Verbandsliga

und B4(2.Mannschaft)

 

Winterpause.

Am 22.Februar geht es weiter bei der 1.Mannschaft.

Der TSV Heimerdingen spielt das zweite Spiel der Rückrunde in Backnang(Tabellenführer)

 

 

Die 2.Mannschaft spielt am 15.März zu Hause gegen Spvgg Mönsheim

 

 

Leonberger Kreiszeitung:

Kleiner Rückblick Vorrunde TSV Heimerdingen in der Verbandsliga.

 

TSV Heimerdingen

Und wenn Du denkst, schlechter geht’s nicht mehr, dann kommen die Heimerdinger daher.
Der TSV und seine Katastrophenstarts – man ist es schon fast gewohnt. In der Saison 2017/18 waren es   fünf Punkte nach sieben Spieltagen, ein Jahr später zum gleichen Zeitpunkt nur noch vier. In dieser Runde legte das Team noch einen drauf und sammelte lediglich drei Zähler ein.
Der Auftakt diesmal ist jedoch anders zu bewerten als in den Spielzeiten zuvor. Nach der kräftezehrenden Relegation mit krönendem Abschluss und Aufstieg in die Verbandsliga fielen zum einen Pause und Vorbereitungszeit extrem kurz aus. Zum anderen sind die Spieler in puncto Tempo und Dynamik in der höheren Klasse anders gefordert als noch in der Landesliga. Die Mannschaft bezahlte Lehrgeld, war in Partien wie gegen Fellbach oder Rutesheim teilweise spielerisch besser, ließ Chancen aus, machte Fehler und wurde dafür bestraft.
Der Trainer Holger Ludwig versuchte es mit einer Fünferkette. Weil dadurch der Druck des Gegners aufgrund mangelnder Entlastung regelmäßig zu groß wurde, kehrte er wieder zur Viererreihe hinten zurück. Das Team stabilisierte sich, stand kompakter, ließ zuletzt kaum noch Chancen zu. „Was die Umstellung in der neuen Liga betrifft, sind wir jetzt einen Schritt weiter“, sagt Ludwig, „wir haben es geschafft, defensiv gut zu stehen. Das geht allerdings ein bisschen auf Kosten der spielerischen Komponente.“ 15 Punkte holte der TSV zuhause. Unter anderem gab es Siege gegen die Spitzenteams aus Hollenbach, Sindelfingen oder Gmünd. „Uns kommt schon entgegen, dass wir zuhause engere Plätze haben. Zudem könnte man vermuten, dass es uns einfacher fällt, sehr kompakt gegen vermeintlich stärkere Gegner zu stehen“, analysiert der Coach.
Von den Neuzugängen ist der verbandsligaerfahrene Marc Bitzer in der Mittelfeldzentrale neben Antonio di Matteo eine feste Größe, brauchte aber zunächst auch eine Anlaufphase. Alexander Grau hat sich in die Startformation gespielt und tut der Mannschaft mit seiner Schnelligkeit gut. Die Youngster Nikola Prkacin und Matthias Kolb machen erkennbare Fortschritte, kommen aber an den arrivierten Kräften noch nicht vorbei. Holger Ludwig ist überzeugt davon, dass seine Elf bezogen auf die Qualität mithalten kann, aber: „Uns fehlt mit Sicherheit die Tiefe.“
Mit Emre Öztürk und Dimtriy Lubenskiy kann er nicht mehr planen. Wenn dann Verletzungen wie bei Steffen Widmaier, Antonio di Matteo oder den Torhütern – zwischenzeitlich stand Feldspieler Daniel Geppert zwischen den Pfosten – dazu kommen, wird es ganz schnell eng. Ob Murat Öztürk, der zunächst nur bis zum Jahresende zugesagt hat, noch einmal ein halbes Jahr dranhängt, ist offen. Der Abteilungsleiter Uwe Sippel ist aber guter Dinge, den Stürmer zum Weitermachen bewegen zu können.
Nach vier Siegen in den vergangenen fünf Begegnungen steht der TSV Heimerdingen nur wegen der schlechteren Tordifferenz auf dem ersten Abstiegsplatz. „Man sieht, dass es machbar ist“, sagt Holger Ludwig. „Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Pause, aber auch mit dem Bewusstsein, dass es eine harte Rückrunde werden wird.“
Quelle:
Leonberger Kreiszeitung

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein Bericht der Leonberger Kreiszeitung,

vom 1.12. gegen VfL Pfullingen

Mit noch einem Erfolgserlebnis in die Pause
Wer die Tabelle der Verbandsliga zur Winterpause betrachtet und dabei vier Wochen zurück denkt, der reibt sich verwundert die Augen. Ende Oktober leuchtete beim TSV Heimerdingen mit mickrigen sieben Pünktchen die Rote Laterne. Der Abstand zum Relegationsplatz betrug bereits acht Zähler. Inzwischen haben die Mannen von Trainer Holger Ludwig das Konto auf 19 Zähler aufgestockt. Zum Relegationsplatz hat es nur wegen der schlechteren Tordifferenz nicht gereicht. Das 2:0 gegen den VfL Pfullingen war der vierte Sieg in den vergangenen fünf Begegnungen – die Bilanz eines Titelanwärters.
Die Gastgeber vertrauten mit einer Ausnahme der Elf, die schon Normannia Gmünd mit 3:0 geschlagen hatte. Auf der rechten hinteren Seite rückte Denis Schäffler für Daniel Geppert in die Startelf. Der Defensivmann hatte sich im Training verletzt. Und wie schon in der Vorwoche hatten die Gäste mehr Spielanteile, versuchten es mit Matthias Dünkel und Nico Seiz immer wieder über die linke Seite. Heraus kam dabei allerdings herzlich wenig. Nur einmal wurde es brenzlig. Antonio Di Matteo verlor den Ball am gegnerischen Strafraum. Pfullingen schaltete mit viel Tempo um. Lukas Linder fand jedoch seinen Meister in Heimerdingens Schlussmann Maik Riesch (20.). Das sollte aber auch schon die einzig ernst zu nehmende Torchance der Gäste gewesen sein.
Ungeschickte Aktion im Strafraum.
Viel mehr hatte die Heimelf in Hälfte eins auch nicht zu bieten. Bei einer Dreifach-Chance für Pascal Coelho, Michele Ancona und Nikola Prkacin wurde der Ball zweimal abgeblockt (12.), Alexander Grau schoss am langen Eck vorbei (39.). Aber da war ja noch Michele Ancona. Er stellte im Strafraum geschickt seinen Körper zwischen Ball und Gegner. Azevedo Kühnbach zog nicht zurück – Elfmeter. Daniel Riffert verwandelte gewohnt sicher (36.).
Nur 80 Sekunden nach Wiederanpfiff folgte der nächste Tiefschlag für Pfullingen. Keeper Tim Becker streckte den heranstürmenden Prkacin außerhalb des Strafraums in Kung Fu-Manier nieder. Schiedsrichter Felix Prigan zögerte keine Sekunde und zog Rot.
TSV kommt zu einer Reihe von Chancen
In der zunächst zerfahrenen zweiten Hälfte machte sich die nummerische Überlegenheit des TSV Heimerdingen auf dem kleinen Kunstrasenplatz noch nicht bemerkbar. Mit zunehmender Spielzeit lockerte der Mitaufsteiger, der das Hinspiel noch mit 3:1 gewonnen hatte, aber die Defensive. Das eröffnete dem TSV bei seinen Vorstößen Räume. Das Team kam gleich zu einer ganzen Reihe von Möglichkeiten. Prkacin, Ancona, Schäffler, Pascal Coelho, der eingewechselte Murat Öztürk gleich mehrfach und die Defensivspieler Tim Schlichting und Salvatore Pellegrino – sie alle versuchten erfolglos ihr Glück. Diesmal rächte sich das nicht. Und als Matthias Kolb nach einem langen Schlag von Maik Riesch in den zu kurzen Rückpass des ansonsten starken Yasin Yilmaz spritzte und mit einem Lupfer das 2:0 erzielte, gab es keine Zweifel mehr am Heimerdinger Erfolg (89.).
TSV Heimerdingen: Riesch, Pellegrino, Riffert, Schlichting, Schäffler, Coelho, Bitzer, Di Matteo, Grau (76. Kolb), M. Ancona (80. Stampete), Prkacin (63. Öztürk).
Quelle:
Leonberger Kreiszeitung