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TSV Heimerdingen (Herren) (fussball.de)

Die Vorschau:

Sonntag, 4. Dezember

TSV Heimerdingen gegen Neckarrems 

Spielbeginn ist um 14.00 Uhr.

Wir hoffen zum Jahresabschluss, viele Fans begrüßen zu dürfen.

Die Mannschaft wird alles Erdenkliche tun, damit die 3 Punkte in Heimerdingen verbleiben.

Wir sehen uns!

Ein überzeugender Auswärtssieg.

SV Allmersbach gegen TSV Heimerdingen 0:4

Diesmal am Anfang!

Das Resümee:

– Ein auftreten, was große Freude machte.

– Kein Gegentor zugelassen.

– die Defensive war diesmal hellwach.

– Die Torjäger haben wieder zugeschlagen.

– Den 3. Platz erobert.

Wir kamen sehr gut in das Spiel und bauten von Anfang an, sehr großen Druck beim Gegner auf.

Man, roch es förmlich, dass 1:0 ist nicht mehr weit entfernt.

Michele Ancona tat uns den gefallen und drosch in der 14.Minute den Ball in die Maschen.

Lars Ruckh wollte sich nicht lumpen lassen und erzielte in der 22. Minute sein Saisontor Nummer 17.

Anschließend wurden einige Großchancen vergeben, und wir hätten vor der Pause schon höher führen können, ja müssen.

So ging es mit einem 2 Tore Vorsprung in die Halbzeitpause.

Unsere mitgereisten Fans befürchteten nach der Pause wieder einen Leistungseinbruch wie vor einer Woche in Oppenweiler.

Nicht dergleichen passierte!

Es wurde weiterhin konzentriert nach vorne gespielt und so ergaben sich wieder einige Gelegenheiten ein weiteres Tor zu erzielen.

Was auch dann passierte:

53. Minute, Foul im Strafraum an einem Heimerdinger!

Den fälligen Elfmeter verwandelte Michele Ancona, kaltschnäuzig zum 3:0.

Sein jetzt schon 9. Saisontreffer.

Den Schlusspunkt war unseren Haris Gudzeviv  vorbehalten.

Nach einer sehr schönen Flanke von Robin Reichardt haute er den Ball in der Nachspielzeit in das gegnerische Tor.

Was der Sieg wert war, können wir am kommenden Sonntag sehen.

Zum letzten Spiel in diesem Jahr, erwarten wir den VfB Neckarrems auf unserem Sportgelände.

 Rückblick der Stuttgarter Zeitung.

Ancona und Ruckh machen früh alles klar

Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen gelingt ein lockerer 4:0(2:0)-Erfolg beim SV Allmersbach.

Leonberg. Die Berg-und-Talfahrt beim TSV Heimerdingen setzt sich bei den Resultaten munter fort: Am Sonntagnachmittag jubelte der Anhang des Fußball-Landesligisten über einen ungefährdeten 4:0(2:0)-Erfolg beim Abstiegskandidaten SV Allmersbach – zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen in schöner Regelmäßigkeit beim TSV ab. „Das war endlich wieder ein guter Auftritt in einem Auswärtsspiel“, freute sich Abteilungschef Uwe Sippel nach zwei Niederlagen in der Fremde, „das Team hat auf den Platz gebracht, was es kann – so sollte es immer sein.“

Die Partie in Allmersbach war keine, die bei den Zuschauern einen erhöhten Puls verursacht hätte, die Gäste aus Heimerdingen nahmen von Beginn an das Heft des Handeln fest in die Hand, die Gastgeber reagierten mehr als sie agierten. So lag der TSV recht früh mit 2:0 vorn durch Treffer von Michele Ancona und Lars Ruckh, der seinen 17. Saisontreffer erzielte. Gerade Ancona entwickelte sich zum Dreh-und-Angelpunkt im Spiel der Mannschaft von Trainer Daniel Riffert. Die Bemühungen der Kicker des SV Allmersbach verpufften nahezu wirkungslos – oft fehlte der letzte, entscheidende Pass, was freilich auch daran lag, dass die Defensive des TSV gut geordnet und sicher ihre Arbeit verrichtete. Torhüter Maik Riesch wurde nicht ein einziges Mal dazu gezwungen, sein gesamtes Können in einer Glanzparade (oder neudeutsch: mit einem Big-Save) zu demonstrieren.

Auch nach der Halbzeitpause änderte sich nichts am Kräfteverhältnis. Wer von den SV-Anhängern ein aggressives Aufbäumen erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Der TSV bestimmte Richtung und Tempo, Ancona machte vom Strafstoßpunkt aus sein zweites Tor, schließlich sorgte der eingewechselte Haris Gudzevic für den Endstand zum 4:0. Dabei waren die Heimerdinger noch gnädig mit den Hausherren gewesen – Stefan Schlick und auch Goalgetter Ruckh hatten noch Chancen, die allerdings nicht in Tore umgesetzt wurden. Am Ende waren die Heimerdinger Fans auch mit einem 4:0 zufrieden. „Das war von Anfang bis Ende eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Abteilungsleiter Sippel, „wenngleich uns der Gegner heute freilich nicht alles abverlangt hat.“

Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Schichtführer im Sturm

Von Jürgen Kemmner

Der TSV Heimerdingen hat den stärksten Sturm der Fußball- Landesliga, Lars Ruckh führt die Torjägerliste an – doch der Mann kennt auch seine Grenzen.

Ditzingen. Die Quote steht bei 0,94. Die 1,0 hat Lars Ruckh nicht ganz erreicht, in 17 Partien in der Fußball-Landesliga hat der Stürmer des TSV Heimerdingen 16-mal getroffen, was auch nicht alltäglich ist. Der 33-Jährige führt die Torschützenliste der Liga an und hat mehr als ein Drittel der 51 TSV-Treffer erzielt. „Es läuft gerade, es macht enorm viel Spaß – und dann geht das Toreschießen manchmal wie von selbst“, sagt Lars Ruckh vor dem Spiel der Heimerdinger an diesem Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Allmersbach.

Der TSV stellt den treffsichersten Sturm der Liga, was mit an Ruckh liegt, aber nicht nur an ihm – Sebastian Bortel und Michele Ancona kommen auf je sieben Tore. „Ich freue mich genauso über die Tore der Kollegen wie über die eigenen“, betont der Chefstürmer des TSV, „Hauptsache wir gewinnen.“ Das war früher anders, vor zehn Jahren war der Stuttgarter ein paar Stufen egoistischer, wollte sich ins hellste Licht rücken auf dem Platz, um bei Spähern der Proficlubs auf die Liste zu gelangen. „Ich träumte von einer großen Karriere“, erzählt er. 2014 landete er über den Göppinger SV beim Zweitligisten VfR Aalen, trainierte mit den Profis, spielte aber beim VfR II in der Oberliga. Schon 2015 kehrte er zurück nach Göppingen, wechselte zum VfB Neckarrems (Verbandsliga), zum SC Stammheim (Landesliga) und fand schließlich im vergangenen Sommer seine nächste sportliche Heimat in Heimerdingen.

Mit 33 sind einige Träume von der Realität unbarmherzig ausradiert worden. Nachdem Lars Ruckh akzeptiert hatte, dass es für ihn nicht zum Profi reicht, suchte und fand er einen guten Job bei Porsche in Stuttgart-Stammheim, allerdings verbunden mit Schichtarbeit. Was in Konsequenz bedeutet, dass er nur im Zwei-Wochen-Rhythmus im Training erscheint, und damit ist dem Stürmer auch bewusst, dass die höheren Sphären im Amateur-Fußball für ihn im Herbst der Karriere unerreichbar bleiben werden. Er kann bestens damit leben. „Ich habe eine tollen und sicheren Job und weiß, dass ich beim TSV trotz der Schichtarbeit gesetzt bin“, sagt Ruckh, „das ist ein guter Kompromiss und toller Mix, den ich für mich gefunden habe.“ Der TSV holte den Routinier wegen seiner nachgewiesenen Qualitäten im Angriff; aber nicht nur. „Lars Ruckh ist abschlussstark, hat aber auch ein gutes Auge für seine Mitspieler“, sagte Trainer Daniel Riffert einst zur Neuverpflichtung und hob die Spielintelligenz des Stürmers hervor, der mit 1,85 Metern kein Riese im Zentrum ist. Aber das muss und will er auch gar nicht sein – der Torjäger sieht seine Rolle nicht ausschließlich als Knipser wie Nationalspieler Niclas Füllkrug einer ist, Ruckh will sich ins Spiel einbringen, will seine Mitspieler suchen und von ihnen gefunden werden. Der Club holte den Goalgetter aber auch als Führungsspieler, der mit den Routiniers Bortel (35), Ancona (34) und Gabriel Fota (35) vorangehen und der jungen Elf Stabilität vermitteln soll – das funktioniert oft wunderbar, aber manchmal auch nicht. Zuletzt kassierte der TSV in zwei von drei Spielen eine Niederlage gegen Abstiegskandidaten. „Manchmal beginnen wir nach einem Gegentor zu wackeln“, sagt Ruckh, „ich versuche, die Jungs mitzureißen und ein Vorbild zu sein, aber irgendwo sind mir auch Grenzen gesetzt.“ Jetzt könnte man fordern: Wenn Lars Ruckh immer ein Tor mehr schießt als die Abwehr der Heimerdinger zulässt, dann ist ja alles in Butter. Aber das wäre wahrscheinlich ein bisschen zu viel verlangt – auch für einen Mann, der die Torjägerliste der Landesliga anführt

 

Rückblick gegen SG Oppenweiler/Strümpfelbach

SG Oppenweiler/Strümpfelbach gegen TSV Heimerdingen 3:2

Wieder eine Enttäuschung mehr.

So was darf einer “Spitzenmannschaft” einfach nicht nochmals passieren!

Siehe Obersontheim vor 14 Tagen.

Wir führen 1:0(Stefan Schlick), wir führen 2:0(Lars Rückh).

Hatten zwischenzeitlich mehrere Einschussmöglichkeiten, die kläglich vergeben wurden.

Was dann passierte war schon etwas deprimierend.

Foul im eigenen Strafraum, Elfmeter für Oppenweiler.

Nur noch 2:1.

Danach lässt man einen Oppenweiler ganz alleine den Strafraum entlanglaufen.

Nach dem Motto warum soll „ich“ mich um den Gegenspieler kümmern.

Der Oppenweiler ließ sich nicht lang bitten und knallte die Kugel in den Kasten.2:2.

Ab jetzt verloren wir komplett die Ordnung.

Unser Torwart war zur Stelle als ein Oppenweiler alleine vor ihm stand.

Danach kratzte ein Verteidiger den Ball noch rechtzeitig von der Linie.

Dann kam, was die zahlreichen Heimerdinger Fans befürchtet hatten.

In der 87.Minute das 3:2 für den Gastgeber.

Resümee:

Wir hatten ja schon vor dem Spiel die 3 Punkte im Sack, schließlich spielen wir gegen den Drittletzten in der Liga.

Wir brauchen, wenn es so weitergeht, nicht mehr nach oben schauen, sondern können uns Richtung Mittelfeld orientieren.

“Wohin geht die Reise”?

Allmersbach ist am nächsten Sonntag der erste Gegner in der Rückrunde.

Rückblick der Leonberger KreiszeitungTSV Heimerdingen verärgert Trainer Daniel Riffert

Von jük 

Es gibt manche Fußball-Spiele, da fehlen einem nach 90 Minuten die Worte. Das Landesliga-Match des TSV Heimerdingen bei der SG Oppenweiler-Strümpfelbach war so eines für die Anhänger des TSV. Da lag der klare Favorit nach einer knappen Stunde durch Tore von Stefan Schlick (34.) und Lars Ruckh (47.) mit 2:0 vorn und hätte sogar noch höher führen können, dann verlor die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert plötzlich und endgültig den Faden – und die SG sicherte sich dank des Treffers von Lukas Rosenke (Elfmeter/59.) sowie des Doppelpacks von Moritz Stoppel (75./87.) alle drei Punkte. „Das darf nicht passieren“, ärgerte sich der Heimerdinger Coach, „wir haben uns nach dem 1:2 völlig aus unserer Ordnung bringen lassen.“

Heimerdinger Spieler lassen viele Chancen aus

Die Heimerdinger sahen lange wie der sichere Sieger aus, doch mit dem 1:2 kam in der Partie zunehmend Hektik auf, die Hausherren witterten plötzlich ihre Chance. Beim Ausgleich ließen die TSV-Verteidiger Stoppel einsam und alleine marschieren, so dass der aus 20 Metern abziehen konnte, das Siegtor für die SG fiel aus einem Standard. „Wir hätten mehr gegenhalten und Mentalität zeigen müssen“, knurrte TSV-Trainer Riffert, „womöglich war mein Team nach der 2:0-Führung zu selbstsicher.“ Es gilt nicht nur im Fußball: Hochmut kommt vor dem Fall. TSV Heimerdingen: Emmrich – Pellegrino, Schlichting, Fota, Schüller (88. Gudzevic)– Schlick, Ancona, Bortel, Muratlar (80. Alberto), Ruckh – Reichardt.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Pflichtaufgabe für TSV-Kicker

Von Jürgen Kemmner

Fußball-Landesligist aus Heimerdingen geht als klarer Favorit ins Spiel gegen Oppenweiler-Strümpfelbach.

Ditzingen. Die Rechnung scheint simpel: An diesem Samstag (14.30 Uhr) tritt der TSV Heimerdingen, die Mannschaft mit dem erfolgreichsten Sturm der Fußball-Landesliga (49 Treffer), bei der SG Oppenweiler-Strümpfelbach an, dem Team mit der zweitschlechtesten Defensive (50 Gegentore) – ergo: Es dürfte einen Kantersieg der Heimerdinger geben. Wirklich energisch widersprechen will TSV-Trainer Daniel Riffert nicht, aber er gibt zu bedenken: „Gegen Teams, die unten stehen, ist es nie leicht. Die kämpfen ums sportliche Überleben.“

Der 34 Jahre alte Coach hat seine Schützlinge darauf eingestimmt, dass es nicht von selbst gehen wird auf dem kleinen Kunstrasen der SG, dass die Zweikämpfe erst gewonnen werden müssen und es gilt, gut gegen den Ball zu arbeiten. Dann sollte alles passen. „Natürlich besitzen wir die Qualität nach vorn“, sagt er, „um Tore zu schießen.“

(jük). Wobei die Abwehrarbeit nicht vergessen werden darf, auch nicht gegen den Drittletzten. Denn die TSV-Defensive ist nicht unbedingt das Aushängeschild mit 31 Gegentoren, nur sechs Teams haben mehr kassiert. Doch Riffert lässt seine Abwehrspieler nicht so leicht im Regen stehen, und verweist darauf, dass der TSV in zwei Spielen (Heilbronn, Obersontheim) allein neun Gegentore hinnehmen musste – dass die Defensive also beileibe kein Sorgenkind ist. „Natürlich gefällt mir das nicht“, betont Riffert, „aber auch wenn man 4:3 gewinnt, gibt es drei Punkte.“ Und auch die neutralen Zuschauer finden Gefallen an torreichen Spielen.

Rückblick gegen Gröningen/Satteldorf

TSV Heimerdingen gegen SpVgg Gröningen/Satteldorf 5:2

Was für ein Auftakt!

Nach 15 Minuten führten wir bereits mit 3:0.

Die Mannschaft kam wie aufgedreht aus der Kabine und legte gleich richtig los.

Bereits beim Ersten Angriff landete der Ball im gegnerischen Gehäuse.

2.Minute Eckball von Michele Ancona, Kopfball von Gabriel Fota und drin war er.

Vor dem 2:0 hatte der Gegner eine eine klare Ausgleichschance,aber wir machten in der 11.Minute das nächste Tor.Lars Ruckh war zur Stelle und beförderte das Leder in das gegnerische Tor.

4 Minuten später,Michele Ancona stand richtig und es hieß 3:0.

Lars Ruckh erhöhte noch vor der Pause in der 38.Minute,nach einer Flanke von Robin Reichardt zum 4:0.Es war Treffer Nummer 15 in der laufenden Saison.

Nach dem Pausentee, die Zuschauer rieben sich verwundet die Augen, spielte fast 10 Minuten nur noch Satteldorf.

Angriff auf Angriff folgte.So mussten wir das 1:4 in der 50.Minute hinnehmen.

Es keimte beim Gegner Hoffnung auf, hier nochmals etwas zu bewegen.

Doch unsere Mannen übernahmen nach ca 10 Minuten Spielzeit wieder das Kommando.

Folgerichtig machte Sebastian Bortel in der 68.Minute nach einer Flanke von Michel Ancona kaltblütig das 5:1.

Sebastian Bortel wäre fast noch mit einem Traumtor(Fallrückzieher) ein weiteres Tor gelungen.Leider pfiff hier der gut leitende Schiri wegen eines Fouls ab.

In der 83.Minute gab es noch eine Ergebniskorrektur zum 5:2.

Fazit:

Wir haben zwar den besten Sturm sind aber leider in der Abwehr löchrig wie Schweizer Käse.

Da sollten wir doch noch etwas ändern können!!

Nun geht es zum letzten Vorrundenspiel nach Oppenweiler.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung

Heimerdingen im Torrausch

Von Jürgen Kemmner

Der Fußball-Landesligist fertigt die SpVgg Satteldorf mit 5:2 ab – und ein Tor des Jahres wird nicht gegeben.

Ditzingen. Der Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat sich eindrucksvoll für die peinliche 1:5-Schlappe beim TSV Obersontheim rehabilitiert: Am Sonntag wurde die SpVgg Satteldorf mit einem nie gefährdeten 5:2(4:0)-Erfolg aus dem Stadion an der Weissacher Straße gefegt. „Es war die richtige Reaktion der Mannschaft“, sagte Clubchef Uwe Sippel, „wir haben verdient gewonnen, aber leider auch zu viele Chancen des Gegners zugelassen.“

Es waren wahrscheinlich noch gar nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen, da stand es schon 1:0, nach einem Eckball von Michele Ancona köpfte Gabriel Fota ein. Damit nicht genug. Nachdem die Gäste beinahe den Ausgleich erzielt hatten, legte Lars Ruckh das 2:0 nach (11.), und nur vier Minuten später hieß es bereits 3:0, nachdem die Satteldorfer indisponiert waren und Michele Ancona den Ball ins Tor beförderte. Die SpVgg hatte zwar Möglichkeiten, doch sie traf nicht, dagegen legte Ruckh noch das 4:0 nach (38.).

Nach der Pause schien eine andere Satteldorfer Elf auf dem Feld zu stehen. Jonas Dietscher gelang das 1:4 (50.), erst allmählich ordnete sich alles ins gewohnte Bild. Sebastian Bortel köpfte ein zum 5:1 (68.), zuvor hatte er per Fallrückzieher ein „Tor des Jahres“ erzielt, das aber wegen eines Fouls aberkannt wurde. Die Satteldorfer taten mit dem 2:5 durch Dietscher nur noch etwas für eine Ergebniskosmetik (83.). „Wir hätten noch mehr Tore erzielen können“, meinte Sippel, der sich über die löchrige Defensive des TSV ärgerte: „Wenn Satteldorf nicht solchen Chancenwucher betrieben hätte, wäre es womöglich enger geworden.“ Die Heimerdinger besitzen zwar den besten Sturm der Liga, in der Abwehr kassierten sie schon 31 Gegentore. Nur sechs Teams sind schlechter.TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Schlichting, Fota, Schüller, Schlick, Ancona (69. Peringer), Bortel, Muratlar (69. Gudzevic), Ruckh (83. Kurzweg), Reichardt.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Fast alle Mann an Bord

Von Andreas Klingbeil

In der Fußball-Landesliga bekommt es Heimerdingen mit einem Team zu tun, das als einziges gegen den Spitzenreiter gepunktet hat.

Wenn er wollte, könnte er es sogar machen – die Mannschaft nach der 1:5-Schlappe beim TSV Obersontheim am vergangenen Wochenende nahezu komplett umkrempeln. Daniel Riffert, der Trainer des TSV Heimerdingen, ist derzeit in der komfortablen Situation, dass mit Ausnahme von Pascal Coelho alle Spieler des Kaders zur Verfügung stehen. Von solch’ einer radikalen Vorgehensweise ist der Übungsleiter jedoch weit entfernt. Er hält nichts davon, wegen dieses „Ausrutschers“ gleich alles auf links zu drehen.

Das gilt für das kickende Personal (Riffert: „Es macht wenig Sinn, sieben oder acht Spieler auszuwechseln“), genauso wie für die taktische Herangehensweise. Es sei nicht wirklich entscheidend, ob mit Lars Ruckh, Haris Gudzevic und Michele Ancona wie zuletzt drei Spitzen im 4-3-3-System aufgeboten werden oder ob im Mittelfeld mit einer Viererreihe agiert wird. Viel wichtiger, so der Coach, sei die Bereitschaft jedes einzelnen, sich in dem jeweiligen System einzubringen. „Wenn nicht jeder mitmacht und beispielsweise auch nach hinten arbeitet, nutzt die beste Taktik nichts“, sagt Daniel Riffert.

(kli). Auch wenn am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen die SpVgg Gröningen-Satteldorf nicht mit einer runderneuerten Anfangself zu rechnen ist, die ein oder andere Veränderung wird es geben. Tim Schlichting saß nach seiner Rotsperre in Obersontheim 90 Minuten lang auf der Bank. Jetzt könnte der Kapitän die Elf wieder aufs Feld führen. Am Donnerstag wollte sich Riffert aber noch nicht festlegen: „Es ist noch nichts entschieden.“ Der Gegner ist unberechenbar. Auswärts holte der Tabellen elfte in sieben Partien zwar erst vier Punkte. Die Mannschaft von Trainer Marcus Becker ist aber auch die bislang einzige, die dem Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm mit einem 1:1 einen Punkt abknöpfen konnte.

 

Rückblick gegen Obersontheim

TSV Obersontheim – TSV Heimerdingen 5:1

Ein gebrauchter Samstag.

Als Favorit angereist und mit einer Schlappe von 5 Gegentoren wieder die Heimreise angetreten.

Das Resümee voraus:

Eine geschlossene schlechte Mannschaftsleistung!

Kein Aufbäumen nach den Rückständen.

Die Vorgabe vom Trainer:„Ich will bis zur Winterpause jedes Spiel gewinnen.“

Wurde schon jetzt über den Haufen geschmissen.

Nach einer halben Minute hätten wir sogar führen können! Lattenknaller von Michele Ancona,

danach noch einige Großchancen.

Das entscheidende Tor gegen Heimerdingen fiel bereit wieder in den Anfangsminuten.

3.Minute,1:0 für den Gastgeber.

In der 20.Minute dann das zwischenzeitliche 1:1 von Michele Ancona durch einen Handelfmeter.

In der 26.Minute und 3 Minuten später die nächsten Gegentore.

In der 55.Minute und 20 Minuten später die nächsten Tore zum 5:1 Endstand.

Fans und Spieler fuhren dann mit dem Bus, enttäuscht und frustriert nach Hause.

Es gilt jetzt die Niederlage zu verarbeiten und am kommenden Sonntag wieder die 3 Punkte zuhause behalten.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Heimerdingen fängt sich 1:5 ein

Von Andreas Klingbeil Beim TSV Heimerdingen gibt es Gesprächsbedarf. „Keiner ist an sein Level herangekommen. Das passt nicht zu uns. Man darf sich nicht so mit 5:1 nach Haue schicken lassen“, ärgerte sich der Trainer Daniel Riffert. Verschärfend kommt hinzu, dass der Verbandsligaabsteiger eine große Chance verpasst hat, wieder näher an Platz zwei heranzurücken. Denn sowohl der FV Löchgau (1:2 in Neckarrems) und der VfR Heilbronn (2:3 in Crailsheim) sind leer ausgegangen.In Obersontheim lief allerdings auch vieles gegen Heimerdingen. Bereits nach 30 Sekunden traf Michel Ancona nur die Latte, Haris Gudzevic köpfte den Abpraller über das Tor. Und es ging gerade so weiter. Dreimal klärten die Gastgeber in der der ersten Hälfte auf der Linie. Nur der Handelfmeter von Ancona landete nach 20 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:1 im Tor. „Es war zum Verzweifeln“, sagte Riffert, „zur Pause hätte es auch 5:3 für uns stehen können.“ Tatsächlich hieß es 1:3. Nach dem frühen ersten Gegentor (3./Tim Blümel)) mussten die Gäste dann noch einen Doppelschlag (26./Michael Däschler, 29./Timo Wolz) hinnehmen. Mit dem 4:1 von Tim Michael (55.) fiel die Entscheidung. Riffert vermisste bei seinem Team das Aufbäumen und musste zusehen, wie Niko Wild auch noch zum 5:1 traf (78.).TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Bytyci, Fota, Schüller (62. Muratlar), Schlick (70. Kurzweg), Ancona, Bortel, Reichardt, Ruckh, Gudzevic (62. Peringer).

Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Die Offensive ist ein Brett

Der TSV Heimerdingen setzt in der Fußball-Landesliga voll und ganz auf die eigenen Stärken.

Nach der ersten und bisher einzigen Punktspielniederlage dieser Saison (0:1 bei Türkspor Neckarsulm) hatte der Heimerdinger Trainer Daniel Riffert seinen Vorgabe klar formuliert: „Ich will bis zur Winterpause jedes Spiel gewinnen.“ Bislang hält sich die Mannschaft daran. Nach drei Siegen in Folge ist der Weg bei noch fünf ausstehenden Begegnungen aber noch lang. Gelingt auch am Samstag (14.30 Uhr) beim TSV Obersontheim ein Dreier, ist die halbe Distanz absolviert. Die Aufgabe scheint lösbar. Allerdings: der Tabellenvierzehnte hat schon die Spitzenteams aus Heilbronn und Crailsheim geschlagen.

(kli). Davon lässt sich Daniel Riffert nicht beeindrucken. Es gilt, die eigenen Stärken hervorzuheben: „Für viele ist es schon ein Brett, dass wir gefühlt mit drei Spitzen spielen. Wir haben nicht umsonst die beste Offensive.“ Und mittlerweile auch wieder eine gefestigte Defensive. Zuletzt gab es in vier Spielen nur drei Gegentore. Die kassierte der TSV auch schon mal mit schöner Regelmäßigkeit in einer Partie.

 

Rückblick gegen  Aramäer Heilbronn:

TSV Heimerdingen gegen Aramäer Heilbronn 2:0

Es war ein schwerer Sieg gegen einen Gegner, der in der zweiten Halbzeit alles nach vorne warf.

Schon in der 3. Minute hatten wir ein Erfolgserlebnis!

1:0 von Sebastian Bortel, der den Ball in das gegnerische Tor beförderte.

Unsere Chancen in der ersten Halbzeit hätten zu mindestens 4 bis 5 Toren führen müssen, aber

unsere Jungs bekamen den Ball nicht im Tor der Aramäer unter.

So ging es mit nur einen Tor Vorsprung in die zweite Hälfte.

Hier hatten wir auf einmal kaum mehr eine Chance, um unser Torekonto zu erhöhen, denn der Angriffswirbel von Aramäer war schon beträchtlich.

Bei einigen Angriffsversuchen hatten wir sehr großes Glück und einen gut aufgelegten Torwart.

 Lukas Emmrich, der mit sehenswerten Paraden das Zu Null hielt.

Die Erlösung kam in der Nachspielzeit von unserem eingewechselten Gökay Muratlar, der nach einem wunderschönen Angriff über mehrere Stationen den Ball in die Maschen drosch.

 Rückblick der Stuttgarter Zeitung:

Heimerdingen macht den Sack spät zu

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist setzt sich im Sonntagsspiel gegen die Aramäer Heilbronn mit 2:0 Toren (1:0) durch und untermauert Rang vier in der Tabelle.

Unser Sieg geht absolut in Ordnung, aber wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir die Partie nicht schon viel früher für uns entschieden haben“, kommentierte Heimerdingens Trainer Daniel Riffert den 2:0-Heimsieg seines TSV gegen die Aramäer Heilbronn. Erst in der 90. Minute zerstreute der acht Minuten zuvor eingewechselte Gökay Muratlar mit seinem Treffer zum 2:0 die letzten Zweifel am dritten Sieg des TSV Heimerdingen in Folge. Dem entscheidenden Tor war eine schöne Kombination über Robin Reichardt und Pascal Schüller vorausgegangen, Muratlar wurde letztlich per Doppelpass freigespielt.

Die Weichen auf Sieg hatten die Gastgeber früh gestellt: Nach einem Eckball in der dritten Minute parierte Aramäer-Schlussmann Tim Gondek einen Kopfball stark, den Abpraller legte Lars Ruckh zu Sebastian Bortel quer, der zum frühen 1:0 traf. Schon zur Halbzeit hätte das Riffert-Team mit 4:0 führen können, doch die Heimerdinger überboten sich im Auslassen von Torchancen. Haris Gudzevic köpfte nach einem Eckball Gondek aus sieben Metern in die Arme, Gabriel Fotas Kopfball nach einer weiteren Ecke strich knapp am Aramäer-Tor vorbei.

In der zweiten Hälfte stand Stefan Schlick nach einer schönen Kombination neun Meter frei vor dem Gästekeeper, setzte den Ball aber über den Kasten. „Mit so vielen Chancen kann man normalerweise zwei Spiele gewinnen“, haderte Coach Riffert. In der Schlussphase geriet der TSV-Erfolg kurzzeitig in Gefahr. Torhüter Lukas Emmrich rettete einmal in einer 1:1-Situation (75.) und warf sich dann dem freigespielten Aramäer-Stürmer Robert Grau in den Weg (81.). Kurz darauf sorgte dann Muratlar für die Erlösung beim Heimerdinger Anhang. TSV Heimerdingen: Emmrich, Schlick, Bytyci, Schüller, Pellegrino, Reichardt (93. Kurzweg), Bortel, Fota, Ancona (82. Muratlar), Ruckh (91. Peringer), Gudzevic (62. Stagel Alberto).

Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Heimerdingen in Lauerstellung

Der Fußball-Landesligist will Druck machen auf Löchgau und Heilbronn.

Ditzingen. Tabellarisch tut sich für den TSV Heimerdingen derzeit nichts. Der Grund: die Spitzenteams FV Löchgau und VfR Heilbronn punkten. Der Tabellenführer Türkspor Neckarsulm ist schon so weit enteilt, dass es derzeit sowieso nur um Platz zwei geht. Doch da sieht sich der TSV-Trainer Daniel Riffert trotz drei und vier Punkten Rückstand in einer guten Position. Während Heimerdingen die Begegnungen gegen die Topteams schon hinter sich hat, treffen die noch vor der Winterpause in direkten Duellen aufeinander. Deshalb zählt für den Übungsleiter nur eines: gewinnen.

Natürlich ist er nicht erfreut darüber, wenn es wie zuletzt bei Croatia Bietigheim wieder zwei Gegentore gab. Solange die Seinen aber drei schießen, hält sich der Unmut in Grenzen. Denn insgesamt hat er im Vergleich zu vergangenen Auftritten Fortschritte in der Rückwärtsbewegung des gesamten Teams gesehen.

(kli). Gute Voraussetzungen also, um auch im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Aramäer Heilbronn die drei Punkte auf das Habenkonto zu verbuchen, zumal das gleiche Personal wie in Bietigheim an Bord ist. Und auch wenn der Aufsteiger mit Robert Grau einen pfeilschnellen Stürmer in seinen Reihen hat, ist Daniel Riffert nicht bange. „Ich mache mir da keinen Kopf, nach dem Motto: Oh, da kommt Grau. Ich denke eher, dass die sich einen Kopf machen müssen, wie sie uns stoppen können.“

 

NK Croatia Bietigheim gegen TSV Heimerdingen 2:3

Rückblick vom Wochenende:

Den Anschluss an die Spitze gehalten.

Laut dem Trainer vom TSV Heimerdingen,

war es ein verdienter Sieg.

Trotzdem mussten wir zweimal einen Rückstand hinterherlaufen.

Was besonders wichtig war: Die Moral stimmte.

Die 1:0 Führung der Bietigheimer, glich Michele Ancona durch einen an ihm verschuldeten Elfmeter, selbst aus.

Noch vor der Pause legten die Bietigheimer wieder vor.

So ging es zum Pausentee.

In der 69.Minute war es unseren Torjäger Lars Ruckh vorbehalten, seinen 13.Saisontreffer zu erzielen.

Den Schlusspunkt zum Siegtreffer setzte dann Stefan Schlick, er schob nach Vorarbeit von Robin Reichardt, den Ball in den gegnerischen Kasten.

Noch zu erwähnen wäre:

Michele Ancona und Lars Ruckh hatten noch 2 riesige Torchancen, brachten aber den Ball nicht im Tor von Bietigheim unter.

Um vorne dran zu bleiben, muss am kommenden Sonntag gegen die Aramäer aus Heilbronn, unbedingt gepunktet werden.

Vorschau der Stuttgarter Zeitung gegen Croatia Bietigheim.

Der Fahrplan bis zur Pause steht

Von Andreas Klingbeil

Der TSV Heimerdingen will in der Fußball-Landesliga wieder zum zweiten Platz aufschließen.

Die Ansage von Daniel Riffert ist klar. In den sieben verbleibenden Partien bis zur Winterpause will er mit dem TSV Heimerdingen „an Platz zwei rankommen“. Da steht momentan der FV Löchgau mit vier Pluspunkten mehr auf der Habenseite. Das heißt: Der Tabellenvierte sollte möglichst keine Punkte mehr abgeben und hat dabei den vermeintlichen Vorteil, dass er die Begegnungen gegen die Spitzenteams aus Neckarsulm, Löchgau, Heilbronn und Crailsheim schon allesamt hinter sich hat.

Nach der ersten Saisonniederlage in Neckarsulm wurde mit einem 4:0 gegen den TV Oeffingen geantwortet. Ein wildes Spiel, das genausogut auch mit 8:4 hätte enden können. Aus diesem Grund stand am Dienstag auch noch einmal eine ausführliche Videoanalyse auf dem Programm. „Wir haben in verschiedenen Phasen nicht alle konsequent genug gegen den Ball gearbeitet“, monierte der Übungsleiter und nahm dabei auch die Offensivkräfte Haris Gudzevic, Lars Ruckh und Michele Ancona in die Pflicht. Riffert: „Wir machen vorne die Schritte gar nicht oder zu spät, und so fängt die Fehlerkette an. Das sind Kleinigkeiten, mit denen wir den Gegner zu Torchancen kommen lassen.“

(kli). Ob die Analyse fruchtet, zeigt sich am Sonntag (15.30 Uhr) beim Aufsteiger Croatia Bietigheim. Gespielt wird auf dem Kunstrasen in Metterzimmern. Zur Verfügung steht der gleiche Kader wie gegen Oeffingen. Dazu kommt Salvatore Pellegrino.

Rückblick gegen Oeffingen

TSV Heimerdingen gegen TSV Oeffingen 4:0

Auch wenn nicht alles passte, es war ein verdienter Sieg.

Schon in der 4. Minute durch Lars Ruckh das 1:0. Sein 12. Saisontreffer!

In der 16. Minute durch einen Elfmeter von Michele Ancona, das 2:0.

Robin Reichardt wurde vom Torwart gefoult.

Kurz vor der Pause, erhöhte Sebastian Bortel auf 3:0.

Sebastian Bortel war vorbehalten, noch in der 83.Minute auf 4:0 zu erhöhen.

Die Oeffinger hatten auch ihre Chancen, konnten aber das Leder nicht im unseren Kasten unterbringen.

Rückblick der Stuttgarter Zeitung

Die Torfabrik produziert wieder

Von Andreas Klingbeil 

Es gibt einige gute Nachrichten für die Anhänger des TSV Heimerdingen. Die Mannschaft hat die erste Saisonniederlage (0:1 bei Türkspor Neckarsulm) gut weggesteckt und mit einem 4:0 gegen den TV Oeffingen geantwortet. Die Torfabrik produziert wieder, nachdem in Neckarsulm erstmals in dieser Saison vorne die Null gestanden hatte. Und weil Crailsheim gegen den Tabellenführer mit 1:2 den Kürzeren gezogen hat, verbesserte sich das Team von Trainer Daniel Riffert wieder auf Platz vier.

Lücken in der Defensive

Es gibt aber auch eine weniger gute Nachricht. Auch wenn gegen Oeffingen zu Null gespielt wurde, die Probleme in der Defensive (22 Gegentore in zwölf Begegnungen) sind noch lange nicht vom Tisch. Nicht nur einmal brannte es lichterloh. Die Abstimmung zwischen hinterer und mittlerer Reihe passte nicht, zum Teil hatten die Oeffinger Offensivkräfte Faton Sylai, Aristidis Perhanidis, Mario Mutic oder auch der nachrückende Daniel Juric zuviel Raum, um den Ball zu kontrollieren und sich in Position bringen zu können.

Zur Pause hätte es statt 3:0 gut und gerne auch 5:2 stehen können. Lukas Emmrich parierte aus kurzer Distanz gegen Perhanidis (20.), Mario Mutic setzte sich gegen Gabriel Fota durch und den Ball anschließend an den linken Pfosten (23.). Dann blockte Sebastian Bortel im letzten Moment einen weiteren Versuch aus acht Metern von Perhanidis (38.). Und das waren nur die dicksten Möglichkeiten des Tabellenvorletzten.

Beruhigende Pausenführung

Diese Unsicherheiten lassen sich verschmerzen, wenn nichts passiert und die Angriffsmaschinerie läuft. In Heimerdingen trägt sie den Namen Lars Ruckh. Nach nur vier Minuten war es schon passiert. Aus der Drehung zog der Stürmer aus 16 Metern ab – 1:0. Immer wenn die Gastgeber schnell und direkt spielten und über außen kamen, wurde es für Oeffingen gefährlich. Christian Stagel Alberto passte von rechts nach innen, Robin Reichardt ging nach Foul von Keeper Mario Peric zu Boden, den Strafstoß verwandelte Michele Ancona (16.). Fast mit dem Pausenpfiff erhöhte Sebastian Bortel wieder nach Vorarbeit von Reichardt auf 3:0. Weitere Möglichkeiten vergab Haris Gudzevic, ein abgefälschter Schuss von Reichardt wurde wegen Abseits nicht gegeben.

Im zweiten Durchgang fast das gleiche Bild wie im ersten. „Die Hälfte muss eigentlich 3:3 ausgehen“, sagte der TSV-Abteilungsleiter Uwe Sippel. Beide Mannschaften betrieben Chancenwucher. Lediglich Bortel erhöhte noch auf 4:0 (83.).

TSV Heimerdingen: Emmrich, Schlick, Bytyci, Fota, Schüller, Stagel Alberto (70. Muratlar), Bortel, Ancona (84. Kurzweg), Reichardt, Ruckh (85. Henneh), Gudzevic (58. Kolb).

Vorschau der Stuttgarter Zeitung

Kleinigkeiten kosten Punkte

Von Andreas Klingbeil

In der Fußball-Landesliga hinkt der TSV Heimerdingen dem eigenen Anspruch hinterher.

Ditzingen. Es sind Kleinigkeiten, die Daniel Riffert zufolge derzeit beim TSV Heimerdingen nicht passen. Im Vergleich mit dem Tabellenführer Türkspor Neckarsulm – und nach der 0:1-Niederlage dort am vergangenen Wochenende – haben sich diese Kleinigkeiten zu einer Differenz ganz nach oben auf 13 Punkte aufaddiert. Was nichts daran ändert, dass der Trainer an seinem vor Beginn der Runde ausgegebenem Ziel festhält. Ein Platz zwischen eins und drei soll es am Ende sein. Und davon ist der Verbandsliga-Absteiger ja auch gar nicht so weit entfernt. Der Club ist zwar auf Rang fünf zurückgefallen, zum Tabellenzweiten FV Löchgau fehlen aber nur vier Zähler.

Mit den Partien gegen Türkspor Neckarsulm, Löchgau, Crailsheim und VfR Heilbronn hat Heimerdingen die Vergleiche mit den derzeitigen Top vier hinter sich. In den kommenden Wochen geht es gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Zum Auftakt gibt am Sonntag (15 Uhr) der Tabellenvorletzte TV Oeffingen seine Visitenkarte an der Weissacher Straße ab.

Die eigene Tabellensituation und die des Gegners spielen für Daniel Riffert momentan aber keine Rolle. „Wir müssen den Fokus nur auf uns richten, den Gegner unter Druck setzen und den Ball laufen lassen, um Lücken zu reißen“, sagt der Coach. Mit welchem Personal das passiert, ist noch offen. Unter der Woche haben sich fünf Spieler erkältungsbedingt krank gemeldet. Sicher ist, dass Tim Schlichting zuschauen muss. Der Kapitän wurde nach seiner Roten Karte in Pfedelbach für vier Spiele gesperrt und fehlt nun noch dreimal.

 

Rückblick gegen Neckarsulm

Türkspor Neckarsulm gegen TSV Heimerdingen 1:0Leider mussten wir ohne Punkte die Heimreise antreten.

Man wusste schon was uns in Neckarsulm erwartet.

Die Heimmannschaft hat bis jetzt, wie wir auch, kein Spiel verloren.

Da stehen aber 9 Siege und nur ein Unentschieden zu buche.

Was beeindruckend ist, nur 5 Gegentore und es kamen leider keine mehr dazu.

Schon in der 8.Minute die Entscheidung zum goldenen Tor.

Unser Verteidiger stand nach einen Ball der Diagonal geschlagen wurde, nicht richtig.

Das Spielgerät klatschte gegen den Pfosten und den Abpraller beförderte der Neckarsulmer ins Tor.

Ganz chancenlos waren wir nicht, aber unsere Torjäger konnten nichts positives daraus machen und so rutschten wir in der Tabelle auf den 5.Platz zurück.

Das können wir am kommenden Sonntag wieder ändern.

Wird bestimmt kein leichtes Spiel, denn dem Gegner steht das Wasser bis zum Hals!

Rückblick der Stuttgarter Zeitung

Die Heimerdinger Serie reißt

Von Andreas Klingbeil 

Zehn Spiele lang ist der TSV Heimerdingen ungeschlagen geblieben. Mit der elften Begegnung in dieser Saison ist die Serie gerissen. Das Team von Trainer Daniel Riffert hat bei Türkspor Neckarsulm mit 0:1 verloren. Der Spitzenreiter baute damit seinerseits die Bilanz auf zehn Siege und ein Unentschieden aus und ist damit nun die einzige Mannschaft

der Liga, die noch nicht verloren hat.

Erstmals ohne eigenes Tor

Zudem fand eine zweite Heimerdinger Serie ihr Ende. Der Verbandsligaabsteiger hatte bislang in jedem Spiel getroffen. Diesmal stand vorne die Null. Das, so Riffert, habe jedoch nicht daran gelegen, dass die Gastgeber auf dem Papier mit bislang nur fünf Gegentoren die stärkste Defensive stellen. „Wir haben sechs oder sieben Aktionen gehabt, wo wir über außen durch waren, aber dann die falschen Entscheidungen getroffen haben“, sagte der Coach. Ein Schuss von Michele Ancona aus 16 Metern strich nur knapp über die Latte.

Das Tor des Tages fiel bereits nach acht Minuten. Bei einem Diagonalball stand Pascal Schüller falsch, im ersten Versuch landete der Ball am Pfosten, den Abpraller verwertete Oktay Erdem. In der Folge ließ auch der TSV Heimerdingen so gut wie nichts zu, musste aber mit leeren Händen den Heimweg antreten.

Nach rund einem Drittel der Saison ist der Rückstand des TSV Heimerdingen auf den Tabellenführer nun auf 13 Punkte angewachsen. Bereits vor der Partie hatte Daniel Riffert für diesen Fall gesagt: „Das Thema Meisterschaft können wir dann erst einmal abhaken.“ TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Bytyci, Fota, Schüller (90.+1 Peringer), Schlick (85. Kolb), Stagel Alberto (70. Muratlar), Bortel, Reichardt, Ruckh, Gudzevic (60. Ancona).

Vorschau der Stuttgarter Zeitung

Duell der Ungeschlagenen

Von Andreas Klingbeil

In der Fußball-Landesliga hat sich der TSV Heimerdingen bei Türkspor Neckarsulm viel vorgenommen.

Ditzingen. Am elften Spieltag kommt es zum Gipfeltreffen. Mit Türkspor Neckarsulm und dem TSV Heimerdingen treffen am Samstag (17 Uhr) die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften der Liga im direkten Duelle aufeinander. Allerdings gibt es da einen kleinen, aber feinen Unterschied. Während der Titelaspirant aus Neckarsulm bislang nur einmal unentschieden gespielt hat, mussten sich die Heimerdinger schon sechsmal mit nur einem Punkt begnügen. In der Tabelle macht das eine Differenz von zehn Punkten aus.

Das soll so nicht bleiben, wenn die beste Defensive (fünf Gegentore) die beste Offensive (34 geschossene Tore) zu Gast hat. „Wir wollen schauen, dass wir den Anschluss herstellen“, sagt der TSV-Trainer Daniel Riffert. Ein weiteres Unentschieden ist für ihn keine Option. Vor allem im Spiel gegen den Ball erwartet er von seinem Team ein robusteres Auftreten als zuletzt. Dabei muss er auf seinen Kapitän Tim Schlichting verzichten, der beim 3:3 in Pfedelbach in der Nachspielzeit mit Roter Karte vom Platz gestellt worden war. Alternativen für den Platz in der Innenverteidigung gibt es mit Gabriel Fota, Sebastian Bortel, Arijon Bytyci oder Pascal Schüller genug, zumal Salvatore Pellegrino nach berufsbedingtem Fehlen auf der Außenposition wieder zur Verfügung steht. Fehlen wird weiterhin nur Pascal Coelho.

 

Rückblick gegen Pfedelbach

TSV Pfedelbach gegen TSV Heimerdingen 3:3

Wieder 3 Gegentore kassiert!

Dabei fing es für Heimerdingen gut an.

Schon in der 4. Minute erzielte Haris Gudzevic sein erstes von 3 Toren

Wir hätten die Möglichkeit gehabt zum 0:2 zu erhöhen, wenn Robin Reichardt aus 5 Metern den Ball nicht über das Tor geknallt hätte!

So kam es wie schon so oft, der Gegner schoss kurz vor dem Pausenpfiff das Ausgleichstor.

Aber der TSV Heimerdingen hatte einen erfolgreichen Haris Gudzevic  in den Reihen.

51.Minute und eine Minute später per Doppelpack zum 1:3.

Eigentlich hätten wir den Sack zumachen müssen!

 Leider konnten wir den Vorsprung wieder einmal nicht halten.

Per Doppelpack in der 62. und in der 83. Minute war der TSV Pfedelbach wieder dran.

Zu guter Letzt flog unser Kapitän Tim Schlichting mit Rot nach einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit auch noch vom Platz.

Resümee:

21 Gegentore sind einfach zuviel, um vorne mitspielen zu können.

Was jedoch sehr positiv zu werten ist, wir haben auch schon 34 Treffer erzielt.

 Rückblick der Stuttgarter Zeitung

zum Spiel gegen Pfedelbach.

Fußball-Landesliga

Heimerdingen spielt wieder nur remis

Von Andreas Klingbeil

So langsam können sie beim TSV Heimerdingen eine Platte auflegen und wöchentlich abspielen lassen: geführt, am Ende nur unentschieden gespielt und drei Tore kassiert. Zuletzt lief es im Heimspiel gegen den SV Kaisersbach so, nun wiederholte sich das Ganze beim TSV Pfedelbach. Zu wenig für eine Mannschaft, die einen anderen Anspruch hat und genug Qualität in den eigenen Reihen, um andere Ergebnisse zu liefern. Der Trainer Daniel Riffert ärgert sich: „Jede Woche stehe ich da und denke, wie ist das möglich? Es kann nicht sein, dass wir so viel liegen lassen. Das ist im Moment gerade keine einfache Phase.“

Führung nach nur vier Minuten

Dabei hätte die Partie nicht besser beginnen können. Zwar mussten der Torjäger Lars Ruckh (unter

der Woche krank) und Salvatore Pellegrino (berufsbedingt) ersetzt werden, doch nach nur vier

Minuten brachte Haris Gudzevic seine Farben in Führung. Die beste Möglichkeit zu erhöhen, vergab Robin Reichardt, der den Ball aus fünf Metern deutlich über das Tor jagte. Janik Pfeiffer glich für die Gastgeber fast mit dem Pausenpfiff aus (45.).

Heimerdingen zeigte sich unbeeindruckt. Gudzevic brachte seine Elf mit einem Doppelpack (51., 52.) wieder auf Kurs – vermeintlich. „Wir haben uns durch Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Riffert, der eindringlich davor gewarnt hatte, dass die Heimelf körperlich und verbal unbequem sein würde. Es nutzte nichts. Sebastian Hack tat es Haris Gudzevic gleich und egalisierte mit Toren in der 62. und 83. Minute. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, ließ sich Heimerdingens Kapitän Tim Schlichting in der Nachspielzeit auch noch zu einem Schubser gegen einen Pfedelbacher hinreißen. Schiedsrichter Julian Hummel wertete das als Tätlichkeit und zückte die Rote Karte. TSV Heimerdingen: Emmrich, Bytyci, Schlichting, Bortel, Fota, Schlick, Muratlar (44. Schüller/80. Peringer), Stagel Alberto, Reichardt, Ancona, Gudzevic (68. Ruckh).

 

Vorschau der Stuttgarter Zeitung

Mehr Schärfe gegen den Ball

Von Andreas Klingbeil

Die Landesliga- Fußballer des TSV Heimerdingen stellen sich auf einen harten Kampf ein.

Die Aufarbeitung des Heimerdinger 3:3 gegen den SV Kaisersbach – das bereits fünfte Unentschieden in dieser Punktrunde – ist nicht besonders schwer gefallen. „Die Spieler sind sehr selbstkritisch“, sagt der Trainer Daniel Riffert, „sie sind damit selbst sehr unzufrieden.“ Und haben Besserung gelobt. Der entscheidende Punkt: nach einer Führung wie beim zwischenzeitlichen 2:1 am vergangenen Wochenende muss mit gleicher Intensität weitergemacht werden wie zuvor. Riffert: „Da müssen wir im Spiel gegen den Ball grundlegend mehr Schärfe reinkriegen.“

Das gilt umso mehr für die Aufgabe am Samstag (15.30 Uhr) beim TSV Pfedelbach. In den zurückliegenden Vergleichen hat sich diese Mannschaft als äußerst unbequemer Gegner entpuppt, der über Kampf und Willen kommt. In Pfedelbach hat es für den TSV Heimerdingen bislang nichts zu holen gegeben. 2019 hieß es 2:3, im Jahr zuvor 0:2.

(kli). Das soll sich nun im neuerlichen Aufeinandertreffen ändern. Der Übungsleiter muss dabei lediglich auf Pascal Coelho verzichten und hat die Qual der Wahl. Nicht alle Spieler werden die Fahrt nach Pfedelbach mitmachen „Ich kann ja eh nur vier Spieler einwechseln. Für diejenigen, die nicht zum Einsatz kommen, geht da ein kompletter Tag drauf“, sagt Riffert. Unter der Prämisse, dass möglichst alle Positionen doppelt besetzt werden können, beschränkt sich der Coach auf einen 18er-Kader.

 

Rückblick gegen Kaisersbach:

TSV Heimerdingen gegen SV Kaisersbach 3:3

2 Punkte verloren!

TSV Heimerdingen gegen SV Kaisersbach 3:3

Der Trainer hatte die Marschrichtung schon im Vorfeld vorgegeben!

Wir müssen den Gegner von Anfang unter Druck setzen.

Schon in der 2.Minute wurde das Vorhaben über den Haufen geworfen.

TSV-Kapitän Tim Schlichting ging nicht energisch zur Sache,der Kaisersbacher Stürmer nahm den Ball an und hatte noch die Zeit den Ball so zurechtzulegen um das 0:1 zu erzielen.

In der 14.Minute der Ausgleich.

Schöne Kombination über mehrere Stationen, Stefan Schlick machte den erfolgreichen Abschluss zum 1:1.

Danach hatten wir mehrere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen.

In der 32.Minute war es endlich soweit, Lars Ruckh erzielte seinen 11.Saisontreffer zum 2:1.

Was danach los war, versteht keiner.

Doppelschlag der Kaisersbacher, 2:3.

Unser Torwart Lukas Emmerich konnte sich nach der Halbzeit, mehrmals auszeichnen um noch einen höheren Rückstand zu verhindern.

Sebastian Bortel bewahrte uns vor unserer ersten Niederlage,

73.Minute 3:3.

Die Schlussphase gehörte zwar dem TSV aber es wollte uns einfach nicht gelingen den entscheidenden Ball zu spielen.

Resümee:

Man muss auch gegen vermeintlich leichtere Gegner, 100% Leistung bringen um die gesteckten Ziel zu erreichen.

Am nächsten Samstag wird es in Pfedelbach schwer genug, um dort bestehen zu können.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Heimerdingen fehlt die Gier

Von Andreas Klingbeil 

Es ist nicht immer ganz so einfach zu entscheiden, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist. So ähnlich verhält es sich mit der Bilanz des TSV Heimerdingen nach neun Spieltagen. Die ließe sich so lesen: Das Team von Trainer Daniel Riffert ist neben dem Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm das einzige noch ungeschlagene in der Liga. Es könnte allerdings auch heißen: Mit dem 3:3 gegen den SV Kaisersbach hat der Verbandsligaabsteiger bereits das fünfte Unentschieden auf dem Konto und damit eben schon acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Ein paar Prozent fehlen

Um ganz oben dran zu bleiben, hatte Riffert gefordert, die Hausaufgaben zu machen. Gegen den SV Kaisersbach wurden die aber nur zum Teil erledigt. Und das wurmte den Übungsleiter. „Wir waren denen fußballerisch weit überlegen. Aber so etwas kommt dann dabei heraus, wenn man nicht mit hundert Prozent gegen den Ball und den Mann spielt und sich auf den anderen verlässt. Das ist für mich nicht zu verstehen.“

Den ersten Beleg hierfür lieferte Tim Schlichting nach nur zwei Minuten. Als Yusuf Akin auf Tim Schneidereit flankte, war der TSV-Kapitän zwar dabei, der Kaisersbacher Stürmer hatte aber noch genug Platz, sich den Ball zurechtzulegen und unhaltbar für Lukas Emmrich abzuschließen. Bereits zum vierten Mal geriet der TSV Heimerdingen damit in der ersten Viertelstunde in Rückstand.

Die Gastgeber, die auf den Kunstrasenplatz in Hirschlanden ausgewichen waren, fingen sich jedoch schnell. Als sie dann auch ausgehend von Pascal Schüller flach und direkt über Lars Ruckh und Haris Gudzevic kombinierten, hatte Stefan Schlick keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen (14.). Die Führung schien nach einem Lattentreffer von Sebastian Bortel aus sechs Metern (18.) und einer Schusschance für Ruckh (23.) nur noch eine Frage der Zeit. In der 32. Minute war es dann auch so weit. Nach einer Hereingabe von Robin Reichardt vollstreckte Lars Ruckh mit seinem elften Saisontor (32.)

Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten

Doch in dem Gefühl, mit diesem Treffer vermeintlich schon alles klar gemacht zu haben, schalteten die Heimerdinger einen Gang zurück. Und ehe sie sich versahen, lagen sie auch schon wieder hinten. Erst wurde Philipp Kees beim Kopfball nicht energisch genug gestört (36.), dann schloss Tom Berger eine schöne Kombination zum Kaisersbacher 3:2 ab (38.). „Das ist eine Konzentrations- und Willenssache und hat mit der Gier zu tun“, ärgerte sich Daniel Riffert.

Nach dem Wechsel bewahrte Lukas Emmrich sein Team gegen Kees vor einem höheren Rückstand, ehe im direkten Gegenzug Sebastian Bortel nach uneigennütziger Vorarbeit von Ruckh ausglich (73.). Nachdem Emmrich ein zweites Mal im Eins-gegen-Eins diesmal gegen Tim Schneidereit Sieger geblieben war, gehörte die Schlussphase dem TSV. Weil aber mehrfach falsche Entscheidungen getroffen wurden und der letzte Pass nicht ankam, blieb es beim 3:3.

Ein Unentschieden, bei dem Daniel Riffert nicht lange überlegen musste, wie das denn zu werten sei. Vor allem mit Blick auf die erste Hälfte war für ihn der Fall klar: sein Team hat zwei Punkte liegen gelassen.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Schlichting, Fota, Schüller, Schlick, Stagel Alberto (67. Muratlar), Bortel, Reichardt, Gudzevic (60. Ancona), Ruckh.

Vorschau der Leonberger Kreiszeitung.

Heimerdingen zieht um

Von Andreas Klingbeil

Der Fußball-Landesligist trägt sein Heimspiel am Samstag gegen den SV Kaisersbach auf dem Kunstrasen in Hirschlanden aus.

Ditzingen. Ein Viertel der Saison ist absolviert, der TSV Heimerdingen hat sich in der Spitzengruppe etabliert, liegt allerdings sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm zurück. Das Fazit des Trainers Daniel Riffert: „Ich bin größtenteils zufrieden. Wir hätten vielleicht drei, vier Punkte mehr haben müssen. Aber insgesamt passt es. Wir haben die Mannschaft gut zusammengestellt.“ Am 8. Oktober kommt es zum direkten Duell beim Tabellenführer. „Sie gewinnen zwar immer noch, aber die Ergebnisse sind nicht mehr so klar. Ich bin mir sicher, dass die auch noch Federn lassen“, sagt der Übungsleiter.

Damit hat sich das Thema Türkspor Neckarsulm für Daniel Riffert aber auch erledigt: „Wir müssen erst unsere Hausaufgaben machen.“ Die nächste Hausaufgabe heißt SV Kaisersbach. Und die muss am Samstag (16.30 Uhr) nicht auf dem heimischen Rasen erledigt werden, sondern auf dem künstlichen Grün in Hirschlanden. Dorthin weicht der TSV Heimerdingen aus, weil der Platz an der Weissacher Straße wegen Pilzbefall derzeit nicht bespielbar ist.

Von diesen äußeren Gegebenheiten wollen sich die Heimerdinger aber nicht aus dem Tritt bringen lassen. Der Trainer ist in der komfortablen Situation, dass mit Ausnahme von Pascal Coelho inzwischen wieder alle Spieler des Kaders auf dem Trainingsplatz stehen. Es wird Grenzfälle geben, wer in die Startformation rutscht und wer zunächst auf die Bank muss. Garantien hat niemand.

So wird sich voraussichtlich auch der 31-fache Torschütze der Vorsaison, Michele Ancona, nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub zunächst hinten anstellen müssen. Der SV Kaisersbach ist für den Coach ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Sein Blick gilt sowieso zuerst der eigenen Elf: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie den Gegner von Anfang an unter Druck setzt.“

 

Rückblick:
TSV Ilshofen II gegen TSV Heimerdingen 0:3

Unsere 1.Mannschaft lies in Ilshofen nichts anbrennen.

Es dauerte bis zur 32.Minute, ehe es bei Ilshofen das erste Mal einschlug.

Tim Schlichting legte den Ball für unseren Torjäger Lars Ruckh auf und er vollendete mit seinem 10.Saisontor zum 0:1.

Wir hatten im Anschluss einige sehr gute Chancen um die Führung auszubauen.

Endlich in der 70.Minute schlug es wieder im Ilsofener Gehäuse ein.

Robin Reichardt erzielte auf Zuspiel von Lars Ruckh, sein 6.Saisontor.

75.Minute,Gabriel Fota passte zurück auf Christian Stagel Alberto, Christian lochte den Ball zum 0:3 Endergebnis ein.

Resümee:

Unser Sieg war eigentlich zu keiner Zeit in Gefahr.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung.

Heimerdingen erfüllt die Pflichtaufgabe

Von Andreas Klingbeil

Die Serie des TSV Heimerdingen hat weiter Bestand. Auch nach dem achten Spieltag bleibt der Verbandsligaabsteiger ungeschlagen. Nichts anderes war vor dem Gang zum noch punktlosen Schlusslicht TSV Ilshofen II erwartet worden. Das Team von Trainer Daniel Riffert erledigte die Pflichtaufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Seriosität. Was dem Coach dabei nicht gefallen hat: „Wir haben zu lange gebraucht, um das zweite Tor nachzulegen.“ Gleichzeitig musste er aber auch zugeben: „Das war für mich seit Langem mal wieder ein entspanntes Spiel.“

Verstärkung aus der Verbandsliga

Tatsächlich kamen die Gastgeber, bei denen mit Justin Fetzer und Leonardo Petro zwei Akteure aus dem Verbandsligakader zum Einsatz kamen, während der gesamten 90 Minuten nur zu einer echten Torchance. Und da führte der TSV Heimerdingen bereits mit 3:0.

Allerdings hatte es bis zur 32. Minute gedauert, ehe Lars Ruckh mit seinem zehnten Saisontor die Weichen auf Sieg stellte. Nach einem abgewehrten Eckball brachte Pascal Schüller den Ball erneut in den Strafraum, Tim Schlichting legte quer, und der Torjäger war zur Stelle. In der Folge verpassten Haris Gudzevic, Matthias Kolb und auch Ruckh, die Führung auszubauen.

Zwei Tore in drei Minuten

Mit einem Doppelschlag machten die Heimerdinger dann vorzeitig alles klar. Beim 2:0 betätigte sich Lars Ruckh als Vorbereiter mit einem Zuspiel auf Robin Reichardt (70.). Drei Minuten später nahm Haris Gudzevic einen Chip-Ball von Gabriel Fota hinter die Ilshofener Kette auf, passte zurück auf Christian Stagel Alberto – 3:0.

TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Fota, Schlichting, Schüller (76. Peringer), Schlick (64. Kolb), Muratlar (46. Bortel), Stagel Alberto, Reichardt, Gudzevic (82. Henneh), Ruckh.

Vorschau der Leonberger Kreiszeitung. 

Die Vorzeichen sind eindeutig

Ditzingen. Wer schon Wetten abschließt, wie viele Tore der TSV Heimerdingen an diesem Freitag (19 Uhr) beim Schlusslicht TSV Ilshofen II schießt, der bekommt es mit Daniel Riffert zu tun. Der TSV-Trainer hält rein gar nichts davon, mit dieser oder einer ähnlich gearteten Einstellung in die Partie zu gehen. „Wir wollen eins mehr machen als der Gegner“, sagt er nur.

(kli). Natürlich ist der Verbandsligaabsteiger bei dem Landesligaaufsteiger klarer Favorit. Zu eindeutig sind die Zahlen. Die Gastgeber stehen ohne Punktgewinn da, haben nur drei Tore geschossen und genauso viele Treffer kassiert wie Heimerdingen bislang erzielt hat – 25 an der Zahl. Weil nur das keine Garantie für drei Punkte ist, fordert Riffert: „Wir müssen hellwach sein, die passende Einstellung mitbringen und wollen das Spiel so schnell wie möglich für uns entscheiden.“ Zur Verfügung steht der gleiche Kader wie beim 4:3 gegen den FV Löchgau. Nachdem auch Altin Maliqi und Flamur Gervalla das Training wieder aufgenommen haben, wird der Konkurrenzkampf noch größer.

                                          Rückblick gegen SV Löchgau

TSV Heimerdingen gegen SV Löchgau 4:3

Es war ein Anfang wie wir uns es wünschten!
Schon in der 4.Minute schlug es im Gehäuse von Löchgau ein.
Ein schöner Pass von Pascal Schüller auf Robin Reichardt, der lupfte den Ball über den Torwart hinweg, 1:0.
In der 47.Minute, ein scharfer Ball von Robin Reichardt in den Löchgauer Strafraum und der Löchgauer grätschte den Ball in die eigenen Maschen, 2:0.
Es sollte noch besser kommen.
62.Minute, Haris Gudzevic machte sein erstes Landesliga Tor, 3:0.
Vorher in der 58.Minute ein Lattenknaller von Lars Ruckh(leider nicht drin).
Dann ging es rund auf dem Heimerdinger Sportgelände.
74.Minute 3:1. 82.Minute 3:2.
Jetzt die Entscheidung? 85.Minute 9. Saisontreffer von Lars Ruckh zum 4:2.
1 Minute später das 4:3.
Wir haben aber danach nichts mehr anbrennen lassen und behielten 3 wichtige Punkte in Heimerdingen.
Resümee:
Es war ein sehr wichtiger Sieg, der uns die Chance erhält, vorne mitzuspielen.
Schon am kommenden Freitag geht es weiter

   Rückblick der Leonberger Kreiszeitung.

Flutlicht-Spektakel mit sieben Toren

Von Henning Maak

Stefan Schlick ließ sich nach dem Abpfiff der Schiedsrichterin einfach nur auf den Boden fallen. Die letzten zehn Minuten waren für den TSV Heimerdingen im Duell mit dem Tabellennachbarn FV Löchgau zu einer Abwehrschlacht geworden, die viel Kraft gekostet hatte, aber am Ende gab es nur strahlende Gesichter aufseiten der Gastgeber. „Dieser Sieg ist hochverdient, wir haben es in der Schlussphase unnötig spannend gemacht“, meinte prompt auch TSV-Trainer Daniel Riffert.

Schnelle Treffer in beiden Halbzeiten
Als Neuzugang Haris Gudzevic nach 62 Minuten mit seinem ersten Landesliga-Treffer im siebten Saisonspiel auf 3:0 erhöht hatte, sah tatsächlich alles nach einem entspannten Abend für den TSV Heimerdingen aus. Den Grün-Weißen hatte zudem in die Karten gespielt, dass sie zu Beginn beider Halbzeiten jeweils einen schnellen Treffer erzielt hatten: In der 4. Minute überwand Robin Reichardt nach einem schönen Pass von Pascal Schüller FV-Schlussmann Sven Altmann mit einem Heber zum 1:0. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff spielte Reichardt einen scharfen Pass in den Löchgauer Strafraum, FV-Innenverteidiger Tom Kühnle grätschte den Ball unglücklich zum 2:0 in die eigenen Maschen.
Doch in der 70. Minute bekamen die Gäste, die bei einem Freistoß von Lars Ruckh an die Querlatte (58.) zuvor großes Glück gehabt hatten, plötzlich Oberwasser: Nach Unstimmigkeiten in der TSV-Defensive traf der kurz zuvor eingewechselte Janis Lamatsch zum 3:1. Neun Minuten später setzte Lamatsch einen Drehschuss aus zehn Metern noch knapp über die Latte, doch eine Minute später gelang dem aufgerückten FV-Innenverteidiger Marco Stephani nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld der 3:2-Anschlusstreffer. „Da hat die Zuordnung bei uns überhaupt nicht gepasst, am Ende standen drei Löchgauer frei“, monierte Riffert.

Kapitän fordert mehr Körpersprache
Dennoch schien sich die Waage am Ende zugunsten des TSV zu neigen, als sich Lars Ruckh im Stile eines Torjägers in einer 1:1-Situation im gegnerischen Strafraum gegen einen Löchgauer Verteidiger durchsetzte und mit seinem neunten Saisontreffer zum vermeintlich entscheidenden 4:2 (84.) traf. Doch die Freude bei den Gastgebern währte nur eine Minute: Nach einem Fehlpass im Spielaufbau bekam die TSV-Abwehr den Ball nach einer Flanke nicht unter Kontrolle, der kurz zuvor eingewechselte Eugenio Del Genio verkürzte per Kopf auf 4:3. „Mehr Körpersprache“, forderte TSV-Kapitän Tim Schlichting von seiner Elf für die Endphase.
Die TSV-Defensive behält den Überblick
Die Gäste warfen in den verbleibenden Minuten alles nach vorne, doch in der hektischen Schlussphase behielt die TSV-Defensive den Überblick und ließ die Gäste nicht mehr zum Torabschluss kommen. Coach Riffert hob dementsprechend auch die Defensivleistung seines Teams hervor: „Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet, waren giftig und haben wenig zugelassen“, lautete sein Fazit. Die drei Gegentore störten ihn dabei ausnahmsweise wenig. „Heute zählt nur das Ergebnis, und das passt“, meinte er. TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Fota, Schlichting, Schüller, Schlick, Stagel Alberto (85. Kolb), Muratlar, Reichardt, Ruckh, Gudzevic (62. Bortel).

Vorschau der Leonberger Kreiszeitung zum Spiel gegen Löchgau. 

Lieber Punkte als Schönheitspreis

In der Fußball-Landesliga bestreitet Heimerdingen an diesem Freitag das Verfolgerduell gegen Löchgau.

Ditzingen. Der TSV Heimerdingen ist in der Staffel 1 der Landesliga neben Türkspor Neckarsulm die einzige ungeschlagene Mannschaft. Während der Spitzenreiter aber von sechs Begegnungen fünf gewonnen hat, musste sich das Team von Trainer Daniel Riffert schon viermal mit einem Unentschieden begnügen. Das Heimspiel an diesem Freitag (19 Uhr) gegen den punktgleichen FV Löchgau ist richtungsweisend. „Derjenige, der gewinnt, beißt sich komplett oben fest“, sagt Riffert.

Das 4:4 vor einer Woche beim starken Aufsteiger VfR Heilbronn hat noch einmal die Schwachstelle im Heimerdinger Spiel aufgezeigt. Das Team kassiert zu viele Gegentore – zwölf in sechs Partien. „Man darf das natürlich nicht schönreden“, sagt Riffert, „aber es ist ja nicht so, dass unsere Gegner Chancen en masse haben. Vielmehr sind wir es, die denen die Tore selbst auflegen.“ Und damit machen sich die Heimerdinger das Leben selbst schwer. In den vergangenen drei Spielen gerieten jeweils in der Anfangsphase in Rückstand. In Heilbronn klingelte es schon in der ersten Minute, in Bietigheim in der neunten und gegen Breuningsweiler lagen die Gastgeber nach 13 Minuten zurück. „Wir müssen im letzten Drittel nicht immer alles spielerisch lösen wollen. Es geht ja nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen“, fordert der Trainer, wenn nötig, auch mal einen langen Schlag.

Gegen Löchgau muss wegen der Rotsperre für Arijon Bytyci die Viererkette umgebaut werden. Innenverteidiger-Kandidaten sind Gabriel Fota und Jens Peringer. Michele Ancona fehlt urlaubsbedingt. Für ihn dürfte Haris Gudzevic in die Startformation rücken.

Rückblick gegen VfR Heilbronn 

VfR Heilbronn gegen TSV Heimerdingen 4:4

Ein „geiles“ Spiel!
Ein katastrophaler Fehlpass nach nur 20 Sekunden, 1:0 für Heilbronn.
Schon in der 7.Minute kamen wir zurück.
Nach einer Vorlage von Stefan Schlick, jagte Lars Ruckh, den Ball in das gegnerische Tor, zum 1:1.
In der 20.Minute, 1:2 für uns. Gabriel Fota machte das Tor, nach einer Vorlage von Tim Schlichtung.
Der nächste Rückschlag, in der 32.Minute.
Notbremse von Arjion Bytyci, vor den eigenen Sechzehner.
Rote Karte für unseren Spieler und Freistoss für Heilbronn, 2:2.
In der Nachspielzeit vor der Halbzeit, Vorlage Lars Ruckh und Robin Reichardt zum 2:3.
2 Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, wieder der Ausgleich für Heilbronn, 3:3. 
56.Minute, wieder Führung für uns. Lars schoss sein zweites Tor, diesmal kam das Zuspiel von Robin Reichardt, 3:4.
Nicht genug! Unser ehemaliger Spieler, Diakesse, besorgte in vder 82.Minute noch das 4:4.
Das Fazit von Heilbronn:
Ein Klassegegner, der uns alles abverlangt hat und auch in Unterzahl den Sieg verdient gehabt hätte, dennoch sind wir der Meinung dass das Remis in Ordnung geht. Es war der stärkste Gegner bis dato und wird in der Form ein dicker Kandidat um den Aufstieg sein. 

 

 

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung
Fußball-Landesliga
Heimerdingen lässt Punkte liegen
Von Andreas Klingbeil
Vier Auswärtstore beim starken Aufsteiger VfR Heilbronn, und trotzdem stand am Ende nur ein Unentschieden. Bei Daniel Riffert, dem Trainer des TSV Heimerdingen, stellten sich nach der Partie gemischte Gefühle ein. Es hätte doch reichen müssen für den dritten Saisonsieg, zumal auch noch genug Chancen für einen fünften oder sechsten Treffer da waren.
Andererseits ließen sich seine Schützlinge auch von Rückschlägen, wie beispielsweise dem ganz frühen Gegentreffer erzielt von Serdal Kocak (1.) oder dem Platzverweis für den Innenverteidiger Arijon Bytyci nach rund einer halben Stunde, nicht unterkriegen. Der Schiedsrichter hatte seinen Einsatz gegen Kocak als Notbremse gewertet. Zu allem Heimerdinger Ärger nutzte Tom Marmein den daraus resultierenden Freistoß auch noch zum zweiten Treffer der Gastgeber (32.).

Erneute Führung kurz vor der Pause
Zu diesem Zeitpunkt lag der TSV Heimerdingen bereits vorne. Lars Ruckh (8.) und Gabriel Fota (20.) hatten aus dem 0:1 ein 2:1 gemacht. Die Gäste ließen trotz Unterzahl nicht locker. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Robin Reichardt die erneute Führung zum 3:2.
Doch wie schon zu Spielbeginn agierte die Elf von Daniel Riffert nach dem Wechsel erneut zu unkonzentriert. Marvin Reitz traf nach einem Eckball zum 3:3 ins lange Eck (47.). Der Torreigen war damit immer noch nicht beendet. Mit seinem achten Saisontreffer brachte Lars Ruckh die Gäste zum dritten Mal nach vorne (56.), verpasste aber anschließend genau wie Robin Reichardt auf 5:3 zu stellen. Das sollte sich rächen. Ausgerechnet Nephtali Diakiesse, der in der vergangenen Saison noch das Heimerdinger Trikot, vermasselte seinem Ex-Club die Tour. Sein abgefälschter Ball landete zum 4:4 im Tor (82.).

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Schüller, Schlick, Muratlar, Fota, Reichardt, Ancona (70. Stagel Alberto), Ruckh.

Vorbericht der Leonberger Kreiszeitung

Eine Handvoll Neuzugänge in der Startelf

Nach nur wenigen Spieltagen in der Fußball-Landesliga hat der Heimerdinger Trainer Daniel Riffert trotz eines personellen Umbruchs nach dem Abstieg eine schlagkräftige Formation gefunden. Das Trio vom SC Stammheim bringt viel Erfahrung mit.

Ditzingen. Wie so häufig nach Abstiegen ist auch der TSV Heimerdingen nach der Rückkehr in die Landesliga von einer großen Personalfluktuation nicht verschont geblieben. Zehn Abgängen – die wenigsten allerdings Stammspieler – standen elf Neuzugänge gegenüber, die es innerhalb einer nur vierwöchigen Vorbereitungszeit zu integrieren galt. Doch nach fünf Spieltagen scheint TSV-Trainer Daniel Riffert eine neue Stammformation gefunden zu haben, die nach anfänglichen Schwierigkeiten nun auch eifrig Punkte sammelt – sieben aus den letzten drei Spielen, in denen fünf der elf Neuzugänge jeweils in der Startformation standen.

Mit Stürmer Lars Ruckh, Rechtsverteidiger Jens Peringer und Mittelfeldakteur Stefan Schlick ist ein Trio dabei, das im Paket vom Landesliga-Absteiger SC Stammheim gekommen ist. „Dass sie in der Anfangsformation stehen, ist keine Überraschung. Sie sind alle um die 30 Jahre alt und damit die einzigen Erfahrenen, unsere anderen Neuzugänge sind allesamt Nachwuchsspieler“, erklärt Abteilungsleiter Uwe Sippel.

Am meisten Aufmerksamkeit hat bisher Lars Ruckh erregt, dem gegen den TSV Crailsheim und bei Germania Bietigheim gleich zweimal ein Dreierpack gelang. „Lars Ruckh ist abschlussstark, hat aber auch ein gutes Auge für seine Mitspieler“, lobt Coach Riffert, der zudem dessen Spielintelligenz hervorhebt.

Der 1,85 Meter große Stürmer, der in seiner Jugend unter anderem beim VfB Stuttgart und beim SGV Freiberg ausgebildet wurde, bringt Oberliga-Erfahrung aus seiner Zeit beim 1. Göppinger SV und Verbandsligaerfahrung aus Neckarrems mit. Beim VfR Aalen trainierte er 2014/15 sogar im Profikader mit, kam aber stets nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

Auch schon drei Treffer stehen auf dem Konto von Stefan Schlick, zuletzt rettete sein 1:1 den Punktgewinn gegen Breuningsweiler. „Sein Abschluss ist unheimlich gut, er hat einen guten linken Fuß und ist überaus explosiv“, charakterisiert Riffert den Mann auf der linken Außenbahn. Starkes Zweikampfverhalten und ein gutes Kopfballspiel hält der Coach für die großen Stärken des dritten Ex-Stammheimers, Jens Peringer, der zusammen mit Linksverteidiger Salvatore Pellegrino die Außenbahn beackert. Neben den drei Routiniers stand aber auch der erst 20-jährige Gökay Muratlar, der aus der A-Jugend der SKV Rutesheim zum TSV Heimerdingen gestoßen ist, in den letzten drei Begegnungen von Beginn an auf dem Feld – auf einer der beiden Sechser-Positionen im Mittelfeld neben den erfahrenen Sebastian Bortel oder Gabriel Fota. „Gökay Muratlar ist ein unglaublich giftiger Spieler, der stark am Ball ist“, hebt Coach Riffert dessen Stärken hervor. Auf sogar fünf Einsätze über die volle Spielzeit kann der auch erst 21-jährige Arijon Bytyci blicken, der sich an der Seite von Kapitän Tim Schlichting als zweiter Innenverteidiger etabliert hat. „Er ist einer der wenigen Linksfüßer bei uns im Team und hat ein hohes Spielverständnis“, sagt Riffert über den Abwehrspieler, der in der A-Jugend der SG Sonnenhof Großaspach gespielt hat und nach zwei Jahren im Verbandsligakader von Normannia Gmünd vom Landesligaabsteiger TSV Schornbach den Weg zu den Grün-Weißen gefunden hat.

Doch auch den anderen Neuzugängen, die bisher noch nicht so viel Spielzeit bekamen, stellt Trainer Riffert gute Zeugnisse aus. „Pascal Schüller ist enorm giftig, und Michael Henneh bringt viel Tempo ins Spiel“, sagt er beispielsweise. Die Qualität der jüngeren Neuzugänge sehe man in jedem Training, zum Teil müssten sie sich noch an das höhere Tempo in der Landesliga gewöhnen und die Ballverluste reduzieren. Auch von Haris Gudzevic, mit der Empfehlung von 29 Bezirksliga-Treffern vom SV Gebersheim gekommen, erwartet Riffert noch einiges: „Ihm fehlt noch ein wenig die Spritzigkeit, aber er ist giftig und willig“, sagt der Coach.

An diesem Samstag (17.30 Uhr) wird der Heimerdinger Verbund auf Herz und Nieren geprüft. Der Gang zum VfR Heilbronn steht bevor. Der starke Aufsteiger, Tabellenzweiter mit zehn Punkten, musste sich bislang nur dem Titelfavoriten Türkspor Neckarsulm mit 0:3 geschlagen geben. I

Rückblick vom Sonntag:

Zwei unterschiedliche Spielhälften brachten uns doch noch zu einem hochverdienten Punkt.

Wir können aber auch sagen, wir haben 2 Punkte verloren.

TSV Heimerdingen gegen SV Breuningsweiler 1:1

Die Fans haben sich verwundert die Augen gerieben.

Wieder so ein schlechtes Spiel wie zum Auftakt der Saison?

Viel zu weit vom Gegner weg! Es stimmte einfach die Abstimmung nicht.

Die Breuningsweiler kamen ein paarmal ganz gefährlich durch ihre Konter vor unser Tor.

So fiel auch das 0:1.

Steiler abseitsverdächtiger Ball rechts der Linie entlang.

Flanke in die Mitte, der Breuningsweiler Stürmer schaltete schneller als unsere Abwehrspieler und drin war er.

Danach hatte Breuningsweiler noch einen Pfostenschuss zu vermelden.

Wir hatten in der Ersten Halbzeit nur zwei Chancen!

Sie wurden leider kläglich vergeben.

So gingen wir mit einen verdienten Rückstand in die Halbzeitpause.

Der Trainer hatte bestimmt in der Kabine die richtigen Worte gefunden!

Nun ging es richtig vorwärts.

Angriff folgte auf Angriff.

In der 52.Minute wurden wir endlich belohnt.

Stefan Schlick, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und jagte den Ball zum Ausgleich in die Maschen.

Im Anschluss war es für die Breuningsweiler nur noch eine reine Abwehrschlacht.

Es folgten Torchancen im Minutentakt.

Wir hatten so viele Chancen um mehre Spiele gewinnen zu können.

Der sehr gute Torwart der Breuningsweiler und die komplette Abwehr hatten etwas dagegen, es war irgendwie immer ein Fuß dazwischen.

Resümee:

Wen wir am kommenden Samstag beim VfR Heilbronn genau so auftreten wie in der Zweiten Halbzeit, sollte es uns nicht schwerfallen, ein gutes Ergebnis  nach Hause zu bringen.

So kommen wir zur Vorschau:

Samstag 3.September

VfR Heilbronn gegen TSV Heimerdingen

Spielbeginn im Frankenstadion ist um 17.30 Uhr

Auch die Leonberger Kreiszeitung hat einen Rückblick zu vermelden:

Leistungssteigerung bleibt unbelohnt

Von Henning Maak 

Als der Schiedsrichter Denis Ruff nach 94 Minuten abpfiff, hallte ein kollektiver Erleichterungsschrei durch die Breuningsweiler Reihen. Die Gäste waren sich bewusst, dass sie beim Verbandsliga-Absteiger mit dem 1:1 einen glücklichen Punkt nach einer – allerdings aufopferungsvollen – Abwehrschlacht erkämpft hatten. „Das waren heute zwei verlorene Punkte“, räumte TSV-Trainer Daniel Riffert nach der Partie unumwunden ein.

Zu viele Chancen liegenlassen

Diese Aussage wollte Riffert allerdings nur auf die zweite Hälfte gemünzt wissen. „Da haben wir die Qualität, die wir in der Mannschaft haben, auf den Platz gebracht und sind an einer mangelhaften Chancenauswertung gescheitert“, erläuterte er. Lediglich Stefan Schlick brachte den Ball in der 52. Minute mit einem wuchtigen Schuss von der linken Angriffsseite im SV-Tor unter, nachdem ein Abwehrspieler der Gäste das Spielgerät zuvor im direkten Duell mit Schlick verloren hatte.

In der Folge lief die Partie fast nur noch in eine Richtung: Drei Minuten nach dem Ausgleich scheiterten Robin Reichardt und Christian Stagel Alberto kurz nacheinander an der vielbeinigen Breuningsweiler Abwehr. Weitere zwei Zeigerumdrehungen später köpfte Gabriel Fota nach einer Ecke aus sieben Metern am kurzen Pfosten vorbei.

Coach Riffert hatte allerdings bei seiner Halbzeitansprache in der Kabine laut werden müssen, denn mit dem Auftritt seiner Elf in den ersten 45 Minuten war er überhaupt nicht zufrieden. „Da waren wir nicht griffig genug, die Abstände zu den Gegenspielern waren viel zu groß und die Abstimmung insgesamt nicht gut“, monierte er. So kam Breuningsweiler mit seiner ersten Chance zur Führung, als Christian Seitz in der 13. Minute nach einem langen Ball schneller schaltete als die TSV-Defensive. Felix Bauer traf nach 27 Minuten aus kurzer Distanz zudem den Pfosten des Heimerdinger Tores.

Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte nur zwei Chancen: Stefan Schlicks Flugkopfball verfehlte das SV-Gehäuse (24.), Lars Ruckh scheiterte freistehend an Föll (33.). „In dieser Liga schenkt uns als Absteiger keiner was. Wenn wir die Basics nicht auf den Platz bringen, wird es gegen jede Mannschaft schwer“, sagte Riffert.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Peringer (46. Schüller), Schlick (71. Kolb), Muratlar (46. Stagel Alberto), Fota (81. Gudzevic), Reichardt, Ruckh, Ancona.

Die Vorschau der Leonberger Kreiszeitung

Vorne geht die Post ab

Der TSV Heimerdingen hat in der Fußball-Landesliga bislang die meisten Tore erzielt.

Ditzingen. Die Mannschaften in der Landesliga beginnen sich zu sortieren. Auf den Plätzen eins, fünf und sechs stehen mit Türkspor Neckarsulm, dem TSV Crailsheim und dem FV Löchgau diejenigen, die am Ende ganz vorne erwartet werden. Dazu gehört auch der TSV Heimerdingen – und der ist mittendrin auf dem dritten Platz zu finden. Mit 16 Treffern stellt das Team derzeit die torfreudigste Offensive.

Doch obwohl der TSV neben Neckarsulm und dem SV Allmersbach der einzige noch ungeschlagene Club in der Liga ist, hat der Trainer Daniel Riffert Ansatzpunkte zur Kritik gefunden. „Sieben Gegentore in vier Spielen, das ist mir zuviel“, bemängelt der Übungsleiter. Dazu kommen Abstimmungsprobleme und individuelle Fehler wie zuletzt beim 5:2 in Bietigheim, als sich der TSV Heimerdingen in der Anfangsphase teilweise selbst in Bedrängnis gebracht hat.

Der positive Aspekt dabei, so Riffert: „Wir lagen hinten und haben das Spiel gedreht, weil wir nach vorne brutale Qualität haben.“ Neuzugang Lars Ruckh (sechs Tore) scheint derzeit nicht zu bremsen, führt die Torjägerliste zusammen mit Daniele Hüttl (TSV Crailsheim) an und hat dabei sogar noch einige Möglichkeiten liegen gelassen. „Es ist aber nicht nur der Lars“, sagt Daniel Riffert, „Michele Ancona profitiert davon, weil nicht mehr alle nur auf ihn schauen, Robin Reichardt ist derzeit auch stark drauf.“

Das soll im Heimspiel am Samstag (16.30 Uhr) der SV Breuningsweiler zu spüren bekommen. „Die haben von den Einzelspielern her eine gute Mannschaft“, hat Daniel Riffert ausgemacht, „aber wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann sind wir nach vorne schwer zu stoppen.“

Rückblick gegen SV Germania Bietigheim:

Ein verdienter Sieg, der noch höher ausfallen hätte können.

SV Germania Bietigheim gegen TSV Heimerdingen 2:5

Wir kamen am Anfang nicht so richtig im Spiel und hatten Schwierigkeiten im Aufbau, machten einfach zu viele Fehler.

Dadurch brannte es öfters in unserer Hälfte.

Zu guter Letzt foulte unser Torwart den gegnerischen Stürmer im Strafraum und Bietigheim ging in der 9.Minute durch den fälligen Foulelfmeter mit 1:0 in Führung.

Mitte der ersten Halbzeit übernahmen wir nach und nach das Kommando.

Dann ein Zuckerpass von Stefan Schlick auf Lars Ruckh und es stand 1:1.

Kurz vor der Pause in der 40.Minute, Salvatore Pellegrino flankt in den Strafraum, Lars Ruckh kam mit dem Kopf an den Ball, 1:2.

Ein unnötiges Foul vom Bietigheimer Torwart, in der 49.Minute, an Lars Ruckh! Michele Ancona verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:3.

Stefan Schlick in der 54.Minute und Lars Ruckh mit seinen dritten Treffer in der 63.Minute machten den“Sack“ zu.

Einen Höhepunkt habe ich noch zu vermelden:

66.Minute ein Volleyhammer von Michele Ancona an die Unterkante der Latte(Wembley 66).

Der Ball kam wieder raus! Kein Tor!

Kurz vor Schluss noch eine Ergebniskorrektur zum 2:5.

Resümee:

Nach Anlaufschwierigkeiten ein wirklich sehenswertes Spiel, wir haben jetzt mehre torgefährliche Stürmer im Team und sind nicht mehr so einfach auszurechnen!

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung von Spiel gegen Bietigheim.

Fußball-Landesliga

Der TSV Heimerdingen marschiert

Von Andreas Klingbeil

Der TSV Heimerdingen ist auf den Geschmack gekommen – insbesondere Lars Ruckh. Beim 8:2 gegen den TSV Crailsheim hatte der Neuzugang vom SC Stammheim bereits dreimal zugeschlagen. Jetzt schnürte er den nächsten Dreierpack. Am Ende führte das zu einem ungefährdeten 5:2-Erfolg bei Germania Bietigheim. Die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert hat damit ihre Ambitionen, nach dem Abstieg gleich oben mitspielen zu wollen, unterstrichen.

Das große Plus im Vergleich zur Vorsaison: das Team ist nicht mehr so leicht ausrechenbar. War Michele Ancona (31 Treffer in der Verbandsliga) gefühlt der einzige torgefährliche Angreifer, muss die Konkurrenz nun zudem auf Lars Ruckh achten. Dazu haben auch Ancona und Robin Reichardt schon jeweils dreimal getroffen.

Bevor die Ruckh-Show in Bietigheim so richtig begann, mussten sich die Gäste aber erst einmal finden. Leichte Fehlpässe von Gökay Muratlar, Stefan Schlick, Robin Reichardt oder Jens Peringer ließen das Aufbauspiel stocken und gaben der Germania die Möglichkeit, schnell umzuschalten. Als Torhüter Maik Riesch im Strafraum dann auch noch zu ungestüm gegen Anton Lendl zu Werke ging, lag der Favorit plötzlich hinten. Patrick Kraut verwandelte den Elfmeter sicher (9.).

Spiel noch vor der Pause gedreht

Nach 20 Minuten fingen sich die Gäste dann jedoch. Zwar musste einmal Jens Peringer in höchster Not retten (27.), dazu traf Marc Bitzer nur die Oberkante der Latte (28.). Der TSV Heimerdingen kontrollierte nun aber die Partie. Auf Zuspiel von Stefan Schlick gelang Ruckh per Fuß der schnelle Ausgleich (17.), kurz vor der Pause war er nach Vorlage von Salvatore Pellegrino per Kopf zur Stelle – 2:1 (40.).

Falls es noch Bedenken gab, dass Bietigheim dem Favoriten ein Bein stellen könnte, Schlussmann Valentin Köhl zerstreute sie gleich nach dem Wechsel. Völlig unnötig foulte er den vom Tor weglaufenden Lars Ruckh. Michele Ancona traf per Elfmeter zum 3:1 (49.).

Ergebniskorrektur kurz vor Schluss

Mit den weiteren Toren von Stefan Schlick (54.) und Ruckh zum dritten (63.) steuerte Germania Bietigheim auf ein kleines Debakel zu. Doch zum einen stand bei einer herrlichen Volleyabnahme von Michele Ancona die Latte im Weg (66.), zum anderen wurden die Heimerdinger in ihrem Defensivverhalten zusehends sorgloser. Edison Qenaj bedankte sich mit dem 2:5 (86.). Mehr war für die Gastgeber aber nicht zu holen.

TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Peringer (46. Schüller), Schlick, Muratlar (80. Kurzweg), Fota, Reichardt (64. Henneh), Ancona, Ruckh (64. Gudzevic).

Auch die Leonberger Zeitung schaut auf das Wochende.

Hier die Vorschau

 

Heimerdingen will nachlegen

Von Andreas Klingbeil

Nach der Gala gegen Crailsheim fährt der Fußball-Landesligist am Sonntag zur Germania nach Bietigheim.

Der TSV Heimerdingen hat sich nach zwei Unentschieden positioniert – mit einem 8:2 gegen den Mitabsteiger TSV Crailsheim. Der Trainer Daniel Riffert hatte dabei sogar noch ausreichend Chancen gesehen, um das Ergebnis zweistellig zu gestalten. „Wir haben das komplett durchgezogen. So etwas hat die Mannschaft auch mal gebraucht“, sagte der Übungsleiter am Tag danach. Ganz schnell geht sein Blick aber auch schon wieder nach vorne. Am Sonntag (15 Uhr) geht’s zur Germania nach Bietigheim. „Das 8:2 bringt nichts, wenn wir da nicht drei Punkte mitnehmen“, will Daniel Riffert nahtlos weitermachen.

(kli). Urlaubsbedingt muss der Mittelfeldmann Sebastian Bortel für zwei Spiele ersetzt werden. Dafür ist Tim Schlichting nach Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. Im Tor ist das Engagement von Daniel Siegler nach drei Spielen vorerst beendet. Der 37-Jährige war eingesprungen, weil alle drei Keeper des Kaders im Urlaub weilten. Wer aus dem Trio Lukas Emmrich, Maik Riesch und Ulrich Staudenmayer den Vorzug erhält – darauf wollte sich Riffert gestern noch nicht festlegen.

 

Rückblick gegen TSV Crailsheim.

Zum dritten Spiel in der Landesliga war der TSV Crailsheim zu Gast.

Das Endergebnis: Ein Kantersieg an diesem Abend!!

Unsere Mannschaft kam mit einem gewaltigen Power aus der Kabine.

Man wollte das nicht überzeugende Spiel ein paar Tage vorher gegen Neckarrems vergessen lassen!

Man hat es vergessen lassen! Und wie.

Wenn auch unser Gegner Crailsheim nicht den besten Tag gehabt hat!

Man muss die 8 Tore erstmals schießen!

Es waren in der Vergangenheit immer sehr enge Spiele.

Ja sie lesen richtig.

TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim 8:2

Wir hatten schon von Anfang an, unsere Möglichkeiten, in Führung zu gehen.

Aber in der 10.Minute war es soweit:

Unser quirliger Neuzugang aus der U19 von Rutesheim,  Gökay Muratlar, tankte sich links durch, machte 2 Gegenspieler „nass“ und flankte überlegt nach innen. Wer stand richtig? Unser letztjähriger Torschützenkönig, Michele Ancona!

Er drückte das Leder zum 1:0 in die Maschen.

5 Minuten später!

Ein überlegter Pass von Lars Ruckh auf der rechten Seite zu Robin Reichardt, er knallte den Ball in das linke Eck,2:0.

Doch nur ein paar Minuten später, eine Fehler in der Abwehr. Der Torjäger von Crailsheim, Daniele Hüttl war da und machte den Anschlusstreffer.

Es sollte aber an diesem Tag keine Auswirkung haben.

Schon in der 25.Minute.

Weiter Abschlag von Daniel Siegler auf Lars Ruckh. Die Abwehr war sich nicht einig, so lupfte unser Neuzugang aus Stammheim den Ball über den Torwart hinweg zum 3:1.

Es sollten später von Ihm noch 2 Tore folgen.

Kurz vor der Pause, der Ball wurde zu kurz abgewehrt, Sebastian Bortel konnte ungehindert das 4:1 erzielen.

So ging es dann in die Pause.

Man dachte bei der hohen Halbzeitführung steckt unsere Mannschaft ein wenig zurück.

War aber das Gegenteil der Fall.

Spielfreudig und mit dem Willen, noch ein paar Tore zu schießen, begann die Zweite Halbzeit.

Lars Ruckh und Robin Reichardt erzielten ihre zweiten Treffer und erhöhten auf 5:1 und 6:1.

Danach das 6:2, durch einen schönen Schuss eines Crailsheimers, was aber unseren Torhunger an diesem Abend nicht stoppte! Wir hatten noch nicht genug. So machte Sebastian Bortel sein zweites und anschließend Lars Ruckh sein drittes Tor zum verdienten Entstand von 8:2.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Heimerdingen nutzt Abwehrpatzer

Von Henning Maak

Der Fußball-Landesligist feiert im dritten Saisonspiel mit einem 8:2 gegen den Mitabsteiger TSV Crailsheim den ersten Sieg in der jungen Saison.

Nach zwei Unentschieden hat der TSV Heimerdingen am dritten Landesliga-Spieltag den ersten Dreier bejubeln können – und der Erfolg fiel mit 8:2 (4:1) gegen den Mitabsteiger TSV Crailsheim mehr als deutlich aus. „Der Sieg war absolut verdient, wir waren das bessere Team und hatten mehr Chancen“, meinte Heimerdingens Abteilungsleiter Uwe Sippel, der das Ergebnis aber nicht überbewerten wollte: „Das war nicht die normale Crailsheimer Mannschaft, da waren einige Akteure aus dem Reserveteam dabei.“

Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Kontrolle und hatten durch einen Weitschuss von Stefan Schlick (3.) und Robin Reichardt (5.), der in letzter Sekunde gestoppt wurde, schon früh gute Möglichkeiten. Die dritte führte dann zur Führung (10.): Gökay Muratlar behauptete sich auf der linken Angriffsseite gegen zwei Gegenspieler, seine flache Hereingabe drückte Michele Ancona aus kurzer Distanz über die Linie.

Fünf Minuten später fand Lars Ruckh mit einem feinen Pass Robin Reichardt, der seinen Freiraum auf der rechten Strafraumseite mit einem Schuss ins linke Eck zum 2:0 nutzte. Doch nur zwei Minuten später profitierte Crailsheims Torjäger Daniele Hüttl von einer Unaufmerksamkeit in der Heimerdinger Defensive und traf per Kopf zum 2:1-Anschlusstreffer.

Dass die Gäste-Abwehr alles andere als eingespielt war, zeigte sich in der 25. Minute: Nach einem weiten Abschlag von TSV-Schlussmann Daniel Siegler eskortierten die beiden Crailsheimer Innenverteidiger Lars Ruckh nur. Und nachdem Gäste-Keeper Valentin Dambach auch nicht energisch zum Ball ging, nutzte Ruckh seine Freiheiten zu einem schönen Heber zum 3:1.

Crailsheims Offensive machte sich in der 31. Minute noch einmal bemerkbar, als Hüttl nach einem Freistoß aus dem Halbfeld aus sieben Metern zum Kopfball kam, aber am reaktionsschnellen Siegler scheiterte. In der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte plätscherte die Partie dann vor sich hin, ehe der Gästeabwehr kurz vor der Pause erneut ein grober Schnitzer unterlief: Nach einem zu kurz abgewehrten Ball kam das Spielgerät ein zweites Mal in den Crailsheimer Strafraum, wo Sebastian Bortel zwischen zwei Verteidigern ungehindert aus sieben Metern zum Schuss kam – 4:1.

In der zweiten Hälfte gelang es den Gästen nicht mehr, die Partie umzubiegen – im Gegenteil: Das Team von Trainer Daniel Riffert zeigte sich weiterhin spielfreudig und erhöhte durch Ruckhs und Reichardts jeweils zweiten Treffer (50., 52.) auf 6:1, ehe Sebastian Krüger zum 6:2 traf (61.). Heimerdingen hatte aber noch nicht genug und kam durch Bortels zweites Tor (68.) und Treffer Nummer drei von Lars Ruckh (83.) zum 8:2-Endstand. Dank des ersten Saisonsiegs hat der TSV in der Tabelle einen großen Sprung auf Rang vier gemacht und ist am Sonntag (15 Uhr) bei Germania Bietigheim zu Gast. TSV Heimerdingen: Siegler, Pellegrino, Fota, Bytyci, Peringer (30. Schüller), Schlick, Muratlar, Bortel (79. Kurzweg), Reichardt (70. Henneh), Ancona (59. Gudzevic), Ruckh.

 

Rückblick

Eines vorweg,

 

es ist nicht der Anspruch des  TSV Heimerdingen in der Zweithöchsten Liga von Württemberg die 1.Halbzeit mit einer schwachen Leistung zu beginnen.

Noch eines vorweg:

Unsere Fans und Zuschauer sahen eine Schiedsrichterleistung, die bei allem Verständnis für die Schiris,  der Landesliga nicht würdig war.

Allerdings lag es auch an uns,  nur einen Punkt mitgenommen zu haben.

Wir kamen einfach nicht richtig ins Spiel.

Wie schon in der Vergangenheit, haben wir unsere speziellen Fehler nicht abstellen können.

Fängt in der Abwehr an, setzt sich im Mittelfeld fort und im Angriff bekommen wir ganz selten den Zugriff, um die nötigen Torchancen herauszuspielen.

Wir hatten in der ersten Halbzeit kaum eine Torchance im gegnerischen Strafraum.

Die 21.Spielminute:  Pfeilschnell wurde links durchgespielt, unser Spieler läuft einfach nur mit, keiner kommt aus dem Abwehrzentrum heraus. Der Neckarremser dringt in den Strafraum ein, Tim Schlichting hält seinen Fuß hin! Elfmeter! Und 1:0 für den Gastgeber.

So ging es in die Halbzeitpause.

Wir kamen motivierter aus der Halbzeitpause und hatten dann doch ein paar sehenswerte Torgelegenheiten.

In der 54.Minute tankt sich Robin Reichardt wunderschön rechts an der Außenlinie durch.

Statt auf das Tor zu knallen, passte Robin nach innen und hier stand Michele Ancona goldrichtig und schob den Ball ins Tor.

Der viel umjubelte Ausgleich war gefallen.

67.Minute: Der Neckarremser hielt einen Torschuss nicht fest, Robin Reichardt war zur Stelle und schob den Ball  überlegt zum 2:1 in die Maschen.

Jetzt hatten wir endlich die Neckarremser im Griff!

Leider gab es noch einen Elfmeter für Neckarrems! Ein Spieler der Neckarremser schoss einem Heimerdinger Spieler in ganz kurzer Entfernung an die Hand. Das war dann der Ausgleich zum 2:2.

Tim Schlichting musste kurz später wegen eines dummen Fouls mit einer Ampelkarte(Gelb/Rot), den Platz verlassen.

Resümee: Wir hätten hier auch verlieren können, so müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Fußball-Landesliga:Coach trauert zwei Punkten nach

Landesliga-Absteiger TSV Heimerdingen wartet auch nach zwei Saisonspielen weiter auf den ersten Sieg. Beim Mitabsteiger VfB Neckarrems kam die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. „Nach unserer Leistung in der zweiten Hälfte sind das zwei verlorene Punkte“, meinte der Coach. Ihn ärgerte vor allem der zweite Strafstoß für die Gastgeber zum 2:2-Ausgleich durch Robin Slawig (81.): „Der Schuss geht aus einem Meter auf den Arm des Abwehrspielers.“Slawig verwandelte ebenso wie beim Foulelfmeter zum 1:0 in der 21. Minute sicher. „Aus dem Spiel heraus hätte Neckarrems kein Tor geschossen“, so der TSV-Trainer. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit waren die Gäste im zweiten Spielabschnitt das stärkere Team und machten aus dem 0:1-Rückstand durch Michele Ancona (54.) nach schöner Vorarbeit von Robin Reichardt und Haris Gudzevic und Reichardt selbst (66.) nach einem Fehler von VfB-Keeper Ruben Volkert eine 2:1-Führung. Lars Ruckh verpasste anschließend mit einem Heber über das leere Tor die Vorentscheidung. Nach einer gelb-roten Karte gegen Tim Schlichting nach wiederholtem Foulspiel (83.) beendete der TSV die Partie zu zehnt. TSV Heimerdingen: Siegler, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Peringer, Reichardt, Fota, Bortel, Schlick (63. Henneh), Ancona, Gudzevic (59. Ruckh)

Rückblick

Eines vorweg,

es ist nicht der Anspruch des  TSV Heimerdingen in der Zweithöchsten Liga von Württemberg die 1.Halbzeit mit einer schwachen Leistung zu beginnen.

Noch eines vorweg:

Unsere Fans und Zuschauer sahen eine Schiedsrichterleistung, die bei allem Verständnis für die Schiris,  der Landesliga nicht würdig war.

Allerdings lag es auch an uns,  nur einen Punkt mitgenommen zu haben.

Wir kamen einfach nicht richtig ins Spiel.

Wie schon in der Vergangenheit, haben wir unsere speziellen Fehler nicht abstellen können.

Fängt in der Abwehr an, setzt sich im Mittelfeld fort und im Angriff bekommen wir ganz selten den Zugriff, um die nötigen Torchancen herauszuspielen.

Wir hatten in der ersten Halbzeit kaum eine Torchance im gegnerischen Strafraum.

Die 21.Spielminute:  Pfeilschnell wurde links durchgespielt, unser Spieler läuft einfach nur mit, keiner kommt aus dem Abwehrzentrum heraus. Der Neckarremser dringt in den Strafraum ein, Tim Schlichting hält seinen Fuß hin! Elfmeter! Und 1:0 für den Gastgeber.

So ging es in die Halbzeitpause.

Wir kamen motivierter aus der Halbzeitpause und hatten dann doch ein paar sehenswerte Torgelegenheiten.

In der 54.Minute tankt sich Robin Reichardt wunderschön rechts an der Außenlinie durch.

Statt auf das Tor zu knallen, passte Robin nach innen und hier stand Michele Ancona goldrichtig und schob den Ball ins Tor.

Der viel umjubelte Ausgleich war gefallen.

67.Minute: Der Neckarremser hielt einen Torschuss nicht fest, Robin Reichardt war zur Stelle und schob den Ball  überlegt zum 2:1 in die Maschen.

Jetzt hatten wir endlich die Neckarremser im Griff!

Leider gab es noch einen Elfmeter für Neckarrems! Ein Spieler der Neckarremser schoss einem Heimerdinger Spieler in ganz kurzer Entfernung an die Hand. Das war dann der Ausgleich zum 2:2.

Tim Schlichting musste kurz später wegen eines dummen Fouls mit einer Ampelkarte(Gelb/Rot), den Platz verlassen.

Resümee: Wir hätten hier auch verlieren können, so müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Weiter geht es mit der Vorschau:

Zum dritten Spiel in der Landesliga war der TSV Crailsheim ist bei uns zu Gast.

Und zwar gestern am Mittwoch.

TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim

Das Ergebnis steht dann auf unserer Homepage.

Am kommenden Sonntag geht geht es dann weiter.

Wir sind beim SV  Germania Bietigheim zu Gast.

Hier hat unser ehemaliger Trainer Holger Ludwig das Sagen.

SV Germania Bietigheim gegen TSV Heimerdingen

Sonntag den 21.August.

Spielbeginn am Viadukt ist um 15.00 Uhr.

 

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung

Fußball-Landesliga:Coach trauert zwei Punkten nach

Landesliga-Absteiger TSV Heimerdingen wartet auch nach zwei Saisonspielen weiter auf den ersten Sieg. Beim Mitabsteiger VfB Neckarrems kam die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. „Nach unserer Leistung in der zweiten Hälfte sind das zwei verlorene Punkte“, meinte der Coach. Ihn ärgerte vor allem der zweite Strafstoß für die Gastgeber zum 2:2-Ausgleich durch Robin Slawig (81.): „Der Schuss geht aus einem Meter auf den Arm des Abwehrspielers.“Slawig verwandelte ebenso wie beim Foulelfmeter zum 1:0 in der 21. Minute sicher. „Aus dem Spiel heraus hätte Neckarrems kein Tor geschossen“, so der TSV-Trainer. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit waren die Gäste im zweiten Spielabschnitt das stärkere Team und machten aus dem 0:1-Rückstand durch Michele Ancona (54.) nach schöner Vorarbeit von Robin Reichardt und Haris Gudzevic und Reichardt selbst (66.) nach einem Fehler von VfB-Keeper Ruben Volkert eine 2:1-Führung. Lars Ruckh verpasste anschließend mit einem Heber über das leere Tor die Vorentscheidung. Nach einer gelb-roten Karte gegen Tim Schlichting nach wiederholtem Foulspiel (83.) beendete der TSV die Partie zu zehnt. TSV Heimerdingen: Siegler, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Peringer, Reichardt, Fota, Bortel, Schlick (63. Henneh), Ancona, Gudzevic (59. Ruckh).

Weiter geht es mit der Vorschau:

Zum dritten Spiel in der Landesliga ist der TSV Crailsheim ist bei uns zu Gast.

Und zwar am Mittwoch den 17.August,

hier ist der Spielbeginn um 19.00 Uhr.

TSV Heimerdingen gegen TSV Crailsheim

Das Ergebnis gibt es dann auf unserer Homepage.

 Die Vorschau der Stuttgarter Zeitung:

Wiedersehen in der Landesliga

Am zweiten Spieltag kommt es zum Duell der Absteiger:

Die Heimerdinger Fußballertreten in Neckarrems an.

Vor knapp vier Monaten haben sich die beiden Mannschaften noch in der Verbandsliga gegenüber gestanden. Der TSV Heimerdingen gewann zuhause mit 4:0 – der Gegner war damit quasi abgestiegen. Das Team von Trainer Daniel Riffert durfte noch einmal hoffen, am Ende reichte es aber nicht. Jetzt trifft man sich an diesem Samstag (14 Uhr) in Remseck wieder. Und während die Gastgeber mit einem 2:0 in Pfedelbach gestartet sind, musste sich der TSV mit einem 1:1 gegen Allmersbach begnügen. Vor allen Dingen in der Arbeit nach hinten haperte es.„Im Zentrum waren wir zu offen“, sagt Riffert, nimmt dabei aber Michele Ancona in Schutz, den er in der ersten Hälfte ins Mittelfeld beordert hatte. Seine Torgefährlichkeit konnte er dort nicht voll ausspielen. Der Übungsleiter spielt deshalb mit dem Gedanken, Anconaneben Haris Gudevic und Lars Ruckh als dritte Spitze aufzubieten. Auf den erkrankten Christian Stagel Alberto muss Riffert verzichten, dafür kommt Pascal Schüller dazu.

Rückblick

TSV Heimerdingen gegen SV Allmersbach 1:1

Hier ist der Bericht:

Ein holpriger Anfang in die neue Saison:

Der Start war vielversprechend. Schon nach 4 Minuten lag der Ball beim Gegner im Netz.

Unser Neuzugang Stefan Schlick hatte einen tollen Einstand. Nach einen Pass von Robin Reichardt, versenkte er den Ball im Allmersbacher Tor.

Im Anschluss war das Glück auf unserer Seite!

Nach einen Foul des reaktivierten Torwartes Daniel Siegler(alle 3 Torhüter der Ersten sind im Urlaub) gab es einen berechtigten Strafstoß für die Allmersbacher, den der Spieler aber nur an die Latte knallte.

Glück gehabt!

Einen Lattenknaller hatte auch Robin Reichardt in der Zweiten Halbzeit zu vermelden. Der Ball sprang von der Unterkante wieder ins Feld zurück.

Hier wäre der sehr gute Torwart der Allmersbacher machtlos gewesen.

Zuvor entschärfte der Keeper durch seine schnellen Reaktionen, drei Hochkaräter.

Von der Ersten Halbzeit wäre noch zu vermelden, nach einer schlechten Kopfballabwehr vom Tim Schlichting, sagte der Allmersbacher danke und erzielte dem gesamten Spielverlauf geschuldet, das leistungsgerechte 1:1.

Unserem Trainerteam steht noch sehr viel Arbeit bevor. Ist doch die Zielsetzung in der Tabelle,1-3.

Es war aber nur das Erste von 34 Spielen, und es gibt noch sehr viele Punkte zu vergeben.

 Der Rückblick der Leonberger Kreiszeitung:

Fußball-Landesliga

Der Neustart endet mit einem 1:1

Von Andreas Klingbeil 

Wer es bislang noch nicht geglaubt hat, der weiß es jetzt: Will der TSV Heimerdingen nach dem Abstieg aus der Verbandsliga gleich wieder oben mitmischen, steht er vor einer Menge Arbeit. Zum Auftakt der Runde reichte es gegen den SV Allmersbach lediglich zu einem 1:1.

Schwächen in der Rückwärtsbewegung

Vor allen Dingen in der Rückwärtsbewegung offenbarten die Gastgeber im ersten Durchgang Schwächen. Und die nutzte der Tabellenzehnte der Vorsaison zu schnellen und gefährlichen Vorstößen. Daniel Siegler im Heimerdinger Tor musste mehrfach an der eigenen Strafraumgrenze mit riskanten Aktionen klären. Der Routinier war reaktiviert worden, weil die drei Torhüter des Landesliga-Kaders und der Keeper der zweiten Mannschaft urlaubsbedingt fehlten.

An dem 37-Jährigen lag es nicht, dass nur ein Punkt heraussprang. Er hatte zwar einen Elfmeter verursacht – das allerdings nach schlampigen Rückpass von Stefan Schlick –, Allmersbachs Jan Demmler traf aber nur die Oberkante der Latte (11.). Zu diesem Zeitpunkt lag der TSV Heimedingen bereits vorne. Neuzugang Schlick hatte seine Nominierung für die Startelf nach vier Minuten gerechtfertigt. Auf Pass von Robin Reichardt traf er zum 1:0.

Verunglückte Kopfballabwehr

Die Führung hielt bis zur 34. Minute. Mit einer verunglückten Kopfballabwehr legte Tim Schlichting für Demmler auf, der seinen Fehlschuss vom Punkt aus mit dem 1:1 wett machte. In der Folge vermasselte der Allmersbacher Torhüter Dario Nieswandt den Heimerdingern die Tour. Reaktionsschnell entschärfte er die Versuche von Reichardt (35.), Lars Ruckh (36.) und Michele Ancona, der in der ersten Hälfte zunächst im Mittelfeld auflief.

Gegen den Schuss von Robin Reichardt (54.) wäre allerdings auch Nieswandt machtlos gewesen. Nach weitem Diagonalball von Schlick zog der Offensivmann aus vollem Lauf ab. Das Spielgerät sprang an die Unterkante der Latte und von dort ins Feld zurück (54.). Die Gastgeber, bei denen Ancona für den glücklosen Haris Gudzevic wieder nach vorne rückte, ließen nach dem Wechsel nichts mehr zu, strahlten aber selbst auch zu wenig Torgefahr aus.

TSV Heimerdingen: Siegler, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Fota, Schlick (77./Henneh), Bortel (69. Stagel Alberto), Ancona, Reichardt, Gudzevic (46. Muratlar), Ruckh.

 Die ausführliche Vorschau der Stuttgarter Zeitung

In der neuen Liga geht der Blick nach oben

Von Andreas Klingbeil

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga startet der TSV Heimerdingen selbstbewusst in die Landesliga-Saison. Es gibt zehn Abgänge, doch das Stammpersonal ist geblieben. Und von den elf Neuzugängen drängen einige in die Startformation.

Für den TSV Heimerdingen beginnt an diesem Wochenende eine neue Zeitrechnung. Dreimal hat der Club versucht, seine Konkurrenzfähigkeit in der höchsten württembergischen Spielklasse, der Verbandsliga, unter Beweis zu stellen. In den ersten beiden Anläufen ist das nicht wirklich gelungen. Platz 14 stand am Ende der Saison 2019/2020, Rang 20 in der folgenden Runde. Der TSV hatte das Glück, dass beide Spielzeiten coronabedingt abgebrochen wurden. Absteiger gab es keine. Auch in der zu Ende gespielten vergangenen Runde reichte es nicht. Die Heimerdinger präsentierten sich zwar deutlich verbessert, 36 Zähler und Platz 18 bedeuteten die Rückkehr in die Landesliga.

Dreimal als Absteiger Nummer eins abgestempelt, das nagt am Selbstverständnis – könnte man meinen. Heißt aber noch lange nicht, dass Spieler und Verantwortliche nun im Büßergewand daher kommen. Sie sehen sich in einer neuen Rolle. Und das ist nicht die, bei der es heißt, sich nach dem Abstieg in der neuen Liga erst einmal wieder konsolidieren zu wollen.

Daniel Riffert hat an sich und seine Schützlinge einen anderen Anspruch. „Ich möchte unter die ersten Drei“, sagt der Trainer. „Und deshalb ist mein Ziel, dass wir uns von Anfang an da oben festbeißen. Diesem Druck müssen wir uns stellen. Aber das ist doch eine schönere Situation als wir sie zuletzt hatten.“

Ein schwieriges Unterfangen. Diesen Schluss lassen jedenfalls die Meistertipps der Konkurrenz zu. Nach denen sind die ersten drei Plätze in der Staffel 1 der Landesliga nämlich schon von Türkspor Neckarsulm, Normannia Gmünd und dem FV Löchgau besetzt. Zumindest in Satteldorf und Neckarsulm hat man auch den TSV Heimerdingen auf der Rechnung.

Der Übungsleiter geht davon aus, dass ein Großteil der kommenden Teams sich gegen Heimerdingen darauf konzentriert, zunächst hinten sicher zu stehen. Das gilt auch für das erste Heimspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Allmersbach. „Wir haben uns auf tief stehende Gegner vorbereitet“, sagt Riffert. Zum einen mit spieltaktischen Lösungen, zum anderen mit einem breiter und ausgeglichener besetzten Kader als zuletzt. Zehn Spieler verließen den Verein, die wenigsten davon Stammspieler. Elf Neue kamen, von denen sich eine ganze Reihe Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation machen kann.

Vor allem in der Offensive bekommt Michele Ancona als Alleinunterhalter der vergangenen Saison (31 Tore) tatkräftige Unterstützung. Der ober- und verbandsligaerfahrene Lars Ruckh (zuletzt 13 Treffer beim Landesligisten SC Stammheim) sowie Haris Gudzevic (29 Tore beim Bezirksligisten SV Gebersheim) sollen das Vakuum, falls Ancona mal nicht trifft, füllen. Daniel Riffert hat aber auch andere Neuzugänge auf dem Zettel: „Stefan Schlick, Arijon Bytyci und Gökay Muratlar haben einen guten Eindruck gemacht. Michael Henneh kommt mit viel Tempo. Ich habe jetzt viel mehr Optionen als zuletzt.“ Schmerzlich vermisst werden derzeit die verletzten Pascal Coelho und Altin Maliqi.

Kurios wird es am ersten Spieltag auf der Torhüterposition. Lukas Emmrich, Maik Riesch und Ulrich Staudenmayer fehlen urlaubsbedingt. Auch aus der zweiten Mannschaft ist niemand da, der aushelfen könnte. Deshalb wurde nun der 37-jährige Daniel Siegler reaktiviert, der zuletzt von 2016 bis 2018 beim SV Perouse zwischen den Pfosten stand, aber zuvor auch schon das Trikot des TSV Heimerdingen und der TSF Ditzingen getragen hat. Beim 3:1-Testspielsieg gegen den TSV Bernhausen wirkte Siegler bereits mit. Riffert: „Ich habe da überhaupt keine Bedenken.“ Ein Ausdruck des Anspruchs, eine andere Rolle als in den vergangenen Runden zu spielen.

Zugänge.

Ulrich Staudenmayer (TSV Musberg), Arijon Bytyci (TSV Schornbach), Jens Peringer (SC Stammheim), Pascal Schüller (SV Gebersheim), Lucca Terzidis (SKV Rutesheim U 19), Michael henneh (TV Oeffingen), Kai Kurzweg (TSV Heimerdingen U 19), Gökay Muratlar (SKV Rutesheim U 19), Stefan Schlick (SC Stammheim), Haris Gudzevic (SV Gebersheim), Lars Ruckh (SC Stammheim)

Abgänge:

Roberto Ancona (TSV Nussdorf), Nephtali Diakiesse (VfR Heilbronn), Antonio Di Matteo (TSC Kornwestheim), Alexander Grau (TV Oeffingen), Amin Latifovic (VfL Nagold), Terry Offei (FV Löchgau), Marvin Pietruschka (SV Böblingen), Alessio Sapia (VfR Heilbronn), Jeffrey Schieber (TSV Weilimdorf), Steffen Widmaier (pausiert) Kader Tor: Lukas Emmrich, Maik Riesch, Ulrich StaudenmayerAbwehr: Sebastian Bortel, Arijon Bytyci, Gabriel Fota, Altin Maliqi, Salvatore Pellegrino, Jens Peringer, Tim Schlichting, Pascal Schüller, Lucca TerzidisMittelfeld: Christian Stagel Alberto, Flamur Gervalla, Michael Henneh , Pascal Dos Santos Coelho, Matthias Kolb, Kai Kurzweg, Gökay Muratlar, Stefan SchlickAngriff: Michele Ancona, Haris Gudzevic, Robin Reichardt, Lars Ruckh

Trainer Daniel Riffert (seit November 2020)

Saisonziel Platz unter den ersten drei.

Meistertipp:

Türkspor Neckarsulm, TSV Crailsheim, FV Löchgau

 

Rückblick:

Vorbereitungsspiel:

TSV Heimerdingen gegen TSV Bernhausen(Landesliga 2) 3:1

Letzte Woche hatte die Erste Mannschaft Ihr letztes Vorbereitungsspiel vor Saisonstart.

Es war ein gutes Spiel unserer Mannschaft und der Sieg war auch verdient.

Dazu ein Bericht der Stuttgarter Zeitung.

Im nächsten Spiel geht es um Punkte.

In seinem letzten Testspiel vor der am Wochenende 6./7. August beginnenden Punktrunde in der Fußball-Landesliga hat der TSV Heimerdingen einen 3:1-Erfolg gegen den TSV Bernhausen gefeiert. „Das war mehr als ordentlich. Wir haben in der gesamten Partie nicht eine Torchance aus dem Spiel heraus zugelassen“, sagte der TSV-Trainer Daniel Riffert. Tim Schlichting (21.) und Haris Gudzevic (58.) hatten für die 2:0-Führung gesorgt, ehe ein Zuspiel ins Zentrum von Arijon Bytyci nicht ankam und Kristijan Cagalji für den Landesliga-Aufsteiger verkürzte (78.). Lars Ruckh antwortete mit dem 3:1 kurz vor Schluss (89.).

Rückblick:

In Flacht beim Eugen Essig Turnier

SV Gebersheim gegen TSV Heimerdingen  2:4

TSV Flacht gegen TSV Heimerdingen  0:4

Finale:

SKV Rutesheim gegen TSV Heimerdingen  8:7

nach Verlängerung und Elfmeterschießen.

Rückblick:

Erste  Pokalrunde vom wfv.

TSV Heimerdingen gegen TSG Backnang(Oberliga)  0:3

Hätten wir nur unsere wenigen Chancen in der ersten Halbzeit genutzt!

Aber was wäre wenn?

Wir hatten gleich nach 10 Minuten eine Doppelchance, der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor.

Weitere Chancen hatten Gabriel Fota und Sebastian Bortel.

Wiederum entschärfte der Backnanger Torwart diese Gelegenheiten.

Auch ein Handspiel eines Backnangers führte nicht zum Erfolg, denn die Schiedsrichterpfeife blieb stumm.

Unsere Abwehr stand soweit gut, nur einmal stimmte die Abstimmung der Viererkette nicht.

Nach einen Querball des Gegners konnte unser Torwart nur abklatschen, ein Backnanger war zur Stelle, 0:1.

Es war trotzdem ein sehenswertes Spiel in der ersten Halbzeit und gibt Hoffnung für die Zukunft.

Einer unserer jungen Neuzugänge, Gökay Muratlar von der Rutesheimer U19, machte im Mittelfeld ein gutes Spiel.

In der Zweiten Halbzeit, ließen die Backnanger den Ball teilweise wunderschön laufen und erzielten noch 2 Tore. Zwei Klassen höhere Liga im Fußball zeigt doch einen deutlichen Qualitätsunterschied.

Unser Trainer Daniel Riffert sagte nach dem Spiel, Backnang ist nicht der Gradmesser für uns.

Erwähnt werden muss:

Die TSG Backnang belegte in der vergangenen Saison in der Oberliga, hinter den SGV Freiberg und den Stuttgarter Kickers, den dritten Platz.

 

 Fußball-Verbandspokal

Rückblick der Leonberger Kreiszeitung.

Gute Ansätze beim Pokal-K.o.   Von Andreas Klingbeil

Im ersten Pflichtspiel der Saison 2022/2023 steht für den TSV Heimerdingen ein 0:3. Unter dem Strich kann der Neuanfang nach dem Abstieg aus der Verbandsliga aber als durchaus gelungen gewertet werden. Auch der Trainer Daniel Riffert kam nach der Partie zu der Einschätzung: „Im Großen und Ganzen war das o.k.“ Was sich zunächst widersprüchlich anhört, wird beim Blick auf die Ausgangslage des Erstrunden-Spiels im Verbandspokalwettbewerb schnell plausibel. Der Landesligist hatte es mit einem Vertreter der Oberliga zu tun bekommen. Und nicht mit irgendeinem. Die TSG Backnang belegte in der vergangenen Saison hinter den beiden Übermannschaften der Liga, SGV Freiberg und Stuttgarter Kickers, den dritten Platz und durfte sich damit quasi als Meister vom gesamten Rest fühlen. Das 0:3 also ein achtbares Ergebnis für den TSV Heimerdingen.Vor allen Dingen der Auftritt der Gastgeber in der ersten Hälfte macht Hoffnung, dass die Mannschaft von Trainer Daniel Riffert in der Landesliga eine gute Rolle spielen kann. Die Viererkette mit Salvatore Pellegrino, Neuzugang Arijon Bytyci (TSV Schornbach), Tim Schlichting und Gabriel Fota stand bis auf eine Ausnahme sicher.Im zentralen Mittelfeld gab der langjährige Oberligaakteur Sebastian Bortel dem Spiel Struktur, der von den A-Junioren der SKV Rutesheim gekommene Gökay Muratlar absolvierte ein großes Pensum, konnte dabei aber noch keine entscheidenden Impulse setzen. Und vorne zeigte Haris Gudzevic (SV Gebersheim), dass er zu einem wichtigen Gegenpart von Michele Ancona, in der vergangenen Saison Fast-Alleinunterhalter in Sachen Torausbeute, werden könnte.Nur zwei gute Chancen für BacknangWeil die gesamte Heimerdinger Mannschaft mit schneller Rückzugsbewegung überzeugte, taten sich die Gäste in den ersten 45 Minuten sichtlich schwer, Torchancen herauszuspielen. Ein Kopfball von Marius Weller, der knapp am linken Pfosten vorbeistrich (5.), und ein Versuch von der Mittellinie, den Lukas Emmrich gerade noch so zur Ecke lenkte (35.) – das war’s auch schon.Erwartungsgemäß kam auf der anderen Seite der TSV gegen das klassenhöhere Team nicht reihenweise zu Möglichkeiten. Die wenigen aber hatten es in sich. Und erneut zeigte sich: wenn Michele Ancona nicht trifft, dann wird es schwer. Stefan Schlick und Robin Reichardt (ehemals Rampp) scheiterten mit einer Doppelchance (10.). Einen Kopfball von Bortel entschärfte Schlussmann Marcel Knauss, den anschließenden Versuch von Gabriel Fota aufs kurze Eck blockte Vincent Sadler (37.). Die Reklamationen wegen vermeintlichen Handspiels blieben erfolglos.Und dann passierte es vor der Pause doch noch. Nach einem Diagonalball passte die Abstimmung in der Heimerdinger Viererkette nicht. Emmrich parierte zwar noch gegen Niklas Benkeser, Marius Weller staubte aber problemlos zum 1:0 ab (40.). Mit der Herausnahme von Sebastian Bortel in der Pause ging die Linie im Heimerdinger Spiel etwas verloren. Konstruktive Aktionen nach vorne gab es so gut wie keine mehr. Einzig der eingewechselte Michael Henneh scheiterte noch einmal aus aussichtsreicher Position, als er es mit einem Schuss statt mit einem Lupfer versuchte (75.).Der Oberligist ist kein GradmesserZu diesem Zeitpunkt war die Partie bereits entschieden. Die TSG hatte Ball und Gegner laufen lassen und zweimal nachgelegt. Mert Tasdelen drosch den Ball mit Hilfe der Unterkante der Latte ins Tor (61.), Vincent Sadler veredelte einen schönen Spielzug mit dem 3:0 (70.). Die Enttäuschung auf Heimerdinger Seite über das Pokal-Aus in der ersten Runde hielt sich in Grenzen. „Backnang ist nicht der Gradmesser für uns“, sagte Daniel Riffert. TSV Heimerdingen: Emmrich, Pellegrino, Bytyci, Schlichting, Fota, Schlick (64. Henneh), Muratlar (79. Kolb), Bortel (46. Stagel Alberto), Reichardt, Ancona, Gudzevic (70. Ruckh).

Vorbereitungsspiel in Gebersheim!

TSV Heimerdingen gegen FC Gärtringen 2:2

Vorschau:

Das erste Spiel, ein Heimspiel, in der Landesliga 1 wird am Sonntag  den 7.August um 15.00 Uhr angepfiffen.

TSV Heimerdingen gegen SV Allmersbach

Weiter geht es am am Samstag 14.August 14.00 Uhr:

VfB Neckarrems gegen TSV Heimerdingen

Fortsetzung folgt.

Nun die Vorschau der Stuttgarter Zeitung

Verbandspokal gegen Oberligist

Der Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat eine kurze und knackige Saison-Vorbereitung.

Die Enttäuschung über den Abstieg in die Fußball-Landesliga ist verarbeitet, der Trainingsauftakt für die kommende Runde vollbracht. „Wir brauchen uns trotz des Abstieges nicht zu vergraben“, sagt Heimerdingens Trainer Daniel Riffert selbstbewusst. Vier Wochen Pause hatte er seiner Mannschaft gegönnt, den Spielern allerdings einen Fitnessplan mit auf den Weg gegeben. Beim Trainingsauftakt in der vergangenen Woche fing dann die Vorbereitung für die kommende Saison an. Hauptaugenmerk wird es sein, nach dem Umbruch in der Mannschaft wieder eine Einheit zu formen.

Als Neuzugänge stehen bislang Haris Gudzevic und Pascal Schüller (beide SV Gebersheim), Gökay Muratlar und Lucca Terzidis (beide A-Junioren SKV Rutesheim) fest. Vom Landesliga-Absteiger SC Stammheim kommen Lars Ruckh, Stefan Schlick und Jens Peringer. Kai Kurzweg spielte in der eigenen Jugend. Zuletzt schlossen sich auch noch Torwart Ulrich Staudenmayer (ehemals Bezirksligist TSV Musberg), Arion Bycici (Schornbach) und Michael Henneh (Oeffingen) dem TSV Heimerdingen an. „Was die Neuzugänge betrifft, sind wir noch nicht fertig“, sagt Riffert. Im ersten Testspiel am vergangenen Samstag spielte Heimerdingen gegen den FC Gärtringen (Landesliga, Staffel 3) ein 2:2-Unentschieden. Vom 15. bis 17. Juli geht’s ins Trainingslager nach Tettnang, wo ein weiterer Test gegen den dort heimischen Club ansteht. Am 23. Juli wartet bereits das erste Spiel im Verbandspokal gegen den Oberligisten TSG Backnang (15.30 Uhr). Landesliga-Start ist am Sonntag, 7. August, gegen den SV Allmersbach.

Hier noch ein Rückblick und Vorschau der Leonberger Kreiszeitung

Mangelnde Konstanz als Zeichen fehlender Qualität

Von Andreas Klingbeil

Es ist keine Überraschung, dass der TSV Heimerdingen in die Landesliga muss. Das hätte nicht sein müssen, sagt Daniel Riffert.

Ditzingen. Gäbe es in der Verbandsliga Buchmacher, wären die Quoten bei einem Tipp auf den TSV Heimerdingen als Absteiger wohl die niedrigsten gewesen. Mit dem Sprung von der Landes- in die Verbandsliga über die Relegation in der Saison 2018/2019 feierte der Club den größten sportlichen Erfolg seiner Fußball-Historie, landete anschließend in den beiden coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten jeweils auf einem Abstiegsplatz – in der Saison 2020/2021 gar als Schlusslicht mit sechs mageren Punkten aus zwölf Begegnungen.

Nach der Demontage beim 0:8 gegen den FSV Hollenbach auf eigenem Platz trennte sich der Verein vom glücklosen Trainer Jens Härter. Das Heimerdinger Urgestein Daniel Riffert machte sich als Nachfolger zusammen mit seinem älteren Bruder Markus zur Aufgabe, dem Team, das kein wirkliches Team mehr war, neues Leben einzuhauchen und scheinbar verloren gegangene Tugenden wieder zum Tragen zu bringen. Und das mit acht Neuzugängen, von denen die Mehrzahl den Sprung in den Aktivenbereich zu bewältigen hatte.

Tatsächlich schienen Riffert und sein Team das für unmöglich Gehaltene möglich machen zu können. Nach der unglücklichen 0:1-Auftaktniederlage gegen den VfL Pfullingen ließ der TSV Heimerdingen drei Siege – unter anderem ein 4:3 in Rutesheim – in Serie folgen und stand auf Platz drei. Ein Erfolgsgarant: die Mannschaft konnte jeweils in kaum veränderter Formation auflaufen. Das sollte so nicht bleiben. In erster Linie verletzungsbedingt musste Daniel Riffert immer wieder umstellen.

Das Team bewies in der Folge zwar mehrfach, dass es wie beim 1:0 in Holzhausen selbst mit Spitzenteams mithalten kann, auf Dauer gesehen war die Quote der individuellen Fehler allerdings zu hoch. „Wenn ich über die gesamte Saison schaue, wären locker zwischen acht und zwölf Punkte mehr drin gewesen“, sagt Daniel Riffert und führt Spiele wie das gegen Heiningen (1:2), Friedrichshafen (0:3) oder Crailsheim (2:2) an. Im Durchschnitt kassierte der TSV Heimerdingen 2,4 Gegentore pro Spiel – insgesamt 92 in 38 Partien. Es fehlte die Konstanz, was letztlich auch eine Frage der Qualität ist.

Dazu kommt, dass der TSV mit Michele Ancona nur über einen wirklich torgefährlichen Spieler verfügt. Mit 31 Toren erzielte der Routinier über die Hälfte der Heimerdinger Treffer. Ihm am nächsten kommt Gabriel Fota – ein Defensivmann – mit sechs Toren. In Rifferts Saisonbilanz schwingt Wehmut mit: „Es wäre machbar gewesen, bis zum letzten Spieltag dabei bleiben zu können.“

Jetzt geht der Blick nach vorne. In der Landesliga will der Coach mit seinem Team eine gute Rolle spielen. Beim Trainingsauftakt am 7. Juli nicht mehr dabei sein werden Roberto Ancona (TSV Nussdorf), Steffen Widmaier (pausiert), Marvin Pietruscha (SV Böblingen) Antonio Di Matteo (TSC Kornwestheim), Terry Offei (FV Löchgau), Jeffrey Schieber und Alexander Grau (TV Oeffingen). Als Neuzugänge stehen bislang Haris Gudzevic und Pascal Schüller (beide SV Gebersheim), Gökay Muratlar und Lucca Terzidis (beide A-Junioren SKV Rutesheim) fest. Vom Landesliga-Absteiger SC Stammheim kommen Lars Ruckh, Stefan Schlick und Jens Peringer. Kai Kurzweg spielte in der eigenen Jugend.

Mein Rückblick:

Die anstrengende Saison ist nun endgültig zu den Akten gelegt.

Es waren 38, teilweise sehr intensive und kämpferische Begegnungen, natürlich auch einige Enttäuschungen und wir hätten bestimmt den einen oder anderen Sieg  nach Hause einfahren können.

3 Jahre Verbandsliga! Es war eine schöne und um viele Erfahrungen reichere Zeit.

Wir spielen nun in der nächsten Saison 2022/2023, wieder in der Landesliga 1.

Eines kann ich Ihnen versprechen! Wir werden wieder eine schlagkräftige Mannschaft in der Landesliga haben und sie wird sich bestimmt auf ihre kämpferischen und spielerische Qualitäten besinnen.

Freuen wir uns schon darauf.

Was für uns positiv ist, das Trainerteam macht weiter.

 Zum Schluss der Saison, möchten wir uns ganz herzlich bei den treuen Fans bedanken!

Egal welche Entfernungen zu bewältigen waren, es waren immer zahlreiche Fans die uns vor Ort unterstützt haben.

Danke!

Zum Abschluss noch einen ganz herzlichen Dank an die vielen Unterstützer, dem Freundeskreis und den Sponsoren, die uns trotz coronabedingten wirtschaftlichen Turbulenzen die Treue gehalten haben.

Das Neueste hier natürlich auf unserer Homepage.

Jetzt ist erstmal Pause!