahlreichen Heimerdinger Fans begleitet, deprimiert in die Halbzeitpause.
Über die 4 Gegentore möchte ich nicht eingehen, steht alles ausführlich in der Presse!
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Nach der Halbzeitpause hatten wir dann doch noch einige Gelegenheiten, das eine oder andere Tor zu erzielen. Die Chancen wurden teilweise kläglich in den Sand gesetzt.
Der Anschlusstreffer in der 70.Minute gelang wiederum Sebastian Bortel.
Eines noch:
In der Nachspielzeit verwehrte uns die Schiedsrichterin auch noch einen 100% gen Foulelfmeter. Schade!
Liebe Sportfreunde nun zum letzten Heimspiel in diesem Jahr am kommenden Wochenende.
Der sehr gut und stark gestartete Aufsteiger, SG Schorndorf ist zu Gast.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
20 wilde Minuten kosten den TSV Heimerdingen den Sieg
Von Flemming Nave
Der TSV Heimerdingen hat sich nicht aus dem Tabellenkeller befreien können und steckt tief im Abstiegssumpf. Beim GSV Pleidelsheim gab es trotz früher 2:0-Führung eine 3:4-Pleite.
An der Mannschaft des TSV Heimerdingen klebt weiterhin das Spielpech. Trotz einer positiven Tordifferenz hat der Landesligist in dieser Saison jedes zweite Spiel verloren – so auch das Kellerduell in Pleidelsheim am Samstag.
„Zum Kotzen“, fluchte Trainer Markus Koch. Auch nach dem Kantersieg über die Spvgg Satteldorf (5:0) gelang es dem TSV nicht, ein zweites Spiel in Folge zu gewinnen; die Resultate bleiben inkonstant. „Wir hatten alles auf dem Präsentierteller samt früher Führung“, schimpfte Koch. Es hatte nur acht Minuten gedauert, bis Salvatore Pellegrino nach einem Freistoß von Haris Gudzevic das 2:0 erzielte – in der vierten Minute hatte Gudzevic das Führungstor per Eckball vorbereitet, als Sebastian Bortel einköpfte. Was folgte, waren laut Koch „20 wilde Minuten, die uns gänzlich das Spiel kosten“.
Führung vor der Pause wieder verspielt
Die Misere begann in der 23. Minute mit dem Anschlusstreffer durch einen direkten Freistoß von Robin Slawig, der unter Koch drei Jahre beim VfB Neckarrems spielte. Drei Minuten später fiel der Ausgleich für den GSV Pleidelsheim, nach einem Steckpass kam Jan Schlipf frei vor Lukas Emmrich zum Torerfolg. Für Koch war die Situation „unerklärlich“. Besonders verärgert war der Coach über das 2:3 in der 35. Minute. „Wir haben noch darauf hingewiesen, dass sich ein Spieler im Rückraum anschleicht“, klagte Koch. Nach einem Einwurf kam aus eben jenem Rückraum Marvin Porubek zum Abschluss und traf aus 20 Metern flach ins Eck.
Damit nicht genug, in der zweiten Minute der Nachspielzeit trat Slawig erneut einen Freistoß vor das Tor, im Getümmel stocherte Daniel Pfeiffer das Spielgerät über die Linie. Aus einem 2:0 wurde ein 2:4 zur Pause, wieder verspielte der TSV eine frühe Führung. Im zweiten Durchgang reichte es nur noch zum Anschlusstreffer, erneut verwertete Bortel eine Standardsituation per Kopf (70.). Ein möglicher Strafstoß zum potenziellen Ausgleich blieb den Gästen in der Schlussphase verwehrt. „Es war mehr drin, aber das haben wir nicht geschafft“, seufzte Koch, „wir haben den Faden verloren, waren nicht stabil, haben den Gegner nach der Führung nicht laufen lassen. Das ist keine Entschuldigung, aber ein Stück weit bezeichnend.“
Auf dem kleinen Kunstrasen in Pleidelsheim wurde jeder Standard gefährlich, fünf der sieben Treffer waren direkte Folgen einer Standardsituation. Auch fügte der Heimerdinger Trainer an, der Kopf spiele in solchen Spielen eine Rolle, eine Parallele zum Spiel beim SV Kaiserbach (3:4 nach 3:0-Führung) wollte er jedoch nicht aufmachen: „Spiele entwickeln sich unterschiedlich. Es war in diesen 20 Minuten einfach konfus“.
Die Situation bleibt angespannt
Damit rutscht der TSV Heimerdingen einen Platz in der Tabelle ab und verbleibt knietief im Abstiegskampf, nur einen Zähler trennt den Club vom Relegationsrang. Koch versucht, Ruhe zu bewahren. „Es macht mir keine Sorge, dass es so weitergehen könnte“, beschwichtigte der Trainer, „mir macht es aber Sorgen, dass wir zum wiederholten Mal unnötig Punkte liegen lassen. Hätte, wäre, würde hilft da alles nicht, aber mit Wehmut habe ich auf die Tabelle geschaut. Mit vier, fünf, sechs Punkten mehr würde man nicht über solche Dinge reden.“ Die anhaltende Misere muss der TSV Heimerdingen schleunigst abstellen, um die sportliche Situation nicht noch prekärer werden zu lassen. Am besten bereits am nächsten Sonntag (14.30 Uhr), wenn der starke Aufsteiger SG Schorndorf sich an der Weissacher Straße vorstellt. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino – Reichardt, Baroudi (46. Riedmiller), Bortel, de Sousa Lourenco (46. Traore) – Tepegoez (78. Schlick), Gudzevic
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung
Koch gegen Wenninger – zwei Trainer-Füchse treffen sich im Kellerduell
In der Landesliga tritt der TSV Heimerdingen beim GSV Pleidelsheim an.
Von Henning Maak
TSV Heimerdingen steht unter Zugzwang
Das Aufeinandertreffen GSV gegen TSV ist das Duell zweier erfahrener Trainerfüchse, die sich bestens kennen. Rund 15 Jahre lang sind sich TSV-Trainer Koch und GSV-Coach Marcus Wenninger mit dem VfB Neckarrems und dem SGV Freiberg in der Oberliga gegenübergestanden. „Unsere Bilanz ist in etwa ausgeglichen“, sagt Markus Koch. Er erwartet einen hoch pressenden Gastgeber, der auf frühe Ballgewinne und drei Punkte aus ist. „Früher musste bei Marcus hinten stets die Null stehen. Aber davon ist er – vielleicht durch seinen Lieblingsclub Bayern München – ein Stück weit abgekommen“, vermutet Koch, der bis auf die Langzeitverletzten alle Mann zur Verfügung hat.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SpVgg Satteldorf 5:0
Das Schlussresümee:
Endlich gezeigt, was durch eine geschlossene Mannschaftsleistung möglich ist.
Ein verdienter Sieg, der noch höher ausfallen hätte können.
Unser TSV-Trainer Markus Koch lobte seine Mannschaft:„Das war heute unsere beste Saisonleistung.“
Zum Spiel:
Uns spielte die frühe Führung natürlich in die Karten, 2.Minute 1:0 durch unseren Baumi.
Eckball für uns, Leon Baumeister sprang am langen Pfosten am höchsten und drin war er.
Wir pressten sehr hoch und ließen den Gast kaum zur Entfaltung kommen.
Er kam kaum bei uns in die eigene Gefahrenzone, wenn doch, dann stand heute unsere Abwehr sicher und räumte fast alles ab.
Durch den Fehler eines Abwehrspielers der Gäste im eigenen Strafraum, ließ sich Hakan Tepegoez nicht lange bitten und erzielte in der 23.Minute das 2:0.
5 Minuten später, Haris Gudzevic, bekam einen Steilpass nach einem Abwehrfehler.
Erster Versuch, Torwart wehrte ab, aber den Nachschuss setzte er zum 8. Saisontreffer in die Maschen.
Es ging Schlag auf Schlag weiter, Chancen über Chancen wurden erspielt. Der Ball wollte einfach nicht in das Gästetor.
So war der Gast zum Halbzeitstand mit 3:0 noch gut bedient.
Wir dachten an Kaisersbach, das gleiche Ergebnis zur Halbzeit, Endergebnis 3:4!
Aber unsere Jungs ließen nicht locker und schon in der 51.Minute, nach einen schönen Ball von außen in die Mitte des Strafraumes, brauchte Rudi Buxmann nur noch den Fuß hinhalten und es stand 4:0.
Die 71.Minute war angebrochen,unser Kapitän Sebastian Bortel wollte sich auch noch in die Torschützenliste eintragen und erzielte mit einem schönen Kopfball den Endstand von 5:0.
Zum Schluss noch, das Schiedsrichtergespann hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt.
Das sollte auch mal lobend erwähnt werden.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Jetzt heißt es nachzulegen:
Wir fahren am kommenden Samstag nach Pleidelsheim.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Der TSV Heimerdingen meldet sich zurück
Von Henning Maak
Der Fußball-Landesligist bezwingt im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld die Spvgg Satteldorf klar mit 5:0 – diesmal gibt das Team einen 3:0-Vorsprung nicht aus der Hand.
Eine Woche nach der Derby-Niederlage beim SV Leonberg/Eltingen hat der TSV Heimerdingen eine Reaktion gezeigt und die in dieser Saison wankelmütige Spvgg Satteldorf mit 5:0 bezwungen. „Wir haben uns nach der Niederlage intensiv ausgetauscht, die Umsetzung hat hervorragend geklappt“, zeigte sich TSV-Trainer Markus Koch zufrieden.
„Das war heute unsere beste Saisonleistung“, lobte er seine Mannschaft. Durch den vierten Saisonsieg verbesserten sich die Grün-Weißen vom Relegationsplatz auf Rang elf und überholten damit die Gäste, die durch die siebte Saisonniederlage auf den Relegationsplatz zurückfielen. Baumeister sorgt für schnellen Traumstart
Den Heimerdingern gelang ein Start nach Maß: Bereits nach zwei Minuten hatte Innenverteidiger Leon Baumeister nach einer Ecke beim Kopfball am langen Pfosten das bessere Timing als sein Gegenspieler und brachte die Grün-Weißen früh in Führung. „Das hat uns Sicherheit gegeben“, erklärte TSV-Coach Koch. Robin Reichardt hatte nach einem schönen Diagonalball in der 13. Minute die Chance zu erhöhen, zog aber aus 17 Metern knapp am linken Pfosten vorbei.
Immer wieder pressten die Heimerdinger punktuell sehr hoch und wurden in der 21. Minute belohnt: Hakan Tepegoez nahm einem Spvgg-Akteur den Ball am eigenen Strafraum ab und ließ dem Satteldorfer Schlussmann Jens Kostan aus 14 Metern keine Chance. Und nur fünf Minuten später nutzten die Gastgeber den nächsten Ballverlust der Satteldorfer aus: Diesmal wurde Haris Gudzevic steil geschickt, mit seinem ersten Versuch gegen Kostan scheiterte er , den Nachschuss netzte er zum 3:0 ein.
Die blau gekleideten Satteldorfer hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn sie zur Pause noch höher zurückgelegen wären: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß schoss Sebastian Bortel aus 18 Metern über den Spvgg-Kasten (36.). Und drei Minuten später erlief Rudolf Buxmann einen Pass der Gäste in deren Hälfte und umkurvte Kostan, brachte den Ball im Fallen aber nicht mehr aufs leere Tor. Satteldorf fehlte es hingegen an Präzision im Aufbauspiel, bei Standards war die TSV-Defensive aufmerksam. Nur zweimal waren die Gäste nach Flanken gefährlich, doch einmal wurde ein Schuss von Jannis Wacker acht Meter vor dem Tor geblockt (14.), einmal verpasste Domenik Wischke den Ball am Fünfmeterraum (41.).
Führung zur Pause weckt unangenehme Erinnerungen
Unter den leidgeprüften Heimerdinger Anhängern machte in der Pause die Erinnerung an die Partie in Kaisersbach die Runde, in der der TSV nach einer 3:0-Halbzeitführung noch mit 3:4 verloren hatte. „Bei uns in der Kabine war dieser rosa Elefant aber überhaupt kein Thema“, verriet Coach Koch, der seinem Team als Marschroute einen möglichst schnellen vierten Treffer mit auf den Weg gegeben hatte. Und die Gastgeber gaben auch nach der Pause weiter Gas: Einen Kopfball von Gudzevic in der 48. Minute konnte der Satteldorfer Keeper gerade noch parieren. Doch drei Minuten später durften die TSV-Akteure erneut jubeln: Nach einem Durchbruch über außen schob Buxmann die flache Hereingabe zum 4:0 ein.
Den Schlusspunkt für die deutlich überlegenen Gastgeber, die noch höher hätten gewinnen können, setzte Sebastian Bortel, der in der 71. Minute nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 5:0-Endstand traf. „Ob das nun der erhoffte Befreiungsschlag war, werden die nächsten Begegnungen zeigen“, hielt Koch den Ball flach. In dieser Partie sei seine Mannschaft aber in allen Bereichen konzentriert und griffig gewesen. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Geppert, Baumeister, Fota, de Sousa Lourenco (73. Schlick), Bortel, Tepegoez (80. Traore), Reichardt (76. Wanes), Buxmann (80. Schüller), Gudzevic (76. Riedmiller)
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:
Unter Druck: Der TSV Heimerdingen erwartet die Wundertüte der Liga
Der TSV Heimerdingen erwartet am Samstag in der Fußball-Landesliga die Spvgg Satteldorf – bei beiden Teams ist die Inkonstanz die einzige Konstante. Ein Sieg ist Pflicht.
Von Henning Maak
Es war ein weiterer Rückschlag in der an Negativerlebnissen nicht armen Hinrunde für den TSV Heimerdingen, der sich schwer tut, Konstanz in seine Leistungen zu bringen. 70 Minuten lang hielten die Grün-Weißen im Derby beim SV Leonberg/Eltingen ein 0:0 und waren auf Kurs Punktgewinn, als Sandro Seeber etwas glücklich den SV in Führung brachte.
„Das war pures Glück, dass er noch einmal in Ballbesitz gekommen ist“, haderte TSV-Schlussmann Lukas Emmrich. Allerdings machte den Heimerdingern auch in dieser Partie zu schaffen, dass es in der Offensive derzeit an Durchschlagskraft fehlt.
Mit einem Sieg geht es an Satteldorf vorbei
Der Druck auf die Grün-Weißen hat sich erhöht, die auf den Relegationsplatz abgerutscht sind. Denn in der Spvgg Satteldorf kommt am Samstag (14.30 Uhr) ein Gegner auf das Sportgelände an der Weissacher Straße, der nur zwei Zähler mehr als der TSV auf dem Konto hat – und den das Team von Trainer Markus Koch mit einem Sieg überholen könnte. Mit einer weiteren Niederlage hingegen würde der Anschluss an das Tabellenmittelfeld abreißen.
Die Spvgg Satteldorf und der TSV Heimerdingen haben eine lästige Gemeinsamkeit: die fehlende Konstanz. Ebenso wie die Grün-Weißen haben die Satteldorfer eine größere personelle Fluktuation zu verkraften. Trainer Antonio Fernandez-Martinez gelang es bisher nicht, Stabilität ins Spiel zu bekommen. Starken Leistungen wie dem 3:1-Sieg beim TSV Crailsheim und dem 2:2 bei Primus FV Löchgau stehen Aussetzer wie bei den 1:2-Niederlagen gegen die Kellerkinder SV Kaisersbach und SGM Krumme Ebene am Neckar gegenüber. Zuletzt gab es nach einem 3:0 in Schorndorf ein 0:3 zu Hause gegen Neckarsulm. Aufpassen muss die TSV-Defensive auf Baris Yerlikaya, der mit neun Treffern auf Rang vier der Torjägerliste liegt.
Rückblick:
SV Leonberg/Eltingen gegen TSV Heimerdingen 2:0
Gleich das Schlussresümee:
Einen Schritt nach vorne(Sieg gegen Krumme Ebene) und jetzt wieder zwei Schritte zurück!
Eine verdiente Niederlage im Lokalderby gegen den Aufsteiger Leonberg/Eltingen.
Ich möchte an dieser Stelle das Spiel nicht weiter ausführen sondern auf die Presse hinweisen, da ist alles passend geschrieben.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Sandro Seeber knipst beim TSV Heimerdingen das Licht aus
Von Jürgen Kemmner
Im Derby schlägt der SV Leonberg/Eltingen den TSV Heimerdingen verdient mit 2:0 (0:0) – der Aufsteiger dominiert die Partie, benötigt aber für die Führung ein wenig Glück.
Es muss Spieler und Fans des TSV Heimerdingen geschmerzt haben wie ein Wespenstich: Die Kicker des SV Leonberg/Eltingen hüpften nach dem 2:0-Erfolg im Spielerkreis und skandierten immer wieder lauthals: „Derbysieger! Derbysieger!“ Währenddessen stand die Mannschaft des TSV mit hängenden Köpfen um Trainer Markus Koch und lauschte dessen Worten, die kaum mit Partyvokabular versehen gewesen sein dürften. Ein Sportplatz – zwei Welten.
Feierlaune bei Gastgeber SV Leonberg/Eltingen vor mehr als 200 Zuschauern. „Es war ein verdienter Sieg“, strahlte SV-Coach Robert Gitschier, „wir haben über weite Strecken dominiert und besaßen zudem mehr Torchancen.“ Und Doppeltorschütze Sandro Seeber meinte: „Der TSV hat es uns schwer gemacht, aber wir haben stets Tempo gemacht – und wurden dafür belohnt.“
Tristesse beim TSV Heimerdingen. „Es hat ja lange nach einem 0:0 ausgesehen – das 0:2 ist hart“, stöhnte Trainer Markus Koch, „uns haben in der Offensive der nötige Druck und die Durchschlagskraft gefehlt.“ Auch Stürmer Haris Gudzevic räumte dieses Manko ein. „Wir waren zu ungefährlich“, sagte der 25-Jährige, der ohne echte Torchance geblieben war, „und der SV hatte vor dem Führungstor auch das nötige Glück.“
TSV Heimerdingen kämpft erneut gegen den Abstieg
Es sind zwei Fußball-Welten in denen sich die Teams bewegen. Aufsteiger SV Leonberg/Eltingen befindet sich in einem so nicht erwarteten Höhenflug in der Stratosphäre der Liga. Der TSV Heimerdingen wird von einem Déjà-vu heimgesucht, nachdem der Club vergangene Saison sich erfolglos gegen den Abstieg aus der Verbandsliga gewehrt hatte, befindet er sich in der Landesliga erneut in der Knochenmühle namens Abstiegskampf. Ausgang offen.
Die Gastgeber hatten den Sieg verdient, der SV hatte mehr Anstrengung und Leidenschaft investiert, kam auf mehr Ballbesitz und mehr Torchancen – in den ersten 45 Minuten waren die Möglichkeiten aber rar gesät wie Elektrotankstellen in Griechenland. Ein Freistoß von Leonbergs Spielführer Marco Seufert touchierte die Oberkante der Latte (30.) und sein Schuss aus 16 Metern strich knapp am Tor vorbei (31.). Der TSV ließ eine aufkeimende Chance verdorren: Bei einem Konter mit 3:1-Überzahl brachte Gabriel Fota den Ball nicht zum Mitspieler (34.).
Die Heimerdinger waren nur ganz selten gefährlich, in der Offensive fehlte der gesperrte Rudolf Buxmann, sein Platzhalter Marius Riedmiller fand wenig Bindung, zudem blieb Robin Reichardt auf der rechten Außenbahn wirkungslos – und sämtliche Standards wie Ecken und Freistöße verpufften wie kleine Knallfrösche. „Uns hat die Präzision gefehlt“, bemerkte Trainer Koch. Kapitän Sebastian Bortel ackerte im Spielaufbau zwar wie ein Akkordarbeiter, doch seine Bemühungen wurden nicht veredelt.
TSV-Torhüter Emmrich ärgert sich über das 0:1
Anders der SV, der mit tiefen Bällen in die Räume stieß und das Tempo hochhielt. Nach diesem Strickmuster fiel die Führung. Seufert schickte Seeber in die Tiefe des Heimerdinger Raumes, im Eins-gegen-eins mit Lukas Emmrich parierte zwar der TSV-Keeper – doch der Ball fiel wieder vor die Füße des Stürmers, der nur noch einschieben musste (70.). „Das ist das Schlimmste als Torhüter“, stöhnte Emmrich, „du machst den ersten Ball weg und dann kommt der Gegner durch pures Glück erneut in Ballbesitz.“
Und vor dem 2:0 entwischte Seufert mit hohem Tempo seinem Bewacher auf links, sprintete in den Strafraum und wurde dort von Ayyub Baroudi unsanft abgeräumt. Sandro Seeber trat beim fälligen Elfmeter an und versenkte den Ball souverän zum 2:0 (81.). „Ich war mir recht sicher“, sagte der 20-Jährige, „dass ich den reinmache. Und beim 1:0 hatte ich das Glück des Tüchtigen im Duell mit Emmrich.“ Damit schraubte Seeber sein Trefferkonto auf sechs Saisontore. Damit war das Derby entschieden.
Zwar ergab sich der TSV nicht bedingungslos in die Niederlage und versuchte, das Unmöglich noch möglich zu machen – der Wille war vorhanden, doch die fußballerischen Mittel reichten nicht aus. Und so hüpften die Himmelsstürmer des SV Leonberg/Eltingen im Kreis und das Kellerkind TSV Heimerdingen leckte seine Wunden. SV Leonberg/Eltingen: Bär – Häusler, Trefz, Feigl, Falch – Schmidt, Kern (79. Gäckle) – Seeber (90. Antwi), Seufert – Hofmann (86. Nufer), Ohmes (71. Oranbay). TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino (57. Schlick) – Bortel, Baroudi (81. Wanes) – Reichardt, Jildiz (74. Traore) – Gudzevic, Riedmiller (74. Geist).
Lokalderby:
Die Vorschau in der Leonberger Kreiszeitung.
Von Jürgen Kemmner
Ohmes gegen Gudzevic – das Stürmer-Duell im Derby
Haris Gudzevic (TSV Heimerdingen) und Ennio Ohmes (SV Leonberg/Eltingen) sind die Top-Torschützen ihrer Clubs – und kennen ihre Gegenspieler gut im Derby am Samstag.
Man muss schon ein wenig im Internet kramen, bis man zum bislang letzten Punktspiel-Derby zwischen dem TSV Eltingen und dem TSV Heimerdingen in der digitalen Welt vordringt – am 24. April 2016 war’s. Die Partie an der Weissacher Straße endete 4:4, mit dabei waren damals schon ein paar Kicker, die auch heute noch für ihr Team aktiv sind.
Torhüter Lukas Emmrich, Daniel Geppert und Robin Reichardt (Torschütze zum 4:3) für Heimerdingen, wo auch der heutige Sportdirektor Daniel Riffert noch spielte, und auf Leonberger Seite Schlussmann Julian Bär sowie Patrik Hofmann, der zum 3:2 für die Gäste getroffen hat. Tempi passati.
Gudzevic richtet sich nicht nach Gegenspielern
Ennio Ohmes war damals 17 Jahre alt, Haris Gudzevic erst 15, beide waren noch Jugendspieler. Wenn der SV Leonberg/Eltingen an diesem Samstag (15.30 Uhr) den TSV Heimerdingen im Lewa-Sportpark empfängt, sind die beiden aus ihren Mannschaften nicht mehr wegzudenken – mit jeweils sieben Saisontoren sind sie die jeweils treffsichersten Stürmer im Team.
Haris Gudzevic mag zwar vor neun Jahren noch nicht auf dem Spielfeld gestanden sein, doch er kennt die Kicker des SV recht gut – schließlich absolvierte der 25-Jährige schon ein Probetraining beim Liga-Konkurrenten. Und außerdem sind die Clubs quasi Nachbarn, nur zwölf Straßenkilometer liegen die Sportplätze auseinander. Das ist näher als in München das Stadion an der Grünwalder Straße (1860 München) und die Allianz-Arena (FC Bayern), die 17 Kilometer trennen, und nur wenig weiter als das Hamburger Millerntor (FC St. Pauli) und das Volksparkstadion (Hamburger SV) mit sieben Kilometern.
Gudzevic ist es so egal wie ob der bekannte Sack Reis in China umfällt, welcher SV-Innenverteidiger ihn am Tore-Schießen hindern will – ob Joshua Trefz oder Lukas Feigl oder Marijan Salopek (sollte er wieder fit sein). „Die müssen sich auf mich einstellen, ich nicht auf sie“, sagt der Heimerdinger Goalgetter, dem seine Treffsicherheit auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen injiziert hat. „Mit dem Tore schießen ist es“, sagt Gudzevic, „wie bei der Ketchup-Flasche: Wenn es einmal läuft, dann läuft es.“
Dabei vergisst bosnisch-herzogewinische Landsmann nicht, dass ein Stürmer Mitspieler braucht, die ihn in Szene setzen. So wie beim 2:0 des TSV über die SGM Krumme Ebene vergangenen Samstag. „Da hat mir Rudi Buxmann den Ball so serviert, dass ich ihn nur über die Linie schieben musste“, bemerkt der TSV-Kicker. Jedoch ist Buxmann am Samstag nach Gelb-Roter Karte gesperrt. Was ein Stürmer aber immer haben muss ist ein Torriecher. Da ist Haris Gudzevic überzeugt, dass man ihm das ernsthaft nicht absprechen kann. „Ich bin gefährlich bei Standards und sicher auch in der Box“, betont er.
Ennio Ohmes, der Unruheherd
Dass Ennio Ohmes vom SV Leonberg/Eltingen ein Unruheherd und potenzieller Torschütze im Strafraum ist, wird auch keiner bezweifeln, der ein wenig vom Fußball versteht. „Ich sehe meine Stärken im Abschluss vor dem Tor und vor allem im Eins-gegen-eins mit dem Torhüter“, sagt der 26-Jährige, verweist dabei aber sofort auf seine Offensiv-Kollegen Patrik Hofmann (vier Tore) und Marco Seufert (6). „Wir treffen eigentlich in jedem Spiel und sind schwer auszurechnen“, unterstreicht Ohmes. Seine sieben Tore stellt er unter die Rubrik „Arbeitsnachweis“, was SV-Trainer Robert Gitschier wohl die „volle Zufriedenheit“ abverlangen dürfte.
Selbstverständlich kennt Ohmes die Spielweise seines Heimerdinger Pendants Gudzevic, die Partie des TSV gegen SSV Schwäbisch Hall (2:2) hat sich der Leonberger live angeschaut. Dass sich die beiden am Samstag über den Weg laufen, dürfte so selten sein wie das Auftauchen eines Torhüters im gegnerischen Strafraum. Ohmes wird es mit den Innenverteidigern Leon Baumeister und Daniel Geppert oder mit Kapitän Sebastian Bortel (Ohmes: „Ein abgezockter Spieler“) auf der Sechs zu tun bekommen. Ganz egal, wer sich der besten SV-Torschützen auch nähert, keiner wird Ennio Ohmes so behandeln wie ein Transporteur eine Lieferung wertvolles Meißener Porzellan.
Auf das Derby, und das eint den Stürmer in Gelb-Schwarz und den in Grün-Weiß, freuen sie sich. „Für mich ist es das erste Pflichtspiel gegen Heimerdingen“, erzählt Ohmes, „sonst gab es nur Testspiele. Die Clubs waren ja seit 2016 immer in verschiedenen Ligen.“ Auch Haris Gudzevic blickt mit Vorfreude auf die Begegnung mit dem starken Aufsteiger. „Das wird ein anderes Spiel als gegen SGM Krumme Ebene“, ist er überzeugt. Aber natürlich: Denn es ist das erste Punktspiel-Derby zwischen dem TSV Heimerdingen und dem Nachfolgeclub des TSV Eltingen nach exakt 3477 Tagen. Danach muss nicht mehr so lange gewartet werden – das Rückspiel soll nur 194 Tage später am 15. Mai 2026 stattfinden.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SGM Krumme Ebene(Gundelsheim) 2:0
Wie immer das Schlussresümee:
Endlich wieder nach 5 sieglosen Spielen, 3 wichtige Punkte für uns.
Zum Spiel:
Wir Fans merkten schon von Anfang an, es steht viel auf dem Spiel.
Beide Mannschaften begannen sehr nervös und es schlichen sich viele Abspielfehler ein.
Es war nicht unbedingt ein schönes Spiel von uns, aber jeder hat gekämpft und alles in die Waagschale geworfen,was möglich war.
Es ging mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Doch dann die 59.Minute:
Gutes Zusammenspiel von Martin Kuchtanin und Rudolf Buxmann und Haris Gudzevic
brauchte den Ball nur noch über die Torlinie zu drücken.
Durch ein Foul im Sechszehner an Haris Gudzevic, es war die 67.Minute,
pfiff der gut leitende Schiri, Elfmeter für uns.
Unser Elfmeterschütze, Haris Gudzevic, verwandelte eiskalt in die linke Ecke, 2:0!
Leider 3 Minuten später ein Wermutstropfen, Rudolf Buxmann wurde mit gelb/rot, nach einem etwas überharten Einsatz , vom Platz geschickt.
Trotz Unterzahl ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung über die restliche Spielzeit.
Hervorheben möchte ich eigentlich niemand, aber unsere Vierer Abwehrkette, die fast jeden Angriffsversuch der Gäste im Keim erstickte, ist lobend zu erwähnen.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
„Diesen Schwung wollen wir mitnehmen ins Derby gegen den SV Leonberg/Eltingen am Samstag“, sagte Leon Baumeister.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Der TSV Heimerdingen beendet seine Sieglos-Serie
Der Fußball-Landesligist feiert nach fünf Partien ohne Sieg einen 2:0-Erfolg im Kellerduell über die SGM Krumme Ebene – der TSV bestreitet die letzten 20 Minuten in Unterzahl.
Von Jürgen Kemmner
Der Blick auf die neue Anzeigetafel löste enorme Erleichterung bei allen Freunden der Fußballer des TSV Heimerdingen aus. 2:0 stand darauf, 2:0 hatte der TSV im Kellerduell die Spielgemeinschaft Krumme Ebene am Neckar besiegt und so eine Serie von fünf Partien in der Landesliga ohne Sieg beendet.
„Das war ein sehr wichtiger Erfolg“, sagte Trainer Markus Koch nach den 90 Minuten auf dem aufgeweichten, nicht ganz einfach zu bespielnden Rasen an der Weissacher Straße vor 160 Zuschauern, „nach einer schwierigen Woche ging es nur darum, hier und heute zu bestehen. Jetzt sehen wir weiter.“
Sagen wir es so: Der Erfolg kam zur rechten Zeit zu den Heimerdinger Kickern zurück. Der Dreier war so bitter nötig wie Insulin für einen Diabetiker, denn bei einer Niederlage gegen den Konkurrenten aus den Tiefen der Tabelle wäre der TSV auf einem Abstiegsrang kleben geblieben – und das hätte die prekäre Situation für alle Beteiligten in der Abteilung von Fußball-Chef Uwe Sippel bis zu den Auswechselspielern mit ziemlicher Sicherheit verschärft.
Trainer Markus Koch atmet auf.
Dazu ist es nicht gekommen, das Abrutschen des letztjährigen Verbandsligisten im Tabellenranking ist zumindest einmal gestoppt. Doch Markus Koch gibt sich keinen Illusionen hin, dass sich damit das Schäfchen TSV Heimerdingen bereits wieder im Trockenen befände. „Wir genießen diesen Augenblick und nehmen den wichtigen Sieg mit“, sagte der 57-Jährige, „an unserer Gesamtlage ändert sich deshalb nur wenig.“ Der Wagen des TSV steckt noch immer im Abstiegsschlamassel, es wird noch einiger Anstrengung bedürfen, ihn da rauszuziehen und befreit in Richtung Mittelfeld zu rollen.
Aber die Partie gegen die SGM Krumme Ebene lag womöglich an der Wegmarke, an der es wieder nach vorn gehen könnte. „Es ist viel Last von unseren Schultern gefallen. Dieser Sieg wird uns Auftrieb geben“, meinte Außenverteidiger Salvatore Pellegrino, der gewohnt zuverlässig die linke Seite beackert hatte, „das war auch ein wichtiger Erfolg für unseren Coach – die Erleichterung ist bei uns allen groß.“ Innenverteidiger Leon Baumeister hatte nach einem Schlusspfiff wieder mal ein Lächeln auf den Lippen. „Wir müssen uns diesen Spaß am Spiel bewahren“, sagte Baumeister, „wir sind heute über den Teamgeist gekommen – und das hat sich ausgezahlt.“
Geht doch, lieber TSV Heimerdingen, könnte man jetzt kurz und knapp feststellen. Es geht, gerade deshalb, weil der Abwehrverbund in Bestbesetzung aufgelaufen ist – mit der eingespielten Viererkette Pellegrino, Baumeister, die wieder genesene Daniel Geppert und Gabriel Fota, davor die beiden Sechser Sebastian Bortel und der lange verletzte Martin Kuchtanin, der den Spielaufbau ankurbelte. „Gerade Geppert gibt dem gesamten Verbund zusätzliche Sicherheit“, bemerkte Markus Koch, „der Gegner war eigentlich nur bei Standardsituationen gefährlich.“
Die Gäste hatten tatsächlich kaum eine echte Torchance über die gesamten 90 Minuten, der TSV dagegen tauchte immer wieder gefährlich im SGM-Sechzehner auf. Robin Reichardt lieferte ein Flanken-Potpurri ab, doch die Abnehmer hatten keinen Erfolg, die Schüsse von Haris Gudzevic wurden geblockt oder SGM-Keeper Andre Poslovsky hatte noch seine Finger dran. Es dauerte fast eine Stunde, ehe Gudzevic den Ball nach Vorarbeit von Kuchtanin und Rudolf Buxmann unbedrängt über die Linie schob (59.).
Der TSV übersteht Unterzahl problemlos
Acht Minuten später ging Gudzevic im Strafraum an der Torauslinie zu Boden, Schiri Moritz Herr überlegte eine Sekunde und zeigte auf den Punkt – der Gefoulte ließ sich die Chance zu 2:0 nicht entgehen (67.). Auch die Gelb-Rote Karte für Buxmann, der mit offener Sohle in Torhüter Poslovsky hineingerutscht war (71.), brachte keinen Bruch im Heimerdinger Spiel – der SGM Krumme Ebene fehlte entweder die Kraft oder der Wille (oder beides), um sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Der TSV konnte das Päckchen mit den drei Punkten in aller Ruhe schnüren. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen ins Derby gegen den SV Leonberg/Eltingen am Samstag“, sagte Leon Baumeister. Es wird die nächste Bewährungsprobe. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Geppert, Baumeister, Pellegrino – Bortel, Kuchtanin – Reichardt, Tepegoez (75. Schlick) – Buxmann, Gudzevic (82. Riedmiller).
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung
Der Abstiegskampf nagt an Trainer Koch
Der TSV Heimerdingen steht in der Fußball-Landesliga vor dem Kellerduell mit der SGM Krumme Ebene auf einem Abstiegsplatz. Der Coach ist angespannt.
Flemming Nave
Ditzingen-HeimerdingenMarkus Koch wirkt entspannt, als könne ihm die sportliche Talfahrt des TSV Heimerdingen nichts anhaben. Dem ist aber nicht so, auch am Trainer des Landesligisten, der die Mannschaft im Sommer übernahm, geht die angespannte Lage nicht spurlos vorbei.
Besonders nach verlorenen Spielen, die Hälfte aller in der laufenden Saison, denkt Koch lange über das Spiel nach – stets auf die Lösung bedacht. Was sind die Gründe für das Abstürzen des Landesligameisters von 2024? Koch, der 2004 sein erstes Traineramt antrat, analysiert: „Das größte Problem ist, dass wir keine Ergebnisse geliefert haben und das natürlich den Kopf beschäftigt.“ Nach drei Spielen ohne Niederlage zum Start ist der TSV seit fünf Partien ohne Dreier.
Für Koch hängt das auch mit der Erwartungshaltung zusammen: „Ich habe schon formuliert, dass ich uns nicht als Topmannschaft um Platz eins oder zwei sehe, aber auch nicht auf dem Abstiegsplatz, wo wir uns momentan bewegen.“ Die Mannschaft kann ihre Qualität nicht abrufen, teilweise habe man wohl auch die eigene sportliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zur Liga überschätzt, meint Koch. Taktische Veränderungen plant er nicht, da die Mannschaft vor allem unter individuellen Fehlern leidet.
Der TSV Heimerdingen muss defensiv stabiler und offensiv präsenter sein, fordert Koch und verlangt zudem „einen Impulsgeber, einen Chef auf dem Spielfeld, der hat sich noch nicht herauskristallisiert“. Neben Stammkräften um Lukas Emmrich, Gabriel Fota oder Salvatore Pellegrino vermisst Koch in dieser Rolle vor allem einen: seit Urgestein Daniel Geppert verletzungsbedingt ausfällt, geht es bergab; ohne den Abwehrchef holte die Mannschaft in fünf Spielen nur einen Punkt und rutschte in den Abstiegskampf, am Samstag (15.30 Uhr) gastiert die SGM Krumme Ebene am Neckar an der Weissacher Straße. Verliert der TSV auch dieses Spiel, kann der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf vier Zähler anwachsen.
Mit solchen Gedanken will Koch sich aber nicht befassen. „Ein Schüler von mir meinte“, erzählt der Sozialarbeiter, „er hat keinen Plan B, weil das hieße, dass Plan A scheitert.“
Hat der Trainer, der seinen bisherigen Stationen jeweils unter der Saison verließ, Angst um sein Amt? Koch schmunzelt, seine Worte wirken jedoch ernst: „Ich bin 58, da habe ich keine Angst mehr, schon gar nicht im Fußball. Ich habe dieses Jahr beide Elternteile verloren. Ich liebe den Fußball immer noch, aber es ist in der Einordnung wichtig zu wissen, wo man sich bewegt. Fußball ist Fußball, Angst habe ich nicht.“
Rückblick:
TSV Crailsheim gegen TSV Heimerdingen 3:1
Schlussresümee.
Wieder ein gebrauchter Tag.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Auf einem Abstiegsrang: Der TSV Heimerdingen in Not
Der Fußball-Landesligist unterliegt beim TSV Crailsheim nach einigen eigenen Patzern mit 1:3 und rutscht unter den Strich. Trainer Markus Koch sucht allerdings keine Ausreden.
Von Henning Maak
Der TSV Heimerdingen hat den leichten Aufwärtstrend aus der zweiten Halbzeit beim 2:2 gegen die SSV Schwäbisch Hall nicht halten können. Im Duell der Tabellennachbarn unterlagen die Grün-Weißen beim TSV Crailsheim 1:3 (0:2) und rutschten nach der fünften Niederlage auf den ersten Abstiegsplatz ab. „Wir haben leider selbst dafür gesorgt, dass sich die Partie schon früh in die falsche Richtung entwickelt“, bedauerte TSV-Trainer Markus Koch.
Nachdem die Gäste durch einen Kopfball von Marco Wanes nach Flanke von Robin Reichardt die erste aussichtsreiche Chance der Begegnung gehabt hatten (5.), leitete ein Fehler von Schlussmann Lukas Emmrich die Niederlage der Heimerdinger ein: Ein auf Ayyub Baroudi geplanter Pass vom eigenen Strafraumeck landete zentral genau in den Füßen eines Gegenspielers. Die Gastgeber spielten mit zwei Pässen Torjäger Daniele Hüttl frei, der keine Mühe hatte, nach sechs Minuten die Führung zu besorgen.
Beide Teams kamen in der Folge nicht zu vielen Möglichkeiten. Crailsheim versuchte es oft über die Flügel, doch die TSV-Defensive ließ im Zentrum keine Abschlussmöglichkeiten zu. Es bedurfte eines erneuten Fehlers der Gäste-Abwehr, damit die Crailsheimer nach 23 Minuten zum 2:0 kamen: Beim Aufbauspiel der Gastgeber über die Mitte standen die Grün-Weißen im Zentrum nicht kompakt genug. Mit einem Steckpass durch die Innenverteidigung spielte Crailsheim Louis Hermann frei, der im 1:1-Duell gegen Emmrich die Oberhand behielt und sein achtes Saisontor erzielte. Auch nach dem 0:2 beschworen die Heimerdinger mit ihren wenigen Schussversuchen keine ernsthafte Gefahr vor dem Tor der Gastgeber.
Erst gegen Ende wird es spannend
In der zweiten Hälfte agierten die Grün-Weißen zwar mit mehr Struktur und hatten gegen abwartende Crailsheimer mehr Ballbesitz, kamen aber auch nicht zu wirklich gefährlichen Situationen vor dem Tor der Gastgeber. Immerhin bekam der TSV mehr Zugriff aufs Spiel, nachdem Coach Koch Martin Kuchtanin aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld nach vorne beordert hatte.
Dennoch bot sich den Gästen in der Schlussphase die Möglichkeit, noch einen Zähler mitzunehmen. Zunächst verkürzte Furkan Yildiz in der 88. Minute auf 2:1, nachdem Crailsheims Keeper Lars Albig den Ball nach einer Flanke nicht festhalten konnte und Yildiz aus dem Gewühl den Ball über die Linie brachte. Prompt griff Verunsicherung bei den Crailsheimern um sich, die sich in der Nachspielzeit bei einem Eckball für den TSV Heimerdingen einer gut besetzten Box gegenübersahen. Doch den Grün-Weißen gelang es nicht, den Ball gefährlich aufs Tor zu bringen. Stattdessen schloss Daniele Hüttl in der Nachspielzeit mit der letzten Aktion des Spiels einen Konter zum 3:1 ab.
Dass im erkrankten Sebastian Bortel und dem privat verhinderten Salvatore Pellegrino sowie Dennis de Sousa Lourenco wichtige Korsettstangen fehlten, wollte Heimerdingen-Coach Koch nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir haben nur in der Schlussphase gute Energie auf den Platz gebracht“, monierte er. Am kommenden Samstag sollte der TSV Heimerdingen im nächsten Kellerduell gegen die SGM Krumme Ebene dringend punkten, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verpassen. TSV Heimerdingen: Emmrich, Schlick, Kuchtanin, Fota, Schüller, Wanes (58. Traore), Baroudi (46. Baumeister), Tepegoez (88. Geist), Reichardt (58. Yildiz), Gudzevic, Riedmiller (58. Buxmann).
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:
Notenverteilung für den TSV.
TSV Heimerdingen (9 Punkte/+0 Tore)
Es war jedem an der Weissacher Straße klar, dass die Runde für den Verbandsliga-Absteiger kein Sonntagsspaziergang werden würde – zu groß war die Fluktuation im Kader und im Trainerteam. Aber wahrscheinlich hat auch keiner im TSV Heimerdingen, der an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim TSV Crailsheim antritt, damit gerechnet, dass die Truppe um Kapitän Sebastian Bortel nach knapp einem Drittel der Saison nur einen Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz herumgeistert. „Wir sind, betrachtet man den Punkteschnitt“, sagt Trainer Markus Koch, „unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es ist klar: Wir müssen uns steigern.“
Die Mannschaft befindet sich offenbar zu lange in der Findungsphase, die sich auch deshalb in die Länge zieht wie ein zäher Kaugummi, weil Spieler nach Verletzungen oder wegen beruflicher oder privater Termine häufig ersetzt werden mussten. Nicht nur Markus Koch vermisst die Konstanz im Team, die nötig ist, um weiter oben im Liga-Geschäft mitzumischen. „Wir müssen ein verlässliches Gerüst von acht, neun Spielern herausbilden“, betont der Chefcoach, „damit wir in verschiedenen Spielen situativ zum Gegner reagieren können.“
Und: Der TSV ist launisch und unberechenbar wie eine Diva. Gegen die SKV Rutesheim (1:3) kämpfte das Team in Unterzahl bis zum Ende wie eine Mutter um ihr Kind. Beim SV Kaisersbach verschenkte es nach einer 3:0-Führung die Punkte großzügig wie ein Millionär, der einem Bettler 1000 Euro in den Hut wirft. Diese Schwankungen kann Koch nicht erklären, muss aber damit umgehen. „Das ist auch Tagesform-abhängig“, sagt er, „das schwierigste im Fußball ist und bleibt die Konstanz. Wir sind auf dem Weg.“
Zwischenzeugnis-Note: 3,5
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SSV Schwäbisch Hall 2:2
Gleich das Schlussresümee:
Endlich wieder eine verdienten Punkt nach 3 Niederlagen.
Kurz zum Spiel:
Wir, vom Heimerdinger Anhang, wollten endlich eine positive Reaktionen sehen.
Die kam auch, so hatten wir schon am Anfang unsere Chancen.
In der 12.Minute besorgte Haris Gudzevic den Führungstreffer.
Der Gastverein kam immer stärker in das Spiel, übernahm das Geschehen und die Führung auf dem Platz.
Es rollten viele gefährliche Angriffe auf unseren Abwehrblock zu.
Wir konnten uns aber mit viel Glück behaupten, unsere Abwehr war fit und zur Stelle wenn es brenzlig wurde
Dann leider in der 25.Minute der verdiente Ausgleich der Gäste.
Es kam noch schlimmer,
42.Minute, ein Schuss der Gäste aus ca 25 Meter flach in das rechte Eck und drin war er.
Leider flutschte der Ball dem Torhüter durch die Finger.
Man muss anerkennen, eine verdiente Pausenführung der spielstarken und technisch versierten Gäste.
Halbzeitpause vorbei!
Ab jetzt spielten nur noch unsere Jungs, sie kämpften um jeden Ball und von den Gästen war kaum mehr etwas zu sehen.
Folgerichtig dann der verdiente Ausgleich.
58.Minute, Freistoß für uns, Kopfball Gabriel Fota und die Kugel war drin.
Jetzt rollte es Schlag auf Schlag auf das Gästetor zu.
Es gab noch einige Chancen den Führungstreffer zu erzielen,leider gelang uns der Siegtreffer nicht mehr.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Der TSV Heimerdingen beendet seine Negativserie
Fußball-Landesligist stoppt Pleitenserie von drei Niederlagen in Folge mit einem 2:2 gegen den SSV Schwäbisch Hall. Haris Gudzevic und Gabriel Fota erzielen TSV-Tore.
Von Henning Maak
Nach drei Niederlagen in Folge hat der TSV Heimerdingen in der Landesliga zumindest wieder einen Teilerfolg erzielt. Die Mannschaft von Trainer Markus Koch kam nach einer Leistungssteigerung nach der Pause gegen den spielstarken SSV Schwäbisch Hall zu einem 2:2 (1:2) und verbesserte sich mit vom Relegationsrang auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „In der zweiten Hälfte hat die Mannschaft mit viel Intensität und Leidenschaft gespielt. Daran müssen wir uns für die kommenden Spiele orientieren“, meinte der TSV-Coach.
In der ersten Halbzeit starteten die Gastgeber gut in die Partie und hatten nach zehn Minuten eine Riesenchance, als Marius Riedmiller nach einem Freistoß und einer Kopfballverlängerung von Sebastian Bortel im Fünfmeterraum zum Kopfball kam, diesen jedoch nicht über die Linie brachte. Zwei Minuten später führten die Grün-Weißen mit 1:0: Haris Gudzevic schlenzte zunächst einen Schuss aus 20 Metern an den Pfosten, nach der folgenden Flanke war Gudzevic zwölf Meter vor dem Tor schneller als sein Gegenspieler und besorgte die Führung.
Der Gegentreffer beeindruckte die Gäste jedoch nicht, die den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen ließen und geduldig auf den Ausgleich drängten. Das 1:1 nach 25 Minuten fiel keineswegs überraschend: Der schnelle Ousaino Danso, mit dem die TSV-Defensive enorme Probleme hatte, ließ nach einem Flachpass in den Strafraum mit einer Körpertäuschung zwei Gegenspieler aussteigen und traf trocken ins rechte untere Eck.
Torwart-Patzer führt zum Rückstand
Das beeindruckte die Heimerdinger sichtlich, die sich in der Folge am eigenen Strafraum eingeschnürt sahen und ihren technisch versierten Gegenspielern häufig hinterherliefen. Vorne konnten die Stürmer Gudzevic und Riedmiller kaum einen Ball festmachen und für Entlastung sorgen. Ein Kopfball von Firat Doganay aus zehn Metern strich nach 29 Minuten knapp am TSV-Gehäuse vorbei, drei Minuten später wurde ein Schuss von Selcuk Vural noch vor Linie geblockt. Dann sorgte ein individueller Fehler von TSV-Goalie Tom Kaczmarek dafür, dass die Gastgeber mit einem Rückstand in die Pause gingen: Drei Minuten vor der Pause ließ er einen Schuss von Danso aus 22 Metern durch die Hände in die Maschen gleiten.
Doch in der zweiten Halbzeit boten die TSV-Akteure einen ganz anderen Auftritt und kamen über die Zweikämpfe ins Spiel zurück. Und nach 58 Minuten verlängerte der aufgerückte Gabriel Fota einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 2:2-Ausgleich ins Netz. „Mit dem Rücken zur Wand hat die Mannschaft auf einmal alles rausgehauen“, lobte TSV-Coach Koch. Den Gästen, bei denen Danso nach 55 Minuten verletzungsbedingt ausschied, kamen kaum noch gefährlich vor das TSV-Tor. Die Grün-Weißen drängten hingegen auf den dritten Treffer, der jedoch nicht mehr fallen wollte.
TSV Heimerdingen: Kaczmarek, Pellegrino, Fota, Bortel, Jildiz (46. Schüller), Schlick, de Sousa Lourenco (75. Kuchtanin), Tepegoez (65. Baroudi), Reichardt, Gudzevic, Riedmiller (61. Buxmann).
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Quo vadis, TSV Heimerdingen?
Jürgen Kemmner
Der Landesligist bleibt bislang klar hinter den Erwartungen zurück. Trainer, Sportdirektor und Fußball-Chef sehen das Team in der Pflicht.
Das Spiel des TSV Heimerdingen beim SV Kaisersbach liegt nun bereits fünf Tage zurück, doch bei Uwe Sippel stellt sich noch immer eine massive Fassungslosigkeit ein, wenn er sich die Partie in Erinnerung ruft. „An eine solche Horror-Hälfte wie die zweiten 45 Minuten kann ich mich in meinen mehr als 40 Jahren Fußball-Vergangenheit nicht erinnern“, stöhnt der Heimerdinger Abteilungschef, „mir fehlen da schlicht die Worte.“
3:4 hatte der TSV nach einer 3:0-Führung gegen das Kellerkind verloren, es war die vierte Pleite des Ex-Verbandsligisten in den vergangenen fünf Begegnungen – und nun klebt der Club vor der Heimpartie an diesem Sonntag (15.30 Uhr) gegen den SSV Schwäbisch Hall auf dem Relegationsplatz.
Dem Abstiegs-Relegationsplatz wohlgemerkt, und Uwe Sippel erwartet eine Reaktion der Mannschaft. „Es gibt keine Ausreden mehr“, betont der 60-Jährige in Manier eines Klassenlehrers, der seine schläfrigen Pennäler wachrütteln will, „die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht – und zwar jeder Einzelne, der am Sonntag auf dem Platz steht.“
Das Team muss es richten, den Karren aus dem Dreck ziehen und wieder in die Erfolgsspur finden. Doch diese Forderung umzusetzen, ist an der Weissacher Straße beileibe nicht ganz so einfach wie einen sauberen Flachpass über zehn Meter zu spielen. Denn es gibt da offenbar ein durchaus ernst zu nehmendes Problem, wie Daniel Riffert erläutert. „Wir haben derzeit kein verlässliches Gerüst im Team“, bekennt der Sportdirektor des TSV Heimerdingen, „es fehlen uns die Kontinuität und die Konstanz.“
Soll heißen: Immer wieder läuft die Truppe in unterschiedlicher Aufstellung aufs Spielfeld, wichtige Korsettstangen auf zentralen Positionen müssen wegen verschiedener Gründe (Urlaub, Verletzung) ersetzt werden, was im vorhandenen Kader mutmaßlich nicht ausreichend kompensiert werden kann. „Der Trainer muss immer wieder umbauen“, betont Riffert, „das ist wie ein Puzzlespiel, das nie fertig wird.“
Die Erklärung, dass Leistungsträger wie Sebastian Bortel, Gabriel Fota oder Daniel Geppert nicht durchgängig zu Verfügung stehen, und nicht 1:1 ersetzt werden können, ist zweifellos nachvollziehbar, doch sie kann kaum die alleinige Ursache dafür sein, dass der Motor des TSV ohne diese wichtigen Spieler so ins Stottern gerät als würde ein Vierzylinder nur noch auf drei Töpfen laufen.
Das weiß Daniel Riffert natürlich, und Trainer Markus Koch gräbt in seiner Analyse der Ergebniskrise deshalb noch ein paar Meter weiter – über die fußballerischen Schichten hinaus bis in die psychologischen Tiefen. „Es ist noch nicht im Bewusstsein des Teams angekommen“, umreißt der Chefcoach nüchtern, „dass wir uns in jedem Spiel strecken müssen, um Erfolg zu haben.“ Es liege, so ist Koch überzeugt, weniger an den Qualitäten, die seine Schützlinge als Fußballer mitbrächten, sondern vielmehr daran, dass Ergebnisse im Fußball eben auch im Kopf der Akteure ihren Ursprung hätten.
Als Trainer ist Markus Koch gefordert, die mentalen Disbalancen zu umreißen und auszuräumen – heißt: Er muss durchgreifen, wie es von einem Übungsleiter erwartet wird, wenn die gelieferten Resultate den eigenen Ansprüchen nicht entsprechen. In der neu formierten Truppe ist jeder Spieler mit eigenen Erwartungen und Zielen in die Runde gestartet, nun kam es zum Rückschlag, zur Mini-Krise, es entstehen erste Differenzen im Team – jetzt ist jeder Einzelne gefordert damit umzugehen, sich zu hinterfragen und seine Rolle in der Mannschaft neu zu finden.
„Es werden entscheidende Veränderungen stattfinden“, beschreibt Markus Koch seine Strategie, „es darf nicht einfach weiter so dahinplätschern.“ Es gibt keine Erbhöfe mehr in der Fußball-Welt des TSV Heimerdingen, ganz gleich ob Club-Urgestein oder Neuzugang, die Hierarchie wird neu geschrieben. Die Frage lautet: Will ich Teil des Problems sein oder Teil der Lösung?
Eine Herausforderung für Spieler und das Trainerteam – eine unabdingbare Grundlage scheint gegeben: Uwe Sippel, Daniel Riffert und Markus Koch sind überzeugt, dass die Chemie im Team stimme. Am Sonntag kann die Mannschaft gegen den SSV Schwäbisch Hall die entsprechende Reaktion zeigen – ganz wie von Fußball-Chef Sippel gefordert.
Rückblick:
SV Kaisersbach gegen TSV Heimerdingen 4:3
Leonberger Kreiszeitung:Rückblick vom Spiel in Kaisersbach.
Nach früher 3:0-Führung: TSV Heimerdingen verliert wieder
Der Fußball-Landesligist verspielt eine komfortable Führung und verliert beim SV Kaisersbach das dritte Spiel in Serie. Die Mannschaft rutscht auf den Relegationsplatz.
Von Henning Maak
Der TSV Heimerdingen hat in der Fußball-Landesliga seine dritte Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Markus Koch führte im Kellerduell beim SV Kaisersbach bis kurz vor der Pause mit 3:0, ging aber am Ende als 3:4-Verlierer vom Platz und rutscht auf den Relegationsplatz ab. „Es hat optimal für uns begonnen, aber dann wurden wir zu nachlässig und haben einen Gegner, der bis dahin quasi nicht existiert hatte, wieder aufgebaut“, ärgerte sich TSV-Trainer Markus Koch.
3:0 nach 30 Minuten
Dennis de Sousa Lourenco hatte die Grün-Weißen nach nur sechs Minuten mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung gebracht, Furkan Yildiz vier Minuten später nach einem schöne Steckpass auf 0:2 erhöht. Als Stefan Schlick nach einer halben Stunde eine Vorlage von Haris Gudzevic zum 0:3 über die Linie drückte, hätten wohl auch die Super-Optimisten unter den Kaisersbach-Fans nicht mehr an einen Punktgewinn ihrer Elf geglaubt.
Doch eine unglückliche Situation eine Minute vor der Pause führte zum 1:3-Anschlusstreffer: Nach einem Rückpass versprang der Ball, zwischen Gabriel Fota und dem schnellen Kevin Lütticke kam es zu einem Pressschlag und der SV-Stürmer spielte seine Schnelligkeit aus und verkürzte zum Halbzeitstand. „Dieser Treffer hat bei Kaisersbach die Geister wieder geweckt“, bedauerte TSV-Coach Koch.
Schneller Gegentreffer verunsichert Heimerdingen
In der zweiten Halbzeit waren nur sechs Minuten gespielt, als die Gäste einen Steckpass auf Lütticke nicht unterbinden konnten und der flinke Angreifer wiederum allen Gegenspielern entwischte und zum 2:3 einnetzte. Dieser Gegentreffer verunsicherte die Grün-Weißen, während der SV Kaisersbach immer mehr Oberwasser bekam. Mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten (63., 68.) drehten die Gastgeber die Partie komplett und sicherten sich am Ende den dritten Saisonsieg. „Wir haben beide Male keinen Zugriff gehabt“, monierte Coach Koch.
Emmrich-Ersatz kann Gegentreffer nicht verhindern
Beim vierten Treffer hatte TSV-Schlussmann Tom Kaczmarek beim Chipball zuvor noch die Hand am Ball, der dann jedoch dem Torschützen Tobias Schinagel vor die Füße fiel. Die Heimerdinger drängten in den letzten 20 Minuten zwar noch auf den Ausgleich, kamen jedoch auf dem seifigen Untergrund nicht mehr zu gefährlichen Aktionen und schlichen am Ende mit hängenden Köpfen vom Platz.
TSV Heimerdingen: Kaczmarek, Pellegrino, Bortel, Fota, Yildiz (74. Schüller), Schlick (70. Traore), de Sousa Lourenco, Tepegoez, Reichardt (46. Wanes), Gudzevic (46. Buxmann), Riedmiller (81. Geist).
Kurzvorschau der Leonberger Kreiszeitung
Heimerdingen mit Ausfällen und Rückkehrern nach Kaisersbach
Schwankende Leistungen hat in dieser Saison der SV Kaisersbach geboten, bei dem am Sonntag (15 Uhr) der TSV Heimerdingen gastiert. Allerdings müssen die Grün-Weißen nach zwei Niederlagen in der vergangenen Woche erst einmal selbst wieder in die Erfolgsspur finden – und zudem noch die rotgesperrten Lukas Emmrich und Leon Baumeister ersetzen. Coach Markus Koch hofft, dass Gabriel Fota wieder einsatzbereit ist. Zudem hat Filip Milos nach langer Leidenszeit am vergangenen Wochenende den Belastungstest in der zweiten Mannschaft bestanden.
Derbyrückblick:
TSV Heimerdingen gegen SKV Rutesheim 1:3
Wie immer das Schlussresümee:
Die Rutesheimer haben einen Lauf, das muss man neidlos anerkennen.
„Es war ein verdienter Sieg. Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte Trainer Christopher Baake, vom SKV Rutesheim.
Kurz zum Spiel:
Rutesheim war nach dem Anpfiff hellwach, während unsere Jungs länger brauchten, um in das Spiel zu kommen.
Es war ein Spiel wie man sich ein Derby vorstellt, Kampf um jeden Ball, Torchancen auf beiden Seiten aber auch viel Hektik im Spiel.
Es kam die 43., wahrscheinlich die Spiel entscheidende Spielminute.
Ein Pass der Rutesheimer in die Tiefe, Pass in die Mitte.
Unser Torwart stürmte aus dem Tor, geschickter Heber über den Torwart und Lukas Emmrich erwischte den vorbei stürmenden Spieler und brachte ihn zu Fall.
Ergebnis: Glatt rot für unseren Torhüter, leider auch berechtigt.
Tom Kaczmarek musste in das Tor.
Den fälligen Freistoß jagte der Rutesheimer in die Maschen, Tom hatte keine Chance, da der Ball in der Abwehrmauer abgefälscht wurde.
Mit 10 Mann ein Spiel zu drehen, ist natürlich schwer.
Unsere Jungs gaben alles, aber es reichte nicht.
Dann kam die 54.Minute, ein schneller Angriff auf der linken Seite der Gäste, quer zur Mitte und es stand 0:2.
In der 81.Minute die endgültige Entscheidung, 0:3 .
Kosmetikkorrektur in der 83.Minute, Torschütze Sebastian Bortel.
Zu guter Letzt flog in der Nachspielzeit noch Leon Baumester nach einem groben Foul mit Rot vom Platz.
Ein gebrauchter Sonntag!
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung, zum Lokalderby :
Emotionales Derby: SKV Rutesheim siegt beim TSV Heimerdingen
Von Jürgen Kemmner
Tabellenführer SKV Rutesheim gewinnt das Derby beim TSV Heimerdingen mit 3:1 (1:0) – die Gastgeber beenden die Partie nach zwei Roten Karten mit lediglich neun Mann.
Das Derby zwischen dem TSV Heimerdingen und der SKV Rutesheim hielt, was ein Fußball-Derby verspricht: Spannung, Emotionen, Kampf bis zum Schluss. Am Sonntag behielt die SKV mit 3:1 die Oberhand und grüßt mit blütenweißer Weste von der Spitze. „Es war ein verdienter Sieg. Wir waren die bessere Mannschaft“, sagte Trainer Christopher Baake.
Beim Gastgeber aus Heimerdingen herrschte Katzenjammer. Zweite Niederlage diese Woche nach dem 1:2 gegen SU Neckarsulm vom Mittwoch – und der TSV hatte nicht nur das Derby, sondern auch Torhüter Lukas Emmrich und Leon Baumeister mit Roten Karten verloren. „Zu verlieren ist natürlich traurig“, klagte Coach Markus Koch, „dass es das Derby war, spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Aber wir haben nie aufgegeben und immer gekämpft.“
Matchwinner für die SKV Rutesheim vor 350 Zuschauern auf dem Sportplatz an der Weissacher Straße war Laurin Stütz. Der Rutesheimer Stürmer bereitete zwei der drei SKV-Treffer vor, zudem war er an beiden Roten Karten für die Heimerdinger als Gefoulter beteiligt. „Ich weiß nicht, ob ich der Matchwinner bin. Dieser Erfolg war eine Mannschaftsleistung“, betonte Stütz, „es lief heute einfach gut.“
Laurin Stütz hat die erste Großchance
Das Derby begann wie es sich gehört. Abtasten war nicht lange, die beiden Mannschaften kennen sich aus der Vergangenheit ziemlich gut. Die Gäste aus Rutesheim fanden schneller ins Spiel, der TSV benötigte gut 15 Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Dabei besaß die SKV mehr Präsenz im Spiel, die Pässe waren genauer, der Zug zum gegnerischen Tor intensiver.
Nach 23 Minuten hatten die Anhänger aus Rutesheim den Torjubel auf den Lippen. Laurin Stütz erlief einen klugen Steckpass von Flavio Heiler, ließ TSV-Innenverteidiger Leon Baumeister stehen – und chippte den Ball über Torhüter Lukas Emmrich in Richtung Tor. Doch die Kugel klatsche gegen den Pfosten (23.). Glück gehabt, TSV.
Stütz wurde in der Folge zum Heimerdinger Schreckgespenst. Seinen Schuss parierte Emmrich (25.) problemlos, auch den Querpass des 26-Jährigen vors Tor. In Minute 30 musste der Goalie alles aufbieten, um Stütz’ Schuss vom Fünfereck per Fuß zu parieren. 13 Minuten später trafen sich die beiden Hauptdarsteller wieder. Einen tiefen Ball nahm der Rutesheimer in abseitsverdächtiger Position an, Emmrich stürmte aus dem Tor, Stütz lupfte den Ball über ihn – und der Torhüter traf den Gegner am Fuß. Schiri Daniel Fuchs zögerte nicht: Rot für den TSV-Schlussmann. „Das ärgerte mich sehr“, knurrte Markus Koch, „ich könnte sagen, das war spielentscheidend, aber das ist nicht meine Art. Viele sagen, es war Abseits.“
Für Tom Kaczmarek, der dann ins Tor marschierte, begann der Arbeitstag mit einer kalten Dusche. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern von Flavio Heiler fälschte die TSV-Mauer unhaltbar ins Tor ab. Der Tabellenführer aus Rutesheim, tat das, was seinem Namen alle Ehre machte: Er führte.
Nach der Pause zeigten die Heimerdinger, dass sie noch nicht geschlagen waren. Dennis de Sousa Lourenco, Haris Gudzevic und Leon Baumeister hatten Chancen – doch Tiefschlag Nummer zwei folgte schnell. Erneut entwischte Stütz TSV-Verteidiger Ayyub Baroudi, legte den Ball am Fünfer quer und der Ex-Heimerdinger Alexander Grau musste zum 2:0 nur noch einschieben (54.).
Doch auch dieser Treffer zwang den TSV nicht endgültig in die Knie, die Gastgeber versuchten mit weiten Bällen den Torerfolg und hofften auf Standards. Der eingewechselte Shakur Traore zog aus acht Metern ab, Joshua Schneider blockte den Ball in höchster Not (72.) – die TSV-Fans konnten es nicht fassen, die SKV-Anhänger jubelten vor Freude. Die Kopfbälle von Robin Reichardt (75.) und Sebastian Bortel (80.) waren sichere Beute von SKV-Keeper Jan Göbel.
Rot für Leon Baumeister kurz vor Schluss
Und dann war wieder einmal Laurin Stütz zur Stelle (Baake: „Wir sind wir froh, dass wir ihn haben“). Erneut entwischte der Rutesheimer seinen Bewachern, erneut legte er für Grau auf, der das 3:0 besorgte (81.). TSV-Kapitän Bortel machte die Partie mit dem 1:3 noch mal enger (83.), doch es war nur Kosmetik. Stütz verpasste kurz darauf das 4:1 (88.), in der Nachspielzeit rutschte Baumeister mit offener Sohle in den Rutesheimer – es gab Rot Nummer zwei für den gebeutelten TSV. TSV Heimerdingen: Emmrich – Jildiz, Bortel, Baumeister, Pellegrino – Reichardt, Baroudi (71. Riedmiller), de Sousa Lourenco (79. Buxmann), Schlick (60. Traore), – Geist (45. Kaczmarek), Gudzevic (79. Tepegoez).SKV Rutesheim: Göbel – Schneider (85. Ludwig), Rudloff, Riedlinger – Maier (72. Vaihinger), Held (90. Walter), Boateng (80. Crepaldi), Grau – Stütz, Heiler.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen Sport-Union Neckarsulm 1:2
Das Schlussresümee:
„Die Gefahr ist, dass irgendwann der Knoten bei Neckarsulm platzt, hoffentlich nicht am Mittwoch gegen uns“, hatte Heimerdingens Trainer Markus Koch vor der Sport-Union gewarnt.
Genau dieses ist passiert.
Ein intensives Spiel , mit besserem Ausgang für den Gast und auf sehr hohem Niveau.
Kurz zum Spiel:
In der 18.Minute gingen wir nach einen schönen Kopfball von Daniel Geppert in Führung.
Leider kam noch vor der Halbzeit der Ausgleichstreffer.
Nach 10 Minuten Spielzeit in der 2.Halbzeit hätten wir durch 2 Großchancen sogar wieder in Führung gehen können.
Leider erzielte in der 71.Minute Neckarsulm den Siegtreffer.
Danach zog sich der Gast etwas zurück, es gelang uns nicht mehr das 2:2 zu erzielen.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Freitag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht vom Mittwochspiel in der Leonberger Kreiszeitung
TSV Heimerdingen stolpert gegen die SU Neckarsulm
Von Flemming Nave
Gegen die Sport-Union Neckarsulm verliert der TSV Heimerdingen mit 1:2 – und am Sonntag kommt der ungeschlagene Spitzenreiter SKV Rutesheim an die Weissacher Straße.
„Die Gefahr ist, dass irgendwann der Knoten bei Neckarsulm platzt, hoffentlich nicht am Mittwoch gegen uns“, hatte Heimerdingens Trainer Markus Koch vor der Sport-Union gewarnt. Zu Recht, Neckarsulm hat nach vier Niederlagen in Folge den TSV auf dessen Geläuf geschlagen.
1:2 hieß es am Ende aus Sicht des TSV. Nur acht von 18 möglichen Punkten, nur zwei Punkte Differenz auf einen Abstiegsrang zum (zugegebenermaßen) früher Zeitpunkt der Saison – und am Sonntag (15.30 Uhr) kommt der ungeschlagene Primus SKV Rutesheim zum Derby an die Weissacher Straße. Ein reichlich durchwachsene Bilanz.
„Wir hatten ein Stück weit Probleme, Zugriff auf das qualitativ sehr gute Spiel von Neckarsulm zu bekommen“, gestand Trainer Koch, der auf Sebastian Bortel (verhindert) und Gabriel Fota (Schultereckgelenksverletzung) verzichten musste. Dafür kehrte Daniel Geppert in die Startelf zurück.
Offensiv bot sich ein ungewohntes Bild: Flügelflitzer Robin Reichardt startete neben Haris Gudzevic im Doppelsturm, dafür besetzen Marco Wanes und Hakan Tepegoez die Außenbahnen. Der Trainer begründete dies mit der Platzsituation: „Traore ist prädestiniert für den großen Rasenplatz und für den kleinen Kunstrasen hatte ich auf Tepegoez gesetzt.“ Startelf-Debütant Tepegoez sollte für „ein bisschen mehr Ballkontrolle im Halbfeld“ sorgen.
Daniel Geppert erzielt per Kopf das 1:0
In der Anfangsphase war davon wenig zu sehen, das Spiel machte vor allem der Gast. Neckarsulm zeigte schnelles Passspiel im Aufbau, trotzdem konnte sich die Mannschaft gegen eine disziplinierte TSV-Defensive keine Möglichkeiten erspielen. Die erste des Spiels gehörte den Hausherren: Reichardt zog von links ins Zentrum und prüfte NSU-Keeper Srdan Groznica mit einem wuchtigen Abschluss, den der zur Ecke klärte. Der erste Eckball konnte geklärt werden, der folgende brachte das 1:0. Salvatore Pellegrino schlug den Ball auf den langen Pfosten, wo Daniel Geppert zum Kopfball kam und aus dem Stand ins Eck einnickte (18.).
Ungeachtet des Rückstandes blieb die Sport-Union spielbestimmend. Nach einigen Situationen, in denen die Gäste am letzten Querpass scheiterten, gelang ihnen vor der Pause der Ausgleich. Nach einer Flanke von links an den langen Pfosten wurde Mattia Trianni im Rückraum bedient und schob das Leder aus kurzer Distanz ins Tor (39.), für Lukas Emmrich war nichts zu machen.
TSV lässt zwei Großchancen liegen
Zur Pause blickten viele der 120 Zuschauer skeptisch auf den Stand. „Wenn sie das 1:2 kassieren, ist es rum“, war von einem Gast zu hören. Zunächst sah es andersherum aus. In der 56. Minute fing Tepegoez einen Querpass am Strafraum ab und hatte die Riesenchance, seinen wuchtigen Abschluss parierte Groznica jedoch einhändig. Nur neun Minuten später flankte Pellegrino nach einem Konter in den Strafraum, Keeper Groznica blieb nach einem Zusammenprall liegen und Haris Gudzevic hatte aus elf Metern Zeit und Raum für das 2:1, seinen schwach platzierten Abschluss klärte ein Verteidiger auf der Linie. Markus Koch sah darin „die zwei größten Torchancen im Spiel“.
Chancenwucher des TSV rächt sich
Dieser Chancenwucher wurde bestraft. Nach einem Konter über links fand Tolga Kilic mit einem scharfen flachen Pass am langen Pfosten den eingewechselten Amin Latifovic, der vor dem leeren Tor weniger Nerven zeigte und Neckarsulm in Front brachte (75.). Im Anschluss zog sich der Gast zurück und überließ dem TSV das Spiel. Zum Ausgleich reichte es nicht mehr.
Am Ende bejubelten die Gäste ihren zweiten Saisonsieg, die Heimerdinger haderten vor allem mit der Nachspielzeit, die hätte länger ausfallen dürfen. „Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden“, verwies Koch auf die Großchancen von Tepegoez und Gudzevic. Nicht minder stark dürfte der nächste Gegner werden, nach den Heimspielen der Damen (10.30 Uhr) und zweiten Mannschaft (12.45 Uhr) krönt Kochs Team den Heimerdinger Derby-Sonntag um 15.30 Uhr gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter SKV Rutesheim. Trotz des starken Gegners sieht Koch „gar keinen Grund, nach so einer Niederlage hoffnungslos in das Spiel zu gehen. Es ist nicht so einfach, gegen uns zu gewinnen.“ TSV Heimerdingen: Emmrich – Jildiz, Baumeister, Geppert (58. Schlick), Pellegrino – Wanes (75. Riedmiller), Baroudi, de Sousa Lourenco (84. Geist), Tepegoez (66. Traore) – Gudzevic, Reichardt
Rückblick:
TSV Ilshofen gegen TSV Heimerdingen 1:5
Gleich das Schlussresümee:
Das war die positive Reaktion auf das verlorene Spiel am letzten Wochenende.
Zum Spiel:
Wir kamen gut in die Partie rein und unsere mitgereisten Fans spürten, es gibt einiges gutzumachen.
Die Jungs begannen sehr druckvoll und setzten immer wieder Nadelstiche in die gegnerische Abwehr.
Viel in der Begegnung spielte sich im Mittelfeld ab und wir hatten schon von Anfang an das positive Gefühl, heute läuft was.
Es kam die 32.Minute, Freistoß für Heimerdingen. Haris Gudzevic legte sich den Ball auf der linken Seite, fast an der Eckfahne, nur ein paar Meter von der Außenlinie entfernt, zurecht.
Anlauf – und am gegnerischen Abwehrspieler und Torwart vorbei in das Ilshofener Tor, 1:0.
So ging es verdient in die Halbzeitpause.
Wieder Haris Gudzevic in der 51.Spielminute, Freistoß für uns nach einem Foul an einem Mitspieler. Haris nahm wieder Anlauf und jagte den Ball aus rund 20 Meter halblinks in die Maschen, 2:0.
3:0 in der 68.Minute, nach einem schönen Zuspiel von Shakur Traore, war wiederum Haris Gudzevic zur Stelle und zirkelte den Ball in das gegnerische Gehäuse.
Robin Reichardt wollte nicht nachstehen und schoß, nach einem schönen Zuspiel von Dennis de Sousa Lourenco, das 4:0.
Das 5:0 in der 92.Minute, besorgte nach einem Foulelfmeter, Marius Riedmiller.
Für den Abschluss zum Ehrentreffer des Gastgebers war unser Torwart „ zuständig“, bei diesem Torstand allerdings nur ein kleiner Schönheitsfehler.
Was noch zum Schluss angemerkt werden muss, es war ein sehr faires Spiel auf beiden Seiten.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Am gestrigen Mittwoch war Neckarsulm zu Gast.
TSV Heimerdingen gegen Sport-Union Neckarsulm
Das Ergebnis von dem Nachholspiel finden Sie auch auf unserer Homepage, bei Fußball.de oder auf fupa.
Der 3 fache Torschütze Haris Gudzevic (lks) und der Elfmeterschütze Marius Riedmiller (rechts)
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Haris Gudzevic führt TSV Heimerdingen mit Dreierpack zum Sieg
Von Flemming Nave
Der TSV Heimerdingen schlägt in der Fußball-Landesliga den TSV Ilshofen mit 5:1. Bereits am Mittwoch kommt die SU Neckarsulm – Trainer Markus Koch warnt vor dem Gegner.
Der TSV Heimerdingen hat die schwache Leistung vom 0:2 gegen die SG Weinstadt vergessen gemacht und beim TSV Ilshofen souverän mit 5:1 (1:0) gesiegt. Nach der ersten Saisonniederlage stellte Trainer Markus Koch sein Team auf zwei Positionen um, Robin Reichardt und Furkan Jildiz starteten für Marc Geist (Bank) und Gabriel Fota (nicht im Kader).
30 Minuten tat sich die Mannschaft in Ilshofen schwer, die Erlösung erfolgte durch einen von Haris Gudzevic aus Eckball-ähnlicher Position direkt verwandelten Freistoß (32.). Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause, sechs Minuten nach Wiederanpfiff legte Kochs Mannschaft nach. Wieder war es Gudzevic mit einem direkten Freistoß, den er aus knapp 20 Metern in den rechten Torwinkel setzte (51.).
In der Folge musste der TSV aus Ilshofen das Spiel noch weiter öffnen, was dem TSV aus Heimerdingen Räume zum Kontern gab. Erst legte Gudzevic nach Vorarbeit von Shakur Traore seinen dritten Treffer nach (68.), das vierte Tor erzielte Reichardt mit einem strammen Abschluss unter die Latte (84.). Das fünfte Erfolgserlebnis besorgte der eingewechselte Marius Riedmiller, der per Strafstoß nach einem Foul an Hakan Tepegoez erfolgreich war (90+2).
Lukas Emmrich patzt zum Schluss
Für den Schlusspunkt sorgte unfreiwillig Heimerdinges Torwart Lukas Emmrich, der den Ball im Spielaufbau verlor, was der Ilshofener Lukas Lindner zum Ehrentreffer nutzte. Koch beschrieb die Aktion als „Slapstick, es wird einer der Momente der Saison. Aber Lukas konnte schon darüber lachen.“ Im Mittelpunkt stand aber Haris Gudzevic, der nach einem Kreuzbandriss in der Vorsaison bislang mit vier Treffern aktuell bester Torschütze des Teams aus Heimerdingen ist.
Die starken Leistungen nach der Rückkehr überraschten auch Markus Koch. „Das habe ich zu dem Zeitpunkt so nicht erwartet. Aber ich habe erwartet, dass ich auf ihn zählen kann, wenn er auf dem Feld steht“, sagte der Coach. Zählen kann Koch auch auf seine Neuzugänge, allein fünf standen in der Startelf. Trotz starker Konkurrenz im Kader hätten sie aktuell die Nase vorn, betonte der Trainer, der ein starkes Spiel seiner Mannschaft sah und dennoch Luft nach oben erkannte. „Wenn ich jetzt Presse will, dann sage ich: Überragend und alles ist aufgegangen, aber das wäre ja gelogen“, meinte Koch.
War nicht das beste Spiel des TSV
„Es gab einzelne Aktionen, Umschaltsituationen, wo wir nicht zögern und schnell zum Ziel kommen. Aber ich kann nicht sagen, dass das in Summe unser bestes Spiel war“, gab der Coach zu. Er lobte die Ruhe seiner Mannschaft in der schwierigen Anfangsphase und resümierte: „In Summe hat mir vieles gefallen. Was soll ich bei einem Sieg meckern? Klar ist, dass wir noch genug Möglichkeiten haben, uns zu steigern.“
Beste Gelegenheit dazu bietet der kommenden Mittwoch, wenn der TSV Heimerdingen um 19 Uhr die schwach gestartete Sport-Union Neckarsulm an der Weissacher Straße empfängt. „Die Erwartung, dass es wie in Ilshofen weitergeht, ist falsch“, warnt Koch. Er habe Neckarsulm bereits beobachtet, in den Spielen sei die Mannschaft trotz Niederlage jeweils das bessere Team gewesen. „Die Gefahr ist, dass irgendwann der Knoten platzt, hoffentlich nicht gegen uns.“ Koch wagt sogar einen Tipp: „Ich bin mal Minimalist und sage, wir gewinnen 1:0.“ TSV Heimerdingen: Emmrich – Jildiz, Baumeister, Bortel (46. Geppert), Pellegrino – Reichardt, Baroudi (74. Riedmiller), de Sousa Lourenco, Traore (70. Schlick) – Gudzevic (84. Geist), Wanes (74. Tepegoez)
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung
Von Henning Maak
Personelle Nöte hat Trainer Markus Koch beim TSV Heimerdingen, der neben den Langzeitverletzten Martin Kuchtanin und Filip Milos am Samstag (14 Uhr) beim TSV Ilshofen auch weiterhin auf Rudolf Buxmann verzichten muss, der im Urlaub weilt.
Unklar ist auch noch der Einsatz von Routinier Gabriel Fota, der sich bei der 0:2-Heimniederlage gegen die SG Weinstadt am vergangenen Wochenende an der Schulter verletzt hat. Markus Koch hofft, dass seine Spieler aus dieser Begegnung ihre Konsequenzen ziehen. „Sie haben jetzt gemerkt, dass man keine positiven Ergebnisse erreicht, wenn man nicht ständig an seine Grenzen geht“, erklärt er.
Er weist aber auch auf einige besondere Faktoren im Zusammenhang mit der ersten Saisonniederlage hin: Drei Stammkräfte hätten gefehlt, dem Freistoß vor dem 0:1 sei eigentlich ein Foul von Weinstadt vorausgegangen. Beim TSV Ilshofen, der zuletzt mit einem 1:0 in Neckarsulm aufhorchen ließ, soll es besser laufen.
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen SG Weinstadt 0:2
Gleich das Schlussresümee:
Es war ein schlechtes Spiel in der erst jungen Saison.
Wir konnten unsere gute Leistung, wie in den letzten Wochen gezeigt, nie abrufen.
Unglücklicherweise fehlten aus privaten Gründen auch noch einige Leistungsträger.
Kurz zum Spiel:
Der Gast hat hatte schon von Anfang an mehr Spielanteile als unsere Jungs, sie spielten körperbetont und effektiv ,damit kam unsere Mannschaft einfach nicht klar.
Dann kam die 26.Minute, ein Foul in Strafraumnähe. Freistoß!
Aus 30 Meter Entfernung jagte der Torjäger von Weinstadt den Ball in unser Dreieck und keine Chance für unseren Lukas, den platzierten Ball zu halten.
Mit dem einen Tor vom Gast ging es in die Halbzeitpause.
Die Heimerdinger Fans dachten , in der Zweiten Halbzeit geht ein Ruck durch die Mannschaft, leider kam viel zu wenig.
So kam die 53.Minute, ein schneller Angriff des Gastes und schon hieß es 0:2.
Wir hatten anschließend überhaupt nichts mehr entgegen zu setzen.
Unsere wenigen Angriffsversuche verpufften vor der gegnerischen Abwehr.
So blieb es bei der verdienten Führung und den Sieg für den Gast.
Schnell abhaken und besser machen.
Das können wir schon am nächsten Samstag , es geht nach Ilshofen
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Unser neuer Physiotherapeut:
Michael Nagy
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
TSV Heimerdingen kassiert den ersten Tiefschlag
Der Fußball-Landesligist gegen unterliegt der SG Weinstadt 0:2 (0:1) und findet kein Mittel gegen den Aufsteiger. Trainer Markus Koch kritisiert das Engagement.
Von Jürgen Kemmner
Es war ein ziemlich gebrauchter Tag für die Heimerdinger Fußballer und ihren Anhang. Wie geprügelte Hunde schlich die Mannschaft von Trainer Markus Koch am Sonntagnachmittag vom Spielfeld. 0:2 (0:1) hatte der bis dato ungeschlagene TSV gegen den Aufsteiger SG Weinstadt verloren. Und ohne Zweifel: Die erste Saison-Niederlage war verdient.
„Die Niederlage nach dieser Leistung tut weh“, stöhnte Markus Koch, „wenn wir mit voller Energie dagegen gehalten hätten, …“ Mehr wollte der Coach nicht kommentieren, ihm war anzumerken, dass ihn die mentale Einstellung einiger Spieler vor allem in der zweiten Hälfte so gefallen hatte wie einem Temposünder der Bußgeldbescheid. „Aufgeben darf man sich nie“, betonte Markus Koch.
Personell war der TSV stark gehandicapt in die Partie gegangen. Rudolf Buxmann befand sich Urlaub, Robin Reichardt, Stefan Schlick und Daniel Geppert waren verhindert – nachdem das Spiel von Samstag auf Sonntag verlegt worden war, konnten sie einen privaten Termin nicht mehr verlegen. „Das tat uns natürlich sehr weh“, meinte Heimerdingens Fußball-Chef Uwe Stippel.
Der TSV findet keinen Schlüssel
Die Gastgeber fanden eigentlich nie richtig in die Begegnung gegen den körperlich robusten Aufsteiger, der mit weiten Bällen und tiefen Läufen gefährlich war. Im Angriff waren Haris Gudzevic und Marc Geist zwar lauffleißig, doch wenig effektiv. In Minute 16 ging Gudzevic nach einem Zweikampf im Strafraum zwar zu Boden, doch die Pfeife von Schiri Aurel Peythieu kam nicht zum Einsatz. Torchancen des TSV blieben selten, mal kam der letzte Pass nicht an, mal flogen die Flanken ins Niemandsland – die Heimerdinger fanden weder Zugriff noch Spielstruktur.
Allerdings waren die Gäste kein unschlagbarer Über-Gegner, wenngleich sie nach und nach ein leichtes Übergewicht gewannen. Zum ersten Tor musste deshalb ein Standard herhalten. Faton Sylai hatte schon einmal mit einem Freistoß aus 30 Metern beweisen, dass er weiß, wo das Tor steht (6.) – nach 26 Minuten zirkelte er einen erneuten Freistoß aus gut 25 Metern mit der Präzision eines Chirurgen und der Kraft eines Schmiedes vorbei an der TSV-Mauer genau in den Torwinkel. Torhüter Lukas Emmrich hatte keine Chance. Zwar mühten sich die Heimerdingen, doch Gudzevics Schuss (29.) wurde geblockt, der von Marco Wanes von der Strafraumgrenze flog knapp am Pfosten vorbei (31.). Auch der SG Weinstadt gelang immerhin kein Treffer mehr.
Doch der nächste folgte kurz nach dem Wiederanpfiff. Fünf Minuten waren gespielt, Ayyub Baroudi kam im Mittelfeld zu zaghaft und zu spät, SG-Akteur Marcel Potocnik wurde geschickt, Gabriel Fota konnte gegen Kujtim Sylai nichts mehr ausrichten. 0:2 – der TSV war mächtig angeknockt. Zwar mühten sich die Heimerdinger, um das Anschlusstor zu erzielen – doch sie fanden partout keinen Türöffner für die stets aufmerksame SG-Abwehr. Weinstadt war in Halbzeit zwei dem dritten Treffer näher als die Gastgeber ihrem ersten.
Schließlich waren bei einigen TSV-Spielern Verschleißerscheinungen in der Motivation zu erkennen, ihr Engagement ließ ebenso nach wie bei manch anderen die Passsicherheit. Am Ende stand ein 0:2 und die meisten Augenzeugen würden den Satz wohl unterschreiben: Es kann nur wieder besser werden beim TSV Heimerdingen. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota (78. Waldhüter), Bortel, Baumeister, Pellegrino – de Sousa Lourenco (72. Riedmiller), Baroudi – Wanes (90. Schüller), Traore – Geist (60. Jildiz), Gudzevic.
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung
Fußball Landesliga
Vier Torhüter beim TSV Heimerdingen – das sorgt für Brisanz
Von Jürgen Kemmner
Der TSV hat vier Torhüter im Kader – was Trainer Markus Koch im Konkurrenzkampf zwar begrüßt, doch er muss die Ersatzleute auch bei Laune halten. Ein Balanceakt.
Kurios, kurios. Auf dem Spielbericht der Partie TSG Öhringen gegen TSV Heimerdingen tauchen die Namen von Tom Kaczmarek und Adis Hamidovic als Ersatztorhüter auf dem Spielbericht auf. Im Testspiel gegen den TSV Rohr fanden sich als Torspieler auf der Bank erneut Kaczmarek sowie Maik Riesch. Im Kasten stand jeweils Routinier Lukas Emmrich.
Vier Goalies stehen in Emmrich (30), Kaczmarek (21), Riesch (28) und Hamidovic (21) im Kader des TSV Heimerdingen, womit er in der Landesliga garantiert ein Alleinstellungsmerkmal einnimmt – vier Mann für eine Position. Darin liegt gehörig Zündstoff, wenn man sich etwa an die WM 2006 erinnert, als Jens Lehmann Torwart-Titan Oliver Kahn vorgezogen worden war.
Markus Koch, ein alter Hase im Trainergeschäft mit reichhaltiger Erfahrung, weiß welche Brisanz in dieser Konstellation steckt. „Diese Situation war so nicht geplant“, sagt der Cheftrainer des TSV, „vor der Saison war nicht klar, ob womöglich der eine oder andere gehen wird und ob Lukas Emmrich wieder fit wird.“ Der Senior ist gesundet, die drei anderen sind beim TSV geblieben. Das ist die Macht des Faktischen, und dass nun ein Quartett um einen freien Platz streitet. Ein Luxusproblem für Koch.
Luxusproblem beim TSV Heimerdingen
Luxus, weil der Coach einen intensiven Konkurrenzkampf vorfindet und er mit vier Torhütern im Training alle möglichen Spielformen üben lassen kann. Ein Problem, weil nur einer zwischen den Pfosten stehen wird, wenn es um Punkte geht und Koch die anderen drei einigermaßen bei der Stange halten muss. Denn der Coach ist kein Freund der Rotation im Kasten, sondern einer, der sich für eine dauerhafte Nummer eins ausspricht.
Offenbar nimmt Lukas Emmrich diese Position ein, der 30-Jährige hat alle drei Saisonspiele bislang absolviert und wird auch an diesem Sonntag (15 Uhr) beim Heimspiel gegen die SG Weinstadt aufs Feld laufen. Doch Koch wehrt sich, Emmrich als seine Nummer eins zu bezeichnen. „Ich habe mich nicht endgültig festgelegt“, betont er, „alle vier haben den berechtigten Anspruch, in der Landesliga im Tor zu stehen. Und man weiß nie, was im Laufe einer Saison passiert.“ Formulieren wir es also folgendermaßen: Lukas Emmrich ist derzeit die De-Facto-Nummer-eins beim TSV Heimerdingen.
„Ich will der Platzhirsch sein“, stellt Lukas Emmrich klar, „mir ist wichtig, regelmäßig zu spielen. So egoistisch darf man im Fußball schon sein.“ Die Situation mit drei Konkurrenten ist selbst für den 30-Jährigen Neuland. Um den Platz im Tor zu erobern, hat Emmrich nach seiner langen Verletzung noch mehr an sich gearbeitet, hat sich zu Extra-Übungen außerhalb des Trainings gezwungen und Überstunden im Fitnessstudio eingelegt – weil er überzeugt ist, dass „wir alle vier die Qualität besitzen, in der Landesliga zu spielen.“ Ihm sei klar gewesen, dass ihm selbst als langjährigem Stammtorhüter unter dem neuen Trainer Markus Koch keine Sonderkonditionen eingeräumt oder Treuepunkte verteilt würden.
Rückblick:
TSG Öhringen gegen TSV Heimerdingen 1:1
Das Schlussresümee.
Ein Heimerdinger Fan sagte beim Schlusspfiff: „Mit diesem einen Punkt können wir gut leben.“
Und ein Offizieller vom Gastgeber meinte, auch er wäre mit diesem Ergebnis zufrieden.
Zum Spiel:
In den Anfangsminuten brachte uns der spielstarke Gastgeber unheimlich viele Probleme ein.
Besonders wenn er links mit seinen pfeilschnellen Außenspielern unterwegs war.
Wir mussten alles in die Waagschale werfen, um die sehr guten Offensivkräfte ( einige Spieler kamen von höherklassigen Vereinen) nicht zu nahe in unseren Strafraum kommen zu lassen. Dennoch kam es zu mehreren gefährlichen Szenen.
Da spielt es uns natürlich voll in die Karten, dass in der 20. Minute das 1:0 für uns fiel.
Die Entstehung: Daniel Geppert schickte unseren Robin Reichardt rechts steil nach vorne, mit hohem Tempo schüttelte er seinen Verteidiger ab und schoss den Ball von halbrechts in den gegnerischen Kasten.
Danach spielte sich viel in der Mitte ab, da beide Hintermannschaften gut standen.
Leider fiel in der 38. Minute dann der Ausgleich.
Freistoß in den Strafraum, unser Spieler stand vom Torschützen zu weit weg – unhaltbar.
Es blieb bis zum Schluss beim Unentschieden, dabei hätten wir mit etwas mehr Glück sogar in Führung gehen können.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Jetzt die Vorschau:
Am kommenden Wochenende ist der nächste Aufsteiger unser Gegner.
TSV Heimerdingen gegen SG Weinstadt
Sonntag, den 14. September
Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.
So liebe Fußballfreunde, wir würden uns sehr freuen wenn Sie zu unserem Sportgelände pilgern würden, um miterleben zu können, wie es beim TSV weitergeht.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung
Der TSV Heimerdingen besteht beim starken Aufsteiger
Der Fußball-Landesligist erkämpft sich bei der TSG Öhringen ein 1:1 und bleibt ungeschlagen. Am Ende hätte der TSV Heimerdingen sogar drei Punkte holen können.
Der Fußball-Landesligist erkämpft sich bei der TSG Öhringen ein 1:1 und bleibt ungeschlagen. Am Ende hätte der TSV Heimerdingen sogar drei Punkte holen können.
Von Jürgen Kemmner.
Der TSV Heimerdingen bleibt auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen und hat sein herausforderndes Auftaktprogramm mit fünf Zählern abgeschlossen. Nach der Punkteteilung gegen den Aufstiegsanwärter FV Löchgau und dem Erfolg gegen den Vorjahresfünften TV Oeffingen trotzten die Heimerdinger der TSG Öhringen beim 1:1 (1:1) einen verdienten Zähler ab. „Es war ein schwieriges Spiel, daher sind wir mit dem Punkt hochzufrieden“, lobte TSV-Trainer Markus Koch das Team.
Dem Coach war in erster Linie daran gelegen, die bärenstarke Offensive des Aufsteigers mit Regional- und Oberliga-erfahrenen Akteuren vom eigenen Tor fern zu halten. Die letzten Bälle wurden regelmäßig geblockt, die Flanken aus dem Halbfeld eine sichere Beute von Schlussmann Lukas Emmrich. Da aber auch die Gastgeber defensiv gut standen, entwickelte sich eine Begegnung, die sich vorwiegend im Mittelfeld abspielte, und die von beiden Abwehrreihen dominiert wurde.
Es war durchaus überraschend, dass die Grün-Weißen mit ihrer ersten Chance gleich zur Führung kamen: Innenverteidiger Daniel Geppert setzte Robin Reichardt mit einem perfekt getimten langen Flachpass in Szene, der Außenbahnspieler nutzte den Bewegungsvorsprung vor seinem Gegenspieler und schloss frei vor TSG-Keeper Len Brutzer zum 1:0 ab. „Nach dem Gegentreffer waren die Öhringer sichtlich angefressen“, konstatierte Coach Koch.
Der Aufsteiger versuchte in der Folge, über Emotionalität ins Spiel zurückzukommen. Für den Ausgleich in der 38. Minute musste jedoch ein Standard herhalten: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld war die Heimerdinger Defensive nicht nah genug an Lorik Makolli dran, der per Kopf aus zehn Metern zum 1:1-Pausenstand traf. „Er ist mir bei der Spielvorbereitung nicht unbedingt als Kopfball-Experte aufgefallen“, meinte der Heimerdinger Coach.
Da Daniel Geppert in der zweiten Hälfte aus Vorsichtsgründen auf der Bank blieb, zog Koch Sebastian Bortel aus dem defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung zurück – ein Stück weit ging Kochs Plan auf, die Öhringer in der zweiten Hälfte defensiv intensiver zu beschäftigen. „In den bisherigen Spielen hat bei ihnen in der zweiten Hälfte oft die Kraft nachgelassen“, hatte der Coach erkannt. Prompt waren es die Grün-Weißen, die in Halbzeit zwei dreimal die Chance auf einen zweiten Treffer hatten.
Der TSV Heimerdingen hat Chancen zum 2:1
Doch Robin Reichardts Schuss von der Strafraumgrenze nach einer zu kurz abgewehrten Ecke wurde in letzter Sekunde abgeblockt (56.). Haris Gudzevic zielte aus ähnlicher Position mit nur einem Verteidiger vor sich knapp am Pfosten vorbei (68.). Und als der aufgerückte Linksverteidiger Salvatore Pellegrino in der 78. Minute nach einer Flanke aus dem Halbfeld den Ball sieben Meter vor dem Tor mit der Fußspitze erwischte, ging das Spielgerät knapp über die Latte.
Die Gastgeber hatten nur noch eine gefährliche Szene, als der Ball nach einem Freistoß der TSG im Heimerdinger Tor landete. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer zum Ärger von TSG-Verantwortlichen und -Fans nicht an, da er zuvor ein Foul an einem TSV-Verteidiger gesehen und abgepfiffen hatte. So blieb es beim schwer erkämpften, aber hochverdienten 1:1. „Wenn Gabriel Fota, der wahrlich schon einige Schlachten geschlagen hat, hinterher sagt, er habe gut zu tun gehabt, will das wohl was heißen“, merkte Koch zum Schluss an. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Geppert (46. Tepegoez), Baumeister, Fota, Schlick, Baroudi, Bortel, Reichardt, Gudzevic, Geist (46. Buxmann).
Vorschau der Leonberger Kreiszeitung
Beim TSV reist Respekt mit
Von Henning Maak
Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen trifft bei der TSG Öhringen auf einen Gegner, der mit vielen Routiniers gespickt ist, die schon höherklassig gekickt haben.
Es ist ein knackiges Auftaktprogramm, das Absteiger TSV Heimerdingen zu bestreiten hat. Nach den Partien gegen den Aufstiegsmitfavoriten FV Löchgau (2:2) und dem 2:0 über den TV Oeffingen, der im Verbandspokal den SV Leonberg/Eltingen und die SKV Rutesheim eliminiert hatte, treten die Grün-Weißen an diesem Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Öhringen an. „Eine schwierigere Aufgabe gibt es derzeit kaum“, stellt sich TSV-Trainer Markus Koch auf eine große Herausforderung beim Zweiten ein.
Das Team aus dem Hohenlohekreis ist alles andere als ein normaler Aufsteiger. Denn bei der TSG Öhringen stehen Akteure mit viel Erfahrung im Kader. Insbesondere in der Offensive verfügt das Team über viel Routine. Der 34-jährige Volkan Demir, lange Zeit Torjäger bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall, bringt Oberligaerfahrung vom FSV Hollenbach und den Sportfreunden Neckarsulm mit. Sebahattin Öztürk hat beim SV Waldhof Mannheim Regionalliga gespielt, Oberliga beim SGV Freiberg und in Neckarsulm.
Dritter Routinier im Team ist Mert Sipahi, einst bei Schwäbisch Hall und Ilshofen in der Verbandsliga am Ball. Seine Fähigkeiten bringt er zudem in der Futsal-Bundesliga (TSV Weilimdorf, Fortuna Düsseldorf) ein. „Das sind Namen, die ich als Trainer schon vor zwölf Jahren gekannt habe. Und sie geben im Team immer noch den Ton an“, sagt Koch, der mit den vier Punkten des TSV aus den ersten zwei Spielen vollauf zufrieden ist.
Der Coach kann immerhin fast auf den kompletten Kader zurückgreifen, sämtliche Akteure haben ihre Urlaube beendet. Fehlen wird nur der Langzeitverletzte Martin Kuchtanin. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Furkan Yildiz, der nach einer Erkrankung noch nicht ganz fit ist.
Rückblick:
Wir haben es geschafft!
Der erste Sieg in einem Pflichtspiel unserer Ersten im Jahre 2025.
TSV Heimerdingen gegen TV Oeffingen 2:0
Gleich das Schlussresümee:
Ein verdienter Sieg in einem hitzigen und spannenden Spiel.
Trotz einigen seltsamen Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes , war unser Sieg nicht gefährdet.
Zum Spiel:
Es hatten beide Mannschaften schon in den Anfangsminuten einige Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Besonders bei einer Großchance des Gastes, die kläglich vergeben wurde, hätten sie das erste Tor schießen müssen.
Es waren genau 10 Minuten gespielt, Shakur Traore, einem Neuzuggang war es vorbehalten, den Führungstreffer zu erzielen.
Die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelbereich ab, aber es gab auch auf beiden Seiten gute Gelegenheiten, einen Treffer zu erzielen.
Auf unserer Seite zeichnete sich besonders unser Torhüter Lukas Emmrich aus, der das zu Null in den Händen hielt und eine tadellose Partie spielte.
Dann kam die 82. Minute die Entscheidung nahte, Savatore Pellegrino war wieder entscheidend beteiligt, er tankte auf der linken Seite durch, gab ab zu Rudolf Buxmann, der weiter zu Dennis de Sousa Lourenco einem weiteren Neuzugang, und er vollendete den Angriff zum 2:0 Endstand.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Hier noch die beiden Torschützen:
Shakur Traore, links und
Dennis de Sousa Lourenco, rechts
Bericht der Leonberger Kreizeitung:
TSV Heimerdingen gewinnt hochspannendes Duell
Der Fußball-Landesligist schlägt den TV Oeffingen 2:0. Im Mittelpunkt der Partie stehen zwei Neue, ein starker Rückhalt und die Unparteiischen.
Von Flemming Nave
Für den anvisierten ersten Saisonsieg vertraute Markus Koch größtenteils auf dieselben Spieler wie in der Vorwoche. Die einzige Ausnahme stellte Salvatore Pellegrino dar, er rückte für den abwesenden Furkan Jildiz in die Startelf und übernahm die Kapitänsbinde von Lukas Emmrich. Das bedeutete, dass der ebenfalls aus dem Urlaub zurückgekehrte Sebastian Bortel zu Beginn auf der Bank platznehmen musste.
Pellegrino war prompt entscheidend am ersten Treffer beteiligt, holte in Minute 10 auf der linken Seite den Freistoß heraus, den Haris Gudzevic in den Strafraum trat, wo Gabriel Fota querlegte und Shakur Traore im zweiten Versuch den Ball über die Linie drückte. In der Anfangsviertelstunde, die von starkem Regen begleitet wurde, war Kochs Mannschaft dem bis dato sieglosen TV Oeffingen spielerisch überlegen, wenngleich sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.
Aber der Vorjahresfünfte gab sich nicht auf, kurz nach der Pause traf ein Oeffinger Abschluss die Querlatte. Durch die erstarkenden Offensivbemühungen der Gegner boten sich für Heimerdingen immer mehr Räume für schnelle Konter, die vor allem durch Robin Reichardt genutzt wurden. Allein der letzte Schritt fehlte oft, immer wieder ließen die TSV-Spieler hochkarätige Möglichkeiten liegen und konnten sich im Gegenzug bei Torwart Emmrich bedanken, der die wenigen wirklich gefährlichen Chancen des TV Oeffingen allesamt vereitelte.
Die Partie wird immer hitziger
Die Gemüter wurden im Angesicht des knappen Spielstandes immer hitziger, vor allem Linienrichter Constantin Knödler wurde von den Rängen lautstark für einige Abseitsentscheidungen kritisiert. In Minute 65 verwies Schiedsrichter David Schmid Oeffingens Co-Trainer nach einer verbalen Entgleisung des Platzes, gab im Nachgang an, laut Regelwerk keinen Spielraum gehabt zu haben. Auch auf dem Platz hatte der Unparteiische alle Hände voll zu tun, vergab im Spiel acht gelbe Karten.
Den Deckel auf die hochspannende Begegnung setzte ebenfalls ein Neuzugang, wieder war Kapitän Pellegrino entscheidend beteiligt. In der 82. Minute zog dieser einen Sprint über die linke Seite an, über den eingewechselten Rudolf Buxmann gelangte der Ball zu Dennis de Sousa Lourenco. Der Neuzugang vom TSV Weilimdorf vollendete mit links ins lange Eck und sorgte mit dem 2:0 für den Endstand in der Partie.
Heimerdingen hätte durchaus deutlicher gewinnen können, besonders Marius Riedmiller sorgte mit einem verstolperten Konter für amüsierten Gesprächsstoff unter den Zuschauern. Ein besonderes Kuriosum gab es nach Spielende. Nachdem Oeffingens Leonis Memaj in der dritten Minute der Nachspielzeit für eine Unsportlichkeit die gelbe Karte gesehen hatte, sah er unmittelbar nach Schlusspfiff keine zwei Minuten später für eine versuchte Tätlichkeit gegen den Unparteiischen die rote Karte.
Koch: „Es geht in die richtige Richtung“
„Nach der dritten Niederlage ist es für uns schwer, unsere Emotionen zu kontrollieren“, verteidigte sich Oeffingens Spielertrainer Ymerai nach dem Spiel, das für Markus Koch den ersten Pflichtspielsieg als Trainer Heimerdingens bedeutete. Besonders positiv äußerte sich der Trainer über seine Neuzugänge, die man ganz bewusst ausgewählt habe und die zeigen, dass sie sich gut ins Team einfügen. Obwohl Sebastian Bortel ohne Einsatz blieb, lobte Koch die Wichtigkeit seiner Anwesenheit und bestätigte dessen Status als erster Kapitän. Leidenschaft und Kampfgeist hatten gestimmt, meinte Koch, er bemängelte jedoch den inkonsequenten Umgang mit den eigenen Torchancen.
Nach drei Pflichtspielen ist Koch mit der Entwicklung des Teams zufrieden. „Von meinem Verständnis her geht es in die richtige Richtung, die Trainingsqualität verbessert sich. Spielerisch ist immer Luft nach oben, wir wollen ein Stück weit dominanter spielen“, äußerte der Coach, verwies jedoch auch auf das schwierige Auftaktprogramm. Dieses geht kommenden Samstag weiter, Heimerdingen gastiert um 15.30 Uhr beim Aufsteiger und aktuellen Zweiten. Die jüngsten Entwicklungen beim TSV dürften allerdings optimistisch stimmen.
TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Geppert, Pellegrino (C) – Reichardt (86. Wanes), Baroudi (90+4. Tepegoez), de Sousa Lourenco, Traore (57. Schlick) – Gudzevic (76. Buxmann), Geist (70. Riedmiller).
Rückblick:
TSV Heimerdingen gegen FV Löchgau 2:2
Das Schlussresümee:
Der Punktgewinn war für uns wie ein Sieg.
Nach einem 0:2 gegen einen Meisterschaftsfavoriten so wieder zurückzukommen, war einfach Klasse.
Zum Spiel:
Wir begannen vorsichtig, um nicht gegen den Gegner schon in den Anfangsminuten zurückzuliegen.
Dadurch hatte der Gast in den ersten 20-25 Minuten mehr Spielanteile und uns mehr im Griff.
Danach kamen wir besser in das Spiel, es fehlten aber die Höhepunkte.
In der 37. und 57. Minute lagen wir durch unglückliche Tore mit 0:2 hinten.
5 Minuten später, unser Haris Gudzevic war am richtigen Ort zur Stelle, und der Ball landete aus kurzer Torentfernung im Tor.
Jetzt gaben unsere Jungs Gas , übernahmen das Spiel geschehen und drückten den Gegner in die eigene Hälfte.
Die Spielzeit verging jedoch ohne Tortreffer von uns und die zahlreichen Zuschauer waren schon der Meinung, es gibt eine Auftaktniederlage. Aber keiner ging vorher schon vom Sportgelände, wir hofften alle, es tut sich noch was.
Nachspielzeit, 94.Minute, man glaubt es nicht!
Ecke von Haris Gudzevic, Leon Baumeister kam angeflogen und drückte den Ball hinter die Torlinie des Gastes.
Sie können es nicht glauben was dann los war, Leon verschwand unter einer Traube seiner Mitspieler einschl. Ersatzbank!
Schlussresümee 2:
Mit dieser Einstellung der spielenden Jungs und Rückkehr der noch fehlenden Spieler vom Urlaub, werden wir in dieser Liga hoffentlich im vorderen Feld ein Wörtchen mitreden.
In der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Last-Minute-Tor lässt TSV Heimerdingen
jubeln.
In ihrem ersten Saisonspiel in der Fußball-Landesliga macht die Mannschaft von
Trainer Markus Koch gegen den FV Löchgau einen 0:2-Rückstand wett.
Von Flemming Nave
Um 21.25 Uhr brechen an der Weissacher Straße alle Dämme. Es läuft die vierte Minute der
fünfminütigen Nachspielzeit, Haris Gudzevic schlägt einen Eckball von rechts. Nach
kurzem Gerangel im Sechzehner segelt der Ball in Richtung kurzer Pfosten. Dort kommt
Innenverteidiger Leon Baumeister angerauscht und drückt den Ball mit Wucht und Willen
über die Torlinie. Das 2:2 gegen den FV Löchgau, der TSV Heimerdingen feiert, Torschütze
Baumeister verschwindet unter einer Jubeltraube.
Eine letzte Angriffswelle Löchgaus später ist das Spiel vorbei, Heimerdingen holt zum
Auftakt in die Landesliga-Saison einen Punkt gegen den Aufstiegsaspiranten.
Dabei sah es zunächst nicht gut aus für die Hausherren. In der 37. Minute hatte Benjamin
Hamann die Gäste mit einem unkonventionellen Abschluss von der Strafraumgrenze in
Führung gebracht. Kurz darauf zog sich der Torschütze im Zweikampf mit Shakur Traore,
einem von fünf Neuzugängen in Heimerdingens Startelf, eine blutige Kopfverletzung zu.
Traore wurde verwarnt, Hamann ausgewechselt. Nach einer intensiven
Anfangsviertelstunde war das Spiel in Hälfte eins zunehmend abgeflacht, die ganz großen
Torchancen blieben Mangelware. In Minute 57 reklamierte die Heimerdinger Elf auf
Foulspiel und lief dabei in einen Konter – ausgerechnet Ivanilson Guerra Matias, der im
Sommer aus Heimerdingen nach Löchgau gewechselt war, erzielte mit einem Lupfer aus
großer Distanz das 2:0.
Urlauber kehrt während des Spiels zurück
Die Antwort des TSV ließ nur fünf Minuten auf sich warten. Haris Gudzevic stocherte eine
Hereingabe von der rechten Seite aus wenigen Metern ins Tor. Einen besonderen Wechsel
nahm Trainer Koch kurz vor Ende vor, brachte mit Stefan Schlick einen Urlaubsrückkehrer,
der erst Mitte der ersten Hälfte auf dem Sportplatz eingetroen war. Allein durch seine
Präsenz, meinte Koch, habe Schlick bereits einen Einfluss auf das Spiel gehabt, das am
Ende noch ein versöhnliches Ende für seine Mannschaft fand.
Torschütze Leon Baumeister, der unmittelbar vor seinem Tor die gelbe Karte für ein
Foulspiel gesehen hatte, wurde nach der Partie von der Mannschaft vor die Zuschauer
geschickt und mit reichlich Applaus bedacht. „Das hat sich einfach mega angefühlt. Ich
habe mich endlich mal belohnt“, sagt der 25-Jährige, der damit in seinem dritten Jahr
beim TSV sein erstes Tor für die erste Mannschaft erzielte. „Das war nur purer Wille, 120
Prozent“, beschrieb der 1,92-Meter-Hüne seine Premiere. „Kopf ausgeschaltet, den Ball
gesehen, nichts gedacht und einfach drauf.“ Am Ende stand für den Helden des Abends ein
Ergebnis, das sich sein Team „vom kämpferischen und von der Leistung auf jeden Fall
verdient“ hatte.
„Fühlt sich ein bisschen wie ein Sieg an“
Auch sein Trainer wirkte mit dem Ergebnis zufrieden. „Am Ende“, sagte Markus Koch
schmunzelnd, „fühlt sich das schon ein bisschen wie ein Sieg an“. Ein Gefühl, das die
Mannschaft auch in künftigen Spielen motivieren kann, Koch sprach entsprechend von
einem „Schlüsselerlebnis“. Er unterstrich: „Jetzt haben wir gesehen: wir können, wir
wollen, wir haben die Bereitschaft. Das ist wichtig.“
Weniger wichtig war es offenbar, dass Koch des Gegner in der Vorwoche mitverfolgt hatte:
„Vielleicht war das ein bisschen negativ, dass ich letzte Woche das Löchgauer Spiel
gesehen habe, davon beeindruckt war und deshalb die Handbremse in der ersten Halbzeit
ein bisschen zu stark angezogen habe.“ Letztendlich ist es gut ausgegangen für
Heimerdingen, auch dank Leon Baumeister.
TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Baumeister, Geppert, Jildiz – Reichardt, de Sousa
Lorenzo, Baroudi (86. Schlick), Traore (60. Wanes) – Geist (75. Riedmiller), Gudzevic.
Vorschau:
Ab jetzt beginnt die neue Fußballsaison!
Nachdem am letzten Wochenende auf Bitten von Neckarsulm das Auftaktspiel verschoben wurde,
können auch wir nun loslegen.
Der große Meisterschaftsfavorit, FV Löchgau ist zu Gast.
Löchgau gewann das Auftaktspiel am letzten Wochenende gegen SSV Schwäbisch Hall, mit 5:0
TSV Heimerdingen gegen FV Löchgau
Wann:
Am Freitag, den 22. August.
Spielbeginn auf unserem Sportgelände ist um 19.30 Uhr.
So liebe Fan`s und Freunde des TSV Heimerdingen, wir freuen uns auf euch!
Neugierig ?
Wie wird sich unsere Mannschaft mit neuem Trainerteam und den zahlreichen Neuzugängen gegen den favorisierten Gast präsentieren? Dann besuchen Sie uns auf dem Sportplatz..
Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung:
Zum Auftakt bestreitet der TSV Heimerdingen gleich ein Topspiel
Die in der Vorwoche spielfreien Heimerdinger empfangen am Freitagabend im Duell mit dem FV Löchgau einen Mitfavoriten um den Aufstieg.
Von Flemming Nave
Während der FC Bayern die neue Bundesliga-Saison an diesem Freitagabend um 20.30 Uhr mit einem Topspiel gegen RB Leipzig eröffnet, steigt bereits eine Stunde früher ein Topspiel der Fußball-Landesliga. Der Vorjahreszweite FV Löchgau gastiert beim letztjährigen Verbandsligisten TSV Heimerdingen.
Für die Heimerdinger ist die Begegnung der Auftakt zur neuen Spielzeit, während Löchgau seinen Auftakt in der Vorwoche mit einem stattlichen 5:0 beim SSV Schwäbisch Hall bestritt. Damit setzt der FV eine beeindruckende Serie fort: Seit dem 29. November ist Löchgau in mittlerweile 15 Ligaspielen unbesiegt und scheiterte in der Relegation erst in der zweiten Runde gegen Waldhausen am Aufstieg in die Verbandsliga.
Gegensätzlicher Trend
Aus eben jener kehrt nach einem Jahr Abstinenz der Landesliga-Meister von 2024 zurück, mit ganz anderen Vorzeichen. Einen Tag nach Löchgaus letzter Niederlage gewann der TSV Heimerdingen gegen Hofherrnweiler – seitdem ist die Mannschaft ohne Sieg, 16 Pflichtspiele in Folge. Gegen Löchgau soll endlich alles besser werden. Ausgerechnet gegen Löchgau. Seit Beginn der Datenerfassung 2004 trafen Heimerdingen und der FVL in 22 Liga-Duellen aufeinander, 12 Mal musste sich der TSV geschlagen geben. Der letzte Sieg für Heimerdingen in diesem Duell liegt drei Jahre zurück. Immerhin, damals gelang der Triumph auf heimischem Rasen, was neben der zufriedenstellenden Vorbereitung Mut für das Spiel an der Weissacher Straße machen kann.
Markus Koch, der vor seinem Liga-Debüt als TSV-Coach steht, beobachtete den Gegner am vergangenen Wochenende und sah einen starken Auftritt. Trotzdem will der neue Mann an der Seitenlinie noch keine Rollenverteilung festlegen. „Grundsätzlich ist es schwierig, in der Frühphase der Saison überhaupt eine Favoritenrolle zuzuschreiben“, äußerte Koch im Vorgespräch, „aber wir haben als letztjähriger Verbandsligist natürlich den Anspruch, in einem Heimspiel zu gewinnen, dementsprechend gehen wir das Spiel auch an“. Die Ambitionen für die Saison sind klar, beide Mannschaften wollen um die ersten Plätze mitspielen. Den größeren Aufstiegsdruck sieht Koch jedoch klar beim Gegner. „Löchgau will hoch, das ist klar. Wir haben intern das Ziel formuliert, unter die ersten Fünf zu kommen. Wir müssen uns finden, haben einen großen Umbruch und können nicht direkt den Wiederaufstieg anvisieren“, gibt sich der Trainer gelassen.
Wichtige Stützen fehlen
Fehlen werden dem neuen Mann an der Linie einige „wichtige Stützen“, wie er die ausfallenden Sebastian Bortel und Salvatore Pellegrino nennt. Erst kurzfristig werden mit Stefan Schlick und Gabriel Fota weitere Leistungsträger zum Team stoßen. „Ob es da überhaupt zum Anpfiff reicht, muss man sehen. Der eine steigt hoffentlich rechtzeitig aus dem Auto aus, der andere aus dem Flieger“, sagt Koch über die wiederkehrenden Urlauber. Für den starken Gegner will Koch, der normalerweise lieber auf die eigene als auf die gegnerische Mannschaft schaut, „vielleicht an der ein oder anderen Stellschraube nachbessern“. Er betont dabei die Wichtigkeit des mannschaftlichen Kollektivs. Die gegenläufige Form beider Mannschaften stört ihn dabei nicht. „Das letzte Jahr“, meint Koch „ist nach der Vorbereitung Schnee von gestern, das spielt für uns keine Rolle mehr“. Der Blick geht klar nach vorn. „Das ist unser erstes Spiel, ein Heimspiel, ein Highlight. Natürlich wollen wir gewinnen“, lautet die klare Anspruchshaltung Kochs.
Während man in München auf die Bundesliga hin fiebert, wartet in Heimerdingen möglicherweise ein weiteres Top-Spiel.
Rückblick:
Unser letztes Vorbereitungsspiel,
TSV Heimerdingen gegen TSV Rohr 4:0
Dazu ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Die Fußballer des TSV Heimerdingen schlugen den A-Kreisligisten TSV Rohr mit 4:0 und feierten eine gelungene Generalprobe für den Auftakt in der Landesliga. Stürmer Haris Gudzevic eröffnete den Torreigen in Minute 25, nur zwei Minuten später legte Marc Geist das 2:0 nach und schnürte gar einen Doppelpack (37.). Rudolf Buxmann setzte in der 67. Minute den Schlusspunkt. Beim Doppelpack von Geist fielen die langen Bälle in der Torentstehung auf, die Trainer Markus Koch als „durchaus gewollt“ bezeichnete. „Wenn uns die Möglichkeit dazu angeboten wird“, erklärte Koch, „wollen wir diese auch erkennen und annehmen.“
Die Vorpremiere zu Kochs erstem Ligaspiel als Heimerdinger Trainer ist gelungen.
Die bisherigen Vorbereitungsspiele:
VfL Sindelfingen gegen TSV Heimerdingen 1:2
SGM TSV Nussdorf/FV Rosswag gegen TSV Heimerdingen 2:4
TSV Heimerdingen gegen SV Germania Bietigheim 1:2
FSV 08 Bietigheim-Bissingen gegen TSV Heimerdingen 8:0
Beim wfv Pokal in der ersten Runde nach einem sehr guten Spiel,
gegen den Oberlegisten FSV Hollenbach ausgeschieden:
TSV Heimerdingen gegen FSV Hollenbach 1:2
Rückblick:
Schade!
Es hat leider nicht gereicht.
TSV Heimerdingen gegen FSV Hollenbach 1:2
Ein paar Minuten haben uns gefehlt und wir wären in die Verlängerung gegangen.
Fazit:
In der ersten Halbzeit war der Gast etwas stärker und ging in der 20.Minute in Führung.
Wir hatten auch unsere Chancen, leider konnten wir sie nicht verwerten.
In der zweiten Halbzeit wurden wir mutiger und waren nach Meinung vieler Zuschauer die bessere Mannschaft.
Zum Spiel:
Der Platz wurde teilweise durch den Starkregen schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Es war trotzdem ein großer Kampf gegen die ausgebuffte Oberligamannschaft.
Wir standen hinten sehr gut , machten die Räume eng und ließen den Gegner nicht zur Entfaltung kommen.
Auch setzten wir immer wieder Nadelstiche in die Gästeabwehr und warteten auf Fehler ihrer Hintermannschaft.
Kurz vor der Halbzeitpause belohnten wir uns, denn Martin Kuchtanin erzielte den viel umjubelten Ausgleich.
Wir kamen sehr motiviert aus der Halbzeitpause und hatten die Gäste fast voll im Griff.
Unser Führungstor – und damit die kleine Sensation- lag in der Luft, leider kam in der 92.Minute durch einen Konter der Gäste das 1:2.
Eines noch zum Schluss:
Wir sind erst eineinhalb Wochen im Training, während Hollenbach schon seit über 5 Wochen trainiert.
Bei der Oberliga geht die Punkterunde schon am kommenden Wochenende los.
Gratulation für die gute Leistung an die Mannschaft und die positive Eigenwerbung daraus.
Noch zwei Sätze zum Schluss aus der Leonberger Zeitung:
Es ist extrem ärgerlich, dass wir für den Aufwand nicht belohnt wurden“, sagte der umtriebige Robin Reichardt, der nach dem späten Gegentreffer lange enttäuscht am Boden lag. Den Aufwand lobte Markus Koch im Anschluss. „Wir haben eine sehr leidenschaftliche Leistung auf dem Platz gebracht“, betonte der neue Coach.
Wie immer in der Leonberger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung konnten Sie am vergangenen Montag den ausführlichen Spielbericht lesen. Auf unserer Homepage ist dieser Bericht ebenfalls nachzulesen.
Bericht der Leonberger Kreiszeitung:
Später K. o. für den TSV Heimerdingen
Von Flemming Nave
Der TSV Heimerdingen unterliegt dem Oberligisten FSV Hollenbach in der ersten Runde des Verbandspokals mit 1:2 – der Traum vom Weiterkommen platzt in der Nachspielzeit.
Neue Spieler, neuer Trainer, neue Herausforderungen beim TSV Heimerdingen. Eine große Aufgabe erwartete die Mannschaft in der ersten Runde des WFV-Pokals. Gegen Oberligist FSV Hollenbach war das Team „krasser Außenseiter“, wie der stellvertretende Abteilungsleiter Timo Reichardt betonte.
Trotzdem klang ein vorsichtiger Optimismus durch. „Ein von zehn oder 20-mal können wir es gewinnen, warum nicht heute?“, meinte Reichardt. Im Duell mit dem Oberligisten forderte der neue Trainer Markus Koch: „Wir dürfen uns nicht beeindrucken lassen und uns darauf einstellen, auch tiefer zu stehen und Situationen auszuhalten“.
Im derzeit durch Verletzte und Urlauber dezimierten Kader, den der sportliche Leiter Daniel Riffert trotz allem „eigentlich auf jeder Position wirklich gut besetzt“, sieht, unterstrichen sowohl Koch als auch Reichardt die Wichtigkeit der erfahrenen Gabriel Fota und Martin Kuchtanin, der nach einer Verletzung im Testspiel gegen Bietigheim noch rechtzeitig fit geworden war.
In Minute acht setzte strömender Regen ein – die Kulisse war wie gemalt für einen Pokalkrimi und Heimerdingen machte deutlich, dass der TSV dazu bereit war. Der erwartet spielbestimmende FSV Hollenbach fand in Halbzeit eins nur wenig Lücken in der kompakten Defensive, die Mannschaft setzte die Marschroute des Trainers diszipliniert um. Eine Weile hatte das 0:0 Bestand, bis Hollenbachs Kapitän Sebastian Schiek den Favoriten nach einem Eckball von Luke Knapp per Kopf in Führung brachte (20.).
Die Gastgeber antworteten nur drei Minuten später nach einem Eckball mit dem vermeintlichen 1:1, der Treffer wurde aber wegen Foulspiels nicht gegeben. Hollenbach blieb dominant, TSV-Torwart Lukas Emmrich entschärfte einen abgefälschten Schuss von Engelmann mit einem Reflex. Dann belegte Martin Kuchtanin, warum die Verantwortlichen ihn als wichtig ansehen. Der Verteidiger fasste sich aus der Distanz ein Herz und versenkte den Ball flach im Tor (44.).
Der Ausgleich beflügelte den Underdog, die Weiß-Grünen kamen präsenter aus der Kabine. In der 48. Minute erklangen laute Beschwerden, als Schiedsrichter Jochen Frey ein vermeintliches Handspiel von Hollenbachs Joan Faßbinder im Strafraum ungeahndet ließ. Es war nicht die letzte Chance für den TSV; die größte folgte in Minute 60, als Neuzugang Shakur Traore aus zentraler Position im Strafraum an Torwart Nico Purtscher scheiterte.
Als sich alle Zuschauer schon auf die Verlängerung eingestellt hatten, kam der späte Schock. Hollenbach konterte, Knapp setzte sich zentral gegen Daniel Geppert durch und traf in der Nachspielzeit mitten ins Heimerdinger Kämpferherz – die entkräfteten TSV-Spieler sackten in sich zusammen. Das letzte Aufbäumen der Hausherren brachte nur noch einen Platzverweis des eingewechselten Rudolf Buxmann wegen Meckerns ein.
„Es ist extrem ärgerlich, dass wir für den Aufwand nicht belohnt wurden“, sagte der umtriebige Robin Reichardt, der nach dem späten Gegentreffer lange enttäuscht am Boden lag. Den Aufwand lobte Markus Koch im Anschluss. „Wir haben eine sehr leidenschaftliche Leistung auf dem Platz gebracht“, betonte der neue Coach, „aber wer spricht da im Pokal schon drüber?“ Die Enttäuschung nach dem Aus war dem TSV-Tross anzumerken. Ob sich der Außenseiter in der Endphase hätte besinnen sollen, die Verlängerung zu erzwingen? „Das muss man, wir haben es versucht“, gab der Trainer zu.
Nun gilt es, den Blick nach vorn zu richten. An diesem Montag (20.15 Uhr) bestreitet der TSV Heimerdingen das Endspiel beim Eugen-Essig-Turnier in Flacht gegen den TSV Merklingen. Markus Koch wird nicht dabei sein, er befindet sich zur Fortbildung beim Internationalen Trainer-Kongress in Leipzig. Dennoch ist für ihn wie auch für Robin Reichardt klar: Diesmal sollen sich die Heimerdinger für den Einsatz belohnen und das Turnier gewinnen. TSV Heimerdingen: Emmrich – Fota, Traore, Geppert, Gudzevic, Reichardt, Pellegrino, Schlick, Geist (47. Buxmann), Kuchtanin, de Souza Lourenco
Wir sind wieder in der Landesliga Staffel 1

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