Neues Mannschaftsbild folgt in Kürze.

 

(Im Moment kein besseres Bild wegen Corona) 

 

 Achtung!

 Neueste Meldungen!!!

Bericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäuzeitung)

WFV berät über den Fortgang der Saison

 Der Fußballverband hat mehrere Modelle zur Auswahl. Vereine werden miteinbezogen.

Der württembergischen Fußballverband (WFV) hat im November sämtliche Spiele im Amateurfußball seines Verbandsgebiets bis zum Jahresende abgesetzt. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg schließt nun auch weiterhin einen Trainings- und Spielbetrieb unterhalb der Regionalliga grundsätzlich aus. Vor diesem Hintergrund haben die verbandsinternen Beratungen über den weiteren Fortgang der Meisterschaftsrunden begonnen.

Mehrere Modelle denkbar

Soweit Meisterschaftsrunden nicht vollständig zu Ende geführt werden können, weil entweder öffentlich-rechtliche Verbote entgegenstehen oder die Belastungen für die Vereine unzumutbar wären, sieht die Spielordnung dazu bereits Regelungen vor. Sowohl die Quotienten-Regelung zur Ermittlung von Auf- und Absteigern als auch die Möglichkeit zur Annullierung von Meisterschaftsrunden sind in der Spielordnung vorgesehen.

In Betracht kommt darüber hinaus auch eine Verlängerung des Spieljahres bis 15. Juli 2021. Diese Regelungen wurden insbesondere getroffen, um gegebenenfalls auf eine Situation wie im März dieses Jahres reagieren zu können und im Fall eines Abbruchs die Möglichkeit zu haben, nicht nur Aufsteiger, sondern auch Absteiger auszuweisen.

Ausdrücklich kann aber auch vorausschauend reagiert und auf andere Spielmodi umgestellt werden, wenn absehbar ist, dass komplette Meisterschaftsrunden nicht mehr möglich sind. So können zum Beispiel Auf- und Abstiegsrunden nach einer abgeschlossenen Vorrunde ein geeignetes Modell sein, um zu sportlich faireren Ergebnissen als bei Anwendung der Quotienten-Regel zu kommen.

Vereine werden mit eingebunden

Der Spielausschuss hat sich in seiner Sitzung zu Beginn der Woche mit der aktuellen Situation im Spielbetrieb der Herren beschäftigt. Vor dem Hintergrund der im Rahmen der Bund-Länder-Beratungen getroffenen Entscheidung, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar 2021 zu verlängern, bestehen zwischenzeitlich erhebliche Zweifel, ob in größeren Staffeln ab 17 Vereinen die Meisterschaftsrunden noch unter zumutbaren Bedingungen vollständig zu Ende gespielt werden können. In kleineren Staffeln scheint dies indes weiterhin möglich.

Entsprechend der Vorgaben der Spielordnung, wonach die betroffenen Vereine vor einer Entscheidung angehört werden müssen, sind deshalb nun Videokonferenzen mit den Vereinen der überbezirklichen Spielklassen anberaumt – für Verbandsliga und Landesliga Staffel 1 der Herren ist dieser Termin am Dienstag, 8. Dezember, angesetzt. Unmittelbar darauf erfolgt am 9. Dezember die Abstimmung mit den Bezirken. Erste Ansprechpartner sind hier die Bezirksvorsitzenden und die Bezirksspielleiter, die Einbindung der Vereine erfolgt danach. Die Bezirke schlagen in der Folge einen Spielmodus für ihre Staffeln vor. Die Entscheidung darüber bleibt dem Beirat vorbehalten.

(red). Für den Spielbetrieb der Frauen sowie der Jugend wird der Spielausschuss zeitnah ebenfalls Vorschläge erarbeiten und auch Vereine und Bezirke in den Prozess einbeziehen.

 

Das neueste wegen Corana:

Bericht von der Stuttgarter Zeitung am 26.11.

Kein Amateursport bis Weihnachten

Die Profi-Ligen dürfen in diesem Jahr somit nicht mehr auf die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien und Hallen hoffen, ihren Spielbetrieb mit Geisterspielen aber zumindest fortsetzen. Der Amateur- und Breitensport bleibt weiter mit wenigen Ausnahmen untersagt.

(dpa). Für Millionen Sportler bedeutet dies einen weitgehenden Stillstand bis ins nächste Jahr hinein. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht deshalb „die Gefahr von massiven und teilweise irreparablen Schäden an unserem Sportsystem“. DOSB-Chef Alfons Hörmann hatte deshalb zuletzt verstärkt für flexiblere Lösungen je nach Region und Sportart geworben – vergebens, obwohl der steile Anstieg der Corona-Fallzahlen in Deutschland vorerst gestoppt wurde.

Keine Verbandsspiele mehr im Jahr 2020

Nachdem gestern im Rahmen der Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vereinbart wurde, die seit 02.11.2020 geltenden Corona-Beschränkungen im Wesentlichen bis zu den Weihnachtsfeiertagen aufrechtzuerhalten und es damit insbesondere keine Lockerungen für den Amateursport geben wird, müssen sämtliche bis zum Jahresende 2020 terminierten Spiele im Verbandsgebiet des wfv abgesetzt werden, und zwar ab einschließlich der Oberliga Baden-Württemberg abwärts.

Mit Blick auf die beachtlichen Staffelgrößen in einigen Ligen war es erforderlich, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen, um sich die Möglichkeit offen zu halten, im Idealfall in diesem Jahr noch einige Spiele auszutragen. Denn unverändert hat oberste Priorität, den Vorgaben der Spielordnung Rechnung zu tragen, das heißt, soweit rechtlich möglich und zumutbar vollständige Meisterschaftsrunden mit Hin- und Rückspielen zu absolvieren. In Staffeln mit entsprechenden Mannschaftszahlen kommen deshalb auch Spiele bereits im Januar in Betracht, sollten Lockerungen beschlossen werden, die dies rechtlich ermöglichen. Die dahingehenden Überlegungen waren auch Gegenstand der Beratungen mit sämtlichen Bezirksvorsitzenden am 18.11.2020, in der die Bedeutung eines abgestimmten, zeitlich einheitlichen Vorgehens betont und verabredet wurde. Es hätte zudem auch keine ersichtlichen Vorteile für Vereine und Aktive gehabt, vorzeitig auf ungesicherter Grundlage vollendete Tatsachen zu schaffen.

Nachdem derzeit unsicher ist, wann und unter welchen Voraussetzungen der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird es nun erforderlich sein, sehr zeitnah Perspektiven für das restliche Spieljahr zu entwickeln. „Die Aufgabe der Fußballverbände ist es, einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Im engen Austausch mit unseren ehrenamtlichen Bezirksspiel- und Staffelleitern haben wir in den vergangenen Wochen hier alle Möglichkeiten diskutiert und abgewogen. Aus diesem Grund war es notwendig und richtig, die Entscheidungen der Politik abzuwarten. Nun haben wir Klarheit und werden einen sinnvollen Weg finden, um die Spielzeit 2020/21 sportlich gerecht werten zu können“, sagt Harald Müller, Vorsitzender des wfv-Verbands-Spielausschusses und der Oberliga-Spielkommission.

Soweit Meisterschaftsrunden nicht vollständig zu Ende geführt werden können, sieht die Spielordnung dazu bereits Regelungen vor. Sowohl die Quotienten-Regelung zur Ermittlung von Auf- und Absteigern als auch die Möglichkeit zur Annullierung von Meisterschaftsrunden sind in der Spielordnung angelegt. In Betracht kommt darüber hinaus auch eine Verlängerung des Spieljahres bis zum 15.07.2021. Ausdrücklich kann auf die aktuelle Situation aber auch durch die Entwicklung anderer Spielmodi reagiert werden. Denkbar sind so zum Beispiel auch Auf- und Abstiegsrunden nach einer abgeschlossenen Vorrunde. Zur Entscheidung hierüber hat der außerordentliche Verbandstag am 20.06.2020 den Beirat ermächtigt. So ist einerseits die Einbindung der Bezirke gewährleistet, und andererseits wird ein einheitliches Vorgehen garantiert, was für einen reibungslosen Auf- und Abstieg erforderlich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Thumm

Hauptgeschäftsführer

Württembergischer Fußballverband e.V.

Goethestraße 9 | 70174 Stuttgart

www.wuerttfv.de

Das neueste von der Ersten Mannschaft:

Wir haben ein neues Trainerteam!

Daniel Riffert wird unser neuer Cheftrainer!

Sein Bruder Markus Riffert steht dem Daniel als Co-Trainer beiseite.

 Ein paar Eckdaten vom Markus Riffert:

Markus bringt auch fußballerische Kenntnisse mit. Ausgebildet beim VfB Stuttgart kam er im Aktivenbereich zu den TSF Ditzingen (Regionalliga). Nach einer längeren verletzungsbedingten Zwangspause hat er dann die Stiefel für den TSV in der Bezirks- und Landesliga geschnürt.

Wir freuen uns mit den beiden den „TSV-Weg“ zu gehen und die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

 Daniel und Markus „Alles Gute und viel Erfolg“

 Wir hoffen, dass es Ihnen  gelingt, wieder Stabilität und ein Gefüge in die Mannschaft zu bringen.

 

Bericht von der Leonberger Kreiszeitung

Fußball beim TSV Heimerdingen

Die Trainerlösung ist eine Familiensache

Von Henning Maak

 Es war eine nahe liegende, für den Verein aber auch die beste Lösung“, sagt Abteilungsleiter Uwe Sippel zum neuen Trainergespann des TSV Heimerdingen, das nunmehr aus den Brüdern Daniel und Markus Riffert besteht. Nur knapp zwei Wochen nach der Entlassung des bisherigen Chefcoachs Jens Härter– dem man beim TSV Heimerdingen sportlich keinerlei Vorwürfe macht – haben sich die Vereinsverantwortlichen dafür entschieden, die weitere Entwicklung der Mannschaft dem bisherigen Co-Trainer Daniel Riffert anzuvertrauen. „Er war naturgemäß unser erster Ansprechpartner und weiß wie der Verein tickt. Schließlich spielt er seit zwölf Jahren für uns“, erläutert Sippel.

Der Abteilungsleiter hatte die durch die Corona-Pandemie erzwungene Zwangspause im Spielbetrieb dazu genutzt, in die Mannschaft hineinzuhören und mit den erfahrenen Akteuren im Team das Gespräch gesucht. „Mit Daniel Riffert habe ich zwei Gespräche innerhalb von einer Woche geführt“, berichtet Sippel. Beim ersten sei es um den Ist-Zustand der Mannschaft vor allem nach dem 0:8-Offenbarungseid auf eigenem Platz gegen den FSV Hollenbach und die Gründe gegangen, beim zweiten um die zu ergreifenden Maßnahmen und den Trainerposten. „Es wäre grob fahrlässig von uns gewesen, wenn wir Daniel Riffert dabei nicht in unsere Überlegungen einbezogen hätten“, sagt Uwe Sippel.

Für den 32-Jährigen habe nicht nur gesprochen, dass er ein TSV-Urgestein sei, sondern auch, dass er als Co-Trainer schon ins Trainergeschäft reingeschnuppert habe und derzeit seinen Trainer-B-Schein mache. „Wenn die Corona-Lage es zulässt, steht im März nächsten Jahres meine Abschlussprüfung an“, bestätigt Daniel Riffert. Er habe zwar eine Vorahnung gehabt, dass er als neuer Cheftrainer in Betracht komme. Dass es – auch angesichts der Shutdown-Beschränkungen – aber so schnell gehe und nur zwei Gespräche benötige, habe ihn aber doch ein wenig überrascht. „Es wird eine schwierige, aber spannende Aufgabe“, glaubt Riffert, „ich gehe sie aber mit mehr Freude als Bauchschmerzen an.“

Offen ist derzeit noch, ob der 32-Jährige weiterhin auf dem Platz stehen wird oder ganz an die Seitenlinie wechselt. „Ich bin immer noch ehrgeizig und möchte spielen, aber ich muss schauen, wie sich mein Knie entwickelt“, erklärt Daniel Riffert, der schon mehrere Knieoperationen hinter sich hat und zuletzt immer wieder verletzungsbedingt pausieren musste. Selbst ohne Belastung sei das Knie immer wieder angeschwollen, die Corona-Pause mache sich jedoch sehr positiv bemerkbar. „Spielen werde ich aber nur, wenn ich fit bin und dem Team helfen kann, und wenn es nicht drei bessere auf meiner Position gibt“, sagt der Innenverteidiger.

Sollte er auf dem Platz stehen, kann er sich jedoch voll auf die Außensicht seines neuen Co-Trainers verlassen. Denn als solcher wird ab sofort sein älterer Bruder Markus fungieren, mit dem Riffert junior fußballerisch vollkommen auf einer Linie liegt. „Daniel hat ihn selbst vorgeschlagen, und Markus Riffert ist auch TSV’ler durch und durch“, freut sich Abteilungsleiter Uwe Sippel.

Der 40-jährige Markus Riffert blickt selbst auf eine hochklassige Fußball-Karriere zurück: Ausgebildet in der Jugend des VfB Stuttgart schaffte er zwar nicht den Sprung in den Profifußball. Dafür ging er mehrere Jahre in der Hochzeit der TSF Ditzingen in der Regionalliga auf Punktejagd und stand mit Spielern wie Marco Russo und Andreas Broß in einer Mannschaft. Anschließend spielte er in der Landesliga mit dem TSV Eltingen und dem SV Gebersheim, bevor er seine Karriere beim TSV Heimerdingen ausklingen ließ und zusammen mit seinem Bruder Daniel Auf- und Abstiege zwischen Bezirks- und Landesliga miterlebte.

Auch wenn derzeit nicht klar ist, ob in diesem Jahr überhaupt noch in der Verbandsliga gespielt wird, sorgt Daniel Riffert dafür, dass sich seine Akteure fit halten. „Dienstags und donnerstags machen wir zusammen per Videokonferenz Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung“, so der neue Coach. Darüber hinaus hat er eine Lauf-App eingerichtet, mit der er den Spielern bestimmte Distanzen vorgibt und die Läufe sogar live verfolgen kann.

Wie die Mannschaft am Saisonende abschneidet, steht nicht im Vordergrund. „Wir werden mit Sicherheit in den ausstehenden Spielen jetzt nicht noch 50 Punkte holen, aber wir möchten den Zuschauern wieder ein anderes, besseres Gesicht präsentieren“, erklärt Daniel Riffert.

Es gehe vor allem darum, dass die Spieler wieder gerne ins Training kommen und Spaß am Sport empfinden. Große Hoffnungen verbindet er mit der Rückkehr einiger Routiniers. „Spieler wie Roberto Ancona, Tim Schlichting, Pascal Dos Santos Coelho und Robin Rampp haben uns wegen ihrer Verletzungen einfach gefehlt, das konnten wir nicht ausgleichen“, weiß Riffert. Ihre Rückkehr bringe die Mannschaft voran. „Gegen die Spitzenteams der Liga haben wir unsere Grenzen gesehen, aber einige knappe Spiele wären mit ihnen anders ausgefallen“, glaubt der neue Coach und gibt sich für die Zukunft zuversichtlich.

TSV Heimerdingen und Cheftrainer Jens Härter gehen sportlich getrennte Wege! 
Aufgrund der sportlichen Situation haben sich der TSV Heimerdingen und Jens Härter  mit sofortiger Wirkung getrennt . Man ist zu dem Entschluss gekommen, dass ohne Veränderungen und neue Impulse der angestrebte Klassenerhalt nicht erreicht werden kann!
Der TSV Heimerdingen bedankt sich bei Jens Härter für seinen Einsatz und die geleistete Arbeit. 
Für die Zukunft wünschen wir Jens alles Gute.

 

Hierzu ein Bericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

Heimerdingen zieht erstmals die Reißleine

Das gab es in der jüngeren Vereinsgeschichte des TSV noch nie: Nach nur sechs Punkten aus zwölf Saisonspielen trennt sich das Tabellenschlusslicht der Fußball-Verbandsliga von seinem Trainer Jens Härter. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Henning Maak

Natürlich spielen die Zahlen eine Rolle: Mit nur sechs Punkten aus den ersten zwölf Saisonspielen und acht Zählern Rückstand auf das rettende Ufer ist der TSV Heimerdingen in der Fußball-Verbandsliga akut abstiegsbedroht. Und dennoch hat die Nachricht des Vereins überrascht, dass Trainer Jens Härter und der TSV ab sofort getrennte Wege gehen. Denn eine Trainerentlassung gab es beim TSV Heimerdingen noch nie – im Gegenteil: Der „Dorfverein“ ist eigentlich für seine heimelige Atmosphäre bekannt, Trainer blieben meist über mehrere Jahre und gingen nur, wenn sie diesen Wunsch selbst äußerten.

Und auch, wenn es nunmehr die erste Trainerentlassung in der Vereinsgeschichte gibt, hat sie nur bedingt mit den üblichen Mechanismen des Fußballgeschäfts zu tun. „Natürlich ist der Trainer immer das schwächste Glied in der Kette, aber wir können ihm eigentlich nicht viel vorwerfen“, sagt Abteilungsleiter Uwe Sippel. Die Maßnahme richte sich eigentlich nicht gegen Jens Härter. „Wir wollen mit diesem Schritt dafür sorgen, dass die Mannschaft kein Alibi mehr hat und hoffen auf neue Impulse“, führt der Abteilungsleiter weiter aus.

Beim letzten Spiel vor der durch Corona bedingten Zwangspause gegen den FSV Hollenbach hat Sippel weniger das Ergebnis von 0:8 erschreckt als die Tatsache, dass da keine Mannschaft mehr auf dem Platz stand. „Wir waren an einem Punkt, wo wir handeln mussten“, stellt der Abteilungsleiter klar. Er hoffe, dass es gelingt, wieder Stabilität und ein Gefüge in die Mannschaft zu bringen.

Die Saison stand von Anfang an unter keinem guten Stern für den TSV Heimerdingen, der schon in der abgelaufenen Runde die Klasse nur gehalten hatte, weil sie wegen Corona abgebrochen worden war und es keine Absteiger gab. Mit acht Abgängen und elf Neuzugängen gab es eine enorme personelle Fluktuation, zudem plagen sich die Heimerdinger seit Monaten mit großen Verletzungssorgen herum. Der neue Kapitän Tim Schlichting hat noch kein Spiel in dieser Runde bestreiten können, einige Leistungsträger mussten nach Verletzungen früher wieder ran als es ihnen vielleicht gut getan hätte.

„Wir sind auch unglaublich schwer in Tritt gekommen, weil lange nicht feststand, wann die Saison überhaupt losgeht und es dann plötzlich doch ganz schnell ging“, erinnert sich Sippel. In vielen Begegnungen habe oft ein Quäntchen Glück gefehlt, häufig hätten individuelle Fehler zu Niederlagen geführt. Zudem sei die Liga in diesem Jahr sehr stark. „Jens Härter kann weder für die vielen Verletzten etwas, noch für die wegen Corona grundsätzlich schwierigen Umstände“, stellt sich Sippel hinter den Coach. Auch die Tatsache, dass er die ersten fünf Spiele wegen Urlaubs verpasst habe und zuletzt zwei wegen Krankheit, kreide man ihm in keiner Weise an. „Menschlich und persönlich ist es mir sogar unglaublich schwer gefallen, ihm unsere Entscheidung mitzuteilen“, sagt Sippel.

Für Jens Härter ist die Entlassung alles andere als tragisch. „Nach den bisherigen Ergebnissen habe ich damit gerechnet, dass dieser Schritt jederzeit kommen kann“, sagt er. Sechs Punkte aus zwölf Spielen seien schlichtweg kein Ruhmesblatt, und als Trainer stehe er einfach in der Verantwortung. Ihm sei klar gewesen, dass seine erste Station als Cheftrainer mit der Corona-Situation, den zahlreichen Verletzten und seinen Fehlzeiten eine Herausforderung war.

„Ich kann jetzt aber nichts ändern und bin weder verbittert noch nachtragend“, erklärt er. Es sei ja auch nicht so, dass er mit zwei blauen Augen aus einem Boxring gestiegen wäre. In der WhatsApp-Gruppe hat er sich von der Mannschaft verabschiedet. „Ein paar Spieler haben mich auch angerufen“, freut er sich. Den ein oder anderen werde er sicher wiedersehen, und er kann sich auch vorstellen, ab und zu bei Spielen des TSV vorbeizuschauen. „Ich genieße es auch, dass ich jetzt wieder mehr Zeit für die Familie habe“, sagt Härter, der als Coach nicht unbedingt wieder in die erste Reihe strebt, sondern sich eher wieder eine Co-Trainer-Rolle vorstellen kann.

Von einer Entscheidung über einen Nachfolger ist Abteilungsleiter Sippel noch weit entfernt. „Ich werde jetzt erst einmal mit den verdienten und erfahrenen Spielern sprechen und ihre Meinung hören, an welchen Stellschrauben wir drehen können, um wieder eine echte Mannschaft auf den Platz zu kriegen“, benennt er seine nächste Aufgabe. Ein Stück weit nimmt er die Verantwortung für die schlechte sportliche Situation auch auf die eigene Kappe: „Vielleicht hätte ich schon früher mehr in die Mannschaft hineinhorchen sollen“, räumt er ein.

Im Verein sei man jedoch weit entfernt davon, in Panik zu verfallen und um jeden Preis neue Spieler zu verpflichten, um die Klasse noch zu erhalten. „Dafür haben wir weder das Geld noch gibt es die Notwendigkeit dazu“, stellt Sippel klar. Die sportliche Situation sei noch nie die alleinige Maxime des TSV Heimerdingen gewesen. „Wir wollen herausfinden, wer von den Spielern bereit ist, mit uns auf den Weg zurückzukehren, bei dem der Verein über allem steht und individuelle Interessen dahinter“, sagt er. Dabei habe man die Situation über das Ende dieser Saison hinaus im Blick – soweit das in Zeiten einer Corona-Pandemie überhaupt möglich sei.

Neueste Meldung!!!

Ob der Spielbetrieb im Dezember 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch offen und hängt von der Zwischenbewertung der aktuellen Entwicklung seitens der Regierung ab, die für den 16.11.2020 angekündigt wurde. Diese müssen wir zunächst abwarten und sehen dann weiter.

Das neueste aus Südbaden:

Quelle:

Südbadischer Fußballverband.

Der Verbandsvorstand des Südbadischen Fußballverbandes hat am Freitagabend beschlossen, dass der Spielbetrieb in Südbaden bis zum Jahresende 2020 ausgesetzt wird. Damit beginnt die Winterpause bereits jetzt und die Vereine bekommen Planungssicherheit bezüglich des Spielbetriebs im Jahr 2020.

Wie und ab wann die Saison im Jahr 2021 fortgesetzt wird, wird nun in den zuständigen Gremien des Verbands unter Einbeziehung der Vereine und der baden-württembergischen Nachbarverbände, sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen behördlichen Verfügungslage erarbeitet.

Ich vermute das wird auch beim wfv passieren!

Ab sofort ist der  gesamte Sportbetrieb

beim TSV Heimerdingen, bis Ende November 2020, eingestellt.

Es finden auch keine Spiele statt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Vereinsverantwortliche,

am gestrigen Tag haben Bund und Länder weitere sehr einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die explosionsartige Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Die vereinbarten Beschränkungen zielen darauf ab, die persönlichen Kontakte um 75 Prozent zu reduzieren und sollen am kommenden Montag, 2. November 2020, in Kraft treten. Im Amateurfußball wird ab diesem Zeitpunkt bis Ende November ein Spielbetrieb rechtlich nicht mehr zulässig sein.

Vor diesem Hintergrund haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot zu verhängen, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Die Entscheidung erfolgt bewusst bereits vor der rechtlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse und aufgrund der sehr eindringlichen Appelle der Bundes- und Landesregierung. Insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass alle nicht notwendigen Kontakte bereits jetzt und insbesondere am Wochenende unterbleiben sollen. Dieser Aufforderung leistet der Amateurfußball in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung selbstverständlich Folge.

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Infektionsgefahr nach den uns vorliegenden Studien beim Fußballspielen im Freien als äußerst gering einzuschätzen ist. Risiken bestehen aber beim Zusammentreffen in Umkleidekabinen, in Duschräumen, bei der Bildung von Fahrgemeinschaften und auch dann, wenn sich Zuschauer nicht an Hygienevorgaben halten. Bei Abwägung aller relevanten Aspekte konnte bisher trotz dieser Risiken der Spielbetrieb im Amateurfußball aufrechterhalten und verantwortet werden, weil sich die Infektionszahlen zunächst in einem kontrollierbaren Rahmen gehalten haben. Zwischenzeitlich ist das Infektionsgeschehen aber zunehmend diffus und so dynamisch, dass auch vergleichsweise kleine Risiken vermieden werden müssen. Deshalb muss auch der Fußball umgehend seinen Beitrag leisten.

In diesem Zusammenhang fordern wir alle unsere Mitgliedsvereine zudem auf, den Trainingsbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sind. Auch auf Mannschaftsbesprechungen sollte verzichtet werden. Die erforderliche Kommunikation dieser Aussetzungsentscheidung an Verantwortliche und Spieler ist sicherlich problemlos auch auf elektronischem Wege möglich.

Die Entscheidung, die Saison zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen, war für die daran Beteiligten nicht einfach. wfv-Präsident Matthias Schöck sagt dazu: „Dieser Schritt ist uns allen schwer gefallen, es gab aber in der aktuellen Situation keine echte Alternative. Zufrieden bin ich darüber, dass es uns in Baden-Württemberg erneut gelungen ist, unsere Verantwortung für den Amateurfußball und die Gesellschaft gemeinsam und einheitlich wahrzunehmen.“

Ob der Spielbetrieb im Kalenderjahr 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit offen und hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Alle drei baden-württembergischen Fußballverbände sind weiterhin bestrebt, die Saison 2020/21 ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Inwiefern dies möglich sein wird, ist derzeit allerdings nicht abzusehen. Weiterhin gilt, dass wir mit den Behörden in Kontakt stehen und die Entwicklungen aufmerksam beobachten.

Die Entscheidung, ob der Spielbetrieb der Regionalliga Südwest fortgesetzt werden kann, obliegt der dortigen Gesellschafterversammlung und ist in Kürze zu erwarten. Insoweit wird nicht zuletzt maßgeblich sein, ob die Spielklasse dem Profifußball zugerechnet wird und damit nicht unter die beschlossenen Beschränkungen fällt.

 Mit freundlichen Grüßen

Frank Thumm

Hauptgeschäftsführer

f.thumm@wuerttfv.de

 

Wichtig für alle Besucher des Sportgeländes in Heimerdingen:

Aufgrund der aktuell wieder steigenden Fallzahlen wurden die Bestimmungen ab sofort wieder verschärft. Es bleibt aber dabei, es dürfen bis zu 500 Personen sich auf dem Sportgelände aufhalten. Die geltenden Corona Bestimmungen sehen vor die Dokumentationspflicht gilt weiter.

Diese Verordnung ist im Moment gültig bis zum 31.10. 2020

 Die Erfassung der Personalien muss aber weiterhin erfolgen.

 

Wenn möglich, schon Zuhause ausfüllen:

 

 Bitte (grün)Anklicken!!#

 

Datenerhebung_Zuschauer_Vorlage

 

Vorschau:

Samstag 31.10. 15.30 Uhr  TSV Crailsheim – TSV Heimerdingen(abgesagt)

Rückblick:

Heimdebakel !!

TSV Heimerdingen  –  FSV Hollenbach  0 : 8

 Eine katastrophale Leistung gegen den Aufstiegsfavoriten.

Die Niederlage in dieser Höhe auch verdient.

Hier ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Hollenbach zerlegt den TSV Heimerdingen

Von Henning Maak 

Ja sind wir denn hier in Venlo“, meinte ein Zuschauer in Anspielung auf die 0:13-Heimniederlage des niederländischen Erstligisten gegen Ajax Amsterdam, als der Ball in der 76. Minute zum siebten Mal im Heimerdinger Netz zappelte. Ganz so schlimm wurde es am Ende zwar nicht, aber nach dem 1:7 in Ehingen und dem 3:6 gegen Tübingen musste die Mannschaft von Trainer Jens Härter beim 0:8 gegen den FSV Hollenbach bereits zum dritten Mal in dieser Saison eine deftige Niederlage einstecken. „Wir standen völlig neben uns und haben uns teilweise aufgegeben“, nahm Heimerdingens Kapitän Michele Ancona nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund.

Allerdings trafen die Gastgeber auch auf einen enorm starken Gegner. „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon mal eine so körperlich präsente und ballsichere Mannschaft hier gesehen habe“, meinte Abteilungsleiter Uwe Sippel. Im Grunde ging es für die Gastgeber nach dem 0:2 in der 20. Minute nur noch um Schadensbegrenzung. Die TSV-Akteure kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe, weil ihre Gegenspieler stets gedankenschneller waren. In der ersten Hälfte hatte Heimerdingen keine einzige Torchance, weil die Hollenbacher schon in der gegnerischen Hälfte pressten und die Gastgeber zu Ballverlusten zwangen.

Erste Chancen – erstes Gegentor

Schon die erste Torchance führte zum 0:1 (11.): Jonas Limbach schaltete nach einem Eckball am kurzen Pfosten schneller als seine Gegenspieler und traf ins kurze Eck. Neun Minuten später konnten sich die Gäste auf der linken Angriffsseite mehr oder weniger ungestört durchkombinieren, den Pass in den Rücken der Abwehr verwertete Marius Uhl zum 0:2.

Auch beim dritten Gegentreffer waren die Gastgeber nur Zuschauer im eigenen Strafraum: Nach einer Flanke von links konnten sich zwei Hollenbacher den Ball ohne nennenswerte Gegenwehr zupassen, Goran Jurjevic hatte freistehend aus sieben Metern keine Mühe (30.). Zwei Minuten vor der Pause leisteten sich die Heimerdinger einen Ballverlust am eigenen Strafraum, und Jurjevic konnte erneut ungestört zum 0:4 abziehen.

Torhüter muss verletzt raus

Als Salvatore Pellegrino und Alexander Grau in der 52. Minute eine Doppelchance zum 1:4 hatten, hofften einige Zuschauer vielleicht auf Besserung. Doch die Hoffnung währte nur drei Minuten: Nach einem langen Ball war Samuel Schmitt einen Tick schneller als TSV-Keeper Lukas Emmrich und brachte den Ball zum 0:5 (56.) im Heimerdinger Tor unter. Bei diesem Zweikampf verletzte sich Emmrich und musste mit einer Gehirnerschütterung vom Platz – nachdem zuvor schon Steffen Widmaier und Daniel Riffert verletzungsbedingt passen mussten.

Die erste Aktion von Ersatzkeeper Robin Kuschewitz drei Minuten nach seiner Einwechslung war es, den Ball nach dem 0:6 aus dem Netz zu holen – Robin Dörner hatte nach schönem Zuspiel aus 14 Metern unbedrängt schießen können. Selbst nach einer gelb-roten Karte gegen Jurjevic (74.) erhöhten die Gäste noch auf 0:8 (76., 83.). „Hollenbach hatte richtig Bock zu spielen. Ich werde nach diesem Ergebnis heute Nacht schlecht schlafen, das nehme ich mit“, befürchtete Ancona.

TSV Heimerdingen: Emmrich (61. Kuschewitz), Apler, Fota, Riffert (46. Sapia), Schäffler, Pellegrino, Schieber, Di Matteo, Widmaier (18. Stagel), Grau, Ancona (76. Gutsche).

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

500 dürfen dabei sein

In der Fußball-Verbandsliga erwartet der TSV Heimerdingen am Sonntag den FSV Hollenbach. Von Andreas Klingbeil

Die Lage wird etwas unübersichtlich. Aus diesem Grund hat der württembergische Fußballverband (WFV) auf seiner Internetseite klar gestellt: Es gilt die Corona-Verordnung Sport vom 8. Oktober. Was bedeutet, dass bei den Amateurspielen der Fußballer immer noch bis maximal 500 Personen auf dem Sportgelände zugelassen sind. Es sei denn, die örtlichen Behörden schränken diese Regeln ein.

Uwe Sippel, Abteilungsleiter beim TSV Heimerdingen, hat sich deshalb vor der Verbandsligapartie gegen den FSV Hollenbach (Sonntag, 15 Uhr) mit der Stadt Ditzingen in Verbindung gesetzt. Noch steht die Zahl 500. Und das heißt für die Zuschauer: Eine Anmeldung ist (noch) nicht nötig. Bei Zuschauerzahlen in Heimerdingen zwischen 150 und 220 ist nicht davon auszugehen, dass die 500er-Marke geknackt wird. Obwohl die Partie ihren Reiz hat. Zum einen dürfte der erste Saisonsieg am vergangenen Wochenende (2:1 in Neckarrems) neuen Schwung gebracht haben, zum anderen hat der Club mit dem Gegner schon in der vergangenen Runde gute Erfahrungen gemacht.

Nach fünf sieglosen Partien gelang mit einem 2:1 der erste Saisonerfolg. Die Rote Laterne wurde weiter gereicht. Das könnte mit einem Dreier mit entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz erneut gelingen. Verzichten muss der TSV auf seinen erkrankten Trainer Jens Härter, der spielende Co Daniel Riffert vertritt ihn.

Rückblick:

  VfB Neckarrems  –  TSV Heimerdingen 1 : 2

Endlich der Erste Sieg im Elften Spiel.

Die Tore schossen:

1 : 1 Ausgleich durch Elfmeter von Daniel Riffert in der 88zigsten Minute.

In der Nachspielzeit das 2 : 1 für Heimerdingen, durch den ehemaligen Neckarremsecker

Gabriel Fota .

Bericht von der Leonberger Kreiszeitung.

Von Henning Maak

Mit zwei späten Treffern zum ersten Dreier

Im elften Anlauf hat es endlich geklappt: Dank der erfolgreichen Schlussphase hat der TSV Heimerdingen den ersten Sieg in dieser Verbandsligasaison geschafft. Das Team des krank zu Hause weilenden Trainers Jens Härter setzte sich im Kellerduell beim VfB Neckarrems mit 2:1 durch. „Wir waren taktisch und in den Zweikämpfen überlegen. Neckarrems hat als Heimelf wenig geboten, von daher war der Sieg auch absolut verdient und ist gut für unsere Moral“, meinte TSV-Stürmer Michele Ancona.Allerdings gerieten die Gäste auch am Samstag wieder einmal früh in Rückstand – und das nach einem eigenen Eckball. VfB-Keeper Luis Miguel Rodrigues Loucao fing in der fünften Minute einen schwachen Schuss von Alexander Grau ab und brachte den Ball mit einem schnellen Abschlag zum flinken Nesreddine Kenniche. Der Stürmer aus Neckarrems lupfte den Ball völlig unbedrängt über den zu weit vor dem Tor stehenden Lukas Emmrich zur 1:0-Führung für die Gastgeber. „Da hat unsere Absicherung überhaupt nicht funktioniert“, musste Michele Ancona feststellen.Der letzte Pass kommt nicht an

Anders als in den Spielen der vergangenen Wochen wirkten die Heimerdinger von dem Rückstand jedoch nicht beeindruckt und ließen in der Folge kaum noch weitere Möglichkeiten für die Gastgeber zu. Nach vorne kombinierte sich die Härter-Elf gut durch, allerdings kam in der entscheidenden Zone der letzte Pass nicht an. Neckarrems tat nicht mehr viel fürs Spiel. Lediglich einmal tauchte VfB-Stürmer Sascha Häcker noch gefährlich vor dem Gäste-Tor auf, wurde aber von Emmanuel Apler noch rechtzeitig gestoppt.

In der Schlussphase rächte sich die passive Haltung des Tabellen-Drittletzten: Zunächst wurde Michele Ancona nach einer Flanke von Antonio Di Matteo im Strafraum vom Verteidiger Sebastian Rief geklammert, was der Schiedsrichter mit einem Elfmeter ahndete. Den verwandelte Daniel Riffert gewohnt souverän zum 1:1-Ausgleich (88.).

Siegtreffer in der Nachspielzeit

Und in der Nachspielzeit verlor die Abwehr von Neckarrems ausgerechnet ihren langjährigen Ex-Kollegen Gabriel Fota nach einem Eckball völlig aus den Augen, so dass dieser freistehend im Fünfmeterraum zum viel umjubelten 2:1 einköpfen konnte. „Das war aus Sicht von Neckarrems natürlich die Krönung, da hat die Zuordnung in der Abwehr überhaupt nicht gestimmt“, analysierte Ancona.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Apler, Riffert, Fota, Schäffler (82. Gut­sche), Grau (89. Kolb), Schieber (76. Stagel Alberto), Di Matteo, Widmaier, Ancona.

 

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

Gabi ist schon Heimerdinger.

 Der Innenverteidiger Gabriel Fota kennt den TSV-Gegner VfB Neckarrems wie kaum ein anderer. Schließlich hat er neun Jahre bei dem Fußball-Verbandsligisten gespielt. Andreas Klingbeil

Auswärtsspiel oder Heimspiel? Diese Frage stellt sich für Gabriel Fota gar nicht, wenn er an diesem Samstag (15.30 Uhr) mit dem TSV Heimedingen beim VfB Neckarrems antritt. Und das, obwohl er neun Jahre lang das Trikot des Klubs vom Hummelberg getragen hat. Doch der 33-Jährige hat sich schnell eingelebt bei den Grün-Weißen. „Ich bin jetzt dreieinhalb Monate da. Aber es kommt mir so vor, als wären es schon drei Jahre. Ich bin voll integriert, werde schon überall mit einbezogen. Das ehrt mich“, sagt Fota.
Die Verbundenheit mit dem alten Verein ist natürlich noch da. Aber am Samstag zählt für ihn nur eins: ein Sieg mit dem TSV Heimerdingen. Im Kampf um den Klassenerhalt ist die Partie schon ein halbes Endspiel, obwohl erst etwas mehr als ein Viertel der Saison absolviert ist. Aber da auch die Remser als Drittletzter hinten drin stehen, darf nicht noch ein direkter Konkurrent ziehen gelassen werden.
Der Routinier hatte sich schwer getan mit einem Vereinswechsel. Aber der Vater eines 15 Monate alten Sohnes wollte noch einmal etwas Neues probieren. Und da die Heimerdinger Michele und Roberto Ancona, mit denen der Defensivmann bereits in Münchingen und Neckarrems zusammengespielt hat, ihn schon mehrfach dazu bewegen wollten, zum TSV zu kommen, entschied er sich schließlich für diesen Klub.
Auch wenn das Team mit nur drei Punkten am Tabellenende steht und nach zehn Begegnungen immer noch auf den ersten Punktspielsieg wartet (Fota: „So eine Situation habe ich selbst noch nie erlebt“), hat er den Wechsel nicht bereut. Der Bankkaufmann schätzt die familiäre Atmosphäre in Heimerdingen, die er ganz ähnlich auch so beim VfB Neckarrems erlebt hat.
Für seinen Trainer Jens Härter ist der Routinier, der auf den Spitznamen Gabi hört (Fota: „Mein Vater kommt aus Rumänien. Da ist Gabi kein Mädchenname.“), vor dem Duell am Hummelberg erster Ansprechpartner. Schließlich weiß er um die Stärken und Schwächen des Gegners und wie der gegnerische Übungsleiter, mit dem er die neun Jahre zusammen gearbeitet hat, tickt.
„Ich kenne das System Markus Koch in- und auswendig. Das ist vielleicht ein kleiner Vorteil für uns. Er spielt mit einer typischen Viererkette und mit zwei Sechsern davor. Ich weiß, wie die das Spiel aufbauen und denke nicht, dass der Trainer jetzt davon abweicht“, ist Fota überzeugt davon, dass im Kellerduell diejenige Mannschaft am Ende als Verlierer vom Platz geht, die die gravierenderen Fehler macht.
Die Heimerdinger Verletzungsmisere reißt nicht ab. Nun fällt auch noch Robin Rampp mit einem Muskelfaserriss aus. Ob Daniel Riffert einsatzfähig ist, klärt sich erst kurzfristig. Dennoch bleibt der zentrale Defensivmann Gabriel Fota optimistisch. „Ich habe eine gutes Gefühl“ sagt er vor dem Auswärtsspiel an vertrauter ehemaliger Heimstätte.

 Hier noch der Tipp des Tages von Michele Ancona:

Tipp des Tages

Michele Ancona (TSV Heimerdingen)

Ein erster Saisonsieg – nach drei Unentschieden und sieben Niederlagen – wäre für den Fußball-Verbandsligisten TSV Heimerdingen so wichtig. „Die Stimmung in der Mannschaft ist schon angespannt, keinem gefällt es, auf dem letzten Tabellenplatz zu stehen“, sagt der Kapitän Michele Ancona, der in der vergangenen Partie gegen den SV Fellbach in der 19. Minute den Treffer zu 1:0-Führung erzielte, die bis zur 73. Minute hielt. Am Ende gab’s bei einem 1:1-Remis wieder nur einen Punkt. Derzeit sei es wie verhext, meint Ancona. „Uns fehlen immer wieder einige Stammkräfte. Wir haben bei jedem Spiel eine andere Formation, da ist es schwer, den Rhythmus zu finden und Konstanz ins Spiel zu bringen“, sagt der 32-Jährige, der sich nun mit den anderen erfahrenen Team-Kollegen in der Pflicht sieht, für die entsprechende Stabilität und auch für die Motivation zu sorgen, um den stotternden Motor wieder zum Laufen zu bringen. „Wir haben während unserer Karriere schon öfter Mal schwierige Situationen bewältigt und gehen aktiv damit um“, sagt Ancona, der in seiner Jugend bei der Sportvereinigung Bissingen Fußball spielte und in seiner Aktivenzeit schon einige Stationen durchlief: Mit dem TSV Münchingen stieg er in die Landes- und Verbandsliga auf, wechselte später zum Oberligisten Neckarrems, kehrte wieder nach Münchingen zurück. Beim TSV Heimerdingen, mit dem er 2018/2019 den Aufstieg in die Verbandsliga feierte, spielt der Außendienstler, der Vater eines einjährigen Sohnes ist, jetzt die fünfte Saison.

 Seine Tipps für das Wochenende:
Verbandsliga
TSV Essingen – FC Wangen 2:3
FC Normannia Gmünd – VfL Pfullingen3:1
SKV Rutesheim – TSV Berg 0:3

SV Fellbach – VfB Friedrichshafen 2:1
Hofh.-Unterrombach – FC Holzhausen2:2
1. FC Heiningen – VfL Sindelfingen 1:0
TSV Crailsheim – Türk Spor Neu-Ulm 2:3
FSV Hollenbach – SSV Ehingen-Süd 1:3
VfB Neckarrems – TSV Heimerdingen 1:2
Calcio Leinfelden-E. – TSG Tübingen 0:2

Rückblick:

TSV Heimerdingen  –  SV Fellbach  1 : 1

Das 1 : 0 schoss Michele Ancona, ein sehenswerter Freistoß, direkt verwandelt.

Der Ausgleich kam durch einen Elfmeter zustande.

Bei diesem 1 : 1, wissen wir nicht!

Punkt gewonnen oder 2 verloren!

Hier noch ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Schwache zweite Halbzeit kostet ersten Sieg

Von Henning Maak

 TSV Heimerdingen muss sich gegen den SV Fellbach auf eigenem Platz mit einem 1:1 zufrieden geben.Doch wie schon so häufig waren die Heimerdinger nicht in der Lage, ihr gutes Niveau über die komplette Spielzeit zu halten. „In der zweiten Hälfte haben wir es versäumt, weiter Fußball zu spielen und haben alle guten Ansätze über Bord geschmissen“, haderte Härter mit den zweiten 45 Minuten seiner Elf. Die Fellbacher hätten den Druck erhöht, seine eigenen Spieler hätten alle einen Schritt weniger gemacht und den Gegner mit Fehlern immer mehr ins Spiel gebracht.Obwohl Härter wie bei der wohl besten Saisonleistung beim TSV Berg (3:3) mit einer Fünfer-Abwehrkette spielen ließ, verlor das Team mehr und mehr an Sicherheit. Der Ausglich zum 1:1 fiel durch einen von Nikola Jelic in der 73. Minute verwandelten Foulelfmeter, der in seiner Entstehung allerdings ein bisschen unglücklich war: Der Unparteiische zeigte auf den Punkt, nachdem ein Fellbacher nach einem Freistoß für die Gäste im Strafraum im Duell mit Ancona zu Boden gegangen war. „Er hat gesagt, dass er nur im Strafraum gestanden ist und sein Gegenspieler ihm gegen den Fuß geschlagen hat und dann gefallen ist“, berichtete Härter, der die Szene im Gedränge nicht genau beobachten konnte, aber glaubt, dass der laute Schrei des Fellbachers den Schiedsrichter mit beeinflusst hat.

Am Ende muss Heimerdingen mit dem Punktgewinn sogar noch zufrieden sein: In der Schlussphase hatten die Fellbacher in zwei 1:1-Situationen bei Kontern sogar noch die Chance zum Siegtreffer. Einmal klärte Innenverteidiger Gabriel Fota gerade noch auf der Linie, einmal landete der Kopfball eines Fellbachers auf der Latte des TSV-Tores. Pech hatte allerdings auch Pellegrino, dessen Direktabnahme nach einer Flanke in der 81. Minute an die Latte des Fellbacher Tores klatschte.

„Auch unsere jungen Spieler müssen jetzt ganz schnell lernen, cooler zu bleiben und sich bei Druck nicht aus der Fassung bringen zu lassen“, forderte Härter, der aber auch einen Entwicklungsprozess in seinem Team sieht: „Vor drei Wochen hätten wir die Partie noch mit 1:4 verloren.“ Kummer machen ihm auch die immer wiederkehrenden Verletzungen, die den Coach stets zum Umbau der Mannschaft zwingen. Diesmal musste der schnelle Robin Rampp kurz nach der Pause mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz. TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Fota, Riffert, Schäffler, Sapia, Pellegrino, Widmaier, Di Matteo (69. Schieber), Rampp (48. Intemperante), Ancona.

Vorbericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung) 

Die Endlosschleife muss ein Ende haben.

 Der TSV Heimerdingen wartet in der Fußball-Verbandsliga immer noch auf den ersten Punktspielsieg dieser Saison. . Andreas Klingbeil

Sie wollen beide raus aus dem Tabellenkeller. Die SKV Rutesheim hat mit dem 1:0 gegen Tübingen den ersten Schritt schon getan. Beim noch sieglosen Schlusslicht TSV Heimerdingen sieht es dagegen deutlich düsterer aus. Beide bekommen es nun mit mit direkten Konkurrenten zu tun. Auch wenn es rechnerisch nicht geht: Die Punkte zählen doppelt. Heimerdingen (20.) – SV Fellbach (17.) „Wir müssen raus aus der Endlosschleife“, sagt der Heimerdinger Trainer Jens Härter. Saisonübergreifend hat das Team in der Verbandsliga seit elf Spielen nicht mehr gewonnen. Der letzte Sieg datiert vom 23. November, da gab es ein 3:0 gegen den 1. FC Normannia Gmünd.
Die Keule herauszuholen und draufzuschlagen, davon hält der Übungsleiter nichts. Sein Credo: „Wir sollten uns vielleicht eher mal an andere positive Dinge erinnern, beispielsweise an den Aufstieg.“
Der Druck kommt sowieso von ganz alleine. Das liegt schon an den beiden kommenden Gegnern. Erst der SV Fellbach am heutigen Freitag (19.30 Uhr) zuhause und dann am Samstag in einer Woche beim VfB Neckarrems. Beides Mannschaften, die derzeit zu den direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt zählen.
Gegen den SV Fellbach, der sich vor der Runde mit mehreren regionalliga- und oberligaerfahrenen Akteuren verstärkt hat, kann Härter wieder auf seinen Abwehrroutinier Gabriel Fota zurückgreifen. Nicht mehr zur Verfügung steht dagegen Nicola de Pilla. Der Stürmer war vom Landesligisten TSV Weilimdorf gekommen und hat sich jetzt wieder dorthin verabschiedet. „Er selbst war unzufrieden, hatte auch etwas andere Ansichten. Deshalb haben dann beide Seiten gesagt, es ist besser, sich zu trennen“, sagt Jens Härter

TSV Essingen  –  TSV Heimerdingen  4 : 0

Hochverdienter Sieg der Heimmannschaft!

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

Heimerdingen rutscht an das Tabellenende ab

Von Andreas Klingbeil 

 Eine faustdicke Überraschung war dem TSV Heimerdingen in der vergangenen Saison mit dem 2:1-Erfolg beim TSV Essingen gelungen. Diesmal nahm alles seinen erwarteten Verlauf. Das Team von Trainer Jens Härter war bei dem Titelanwärter chancenlos und unterlag glatt mit 0:4 (0:2). Weil gleichzeitig die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beim 1. FC Normannia Günd punktete (2:1), leuchtet nun die Rote Laterne bei den Grün-Weißen. Der Abstand zum rettenden Ufer ist schon auf zehn Punkte angewachsen.

 Bereits in der ersten Minute der Partie wurde klar, in welche Richtung es gehen würde. Die TSV-Defensive bekam den Ball nicht geklärt, Erman Kilic stand nach einem Querpass richtig – Essingen führte mit 1:0. Doch es war nicht nur dieser frühe Treffer, der Jens Härter ein eindeutiges Fazit ziehen ließ: „In diesem Spiel hätte bei uns schon alles passen müssen, um etwas mitzunehmen. Der Gegner war einfach zu stark.“

Emmrich verhindert Schlimmeres

Schon im ersten Durchgang hätten die Gäste gut und gerne bereits mit vier Toren hinten liegen können. Schlussmann Lukas Emmrich verhinderte Schlimmeres. Nichts ausrichten konnte aber auch er in der 35. Minute. Niklas Weissenberger kam nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball und erhöhte auf 2:0.Hinten ließen die Gastgeber nahezu nichts zu. Ein Abschluss von Felix Gutsche in der ersten Hälfte, einer von Robin Rampp im zweiten Durchgang – viel mehr hatte der TSV Heimerdingen nicht zu bieten. „Uns haben die Ideen gefehlt“, sagte Jens Härter.4:0 in der Nachspielzeit.

 Ein Elfmeter brachte die Vorentscheidung. Lukas Emmrich brachte Yusuf-Serdar Coban zu Fall, Felix Nierichlo verwandelte den Strafstoß (67.). Der TSV-Widerstand war damit endgültig gebrochen. Das nutzte Essingen in der Nachspielzeit. Niklas Weissenberger stellte erneut per Kopf den Endstand her.

 TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Schäffler, Widmaier, Sapia, Pellegrino (87. Grau), Di Matteo, Schieber (72. Stagel Alberto), Intemperante (46. Rampp), M. Ancona, Gutsche (74. Kolb).

 

Vorschau(Ausschnitte) von der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu- Zeitung)

 Heimerdingen muss nach Essingen, das seine vier Heimspiele bislang gewonnen hat.                   Andreas Klingbeil
Dass es an diesem Samstag (14 Uhr) ausgerechnet beim erneut hoch gehandelten TSV Essingen mit dem ersten Punktspielsieg der Saison klappt, erscheint unwahrscheinlich. Aber genau so stellte sich auch die Ausgangslage vor dem Gang zum TSV Berg dar. Und da waren die Heimerdinger beim 3:3 sehr nah dran an der Überraschung. Mit Essingen wird ein Gegner erwartet, der das Spiel machen will. „Das kommt uns vielleicht ein bissschen zugute“, sagt Jens Härter. Allerdings muss der Übungsleiter erneut seine Formation umbauen. Wegen der Gelb-rot-Sperre für Gabriel Fota könnten neben Daniel Riffert in der Defensivzentrale Denis Schäffler oder Emmanuel Apler zum Einsatz kommen. Verletzungsbedingt fehlen werden Pascal Coelho und Roberto Ancona.

TSV Heimerdingen  –  Calcio Leinf./Echterd. 0 : 2

 Bericht von der Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

Heimerdingen bringt sich um den Lohn

  Der Verbandsligist kassiert mit 0:2 (0:0) gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen die sechste Saisonniederlage. Henning Maak

Auch nach dem achten Spiel in der Fußball-Verbandsliga wartet der TSV Heimerdingen noch immer auf den ersten Saisonsieg. Gegen die routinierte Mannschaft von Calcio Leinfelden-Echterdingen unterlag die Mannschaft von Trainer Jens Härter auf eigenem Platz mit 0:2. „Bei uns wiederholt sich vieles: Hinten unterlaufen uns individuelle Fehler, und vorne nutzen wir unsere wenigen Chancen nicht. Wir haben uns selbst um den Lohn gebracht“, haderte der Heimerdinger Coach.

Die vorentscheidende Szene spielte sich in der 50. Minute ab: Nachdem die Heimerdinger Abwehr in der ersten Halbzeit wenig Probleme gegen eine allerdings auch harmlose Gäste-Offensive hatte, waren die Gastgeber bei einem schnellen Einwurf nicht auf der Höhe, sodass sich Echterdingens flinker Stürmer Daniele Cardinale im Laufduell gegen einen TSV-Abwehrspieler durchsetzen konnte und mit seinem Schuss aus 14 Metern Schlussmann Lukas Emmrich keine Chance ließ. „In dieser Szene hat komplett die Absicherung gefehlt“, monierte Härter.

Schon drei Minuten zuvor hatte Heimerdingen Glück, als Cardinale nach einem weiten Pass freistehend von links einen Schlenzer am rechten Pfosten vorbei setzte. Und auch Joao Victor Schick tauchte kurz nach Wiederanpfiff frei vor Emmrich auf, der den Ball in dieser Situation gerade noch rechtzeitig wegspitzeln konnte. Einen weiteren Rückschlag mussten die Gastgeber in der 61. Minute hinnehmen, als Innenverteidiger Gabriel Fota nach einem Foul an der Mittellinie mit gestrecktem Bein die gelb-rote Karte sah. „Fota hat im ganzen Spiel zwei Fouls begangen. Dafür mit Gelb-Rot vom Platz zu müssen, ist eine harte Entscheidung“, haderte Coach Härter.

Er brachte in der 65. Minute den lange verletzten Robin Rampp für Nikola Prkacin, der in der Schlussphase auf der linken Seite mit seiner Schnelligkeit im Zusammenspiel mit Salvatore Pellegrino für mächtig Betrieb sorgte. In der 74. Minute ergab sich für den TSV eine Dreifach-Chance zum Ausgleich: Zunächst scheiterte Pellegrino mit einem Schuss aus 22 Meter an Schlussmann Bleron Berisha, der auch den Nachschuss von Michele Ancona glänzend parierte. Den Abpraller erwischte Filippo Intemperante, dessen abgefälschter Schuss am Pfosten landete. „Wenn wir in der Tabelle weiter oben stünden, wäre einer dieser Schüsse reingegangen“, meinte Härter. Eine weitere Chance vergab Antonio Di Matteo in der 83. Minute, dessen Volleyschuss aus acht Metern nach einer Flanke von links knapp über die Latte strich. Am Ende rächten sich dann aber wieder die Abwehrfehler: Vor dem eigenen Strafraum vertändelte ein TSV-Akteur den Ball, Ugur Capar lief bis zur Grundlinie durch und passte zurück auf den kurz zuvor eingewechselten Volkan Candan, der aus kurzer Distanz zum 0:2 (90.) traf. „Unter Druck dribbelt man nicht und spielt keine Zuckerpässe“, kritisierte Härter. Am Ende musste sich der TSV bei Schlussmann Emmrich bedanken, dass es kein 0:3 gab: Der Keeper parierte in der Nachspielzeit bärenstark einen Foulelfmeter von Timo Bäuerle.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Riffert, Fota, Schäffler, Prkacin (66. Rampp), Widmaier, Di Matteo, Sapia (88. Abdiji), Intemperante (76. Grau), Ancona (86. Gutsche).

 

Vorschau  von der Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

Die Favoritenrolle hat die Konkurrenz

Hinten festgesetzt in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga haben sich die beiden Vertreter aus dem Altkreis Leonberg. Mit einem Sieg beim 1. FC Normannia Gmünd (Samstag 15 Uhr) könnte die SKV Rutesheim schon etwas Boden gutmachen – je nachdem, was die direkte Konkurrenz abliefert. Der TSV Heimerdingen hat am Sonntag um 15 Uhr Calcio Leinfelden-Echterdingen zu Gast – und geht nicht als Favorit in diese Partie. Norm. Gmünd (8.) – Rutesheim (17.) Nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen Wangen sei die SKV Rutesheim weit entfernt davon, in Panik auszubrechen, sagt der Sportliche Leiter Marius Epple. „Wir sind natürlich nicht zufrieden, zumal viele Chancen nicht genutzt wurden. Jetzt müssen wir aber dranbleiben, das weiß auch die Mannschaft, die sich kämpferisch gibt.“ Kampfgeist wird die Mannschaft um Trainer Jens Eng am Samstag in Schwäbisch Gmünd auch brauchen.

Die Gastgeber sind momentan zwar von ihrem Saisonziel, vorne mitzuspielen, noch einige Schritte entfernt, doch immerhin sind sie seit fünf Spieltagen ungeschlagen. Davon spielten sie viermal unentschieden. Besonders ärgerlich zuletzt in Heiningen sowie in Hollenbach, wo das Team um Coach Zlatko Blaskic mit 2:0 Toren vorne lag und dann noch zwei Gegentreffer kassierte. „Sie haben mit Sicherheit andere Ansprüche als wir, was auch schon der starke Kader zeigt“, sagt Marius Epple. Einige Akteure bringen Oberliga-Erfahrung mit – von dort ist Normannia Gmünd in der Saison 2018/2019 in die Verbandsliga abgestiegen. Mit Alexander Aschauer holten sie schon in der vergangenen Saison einen Stürmer, der beim VfB Stuttgart II, bei SV Wacker Burghausen und bei der SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga spielte.

Doch auch die SKV Rutesheim hat den Willen, die drei Punkte nach Hause zu holen. Michael Schürg ist nach seiner gelb-roten Sperre wieder an Bord. Collin Schulze hat nach seiner Wadenverletzung das Training wieder aufgenommen. Dafür muss aber Joshua Schneider verletzungsbedingt pausieren. Heimerdingen (19.) – C. Leinfelden. (16.) In der Favoritenrolle sieht Heimerdingens Trainer Jens Härter seine Mannschaft am Sonntag nicht. Der momentane Tabellenplatz von Calcio Leinfelden-Echterdingen sei nur eine Momentaufnahme. „Calcio hat eine starke Mannschaft und noch ein Spiel weniger. Sie werden nicht lange brauchen, bis sie aus der Gefahrenzone sind“, sagt Härter. Ihm macht der Punkt aus dem vergangenen Spiel beim TSV Berg, wo der Außenseiter mit 3:1 in Führung lag und dann noch zwei Tore kassierte, Mut. „Die Mannschaft hätte einen Sieg verdient.“

Doch am Ende seien in diesem intensiven Spiel die Kräfte ausgegangen. Konditionell noch eins drauflegen wird mit Sicherheit auch Offensivmann Robin Rampp, der nach seiner langen Schulterverletzung erstmals wieder zum Einsatz kam. „Er hat sich mit seinem ersten Treffer gleich wieder gut eingelebt, doch 45 Minuten waren vielleicht noch zu lang für ihn. Ich darf ihn jetzt nicht verheizen“, sagt Härter. Verzichten muss er gegen Calcio auf zwei wichtige Spieler, die sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung zugezogen haben. Pascal Dos Santos Coelho krachte bei einem „normalen Foul“ (Härter) mit einem gewichtigen Gegenspieler zusammen, der auf seinen Fuß fiel. Bänder und die Kapsel im Fuß sind gerissen. Heilungszeit: drei bis vier Wochen. Roberto Ancona zog sich einen Faserriss im Adduktorenbereich zu. „Wir haben bei jedem Spiel einen anderen Kader, das macht es nicht einfacher“, sagt Jens Härter, der hofft, dass Antonio Di Matteo nach seinen Muskelbeschwerden wieder einsatzbereit ist.

Tipp des Ta­ges

Ro­bin Rampp (TSV Hei­mer­din­gen )

Nach ei­ner lan­gen Ver­let­zungs­pau­se hät­te sein Wie­der­ein­stieg in den Ver­bands­li­g­aka­der des TSV Heims­heim nicht bes­ser sein kön­nen. Beim Spiel in Berg wur­de der sprint­star­ke Of­fen­siv­mann Ro­bin Rampp in der 46. Mi­nu­te für den ver­letz­ten Ro­ber­to An­co­na ein­ge­wech­selt. In der 52. Mi­nu­te brach­te er sei­ne Mann­schaft nach ei­nem schö­nen Al­lein­gang mit 3:1 in Füh­rung. „Scha­de, dass es am En­de dann ein 3:3 wur­de, aber es war ein tol­les Ge­fühl, wie­der auf dem Platz zu sein“, sagt der 24-Jäh­ri­ge, der vor zwei Jah­ren sei­ne Aus­bil­dung zum Phy­sio­the­ra­peu­ten ab­ge­schlos­sen hat und in ei­ner Pra­xis in Hem­min­gen ar­bei­tet. Seit dem Fe­bru­ar die­ses Jah­res, als er sich im Trai­ning das Schlüs­sel­bein bei ei­nem Sturz ge­bro­chen hat­te, ar­bei­te­te Ro­bin Rampp an sei­ner Ge­ne­sung. Bei sei­ner Kol­le­gin war er in gu­ten Hän­den. Mehr als zwei Wo­chen trai­niert er jetzt voll mit der Mann­schaft mit. „Die Kno­chen sind gut zu­sam­men ge­wach­sen, die Schul­ter hält und ich ha­be auch kei­ne Hem­mun­gen mehr vor Zwei­kämp­fen“, sagt Ro­bin Rampp. Aus dem 3:3 in Berg schöp­fe die Mann­schaft jetzt auf al­le Fäl­le Kraft für die kom­men­den Auf­ga­ben. „Das Po­ten­zi­al ist da, die Mann­schaft kann Spie­le ge­win­nen.“ Sei­ne Tipps fürs Wo­chen­en­de:

Ver­bands­li­ga

Türkspor Neu-Ulm – SV Fell­bach 1:1

Nor­man­nia Gmünd – SKV Ru­tes­heim 2:1

VfL Sin­del­fin­gen – VfB Ne­ckar­rems 2:0

VfL Pful­lin­gen- FSV Hol­len­bach 1:3

Hof­herrn­wei­ler-U. – 1. FC Hei­nin­gen 0:4

FC Wan­gen – TSG Tü­bin­gen 2:2

VfB Fried­richs­ha­fen – TSV Berg 0:2

SSV Ehin­gen-Süd – TSV Es­sin­gen 1:2

FC Holz­hau­sen – TSV Crails­heim 3:0

Hei­mer­din­gen – C. Lein­fel­den-Ech­terd. 3:1

TSV Berg  –  TSV Heimerdingen 3 : 3

 Bericht von der Leonberger Kreiszeitung

 Heimerdingen nimmt nur einen Zähler mit

 

Von Andreas Klingbeil 

 

Wer zu einer Mannschaft fährt, die in sechs Spielen fünfmal gewonnen und

 

nur einmal verloren hat, der ist im Vorfeld in der Regel froh über ein Unentschieden. „Hätte man mir das vorher gesagt, ich hätte es unterschrieben“, hatte sich auch der Heimerdinger Trainer Jens Härter vor dem Gang zum TSV Berg nicht viel mehr ausgerechnet. Nach dem 3:3 beim Tabellendritten freuten sich seine Schützlinge und er auch über den Zähler, doch schwang auch Enttäuschung mit, dass es nicht noch mehr war. Schließlich führte der Tabellenvorletzte zweimal mit zwei Toren. 

 

Doch das Team aus dem Strohgäu knüpfte nach dem Wechsel da an, wo es aufgehört hatte. Der zur Pause eingewechselte Robin Rampp gab seinen Einstand nach langer Verletzungspause gleich mit dem Tor zum 3:1 (52.). Er umkurvte den herauseilenden Schlussmann Alin Constantinescu. In Überzahl auf das gegnerische Tor zulaufend verpassten die Heimerdinger das womöglich vorentscheidende 4:1. Da sollte sich rächen. Im Gegenzug fasste sich Dominik Damjanovic ein Herz, zog aus 20 Metern einfach mal ab und traf zum 2:3 – die Initialzündung für den TSV Berg. Die Mannschaft von Trainer Oliver Ofentausek legte ihre zuvor gezeigte Lethargie endgültig ab und machte gegen müder werdende Heimerdinger Druck. Die Folge: mit einem Flachschuss überwand Dan Constantinescu den Gästekeeper Lukas Emmrich zum 3:3 (84.).

 

TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Fota, Schäffler, Sapia, Pellegrino, Widmaier (73. Stagel Alberto), Coelho (85. Prkacin), Intemperante (71. Grau), R. Ancona (46. Rampp), M. Ancona.

 

TSV Heimerdingen  –  TSG Tübingen 3 : 6

Bericht von der Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

Bittere Minuten nach der Pause

 Dass der Tübinger Torjäger Lars Lack am Ende der Nachspielzeit auch noch das halbe Dutzend voll machte, war des Guten dann doch etwas zuviel. Ein Hieb, der noch einmal richtig weh tat. Denn so viel schlechter als es das 3:6 vermuten lässt, war der TSV Heimerdingen gegen einen starken Gegner, der nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz steht, nicht. Der aus dem Urlaub zurückgekehrte TSV-Coach Jens Härter wollte aber auch nichts beschönigen: „Wir sind einen Schritt hinten dran und kriegen einfach zu viele Gegentore. Das hat aber mit dem kompletten Abwehrverhalten der Mannschaft zu tun.“

Die erste hatte aufgezeigt, wie es gehen könnte. Nach der frühen Führung durch Michele Ancona (5.) zog sich der TSV Heimerdingen in die eigene Hälfte zurück und machte die Räume eng. Die zeitweise mit viel Tempo anlaufenden Tübinger taten sich schwer, Lücken zu finden. Umso mehr ärgerte sich Jens Härter darüber, dass seine Elf den knappen Vorsprung nicht in die Pause mitnehmen konnte. Nach einem Freistoß von links traf Lukas Hartmann per Kopf. „Solch eine Standardsituation kann ich verhindern“, ärgerte sich der Coach, „da haben wir nur Begleitschutz gegeben.“ Antonio Di Matteo bekam kurz vor dem Pausenpfiff die Chance zum 2:1. Seine Direktabnahme nach Vorlage von Michele Ancona landete jedoch deutlich über dem Kasten.

Innerhalb von zehn Minuten verspielten die Gastgeber dann das bislang hart Erarbeitete. Die Hereinnahme des agilen Lukas Falterbaum auf Tübinger Seite machte sich direkt bemerkbar. Dessen Flanke von links verwertete Tim Steinhilber per Flugkopfball zum 2:1 (48.). Bei den nächsten beiden Gegentreffern half Heimerdingen dann kräftig mit. Torhüter Lukas Emmrich beförderte einen von Lars Lack getretenen Eckball halb selbst ins Tor (51.), und als Jeffrey Schieber im Mittelfeld das Spielgerät im Mittelfeld vertändelte, endete das mit dem 4:1 durch Noah Dörre (55.). Die Partie war so gut wie entschieden.

Der Tabellenvorletzte ergab sich aber nicht kampflos in sein Schicksal. Antonio Di Matteo (58.) und Pascal Coelho (70.) verkürzten den Rückstand jeweils auf zwei Tore, nachdem Pirmin Glück nach einer weiteren Ecke völlig freistehend am langen Pfosten zum zwischenzeitlichen 5:2 einköpfen durfte (61.).

Trotz des bitteren Resultats begann Jens Härter gleich nach dem Spiel mit einem Teil der zu leistenden Aufbauarbeit. „Es war nicht alles schlecht. Wir haben auch viele gute Momente gehabt.“ Diese guten Momente werden bereits an diesem Samstag (15.30 Uhr) dringend benötigt. Das schwere Auswärtsspiel beim TSV Berg steht auf dem Plan. Der Tabellenzweite landete mit dem 1:0 beim SSV Ehingen-Süd bereits seinen fünften Saisonerfolg. Die einzige Niederlage setzte es allerdings zuhause mit dem 0:2 gegen Türk Spor Neckarsulm. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Riffert, Fota, Schäffler, R. Ancona (82. Kolb), Coelho, Di Matteo (88. Gutsche), Intemperante (62. Grau), Schieber (62. Prkacin), M. Ancona.

 

Vorschau Stuttgarter Zeitung(Strohgäu – Zeitung)

von Andreas Klingbeil

Die Punktausbeute ist mehr als dürftig

 Das Wort Fehlstart hört man beim TSV Heimerdingen nicht gerne. Der Verweis auf die Spielverläufe hilft aber nicht viel weiter. Fakt ist: Wir haben zu wenig Punkte auf dem Konto. Das soll sich heute Abend ändern. Heimerdingen (19.) – TSG Tübingen (3.) Ein Zähler nach fünf Spieltagen – in Heimerdingen nichts Neues. In der vergangenen Saison stand zum gleichen Zeitpunkt sogar noch die Null. Dann kam der vermeintlich klare Favorit FSV Hollenbach, und der Aufsteiger landete etwas überraschend den ersten Dreier. An diesem Mittwoch (19 Uhr) ist mit der TSG Tübingen der noch ungeschlagene (drei Siege, zwei Unentschieden) Tabellendritte TSG Tübingen zu Gast.Wiederholung der Geschehnisse erwünscht, heißt es deshalb bei den Gastgebern. „Wenn es so laufen würde, hätte ich nichts dagegen“, sagt der TSV-Trainer Jens Härter, der nach seinem Urlaub nun wieder an der Seitenlinie steht. Mit den beiden Partien gegen die Aufsteiger aus Neckarsulm und Friedrichshafen hatte nicht nur er sich eine bessere Bilanz zum Saisonstart erhofft. „Wir hatten mit sechs oder sieben Punkten gerechnet. Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht den Anschluss verlieren“, sagt der Coach. Gegen Tübingen kann er auf den fast kompletten Kader zurückgreifen. Auch sein spielender Co Daniel Riffert trainiert wieder beschwerdefrei.

 

Rückblick

 FC Wangen  –  TSV Heimerdingen 3 : 2

Bericht der Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

Hei­mer­din­gen geht auch in Wan­gen leer aus

 Der Fuß­ball-Ver­bands­li­gist führt zu Halb­zeit mit 1:0 und ver­liert dann 2:3. Na­tha­lie Main­ka

Nach drei Nie­der­la­gen und ei­nem Un­ent­schie­den woll­te Fuß­ball-Ver­bands­li­gist TSV Hei­mer­din­gen am Wo­chen­en­de beim FC Wan­gen end­lich den Tur­bo zün­den und den ers­ten Sieg in die­ser Sai­son lan­den. Doch dar­aus wur­de nichts. Die Gäs­te ver­lo­ren nach ei­ner 1:0-Füh­rung zur Halb­zeit mit 2:3.

Die Par­tie wur­de nicht im All­gäu­sta­di­on aus­ge­tra­gen, son­dern auf ei­nem klei­ne­ren Ne­ben­platz. „Der Ra­sen war ziem­lich un­eben und san­dig“, sag­te Hei­mer­din­gens Spiel­lei­ter Rein­hard Pon­nath, woll­te die­se Um­stän­de al­ler­dings nicht als Aus­re­de für die ent­täu­schen­de Vor­stel­lung der Mann­schaft gel­ten las­sen. Zer­fah­ren sei das Spiel in der ers­ten Hälf­te ge­we­sen. „Wir hat­ten den Geg­ner noch gut im Griff, wa­ren aber nicht in der La­ge, kla­re Tor­chan­cen her­aus zu spie­len“, so Pon­nath. Die ers­te gro­ße Mög­lich­keit nutz­ten die Gäs­te kurz vor dem Halb­zeit­pfiff für die Füh­rung. Ei­nen Eck­ball von Mi­che­le An­co­na wehr­te der FC Wan­gen zu­nächst ab. Im Nach­schuss brach­te De­nis Schäff­ler den Ball im Tor un­ter (45.).Die Mann­schaft um Co-Trai­ner Da­ni­el Rif­fert woll­te die­sen Schwung in die zwei­te Hälf­te mit­neh­men. Doch der Aus­gleich fiel be­reits in der 49. Mi­nu­te. Hei­mer­din­gen star­te­te im Mit­tel­feld ei­nen Kon­ter, woll­te die­se hoch­ka­rä­ti­ge Chan­ce nut­zen – und ver­lor den Ball. Der star­ke Ales­san­dro Ried­le plat­zier­te ei­nen Weit­schuss zum 1:1 im Hei­mer­din­ger Tor. TSV-Schluss­mann Lu­kas Em­m­rich hat­te bei die­ser Ak­ti­on kei­ne Chan­ce. Die 2:1-Füh­rung in der 54. Mi­nu­te ha­ben die Gäs­te in ge­wis­ser Wei­se dem Ge­gen­spie­ler Mar­cel Mai­er zu ver­dan­ken, der ei­nen Schuss von An­to­nio Di Mat­teo beim Ret­tungs­ver­such un­glück­lich ins ei­ge­ne Tor lenk­te. Beim 2:2-Aus­gleich ließ Wan­gen den Ball über meh­re­re Po­si­tio­nen lau­fen, Hei­mer­din­gen be­kam kei­nen Zu­griff und sah ziem­lich schlecht aus. Tor­schüt­ze war schließ­lich Yan­nick Hu­ber (60.). Das 3:2 für den FC Wan­gen mach­te nur drei Mi­nu­ten spä­ter Ales­san­dro Ried­le mit ei­nem ful­mi­nan­ten Schuss ins Eck per­fekt. TSV Hei­mer­din­gen: Em­m­rich, Ap­ler, Schäff­ler, Pel­le­gri­no, Fo­ta, Schie­ber, M. An­co­na, Di Mat­teo (86. Ab­di­ji), In­tem­pe­ran­te (75. Grau), Prka­c­in (75. de Pil­la), Dos San­tos Co­el­ho.

 

Ein Bericht von FuPa Südwest

Riedles Doppelpack sichert ersten Wangener Saisonsieg

3:2 gegen Heimerdingen lässt  die Allgäuer in der Verbandsliga durchatmen.

Der FC Wangen hat in der Fußball-Verbandsliga das Siegen noch nicht verlernt. Dank eines Doppelpacks von Alessandro Riedle und dem zwischenzeitlichen 2:2 durch den eingewechselten Yannick Huber, gelang der Mannschaft von Trainer Uwe Wegmann der erste Dreier der laufenden Saison. „Unser Wille, drei Punkte zu holen, war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Wegmann.

 Als der gut leitende Unparteiische Kadir Yagci die Partie nach 93 Minuten abpfiff, da war bei den Gästen die Enttäuschung groß. 4,5 Stunden Busfahrt von Heimerdingen ins Allgäu, zwei Staus – das waren keine guten Voraussetzungen. Die Partie wurde aufgrund einer anderen Veranstaltung im Stadion (Bayerischer Skiverband) auf den Nebenplatz beim Gehrenberg verlegt. Der Schiedsrichter gewährte Heimerdingen aber nur 15 Minuten mehr Zeit, um sich auf das Spiel Letzter gegen Vorletzten vorzubereiten. Nach vier Spieltagen hatten beide Teams nur einen Punkt auf der Habenseite.Zerfahren und mit vielen Abspielfehlern auf beiden Seiten begann die Partie in Wangen. Das erste Ausrufezeichen setzte der FCW. Nach einer schönen Kombination zwischen Simon Wetzel und Okan Housein setzte sich Housein durch und zirkelte den Ball aufs Tor. Salvatore Pellegrino rettete für die Gäste in höchster Not (24.). Danach kam der TSV Heimerdingen etwas besser ins Spiel. So richtig gefährlich wurde das Team aber nicht. Acht Minuten vor der Pause spielte Kapitän Michele Ancona den Offensivspieler Filippo Intemperante frei, doch dieser vergab eine gute Möglichkeit zur Führung. Besser machte es Denis Schäffler kurz vor der Pause. Michele Ancona trat einen Eckball mit viel Schnitt, die Wangener Hintermannschaft war unsortiert. FCW-Torhüter Marcel Maier lenkte zunächst einen Schuss von Antonio di Matteo an die Latte. Schäffler verwertete den Abpraller zum 1:0 für die Gäste.

Nach Wiederbeginn wechselte FCW-Trainer Wegmann Yannick Huber für Florian Kohlhund ein. Diese Maßnahme sollte sich bald als die richtige erweisen. Dem 1:1 ging ein fataler Fehler von Jeffrey Schieber voraus. Er vertändelte den Ball im Mittelfeld. Alessandro Riedle schnappte sich das Leder, lief ein paar Schritte und dann zog er ab. Der Ball landete am Innenpfosten und ging dann ins Tor (49.). TSV-Torhüter Lukas Emmrich machte dabei keine gute Figur.

Heimerdingen schüttelte sich kurz und spielte gleich wieder nach vorne. Eine Kombination über Salvatore Pellegrino und Nikola Prkacin nutzte Antonio di Matteo zum 2:1. Wobei der Unparteiische diesen Treffer als Eigentor wertete. Der Schuss von di Matteo ging an den Pfosten, von dort prallte er auf den Hinterkopf des Wangener Torhüters und dann ins Tor (54.). Das muntere Toreschießen ging aber weiter. Keine sechs Minuten später ließ Jan Gleinser einen Ball durch und Huber vollendete aus kurzer Distanz zum 2:2 (60.). 180 Sekunden später nutzte Riedle einen Abwehrfehler der Gäste zum 3:2. Beim Schuss ins Dreieck hatte TSV-Torhüter Emmrich keine Chance. Wangen hatte danach die Räume und vergab weitere gute Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. „Wangen war nicht die bessere Mannschaft. Wir hatten mehr Ballbesitz und die besseren Zweikampfwerte. Zwei Weitschüsse haben uns um den verdienten Lohn gebracht“, betonte TSV-Co-Trainer Daniel Riffert.

„Wir haben den Sieg verdient, weil wir entschlossener waren“, meinte dagegen Wangens Trainer Wegmann. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, hatten aber zu viele Ballverluste“, sagte der zweifache Torschütze Alessandro Riedle. „Die Bälle in die Tiefe sind uns nicht geglückt. Wangen hat in der zweiten Halbzeit die zweite Luft bekommen und mehr für den Sieg getan“, meinte TSV-Spielführer Michele Ancona.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu – Zeitung)

Der Platz ist das größte Problem

Heimerdingen spielt in der in der Verbandsliga in Wangen.

Die extrem unglückliche 0:1-Heimniederlage gegen Friedrichshafen ist abgehakt, im Kellerduell beim FC Wangen will der TSV Heimerdingen am Samstag (15 Uhr) seinen ersten Dreier in Fußball-Verbandsligasaison 2020/21 landen. „Tabellarisch ist noch nichts passiert. Mit einem Sieg könnten wir einen großen Sprung bis ins Tabellenmittelfeld machen, wenn die anderen Partien ein bisschen für uns laufen“, sagt Co-Trainer Daniel Riffert, der auch in dieser Woche den im Urlaub weilenden Chefcoach Jens Härter vertritt. Auch wenn seine Mannschaft nur einen Zähler aus den ersten vier Spielen in dieser Runde geholt hat, soll in Wangen der erste Saisonsieg klappen. „Der Gegner hat wie wir auch erst einen Punkt und zwei Tore geschossen. Die treten auch nicht mit der breitesten Brust auf“, ist sich Riffert sicher.

Weniger als der Gegner macht dem etatmäßigen Innenverteidiger, der wegen seiner Knieverletzung am Samstag noch passen muss, der relativ große Platz in Wangen zu schaffen. „Die Staffelung muss bei uns passen. Wir müssen darauf achten, dass die Abstände zwischen den Viererreihen in Abwehr und Mittelfeld nicht zu groß werden“, warnt Riffert. Nicht dabei helfen kann Roberto Ancona, der wegen Oberschenkelproblemen pausieren muss. Auch auf Steffen Widmaier kann Riffert nicht setzen, er fehlt aus privaten Gründen. Dafür kehren Salvatore Pellegrino und Denis Schäffler an diesem Wochenende in den Kader zurück.

 

 

TSV Heimerdingen  –  VfB Friedrichshafen 0 : 1

Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

Schwerer Patzer kostet verdienten Punkt

 Als der Schiedsrichter nach einem weiten Abschlag des Friedrichshafener Torhüters Heiko Holzbaur die Begegnung abpfiff, drosch TSV-Schlussmann Lukas Emmrich den Ball mit voller Wucht wieder Richtung Gästetor zurück. „Mann“ schrie er dabei, und in diesem einen Ausruf lag der ganze Frust über eine in höchstem Maße unglückliche Niederlage, die sich die Heimerdinger allerdings selbst zuzuschreiben haben.

Zum einen resultierte der Gegentreffer des Teams vom Bodensee in der 83. Minute aus einem katastrophalen Patzer in der Defensive: Nach einer Kopfball-Rückgabe aus dem Mittelfeld verharrten drei TSV-Verteidiger auf einer Linie, der eingewechselte Erbas Emirhan konnte allein auf Emmrich zulaufen und den Ball an ihm vorbei zum entscheidenden Treffer versenken. „Da gab es ein Abstimmungsproblem“, meinte der starke Heimerdinger Innenverteidiger Gabriel Fota.

Zum anderen hätte der TSV zu diesem Zeitpunkt schon längt in Führung liegen können. Denn in der zweiten Hälfte waren die Gastgeber spielbestimmend und schnürten den Aufsteiger bisweilen in dessen Hälfte ein. Vier daraus resultierende Großchancen blieben jedoch ungenutzt: In der 53. Minute kam Roberto Ancona nach starker Vorarbeit seines Bruders Michele auf der rechten Seite acht Meter vor dem VfB-Tor frei zum Schuss, traf den Ball jedoch nicht richtig, sodass Friedrichshafens Schlussmann den Ball locker unter sich begraben konnte. Nikola Prkacin durfte in der 65. Minute nach einem Freistoß aus dem Halbfeld aus sieben Metern ungehindert schießen, setzte den Ball jedoch volley über das Tor.

Nach einem weiteren Freistoß aus dem Mittelfeld kam Michele Ancona wenige Meter vor dem Tor an den Ball, nachdem die Gästeabwehr ihn zu kurz abgewehrt hatte. Sein Schlenzer streifte jedoch Zentimeter am Pfosten vorbei (72.). Wenige Minuten vor dem Gegentreffer verpasste der aufgerückte Fota den Ball nach einem Freistoß frei vor dem Tor nur knapp.

Allerdings hätte der TSV in dieser Phase auch schon zurückliegen können, denn nach knapp einer Stunde spielte Linksverteidiger Emmanuel Apler den Ball bei einem Rückpass einem Gästestürmer in den Lauf, doch Keeper Emmrich und ein Verteidiger konnten diesen gerade noch abdrängen. Auch zu Beginn des Spiels hatten die Gäste zwei Großchancen: Zunächst parierte Emmrich gegen den frei stehenden VfB-Stürmer Sascha Hohmann (4.), dann zielte Julian Neu nach schnellem Umschaltspiel der Gäste aus 14 Metern knapp am TSV-Gehäuse vorbei.

„Im Großen und Ganzen können wir mit der Partie zufrieden sein. Es ist nur ärgerlich, dass unser Fehler so bitter bestraft wurde“, meinte Fota. Allerdings hätten auch die Wechsel in der zweiten Halbzeit die Mannschaftsstruktur ein wenig durcheinandergebracht.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Fota, Geppert (79. Stagel Alberto), Widmaier, R. Ancona (75. Sapia), Di Matteo (88. de Pilla), Schieber, Dos Santos Coelho, M. Ancona, Prkacin (71. Abdiji).

Trotz Startproblemen herrscht weiter Optimismus

 

 Vorschau Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

 

 In der Verbandsliga, Heimerdingen erwartet Friedrichshafen. Henning Maak

  Auch wenn nach vier Saisonspielen nur ein mickriges Pünktchen auf der Habenseite steht, verliert Co-Trainer Daniel Riffert vom Verbandsligisten TSV Heimerdingen nicht den Optimismus: „Es sind noch mehr als 100 Punkte zu vergeben“, stellt er klar. Dennoch ist er nach dem deutlichen 0:4 im Derby bei der SKV Rutesheim enttäuscht: „Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. In der zweiten ist vieles gegen uns gelaufen“, berichtet er.

 So habe der Linienrichter von seiner Position aus nicht sehen können, ob der Ball beim 0:1 hinter der Linie war, habe es aber dennoch angezeigt. Vor dem Foul, das zum Strafstoß und dem 0:2 führte, hätten es drei TSV-Akteure versäumt, den Gegenspieler auf der Außenbahn zu attackieren. Am Foulelfmeter sei Lukas Emmrich dann noch dran gewesen. Das 0:3 sei danach zu schnell gefallen, nach einem Fehler von ihm selbst.„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder. Sobald wir in Rückstand geraten, stimmen bei uns die Abstände im Spiel nicht mehr und wir verlieren unsere Stabilität“, bedauert Riffert. Das liege auch daran, dass mit Roberto Ancona, Tim Schlichting und Denis Schäffler mehrere erfahrene Akteure derzeit fehlten. „Junge Spieler tun sich einfacher, wenn sie in ein intaktes Team kommen. Das ist bei uns derzeit nicht der Fall“, weiß Riffert.

 Dennoch hofft er am Sonntag (16 Uhr) auf den ersten Dreier im Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen. „Wir müssten in Führung gehen, dann wird die Brust auch automatisch breiter“, glaubt er. Am Fehlen von Chefcoach Jens Härter will er die magere Punktausbeute bisher nicht festmachen. „Es war abgesprochen, dass er jetzt seinen Urlaub nehmen darf.“ Immerhin verbindet der TSV mit dem nächsten Gegner positive Erinnerungen: Beim Aufstieg 2019 schaltete Heimerdingen das Bodensee-Team in der zweiten Relegationsrunde auf neutralem Platz mit 2:1 aus.

 Tipp des Tages

Antonio Di Matteo (TSV Heimerdingen)

 Antonio Di Matteo ist eine treue Seele. Mit seinen 25 Jahren hat er erst drei Vereine in seinem fußballerischen Lebenslauf stehen. Er begann im Alter von fünf Jahren bei den Bambini des TSV Münchingen mit dem Kicken. Dreizehneinhalb Jahre lang trug er das weiß-blaue TSV-Trikot, ehe er in der B-Jugend zu den Stuttgarter Kickers wechselte. Obwohl er fünfeinhalb Jahre bei den Blauen spielte, blieb ihm der ganz große Durchbruch verwehrt. Meistens spielte er in der zweiten Mannschaft in der Oberliga. Am Ende legte ihm der damalige Trainer Alfred Kaminski sogar einen Wechsel nahe. „Mit ihm bin ich nie richtig warm geworden“, erinnert sich Di Matteo. Er freute sich, als es dann mit einem Wechsel zum TSV Heimerdingen klappte, für den er jetzt die dritte Saison am Ball ist. Im zentralen Mittelfeld fühlt sich der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der für einen Personaldienstleister Fachkräfte aus der Finanzbranche vermittelt, am wohlsten. Im defensiven Mittelfeld wurde er auf allen seinen bisherigen Stationen am häufigsten eingesetzt. Zu seinen Stärken gehört seine gute Technik, wobei sein linker Fuß der stärkere ist. „Arbeiten muss ich an meiner Schnelligkeit“, erzählt er mit einem schallenden Lachen. Seine Tipps für das kommende Wochenende lauten:

  Verbandsliga

Pfullingen – Calcio Leinf.-Echterdingen 1:1

Türkspor Neu-Ulm – TSG Tübingen 1:2

Normannia Gmünd – VfB Neckarrems 3:1

VfL Sindelfingen – TSV Berg 1:0

FC Holzhausen – TSV Essingen 0:2

Hofherrnw.-Unterrombach – Fellbach 2:2

1. FC Heiningen – FSV Hollenbach 2:1

TSV Crailsheim – SKV Rutesheim 1:1

SSV Ehingen-Süd – FC Wangen 2:0

Heimerdingen – VfB Friedrichshafen 1:0

 

 SKV Rutesheim  –  TSV Heimerdingen  4 : 0

Bericht von der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu Zeitung)

Die zweiten Hälfte gehört den Gastgebern

 Derby in der Fußball-Verbandsliga gestern Abend: Nach einer torlosen ersten Halbzeit dreht die SKV Rutesheim in der zweiten Hälfte auf und holt gegen den TSV Heimerdingen einen verdienten 4:0-Sieg. Nathalie Mainka

Die SKV Rutesheim setzt eine kleine Serie fort. Der Fußball-Verbandsligist entschied auch die vierte Partie in Folge gegen den Nachbarn TSV Heimerdingen für sich. Die Mannschaft um Trainer Jens Eng holte nach einer torlosen ersten Hälfte einen 4:0-Sieg. „Das war verdient, wenn vielleicht ein Tor zuviel gefallen ist“, sagte SKV-Abteilungsleiter Marius Epple. Gleich die erste Aktion in der zweiten Hälfte nutzten die Rutesheimer zum Führungstreffer. Nach einer Flanke von Laurin Stütz traf Michael Schürg (47.). Einen Strafstoß verwandelte Alexander Wellert in der 73. Minute. Zuvor war Valentyn Podolsky gefoult worden. Der eingewechselte Keven Müller erhöhte in der 75. Minute auf 3:0. Erneut Alexander Wellert verwandelte einen Elfmeter zum 4:0-Endstand (91.).

 Eine torlose erste Halbzeit sahen die zahlreichen Rutesheimer und Heimerdinger Fans. Die beiden Verbandsligisten begegneten sich auf Augenhöhe, zeigten ein schnelles Passspiel nach vorne, machten im eigenen Strafraum dann die Räume eng: Standards wurde rechtzeitig geklärt. Stiche setzten sie allemal. Der Rutesheimer Schlussmann Kerim Redzepovic hatte in der 15. Minute etwas Glück, als Heimerdingens Emmanuel Apler den Freistoß von Daniel Riffert neben das Tor lenkte. Die gefährlichste Szene dann in der 28. Minute, als Heimerdingens Michele Ancona aus kurzer Distanz das Führungstor auf dem Fuß hatte. Redzepovic klärte diesen Angriff mit einer sehenswerten Parade souverän. So auch den Nachschuss. Nur zwei Minuten später verpasste der etwas zu zögerlich agierende Dennis Schwenker, der sich einmal zuviel um sich drehte, den Ball für die SKV im Tor unterzubringen. In der 39. Minute versprang ein Kopfball von Tobias Gebbert am Ziel vorbei. In der Pause wurden die ehemaligen Rutesheimer Leistungsträger Julian Bär, Steffen Hertenstein, Christopher Baake und Gianluca Crepaldi offiziell verabschiedet, nachdem dies wegen des Saisonabbruchs nicht früher möglich war. SKV Rutesheim: Redzepovic, Wellert, Kogel, Rudloff, Vaihinger, Schneider, Gebbert (86. Bischoff), Weiß, Podolsky (75. Müller), Schürg (80. Gamuzza), SchwenkerTSV Heimerdingen: Emmrich, Widmaier, Apler (74. de Pilla), Riffert, Fota, R. Ancona (82. Rau), Schieber, Di Matteo (56. Stagel-Alberto), M. Ancona, Dos Santos Coelho, Prkacin.

 

 Zweites Spiel Verbandsliga:

 SSV Ehingen-Süd  –  TSV Heimerdingen  7 : 1

Rückblick Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

Debakel für Heimerdingen

 Der Fußball-Verbandsligist geht beim SSV Ehingen-Süd mit 1:7 (0:4) unter.

 Henning Maak

Eine verdiente Niederlage hat der TSV Heimerdingen im Verbandsliga-Duell beim SSV Ehingen-Süd hinnehmen müssen. „Kosmetisch hätte es etwas netter aussehen können“, meinte TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel. Der Gegner sei aber „bockstark“ gewesen, und die Innenverteidigung, die in den bisherigen Partien oft das Prunkstück gewesen sei, habe personell bedingt nicht die gewohnte Leistung bringen können. „Neben Tim Schlichting hat auch Daniel Riffert gefehlt, das war natürlich schon eine Schwächung“, meinte Sippel.

Es lag jedoch nicht allein an der Abwehr, sondern am Defensivverhalten der gesamten Mannschaft, dass die Heimerdinger derart unter die Räder kamen. So fielen die ersten beiden Gegentore in der 5. und 21. Minute nach Eckbällen der Gäste, Heimerdingen wurde von den SSV-Akteuren klassisch ausgekontert. „Beim 0:1 hatte der Ehinger Flankengeber drei freie Anspielstationen in unserem Strafraum“, kritisierte Sippel. Beim 0:2 prallte der Ball dann auch noch unglücklich vom Schienbein von Gabriel Fota ab. Auch beim 0:4 (41.) war am Ende ein Heimerdinger Abwehrbein zuletzt am Ball. Beim 3:0 (28.) zeigten die Gastgeber mit einer schönen Ballstafette, dass sie ein gepflegtes Aufbauspiel durchs Mittelfeld beherrschen.

 In der zweiten Hälfte schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, die Grün-Weißen bekamen einen besseren Zugriff auf die Partie. Ein katastrophaler Fehlpass in der Zentrale beim Aufbauspiel führte nach einer Stunde zum 0:5 durch Semir Telalovic. Dieser Gegentreffer irritierte die TSV-Akteure offenbar so sehr, dass sie nur eine Minute später Ilir Tupella nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball kommen ließen, der das 0:6 bedeutete.

Matthias Kolb sorgte in der 81. Minute nach einer schönen Ballstafette und Vorarbeit von Pascal Dos Santos Coelho für den Ehrentreffer der Gäste zum 1:6. Doch nur zwei Minuten später traf Simon Dilger zum 1:7-Endstand aus Sicht der Heimerdinger. „Alles in allem sind wir hinten nicht so konzentriert und konsequent gestanden wie in den Spielen zuvor und haben vorne unsere wenigen Chancen nicht genutzt“, bilanzierte Sippel.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Apler, Fota, Widmaier, Stagel, Dos Santos Coelho, Schieber (78. Kolb), Grau (46. Intemperante), de Pilla (46. Prkacin), Ancona (82. Abdiji).

 

wfv Verbandspokal 

Achtelfinale:

 TSV Heimerdingen – FV Ravensburg  2 : 4

 Nach einem sehr guten Spiel, in der Verlängerung  verloren.

Kopf hoch, jetzt geht es am Samstag in Ehingen-Süd, weiter.

 Jetzt noch ein Bericht der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu- Zeitung)

TSV Heimerdingen: Raus mit Applaus

 Der Verbandsligist zwingt den FV Ravensburg in die Verlängerung und muss sich dann mit 2:4 beugen. Andreas Klingbeil

Zweimal hat der TSV Heimerdingen das Viertelfinale im Verbandspokalwettbewerb bereits erreicht. Zum dritten Coup fehlte nicht viel. Der Verbandsligist verkaufte sich gegen den klassenhöheren FV Ravensburg teuer, erzwang in letzter Sekunde die Verlängerung und musste sich erst da schließlich mit 2:4 beugen. Co-Trainer Daniel Riffert, der Jens Härter an der Seitenlinie vertrat, stellte seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus: „Ab der zweiten Hälfte bis zum Ende war das richtig stark. Da haben die Jungs ihren Respekt, den sie in den ersten 45 Minuten noch hatten, abgelegt.“

Dabei gab es eigentlich gar keinen Grund, nicht schon von Beginn an selbstbewusst aufzutreten. Nach nur fünf Minuten lag der Ball im Ravensburger Tor. Eine unfreiwillige Co-Produktion von Nicola de Pilla und dem FV-Abwehrspieler Dominik Wieland brachte das 1:0. Heimerdingen ließ nicht viel zu. Der zunächst etwas nervöse Robin Kuschewitz im TSV-Tor zeichnete sich zweimal aus, ehe er kurz vor der Pause von Rahman Soyudogru per Elfmeter dann doch bezwungen wurde.

Nach dem Wechsel hätten die Gastgeber erneut in Führung gehen können. Michele Ancona vertändelte jedoch aus aussichtsreicher Position. Der Treffer fiel auf der anderen Seite. Der schnelle Awed Issac verwertete die Vorlage von Felix Schäch (72.). Die Gäste hatten wohl schon einen Haken an die Angelegenheit gemacht – und ließen Gabriel Fota mutterseelenallein am langen Pfosten stehen. Quasi mit dem Schlusspfiff traf er nach Freistoßflanke von Pascal Coelho per Kopf zum Ausgleich. Erneut Issac brachte die Gäste in der Verlängerung in Front (97.). Heimerdingen hielt dagegen, und das in der zweiten Hälfte der Verlängerung auch noch in Unterzahl. Denis Schäffler blieb verletzungsbedingt draußen, Riffert hatte bereits viermal gewechselt. Felix Gutsche hatte sogar noch die Chance zum Ausgleich, ehe Paul Strauß in der 120. Minute den Deckel drauf machte.Es gibt keinen Grund und auch keine Zeit, dem Ausscheiden lange nachzutrauern. Am Samstag (15.30 Uhr) steht in der Verbandsliga-Punktrunde der schwere Gang zum starken SSV Ehingen-Süd auf dem Plan. Daniel Riffert, der wegen Knieproblemen nicht auf dem Platz stand, ist überzeugt davon, dass seine Mannschaft die Akkus nach der kräftezehrenden Partie bis dahin wieder aufgeladen hat. Viel wichtiger für ihn ist sowieso die Erkenntnis: „Auf der Leistung können wir aufbauen.“ TSV Heimerdingen: Kuschewitz (46. Emmrich), Pellegrino, Apler, Fota, Schäffler, Intemperante (56. Widmaier), Coelho, Schieber, Grau (79. Koros), M. Ancona (68. Gutsche), de Pilla.

 Vorbericht von der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung)

Zum Spiel gegen Ravensburg

Duell mit einem Oberligisten

  Im Verbandspokalwettbewerb haben Heimerdingens Fußballer heute Ravensburg zu Gast.

 Fünf Spiele in 16 Tagen – über solch ein Programm wird nicht selten selbst in Profi-Kreisen gestöhnt. Beim TSV Heimerdingen nimmt man es, wie es kommt. Und jetzt kommt nach dem Liga-Auftakt in der Verbandsliga (1:1 gegen Türk Spor Neu-Ulm) erst einmal das Bonbon im Verbandspokalwettbewerb. Im Achtelfinale ist am heutigen Abend (19 Uhr) der Oberligist FV Ravensburg zu Gast. Danach geht es in einer weiteren englischen Woche mit drei Punktspielen weiter – unter anderem steht am Mittwoch, 2. September, das Derby bei der SKV Rutesheim auf dem Plan.

 In seiner Pokalhistorie schlägt der TSV Heimerdingen ein weiteres positives Kapitel auf. Zweimal schon hat es der Klub bis ins Viertelfinale geschafft. In der Saison 2012/13 musste sich der TSV dem damaligen Drittligisten und späteren Pokalsieger 1. FC Heidenheim geschlagen geben (1:2). Ein Jahr später kam das Aus wieder in der Runde der letzten acht gegen die Stuttgarter Kickers. Vor 1700 Zuschauern siegte der Drittliga-Vertreter mit 3:0.

Im laufenden Wettbewerb tat sich der Verbandsligist mit jeweils knappen Erfolgen in den ersten drei Runden schwer. Beim Landesligisten SpVgg Gröningen-Satteldorf musste sogar das Elfmeterschießen zum Weiterkommen herhalten. Der Gegner aus Ravensburg gehört zum festen Inventar der Oberliga, tritt in dieser Spielklasse in der achten Saison in Folge an. Im ersten Punktspiel sicherte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Wohlfarth ein 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers, hatte aber bereits mit 2:0 geführt.

Auftakt Verbandsliga 2020/2021

 TSV Heimerdingen  –  Türk Spor Neu-Ulm  1:1

Kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert

 Fußball-Verbandsligist TSV Heimerdingen kommt gegen Türk Spor Neu-Ulm nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Henning Maak

  Nach dem Schlusspfiff saßen die in Grün-Weiß gekleideten Heimerdinger noch eine ganze Weile vor der Auswechselbank zusammen. Es gab offenbar einigen Redebedarf. Bis fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte die Mannschaft des im Urlaub weilenden Trainers Jens Härter mit 1:0 gegen den in der Offensive weit gehend harmlosen Aufsteiger Türk Spor Neu-Ulm geführt. Doch dann war die TSV-Defensive nach einem Eckball nicht eng genug am hochgewachsenen Sascha Endres dran, der am kurzen Pfosten per Kopf zum 1:1 traf.

In der Schlussphase hatten die Gastgeber sogar noch Glück, dass der eingewechselte Furkan Cebeci nach einer Flanke von rechts acht Meter vor dem Tor etwas zu lange zögerte, sodass sein Schussversuch in letzter Sekunde noch geblockt werden konnte. „Das wäre des Guten vielleicht zu viel gewesen, aber den einen Punkt hat sich Türk Spor Neu-Ulm auf jeden Fall verdient“, befand TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel. Alles in allem sei es ein typisches Saisonauftaktspiel gewesen, bei dem beide Mannschaften nicht so richtig wüssten, wo sie stehen.

Heimerdingen war in der ersten Halbzeit etwas stärker. Zur Führung musste jedoch ein Foulelfmeter (36.) herhalten, den Daniel Riffert sicher verwandelte. Gabriel Fota, sein Kollege aus der Innenverteidigung, hatte sich ins Aufbauspiel eingeschaltet und war im Strafraum der Gäste regelwidrig von einem Verteidiger zu Fall gebracht worden.

Pascal Dos Santos Coelho hatte in der ersten Hälfte die beste Möglichkeit auf einen weiteren Treffer, nachdem sich Salvatore Pellegrino und Michele Ancona auf der linken Angriffsseite schön durchgespielt hatten. Coelho bekam den Ball jedoch nicht richtig unter Kontrolle, sodass die Möglichkeit verpuffte.

„Man kann unserer Mannschaft Willen und läuferischen Einsatz nicht absprechen, aber in der zweiten Hälfte haben wir keine nennenswerten Torchancen mehr herausgespielt“, bedauerte Abteilungsleiter Sippel. Auch Türk Spor Neu-Ulm blieb in der zweiten Hälfte in der Offensive blass, weil im Aufbauspiel regelmäßig der letzte Pass nicht ankam. Dennoch reichte den Gästen die eine Unaufmerksamkeit in der Heimerdinger Defensive zum ersten Punktgewinn in der Verbandsliga, den die rotgekleideten Neu-Ulmer nach dem Schlusspfiff lautstark bejubelten.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Widmaier (83. Kolb), Riffert, Fota, Schäffler, Pellegrino, Schieber, R. Ancona, Stagel (46. Prkacin), Dos Santos Coelho (89. Intemperante), M. Ancona (75. de Pilla).

Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

 

 

Rund­er­neu­ert star­tet Hei­mer­din­gen den zwei­ten An­lauf

 Für die Mann­schaft von Trai­ner Jens Här­ter lau­tet das gro­ße Ziel Klas­sen­er­halt. An­dre­as Kling­beil

Wer weiß, ob es oh­ne Co­ro­na die­se zwei­te Chan­ce ge­ge­ben hät­te. Als die Vor­sai­son ab­ge­bro­chen wur­de, stand der TSV Hei­mer­din­gen auf ei­nem Ab­stiegs­platz. Weil aber we­gen des vor­zei­ti­gen Sai­son­en­des kei­ne Mann­schaft run­ter muss, kön­nen die Hei­mer­din­ger er­neut ih­re Ver­bands­li­ga­taug­lich­keit nach­wei­sen. Dass sie die­se durch­aus ha­ben, wie­sen sie vor al­len Din­gen am En­de der Hin­run­de nach, als in fünf Be­geg­nun­gen vier Sie­ge her­aus­spran­gen und sich das Team vom letz­ten auf den 13. Platz vor­ar­bei­te­te.

Ob sich die Spie­ler in der neu­en Run­de schnel­ler ak­kli­ma­ti­sie­ren, ist of­fen. Denn der Ka­der wur­de für Hei­mer­din­ger Ver­hält­nis­se dies­mal kräf­tig durch­ein­an­der ge­wir­belt. Acht Ab­gän­gen ste­hen elf Neu­zu­gän­ge ge­gen­über. Und von de­nen ver­fügt le­dig­lich Ga­bri­el Fo­ta, der vom Li­ga­kon­kur­ren­ten aus Ne­ckar­rems kam, über ech­te Ver­bands­li­ga-Er­fah­rung.

Neu­land be­tritt auch der Trai­ner Jens Här­ter. Nach dem über­ra­schen­den Weg­gang von Hol­ger Lud­wig zum Ober­li­ga-Auf­stei­ger TSG Backnang rück­te der bis­he­ri­ge Co nach und war nun erst­mals voll ver­ant­wort­lich für die Vor­be­rei­tung. Der 40-Jäh­ri­ge sieht sein Team zwar noch nicht bei hun­dert Pro­zent, ist aber über­zeugt da­von, für den Auf­takt gut ge­rüs­tet zu sein.Tim Schlicht­ing muss pas­sen. In der hin­te­ren Rei­he setzt er in der In­nen­ver­tei­di­gung auf die Rou­ti­niers Ga­bri­el Fo­ta und Da­ni­el Rif­fert (zu­gleich Co-Trai­ner). Tim Schlicht­ing als wei­te­re fes­te Grö­ße fällt zu­nächst mit In­nen­band­riss im Knie aus. Auf der lin­ken Sei­te könn­ten Em­ma­nu­el Ap­ler und der um ei­ne Po­si­ti­on nach vor­ne ge­rück­te Sal­va­to­re Pel­le­gri­no ein gut har­mo­nie­ren­des Pär­chen wer­den. Rechts hin­ten ist zu­nächst De­nis Schäff­ler ge­setzt. Weil im­mer wie­der Ur­lau­ber feh­len, wird an der For­ma­ti­on wei­ter vor­ne noch ge­tüf­telt. Im Ver­bands­po­kal­wett­be­werb be­setz­ten die Po­si­tio­nen im zen­tra­len Mit­tel­feld in Ab­we­sen­heit von An­to­nio Di Mat­teo die Youngs­ter Jef­frey Schie­ber und Chris­ti­an Sta­gel-Al­ber­to. Vor­ne ru­hen die Hoff­nun­gen auf dem vom Lan­des­li­gis­ten TSV Weilim­dorf ge­kom­me­nen Ni­co­la de Pil­la. Jens Här­ter stell­te aber auch den an­de­ren Neu­zu­gän­gen wie Fe­lix Gut­sche, Ales­sio Sa­pia, Ha­dis Ab­di­ji, Fi­lip­po In­tem­pe­ran­te oder Adri­an Taqi ein gu­tes Zeug­nis aus: „Die ha­ben sich al­le gut ent­wi­ckelt und ei­nen Schritt nach vor­ne ge­macht.“

Im Tor hat zu­nächst Lu­kas Em­m­rich die Na­se vor­ne. Wäh­rend Ma­ik Riesch noch leicht ver­letzt ist, steht mit Ro­bin Ku­sche­witz (1. CfR Pforz­heim U 19) ei­ne Al­ter­na­ti­ve pa­rat. Här­ter: „Ich hät­te kei­nen Schmerz, ihn zu brin­gen.“

Auszug von der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu Zeitung)

von Andreas Klingbeil

 

 wfv Verbandspokal 

 

 Achtelfinale:

 TSV Heimerdingen – FV Ravensburg  2 : 4                                                             

3.Runde

  SV Breuningsweiler  –  TSV Heimerdingen  1 : 2

wfv Verbandspokal

2.Runde

In Satteldorf nach Elfmeterschießen mit 9 : 8

Mit Glück die dritte Runde erreicht

 TSV Heimerdingen siegt in Satteldorf nach Elfmeterschießen mit 9:8.

 Henning Maak

Nach 120 torlosen Minuten hat sich der TSV Heimerdingen in der zweiten Runde des Fußball-Verbandspokals beim Landesligisten SpVgg Gröningen-Satteldorf in der Elfmeter-Lotterie als das glücklichere Team gezeigt und mit 9:8 durchgesetzt. Nachdem die ersten 17 Elfmeterschützen ihre Strafstöße jeweils souverän verwandelt hatten, zeigte Satteldorfs neunter Schütze am Punkt Nerven und setzte den Ball über das Tor. „Danach waren alle Spieler ziemlich K.o. und konnten sich kaum noch über den Einzug in die dritte Runde freuen“, sagte Heimerdingens Coach Jens Härter. Am Mittwoch trifft der TSV auf den SV Breuningsweiler.

Der Verbandsligist tat sich bei den klassentieferen Satteldorfern schwer. „Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass wir die Partie nach 15 Minuten im Griff hatten“, sagte der Heimerdinger Coach. Seine Mannschaft habe deutlich mehr Spielanteile gehabt, und im weiteren Verlauf der Begegnung habe sich immer mehr auch eine konditionelle Überlegenheit seiner Verbandsliga-Kicker herauskristallisiert. Das große Problem sei jedoch der finale Pass gewesen, weswegen sein Team auch keine nennenswerten Torchancen herausgespielt habe. „Bis 20 Meter vor dem Satteldorfer Tor ist der Ball gut zirkuliert, aber dann war Schluss“, bedauerte Härter.

Effektiver seien sogar die Gastgeber gewesen, räumte der Heimerdinger Trainer ein. Seine Mannschaft müsse sich bei Torhüter Lukas Emmrich bedanken, der nach Ballverlusten im Mittelfeld zweimal stark reagiert und die Elf im Spiel gehalten habe, als jeweils ein Satteldorfer Akteur allein auf ihn zugelaufen sei.

Dafür hatten seine Männer die besseren Nerven am Elfmeterpunkt. „Wir haben Elfmeterschießen nicht trainiert, da ich stets davon ausgehe, dass ein Spiel nach 90 Minuten entschieden ist“, bemerkte Härter schmunzelnd. Satteldorfs Torhüter Manuel Schoppel hatte bei einem Elfmeter die Hand am Ball, Lukas Emmrich keinmal, bevor das Spielgerät beim 18. Elfmeter über die Latte flog.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Fota, Riffert, Schäffler, Grau (91. Widmaier), Di Matteo (66. Stagel), Schieber, R. Ancona (43. Thaqi), Gutsche (60. de Pilla), M. Ancona.

 

 In der 2. Runde geht es nach Satteldorf

 

Satteldorf  –  TSV Heimerdingen

Auszüge Stuttgarter Zeitung (Strohgäu-Zeitung)

 Gelingt ein Erfolg in Runde zwei des Fußball-Verbandspokals, wartet die nächste Aufgabe am Mittwoch. 

Andreas Klingbeil

 Zehn Jahre ist es mittlerweile her, als zum letzten Mal drei Vereine aus dem Altkreis Leonberg die zweite Runde im Verbandspokalwettbewerb erreicht haben. Mit dem TSV Heimerdingen, der KSG Gerlingen und dem TSV Münchingen hatten die Strohgäuclubs die Nase vorne. Neben Heimerdingen haben es diesmal die SKV Rutesheim und der SV Leonberg/Eltingen geschafft. Sollte die Pokalreise an diesem Samstag enden, dann sind die Begegnungen bereits gleichzusetzen mit der Generalprobe für den Ligaauftakt (Verbands- und Landesliga) eine Woche später. Für die Sieger geht es bereits am Mittwoch, 19. August weiter. Dann steht die dritte Runde im Pokalwettbewerb auf dem Programm. 

 Gröningen-Satteldorf – Heimerdingen (Sa 15.30) Der TSV Heimerdingen scheint sein Erstrunden-Trauma so langsam abzulegen. Viermal in Folge war die Mannschaft früh K.o. gegangen, ehe in der vergangenen Saison der Bann mit einem 2:1 ausgerechnet beim Nachbarn in Rutesheim gebrochen wurde. Mit dem 2:0 beim FV Löchgau schaltete das Team von Trainer Jens Härter einen ambitionierten Landesligisten aus. Mit der SpVgg Gröningen-Satteldorf wartet nun der nächste. „Das ist eine robuste, kompakte und aggressive Mannschaft, die sehr diszipliniert auftritt§“, sagt der Coach. Aus der Startelf des vergangenen Wochenendes fehlen Emmanuel Apler, Alessio Sapia und der Doppel-Torschütze Nikola Prkacin. Dafür ist Michele Ancona wieder mit an Borde. Auch in der dritten Runde würde auf den TSV Heimerdingen ein weiterer Landesligist warten: der Sieger des Duells TSV Schwaikheim – SV Breuningsweiler

Breuningsweiler wäre der Gegner der 3. Runde 

 Stuttgarter Zeitung Ausgabe (Strohgäu-Zeitung)

 

 1.Runde im wfv Pokal

 SV Löchgau  –  TSV Heimerdingen  0 : 2

Ein Doppelschlag in der Schlussphase

Der TSV Heimerdingen gewinnt durch zwei späte Tore beim FV Löchgau mit 2:0 (0:0). Henning Maak

  Am Ende ging es nur noch über Wille und Laufbereitschaft“, analysierte Trainer Jens Härter den 2:0-Erfolg seines TSV Heimerdingen in der ersten Runde des Fußball-Verbandspokals beim klassentieferen FV Löchgau. Der Gegner habe technisch guten Fußball geboten und den Ball gut in den eigenen Reihen gehalten, seinem Team sei es jedoch gelungen, kaum Torchancen des Gegners zuzulassen.

Nach der ersten vom Schiedsrichter angeordneten Trinkpause nach rund 20 Minuten habe seine Mannschaft die Partie immer besser in den Griff bekommen. Nicola de Pilla tauchte Mitte der ersten Hälfte nach einem schönen Pass frei vor dem FV-Schlussmann Sven Altmann auf, wurde von diesem jedoch abgedrängt, sodass der Winkel am Ende zu spitz wurde. Eine starke Leistung zeigte der Löchgauer Keeper auch bei einem abgefälschten Schuss von Christian Stagel.

Der gastgebende Landesligist hatte seine beste Möglichkeit, als zwei FV-Akteure nach einem Ballverlust der Gäste nur noch Daniel Riffert vor sich hatten. Der Heimerdinger Kapitän lenkte den Ball jedoch zur Ecke. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff sorgte der zur Halbzeit eingewechselte Stürmer Nikola Prkacin für die Vorentscheidung: Nach einem Angriff über die linke Seite hatten die Löchgauer die Situation eigentlich schon bereinigt. Salvatore Pellegrino setzte noch einmal nach und brachte den Ball in die Mitte, wo Prkacin freistehend aus neun Metern zur viel umjubelten Führung für den TSV traf.

Die endgültige Entscheidung in einer wahren Hitzeschlacht fiel in der Nachspielzeit: Denis Schäffler schickte Roberto Ancona auf die Reise, der den Ball zunächst verlor, dann aber noch mal eroberte. Seine Flanke in die Mitte vollendete Prkacin mit seinem zweiten Treffer ohne große Mühe, weil FV-Schlussmann Altmann zuvor ausgerutscht und das Tor der Gastgeber leer war. „Einerseits war ein Quäntchen Glück dabei, andererseits haben wir das Tor erzwungen, weil wir nach einem Ballverlust erneut nachgesetzt haben“, meinte Coach Härter.

Die Heimerdinger bekommen es in der zweiten Pokalrunde am kommenden Samstag mit dem Landesligisten SV Satteldorf zu tun, der sich in der ersten Runde deutlich mit 6:1 auf eigenem Platz gegen den SV Salamander Kornwestheim durchgesetzt hat.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Apler, Riffert, Fota, Schäffler, Pellegrino (82. Grau), Schieber, Stagel (71. Di Matteo), Sapia (59. Thaqi), R. Ancona, de Pilla (46. Prkacin).

Stuttgarter Zeitung Ausgabe (Strohgäu-Zeitung)

 

 

 Samstag 08.08. 17.00 Uhr in Löchgau beim SV!

 

  In der ersten Runde des Fußball-Verbandspokalwettbewerbs muß der Verbandsligist aus  Heimerdingen auswärts ran.

FV Löchgau – TSV Heimerdingen (Sa 17) Mit einem sehr ambitionierten Landesligisten bekommt es der TSV Heimerdingen zu tun. Das Saisonziel des Teams von Trainer Thomas Herbst lautet schlicht und einfach Aufstieg. „Ich kann sie nicht einschätzen, habe sie auch noch nicht gesehen“, sieht der Heimerdinger Coach Jens Härter seine Mannschaft nur aufgrund des Ligen-Unterschieds nicht automatisch in der Favoritenrolle. „Löchgau ist immer ein unangenehmer Gegner.“

Angesichts der Rekordzahl von elf Neuzugängen wird auch in Heimerdingen noch kräftig durchprobiert. Jens Härter bleibt unter anderem auch wegen einiger Urlauber gar keine andere Wahl. Am Samstag fehlen Michele Ancona, Filippo Intemperante und Hadis Abdiji. Zudem muss Tim Schlichting ersetzt werden, der sich mit Kniebeschwerden herumplagt. Im letzten Test setzte es ein 0:5 gegen den Oberligisten SGV Freiberg. Dennoch sprach Härter von einem mannschaftlich ansprechenden Auftritt seines Teams. Qualifiziert es sich für die zweite Runde, wartet in einer Woche der Sieger des Vergleichs zwischen der SpVgg Satteldorf und dem SV Kornwestheim.

Auszüge von der Stuttgarter Zeitung(Strohgäu-Zeitung) Von Andreas Klingbeil

 

Vorbereitungsspiele

TSV Heimerdingen  –  TSG Backnang  1 : 5

TSV Heimerdingen   –  SC Stammheim  1 : 1

TSV Heimerdingen  –  SV Leonberg/Eltingen  3 : 1

TSV Heimerdingen  –  SGV Freiberg  0 : 5

 

Ab 01.August dürfen insgesamt 500 Leute aufs Sportgelände.

 

 Daher ist eine Anmeldung zum Spiel nicht mehr erforderlich; die Erfassung der Personalien muss aber weiterhin erfolgen.

 Wenn möglich, schon Zuhause ausfüllen:

 Bitte (grün)Anklicken!!

Datenerhebung_Zuschauer_Vorlage

 

Die nächsten Punktspiele

Samstag 31.10. 15.30 Uhr  TSV Crailsheim – TSV Heimerdingen

Sonntag 08.11. 15.00 Uhr  TSV Heimerdingen – 1.FC Heiningen

Samstag 14.11. 14.30 Uhr 1.FC Norm. Gmünd-TSV Heimerdingen

Samstag 21.11. 14.30 Uhr TSV Heimerdingen – Hofherrn/Unterr.

Samstag 28.11. 14.30 Uhr  FC Holzhausen  –  TSV Heimerdingen

Sonntag 06.12. 14.30 Uhr TSV Heimerdingen  –  VfL Pfullingen

Samstag 12.12. 14.30 Uhr  TSG Tübingen  –  TSV Heimerdingen

Trainingsbeginn 1.Mannschaft TSV Heimerdingen

 

Bericht Stuttgarter Zeitung Ausgabe (Strohgäu-Zeitung)

Von Nathalie Mainka

Auf den TSV wartet ein strammes Programm

 Einige Tage später als ursprünglich geplant hat Jens Härter, der Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Heimerdingen, seine Mannschaft zur ersten Vorbereitungseinheit für die kommende Saison einberufen. Und erstmals begrüßte er die Spieler in der Funktion als Chef-Coach. Der 40-Jährige, der in seiner aktiven Zeit unter anderem bei den Stuttgarter Kickers in der Dritten- und in der Regionalliga gespielt hat, ist Nachfolger von Holger Ludwig, der kurz vor Ostern ein Angebot vom Oberliga-Aufsteiger TSG Backnang bekam und dieses nicht nicht ausschlagen konnte.

 Zwei Jahre lang war Jens Härter Co-Trainer beim TSV Heimerdingen, rückte zuletzt für vier Wochen in die erste Reihe, als Holger Ludwig aus gesundheitlichen Gründen einige Zeit ausgefallen war. „Ich habe da eine intakte Mannschaft interimsweise übernommen, und es lief bei mir dann auch nicht so schlecht“, sagt Härter. Die Zahlen sprachen dann auch für sich: Unter seiner Regie holte die Mannschaft aus vier Spielen vier Siege und verlor nur einmal. Nach dem vorzeitigen Corona-bedingten Abbruch im März schloss Heimerdingen die Saison auf Rang 14 ab.

„Es ist schon etwas anderes, nun die sportliche Verantwortung zu haben“, sagt Härter, der bisher noch keine Trainerausbildung absolviert hat. „Durch die vielen Jahre, in denen ich selbst gespielt habe, nimmt man einiges mit.“ Weil die Kontakte seit März sehr eingeschränkt waren, wird sich der Übungsleiter erst in den kommenden Wochen ein wirkliches Bild von seinen insgesamt elf Neuzugängen machen können. Zuletzt haben noch Torhüter Robin Kuschewitz (CfR Pforzheim U 19) sowie Defensiv-Mann Jeffrey Schieber (TSV Weilimdorf) unterschrieben.

Zu einem früheren Zeitpunkt sagten bereits acht Neuzugänge zu: Für das Mittelfeld beziehungsweise den Angriff vorgesehen sind Hadis Abdiji (SGV Freiberg U 19), Felix Gutsche (FSV Hollenbach), Filippo Intemperante (SKV Rutesheim), Nicola de Pilla (TSV Weilimdorf) sowie Adrian Thaqi (SGV Freiberg U 19). Aus Bissingen kam Emmanuel Apler bereits in der Winterpause. Neu in der Abwehr sind Gabriel Fota (VfB Neckarrems), Alessio Sapia (SG Sonnenhof Großaspach U 19) und Christian Stagel Alberto (TV Pflugfelden U 19).

Offen war bis zuletzt, ob Murat Öztürk seine 14. Saison beim TSV Heimerdingen dranhängt. Doch der Stürmer hat sich nun endgültig entschieden, zu gehen. Er übernimmt beim A-Ligisten TSV Oberbrüden die Aufgaben des Co-Trainers.

Eine große Herausforderung wird nicht nur für Jens Härter die Trainingsgestaltung in den kommenden Wochen unter Corona-Bedingungen sein. „Wir dürfen nur mit 20 Mann auf den Platz, sind aber weit mehr. Und wenn es um taktische Dinge geht, ist das nur eingeschränkt möglich.“ Ebenfalls spannend wird die kommende Saison, die für den TSV Heimerdingen am 22. August mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger Türk Spor Neu-Ulm beginnt – die SKV Rutesheim erwartet den SSV Ehingen-Süd – und bei insgesamt 20 Mannschaften (vier Aufsteiger aus der Landesliga, kein Absteiger) nach 38 Spieltagen ihren Meister findet. „Wenn man dann noch den Pokal hinzurechnet, wird das mit englischen Wochen ein richtig strammes Programm“, sagt der Heimerdinger Coach Jens Härter.

Die Testspiele des TSV Heimerdingen: TSG Backnang (18. Juli, 17 Uhr/Heimspiel); SC Stammheim (24. Juli, 19 Uhr/H); SV Leonberg/Eltingen (1. August, 16.30 Uhr/H), Pokalwettbewerb (voraussichtlich am 8. August), 

Kader

TSV Heimerdingen Verbandsliga Württemberg – 2020/2021

Tor: Lukas Emmrich, Robin Kuschewitz, Maik Riesch

 Abwehr: Emmanuel Apler, Gabriel Fota, Salvatore Pellegrino, Daniel Riffert, Alessio Sapia, Denis Schäffler, Alasana Saidykhan, Jeffrey Schieber, Tim Schlichting, Christian Stagel Alberto

Mittelfeld/Angriff: Hadis Abdiji, Michele Ancona, Roberto Ancona, Pascal Dos Santos Coelho, Alexander Grau, Felix Gutsche, Filippo Intemperante, Matthias Kolb, Antonio Di Matteo, Nicola de Pilla, Nikola Prkacin, Adrian Thaqi

Zugänge: Hadis Abdiji (SGV Freiberg U19)

Emmanuel Apler (FSV 08 Bissingen – bereits zur Winterpause)
Gabriel Fota (VfB Neckarrems)
Felix Gutsche (FSV Hollenbach)
Filippo Intemperante (SKV Rutesheim)
Robin Kuschewitz (CfR Pforzheim U19)
Nicola de Pilla (TSV Weilimdorf)
Alessio Sapia (SG Sonnenhof Großaspach U19)
Jeffrey Schieber (TSV Weilimdorf)
Christian Stagel Alberto (TV Pflugfelden U19)
Adrian Thaqi (SGV Freiberg U19)

Abgänge: Wissem Aouadi (TSV Schwieberdingen – bereits zur Winterpause)

Marc Bitzer (TSG Backnang)

Robert Feik (unbekannt)
Daniel Geppert (TSV II)
Mahran Houssein (unbekannt)
Dima Lubenskij (unbekannt)
Emre Öztürk (SV Gebersheim)
Murat Öztürk (TSV Oberbrüden als Co-Trainer)
Piero Stampete (TSV Schwieberdingen)

Trainer: Jens Härter (3. Saison – 2 Jahre als Co)
Co-Trainer: Daniel Riffert (1. Saison)
TW-Trainer: Nick Rampp (1. Saison)

Spielleitung: Michael Körle
Reinhard Ponnath

Physio: Robin Rampp
K. Schneider

Den Kader unserer 1.Mannschaft findet Ihr auch unter:

Abteilungen – Fußball – Aktive – News

 

 Aus den vier Landesligen stoßen zu uns

 TSV Crailsheim (LL 1)

Türk Spor Neu-Ulm (LL 2)

FC Holzhausen (LL 3)

VfB Friedrichshafen (LL 4),

sodass wir nächstes Spieljahr in der Verbandsliga Württemberg mit 20 Mannschaften starten werden.

 

Der TSG Backnang gratulieren wir herzlich zum Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, absteigen muss in diesem Spieljahr keine Mannschaft.

 

 Es gibt 20 Mannschaften in der Verbandsliga.

 

Samstag 06.Juni

Heimerdinger Kader ist fast komplett

Fußball Der Verbandsligist ist sich mit acht Neuzugängen einig.

Von Andreas Klingbeil

Dem TSV Heimerdingen steht in der kommenden Verbandsliga-Runde eine Mammut-Saison bevor – vorausgesetzt, es kann überhaupt wieder gespielt werden und die Delegierten stimmen bis zum 20. Juni mehrheitlich für den vom württembergischen Fußballverband entwickelten Modus zum Saisonabbruch 2019/2020. Demnach sind dann nämlich in der höchsten württembergischen Spielklasse 20 Mannschaften am Start, 38 Spieltage müssen absolviert werden. Voraussichtlich wird mit sechs Direktabsteigern gerechnet.

„Das wird eine Herkulesaufgabe für alle, sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch“, sagt der Heimerdinger Abteilungsleiter Uwe Sippel. Ob die Sponsorengelder in gleichem Maße fließen wie bislang ist wegen der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen ungewiss. Der TSV Heimerdingen kann bislang noch so planen wie gehabt. Die Unterstützer bleiben dem Klub treu.

In sportlicher Hinsicht wird fleißig am Kader für die neue Runde gearbeitet. Zwar steht auf dem Wunschzettel der Verantwortlichen noch je ein Spieler für jeden Mannschaftsteil, ansonsten sind die Planungen jedoch abgeschlossen. Vom derzeitigen Kader machen neben den beiden Torhütern Lukas Emmrich und Maik Riesch die Feldspieler Salvatore Pellegrino, Denis Schäffler, Tim Schlichting, Emmanuel Apler, Daniel Riffert (als spielender Co-Trainer), Roberto und Michele Ancona, Antonio Di Matteo, Pascal Coelho, Alexander Grau, Matthias Kolb, und Nikola Prkacin weiter. Ob Stürmer Murat Öztürk beim TSV seine 14. Saison dranhängt, ist noch offen.

Auf der Gegenseite verabschiedet sich Marc Bitzer zusammen mit dem Trainer Holger Ludwig zur TSG Backnang. Mit Mahran Husein und Robert Feik geht es nicht mehr weiter, auch bei Piero Stampete stehen die Zeichen auf Abschied. Daniel Geppert verstärkt die zweite Mannschaft und will mithelfen, das Ziel Rückkehr in die A-Liga zu verwirklichen.

Die Liste der acht Neuzugänge wird angeführt von Gabriel Fota. Der 32-jährige Routinier verbrachte die vergangenen neun Jahre beim Ligakonkurrenten VfB Neckarrems und soll Marc Bitzer als Defensivmann adäquat ersetzen. Für die Offensive sind Nicola de Pilla (TSV Weilimdorf) und Felix Gutsche (22/FSV Hollenbach) vorgesehen. Dazu kommen mit Filippo Intemperante (SKV Rutesheim), Christian Stagel Alberto (TV Pflugfelden), Hadis Abdiji, Adrian Thaqi (beide SGV Freiberg) und Alessio Sapia (SG Sonnenhof Großaspach) fünf Akteure aus U 19-Teams. Geplant ist, dass sich der neue Kader am 9. Juli zum Trainingsauftakt trifft. Bis zu einem möglichen Saisonbeginn hätte der Coach Jens Härter dann rund acht Wochen Zeit für die Vorbereitung.

Stuttgarter Zeitung Ausgabe (Strohgäu-Zeitung)

 Weiterhin kommen noch 2 Spieler zu uns:

Für die Defensive wechselt Jeffrey Schreiber vom TSV Weilimdorf nach Heimerdingen.

Einen weiteren Neuzugang können wir für unser Torhüter-Team vermelden. Mit Robin Kuschewitz kommt ein junger Torhüter vom CFR Pforzheim/U19 zu uns.

 

 Guten Morgen TSV‘ler!

 

Zur neuen Runde erweitert unser langjähriger Kapitän Daniel Riffert seinen Aufgabenbereich !

  Der in Heimerdingen wohnende Kapitän der Mannschaft geht beim TSV damit in seine elfte! Saison.

 Künftig aber nicht mehr nur als Spieler, sondern ab dem Sommer an der Seite des neuen Coaches Jens Härter auch als spielender Co-Trainer.

TSV Heimerdingen: Der Co wird zum Chef

Jens Härter übernimmt zur neuen Saison das Kommando auf der Trainerbank. 

 Im ersten Versuch haben die Verantwortlichen des TSV Heimerdingen gleich einen Treffer gelandet. Als Nachfolger von Trainer Holger Ludwig hieß die Wunschlösung Jens Härter. Der bisherige Co-Trainer übernimmt in der kommenden Saison – wann auch immer die beginnt – die sportliche Verantwortung. Ein paar Tage Bedenkzeit hatte sich der 40-Jährige nach dem Gespräch mit dem TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel ausbedungen, dann sagte er zu.

 „Das ist schon nochmal etwas ganz anderes, als Co-Trainer zu sein“, weiß Härter, „ich musste das auch erst noch mit meiner Familie besprechen.“ Der Übungsleiter wohnt mit seiner Frau und drei Kindern (fünf, acht und elf Jahre) in Asperg. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Dass ich als Erster angesprochen wurde, zeigt mir, dass ich im Verein eine gewisse Wertschätzung genieße.“ Aus dem Mund von Uwe Sippel klingt das so: „Er weiß, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat ein seht gutes Standing in der Mannschaft.“

Dass sich die Heimerdinger überhaupt nach einem neuen Trainer umsehen mussten, hatte sich kurz vor Ostern ergeben. Holger Ludwig und der Verein waren sich bereits einig, die Zusammenarbeit auch im vierten Jahr fortsetzen zu wollen, als der 38-Jährige überraschend ein Angebot des Verbandsliga-Tabellenführers TSG Backnang erhielt. Der Coach zog die vereinbarte Ausstiegsoption und sagte zu.

Die sowieso schon wegen der Corona-Pandemie erschwerten Planung des TSV Heimerdingen waren damit über den Haufen geworfen. Mit dem neuen Chef auf der Bank war man sich zwar schnell handelseinig, die Zusagen von den Spielern hatte es aber noch unter anderen Voraussetzungen gegeben. „Im Prinzip waren wir mit den Spielern schon durch“, sagt Uwe Sippel. Der Abteilungsleiter geht jedoch nicht davon aus, dass sich an den Zusagen etwas ändern wird.

Mit dem Großteil des Kaders wird der Club auch in die neue Runde gehen. Mahran Husein, Dimitriy Lubenskiy und Robert Feik werden dann voraussichtlich nicht mehr dazu gehören. Die Suche nach neuen Spielern gestaltet sich schwierig. Zum einen kann derzeit niemand sagen, in welcher Liga der auf einem Abstiegsplatz stehende Verein in der kommenden Saison spielt. Zum anderen können mangels Training derzeit auch keine Gäste zum gegenseitigen Beschnuppern eingeladen werden. Der Wunsch von Jens Härter: „Es ist natürlich immer gut, wenn jede Position doppelt besetzt wäre.“

Der ehemalige Dritt- und Regionalligaspieler der Stuttgarter Kickers geht nicht davon aus, dass die Saison 2019/2020 regulär beendet werden kann. „Natürlich würde ich mit der Mannschaft lieber in der Verbandsliga spielen“, so Härter, „der württembergische Fußballverband muss eine Entscheidung treffen, und da kann er es nicht jedem Recht machen. Aber egal, was kommt, wir werden uns fügen.“

Der TSV Heimerdingen ist die erste Trainerstation des gebürtigen Bietigheimers. Nach dem Ende der aktiven Laufbahn legte Härter zunächst eine Pause vom Fußball ein. „Ich war satt, hatte zuvor immer alles andere hinten an gestellt“, sagt der gelernte Industriekaufmann. Nach rund sechs Jahren ohne Fußball kribbelte es aber doch wieder. Die Anfrage des ehemaligen Weggefährten Holger Ludwig kam gerade recht. Härter stieg in der Saison 2018/2019 in Heimerdingen als Co-Trainer ein. Dass er in Zukunft vorne dran stehen wird, ist für ihn kein Problem. Es ist nichts Neues. Vor Weihnachten vertrat er Holger Ludwig für vier Wochen. Die Bilanz aus vier Spielen: drei Siege und eine Niederlage.

Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung :

Von Andreas Klingbeil 

Der TSV Heimerdingen muss auf Trainersuche gehen.

Fußball Holger Ludwig beendet sein Engagement bei dem Verbandsligisten nach drei Jahren. Er wechselt zum Saisonende zum Ligakonkurrenten und Tabellenführer TSG Backnang. Der Coach sieht dort bessere sportliche Perspektiven. AndMit der Ungewissheit, wann und ob überhaupt die Saison zu Ende gespielt wird, stehen die Verantwortlichen des TSV Heimerdingen nicht alleine da. Die Planungen zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs sind für Uwe Sippel nun aber noch ein Stück schwieriger geworden. Der Abteilungsleiter muss sich nach einem neuen Trainer umschauen. Holger Ludwig hat dem Verein mitgeteilt, dass er in der kommenden Saison bei der TSG Backnang anheuert.

Im Winter hatten sich Uwe Sippel und Holger Ludwig darauf verständigt, die Zusammenarbeit auch in der nächsten Saison fortzusetzen. Vereinbart wurde dabei auch einen Ausstiegsoption. Als nun der Backnanger Coach Evangelos Sbonias den Entschluss gefasst hat, seine Arbeit beim souveränen Tabellenführer der Verbandsliga nach dieser Runde nicht mehr fortsetzen zu wollen, kam der Stein ins Rollen. Vor rund drei Wochen kam die TSG auf Holger Ludwig zu. Der informierte seinen Abteilungsleiter darüber, dass er Gespräche über ein mögliches Engagement aufnehmen wird. „Ich habe mir das nicht einfach gemacht, weil ich an Heimerdingen hänge und dort auch viele Freunde gefunden habe“, sagt der 38-jährige Lehrer an der Gemeinschaftsschule in Schwieberdingen. Letztlich habe aber die bessere sportliche Perspektive bei der TSG Backnang den Ausschlag gegeben. „Das ist für mich jetzt der nächste Schritt, den ich gehen will“ (Ludwig).Der gebürtige Marbacher, der mit seiner Familie in Höpfigheim wohnt, saß nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn, in der er über 200 Oberligaspiele für den SGV Freiberg und den FSV Bissingen bestritten hat, für eine Saison bei der SpVgg 07 Ludwigsburg auf der Trainerbank, bevor er 2017 zum TSV Heimerdingen wechselte. Dort landete er mit dem Club in seiner ersten Landesliga-Saison auf Anhieb auf dem vierten Rang, ein Jahr später folgten Platz zwei und der fast schon sensationelle Aufstieg in die Verbandsliga über den Weg der Relegation. Derzeit steht das Team in der höchsten württembergischen Spielklasse zwar auf dem 14. und damit auf einem Abstiegsplatz, hätte aber noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, falls die Runde noch zu Ende gespielt wird.Bei der TSG Backnang wird Holger Ludwig, an dessen Seite Torjäger Mario Marinic als spielender Co-Trainer fungieren wird, mit offenen Armen empfangen. „Mit Holger Ludwig konnten wir wieder einen jungen und aufstrebenden Trainer verpflichten. Er stand bei uns auf der Wunschliste ganz oben. Den Weg und die Arbeit von Holger haben wir immer verfolgt. Er neben seiner fachlichen Kompetenz, seinem Ehrgeiz und Siegeswille auch für absolute Vereinstreue in einem familiären Umfeld, was seine bisherigen Stationen auch belegen. Wir sind überzeugt davon, dass er die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen wird und dabei die Mannschaft aber auch insbesondere die jungen Spieler integrieren und weiterentwickeln wird.“

In welcher Liga das sein wird, ist derzeit noch völlig offen. Ein denkbares Szenario falls die Saison nicht mehr fortgesetzt wird: Die TSG Backnang wird als Tabellenführer zum Oberligaaufsteiger erklärt, und es gibt keine Absteiger in die Landesliga. Ludwig hätte damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da er selbst nichts beeinflussen kann, sagt er nur: „Ich lasse mich überraschen.“ Überraschend kam die Wendung für den Heimerdinger Abteilungsleiter Sippel: „Mit großem Bedauern habe ich seinen Entschluss zur Kenntnis genommen/nehmen müssen. Einen Plan B gibt es aufgrund der Kurzfristigkeit noch nicht.“

Ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung:

Von Andreas Klingbeil